DE10037377A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung von Daten - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung von DatenInfo
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Abstract
Vorrichtung zur Bestimmung von die Fortbewegung, insbesondere zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit oder Beschleunigung, einer wenigstens ein Rad aufweisenden Fortbewegungseinrichtung betreffenden Daten, DOLLAR A - mit einer Sensoreinrichtung zur Feststellung von Bewegungsdaten wenigstens eines Rades der Fortbewegungseinrichtung, DOLLAR A - einer Recheneinrichtung zur Berechnung der die Fortbewegung betreffenden Daten auf der Grundlage der Bewegungsdaten des Rades, DOLLAR A - einer Anzeigeeinrichtung zur Anzeige der die Fortbewegung betreffenden Daten, und DOLLAR A - Mitteln zur wenigstens teilweisen drahtlosen Übertragung von Daten zwischen der Sensoreinrichtung bzw. der Recheneinrichtung und der Anzeigeeinrichtung, wobei die Sensoreinrichtung und/oder die Recheneinrichtung drehfest an einem Rad der Fortbewegungseinrichtung befestigbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Be
stimmung von die Fortbewegung, insbesondere zurückgelegte
Strecke, Geschwindigkeit oder Beschleunigung, einer wenig
stens ein Rad aufweisenden Fortbewegungseinrichtung betref
fenden Daten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung betrifft ferner eine Sensor- und/oder Rechen
einrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 8. Die
Erfindung betrifft schließlich ein entsprechendes Verfahren
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9.
Räder aufweisende Fortbewegungseinrichtungen sind in viel
fältiger Form bekannt. Beispielsweise erfreuen sich ent
sprechende Sportgeräte, als Beispiele seien genannt Fahrrä
der, Roller, Inline-Skates, Rollschuhe usw., großer Be
liebtheit. Es besteht ein Bedürfnis, die unter Zuhilfenahme
derartiger Sportgeräte erbrachten sportlichen Leistungen in
Form von Fortbewegungsdaten, beispielsweise zurückgelegte
Strecken oder erreichte Geschwindigkeiten (momentane Ge
schwindigkeit, Maximalgeschwindigkeit, Durchschnittsge
schwindigkeit usw.) zu ermitteln.
Es sei ferner auf das Bedürfnis hingewiesen, bei Kraftfahr
zeugen, beispielsweise Motorrädern, Pkws oder Lkws, ent
sprechende Fortbewegungsdaten zu ermitteln.
Aus der JP 62-177453 ist ein Tachometer für Fahrräder be
kannt, bei welchem die Drehungen eines drehfest auf einem
(drehbaren) Rad angeordneten Magneten mittels eines rahmen
fest angeordneten Sensors (beispielsweise ein Reed-
Schalter) detektiert werden. Als nachteilig erweist sich
hierbei, daß eine genaue Justierung des Sensors bezüglich
des sich drehenden Magneten notwendig ist. So ist es bei
derartigen Tachometern zur Erzielung zuverlässiger Ergeb
nisse notwendig, Magnet und Sensor an ihren jeweiligen
Fahrradteilen zu fixieren. Eine Demontage eines derartigen
Tachometers und eine Anbringung an einem anderen Fahrrad
ist in einfacher Weise nicht möglich, sondern wiederum mit
großem Justieraufwand verbunden. Es kann auch zu einer Ver
schiebung der relativen Lage, beispielsweise einem Verdre
hen, durch starke Vibrationen des Fahrrads kommen, so daß
ein derartiger Tachometer nach einer gewissen Zeit nicht
mehr funktionsfähig ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines für Fortbe
wegungseinrichtungen, insbesondere für Fahrräder einsetzba
ren Tachometers, welcher in einfacher und zuverlässiger
Weise auf einer Fortbewegungseinrichtung anbringbar ist, so
daß eine Demontage und Anbringung des Tachometers auf einer
anderen Fortbewegungseinrichtung in einfacher Weise möglich
ist. Es wird ferner angestrebt, einen Tachometer zur Verfü
gung zu stellen, dessen Funktionsfähigkeit nicht von einer
genauen und aufwendigen Justierung abhängt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 eine Sensor- und/oder Re
cheneinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 8 so
wie ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 9.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung, im folgenden auch als Ta
chometer bezeichnet, zeichnet sich dadurch aus, daß die
Notwendigkeit der Justierung von drehenden und nichtdrehen
den Komponenten eines Tachometersystems, wie es aus dem
Stand der Technik bekannt ist, entfällt. Hiermit ist eine
einfache Montage und Demontage an verschiedenen Fortbewe
gungseinrichtungen möglich. Im Gegensatz zu den bisher üb
lichen einfachen Umdrehungszählern, welche ihre Daten erst
nach der Vollendung einer vollen Radumdrehung aktualisieren
können, lassen sich mit der vorliegenden Erfindung bei
spielsweise durch Auswertung der Beschleunigungen zu belie
bigen Zeitpunkten auch Brems- und Beschleunigungsphasen mit
erhöhter Genauigkeit erfassen. Insbesondere bei langsamer
Fahrt muß darauf hingewiesen werden, daß bei herkömmlichen
Systemen teilweise sehr unrealistische Datenanzeigen zu be
obachten waren. Bezüglich der verwendeten Terminologie sei
angemerkt, daß eine drehfeste Befestigung der Sen
sor-/Recheneinrichtung an dem Rad in dem Sinne zu verstehen
ist, daß die Sensor-/Recheneinrichtung zusammen mit dem Rad
um eine Radachse drehbar ist. Der Begriff Bewegungsdaten
ist insbesondere in dem Sinne zu verstehen, daß er alle Ar
ten von Daten, aus denen eine Bewegung des Rades ableitbar
ist, umfaßt. Insbesondere sei hier auf Drehungen des Rades
darstellende Daten, Geschwindigkeiten, insbesondere Winkel
geschwindigkeiten oder Translationsgeschwindigkeiten, oder
Beschleunigungen, insbesondere Winkelbeschleunigungen oder
Translationsgeschwindigkeiten, des Rades darstellende Daten
hingewiesen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrich
tung, der erfindungsgemäßen Sensor- und/oder Recheneinrich
tung oder des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Gemäß einer ersten bevorzugten Ausgestaltung der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung ist die Recheneinrichtung wenig
stens teilweise mit der Sensoreinrichtung integriert ausge
bildet. Mit dieser Maßnahme ist es möglich, bereits wenig
stens teilweise verarbeitete Daten drahtlos auf die Anzei
geeinrichtung zu übertragen. Somit ist wesentlich weniger
Energie zur Gewährleistung einer ausreichenden Datenüber
tragung zwischen der Recheneinrichtung und der Anzeigeein
richtung bereitzustellen, wodurch die Lebensdauer einer
Energieversorgung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, z. B.
einer Batterie, gegenüber herkömmlichen Lösungen bedeutend
verlängert ist. Es ist beispielsweise denkbar, die drahtlo
se Datenübertragung nicht kontinuierlich, sondern unter
Einhaltung bestimmter zeitlicher Abstände durchzuführen. So
können z. B. relevante Daten in Abständen von z. B. 1 sec
auf die Anzeigeeinrichtung übertragen werden.
Zweckmäßigerweise weist die Vorrichtung eine Einrichtung
zur lösbaren Befestigung der Sensor- und/oder Rechenein
richtung an einem Rad der Fortbewegungseinrichtung auf. Mit
einer derartigen Einrichtung ist beispielsweise ein Fest
klemmen der Sensor- und/oder Recheneinrichtung an den Spei
chen eines Fahrrads in einfacher Weise möglich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemä
ßen Vorrichtung weist die Einrichtung zur lösbaren Befesti
gung einen im wesentlichen U-förmig geformten Federstahl
auf. Ein derartiger Federstahl ist in einfacher und preis
werter Weise bereitstellbar und erweist sich in der Praxis
als robust und zuverlässig.
Vorteilhafterweise weist die Sensoreinrichtung eine mecha
nische, kräftedetektierende Schaltereinrichtung und/oder
einen akustischen Sensor, insbesondere ein Mikrofon,
und/oder einen optischen Sensor und/oder einen elektroma
gnetischen Sensor und/oder einen elektrostatischen Sensor
und/oder einen Frequenzänderungssensor, insbesondere einen
Doppler-Sensor, und/oder einen Laufzeitmessungen von Wellen
ermittelnden Sensor auf. Mittels derartiger Einrichtungen
bzw. Sensoren sind die bei Raddrehungen auf ein Rad bzw.
eine Sensoreinrichtung einwirkenden Kräfte, insbesondere
die Schwerkraft und die Fliehkraft, in einfacher Weise
feststellbar. Entsprechende Sensor- bzw. Meßdaten sind von
einer Elektronik erfaßbar und von der Recheneinrichtung
auswertbar.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung handelt es
sich bei der Fortbewegungseinrichtung um ein Fahrrad oder
ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein Motorrad, einen Pkw
oder einen Lkw. Insbesondere bei Kraftfahrzeugen ist durch
Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung beispielsweise
eine Überprüfung eines kraftfahrzeuginternen Tachometers
mittels Vergleich mit dem erfindungsgemäß zur Verfügung ge
stellten Tachometer in einfacher Weise möglich. Auf einen
langwierigen Einbau des Tachometers in ein Rad des Kraft
fahrzeugs und eine herkömmlicherweise notwendige Justierung
unterschiedlicher drehender bzw. nichtdrehender Komponenten
kann verzichtet werden. Es sei angemerkt, daß ein Einsatz
der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch bei Rollschuhen,
Rollern, Skates usw. denkbar ist.
Zweckmäßigerweise ist die Anzeigeeinrichtung am Rahmen,
insbesondere der Lenkstange, eines Fahrrades, anbringbar,
und/oder armbanduhrartig realisiert. Mit derartigen Maßnah
men sind die ermittelten Daten einem Fahrradfahrer in ein
facher und ergonomisch günstiger Weise anzeigbar. Es ist
denkbar, die Anzeigeeinrichtung derart auszubilden, daß ein
Benutzer unter verschiedenen Anbringungsarten wählen kann.
Ganz allgemein kann davon gesprochen werden, daß die in der
Sensor- und/oder Recheneinrichtung erzeugten Daten derart
formatiert werden, daß sie über eine beliebige geeignete
Schnittstelle abfragbar sind. Hier ist beispielsweise denk
bar, die Daten über einen von der Fortbewegungseinrichtung
räumlich getrennten Computer zur Anzeige zu bringen.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun an
hand der beigefügten Zeichnung näher beschrieben. In dieser
zeigt
Fig. 1 in schematischer seitlicher Ansicht eine erste
bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 in schematischer Draufsicht eine bevorzugte Aus
führungsform einer erfindungsgemäß verwendeten
Sensor- und/oder Recheneinrichtung,
Fig. 3 in schematischer Draufsicht eine bevorzugte Aus
führungsform einer Befestigungseinrichtung, mit
tels der die erfindungsgemäße Vorrichtung an den
Speichen eines Fahrradrades lösbar befestigbar
ist, und
Fig. 4 in seitlicher schematischer Schnittansicht eine
bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäß
verwendeten Sensor- und/oder Recheneinrichtung,
welche mit der Befestigungseinrichtung gemäß
Fig. 3 ausgebildet ist.
In Fig. 1 ist ein (teilweise dargestelltes) Fahrrad, an
welchem die erfindungsgemäße Vorrichtung angebracht ist,
insgesamt mit 10 bezeichnet. Das Fahrrad 10 weist in her
kömmlicher Weise ein mit Speichen 12 ausgebildetes Vorder
rad 11 auf, welches an einer Gabel 13 drehbar gelagert ist.
Ein im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht relevantes
Schutzblech ist mit 14 bezeichnet. An dem oberen Bereich
der Gabel 13 schließt sich, wie bei Fahrrädern üblich, eine
Lenkstange 15 an.
An den Speichen 12 ist als erste Komponente der erfindungs
gemäßen Tachometervorrichtung eine Sensor- und/oder Rechen
einheit 1 angebracht. Diese Einrichtung 1 weist beispiels
weise einen Beschleunigungssensor auf, mittels dessen auf
der Grundlage des Zusammenspiels zwischen Gravitationskraft
und Fliehkraft unterschiedliche Drehphasen des Radsektors
11a, in welchem die Einrichtung 1 vorgesehen ist, fest
stellbar sind. Die so feststellbaren Drehungen des Rades
werden in einer in der Einrichtung 1 integrierten Rechen
einrichtung, beispielsweise einem Controller, ausgewertet
und in für den Fahrradfahrer relevante Fortbewegungsdaten
umgewandelt. Als relevante Fortbewegungsdaten seien bei
spielsweise zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit oder Be
schleunigung genannt. Die so ermittelten Fortbewegungsdaten
werden drahtlos, beispielsweise mittels einer Transceiver-
oder Sendereinrichtung, auf eine mit einer Transceiver-
oder Empfängereinrichtung ausgebildete Empfängereinheit 16a
einer Anzeigeeinrichtung 16 übertragen, welche an der Lenk
stange 15 angebracht ist. Die Anzeigeeinrichtung 16 dient
bevorzugt lediglich zur Anzeige der durch die Transceiver-
oder Empfängereinheit 16a empfangenen Daten, kann jedoch
ihrerseits auch mit einer Recheneinrichtung ausgebildet
sein, in welcher ebenfalls eine wenigstens teilweise Aus
wertung der Sensordaten erfolgen kann. Es ist ebenfalls
denkbar, lediglich die ermittelten Drehungen des Rades (die
die Drehungen des Rades darstellenden Daten) in entspre
chend aufbereiteter Form an die Anzeigeeinheit zu senden,
und die Datenverarbeitung vollständig in dieser durchzufüh
ren.
Die Empfängereinheit kann ebenfalls beispielsweise in arm
banduhrartiger Form ausgebildet sein, wobei in Fig. 1 eine
entsprechende Einrichtung symbolisch dargestellt und mit 18
bezeichnet ist.
Bezüglich der einzelnen Komponenten der Sensor- und Rechen
einrichtung 1 wird auf Fig. 2 verwiesen, in welcher die
erwähnten Komponenten Beschleunigungssensor, Controller und
Transceiver- bzw. Sendereinrichtung mit Bezugszeichen 1a,
1b bzw. 1c bezeichnet sind. Man erkennt in Fig. 2 ferner,
daß die Einrichtung 1 innerhalb eines Gehäuses 20 inte
griert ausgebildet ist, wobei Klemmeinrichtungen 21 vorge
sehen sind, mit denen die Einrichtung 1 ähnlich wie bei
spielsweise ein herkömmliches Katzenauge an den Speichen 12
des Fahrrades 11 befestigbar bzw. festklemmbar ist.
Vorteilhafterweise ist das Gehäuse 20 mit einer Reflektor
folie beschichtet, wodurch die Sicherheit eines Radfahrers
bei Nacht wesentlich gesteigert wir. Der Sensor ist dann
zusätzlich als Katzenauge einsetzbar.
In Fig. 3 ist eine Federstahlfeder 30 dargestellt, mittels
der die Einrichtung 1 ebenfalls in einfacher Weise an den
Fahrradspeichen 12 befestigbar ist. Man erkennt, daß diese
Feder 30 gewissermaßen "fischförmig" mit einem relativ wei
ten Eingangsbereich 31, über den die Feder auf die Speichen
12 aufschiebbar, und einem relativ engen Bereich 32, wel
cher ein sicheres Festklemmen an den Speichen 12 sicher
stellt, ausgebildet ist. Mittels dieser einfachen Montier
barkeit ist das erfindungsgemäß vorgestellte System insbe
sondere für Besitzer mehrerer Fahrräder interessant, da sie
den Sensor in flexibler Weise für beliebige Fahrräder ein
setzen können. Zweckmäßigerweise werden hierbei in der Re
cheneinrichtung 1b und/oder der Anzeigeeinrichtung 15 die
Daten der einzelnen Fahrräder separat abgespeichert.
In Fig. 4 ist eine bezüglich der Fig. 2 um 90° verdrehte
Ansicht der Sensor- und/oder Recheneinheit dargestellt, wo
bei auf eine Darstellung der einzelnen Komponenten aus
Gründen der Einfachheit verzichtet ist. Man erkennt, daß
die Klemmeinrichtungen 21, welche an den Kopfenden des Ge
häuses 20 vorgesehen sind, mit Taschen 21a ausgebildet
sind, in welche die Federstahlfedern 30 einführbar sind.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Bestimmung von die Fortbewegung, ins
besondere zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit oder Be
schleunigung, einer wenigstens ein Rad aufweisenden Fortbe
wegungseinrichtung betreffenden Daten,
mit einer Sensoreinrichtung (1a) zur Feststellung von Bewegungsdaten wenigstens eines Rades der Fortbewe gungseinrichtung,
einer Recheneinrichtung (1b) zur Berechnung der die Fortbewegung betreffenden Daten auf der Grundlage der Bewegungsdaten des Rades,
einer Anzeigeeinrichtung (16) zur Anzeige der die Fortbewegung betreffenden Daten, und
Mitteln (1c, 16a) zur wenigstens teilweisen drahtlosen Übertragung von Daten zwischen der Sensoreinrichtung (1a) bzw. der Recheneinrichtung (1b) und der Anzeige einrichtung (16),
dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung und/oder die Recheneinrichtung (1a, 1b) drehfest an einem Rad der Fortbewegungseinrichtung befestigbar ist.
mit einer Sensoreinrichtung (1a) zur Feststellung von Bewegungsdaten wenigstens eines Rades der Fortbewe gungseinrichtung,
einer Recheneinrichtung (1b) zur Berechnung der die Fortbewegung betreffenden Daten auf der Grundlage der Bewegungsdaten des Rades,
einer Anzeigeeinrichtung (16) zur Anzeige der die Fortbewegung betreffenden Daten, und
Mitteln (1c, 16a) zur wenigstens teilweisen drahtlosen Übertragung von Daten zwischen der Sensoreinrichtung (1a) bzw. der Recheneinrichtung (1b) und der Anzeige einrichtung (16),
dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung und/oder die Recheneinrichtung (1a, 1b) drehfest an einem Rad der Fortbewegungseinrichtung befestigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Recheneinrichtung (1b) wenigstens teilweise mit der
Sensoreinrichtung (1a) integriert (1) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung (21; 30) zur lös
baren Befestigung der Sensor- und/oder Recheneinrichtung
(1a, 1b, 1) an einem Rad der Fortbewegungseinrichtung auf
weist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet durch eine im wesentlichen U-förmig geformte
Federstahlfeder (30) zur lösbaren Befestigung der Vorrich
tung an einem Rad der Fortbewegungseinrichtung.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung (1a) eine
mechanische, kräftedetektierende Schaltereinrichtung
und/oder wenigstens einen akustischen Sensor, insbesondere
ein Mikrofon, und/oder einen optischen Sensor und/oder ei
nen elektromagnetischen Sensor und/oder einen elektrostati
schen Sensor und/oder einen Frequenzänderungssensor, insbe
sondere einen Sensor auf der Grundlage des Doppler-Effekts,
und/oder einen Laufzeitmessungen von Wellen durchführenden
Sensor aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche zur
Verwendung im Zusammenhang mit einem Fahrrad oder Kraft
fahrzeug, insbesondere einem Motorrad, einem Pkw oder einem
Lkw.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (16) an
einem Rahmen, insbesondere der Lenkstange, eines Fahrrads
anbringbar und/oder armbanduhrartig realisiert ist.
8. Sensor- und/oder Recheneinrichtung zur Feststellung
von Drehungen wenigstens eines Rades einer Fortbewegungs
einrichtung darstellenden Daten,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie drehfest an dem Rad befestigbar ist.
9. Verfahren zur Bestimmung von die Fortbewegung, insbe
sondere zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit oder Be
schleunigung, einer wenigstens ein Rad aufweisenden Fortbe
wegungseinrichtung betreffenden Daten, bei welcher mittels
einer Sensoreinrichtung Bewegungsdaten wenigstens eines Ra
des der Fortbewegungseinrichtung ermittelt werden, mittels
einer Recheneinrichtung auf der Grundlage Bewegungsdaten
die die Fortbewegung betreffenden Daten berechnet werden,
und mittels einer Anzeigeeinrichtung die die Fortbewegung
betreffenden Daten angezeigt werden, wobei die Bewegungsda
ten des Rades und/oder die die Fortbewegung betreffenden
Daten wenigstens teilweise drahtlos zwischen der Sensorein
richtung und der Anzeigeeinrichtung übertragen werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoreinrichtung und/oder die Recheneinrichtung
(1, 1a, 1b) drehfest an dem wenigstens einen Rad der Fort
bewegungseinrichtung befestigt wird.
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE10037377A1 true DE10037377A1 (de) | 2002-02-14 |
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