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DE10039911B4 - Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen von Submunitionskörpern aus einem Geschoß - Google Patents

Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen von Submunitionskörpern aus einem Geschoß Download PDF

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DE10039911B4
DE10039911B4 DE2000139911 DE10039911A DE10039911B4 DE 10039911 B4 DE10039911 B4 DE 10039911B4 DE 2000139911 DE2000139911 DE 2000139911 DE 10039911 A DE10039911 A DE 10039911A DE 10039911 B4 DE10039911 B4 DE 10039911B4
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Margret Klütsch
Helge Schulze
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Rheinmetall Waffe Munition GmbH
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Rheinmetall W&M GmbH
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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/58Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles

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Abstract

Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen von Submunitionskörpern aus einem Geschoß (1), wobei eine in einer Ausstoßhülle (5) befindliche und durch einen Kopfzünder zündbare Ausstoßladung (8) im vorderen Teil des Geschosses (1) angeordnet ist, so daß nach Zündung der Ausstoßladung (8) die Pulvergase die Submunitionskörper über eine Ausstoßplatte (4) zum Geschoßheck hin schieben, wobei die Ausstoßvorrichtung (3) auf ihrer dem Kopfzünder zugewandten Stirnseite durch ein mit mindestens einer ersten Öffnung (15) versehenes erstes Deckelteil (13) verschlossen ist, und wobei die Ausstoßvorrichtung (3) auf ihrer der Ausstoßplatte (4) zugewandten Stirnseite durch ein mit mindestens einer zweiten Öffnung (20) versehenes zweites Deckelteil (14) verschlossen ist, wobei die zweite Öffnung (20) mit einem durch die Ausstoßplatte (4) hindurchgeführten Zündkanal (19) zur Zündung mindestens einer der Submunitionskörper in Wirkverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßvorrichtung (3) mindestens zwei voneinander getrennt angeordnete Kammern (7, 9) umfaßt, derart, daß eine umfangseitig durch die Ausstoßhülle (5) außenseitig begrenzte erste Kammer...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen von Submunitionskörpern aus einem Geschoß nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Dabei werden im folgenden unter Submunitionskörpern sowohl Submunitionsgeschosse als auch andere Körper, wie Minen, Nebel- und Leuchtkörper, verstanden.
  • Bekannte derartige Ausstoßvorrichtungen umfassen eine in einer Ausstoßhülle befindliche und durch einen Kopfzünder zündbare Ausstoßladung, wobei nach dem Anzünden der Ausstoßladung die Pulvergase die Submunitionskörper über eine Ausstoßplatte zum Geschoßheck hin schieben. Dabei ist die Ausstoßvorrichtung auf ihrer dem Zünder zugewandten Stirnseite durch ein mit einer ersten Öffnung versehenes erstes Deckelteil verschlossen. Bei Geschossen, bei denen mit dem Anzünden der Ausstoßladung auch ein Anzünden der Submunitionsgeschosse erfolgen soll, weist die Ausstoßvorrichtung auf ihrer der Ausstoßplatte zugewandten Stirnseite ein mit einer zweiten Öffnung versehenes zweites Deckelteil auf, wobei die zweite Öffnung mit einem durch die Ausstoßplatte hindurchgeführten Zündkanal zur Zündung mindestens einer der Submunitionskörper in Wirkverbindung steht.
  • Nachteilig bei den bekannten Ausstoßvorrichtungen ist u.a., daß die Ausstoßladung sowohl für den Ausstoßvorgang als auch für die Zündung der Submunitionskörper verwendet wird, denn nach dem Anzünden der Ausstoßladung entsteht auch im Bereich des Zündkanals ein relativ hoher Druck, der bei der unter Umständen druckempfindlichen Wirkmasse der Submunitionskörper eine nicht beabsichtigte explosive Umsetzung und damit eine Fehlfunktion bzw. eine Beschädigung der entsprechenden Waffenanlage verursacht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausstoßvorrichtung der eingangs erwähnten An anzugeben, bei deren bestimmungsgemäßen Verwendung sicher vermieden wird, daß der beim Anzünden der Ausstoßladung entstehende Druck sich innerhalb des Zündkanals auswirkt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
  • Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken, für den Ausstoßvorgang und das Anzünden der Submunitionsgeschosse unterschiedliche Ladungen und/oder Ladungsmengen in der Ausstoßvorrichtung anzuordnen, die sich in räumlich voneinander getrennten Kammern befinden, so daß der Druck der für den Ausstoß der Submunitionskörper benötigt wird, nicht in den Zündkanal gelangt. Je nach Anordnung der Kammern und der Verbindung untereinander, können unterschiedliche Zündfolgen von Ausstoß- und Zündladung vorgesehen sein.
  • Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Ausstoßvorrichtung ein stirnseitig von den beiden Deckelteilen begrenztes, die Anzündladung enthaltendes Innenrohr, wobei die Öffnungen der Deckelteile jeweils in dem Innenrohr münden. Die Ausstoßhülle umschließt das Innenrohr unter Bildung einer ersten die Ausstoßladung enthaltenden Kammer. Die beiden Kammern sind über Öffnungen miteinander verbunden, so daß erst nach der Aktivierung der Anzündladung durch diese die Ausstoßladung angezündet wird.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung sind das die Anzündladung enthaltende Innenrohr und die das Innenrohr umschließende Ausstoßhülle auf ihrer dem Zünder zugewandten Seite durch eine Zwischenscheibe begrenzt, wobei zwischen der Zwischenscheibe und dem ersten Deckelteil eine Übertragungsladung angeordnet ist. In der Zwischenscheibe sind Öffnungen derart angeordnet, daß nach Zündung der Übertragungsladung entweder nur die Ausstoßladung angezündet wird oder die Ausstoßladung und die Anzündladung gleichzeitig angezündet werden. Für den Fall, daß durch die Übertragungsladung nur die Ausstoßladung angezündet wird, sind die erste und zweite Kammer über Öffnungen miteinander verbunden, so daß nach der Aktivierung der Ausstoßladung durch diese auch die Anzündladung angezündet wird.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
  • 13 den Längsschnitt des vorderen Teiles eines Geschosses mit drei Ausführungsbeispielen erfindungsgemäßer Ausstoßvorrichtungen, wobei die Kammern für die Ausstoß- und die Anzündladungen parallel zueinander angeordnet sind.
  • In 1 ist mit 1 der vordere Teil eines Trägergeschosses bezeichnet, der einen Hohlraum 2 (Gasraum) umfaßt. In dem Hohlraum 2 befindet sich eine von einem (nicht dargestellten) Kopfzünder zündbare erfindungsgemäße Ausstoßvorrichtung 3, die heckseitig mit einer verschiebbar in dem Geschoß 1 angeordneten Ausstoßplatte 4 fest verbunden ist.
  • Die Ausstoßvorrichtung 3 umfaßt eine Ausstoßhülle 5, die ein Innenrohr 6 umschließt. In der durch den Raum zwischen dem Innenrohr 6 und der Ausstoßhülle 5 gebildeten ersten Kammer 7 befindet sich eine Ausstoßladung 8 (z.B. M10-Pulver). Die durch das Innenrohr 6 definierte zweite Kammer 9 beinhaltet eine Anzündladung 10 (z.B. Schwarzpulver). Die beiden Kammern 7, 9 sind über Öffnungen 11 miteinander verbunden, welche durch Folien 12 abgedichtet sind.
  • Sowohl auf der dem Kopfzünder zugewandten Stirnseite als auch auf der der Ausstoßplatte 4 zugewandten Stirnseite sind die beiden Kammern 7, 9 durch Deckelteile 13, 14 verschlossen. Das dem Kopfzünder zugewandte erste Deckelteil 13 ist mit einer Öffnung 15 versehen, durch welche der Zündstrahl des Kopfzünders in das Innenrohr 6 zum Anzünden der Anzündladung 10 gelangt. Diese Öffnung 15 ist durch eine Folie 16 verschlossen, um zu verhindern, daß das in dem Innenrohr 6 befindliche Schwarzpulver beim Transport des entsprechenden Geschosses 1 herausfallen kann.
  • Das der Ausstoßplatte 4 zugewandte zweite Deckelteil 14 ist über eine Gewindeverbindung mit der Ausstoßplatte 4 verbunden und besitzt eine sich in das Innenrohr 6 erstreckende zapfenförmige Verlängerung 17, die eine axiale Blindbohrung 18 enthält. Diese Blindbohrung 18 grenzt einerseits an einen durch die Ausstoßplatte 4 hindurchgeführten Zündkanal 19 an und ist andererseits über radial verlaufende zweite Öffnungen 20 mit der zweiten Kammer 9 verbunden. Auch diese Öffnungen 20 sind durch Folien 21 abgedichtet.
  • Nachfolgend wird auf die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Ausstoßvorrichtung eingegangen.
  • Wird der (nicht dargestellte) Kopfzünder aktiviert, dringt ein Feuerstrahl durch die Öffnung 15 des ersten Deckelteiles 13 und durchschlägt die Folie 16. Die Anzündladung 10 wird angezündet und bereits bei geringem Druck reißen die Folien 21 an der zapfenförmigen Verlängerung 17. Die heißen Partikel der Anzündladung 10 gelangen über die Blindbohrung 18 in den Zündkanal 19.
  • Wenn ein vorgegebener Druck im Innenrohr 6 erreicht wird, reißen auch die Folien 12 der Öffnungen 11 und die Ausstoßladung 8 wird gezündet. Es baut sich schnell ein hoher Druck auf, der die Ausstoßhülle 5 zum Bersten bringt und anschließend eine Verschiebung der Ausstoßplatte 4 – und damit auch der nicht dargestellten Submunitionskörper – zum Geschoßheck hin bewirkt.
  • Damit der hohe Druck der Ausstoßladung 8 nicht durch die zapfenförmige Verlängerung 17 in den Zündkanal 19 der Submunition gelangt, sind die beiden Deckelteile 13, 14 über das Innenrohr 6 fest miteinander verbunden. Sobald also die Ausstoßplatte 4 zum Geschoßheck hin verschoben wird, zieht diese die vorstehenden Komponenten ebenfalls nach hinten. Über die Öffnungen 11, 20 dringt allenfalls eine sehr geringe Gasmenge in das Innenrohr 6 und damit in den Zündkanal 19, so daß kein hoher Druck in diesem Bereich entstehen kann.
  • Die 2 und 3 geben Abwandlungen des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispieles wieder. Dabei sind gleiche oder ähnliche Teile wie bei dem vorstehend beschriebenem Ausführungsbeispiel mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Im Gegensatz zu dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist bei den in 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispielen die Zündreihenfolge geändert. Bei beiden Ausführungsbeispielen ist eine Zwischenscheibe 22 vorgesehen, die sowohl die erste als auch die zweite Kammer 7, 9 auf ihren dem Kopfzünder zugewandten Seiten begrenzt. Zwischen der Zwischenscheibe 22 und dem ersten Deckelteil 13 ist eine Übertragungsladung 23 angeordnet. In der Zwischenscheibe 22 sind Öffnungen vorgesehen, die derart angeordnet sind, daß nach dem Anzünden der Übertragungsladung 23 durch einen entsprechenden Feuerstrahl des Kopfzünders zunächst entweder nur die Ausstoßladung 8 (2) oder die Ausstoßladung 8 und die Anzündladung 10 gemeinsam angezündet werden (3).
  • Für den Fall, daß die Übertragungsladung 23 zunächst nur die Ausstoßladung 8 anzündet (2), sind die erste Kammer 7 und die zweite Kammer 9 wiederum über Öffnungen 11 miteinander verbunden, so daß nach Aktivierung der Ausstoßladung 8 durch diese auch die Anzündladung 10 angezündet wird.
  • 1
    Trägergeschoß, Geschoß
    2
    Hohlraum
    3
    Ausstoßvorrichtung
    4
    Ausstoßplatte
    5
    Ausstoßhülle
    6
    Innenrohr
    7
    erste Kammer
    8
    Ausstoßladung
    9
    zweite Kammer
    10
    Anzündladung
    11
    Öffnung
    12
    Folie
    13
    erstes Deckelteil
    14
    zweites Deckelteil
    15
    erste Öffnung, Öffnung
    16
    Folie
    17
    zapfenförmige Verlängerung
    18
    Blindbohrung
    19
    Zündkanal
    20
    zweite Öffnung, Öffnung
    21
    Folie
    22
    Zwischenscheibe
    23
    Übertragungsladung
    24
    Öffnung
    25
    Öffnung

Claims (6)

  1. Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen von Submunitionskörpern aus einem Geschoß (1), wobei eine in einer Ausstoßhülle (5) befindliche und durch einen Kopfzünder zündbare Ausstoßladung (8) im vorderen Teil des Geschosses (1) angeordnet ist, so daß nach Zündung der Ausstoßladung (8) die Pulvergase die Submunitionskörper über eine Ausstoßplatte (4) zum Geschoßheck hin schieben, wobei die Ausstoßvorrichtung (3) auf ihrer dem Kopfzünder zugewandten Stirnseite durch ein mit mindestens einer ersten Öffnung (15) versehenes erstes Deckelteil (13) verschlossen ist, und wobei die Ausstoßvorrichtung (3) auf ihrer der Ausstoßplatte (4) zugewandten Stirnseite durch ein mit mindestens einer zweiten Öffnung (20) versehenes zweites Deckelteil (14) verschlossen ist, wobei die zweite Öffnung (20) mit einem durch die Ausstoßplatte (4) hindurchgeführten Zündkanal (19) zur Zündung mindestens einer der Submunitionskörper in Wirkverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßvorrichtung (3) mindestens zwei voneinander getrennt angeordnete Kammern (7, 9) umfaßt, derart, daß eine umfangseitig durch die Ausstoßhülle (5) außenseitig begrenzte erste Kammer (7) die Ausstoßladung (8) und eine sich an die zweite Öffnung (20) anschließende zweite Kammer (9) eine Anzündladung (10) zum Anzünden der Submunitionskörper enthält.
  2. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßvorrichtung (3) ein stirnseitig von den beiden Deckelteilen (13, 14) begrenztes, die Anzündladung (10) enthaltendes Innenrohr (6) umfaßt, wobei die erste und die zweite Öffnung (15, 20) in dem Innenrohr (6) münden, daß die Ausstoßhülle (5) das Innenrohr (6) unter Bildung der ersten die Ausstoßladung (8) enthaltenden Kammer (7) umschließt, und daß die erste Kammer (7) und die zweite Kammer (9) über Öffnungen (11) miteinander verbunden sind, derart daß nach Aktivierung der Anzündladung (10) durch diese die Ausstoßladung (8) angezündet wird.
  3. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Deckelteile (13, 14) und das Innenrohr (6) fest miteinander verbunden sind und eine Einheit bilden und daß diese Einheit über das zweite Deckelteil (14) mit der Ausstoßplatte (4) verbunden ist, derart, daß die Ausstoßplatte (4) nach Anzünden der Ausstoßladung (8) diese Einheit zum heckseitigen Ende des Geschosses (1) zieht.
  4. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßvorrichtung (3) ein stirnseitig von dem zweiten Deckelteil (14) begrenztes, die Anzündladung (9) enthaltendes Innenrohr (6) umfaßt, daß die Ausstoßhülle (5) das Innenrohr (6) unter Bildung der die Ausstoßladung (8) enthaltenden ersten Kammer (7) umschließt, daß die erste und die zweite Kammer (7, 9) auf ihren dem Kopfzünder zugewandten Seiten durch eine Zwischenscheibe (22) begrenzt sind, daß zwischen der Zwischenscheibe (22) und dem ersten Deckelteil (13) eine Übertragungsladung (23) angeordnet ist, daß in der Zwischenscheibe (22) Öffnungen (24) derart angeordnet sind, daß nach Zündung der Übertragungsladung (23) nur die Ausstoßladung (8) angezündet wird und daß die erste und zweite Kammer (7, 9) über Öffnungen (11) miteinander verbunden sind, derart, daß nach der Aktivierung der Ausstoßladung (8) durch diese die Anzündladung (10) angezündet wird.
  5. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßvorrichtung (3) ein stirnseitig von dem zweiten Deckelteil (14) begrenztes, die Anzündladung (10) enthaltendes Innenrohr (6) umfaßt, daß die Ausstoßhülle (5) das Innenrohr (6) unter Bildung der die Ausstoßladung (8) enthaltenden ersten Kammer (7) umschließt, daß die erste und die zweite Kammer (7, 9) auf ihren dem Kopfzünder zugewandten Seiten durch eine Zwischenscheibe (22) begrenzt sind, daß zwischen der Zwischenscheibe (22) und dem ersten Deckelteil (13) eine Übertragungsladung (23) angeordnet ist und daß in der Zwischenscheibe (22) Öffnungen (25) angeordnet sind, derart, daß nach Zündung der Übertragungsladung (23) die Ausstoßladung (8) und die Anzündladung (10) gleichzeitig angezündet werden.
  6. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Deckelteil (14), die Zwischenscheibe (22) und das Innenrohr (6) fest miteinander verbunden sind und eine Einheit bilden und daß diese Einheit über das zweite Deckelteil (14) mit der Ausstoßplatte (4) verbunden ist, derart, daß die Ausstoßplatte (4) nach Anzündung der Ausstoßladung (8) die Einheit zum heckseitigen Ende des Geschosses (1) zieht.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3743840A1 (de) * 1987-12-23 1989-07-06 Diehl Gmbh & Co Geschoss mit einer submunition

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3743840A1 (de) * 1987-12-23 1989-07-06 Diehl Gmbh & Co Geschoss mit einer submunition

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