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DE10040666A1 - Rahmen für Fenster oder Türen - Google Patents

Rahmen für Fenster oder Türen

Info

Publication number
DE10040666A1
DE10040666A1 DE2000140666 DE10040666A DE10040666A1 DE 10040666 A1 DE10040666 A1 DE 10040666A1 DE 2000140666 DE2000140666 DE 2000140666 DE 10040666 A DE10040666 A DE 10040666A DE 10040666 A1 DE10040666 A1 DE 10040666A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anchoring
strips
groove
anchor
slope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2000140666
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Oswald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ILLERPLASTIC KUNSTSTOFFPROFILE
Original Assignee
ILLERPLASTIC KUNSTSTOFFPROFILE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ILLERPLASTIC KUNSTSTOFFPROFILE filed Critical ILLERPLASTIC KUNSTSTOFFPROFILE
Priority to DE2000140666 priority Critical patent/DE10040666A1/de
Publication of DE10040666A1 publication Critical patent/DE10040666A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/58Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
    • E06B3/5807Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like not adjustable
    • E06B3/5821Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like not adjustable hooked on or in the frame member, fixed by clips or otherwise elastically fixed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein Rahmen für Fenster oder Türen, bei welchem die insbesondere aus Glas (3) bestehende Füllung mittels einer am Rahmen (2) einrastbaren Glashalteleiste (6) gehalten ist. Die Glashalteleiste (6) weist zwei Verankerungsleisten (7, 8) auf, deren eine mit einem den hinterschnittenen Rand der Verankerungsnut (9) hintergreifenden Rastvorsprung (10) versehen ist und deren andere dem gegenüberstehenden Öffnungsrand der Verankerungsnut (9) anliegt. Zwischen den freien Enden der Verankerungsleisten (7, 8) ist ein Quersteg (11) angeordnet, der den gegenseitigen Abstand der beiden Verankerungsleisten (7, 8) fixiert und der auf seiner dem Rastvorsprung (10) abgewandten Seite eine Anlaufschräge (12) für den Öffnungsrand der Verankerungsnut (9) aufweist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Fenster oder Türen, bei welchem die insbesondere aus Glas bestehende Füllung mittels einer am Rahmen einrastbaren Glashalteleiste gehalten ist, wozu die Glashalteleiste zwei Verankerungsleisten aufweist, deren eine mit einem den hinterschnittenen Rand der Verankerungsnut hintergreifenden Rastvorsprung versehen ist und deren andere dem gegenüberstehenden Öffnungsrand der Verankerungsnut anliegt.
Derartige Glashalteleisten erlauben es, am fertigen Rahmen die Glasscheibe oder gegebenenfalls eine andere Füllung einzusetzen und anschließend am Rahmen zu fixieren. Dazu werden die beiden Verankerungsleisten in die Verankerungsnut des Rahmens eingedrückt, bis der Rastvorsprung den hinterschnittenen Rand der Verankerungsnut hintergreift.
Bei hohen Druck- bzw. Kraftbeanspruchungen senkrecht zur Scheibenoberfläche, wie sie beispielsweise durch Winddruck oder auch durch Schlag auftreten können, besteht insbesondere bei Glashalteleisten aus Kunststoff die Gefahr einer Verformung der frei an der Glashalteleiste vorstehenden Verankerungsleisten, so daß bei entsprechender Belastung der Rastvorsprung aus der Verankerungsnut freikommen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Rahmen der eingangs genannten Art die Glashalteleiste derart zu verbessern, daß die Verankerungsleisten einen stärkeren Halt in der Verankerungsnut aufweisen und somit ein Lösen der Glashalteleiste auch bei höheren Kraftbeanspruchungen ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen den freien Enden der Verankerungsleisten ein Quersteg angeordnet ist, der den gegenseitigen Abstand der beiden Verankerungsleisten fixiert und der auf seiner dem Rastvorsprung abgewandten Seite eine Anlaufschräge für den Öffnungsrand der Verankerungsnut aufweist.
Der durch die Erfindung erreichte Vorteil besteht im wesentlichen darin, daß der Quersteg die beiden Verankerungsleisten zunächst auf Abstand hält, so daß der Rastvorsprung nicht ohne weiteres aus der Verankerungsnut freikommen kann. Da bei einer Kraftbeanspruchung der Scheibe die Glashalteleiste in der Weise verschoben wird, daß die eine der beiden Verankerungsleisten zu der den Rastvorsprung tragenden Verankerungsleiste hin verformt wird, bewirkt der Quersteg, daß der Rastvorsprung unter der Kraft dieser Verformung gegen den Rand der Verankerungsnut gepreßt wird. Je höher also die auf die Glashalteleiste wirkenden Kräfte sind, desto stärker wird der Rastvorsprung in seine Raststellung gedrückt.
Dabei ist es im Rahmen der Erfindung von besonderem Vorteil, wenn der Quersteg fest an beiden Verankerungsleisten angeschlossen ist. Insbesondere kann der Quersteg hierbei mit den beiden Verankerungsleisten einstückig ausgebildet sein.
Eine erste Möglichkeit, die Montage der Glasleiste zu erleichtern, besteht darin, daß die Anlaufschräge als ebene Keilfläche ausgebildet ist. Zweckmäßigerweise verläuft hierbei die Anlaufschräge unter einem Winkel von etwa 45° zu den Verankerungsleisten.
Es besteht im Rahmen der Erfindung jedoch auch die Möglichkeit, daß die Anlaufschräge kreisbogenförmig ausgebildet ist.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen nur teilweise im Schnitt wiedergegebenen Rahmen eines Fensters,
Fig. 2 die Detaildarstellung "X" nach Fig. 1.
Der in der Zeichnung nur teilweise wiedergegebene Rahmen eines Fensters besteht aus einem üblichen Blendrahmen 1 sowie einem Flügelrahmen 2, wobei letzterer mit einer aus Glas 3 bestehenden Füllung versehen ist. Diese Glasscheibe 3 liegt gebäudeaußenseitig über eine Dichtung 4 einem am Flügelrahmen 2 befestigten Profilschenkel 5 an, während sie innenseitig durch eine Glashalteleiste 6 gehalten ist. Diese Glashalteleiste 6 wird nach dem Einsetzen der Scheibe 3 montiert und ist dazu mit zwei Verankerungsleisten 7, 8 versehen, die in einer Verankerungsnut 9 einrasten. Dazu ist die eine der beiden Verankerungsleisten 7 mit einem Rastvorsprung 10 versehen, der den hinterschnittenen Rand der Verankerungsnut 9 hintergreift. Die andere Verankerungsleiste 8 dagegen liegt dem gegenüberstehenden Öffnungsrand der Verankerungsnut 9 an.
Um zu verhindern, daß bei einer Belastung der Glasscheibe 3 in Richtung des mit F gekennzeichneten Pfeils die den Rastvorsprung 10 tragende Verankerungsleiste 7 sich aus der Verankerungsnut 9 lösen kann, ist ein Quersteg 11 vorgesehen, der sich zwischen den freien Enden der Verankerungsleisten 7, 8 erstreckt. Dieser Quersteg 11 fixiert den gegenseitigen Abstand der beiden Verankerungsleisten 7, wobei jedoch eine gewisse Elastizität zum Einrasten der Glashalteleiste 6 in der Verankerungsnut 9 erhalten bleibt. Um hierbei das Einrasten zu erleichtern, weist der Quersteg 11 auf seiner dem Rastvorsprung 10 abgewandten Seite eine Anlaufschräge 12 für den Öffnungsrand der Verankerungsnut 9 auf.
Erfolgt nun eine Belastung der Scheibe 3 in Richtung des Pfeiles F, so drückt die Verankerungsleiste 7 über den Quersteg 11 gegen die den Rastvorsprung 10 tragende Verankerungsleiste 7, wodurch deren Lösen aus der Verankerungsnut 9 zusätzlich erschwert wird. Im Ergebnis hält daher die Glashalteleiste 6 wesentlich höheren Belastungen stand, ohne hierbei sich selbsttätig aus der Verankerungsnut 9 zu lösen.
Im einzelnen ist der Quersteg 11 fest an beiden Verankerungsleisten 7, 8 angeschlossen, wobei der Quersteg 11 mit den beiden Verankerungsleisten 7, 8 einstückig ausgebildet ist. Somit kann die Glashalteleiste 6 einschließlich der Verankerungsleisten 7, 8 und des Querstegs 11 nach wie vor im Strangpreßverfahren hergestellt werden.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 ist die Anlaufschräge 12 als ebene Keilfläche ausgebildet, wobei die Anlaufschräge 12 etwa unter einem Winkel von 45° zu den Verankerungsleisten 7, 8 verläuft.
Es besteht jedoch ebenso die in der Zeichnung nicht näher dargestellte Möglichkeit, die Anlaufschräge 12 auch kreisbogenförmig auszubilden.

Claims (6)

1. Rahmen für Fenster oder Türen, bei welchem die insbesondere aus Glas (3) bestehende Füllung mittels einer am Rahmen (2) einrastbaren Glashalteleiste (6) gehalten ist, wozu die Glashalteleiste (6) zwei Verankerungsleisten (7, 8) aufweist, deren eine mit einem den hinterschnittenen Rand der Verankerungsnut (9) hintergreifenden Rastvorsprung (10) versehen ist und deren andere dem gegenüberstehenden Öffnungsrand der Verankerungsnut (9) anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den freien Enden der Verankerungsleisten (7, 8) ein Quersteg (11) angeordnet ist, der den gegenseitigen Abstand der beiden Verankerungsleisten (7, 8) fixiert und der auf seiner dem Rastvorsprung (10) abgewandten Seite eine Anlaufschräge (12) für den Öffnungsrand der Verankerungsnut (9) aufweist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (11) fest an beiden Verankerungsleisten (7, 8) angeschlossen ist.
3. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg mit den beiden Verankerungsleisten (7, 8) einstückig ausgebildet ist.
4. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufschräge (12) als ebene Keilfläche ausgebildet ist.
5. Rahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufschräge (12) unter einem Winkel von etwa 45° zu den Verankerungsleisten (7, 8) verläuft.
6. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufschräge (12) kreisbogenförmig ausgebildet ist.
DE2000140666 2000-08-19 2000-08-19 Rahmen für Fenster oder Türen Ceased DE10040666A1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0417589A1 (de) * 1989-09-08 1991-03-20 Constral Ag Fenster mit hölzernem Flügelrahmen
GB2272244A (en) * 1992-11-06 1994-05-11 Bowater Windows Ltd Window frame profile
DE19609183A1 (de) * 1996-03-09 1997-09-11 Huels Troisdorf Profilleiste für ein Stulpflügelfenster
DE19721578A1 (de) * 1997-05-23 1998-11-26 Pax Gmbh Profilholm

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