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DE1003929B - Vorrichtung zum kurzzeitigen Erwaermen des Kopfes unter Verwendung eines hutfoermigen Koerpers - Google Patents

Vorrichtung zum kurzzeitigen Erwaermen des Kopfes unter Verwendung eines hutfoermigen Koerpers

Info

Publication number
DE1003929B
DE1003929B DEW11498A DEW0011498A DE1003929B DE 1003929 B DE1003929 B DE 1003929B DE W11498 A DEW11498 A DE W11498A DE W0011498 A DEW0011498 A DE W0011498A DE 1003929 B DE1003929 B DE 1003929B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hat
shaped body
spacers
head
cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW11498A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Stroeher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
Priority to DEW11498A priority Critical patent/DE1003929B/de
Publication of DE1003929B publication Critical patent/DE1003929B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D20/00Hair drying devices; Accessories therefor
    • A45D20/20Helmets without hot air supply or other ventilation, e.g. electrically heated

Landscapes

  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

Es ist häufig erwünscht, einen chemischen Reaktionsvorgang, insbesondere beim Dauerwellen, zu beschleunigen. Um dies zu erreichen, ist es erforderlich, Wärme zuzuführen. Vielfach führt man die Wärme dem Kopf durch eine — einem elektrischen Heizkissen ähnliche — Wärmekappe zu, oder man entnimmt die Wärme dem warmen Luftstrom einer normalen Trockenhaube. Beide Wärmespender sind deshalb wenig geeignet, weil die Aufwärmezeit ziemlich lange dauert, meist ebensolange wie die Behandlung mit Wärmeeinwirkung überhaupt.
Wesentlich schneller erfolgt die Übertragung von Wärme, wenn man an Stelle der Kontakt- oder Konvektionsübertragung die Übertragung durch Wärmestrahlung anwendet. Die Wärmestrahlung erreicht bekanntlich in kürzester Zeit auf dem bestrahlten Objekt die Endtemperatur und reagiert demnach fast trägheitslos. Derartige Wärmestrahler wurden bisher in umfangreiche Reflektoren eingebaut, die von entsprechenden schweren Vorrichtungen, z. B. Stativen, gehalten wurden und mit mechanischen Vorrichtungen zum Verstellen der Reflektoren ausgestattet waren.
Erfindungsgemäß wird ein leichter kappen- oder hutförmiger Körper verwendet, der, über den Kopf gestülpt, von ihm selbst getragen wird. Zwar hat man bereits den weichen, nach Heizkissenart hergestellten Mützen dadurch eine hutförmige Form gegeben, daß man die Mütze mit einem biegsamen oder federnden Gerüst aus metallischem oder nichtmetallischen! Werkstoff verbunden hat; eine derartige Anordnung erhöht das Gewicht und verletzt leicht die Isolation der Heizdrähte. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß der hutförmige Körper aus einem leichten, die Form beibehaltenden Baustoff, z. B. leichter, bildsamer Papiermasse oder leichtem Kunststoff, in dünnwandiger Ausführung besteht. Die Innenwandung dieses Körpers ist mit einer hochreflektierenden Schicht ausgestattet, die Wärmestrahlen verlustlos zur Kopfoberfläche bzw. zu den Haaren hin reflektiert; reicht diese Erwärmung nicht aus, so können außerdem Wärmequellen in Form von Widerstandsdrähten angeordnet werden, die als besonderes Kennzeichen möglichst massearm ausgestattet sind, so daß sie schnell ihre Endtemperatur annehmen. Um eine Berührung der stromleitenden Widerstandsdrähte bzw. der reflektierenden Schicht, die vorzugsweise aus Aluminiumfolie besteht, mit den Kopfhaaren zu verhindern, ist es erforderlich, daß die reflektierende Schicht bzw. die Heizdrähte in bekannter Weise einen genügenden Abstand vom Haar haben; bei dem erfindungsgemäß hutförmigen Körper soll der Abstand etwa 8 bis 12 cm betragen. Durch Abstandshalter aus Kork, Holz oder Kunststoff kann Vorrichtung zum kurzzeitigen Erwärmen des Kopfes unter Verwendung
eines hutförmigen Körpers
Anmelder:
Wella Aktiengesellschaft,
Darmstadt, Gerauer Allee 65
Georg Ströher, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
der Hut den erforderlichen Abstand von der Kopfoberfläche erhalten. Man kann auch die Abstandshalter so anordnen, daß sie sich auf den Nacken oder auf die Schultern abstützen. Zweckmäßig wird zwischen den unter Spannung stehenden Teilen und den Haaren ein geerdetes Drahtnetz als Berührungsschutz angeordnet. Die Kappe bzw. der hutähnliche Körper kann im übrigen aus leichtem Werkstoff, ζ. Β. Pappmache oder irgendeinem leichten Kunststoff, bestehen; er erwärmt sich nicht, weil die reflektierende Schicht die gesamte Strahlung abschirmt.
Die Widerstandsdrähte können nach Art der Heizdrähte von Heizkissen hergestellt und durch eine geeignete Weise an dem kappenförmigen Körper befestigt werden, z. B. durch Klammern oder durch Heften. Die Widerstandsdrähte können aber auch in Rippen, die zur mechanischen Verstärkung des kappenförmigen Körpers dienen, eingebettet sein.
Die Widerstandsdrähte können in an sich bekannter Weise von Isolierkörpern aus keramischem Werkstoff oder Kunststoffen umgeben sein, die entweder perlenartig aufgezogen oder als Abstandshalter ausgebildet, gleichzeitig zur Befestigung der Widerstandsdrähte an dem kappenförmigen Körper dienen. An Stelle der Widerstandsdrähte können auch kleine Strahler in Form von Glühlampen verwendet werden, die mit Reflektoren außen auf der Kappe angeordnet sind, also im Gegensatz zu bekannten ähnlichen Einrichtungen, bei denen die Glühlampen im Hohlraum selbst angeordnet sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen die Zeichnungen, und zwar zeigt
■609 83S/24
Fig. 1 eine Seitenansicht der Kappe im Querschnitt,
Fig. 2 und 3 Einzelteile,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform.
Im wesentlichen besteht der kappen- oder hutförmige Körper aus einer gewölbten Schale 1 aus leichtem Werkstoff, deren innere Wandung mit einer reflektierenden Schicht 2, z. B. Aluminiumfolie, belegt ist. Über der Schicht 2 können Widerstandsdrähte 3 angeordnet sein, die so isoliert sein müssen, daß sie die Schicht 2 nicht berühren können. Nach dem Kopf zu werden die Widerstandsdrähte mit einem Drahtnetz 4 abgedeckt, das geerdet ist. Damit die strahlende bzw. die reflektierende Fläche den richtigen Abstand vom Kopf bzw. von den Haaren hat, sind Abstandshalter 5 angeordnet, die aus Kork, Kunststoff bestehen können. Sie können aus vollem Material hergestellt oder auch als Hülsen ausgebildet sein. Die Abstandshalter können fest oder auswechselbar angeordnet sein, sie können auch nachgiebig bzw. verstellbar sein, wie z. B. Fig. 2 zeigt. Hier ist der Abstandshalter nach Art eines Kugelgelenkes ausgebildet.
Die Widerstandsdrähte können in gleicher Weise wie Heizkissendrähte aufgebaut und isoliert sein. Sie werden an der Kappe durch Klammern gehalten oder angeheftet. Sie können auch in Rippen 6, die zur Verstärkung der mechanischen Widerstandsfähigkeit der Kappen dienen, eingebettet sein, wie Fig. 3 zeigt.
Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 4, bei der statt der Widerstandsdrähte Heizrohren in Form von Glühlampen 7 verwendet werden. Zweckmäßig werden die Glühlampen in an sich bekannte Fassungen 8 eingesetzt, die mit den Reflektoren 9 zu einem Bauelement vereint sind, das in die Kappe 1 eingesetzt und bei 10 lösbar, z. B. durch Schrauben, befestigt werden kann. An diesen Stellen können auch die Abstandshalter 11 befestigt werden, gegebenenfalls in der Weise, daß die Abstandhalter 11 mit dem Reflektor 9 auswechselbar befestigt sind. Das hat den Vorteil, daß an der Kappe 1 keine besonderen Befestigungsteile für die Abstandshalter vorgesehen werden müssen, vielmehr diese mit dem Reflektor und der Lampenfassung eine Einheit bilden. Die Abstandshalter können einen Ansatz 5a (Fig. 1) haben, der als Stütze bzw. Lager für das geerdete Schutznetz dient. Der Ansatz kann mit Gewinde für eine Mutter versehen sein, mit dem das Schutznetz festgeschraubt werden kann, falls nicht andere an sich bekannte Befestigungsmittel zweckmäßig sind.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum kurzzeitigen Erwärmen des Kopfes, insbesondere zur Behandlung der Kopfhaare, unter Verwendung eines hutförmigen Körpers, dadurch gekennzeichnet, daß der hutförmige Körper aus einem leichten, die Form beibehaltenden Baustoff, z. B. leichter, bildsamer Papiermasse oder leichtem Kunststoff, in dünnwandiger Ausführung besteht, dessen kopfseitige Wandung eine Wärmestrahlen reflektierende Schicht trägt und der mit Abstandshaltern oder Stützen versehen ist, die sich auf Körperteile der zu behandelnden Person abstützen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter oder Stützen an der Wandung der Kappe befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter gelenkig ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem kappen- oder hutförmigen Körper massearme Widerstandsdrähte für eine elektrische Erwärmung vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den kappen- oder hutförmigen Körper elektrische Strahler mit Reflektoren einsetzbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein geerdetes Schutznetz zwischen den stromführenden Teilen und dem Kopf angeordnet ist, wobei das Schutznetz zweckmäßig von den Abstandshaltern mit gehalten werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 578 470, 569 062, 877;
deutsche Patentanmeldung L 2974 HI/33 c
(deutsches Patent Nr. 895 213);
schweizerische Patentschrift Nr. 183 333;
britische Patentschrift Nr. 336 805;
französische Patentschrift Nr. 942 727;
Prospekt der Fa. Hans Schwarzkopf Hamburg: Alltherma-Haube.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
© 609 838/24 2.57
DEW11498A 1953-06-22 1953-06-22 Vorrichtung zum kurzzeitigen Erwaermen des Kopfes unter Verwendung eines hutfoermigen Koerpers Pending DE1003929B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991018534A1 (de) * 1990-06-07 1991-12-12 Wella Aktiengesellschaft Behandlungsgerät in offener bauweise für menschliche kopfhaare

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GB336805A (en) * 1929-10-22 1930-10-23 Beatrice Violet Schofield Improvements relating to apparatus for waving or re-setting hair
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CH183333A (de) * 1935-02-15 1936-03-31 Gruenenwald Lotte Elektrisch heizbare Kopfhaube.
FR942727A (fr) * 1947-03-07 1949-02-16 Bonnet chauffant pour l'obtention d'ondulations indéfrisables
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