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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft elektronische Bauelemente mit Anschlussklemmen,
die im Wesentlichen zylindrische Drähte umfassen, und betrifft
Anschlussklemmen.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Elektronische
Bauelemente mit Anschlüssen mit
damit verbundenen Anschlussklemmen werden weit verbreitet als Elektronikbauelementkomponenten,
beispielsweise als piezoelektrische Resonatoren, verwendet.
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5 ist eine schematische
perspektivische Ansicht, die ein piezoelektrisches Resonantorbauelement
als Beispiel für
ein herkömmliches
elektronisches Bauelement mit Anschlüssen zeigt.
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Bei
einem piezoelektrischen Resonatorbauelement 51 sind eine
Vielzahl von Anschlussklemmen 53 bis 55 mit einem
in Phantomdarstellung gezeigten Resonator 52 verbunden.
Zwar wird dies in der Figur nicht gezeigt, doch ist ein verbleibender
Teil der Anschlussklemmen 53 bis 55, der einen
Teil in der Nähe
eines Endteils gegenüber
der mit dem piezoelektrischen Resonator 52 zu verbindenden
Seite ausschließt,
durch eine Harzaußenlage
C abgedeckt.
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Die
oben beschriebenen Anschlussklemmen 53 bis 55 werden
durch Biegen eines flachen Blechs erzeugt. Ein Teil in der Nähe eines
Endteils der Anschlussklemme 53 ist ein Klemmenpassteil 53a und ist
mit einer (nicht abgebildeten) Elektrode des piezoelektrischen Resonators 52 mit
Lot oder einem anderen geeigneten Verbindungselement elektrisch
und mechanisch verbunden. In der Mitte der Anschlussklemme 53 ist
eine Sperre 53b in deren Längsrichtung vorgesehen. Die
Sperre 53b ist so konfiguriert, dass sie breiter als ein
Endteil 53c einer in eine Leiterplatte einzusteckenden
Seite oder einer anderen geeigneten Vorrichtung der Anschlussklemme 53 ist. Die
Sperre 53b ist vorgesehen, um die Einstecktiefe bei Einstecken
der Leiterplatte in eine Einpassöffnung
zu justieren.
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Die
Anschlussklemmen 53 bis 55 werden durch Stanzen
eines Blechs und durch Biegen eines Teils des ausgestanzten Blechs
gebildet.
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Somit
werden die Anschlussklemmen 53 bis 55 durch Stanzen
und Biegen eines Blechs mühelos gebildet.
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Die
aus einem flachen Blech gebildeten Anschlussklemmen 53 bis 55 sind
jedoch dünner
als aus einem zylindrischen Draht gebildeten Anschlussklemmen. Somit
werden Extrateile der Anschlussklemmen 53 bis 55 häufig ohne
Erfolg durch eine automatische Bestückungsmaschine geschnitten.
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Während der
automatischen Bestückung wird
auch die Anschlussklemme 53 in eine Durchgangsbohrung in
eine Leiterplatte gesetzt und eine Spitzenseite der Anschlussklemme 53 wird
häufig
in die Richtung gebogen, die relativ zu der axialen Richtung der
Durchgangsbohrung senkrecht steht, d.h. sie wird häufig geschnitten
und gequetscht. Bei den oben beschriebenen Anschlussklemmen 53 bis 55 befindet
sich jedoch kein Teil zur Absorption der Stoßwirkung zwischen der Harzaußenlage
C und der Sperre 53b. Somit kommt es bei den Harzaußenlagen
und den piezoelektrischen Resonatoren häufig durch die durch das Schneiden
und Quetschen verursachten Stöße zu Rissbildung.
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Zur
Verhinderung derartiger Risse wurden Tests zur Verbesserung der
Festigkeit der Harzaußenlage
C vorgenommen, doch bei Verbesserung der Festigkeit der Harzaußenlage
C werden häufig die
elektrischen Eigenschaften des piezoelektrischen Resonators nachteilig
beeinflusst.
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Eine
in 6 gezeigte Anschlussklemme 56 wird
ebenfalls vorgeschlagen, um die Schneidfähigkeit beim Abschneiden von
Extrateilen der Anschlussklemme in der automatischen Bestückungsmaschine
zu verbessern. Die Anschlussklemme 56 wird durch Vorbereiten
eines zylindrischen Drahts und Abflachen eines Teils in der Nähe des einen
Endteils des zylindrischen Drahts zur Bildung eines Passteils 56a und
einer flachen Sperre 56b, die breiter als das Passteil 56a ist,
vorgesehen.
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Ein
Teil 56c der Anschlussklemme 56, der aus der Harzaußenlage
herausgeführt
und in die Durchgangsbohrung in der Leiterplatte eingesteckt wird,
ist zylindrisch und somit ist die Fähigkeit, Extrateile der Anschlussklemme
abzuschneiden, bei der Bestückung
mittels der automatischen Bestückungsmaschine
verbessert.
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Es
liegt jedoch in der Anschlussklemme 56 zwischen der Harzaußenlage
und der Sperre 56b kein stoßabsorbierendes Teil vor und
somit zeigen sich bei den Harzaußenlagen und den piezoelektrischen
Resonatoren häufig
Risse aufgrund von Stößen während der
Schneide- und Quetscharbeit.
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Zudem
wird die Sperre 56b durch Abflachen eines zylindrischen
Drahts gebildet und somit neigt die Dicke der breiten Sperre 56b dazu,
sehr dünn
zu sein, was insofern ein Problem bewirkt, dass die Biegefestigkeit
der Anschlussklemme 56 verschlechtert wird.
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Andererseits
absorbieren die in 7 gezeigten
Anschlussklemmen 57 und 58 bekanntermaßen Stöße bei der
oben beschriebenen automatischen Bestückung. Die Anschlussklemmen 57 und 58 werden
bei einem Kondensatorelement 59 weit verbreitet als Anschlussklemmen
verwendet. Das heißt,
bei den Anschlussklemmen 57 und 58 sind Schleifen 57a und 58a,
die durch Biegen eines Teils des zylindrischen Drahts gebildet werden
und von Seite zu Seite gebogen sind, vorgesehen. Da die Schleifen 57a und 58a ausgebildet
werden, wird der Stoß bei
der Bestückung
der Leiterplatte durch die Schleifen 57a und 58a effektiv
absorbiert.
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Wenn
die Anschlussklemmen 57 und 58 bei den piezoelektrischen
Bauelementen, beispielsweise piezoelektrischen Resonatoren, verwendet
werden, ist es jedoch erforderlich, eine Ausnehmung vorzusehen,
um nicht die Schwingung des piezoelektrischen Resonators in der
Harzaußenlage
zu beeinträchtigen.
Zur Miniaturisierung des Produkts ist es ferner erforderlich, die
Abmessungen des Abschnitts der Anschlussklemmen zu verringern, der
mit dem Außenharz
bedeckt werden soll. Daher ist die Ausreißfestigkeit der Anschlussklemmen 57 und 58 gegenüber der
Harzaußenlage
unzureichend, wenn die aus dem zylindrischen Draht gebildeten Anschlussklemmen 57 und 58,
die nur die Schleifen 57a und 58a aufweisen, bei
dem piezoelektrischen Resonator verwendet werden. Wenn eine Torsionskraft
ausgeübt wird,
um die Anschlussklemmen 57 und 58 in der axialen
Richtung zu verdrehen, werden die Anschlussklemmen 57 und 58 leicht
verdreht, so dass die Befürchtung
besteht, dass es bei der Harzaußenlage
zu Rissbildung kommt und dass mit dem piezoelektrischen Resonator
verbundene Abschnitte brechen.
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Ein
elektronisches Bauelement mit den Merkmalen des Oberbegriffes des
Anspruchs 1 ist aus
US 5596244 bekannt.
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US 5096425 beschreibt eine
elektronische Komponente mit stiftartigen, parallelen Anschlussklemmen,
die einen gebogenen Bereich aufweisen. Die elektronische Komponente
ist mit einer Harzaußenschicht
versehen.
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ZUSAMMENFASSENDE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein elektronisches Bauelement
zur Lösung
der oben beschriebenen Probleme anzugeben. Diese Aufgabe wird mit
einem elektronischen Bauelement mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und Anschlussklemmen für
ein solches elektronisches Bauelement mit den Merkmalen des Anspruchs
12 gelöst.
Die Unteransprüche
sind auf vorteilhafte Ausgestaltungen gerichtet.
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Dem
erfindungsgemäßen elektronischen Bauelement
und mit den erfindungsgemäßen Anschlussklemmen
werden die Nachteile der oben beschriebenen Technologie überwunden
und Stöße während der
automatischen Bestückung
von Leiterplatten können
absorbiert werden. Sie weisen eine ausgezeichnete Ausreissfestigkeit
gegenüber
der Harzaußenlage
auf und sind auch bezüglich
der Torsionskraft in der axialen Richtung ausgezeichnet.
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Die
Harzaußenlage
ist vorzugsweise mit einer relativ weichen inneren ersten Harzaußenlage und
einer relativ harten äußeren zweiten
Harzaußenlage vorsehen,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste flache Teil mit der ersten
Harzaußenlage
bedeckt ist und der zweite flache Teil mit der zweiten Harzaußenlage
bedeckt ist.
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Gemäß einer
bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführung sind
die oben beschriebenen Elektronikbauteilkomponenten vorzugsweise
piezoelektrische Komponenten und um einen schwingenden Teil der
piezoelektrischen Komponente ist eine Hohlraum vorgesehen, so dass
die Schwingung der piezoelektrischen Komponente nicht beeinträchtigt wird.
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Die
Anschlussklemme der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungen wird für Elektronikbauelemente
mit Anschlüssen
verwendet und wird durch Versehen des zylindrischen Drahts mit einem in
der Nähe
des ersten Endteils abgeflachten Passteil, einer zwischen den ersten
und zweiten Endteilen gebogenen Schleife und den zwischen dem Passteil und
der Schleife vorgesehenen ersten und zweiten flachen Teilen gebildet.
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Andere
Eigenschaften, Komponenten und Vorteile der vorliegenden Erfindung
gehen aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführung unter
Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen hervor.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1A ist
eine schematische perspektivische Ansicht eines elektronischen Bauelements
mit Anschlüssen
einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführung;
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1B bis 1D sind
jeweils Schnittansichten entlang der Linie B-B, der Linie C-C und der Linie D-D
von 1A;
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2A ist
eine Schnittansicht der elektronischen Bauelemente mit Anschlüssen einer
bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführung;
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2B ist
eine perspektivische Ansicht des Aufbaus eines in der bevorzugten
Ausführung
verwendeten piezoelektrischen Oszillators;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht einer Abänderung der elektronischen
Bauelemente mit Anschlüssen
einer anderen bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführung;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht einer anderen Abänderung der elektronischen
Bauelemente mit Anschlüssen
einer weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführung;
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5 ist
eine schematische perspektivische Ansicht eines Beispiels eines
herkömmlichen
elektronischen Bauelements mit Anschlüssen;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines weiteren Beispiels einer herkömmlichen
Anschlussklemme und
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7 ist
eine perspektivische Ansicht eines noch weiteren Beispiels einer
herkömmlichen
Anschlussklemme.
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EINGEHENDE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN
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Bevorzugte
erfindungsgemäße Ausführungen
werden unter speziellem Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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1A ist
eine schematische perspektivische Ansicht, die ein elektronisches
Bauelement mit Anschlüssen
der ersten bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführung beschreibt.
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Bei
dem elektronischen Bauelement mit Anschlüssen der vorliegenden bevorzugten
Ausführung sind
eine Vielzahl von Anschlussklemmen 3 bis 5 mit einem
in Phantomlinie gezeigten piezoelektrischen Oszillator 2 verbunden.
Im Einzelnen umfasst der piezoelektrische Oszillator 2 einen
den Dickenschermodus verwendenden piezoelektrischen Resonator 6,
der mit einem in 2B gezeigten plattenähnlichen
Kondensator 7 verbunden ist. Der piezoelektrtiche Resonator 6 umfasst
eine Erregerelektrode 6b (eine Erregerelektrode an der
anderen Oberflächenseite
ist nicht abgebildet), die an der ersten und zweiten Hauptoberfläche einer
im Wesentlichen rechteckigen flachen piezoelektrischen Keramikplatte 6a vorgesehen
ist. Die Erregerelektrode an der zweiten Hauptoberflächenseite
ist mit einem verbindungsleitenden Teil 6c elektrisch verbunden,
das zu der ersten Hauptoberfläche
führt,
an der die Erregerelektrode 6b vorgesehen ist. Die piezoelektrische
Keramik 6a ist in Richtung des Pfeils P der Figur polarisiert.
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Der
Kondensator 7 umfasst Kondensatorelektroden 7b und 7c,
die an einer Oberfläche
eines dielektrischen Substrats 7a vorgesehen sind, und
an einem in etwa mittleren Bereich der anderen Oberfläche (nicht
abgebildete) vorgesehene Kondensatorelektroden, um an den Kondensatorelektroden 7b und 7c teilweise überlappt
zu sein.
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Die
Erregerelektrode 6b ist mit der Kondensatorelektrode 7b des
Kondensators 7 elektrisch verbunden. Die Erregerelektroden
an der in der Figur nicht abgebildeten Seite sind mit der Kondensatorelektrode 7c elektrisch
verbunden.
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In 1A ist
die Anschlussklemme 3 wieder mit der oben beschriebenen
Erregerelektrode 6b elektrisch verbunden, die Anschlussklemme 4 ist
mit der Kondensatorelektrode elektrisch verbunden, die an der in
der Figur des dielektrischen Substrats 7a nicht gezeigten
Oberfläche
vorgesehen ist, und die Anschlussklemme 5 ist mit der Erregerelektrode
an der in der Figur nicht gezeigten Seite elektrisch verbunden und
ist mit dem verbindungsleitenden Teil 6c, das zu der ersten
Hauptoberfläche
der piezoelektrischen Keramikplatte 6a führt, elektrisch
verbunden.
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Die
Anschlussklemmen 3 bis 5 sind mit Passteilen 3b bis 5b versehen,
die jeweils durch Abflachen einer Spitze eines im Wesentlichen zylindrischen
Drahts in der Nähe
der ersten Endteile 3a, 4a und 5a hergestellt
werden. Die Passteile 3b bis 5b werden mittels
Lot oder mittels eines anderen geeigneten Verbindungsmechanismus
mit dem piezoelektrischen Oszillator 2 verbunden.
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Schleifen 3d und 5d sind
zwischen zweiten Endteilen 3c und 5c und den Passteilen 3b und 5b in den
Anschlussklemmen 3 und 5 vorgesehen. An der Anschlussklemme 4 ist
keine Schleife vorgesehen.
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Die
Schleifen 3d und 5d werden durch Biegen eines
im Wesentlichen zylindrischen Drahts hergestellt, und Stöße während der
Bestückung
einer Leiterplatte oder einer anderen geeigneten Komponente durch
eine automatische Bestückungsmaschine
werden durch die Schleifen 3d und 5d absorbiert.
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Erste
und zweite flache Teile 3e, 5e, 3f und 5f sind
aufeinander folgend von den Seiten der ersten Endteilen 3a und 5a jeweils
zwischen den Schleifen 3d, 5d und den Passteilen 3b, 5b vorgesehen. Bei
der Anschlussklemme 4 sind auch erste und zweite flache
Teile 4e und 4f zwischen dem zweiten Endteil 3c und
dem Passteil 4a vorgesehen.
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Bezüglich der
Anschlussklemme 3 werden die Schnittformen der flachen
Teile 3e und 3f in 1B und 1C gezeigt.
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Wie
in 1B und 1C gezeigt,
ist bei den flachen Teilen 3e und 3f jeder im
Wesentlichen zylindrische Draht abgeflacht. Die Abmessung der breitesten
Teile der flachen Teile 3e und 3f ist vorzugsweise
größer als
der Durchmesser des im Wesentlichen zylindrischen Drahts. Somit
erstrecken sich die flachen Teile 3e und 3f an
einem Abschnitt des im Wesentlichen zylindrischen Drahts im Wesentlichen
senkrecht zu der axialen Richtung.
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Die
oben beschriebenen Anschlussklemmen 3 bis 5 werden
mit dem piezoelektrischen Oszillator 2 verbunden. Siehe 2A mit
Harzaußenlage 8.
In der vorliegenden bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung
ist in der Harzaußenlage 8 ein Hohlraum 9 vorgesehen,
damit die Schwingung des piezoelektrischen Resonators 6 nicht
beeinträchtigt wird.
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Die
Harzaußenlage 8 umfasst
eine relativ weiche innere erste Harzaußenlage 8a und eine
relativ harte äußere zweite
Harzaußenlage 8b.
Die relativ weiche erste Harzaußenlage 8a umfasst
ein hitzehärtbares
Harz, beispielsweise Epoxidharz, und wird vorzugsweise unter Verwendung
eines relativ porösen
Materials mit erhöhter
Wachsabsorption hergestellt. Die relativ harte äußere zweite Harzaußenlage 8b wird
unter Verwendung eines hitzehärtbaren
Harzes, beispielsweise eines Epoxidharzes, hergestellt.
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Die
Harzaußenlage 8 eines
derart doppellagigen Aufbaus wird vorgesehen, damit die Schwingung
des piezoelektrischen Resonators 6 nicht durch die weiche
erste Harzaußenschicht 8a gedämpft wird und
die mechanische Festigkeit durch die äußere harte Harzaußenschicht 8b erhöht wird.
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Bei
den oben beschriebenen Anschlussklemmen 3 bis 5 sind
die ersten flachen Teile 3e bis 5e durch die erste
Harzaußenlage 8a abgedeckt
und die zweiten flachen Teile 3f bis 5f sind durch
die zweite Harzaußenlage 8b abgedeckt.
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Wenn
in der Ausreissrichtung der Anschlussklemmen 3 bis 5 eine
Außenkraft
ausgeübt
wird, ist somit die Ausreissfestigkeit wesentlich erhöht, da die zweiten
flachen Teile 3f bis 5f in der zweiten Harzaußenlage 8b eingebettet
sind. Auch bei Vorliegen einer Außenkraft, die die Anschlussklemmen 3 bis 5 in der
axialen Richtung verdreht, ist zudem während der automatischen Bestückung der
Torsionswiderstand gegenüber
einer derartigen Außenkraft
wesentlich erhöht,
da die zweiten flachen Teile 3f–5f in der harten
Harzaußenlage 8b eingebettet
sind, und das Brechen der Verbindung des piezoelektrischen Oszillators
mit den Anschlussklemmen 3 bis 8 ist schwierig.
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Der
oben beschriebene Hohlraum 9 wird durch Aufbringen eines
Wachses um einen Schwingungsabschnitt des piezoelektrischen Resonators 6, dessen
Abdecken mit einem Außenharz
und Absorbieren des Wachses durch die bei Aushärten des Außenharzes erzeugte Hitze gebildet.
In einem derartigen Fall neigt das geschmolzene Wachs zu einen Fließen und
Verteilen. Bei den elektronischen Bauelementen mit Anschlüssen der
vorliegenden bevorzugten Ausführung
sind die ersten flachen Teile 3e bis 5e jedoch
in der Nähe
der Passteile 3b bis 5b vorgesehen, und somit
wird das Wachs am Verteilen hin zu den flachen Teilen 3e bis 5e gehindert.
Analog wird ein Fließen
von geschmolzenem Lot durch die ersten flachen Teile 3e bis 5e unterbunden,
wenn die Passteile 3b bis 5b mit dem piezoelektrischen
Oszillator 2 mit Lot verbunden werden.
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Zudem
werden die Klemmenpassteile 3b bis 5b wie in 1D gezeigt
abgeflacht und die Festigkeit der Verbindung des piezoelektrischen
Oszillators 2 mit den Anschlussklemmen 3 bis 5 mit
Lot wird wesentlich erhöht.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung einer zweiten
bevorzugten Ausführung
des elektronischen Bauelements der vorliegenden Erfindung. Bei dem
elektronischen Bauelement mit Anschlüssen 11 werden eine
Vielzahl von Anschlussklemmen 13 bis 15 mit dem
in Phantomlinie eingezeichneten piezoelektrischen Oszillator 2 verbunden.
Eine Anschlussklemme 14 ist ähnlich zu der Anschlussklemme 4 der
oben beschriebenen bevorzugten Ausführung aufgebaut.
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Die
Anschlussklemmen 13 und 15 sind mit Ausnahme der
Passteile 13b und 15b ähnlich zu den Anschlussklemmen 3 und 5 der
oben erwähnten
bevorzugten Ausführung
aufgebaut. Somit werden die gleichen Teile wie bei den Anschlussklemmen 3 und 5 durch
die gleichen Bezugsziffern benannt.
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Das
heißt,
die Passteile 13b und 15b werden durch Teilen
der Spitze des im Wesentlichen zylindrischen Drahts in zwei Teile
in axialer Richtung und durch jeweiliges Abflachen der unterteilten
Teile gebildet. Somit weisen die abgeflachten Teile 13b und 15b abgeflachte
abgezweigte Abschnitte 13b1 , 13b2 , 15b1 und 15b2 auf. Die abgezweigten Abschnitte 13b1 und 13b2 und
die abgezweigten Abschnitte 15b1 und 15b2 sind zum Halten des piezoelektrischen
Oszillators 2 dazwischen konfiguriert. Bei den elektronischen
Bauelementen mit Anschlüssen
dieser bevorzugten Ausführung
weisen die Passteile 13b und 15b der Anschlussklemmen 13 und 15 die
oben beschriebenen abgezweigten Abschnitte 13b1 und 13b2 sowie 15b1 und 15b2 auf und sind an dem piezoelektrischen Oszillator 2 befestigt,
um die ersten und zweiten Hauptoberflächen des piezoelektrischen
Oszillators 2 zu halten.
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Andere
Komponenten sind ähnlich
zu denen der elektronischen Bauelemente mit Anschlüssen 1 der
ersten bevorzugten Ausführung
aufgebaut, und die Beschreibung in der ersten bevorzugten Ausführung ist
daher ähnlich.
Somit wird eine Beschreibung derselben unterlassen.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht, die noch eine weitere bevorzugte Ausführung der
elektronischen Bauelemente der vorliegenden Erfindung mit Anschlüssen zeigt.
Die elektronischen Bauelemente mit Anschlüssen 21 dieser bevorzugten
Ausführung ähneln den
elektronischen Bauelementen mit Anschlüssen der ersten bevorzugten Ausführung mit
der Ausnahme, dass die Passteile 23b und 25b der
Anschlussklemmen 23 und 25 sich von den Anschlussklemmen 3 und 5 unterscheiden.
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Die
Passteile 23b und 25b der Anschlussklemmen 23 und 25 werden
durch Abflachen eines im Wesentlichen zylindrischen Drahts und durch
dessen Biegen, so dass er einen in etwa U-förmigen Abschnitt aufweist,
gebildet. Somit werden die Passteile 23b und 25b mit
dem piezoelektrischen Oszillator 2 in einer Form zum Halten
der Endteile des piezoelektrischen Oszillators 2 verbunden.
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Wie
oben beschrieben kann die Form der abgeflachten Passteile bei den
erfindungsgemäßen Anschlussklemmen
entsprechend abgeändert
werden.
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Bei
den oben beschriebenen bevorzugten Ausführungen wird die vorliegende
Erfindung auf einen piezoelektrischen Oszillator mit drei Klemmen angewendet,
bei dem der piezoelektrische Resonator 6 mit dem Kondensator 7 verbunden
ist, doch die vorliegende Erfindung ist auch auf piezoelektrische Resonatoren
anderen Aufbaus, einschließlich
Filtern, Fangstellen und Diskriminatoren, und andere geeignete piezoelektrische
Resonatoren anwendbar, ist auf elektronische Bauelemente mit Anschlüssen, die durch
Verbinden einer Anschlussklemme mit anderen elektronischen Bauelementen
als dem piezoelektrischen Resonator und deren Abdecken mit einem Außenharz
gebildet werden, anwendbar.
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Bei
den oben beschriebenen bevorzugten Ausführungen ist der Hohlraum 9 um
den Schwingungsteil des piezoelektrischen Resonators 6 unter Verwendung
von Wachs vorgesehen, doch kann auf den Hohlraum 9 verzichtet
werden, wenn die erste Harzaußenschicht 8a aus
einem Silikonharz gebildet ist. Bei diesem Aufbau verhindern die
ersten flachen Teile 3e bis 5e den Fluss des Silikonharzes.
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Bei
den oben beschriebenen bevorzugten Ausführungen ist an der Anschlussklemme 4 keine Schleife
vorgesehen, doch kann an jeder Anschlussklemme eine Schleife vorgesehen
werden. Kurz gesagt ist die vorliegende Erfindung im Allgemeinen
auf elektronische Bauelemente mit Anschlüssen anwendbar, mit denen eine
Vielzahl von Anschlussklemmen mit den oben beschriebenen ersten
und zweiten flachen Teilen, Passteilen und Schleifen verbunden werden,
und in einem derartigen Fall muss eine Schleife nicht in jeder Anschlussklemme
ausgebildet sein.
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Der
bei der Bildung der Anschlussklemmen 3 bis 5 verwendete
im Wesentlichen zylindrische Draht kann aus geeigneten Metallen
oder Legierungen, einschließlich
Cu und Ag, gebildet sein.
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Bei
den elektronischen Bauelementen mit Anschlüssen der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungen
werden mindestens zwei Anschlussklemmen, die mit den Komponenten
des elektronischen Bauelements zu verbinden sind, durch Vorsehen
eines im Wesentlichen zylindrischen Drahts gebildet und sind mit
Lot oder einem anderen geeigneten Verbindungsmaterial mit den Komponenten
des elektronischen Bauelements durch die in der Nähe des ersten
Endteils vorgesehenen abgeflachten Passteile fest verbunden. Gleichzeitig
werden Stöße während des
Bestückens
der Leiterplatte durch die zwischen den ersten und zweiten Endteilen
gebogene Schleife gemildert und die Erzeugung von Rissen in den
Harzaußenlagen
und den Komponenten des elektronischen Bauelements wesentlich verringert. Zudem
sind die ersten und zweiten flachen Teile zwischen den Passteilen
und den Schleifen vorgesehen, und das Ausfließen des geschmolzenen Lots
und Wachses von der Passteilseite wird durch das erste flache Teil
zuverlässig
unterdrückt,
die Ausreissfestigkeit der Anschlussklemmen wird durch das zweite flache
Teil erhöht
und der Torsionswiderstand bei Ausüben einer Außenkraft
auf die Anschlussklemmen um ihre axiale Richtung wird ebenfalls
wesentlich erhöht.
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Da
die Beständigkeit
gegenüber
Stößen bei der
Bestücken
der elektronischen Bauelemente mit Anschlüssen auf die Leiterplatte mittels
einer automatischen Bestückungsmaschine
oder gegenüber der
während
der Schneide- und Quetscharbeit auszuübenden Außenkraft verbessert ist, werden
elektronische Bauelemente mit Anschlüssen zur Hand gegeben, die
sich leicht und zuverlässig
unter Verwendung einer automatischen Bestückungsmaschine auf Leiterplatten
anbringen lassen.
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Wenn
die Harzaußenlage
mit den ersten und zweiten Harzaußenlagen versehen ist und die
erste flache Lage durch die erste Harzaußenlage abgedeckt und der zweite
flache Teil durch die zweite Harzaußenlage abgedeckt ist, können die
Anschlussklemmen-Ausreissfestigkeit
und der Torsionswiderstand somit wesentlich verbessert werden, da
das zweite flache Teil mit der relativ harten zweiten Harzaußenlage
bedeckt ist. Zwar ist das erste flache Teil mit der relativ weichen
ersten Harzaußenlage
bedeckt, doch verhindert es zuverlässig das Ausfließen des
geschmolzenen Lots und Wachses.
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Bei
Verwenden einer piezoelektrischen Komponente für die Komponente eines elektronischen Bauelements
und bei Vorsehen eines Hohlraums um die piezoelektrische Komponente,
um die Schwingung nicht zu beeinträchtigen, wird das Ausfließen des
Wachses zuverlässig
durch das erste flache Teil unterdrückt, auch wenn das durch Erwärmen zu
dispergierende Wachs bei der Bildung des Hohlraums verwendet wird.
Somit werden piezoelektrische Resonatorteile mit Anschlüssen zur
Hand gegeben, die eine ausgezeichnete Klemmenausreissfestigkeit
und einen ausgezeichneten Torsionswiderstand aufweisen.
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Die
Anschlussklemmen der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungen sind vorzugsweise mit
den oben beschriebenen Passteilen, ersten und zweiten flachen Teilen
und Schleifen versehen, sind unter Verwendung von Lot oder einem
anderen geeigneten Verbindungsmaterial fest mit den Komponenten
des elektronischen Bauelements verbunden und während der Bestückung der
Leiterplatte durch die automatische Bestückungsmaschine ausgeübte Stöße werden
zuverlässig
absorbiert und die Beständigkeit
gegenüber
der während
der Bestückung
ausgeübten
Außenkraft
wird effektiv erhöht.