DE10040666A1 - Rahmen für Fenster oder Türen - Google Patents
Rahmen für Fenster oder TürenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/54—Fixing of glass panes or like plates
- E06B3/58—Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
- E06B3/5807—Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like not adjustable
- E06B3/5821—Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like not adjustable hooked on or in the frame member, fixed by clips or otherwise elastically fixed
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist ein Rahmen für Fenster oder Türen, bei welchem die insbesondere aus Glas (3) bestehende Füllung mittels einer am Rahmen (2) einrastbaren Glashalteleiste (6) gehalten ist. Die Glashalteleiste (6) weist zwei Verankerungsleisten (7, 8) auf, deren eine mit einem den hinterschnittenen Rand der Verankerungsnut (9) hintergreifenden Rastvorsprung (10) versehen ist und deren andere dem gegenüberstehenden Öffnungsrand der Verankerungsnut (9) anliegt. Zwischen den freien Enden der Verankerungsleisten (7, 8) ist ein Quersteg (11) angeordnet, der den gegenseitigen Abstand der beiden Verankerungsleisten (7, 8) fixiert und der auf seiner dem Rastvorsprung (10) abgewandten Seite eine Anlaufschräge (12) für den Öffnungsrand der Verankerungsnut (9) aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Fenster oder
Türen, bei welchem die insbesondere aus Glas bestehende
Füllung mittels einer am Rahmen einrastbaren
Glashalteleiste gehalten ist, wozu die Glashalteleiste
zwei Verankerungsleisten aufweist, deren eine mit einem
den hinterschnittenen Rand der Verankerungsnut
hintergreifenden Rastvorsprung versehen ist und deren
andere dem gegenüberstehenden Öffnungsrand der
Verankerungsnut anliegt.
Derartige Glashalteleisten erlauben es, am fertigen Rahmen
die Glasscheibe oder gegebenenfalls eine andere Füllung
einzusetzen und anschließend am Rahmen zu fixieren. Dazu
werden die beiden Verankerungsleisten in die
Verankerungsnut des Rahmens eingedrückt, bis der
Rastvorsprung den hinterschnittenen Rand der
Verankerungsnut hintergreift.
Bei hohen Druck- bzw. Kraftbeanspruchungen senkrecht zur
Scheibenoberfläche, wie sie beispielsweise durch Winddruck
oder auch durch Schlag auftreten können, besteht
insbesondere bei Glashalteleisten aus Kunststoff die
Gefahr einer Verformung der frei an der Glashalteleiste
vorstehenden Verankerungsleisten, so daß bei
entsprechender Belastung der Rastvorsprung aus der
Verankerungsnut freikommen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Rahmen
der eingangs genannten Art die Glashalteleiste derart zu
verbessern, daß die Verankerungsleisten einen stärkeren
Halt in der Verankerungsnut aufweisen und somit ein Lösen
der Glashalteleiste auch bei höheren Kraftbeanspruchungen
ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
zwischen den freien Enden der Verankerungsleisten ein
Quersteg angeordnet ist, der den gegenseitigen Abstand der
beiden Verankerungsleisten fixiert und der auf seiner dem
Rastvorsprung abgewandten Seite eine Anlaufschräge für den
Öffnungsrand der Verankerungsnut aufweist.
Der durch die Erfindung erreichte Vorteil besteht im
wesentlichen darin, daß der Quersteg die beiden
Verankerungsleisten zunächst auf Abstand hält, so daß der
Rastvorsprung nicht ohne weiteres aus der Verankerungsnut
freikommen kann. Da bei einer Kraftbeanspruchung der
Scheibe die Glashalteleiste in der Weise verschoben wird,
daß die eine der beiden Verankerungsleisten zu der den
Rastvorsprung tragenden Verankerungsleiste hin verformt
wird, bewirkt der Quersteg, daß der Rastvorsprung unter
der Kraft dieser Verformung gegen den Rand der
Verankerungsnut gepreßt wird. Je höher also die auf die
Glashalteleiste wirkenden Kräfte sind, desto stärker wird
der Rastvorsprung in seine Raststellung gedrückt.
Dabei ist es im Rahmen der Erfindung von besonderem
Vorteil, wenn der Quersteg fest an beiden
Verankerungsleisten angeschlossen ist. Insbesondere kann
der Quersteg hierbei mit den beiden Verankerungsleisten
einstückig ausgebildet sein.
Eine erste Möglichkeit, die Montage der Glasleiste zu
erleichtern, besteht darin, daß die Anlaufschräge als
ebene Keilfläche ausgebildet ist. Zweckmäßigerweise
verläuft hierbei die Anlaufschräge unter einem Winkel von
etwa 45° zu den Verankerungsleisten.
Es besteht im Rahmen der Erfindung jedoch auch die
Möglichkeit, daß die Anlaufschräge kreisbogenförmig
ausgebildet ist.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es
zeigen:
Fig. 1 einen nur teilweise im Schnitt wiedergegebenen
Rahmen eines Fensters,
Fig. 2 die Detaildarstellung "X" nach Fig. 1.
Der in der Zeichnung nur teilweise wiedergegebene Rahmen
eines Fensters besteht aus einem üblichen Blendrahmen 1
sowie einem Flügelrahmen 2, wobei letzterer mit einer aus
Glas 3 bestehenden Füllung versehen ist. Diese
Glasscheibe 3 liegt gebäudeaußenseitig über eine
Dichtung 4 einem am Flügelrahmen 2 befestigten
Profilschenkel 5 an, während sie innenseitig durch eine
Glashalteleiste 6 gehalten ist. Diese Glashalteleiste 6
wird nach dem Einsetzen der Scheibe 3 montiert und ist
dazu mit zwei Verankerungsleisten 7, 8 versehen, die in
einer Verankerungsnut 9 einrasten. Dazu ist die eine der
beiden Verankerungsleisten 7 mit einem Rastvorsprung 10
versehen, der den hinterschnittenen Rand der
Verankerungsnut 9 hintergreift. Die andere
Verankerungsleiste 8 dagegen liegt dem gegenüberstehenden
Öffnungsrand der Verankerungsnut 9 an.
Um zu verhindern, daß bei einer Belastung der
Glasscheibe 3 in Richtung des mit F gekennzeichneten
Pfeils die den Rastvorsprung 10 tragende
Verankerungsleiste 7 sich aus der Verankerungsnut 9 lösen
kann, ist ein Quersteg 11 vorgesehen, der sich zwischen
den freien Enden der Verankerungsleisten 7, 8 erstreckt.
Dieser Quersteg 11 fixiert den gegenseitigen Abstand der
beiden Verankerungsleisten 7, wobei jedoch eine gewisse
Elastizität zum Einrasten der Glashalteleiste 6 in der
Verankerungsnut 9 erhalten bleibt. Um hierbei das
Einrasten zu erleichtern, weist der Quersteg 11 auf seiner
dem Rastvorsprung 10 abgewandten Seite eine
Anlaufschräge 12 für den Öffnungsrand der
Verankerungsnut 9 auf.
Erfolgt nun eine Belastung der Scheibe 3 in Richtung des
Pfeiles F, so drückt die Verankerungsleiste 7 über den
Quersteg 11 gegen die den Rastvorsprung 10 tragende
Verankerungsleiste 7, wodurch deren Lösen aus der
Verankerungsnut 9 zusätzlich erschwert wird. Im Ergebnis
hält daher die Glashalteleiste 6 wesentlich höheren
Belastungen stand, ohne hierbei sich selbsttätig aus der
Verankerungsnut 9 zu lösen.
Im einzelnen ist der Quersteg 11 fest an beiden
Verankerungsleisten 7, 8 angeschlossen, wobei der
Quersteg 11 mit den beiden Verankerungsleisten 7, 8
einstückig ausgebildet ist. Somit kann die
Glashalteleiste 6 einschließlich der
Verankerungsleisten 7, 8 und des Querstegs 11 nach wie vor
im Strangpreßverfahren hergestellt werden.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 ist die
Anlaufschräge 12 als ebene Keilfläche ausgebildet, wobei
die Anlaufschräge 12 etwa unter einem Winkel von 45° zu
den Verankerungsleisten 7, 8 verläuft.
Es besteht jedoch ebenso die in der Zeichnung nicht näher
dargestellte Möglichkeit, die Anlaufschräge 12 auch
kreisbogenförmig auszubilden.
Claims (6)
1. Rahmen für Fenster oder Türen, bei welchem die
insbesondere aus Glas (3) bestehende Füllung mittels
einer am Rahmen (2) einrastbaren Glashalteleiste (6)
gehalten ist, wozu die Glashalteleiste (6) zwei
Verankerungsleisten (7, 8) aufweist, deren eine mit
einem den hinterschnittenen Rand der
Verankerungsnut (9) hintergreifenden
Rastvorsprung (10) versehen ist und deren andere dem
gegenüberstehenden Öffnungsrand der
Verankerungsnut (9) anliegt, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den freien Enden der
Verankerungsleisten (7, 8) ein Quersteg (11) angeordnet
ist, der den gegenseitigen Abstand der beiden
Verankerungsleisten (7, 8) fixiert und der auf seiner
dem Rastvorsprung (10) abgewandten Seite eine
Anlaufschräge (12) für den Öffnungsrand der
Verankerungsnut (9) aufweist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Quersteg (11) fest an beiden
Verankerungsleisten (7, 8) angeschlossen ist.
3. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Quersteg mit den beiden
Verankerungsleisten (7, 8) einstückig ausgebildet ist.
4. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anlaufschräge (12) als ebene
Keilfläche ausgebildet ist.
5. Rahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anlaufschräge (12) unter einem Winkel von etwa 45°
zu den Verankerungsleisten (7, 8) verläuft.
6. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anlaufschräge (12)
kreisbogenförmig ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000140666 DE10040666A1 (de) | 2000-08-19 | 2000-08-19 | Rahmen für Fenster oder Türen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000140666 DE10040666A1 (de) | 2000-08-19 | 2000-08-19 | Rahmen für Fenster oder Türen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10040666A1 true DE10040666A1 (de) | 2002-03-07 |
Family
ID=7653046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000140666 Ceased DE10040666A1 (de) | 2000-08-19 | 2000-08-19 | Rahmen für Fenster oder Türen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10040666A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417589A1 (de) * | 1989-09-08 | 1991-03-20 | Constral Ag | Fenster mit hölzernem Flügelrahmen |
| GB2272244A (en) * | 1992-11-06 | 1994-05-11 | Bowater Windows Ltd | Window frame profile |
| DE19609183A1 (de) * | 1996-03-09 | 1997-09-11 | Huels Troisdorf | Profilleiste für ein Stulpflügelfenster |
| DE19721578A1 (de) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Pax Gmbh | Profilholm |
-
2000
- 2000-08-19 DE DE2000140666 patent/DE10040666A1/de not_active Ceased
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| DE19721578A1 (de) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Pax Gmbh | Profilholm |
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