DE10040731A1 - Verfahren zur Durchführung eines automatisierten Produktionsprozesses - Google Patents
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Abstract
In einem Verfahren zur Durchführung eines automatisierten Produktionsprozesses wird der Produktionsprozess in Abhängigkeit von der Messung physikalischer oder chemischer Parameter des Produktes und/oder des Produktionsprozesses sowie Störgrößen (Produkt/Prozessparameter) gesteuert. Es wird ermittelt, welche Kenngrößen die Qualität und/oder Quantität des Produktes und/oder Produktionsprozesses hinreichend genau charakterisieren und welche einstellbaren und nicht einstellbaren, jedoch veränderlichen Produkt/Prozessparameter einen Einfluß auf die Kenngrößen haben (Einflußgrößen). Durch Auswerten bewußter oder zufälliger Änderungen der Einflußgrößen wird die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Einflußgrößen bestimmt und als Abhängigkeitsmodell (neuronales Netz) gespeichert. Aufgrund des Abhängigkeitsmodells können die optimalen Kenngrößen und die zugehörigen einstellbaren Einflußgrößen berechnet und eingestellt werden. DOLLAR A Das Abhängigkeitsmodell (neuronales Netz) wird durch Auswerten der in der Produktion anfallenden Prozessdaten laufend sebsttätig fortgeschrieben.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung eines automatisierten
Produktionsprozesses nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
In jedem industrialisierten Produktionsprozeß gibt es zwei sich immer wieder
überschneidende Komponenten: Den Prozeß selbst als die Gesamtheit der
mechanischen, elektronischen und nachrichtlichen Instrumente und den
Menschen als das Managementsystem, das die Produktion steuert.
Die Aufgabe, eine Produktionsanlage zu steuern, kann mehr oder weniger
schwierig sein, entsprechend der Komplexität des jeweiligen Prozesses und
entsprechend der Anzahl von beteiligten Variablen. Die Aufgabe kann höchst
kritische Aspekte annehmen, wenn es sich um besonders ausgefeilte
automatisierte Systeme handelt. Diese Tatsache ist von besonderer Bedeutung.
Denn die Automation der Produktionsprozesse ist eines der strategischen Ziele,
die für die moderne Industrie von größter Bedeutung ist.
Praktisch alle Firmen haben diesen Versuch der Automatisierung in Angriff
genommen, um sich dem Markt schnell und wettbewerbsfähig anpassen zu
können, einem Markt, der hoch diversifizierte (unterschiedliche) Produkte zu
niedrigen Preisen und mit immer kürzer werdenden Innovationszyklen
(Neuauflagen) erfordert.
Die Ergebnisse dieses Versuches der Automatisierung sind nicht auf allen
Gebieten positiv, sie haben jedoch bestätigt, insbesondere auf den sogenannten
"reifen" Sektoren (in denen ein Endprodukt der technologischen Entwicklung
jedenfalls vorläufig erreicht zu sein scheint), daß die Automatisierung einen
unverzichtbaren Faktor für die Innovation darstellt, insbesondere soweit die
Innovation das Produktionsverfahren betrifft.
Die Automation von Produktionsprozessen hat die bis dahin von Menschen
ausgeführten Funktionen auf Roboter verlagert. Dadurch sind grundlegende
Änderungen in den traditionellen Arbeitsfunktionen und in der technologischen
Struktur des Produktionsbetriebes entstanden.
Dennoch hat die Automatisierung wegen der entstehenden Komplexität ihre
Grenzen. Wenn ein gewisses Maß an Komplexität der Automatisierung erreicht
ist, geht die Möglichkeit der Kontrolle und die Flexibilität verloren und die Vorteile
mindern sich. Das gilt auch für solche automatisierten Produktionsverfahren, in
denen eine Vielzahl von physikalischen oder chemischen Parametern des
Produktes oder des Produktionsprozesses sowie Störgrößen - mehr oder
weniger - laufend gemessen und in einer Regelschleife zur Steuerung des
Produktionsprozesses benutzt werden.
Während die Entwicklung der Automatisierung bisher dahin ging, immer
komplexere und ausgefeilte Prozeßeinheiten zu schaffen, ist vernachlässigt
worden, daß zwar die bisherige menschliche Funktion des Werkers Operator)
ersetzt werden kann, nicht aber die Funktion der Planung, Entwicklung,
Organisation, Kontrolle und Steuerung (Management) des
Produktionsprozesses. Die Anforderungen der Produktion haben zugenommen
und sind immer komplexer geworden, während im Vergleich zu der gestiegenen
Produktionskapazität die Betreiber immer noch dieselben Prinzipien und
Entscheidungskriterien, Begriffe und Modelle verfolgen.
Die modernen Systeme der Generierung und Sichtbarmachung von Prozeßdaten
mit Hilfe der neuen Technologien in der automatischen Steuerung waren in dem
Produktionsmanagement zu nichts nütze, bestenfalls sind diese Daten nicht
beachtet worden.
Daher entsteht das Bedürfnis, das Betriebsmanagement mit der Automation zu
synchronisieren und die Methoden für das Management durch das operativ tätige
Personal zu erneuern, indem dem Personal durchentwickelte Hilfsmittel zur
Beherrschung der Komplexität moderner, automatisierter Produktionsverfahren
bereitgestellt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, das Verfahren zur Durchführung eines
automatisierten Produktionsprozesses so auszugestalten, daß das Verfahren der
geänderten Rolle des Menschen gerecht wird.
Dadurch soll die Erfindung den Mangel an innovativer Entwicklung beseitigen,
der zwischen dem hohen Stand der Automationstechnik auf der einen Seite und
dem immer noch konventionellen System der Hilfsmittel besteht, welche von den
Betriebsleuten in ihren Entscheidungen zur Steuerung und Beherrschung des
Produktionsprozesses angewandt werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus Anspruch 1.
- - Es wird hierdurch eine neuartige Prozeßsteuerung geschaffen.
- - Das dadurch entstehende Abhängigkeitsmodell (neuronale Netz) ist je nach Komplexität des Prozesses einmalig und fix, d. h.: es wird nicht verändert.
- - Da die Erfindung aber gerade für komplexe Produktionsprozesse, wie sie für die heutige Technik normal sind, Anwendung findet und neue Perspektiven der Entscheidungsfindung ermöglicht, wird durch Anspruch 2 in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß das Abhängigkeitsmodell durch Auswerten der in der Produktion laufend oder zeitweilig anfallenden Prozessdaten laufend selbsttätig korrigiert, ergänzt oder in sonstiger Weise fortgeschrieben und gespeichert wird. Diese Fortschreibung vollzieht sich, ohne daß der Betriebsmann dies merkt oder hierdurch belästigt wird.
Durch Anspruch 3 werden geeignete Hilfsmittel zur Ermittlung und Darstellung
der gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen den Einflußgrößen sowie der
Auswirkung der Einflußgrößen auf die Kenngrößen und zur Entwicklung der
Abhängigkeitsmodelle bereitgestellt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen und anhand der Fig.
1 bis 5 weiter beschrieben.
Als Produktionsprozesse in dieser Erfindung kommen in Betracht:
- - Kontinuierliche Prozesse, die typisch sind, für die petrochemische, chemische oder ähnliche Industrien.
- - Diskontinuierliche oder diskrete Prozesse, die insbesondere im Maschinenbau, Fahrzeugbau und ähnlichen Industrien angewandt werden.
- - Gemischte Prozesse, typisch z. B. für den chemisch-textilen Sektor, wo kontinuierliche und diskontinuierliche Prozesse sich in zwei unterschiedlichen Prozeßstufen derselben industriellen Produktion folgen und die Gewichtung jeder Stufe sehr unterschiedlich sein kann.
Ein Produktionsprozeß, durch den Roh- und Hilfsmaterialien in ein gewünschtes
Endprodukt überführt werden, kann durch ein schematisches Modell dargestellt
werden, indem die eingestellten physikalischen oder chemischen Parameter des
Produktes und/oder des Produktionsprozesses, die Störgrößen wie z. B.
Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Luftdruck, elektrische Spannungsausfälle und
dergleichen und durch die überwachten Parameter z. B. Temperaturen, Drücke,
repräsentiert wird. Die Steuerung dieses Prozesses geschieht normalerweise
dadurch, daß man von Hand oder automatisch eine bestimmte Anzahl von
variablen Parametern einstellt, von denen man annimmt, daß sie den
Produktionsprozeß repräsentieren und für den Produktionsprozeß maßgeblich
sind. Gerade diese variablen Parameter, die in angemessener Weise visualisiert
und statistisch ausgewertet werden, z. B. durch Alarmsignale, Mittelwertbildung,
Trendbildung usw., sollen dem Betriebsmann erlauben, die
Steuerungsmöglichkeiten des Prozesses und folglich auch die
Variationsmöglichkeiten des Endproduktes zu beherrschen und sich dadurch den
veränderlichen Markanforderungen anzupassen.
Ein solcher Produktionsprozess mit wesentlichen Einflußfaktoren ist in Fig. 1
dargestellt. Die Abhängigkeiten von den Einstellgrößen, nicht einstellbaren
Parametern (d. h.: Störgrößen), Logistik (Roh- und Hilfsmaterial einschl.
elektrische, pneumatische Energie und Wasser) und die Möglichkeiten der
Messung, Kontrolle und Steuerung von Produktion und Produkt durch Messung
von aussagekräftigen Parametern (Kenngrößen) ist ersichtlich, jedoch bei
komplexen Prozessen nur unvollständig darstellbar.
Derartige Produktionssysteme können heute mit Hilfe des "Computer Integrated
Manufacturing" (CIM) als virtuelle Systeme in einem orthogonalen
Koordinatensystem dargestellt werden.
Dabei werden in der untersten Ebene, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, alle
Elemente des Prozesses, also z. B. Maschinen, Reaktoren, Sensoren,
Steuerelemente dargestellt. Die höheren Ebenen 1 bis 4 enthalten andere
funktionale Bereiche mit der Besonderheit, daß diese zunehmend komplexe
Reaktionen enthalten und unterschiedlich oder gleichmäßig ansteigenden
Reaktionszeiten entsprechen. Jeder Bereich einer auszuführenden
automatischen Steuerung ist auf der jeweiligen Ebene des CIM als autonomer
Funktionsbereich anzusehen, dazu bestimmt, als Teil eines einheitlichen
Automationssystems vollständig integriert zu werden. Nach dem Grundprinzip
das CIM erfolgt daher die Planung von oben nach unten und die Durchführung
von unten nach oben, so daß die Automation zwar in Schritten, jedoch in einem
einheitlichen Bezugsrahmen entwickelt, d. h. geplant und ausgeführt werden
kann.
In Fig. 3 ist eine Anlage zur Herstellung kontinuierlicher, synthetischer Fasern in
einem Diagramm dargestellt mit den Prozeßstufen: Speicherung der
Polymerchips, Trocknung des Polymers, Spinnen, Aufwickeln, automatischer
Transport der Spulen, Zwischenspeicherung, Auswahl und Verpackung (nicht
gezeigt). Der Prozeß besteht also einerseits aus einem kontinuierlichen und
andererseits aus einem diskontinuierlichen Prozeß, wobei die Gewichtung beider
Prozeßbestandteile 50 : 50 ist. in der funktionellen Darstellung dieses Prozesses
nach den CIM-Prinzipien sind lediglich die beiden ersten Ebenen vorhanden
(repräsentiert). Dabei werden auf der linken Seite die Ebenen des
kontinuierlichen Prozesses und auf der rechten Seite die Ebenen des
diskontinuierlichen Prozesses dargestellt. Der diskontinuierliche Prozeß bezieht
sich insbesondere auf die automatisierte Handhabung dies Produktes (der
Spulen). Dabei wurde auf der Ebene 1 in ingenieurmäßiger Betrachtung der
Funktionen eine weitere Unterteilung angebracht, mit den Untersektionen
- - Automation,
- - Steuerung und Kontrolle,
- - Überwachung.
Wenn man dieses Diagramm vom Standpunkt des Betriebsmannes aus
betrachtet, so wirkt die Darstellung relativ inhaltslos. Es sind lediglich Daten,
jedoch keine Information erhältlich, wobei als Daten die punktweise von den
Anzeigegeräten signalisierten Werte, z. B. Temperatur, als Information die
Summe von miteinander zusammenhängenden Daten bezeichnet werden.
Zwar können die Daten, die in der Ebene 1 der industriellen Praxis anfallen, auch
einige typische Informationen, wie zeitliche Daten, Trends, Durchschnittswerte,
Extremwerte darstellen; jedoch sind diese Informationen nicht ausreichend, um
die richtige Prozeßstrategie zu ermitteln und zu verfolgen.
Die Daten und die daraus zusammengestellten Informationen dienen bisher
lediglich zur Erzeugung eines Alarmsignals und zur Auslösung der notwendigen
Maßnahmen zur Bewältigung des Alarms (Management und Alarm).
Es wird hier deutlich, daß die in Fig. 2 auf den übergeordneten Ebenen II, III und
IV dargestellten Funktionen,
nach wie vor nur durch Menschen wahrgenommen werden können und es muß
diese menschliche Komponente der Automation weiter entwickelt werden, um
den Produzenten in die Lage zu versetzen, die Produktionsanlage zu
beherrschen.
Ganz unabhängig vom Grad der Automatisierung wird dabei der Betriebsmann
stets von folgenden Fragen gejagt:
- 1. Sind die berücksichtigten variablen Parameter ausreichend, um den Produktionsprozeß wirklich zu steuern?
- 2. Bedeutet die Steuerung einer oder einiger der Variablen tatsächlich die Steuerung des Gesamtprozesses?
- 3. Welches sind die bedeutensten Variablen des Prozesses?
- 4. Welche Variablen bestimmen, daß das Produkt die gewünschten Spezifikationen hat?
- 5. Welche Änderungen der maßgeblichen Variablen ist erforderlich, damit das Produkt wieder die Spezifikationen erreicht.
- 6. Gibt es ein Modell des gesamten Produktionsprozesses?
Durch die Erfindung werden diese Fragen zusammengeführt. Die einzelnen
Variablen bilden das Gesamtsystem. Sie sind in einer vielfältigen Weise
miteinander verbunden. Daher sieht die Erfindung vor, daß der Gesamtprozeß in
einem Modell erfaßt und daß dieses Modell in der Prozeßsteuerung gespeichert
und zur Steuerung des Prozesses ausgewertet wird. Dazu wird zunächst
bestimmt, welche physikalischen und/oder chemischen Parameter des Produktes
und/oder des Produktionsprozesses das Produkt oder den Prozeß so genau
charakterisieren, daß die Qualität des Produktes innerhalb der Spezifikation und
die erfolgte Quantität innerhalb der vorgegebenen Mengen liegt. Diese
Parameter werden als Kenngrößen bezeichnet. Diese Kenngrößen werden
beeinflußt von einstellbaren und nicht einstellbaren Produktparametern und/oder
Prozeßparametern. Auch diese sogenannten Einflußgrößen sind im einzelnen zu
ermitteln.
Es wird sodann ermittelt, welche Auswirkungen auf andere Produktparameter
oder Prozeßparameter durch Änderungen der Einflußgrößen hervorgerufen
werden. Ebenso wird die Auswirkung der Änderung der Einflußgrößen auf
andere Einflußgrößen untersucht. Hierzu werden Änderungen der Einflußgrößen
bewußt in einem Modellprozeß herbeigeführt oder es werden zufällige
Änderungen ausgewertet. Jedenfalls wird ein Abhängigkeitsmodell der einzelnen
Parameter und Einflußgrößen erstellt, so daß sich ein netzartiger
Zusammenhang zwischen allen Einflußgrößen und Parametern ergibt.
Hierbei sind mathematische und/oder statistische Methoden hilfreich. Es kann
auf diese Weise ein neuronales Netz gebildet werden, das anhand der
ermittelten Abhängigkeiten erlaubt, in Ermangelung eines mathematischen
Modells die Lösung von Bewegungen innerhalb dieses neuronalen Netzes selbst
zu generieren.
Dieses neuronale Netz wird ständig anhand der Erfahrungen fortgeschrieben, da
die von dem Netz aufgrund einer Änderung ermittelten Lösungen anhand
geeigneter Messungen innerhalb des Produktionsprozesses ständig überwacht
und die Korrekturwerte wiederum innerhalb dieses neuronalen Netzes abgelegt
und gespeichert sowie im Anschluß daran entsprechend berücksichtigt und
ausgewertet werden. Ein derartiges Modell gegenseitiger Abhängigkeiten von
Parametern, ihren Auswirkungen auf eine Kenngröße und die Rückführung der
durch Messung ermittelten tatsächlichen Auswirkungen auf das Modell ist in
Fig. 4 dargestellt. Es sind hier die in den einzelnen Ebenen in Erscheinung
tretenden Parameter und Einflußgrößen in ihrer Gegenseitigen Abhängigkeit und
Verknüpfung dargestellt. Dabei ist hinzuzufügen, daß es sich nur um ein Schema
handelt, aus welchem keine Gewichtung der Parameter und keine
Quantifizierung und keine Gewichtung der Abhängigkeiten ersichtlich ist. Es ist
jedoch aus dem Modell ersichtlich, daß dieses Modell, wenn es als Programm-
und Speichermodul in der Steuereinrichtung der Produktionsanlage hinterlegt
wird, für den Bediener nicht in Erscheinung tritt, d. h.: für ihn eine "Black Box" ist.
Es erlaubt jedoch die Eingabe von Entscheidungen und Steuergrößen in den
dafür vorgesehenen Ebenen - siehe Ebene IV - mit Rückwirkung und Durchgriff
auf alle anderren Ebenen.
Dieses Modell paßt sich dem tatsächlich gefahrenen Prozeß ständig an, erfaßt
laufend die Werte der Prozeßvariablen, ermittelt alle anderen Parameter des
Prozesses und des Produktes, die nicht kontinuierlich durch irgendwelche
Meßgeräte signalisiert werden.
Um gute Resultate zu erzielen, müssen die Variablen, die zum Gegenstand des
neuronalen Netzes gemacht werden, den Prozeß wirksam repräsentieren
(Kenngrößen). Vor dem Beginn der Planung dieses neuronalen Netzes ist es
daher erforderlich, daß die Technologen die Variablen analysieren, welche nach
ihrer Ansicht den Prozeß repräsentieren. Dadurch wird das Maß ihrer
Bedeutsamkeit für den Prozeß verifiziert. Für diese Analyse stehen Mittel der
"Chemometry" bereit. Hierbei handelt es sich um mathematische und statistische
Methoden zur Analyse und Interpretation komplexer multivariabler Systeme.
In Fig. 5 sind die Ebenen 2 und 3 mit den durch diese Erfindung geschaffenen
zusätzlichen Automationselementen, Vernetzungen des Datenflusses, den
daraus gewonnenen Informationen und den sich daraus ergebenden
Steuerungsmöglichkeiten noch einmal dargestellt. Es handelt sich insbesondere
um folgende aus den Daten der Ebenen 0 und 1 gewonnenen
Informationskomplexe der Ebene 2 und folgende sich dadurch ergebende
strategische Entscheidungselemente auf Ebene 3:
Mit diesen Mitteln wird es möglich, aus den durch Messung ermittelten
Prozeßdaten nicht nur statistische Werte und Trends zu gewinnen, sondern auch
Erklärungen über den Verlauf des Prozesses und seine inneren
Zusammenhänge zu gewinnen, festzustellen, welches die wichtigsten Parameter
sind und wie sie zusammenhängen, den Verlauf und Trend auch der Variablen
zu ermitteln, die nicht laufend signalisiert werden und laufende Kontrollblätter zu
erzeugen. Dabei wird nicht mehr nur der Verlauf einzelner Variablen sondern
eine Matrix des gesamten Prozesses dargestellt, die es erlaubt, den Prozeß als
Ganzes und das daraus gewonnene Endprodukt zu steuern.
Claims (3)
1. Verfahren zur Durchführung eines automatisierten Produktionsprozesses, bei
welchem der Produktionsprozess in Abhängigkeit von der Messung
physikalischer oder chemischer Parameter des Produktes und/oder des
Produktionsprozessen sowie Störgrößen (Produkt/Prozessparameter)
gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
ermittelt wird, welche physikalischen oder chemischen Parameter des Produktes und/oder des Produktionsprozessen die gewünschte Qualität und/oder Quantität des Produktes und/oder Produktionsprozesses hinreichend genau charakterisieren (Kenngrößen);
ermittelt wird, welche einstellbaren und nicht einstellbaren, jedoch veränderlichen Produkt/Prozessparameter einen Einfluß auf die Kenngrößen haben (Einflußgrößen);
durch Auswerten bewußter oder zufälliger Änderungen der Einflußgrößen hinsichtlich ihrer Auswirkung auf andere Produkt/Prozessparameter bzw. andere Einflußgrößen die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Einflußgrößen bestimmt und als Abhängigkeitsmodell (neuronales Netz) gespeichert wird;
aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten der Einflußgrößen die optimalen Kenngrößen und die zugehörigen einstellbaren Einflußgrößen berechnet und eingestellt werden.
ermittelt wird, welche physikalischen oder chemischen Parameter des Produktes und/oder des Produktionsprozessen die gewünschte Qualität und/oder Quantität des Produktes und/oder Produktionsprozesses hinreichend genau charakterisieren (Kenngrößen);
ermittelt wird, welche einstellbaren und nicht einstellbaren, jedoch veränderlichen Produkt/Prozessparameter einen Einfluß auf die Kenngrößen haben (Einflußgrößen);
durch Auswerten bewußter oder zufälliger Änderungen der Einflußgrößen hinsichtlich ihrer Auswirkung auf andere Produkt/Prozessparameter bzw. andere Einflußgrößen die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Einflußgrößen bestimmt und als Abhängigkeitsmodell (neuronales Netz) gespeichert wird;
aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten der Einflußgrößen die optimalen Kenngrößen und die zugehörigen einstellbaren Einflußgrößen berechnet und eingestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß,
das Abhängigkeitsmodell (neuronale Netz) durch Auswerten der laufend oder
zeitweilig anfallenden Prozessdaten laufend selbsttätig korrigiert, ergänzt oder in
sonstiger Weise fortgeschrieben und gespeichert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, daß
die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Einflußgrößen sowie die
Auswirkung der Einflußgrößen auf die Kenngrößen durch Anwendung
mathematischer und statistischer Methoden analysiert und interpretiert und daß
die daraus entwickelten Abhängigkeitsmodelle zur Steuerung des
Produktionsprozesses anhand der gemessenen einstellbaren Einflußgrößen
gespeichert werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10040731A DE10040731A1 (de) | 2000-08-17 | 2000-08-17 | Verfahren zur Durchführung eines automatisierten Produktionsprozesses |
| PCT/EP2001/009414 WO2002014967A2 (de) | 2000-08-17 | 2001-08-15 | Verfahren zur durchführung eines automatisierten produktionsprozesses |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE10040731A DE10040731A1 (de) | 2000-08-17 | 2000-08-17 | Verfahren zur Durchführung eines automatisierten Produktionsprozesses |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10040731A1 true DE10040731A1 (de) | 2002-03-07 |
Family
ID=7653090
Family Applications (1)
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| DE10040731A Withdrawn DE10040731A1 (de) | 2000-08-17 | 2000-08-17 | Verfahren zur Durchführung eines automatisierten Produktionsprozesses |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE10040731A1 (de) |
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2000
- 2000-08-17 DE DE10040731A patent/DE10040731A1/de not_active Withdrawn
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