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DE10038635A1 - Power-and-Free-Schleppförderanlage für stehende Lasten - Google Patents

Power-and-Free-Schleppförderanlage für stehende Lasten

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DE10038635A1
DE10038635A1 DE2000138635 DE10038635A DE10038635A1 DE 10038635 A1 DE10038635 A1 DE 10038635A1 DE 2000138635 DE2000138635 DE 2000138635 DE 10038635 A DE10038635 A DE 10038635A DE 10038635 A1 DE10038635 A1 DE 10038635A1
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Germany
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free
running
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rail
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DE2000138635
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English (en)
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Detlef W Hammerschmidt
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SCHIERHOLZ LOUIS GmbH
Original Assignee
SCHIERHOLZ LOUIS GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B10/00Power and free systems
    • B61B10/04Power and free systems with vehicles rolling trackless on the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Abstract

Die Erfindung befaßt sich mit einer Power-and-Free-Schleppförderanlage für stehende Lasten. Bekannte Schleppförderanlagen weisen zwei parallele Schienensysteme auf, die jeweils als Power-and-Free-Systeme ausgebildet sind. Derartige Schleppförderanlagen weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie nur für den Transport begrenzter Lasten einsetzbar sind. Zum anderen sind die bekannten Anlagen insbesondere im Bereich von Verzweigungen sehr aufwendig. DOLLAR A Die erfindungsgemäße Schleppförderanlage weist zur Überwindung der Nachteile zwei prallele Schienensysteme auf, von denen eines als einfache Laufbahn ausgebildet ist und der Lastrahmen an seiner der Laufbahn zugewandten Seite mindestens zwei Laufrollen mit geringem Abstand voneinander aufweist. Dadurch ist der Transport von schweren, stehenden Lasten möglich, und zwar unter Beibehaltung der Anforderungen, wie Positionsgenauigkeit, sowie das Vorsehen von Verzweigungen, Puffern, Steigungen und Gefällestrecken.

Description

Die Erfindung befaßt sich mit einer Power-and-Free-Schleppförderanlage für stehende Lasten umfassend zwei parallel zueinander angeordnete Schienensysteme mit einer ersten, in der Regel unteren Schiene zum Führen einer endlos umlaufenden Power-and- Free-Kette und einer der ersten Schiene zugeordneten, in der Regel im wesentlichen vertikal oberhalb derselben angeordneten zweiten Schiene, wobei in der zweiten Schiene Laufwagen eines Power-and-Free-Laufwerkes geführt sind, das einen Lastrahmen mit Lastträgern für stehende Lasten aufweist.
Derartige Power-and-Free-Schleppförderanlagen, bei denen das Transportgut auf die Lastträger stehend aufgesetzt und durch das am Boden oder im Boden befindliche Fördersystem bewegt wird, finden insbesondere in der Oberflächentechnik zum Transport von schweren Lasten Anwendung. Durch die stehende Förderung ist eine ausreichende Stabilität nur durch zusätzliche Abstützung und/oder Führung zu erzielen. Bei bekannten Schleppförderanlagen sind zwei Schienensysteme, die jeweils aus einem Power-and-Free-System gebildet sind, parallel nebeneinander angeordnet. Diese nehmen die zu transportierende Last gemeinsam auf, so daß sich der Lastrahmen auf den beabstandeten Schienensystemen abstützen kann.
Derartige bekannte Schleppförderanlagen für stehende Lasten weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie insbesondere im Bereich von Verzweigungen für Pufferzonen, in Kreuzungsbereichen oder dergleichen im Aufbau sehr aufwendig sind. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Positionierung schwierig ist, da eine exakte parallele Führung der Schienensysteme gewährleistet sein muß. Des weiteren sind insbesondere im Bereich von Verzweigungen oder dergleichen Sonderteile erforderlich, die gegenüber herkömmlichen üblichen Teilen teurer sind.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Schleppförderanlage für stehende Lasten zu schaffen, die unter Erfüllung wesentlicher Anforderungen, wie z. B. das Vorsehen von Verzweigungen, Pufferzonen, Steigungen und/oder Gefällestrecken sowie hoher Positionsgenauigkeit, den Transport von schweren und/oder hohen Lasten auf einfache Weise ermöglicht.
Die Aufgabe wird zusammen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß ein Schienensystem als einfache Laufbahn ausgebildet ist und der Lastrahmen an seiner der Laufbahn zugewandten Seite mindestens zwei Laufrollen mit geringem Abstand voneinander aufweist. Durch die einfache Ausführung des zweiten Schienensystems wird der Aufbau wesentlich vereinfacht, da insbesondere im Verzweigungsbereich nur noch ein komplexes System existiert, und das einfache System leicht an das korrespondierende komplexe System angepaßt werden kann. Im übrigen können durch die Ausbildung des zweiten Schienensystems als einfache Laubahn einfache und übliche Ausbauteile verwendet und eingesetzt werden. Des weiteren gewährleistet das Vorhandensein der zwei Laufrollen mit geringem Abstand ein gleichmäßigen und "ruckelfreies" Laufen des Power-and-Free-Laufwerkes auf der Laufbahn, insbesondere auch im Bereich von Kreuzungsstellen, da zumindest immer eines der Räder Kontakt zu der Laufbahn hält.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schleppförderanlage sind die Lastträger außermittig zwischen den Schienensystemen angeordnet. Dadurch wird gewährleistet, daß sehr schwere Lasten gezielt vorzugsweise auf die einfache Laufbahn verlagert werden, so daß das komplexe Power-and-Free-System entlastet werden kann.
Vorteilhafterweise weist der Lastrahmen an seiner der Laufbahn zugewandten Seite mehrere Sätze von mindestens zwei Laufrollen auf. Durch diese konstruktive Ausgestaltung wird das Handling und damit insbesondere die Positionierung weiter verbessert.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigt eine Laufbahn, die mindestens im Bereich von Weichen und/oder im Bearbeitungsbereich einstellbar, nämlich höhenverstellbar ausgebildet ist. Dadurch ist eine exakte Anpassung der Laufbahn an die Höhe des zweiten Schienensystems möglich, wodurch insbe­ sondere im Kreuzungsbereich der Laufbahn mit dem zweiten Schienensystem, eine bündige Lauffläche für die Laufrollen erreicht wird.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Laufrollen als Lenkrollen ausgebildet, wodurch die Positionierung sowie der gleichmäßige Lauf auch in Kurvenbereichen noch weiter verbessert ist.
Weitere Merkmale sowie Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der beigefügten Zeichnung in der Beschreibung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Ausschnitts der erfindungsgemäßen. Schleppförderanlage,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Schleppförderanlage gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der Schleppförderanlage,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Ausschnittsvergrößerung eines Kreuzungsbereiches der Schleppförderanlage gemäß Fig. 3, und
Fig. 5 eine Vorderansicht der Kreuzungsstelle gemäß Fig. 4.
Die Zeichnung zeigt eine Power-and-Free-Schleppförderanlage insbesondere zum Transport von schweren Lasten, vorzugsweise in der Oberflächentechnik.
In Fig. 1 ist eine Power-and-Free-Schleppförderanlage 10 für stehende Lasten gezeigt. Die Schleppförderanlage 10 umfaßt im wesentlichen zwei Schienensysteme 11 und 12, die parallel zueinander angeordnet sind. Ein erstes Schienensystem 11 ist als Power- and-Free-System ausgebildet und verfügt über eine erste, in der Regel untere Schiene 13. In der Schiene 13 ist üblicherweise eine endlos umlaufende Power-and-Free-Kette 14 angeordnet und geführt. Der Schiene 13 ist eine zweite Schiene 15 zugeordnet, die im gezeigten Ausführungsbeispiel vertikal oberhalb der Schiene 13 angeordnet ist. Das zweite Schienensystem 12 ist als einfache Laufbahn 16 ausgebildet.
Auf den bzw. in den Schienensystemen 11 und 12 laufen bzw. rollen Transporteinheiten 17, die im bevorzugten Ausführungsbeispiel als Power-and-Free-Laufwerke ausgebildet sind. Jede Transporteinheit 17 umfaßt im wesentlichen einen Lastrahmen 18, auf dem ein oder mehrere Lastträger 19 angeordnet sind, Laufwagen 20 mit Trag- und Führungs­ rollen sowie Laufrollen 21. Die Laufwagen 20 stehen mit der als Kardangelenkkette ausgebildeten Power-and-Free-Kette 14 in Wirkverbindung. Die Laufwagen 20 befin­ den sich am Lastrahmen 18 an der dem Schienensystem 11 zugewandten Seite 22. Die Laufrollen 21 sind an der gegenüberliegenden Seite 23 des Lastrahmens 18 im Bereich der Laufbahn 16 angeordnet. An dem in Transportrichtung hinteren Ende der Transport­ einheit 17 ist am Lastrahmen 18 mindestens eine Distanztraverse 24 vorgesehen, so daß große Werkstücke mit entsprechendem Abstand zueinander transportiert werden kön­ nen. Die oder jede Distanztraverse 24 ist vorzugsweise auf der Seite 22 des Schienen­ systems 11 angeordnet und verfügt ebenfalls über wenigstens einen Laufwagen 20 zur Führung innerhalb der Schiene 15.
Die Laufrollen 21 sind vorteilhafterweise paarweise angeordnet. Im Ausführungs­ beispiel gemäß der Fig. 2 sind zwei Laufrollen 21 vorgesehen, die mit einem geringen Abstand voneinander auf der Seite 23 des Lastrahmens 18 mittig zwischen den Lauf­ wagen 20 angeordnet sind. Der Abstand zwischen den einzelnen Laufrollen 21 bzw. zwischen den Kontaktpunkten der Laufrollen 21 mit der Laufbahn 16 muß jedoch größer sein als mögliche Schienenunterbrechungen (siehe Fig. 5) beispielsweise im Kreuzungsbereich, so daß mindestens immer eine der Laufrollen 21 Kontakt zur Laufbahn 16 hat. In nicht gezeigten Ausführungsformen können auch mehrere Paare von Laufrollen 21 vorgesehen sein. Auch die Plazierung der Laufrollen 21 am Last­ rahmen 18 ist variabel. So besteht u. a. die Möglichkeit, jeweils ein Paar Laufrollen 21 an den Eckpunkten auf der Seite 23 des Lastrahmens 18, also den am Lastrahmen 18 angeordneten Laufwagen 20 gegenüberliegend, anzuordnen.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß der oder jeder Lastträger 19 mittig zwischen den Schienensystemen 11 und 12 angeordnet ist. In diesem Fall wird die zu transportierende Last 25 gleichmäßig auf beide Schienensysteme 11, 12 verteilt. Es ist alternativ aber auch möglich, den oder jeden Lastträger 19 außermittig zwischen den Schienensyste­ men 11, 12 anzuordnen. Vorzugsweise wird der Abstand zwischen Lastträger 19 und Schienensystem 12 bzw. Laufbahn 16 geringer gewählt als zwischen Lastträger 19 und Schienensystem 11, so daß der größere Teil der Last 25 durch die Laufbahn 20 aufge­ nommen wird. Damit ist die Förderung noch schwererer Lasten möglich, da das kom­ plexe und nur begrenzt belastbare Schienensystem 11 entlastet wird.
Die Laufbahn 16 ist insbesondere zu Zwecken der Anpassung an das Schienensystem 11 einstellbar ausgebildet. Die beiden Schienensysteme 11I, 12 müssen für eine hohe Positioniergenauigkeit im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und insbesondere im Bereich von Verzweigungen, Kreuzungen oder dergleichen die gleiche Höhe auf­ weisen. Daher ist die Laufbahn 16 vorzugsweise stufenlos höhenverstellbar ausgebildet, um eine bündige Lauffläche aus sich kreuzendem Schienensystem 11 und Laufbahn 16 zu bilden (siehe insbesondere Fig. 4 und 5). Der einfache Aufbau der Laufbahn 16 ermöglicht auf besonders einfache Weise die Höhenverstellung mit hydraulischen, pneumatischen oder anderen üblichen Mitteln. Es besteht auch die Möglichkeit, die Laufbahn 16 nur partiell, nämlich im Bereich von Weichen und/oder im Bearbeitungs­ bereich, höhenverstellbar auszubilden.
Durch Erhöhung des Puffermaßes, das durch Veränderung der Länge der Distanztraver­ se 24 bestimmbar ist, läßt sich auf einfache Weise die Stabilität der Schleppförderanlage 10 in Längsrichtung, also in Transportrichtung, erhöhen. Eine Erhöhung der Stabilität in Querrichtung, also senkrecht zur Transportrichtung, kann durch Verbreiterung der Schleppförderanlage 10 erzielt werden, wenn beispielsweise der Abstand zwischen den Schienensystemen 11, 12 vergrößert wird. Insgesamt erlaubt die erfindungsgemäße Schleppförderanlage 10 eine flache Bauweise, da auf zusätzliche Führungsschienen oder dergleichen verzichtet werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch die Ausbildung eines der Schienensysteme als einfache Laufbahn übliche und damit kostengünstige Bauteile verwendet werden können.

Claims (7)

1. Power-and-Free-Schleppförderanlage für stehende Lasten umfassend zwei parallel zueinander angeordnete Schienensysteme (11, 12) mit einer ersten, in der Regel unteren Schiene (13) zum Führen einer endlos umlaufenden Power- and-Free-Kette (14) und einer der ersten Schiene (13) zugeordneten, in der Regel im wesentlichen vertikal oberhalb derselben angeordneten zweiten Schiene (15), wobei in der zweiten Schiene (15) Laufwagen (20) eines Power-and-Free-Lauf­ werkes (17) geführt sind, das einen Lastrahmen (18) mit Lastträgern (19) für stehende Lasten (25) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schie­ nensystem (12) als einfache Laufbahn (16) ausgebildet ist und der Lastrahmen (18) an seiner der Laufbahn (16) zugewandten Seite (23) mindestens zwei Lauf­ rollen (21) mit geringem Abstand voneinander aufweist.
2. Power-and-Free-Schleppförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lastträger (19) außermittig zwischen den Schienensystemen (11, 12) angeordnet sind.
3. Power-and-Free-Schleppförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lastträger (19) mittig zwischen den Schienensystemen (11, 12) angeordnet sind.
4. Power-and-Free-Schleppförderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastrahmen (18) an seiner der Laufbahn (16) zugewandten Seite (23) mehrere Sätze von mindestens zwei Laufrollen (21) aufweist.
5. Power-and-Free-Schleppförderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn (16) mindestens im Bereich von Weichen und/oder im Bearbeitungsbereich höhenverstellbar ausgebildet ist.
6. Power-and-Free-Schleppförderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn (16) insgesamt höhenverstellbar ausgebildet ist.
7. Power-and-Free-Schleppförderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (21) als bewegliche Lenkrollen ausgebildet sind.
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