DE10037891A1 - Zahnringpumpe mit Exzenterverstellung - Google Patents
Zahnringpumpe mit ExzenterverstellungInfo
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Abstract
Zahnringpumpe mit Fördervolumenverstellung, die Pumpe umfassend: DOLLAR A a) ein Gehäuse (1, 2), DOLLAR A b) einen von dem Gehäuse (1, 2) aufgenommenen, drehbar gelagerten äußeren Rotor (5), der eine Innenverzahnung (5i) aufweist, DOLLAR A c) einen drehbar gelagerten inneren Rotor (4), der eine Außenverzahnung (4a) aufweist, die mit der Innenverzahnung (5i) in einem kämmenden Zahneingriff steht, wobei die Innenverzahnung (5i) wenigstens einen Zahn mehr aufweist als die Außenverzahnung (4a) und die Innenverzahnung (5i) und die Außenverzahnung (4a) gegeneinander abgedichtete, expandierende und komprimierende Förderzellen (7) bilden, DOLLAR A d) im Gehäuse (1, 2) seitlich im Bereich der Förderzellen (7) angeordnete Niederdruck- und Hochdrucköffnungen, die durch Stege voneinander getrennt sind, DOLLAR A e) einen Exzenterring (11), der in dem Gehäuse (1, 2) um eine Exzenterringdrehachse (4') drehbar gelagert ist und einen der Rotoren (4, 5) um eine Rotordrehachse (5') drehbar lagert, wobei die Rotordrehachse (5') und die Exzenterringdrehachse (4') zueinander exzentrisch sind, DOLLAR A f) und ein Verstellgetriebe, das mit dem Exzenterring (11) gekoppelt ist und eine Verstellkraft in ein auf den Exzenterring (11) wirkendes Drehstellmoment umwandelt und ein Stellglied (20) umfasst, das in dem Gehäuse (1, 2) hin- und herbewegbar aufgenommen ist und auf das die Verstellkraft wirkt, DOLLAR A dadurch gekennzeichnet, dass DOLLAR A g) der Exzenterring (11) mit einer um die Exzenterringdrehachse (4') drehbar gelagerten Schwinge (14, 15) ...
Description
Die Erfindung betrifft eine Zahnringpumpe, deren spezifisches Fördervolumen
verstellbar ist. Das spezifische Fördervolumen ist das auf eine Pumpendrehzahl
bezogene Fördervolumen der Pumpe [Fördervolumen/Pumpendrehzahl]. Die
Verstellung wird durch eine Drehwinkellageänderung eines Exzenterrings bewirkt, der
eine Drehlagerung von einem von wenigstens zwei miteinander in Eingriff stehenden
Förderrädern der Zahnringpumpe bildet.
Bekannte Zahnringpumpen weisen ein systembedingt konstantes spezifisches
Fördervolumen auf, weil die Geometrie der Verdrängerzellen der Pumpen nicht
verändert werden kann. Aus der Konstanz des spezifischen Fördervolumens ergibt sich
automatisch eine Proportionalität des Fördervolumens der Pumpe über der Drehzahl,
solange der Füllgrad der Förderzellen 100% ist. In vielen Anwendungsfällen ist jedoch
diese Proportionalität störend. Bei einer Presse beispielsweise ist für den Eilgang eine
hohe Liefermenge an Drucköl notwendig, in der Endphase des Arbeitshubs jedoch wird
nur noch hoher Druck gefordert, der Bedarf an Öl-Fördervolumen geht auf Null zurück.
Da die Antriebsdrehzahl in der Regel konstant bleibt, entsteht ein unter hohem Druck
stehender Ölstromüberschuss, der energieverlustbehaftet in einen Öltank zurückströmt.
Störend ist ein Ölstromüberschuss beispielsweise auch bei Motorschmierpumpen und
Ölversorgungspumpen von automatischen Getrieben von Kraftfahrzeugen. Diese
Aggregate benötigen zwar bei niedriger Motordrehzahl und damit niedriger
Pumpendrehzahl, insbesondere im Leerlauf, eine Mindestfördermenge und bei hoher
Drehzahl einen Mindestöldruck, der Ölmengenbedarf bei höherer Drehzahl liegt aber
weit unterhalb der Proportionalitätslinie.
Bei Zahnringpumpen, wie die Erfindung sie vorzugsweise betrifft, besteht die
Möglichkeit, dass eine Exzentrizität, die zwischen einer Drehachse eines inneren Rotors
und einer Drehachse eines äußeren Rotors der Pumpe besteht, gegenüber einem
Pumpengehäuse und somit gegenüber den Zufluss- und Abflussöffnungen im Gehäuse
verändert werden kann. Hierfür wird einer der Rotoren, vorzugsweise der äußere Rotor,
in einem Exzenterring drehbar gelagert. Der Exzenterring ist im Gehäuse drehbar
angeordnet, und die Winkellage des Exzenterrings ist relativ zu dem Gehäuse
verstellbar. Für eine in der praktischen Anwendung gewünschte
Fördermengenverstellung bis nahe an den Wert Null heran, ist eine Winkelverstellung
der Exzentrizität über einen Winkelbereich um eine der Rotordrehachsen bzw. die
Exzenterringdrehachse von 90° vorteilhaft. Es sollte daher möglich sein, den
Exzenterring zur Verstellung der Exzentrizität der Rotordrehachsen um bis zu 90°, d. h.
um große Umfangswege, zu verstellen. Zur Erzeugung einer Verstellkraft für die
Verstellung des Exzenterrings wird üblicherweise ein Stellkolben mit einem Teil des
Öls von der Hochdruckseite der Pumpe beaufschlagt. Die derart erzeugte Verstellkraft
wird mittels eines Verstellgetriebes in die Drehbewegung des Exzenterrings
umgewandelt. Der Verstellkraft wirkt eine Gegenkraft entgegen, die bei einem
Nachlassen der Verstellkraft ein Zurückdrehen des Exzenterrings in die Drehwinkellage
für maximales spezifisches Fördervolumen bewirkt. Nachteilig bei bekannten Pumpen
ist, dass die zur Erzeugung der Gegenkraft verwendeten Federglieder große Wege
durchfahren, nämlich über die bis zu 90° Winkelverstellung des Exzenterrings, was
wegen einer vorteilhaft weichen Federkennlinie zu Problemen bei der Auslegung der
Federglieder führt.
Aus der EP 0 284 226 A2 ist eine Zahnringpumpe mit zwei Exzenterringen bekannt, die
zur Verstellung des spezifischen Fördervolumens im Gehäuse gegenläufig gedreht
werden. Zur Erzeugung der Verstellkraft wird ein Regelkolben mit dem Pumpendruck
beaufschlagt. Die Linearbewegung des Regelkolbens wird mittels einer an dem
Regelkolben starr befestigten Zahnstange über ein Zwischenzahnrad auf einen der
Exzenterringe übertragen. Hierfür kämmt das Zwischenzahnrad mit einer axial neben
einer äußeren Lagerfläche des Exzenterrings an dem Exzenterring ausgebildeten
Verzahnung. Mittels einer Abzweigung von dem Zwischenzahnrad wird der andere
Exzenterring in gleicher Weise gegenläufig gedreht. Eine Gegenkraft wird durch eine
auf den Regelkolben wirkende Druckfeder erzeugt, wobei eine Rückdrehung der
Exzenterringe durch diese Druckfeder nur zu einem Teil bewirkt wird. Zusätzlich zu der
Druckfeder ist für die Rückstellung eine Torsionsfeder vorgesehen.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zahnringpumpe mit einem einfachen und
kompakten Mechanismus zur Verstellung des Fördervolumens zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst.
Eine Zahnringpumpe, wie die Erfindung sie betrifft, weist wenigstens ein Gehäuse,
einen von dem Gehäuse aufgenommenen, drehbar gelagerten äußeren Rotor mit einer
Innenverzahnung, einen drehbar gelagerten inneren Rotor mit einer Außenverzahnung,
wenigstens eine Niederdrucköffnung und wenigstens eine Hochdrucköffnung, einen
Exzenterring, ein hin und her bewegbares Stellglied, vorzugsweise ein linear
bewegbares Stellglied, und ein Verstellgetriebe zur Übertragung von Stellbewegungen
des Stellglieds auf den Exzenterring auf. Die Außenverzahnung des inneren Rotors
kämmt mit der Innenverzahnung des äußeren Rotors. Vorzugsweise ist nur einer der
beiden Rotoren angetrieben und treibt durch den Zahneingriff den anderen der Rotoren
mit an. Der angetriebene Rotor wird mit der Drehzahl eines von der Pumpe versorgten
Aggregats oder einer davon abgeleiteten, über- oder untersetzten Drehzahl angetrieben.
Der Rotor kann beispielsweise unmittelbar auf einer Motorkurbelwelle oder einer
Eingangswelle eines Automatikgetriebes sitzen oder erst über ein davon abzweigendes
Getriebe angetrieben werden. Die Drehachsen der beiden Rotoren verlaufen parallel in
einem Abstand zueinander, d. h. sie sind zueinander exzentrisch. Die Innenverzahnung
des äußeren Rotors weist wenigstens einen Zahn mehr auf als die Außenverzahnung des
inneren Rotors. Vorzugsweise besitzt sie genau einen Zahn mehr. Der Zahneingriff der
beiden Rotoren ist derart, dass zwischen der Außenverzahnung und der
Innenverzahnung Förderzellen gebildet werden, die durch Zahnflankenberührung und
an einer Stelle geringsten Zahneingriffs durch Zahnkopfberührung gegeneinander
abgedichtet sind, wobei an der Stelle geringsten Zahneingriff durchaus auch ein
gewisses Spiel verbleiben kann. An der Stelle tiefsten Zahneingriffs kann auch eine
Sichel für eine Abdichtung sorgen.
Die Verstellung des spezifischen Fördervolumens der Pumpe erfolgt durch Drehung der
Exzentrizität der beiden Rotoren um eine Achse, vorzugsweise um eine der beiden
Rotordrehachsen. Durch die Drehung der Exzentrizität wird die Drehwinkellage der
Stelle tiefsten Zahneingriffs relativ zu der wenigstens einen Niederdrucköffnung und
der wenigstens einen Hochdrucköffnung verstellt. Die wenigstens eine
Niederdrucköffnung und die wenigstens eine Hochdrucköffnung sind vorteilhafterweise
in dem Gehäuse als feststehende Öffnungen ausgebildet. Ganz grundsätzlich wäre es
jedoch auch möglich, die Lagen dieser Öffnungen relativ zu dem Gehäuse veränderlich
zu gestalten, wobei etwaige Lageänderungen dieser Öffnungen, insbesondere
Drehwinkellagenänderungen, abgestimmt mit der Exzentrizitätsverstellung erfolgen.
Der Exzenterring wird von dem Gehäuse um eine Exzenterringdrehachse drehbar
gelagert und bildet selbst die Drehlagerung für einen der Rotoren, vorzugsweise für den
äußeren Rotor. Dementsprechend weist der Exzenterring eine Lagerfläche auf, über die
er selbst drehbar gelagert ist, und eine Lauffläche, die eine Gleitlagerfläche oder eine
Stützlagerfläche für eine Wälzlagerung des von dem Exzenterring drehbar gelagerten
Rotors bildet.
Das Stellglied ist vorzugsweise ein Stellkolben, der in einem Zylinder, der starr mit dem
Pumpengehäuse verbunden oder vorzugsweise durch das Pumpengehäuse selbst
gebildet wird, hin- und her geradverschiebbar aufgenommen ist. Der Kolben wird
vorzugsweise ständig mit dem Druck der Hochdruckseite der Pumpe beaufschlagt,
indem ein Teil des von der Pumpe geförderten Fluids in den Zylinder abgezweigt wird.
Bei dem Fluid handelt es sich vorzugsweise um eine Hydraulikflüssigkeit, insbesondere
ein Schmieröl, beispielsweise für einen Verbrennungsmotor, oder ein Arbeitsöl für ein
Arbeitsaggregat, beispielsweise ein Automatikgetriebe oder eine Presse. Die Pumpe
bildet vorzugsweise die Hauptpumpe zur Versorgung des Motors oder sonstigen
Arbeitsaggregats. Die Hydraulikflüssigkeit kann beispielsweise aber auch Wasser sein.
Nach der Erfindung wird eine Verstellkraft zum Drehen des Exzenterrings über einen
Schwenkarm, d. h. über eine getriebetechnische Schwinge, auf den Exzenterring
übertragen. Ein Stellweg des Stellglieds wird von der Schwinge entsprechend der Länge
des durch die Schwinge gebildeten Schwenkarms in einen an der Lagerfläche oder der
Lauffläche des Exzenterrings gemessenen Drehweg des Exzenterrings übersetzt, der
länger als der Stellweg des Stellglieds ist. Es werden bei gleichen Stellwegen größere
Drehwinkellageänderungen des Exzenterrings als bei den aus dem Stand der Technik
bekannten Lösungen erzielt.
Die Schwinge ist mit dem Exzenterring verdrehsicher verbunden, d. h. die Übertragung
der Drehbewegung der Schwinge erfolgt auf den Exzenterring schlupffrei, womit auch
eine Übertragung über ein schlupffreies Getriebe nicht von vornherein ausgeschlossen
sein soll. Der Exzenterring ist jedoch vorzugsweise vollkommen steif mit der Schwinge
verbunden. Der Exzenterring und die Schwinge werden besonders bevorzugt als ein
einziger, steifer Körper ausgebildet.
Das Verstellgetriebe umfasst bevorzugterweise wenigstens das Stellglied, ein
Kurvengetriebe mit wenigstens einem Kurvengelenk und die Schwinge. In bevorzugten
Ausführungsformen weist das Verstellgetriebe nur ein einziges Kurvengelenk auf, in
dem die vorzugsweise linearen Stellbewegungen des Stellglieds unmittelbar in die
Schwenkbewegungen der Schwinge umgewandelt werden.
Die Stellbewegungen des Stellglieds können mittels eines kurbelartigen
Verstellgetriebes in die Schwenkbewegungen des Exzenterrings übertragen werden,
indem ein Schubglied wie bei einem Kurbeltrieb mit einem Drehkörper, vorzugsweise
unmittelbar mit der Schwinge, gekoppelt ist. Eine Umwandlung von Linearbewegungen
in Drehbewegungen mittels einer Kulissenführung anstatt mit einem Wellengelenk ist
grundsätzlich ebenfalls denkbar. Vorzugsweise wird das Kurvengetriebe mit dem
wenigstens einen Kurvengelenk jedoch von einem Zahnradgetriebe gebildet. Das
Zahnradgetriebe umfasst das in diesem Fall bevorzugt als Zahnstange ausgebildete
Schubglied und ein mit der Zahnstange in Zahneingriff stehendes Zahnrad. Das Zahnrad
kann erst über ein weiteres Getriebeglied mit der Schwinge gekoppelt sein.
Vorzugsweise ist das Zahnrad jedoch verdrehsteif unmittelbar mit der Schwinge
verbunden und wird durch einen oder an einem zu der Exzenterringdrehachse
konzentrischen Zapfen gebildet. Falls das Kurvengetriebe ein Kurbeltrieb oder ein
Gleitkurvengetriebe mit einer Kulissenführung ist, wäre ein mit der Schwinge oder
einem Zwischendrehkörper verbundener Zapfen exzentrisch zur Exzenterringdrehachse
anzuordnen.
Obgleich die Fördervolumenverstellung beispielsweise fest an die Pumpendrehzahl
gekoppelt oder anhand von Messsignalen, die das Fördervolumen und/oder den
Pumpendruck repräsentieren, motorisch vorgenommen werden kann, wird eine
selbsttätige Fördervolumenregelung bevorzugt. Bei der selbsttätigen
Fördervolumenregelung wird der Verstellkraft, die vorzugsweise durch Beaufschlagung
eines Stellkolbens mit dem Pumpendruck erzeugt wird, ständig eine elastische
Rückstellkraft eines Rückstellglieds als Gegenkraft entgegengesetzt. Die Rückstellkraft
kann durch Kompression eines kompressiblen Druckfluids erzeugt werden, das in einer
Druckkammer durch die Kolbenbewegung komprimiert wird. Vorzugsweise wird sie
jedoch durch Spannen eines mechanischen Rückstellglieds, insbesondere einer Feder
oder eines Federsystems, erzeugt. Eine momentane Differenz aus Verstellkraft und
Rückstellkraft bestimmt die Bewegungsrichtung des Stellglieds und damit die
Drehrichtung des Exzenterrings. Im Kräftegleichgewicht verharren das Stellglied, das
Verstellgetriebe und damit auch der Exzenterring in der gerade eingenommenen
Gleichgewichtsstellung.
Ist das Schubglied als Zahnstange ausgebildet, so sind die Verzahnung des Schubglieds
und das die Rückstellkraft erzeugende Federglied oder die genannte Druckkammer in
Bewegungsrichtung des Schubglieds gesehen nicht hintereinander, sondern
vorzugsweise einander überlappend angeordnet, wodurch eine kurze und damit steife
Bauweise des Verstellgetriebes erhalten wird.
Ein als Zahnstange ausgebildetes Schubglied wird bevorzugterweise durch einen
zylindrischen Körper mit der Verzahnung an einer Zylindermantelfläche gebildet.
Grundsätzlich kann der zylindrische Körper jedoch auch eine oder mehrere Kanten
aufweisen. Besonders bevorzugt ist der zylindrische Körper über seine gesamte Länge
rotationssymmetrisch. Vorteilhafterweise kann eine Aufnahmebohrung in einem
Aufnahmekörper für das Schubglied, vorzugsweise eine Aufnahmebohrung in dem
Pumpengehäuse, ebenfalls einfach rotationssymmetrisch bzw. kreiszylindrisch mit
gegebenenfalls unterschiedlichen Durchmessern in axialer Richtung ausgebildet sein.
Das Schubglied wird besonders bevorzugt durch einen hohlzylindrischen Körper
gebildet, der ein offenes Ende aufweist. In diesem Falle ist das Rückstellglied in dem
hohlzylindrischen Schubglied aufgenommen.
Der zylindrische Körper bildet vorteilhafterweise auch gleichzeitig den Stellkolben. Ist
das Rückstellglied in dem hohlzylindrischen Körper aufgenommen, so wird der
Stellkolben an dem Ende des zylindrischen Körpers gebildet, das dem offenen Ende
gegenüberliegt. Ein Federglied oder das Druckfluid eines pneumatischen
Rückstellglieds kann in diesem Fall ganz einfach gegen eine vordere Stirnfläche des
hohlzylindrischen Körpers drücken, die auch gleichzeitig einen Kolbenboden bildet.
Eine besonders stabile Geradführung eines als Zahnstange ausgebildeten Schubglieds
ergibt sich dadurch, dass das Schubglied beidseits der Verzahnung je eine
Gleitführungsfläche bildet. Zur einen Seite der Verzahnung wird diese
Gleitführungsfläche vorzugsweise durch den Stellkolben selbst gebildet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren erläutert.
Die anhand des Ausführungsbeispiels offenbarten Merkmale bilden je einzeln und in
jeder der offenbarten Merkmalskombinationen die Gegenstände der Ansprüche in
bevorzugte Richtungen weiter. Es zeigen:
Fig. 1a eine Zahnringpumpe mit einem verstellbaren Exzenterring in einer
Ausgangsstellung,
Fig. 1b die Zahnringpumpe der Fig. 1a in einer Endstellung,
Fig. 2 die Zahnringpumpe in einer Explosionsdarstellung,
Fig. 3 die Zahnringpumpe in einem Längsschnitt und
Fig. 4 die Zahnringpumpe in einem Querschnitt.
Die Fig. 1a und 1b zeigen eine Zahnringpumpe in einem Querschnitt. Die
Zahnringpumpe weist einen Innenrotor 4 mit einer Außenverzahnung 4a und einen
Außenrotor 5 mit einer Innenverzahnung 5i auf, die einen Zahnringlaufsatz bilden. Die
Außenverzahnung 4a hat einen Zahn weniger als die Innenverzahnung 5i. Der innere
Rotor 4 ist verdrehsicher mit einer drehangetriebenen Welle verbunden, im
Ausgangsbeispiel ist der Rotor 4 auf einen Zapfen 3 der Welle aufgeschrumpft.
Zwischen dem Wellenschrumpfsitz und dem inneren Rotor 4 sind axiale
Verbindungskanäle vorgesehen. Sowohl der Wellenzapfen 3 und damit der innere Rotor
4 als auch der äußere Rotor 5 sind in einem Gehäuseteil 1 eines Pumpengehäuses
drehbar gelagert. Das Pumpengehäuse ist zweiteilig, wie beispielsweise in Fig. 2 zu
erkennen ist, mit einem Gehäuseteil 1 und einem Gehäuseteil 2, die in Achsrichtung des
Wellenzapfens 3 aneinander gesetzt und befestigt sind.
Eine Drehachse 4' des inneren Rotors 4 verläuft parallel beabstandet, d. h. exzentrisch,
zu einer Drehachse 5' des äußeren Rotors 5. Die Exzentrizität, d. h. der Abstand
zwischen den beiden Drehachsen 4' und 5', ist mit "e" bezeichnet.
Der innere Rotor 4 und der äußere Rotor 5 bilden zwischen sich einen Fluidförderraum.
Dieser Fluidförderraum ist in gegeneinander druckdicht abgeschlossene Förderzellen 7,
7' unterteilt. Die einzelnen Förderzellen 7, 7' sind jeweils zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Zähnen des inneren Rotors 4 und der Innenverzahnung 5i des
äußeren Rotors 5 gebildet, indem je zwei aufeinanderfolgende Zähne des inneren Rotors
4 Kopf- oder Flankenberührung mit je zwei aufeinanderfolgenden, gegenüberliegenden
Zähnen der Innenverzahnung 5i haben. Zwischen den Zahnköpfen kann an der Stelle
geringsten Zahneingriffs grundsätzlich auch ein geringes Spiel bestehen, wobei in
diesem Falle das geförderte Fluid, vorzugsweise eine Hydraulikflüssigkeit, zwischen
den einander gegenüberliegenden Zahnköpfen einen Dichtfilm bildet.
Von einem Ort tiefsten Zahneingriffs bis zu einem Ort geringsten Zahneingriffs werden
die Förderzellen 7 in Drehrichtung D zunehmend größer, um anschließend von dem Ort
geringsten Zahneingriffs wieder abzunehmen. Die größer werdenden Förderzellen 7
bilden eine Niederdruckseite und die kleiner werdenden Förderzellen 7' eine
Hochdruckseite. Die Niederdruckseite ist mit einem Pumpeneinlass und die
Hochdruckseite mit einem Pumpenauslass verbunden. In dem Gehäuse 1, 2 sind seitlich
an die Förderzellen 7 und die Förderzellen 7' sich anschließende, nierenförmige
Nutöffnungen ausgenommen. Wenigstens eine dieser Öffnungen überdeckt Förderzellen
7 auf der Niederdruckseite und bildet dementsprechend eine Niederdrucköffnung, und
wenigstens eine andere dieser Öffnungen überdeckt Förderzellen 7' auf der
Hochdruckseite und bildet dementsprechend eine Hochdrucköffnung. Im Bereich des
Orts tiefsten Zahneingriffs und im Bereich des Orts geringsten Zahneingriffs bildet das
Gehäuse Dichtstege zwischen den angrenzenden Hoch- und Niederdrucköffnungen. Bei
einem Drehantreiben des einen der Rotoren 4 und 5 wird durch die expandierenden
Förderzellen 7 auf der Niederdruckseite Fluid angesaugt, über den Ort geringsten
Zahneingriffs transportiert und auf der Hochdruckseite unter höherem Druck wieder
abgefördert. Im Ausführungsbeispiel erhält die Pumpe ihren Drehantrieb von einem
Drehantriebsglied, das durch eine Antriebswelle gebildet wird. Der Wellenzapfen 3
dieser Antriebswelle ist in dem Gehäuse 1, 2 drehgelagert, wie in Fig. 3 zu erkennen
ist. In einer bevorzugten Verwendung der Pumpe als Schmieröl- bzw. Motorölpumpe
für einen Verbrennungsmotor, insbesondere einen Hubkolbenmotor, handelt es sich bei
der Antriebswelle üblicherweise unmittelbar um die Kurbelwelle oder die
Ausgangswelle eines Getriebes, dessen Eingangswelle die Kurbelwelle des Motors ist.
Ebenso kann sie durch eine Ausgleichswelle für einen Kraftausgleich oder
Drehmomentenausgleich des Motors gebildet werden.
Um das spezifische Fördervolumen verändern zu können, ist der äußere Rotor 5 in
einem Exzenterring 11 aufgenommen, der von dem Gehäuseteil 1 drehbar gelagert wird
und gegenüber dem Gehäuse 1, 2 in Bezug auf seine Drehwinkellage verstellt werden
kann. Der äußere Rotor 5 ist in dem Exzenterring 11 mittels eines Gleitdrehlagers frei
drehbar gelagert. Die Lagerung des Exzenterrings 11 erfolgt in dem Gehäuse 1, 2
ebenfalls mittels eines Gleitdrehlagers. Eine äußere Mantelfläche des Exzenterrings 11
bildet eine Lagerfläche 12 für den Exzenterring 11 und eine innere Mantelfläche 13 des
Exzenterrings 11 bildet eine Lauffläche 13, an welcher der äußere Rotor 4 abläuft. Die
Lagerfläche 12 ist konzentrisch zu der Drehachse 4' des inneren Rotors 4. Die
Lauffläche 13 bildet die Drehlagerfläche für den äußeren Rotor 5 und ist
dementsprechend konzentrisch zu dessen Drehachse 5'.
Fig. 1a zeigt den Exzenterring 11 und den Zahnringlaufsatz 4, 5 in einer
Ausgangsstellung, in der das spezifische Fördervolumen der Pumpe sein Maximum
aufweist. Indem der Exzenterring 11 gegen die Pumpendrehrichtung D gedreht wird,
wandert die Drehachse 5' des äußeren Rotors 5 aus der Stellung von Fig. 1a entgegen
der Pumpendrehrichtung D um die Drehachse 4' des inneren Rotors 4. Der maximale
Verstellwinkel dieser Drehwinkellagenänderung des Exzenterrings 11 wird mittels eines
mechanischen Anschlags auf 90° begrenzt. Fig. 1b zeigt den Exzenterring 11 in seiner
Endstellung, in der das spezifische Fördervolumen der Pumpe sein Minimum erreicht
hat. Die in Fig. 1b gezeigte Endstellung ist die Nullstellung der Pumpe, in der im
Idealfall kein Fluid gefördert wird. In der Nullstellung erstrecken sich die Nutöffnungen
an der Niederdruckseite und der Hochdruckseite vorzugsweise symmetrisch zu beiden
Seiten der Orte tiefsten und geringsten Zahneingriffs.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen einen Verstellmechanismus zur Verstellung der
Drehwinkellage des Exzenterrings 11, wobei die grundsätzliche Wirkungsweise bereits
aus der Darstellung der Fig. 2 hervorgeht und die Fig. 3 und 4 weitere Details
zeigen.
Der Exzenterring 11 ist Bestandteil eines in einem Stück gefertigten, vorzugsweise
gesinterten, Lagerkörpers 10. Der Lagerkörper 10 bildet einen Lagertopf mit dem
Exzenterring 11 als Topfwandung und einem radialen Steg 14 als Topfboden. Von dem
Steg 14 ragt an der dem Exzenterring 11 abgewandten Stirnfläche in axialer Richtung
ein Zapfen 15 ab. Der Zapfen 15 ist rotationssymmetrisch ausgebildet und konzentrisch
zu der gemeinsamen Drehachse 4' des Exzenterrings 11 und des inneren Rotors 4
angeordnet. Der Zapfen 15 ist mit einer Außenverzahnung 16 versehen. Im
Ausführungsbeispiel ist die Außenverzahnung 16 als Geradverzahnung ausgebildet, die
in die äußere Mantelfläche des Zapfens 15 eingelassen oder nachträglich eingearbeitet
ist. In Achsrichtung beidseits der Verzahnung 16 verbleiben an dem Zapfen 15 glatte
Mantelflächen, die für den Lagerkörper 10 zusätzlich zu der Lagerfläche 12 des
Exzenterrings 11 als weitere Lagerflächen dienen.
Der innere Rotor 4 könnte auch drehbar im Zapfen 15 gelagert sein und von dem
Wellenzapfen 3 nur mitgenommen werden. Im Falle solch einer Lagerung kann das
Drehmoment des inneren Rotors 4 über das Drehlager die Verstelldrehung des
Exzenterrings 11 unterstützen. Solch eine Unterstützung kann auch durch Drehlagerung
des Exzenterrings 11 im Zapfen 15 auf dem Wellenzapfen 3 erhalten werden.
Der Zapfen 15 mit der Außenverzahnung 16 bildet das Abtriebsglied eines
Zahnradgetriebes. Das Antriebsglied des Zahnradgetriebes wird durch ein Schubglied
21 mit einer Verzahnung 22 gebildet. Die Verzahnung 22 ist als rotationssymmetrisches
Zahnprofil am äußeren Umfang des Schubglieds 21 vorgesehen. Das Schubglied 21
bildet in einem Stück auch gleichzeitig einen Stellkolben 20, auf den zur Verstellung
ein Pumpendruck der Hochdruckseite wirkt und die Verstellkraft erzeugt. Obgleich das
Fluid vorzugsweise unmittelbar im Pumpengehäuse abgezweigt wird, kann das
Druckfluid für den Stellkolben, grundsätzlich auch erst von einem Verbraucher oder
zwischen der Pumpe und einem Verbraucher abgezweigt und zurückgeführt werden.
Das Schubglied 21 wird durch einen rotationssymmetrischen, hohlzylindrischen Körper
gebildet, der in Achsrichtung drei Funktionsabschnitte aufweist. Ein vorderer Abschnitt
dieses Körpers bildet den Stellkolben 20, an den sich die Verzahnung 22 als mittlerer
Abschnitt anschließt. Ein hinterer Abschnitt 23 schließt sich am anderen Ende des
Schubglieds 21 an die Verzahnung 22 an und dient wie der Stellkolben 20 als
Gleitführungsfläche und Stützfläche für den mittleren Abschnitt mit der Verzahnung 22.
Mehrere in Achsrichtung hintereinander angeordnete Ringstege bilden die Zähne der
Verzahnung 22.
Eine Gegenkraft zu der Verstellkraft wird von einem Federglied 30 erzeugt, das als
Spiralfeder ausgebildet und als Druckfeder eingebaut wird. Das Federglied 30 wird in
das hohlzylindrische Schubglied 21 bis gegen eine vordere Stirnfläche eingeschoben,
wobei die Stirnfläche gleichzeitig auch einen Kolbenboden des Stellkolbens 20 bildet.
Rückwärtig ist das Federglied 30 im eingebauten Zustand gegen einen Verschlusskörper
31 abgestützt, der im eingebauten Zustand verschiebesicher mit dem Gehäuseteil 1
verbunden ist. In der Ausgangsstellung ist das Federglied 30 vorzugsweise vorgespannt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Zahnringpumpe und insbesondere das Verstellgetriebe
im eingebauten Zustand in einem Längsschnitt entlang der Drehachse 4' (Fig. 3) und
in einem rechtwinkligen Querschnitt (Fig. 4) dazu. Die Schnitte verlaufen durch den
Eingriff der beiden Verzahnungen 16 und 22. Die Querschnittsdarstellung der Fig. 4
beinhaltet einen Mittellängsschnitt durch den hohlzylindrischen Körper, der das
Schubglied 21 und den Stellkolben 20 bildet. Dieser hohlzylindrische Körper ist in einer
kreiszylindrischen Bohrung 25 in dem Gehäuseteil 1 aufgenommen und
geradverschiebbar gleitgeführt. Die Aufnahmebohrung 25 im Gehäuseteil 1 ist eine
Sackbohrung, an deren Ende eine Fluidverbindung zu der Hochdruckseite der Pumpe
mündet. Die Mündung ist in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnet und mit dem
Bezugszeichen 27 bezeichnet. Die Aufnahmebohrung 25 umgibt den hohlzylindrischen
Körper allseits eng, insbesondere im Bereich des Stellkolbens 20 und des weiteren
Führungsabschnitts 23. In dem Eingriffsbereich der Verzahnungen 16 und 22 ist die
Aufnahmebohrung 25 zu der Zapfenverzahnung 16 hin offen. In einem vorderen
Bereich der Aufnahmebohrung 25 bildet das Gehäuseteil 1 einen Zylinder für den
Stellkolben 20. Die Fluidverbindung zur Pumpenhochdruckseite mündet in einen von
der Aufnahmebohrung 25 gebildeten Zylinderdruckraum 26, der in einer Achsrichtung
von dem Stellkolben 20 begrenzt wird. An seinem vorderen Ende weist der Stellkolben
20 eine Nase auf, mit welcher der Stellkolben 20 in der in Fig. 4 dargestellten
Verschiebestellung, die der Ausgangsstellung des Exzenterrings 11 der Fig. 1a
entspricht, aufgrund der Federkraft des Federglieds 30 gegen die Stirnfläche des
Druckraums 26 gedrückt wird. Aufgrund der Nase weist der Druckraum 26 auch in der
Ausgangsstellung ein minimales Volumen auf, in dem die Mündung 27 der
Fluidverbindung angeordnet ist. Zwischen dem hinteren Ende des Führungsabschnitts
23 und einer Anschlagstirnfläche des Verschlusskörpers 31 verbleibt ein lichter
Abstand, der dem maximalen Stellweg des Stellkolbens 20 entspricht. Die
Ausgangsstellung und die Endstellung des Stellkolbens 20 und des Schubglieds 21 und
damit auch die Ausgangsstellung und die Endstellung des Exzenterrings 11 sind somit
je durch einen mechanischen Anschlag begrenzt und definiert. Den Anschlag für die
Ausgangsstellung bildet die Stirnfläche des Druckraums 26 und den Anschlag für die
Endstellung bildet der Verschlusskörper 31.
Ein Regelanfangsdruck, bei dem die Stellbewegung des Stellkolbens 20 aus der
Ausgangsstellung heraus beginnt, und ein Regelenddruck, bei dem an dem
mechanischen Anschlag bei 31 der Stellkolben 20 festgesetzt wird, werden durch eine
Abstimmung der Größe der Kolbenfläche und der Federkennlinie des Federglieds 30
eingestellt. Durch Abstimmung der Kolbenfläche und der Federkennlinie oder bei
vorgegebener Kolbenfläche durch die Auswahl eines Federglieds 30 mit einer
bestimmten Federkennlinie kann die Verstellcharakteristik in weiten Grenzen den
jeweiligen Einsatzfällen der Pumpe angepasst werden.
Die kompakte Bauweise der Zahnringpumpe und insbesondere die kompakte und
robuste, da steife Bauweise des Verstellgetriebes tritt auch in Fig. 3 hervor. Der
Zahnringlaufsatz mit dem inneren Rotor 4 und dem äußeren Rotor 5 ist komplett in dem
Lagertopf, der durch den Exzenterring 11 und den Steg 14 gebildet wird, zwischen dem
Steg 14 und dem gegenüberliegenden Gehäuseteil 2 und umgeben von dem
Exzenterring 11 aufgenommen. Der Lagertopf ist in Achsrichtung gesehen wegen der
bevorzugt genau radialen Erstreckung des Stegs 14 sehr kurz. Das Schubglied 21 kann
so angeordnet werden, dass es über den Exzenterring 11 nicht oder nur geringfügig
hinausragt.
Der für die Umwandlung der Stellbewegung des Stellkolbens 20 in die Drehbewegung
des Exzenterrings 11 maßgebliche Teilkreisdurchmesser der Verzahnung 16 ist
erheblich kleiner als der Durchmesser der Lagerfläche 12 und auch erheblich kleiner als
der geringste Abstand der Lauffläche 13 des Exzenterrings 11 von der
Exzenterringdrehachse 4'. Zwischen dem Ort des Eingriffs der beiden Verzahnungen 16
und 22, d. h. der Flankenberührung der Verzahnungen 16 und 22, und dem Exzenterring
11, insbesondere der Lauffläche 13 des Exzenterrings 11, bilden der verzahnte Zapfen
15 und der Steg 14 eine Schwinge. In dem von den Verzahnungen 15 und 16 gebildeten
Kurvengelenk wird ein Verstellweg des Stellkolbens 20 zunächst in einen gleichlangen
Umfangsweg des Zapfens 15 umgewandelt, wobei dieser Umfangsweg entlang des
Teilkreisdurchmessers der Verzahnung 16 gemessen ist. Der dem Umfangsweg des
Zapfens 15 entsprechende Drehwinkel wird von dem durch die Schwinge 14, 15
gebildeten Schwenkarm 1 : 1 auf den Exzenterring 11 übertragen. Entsprechend der
Länge des Schwenkarms bewirken bereits kleine Stellwege des Stellkolbens 20 große
Verstellwege des Exzenterrings 11, gemessen entlang der Lagerfläche 12 und der
Lauffläche 13.
Wie insbesondere in Fig. 3 zu erkennen ist, wird wegen der einfachen Ausführung der
beiden Verzahnungen 16 und 22 im Eingriffsbereich eine Punktberührung erhalten.
Stattdessen könnte beispielsweise die Verzahnung 16 über einen Teil des Umfangs der
Verzahnung 22 an die Verzahnung 22 angelegt sein, indem die Verzahnung 16 zu ihren
beiden axialen Rändern hin entsprechend ausläuft. Obgleich weniger bevorzugt, könnte
zur Erzielung einer Linienberührung die Verzahnung 22 statt durch Ringstege auch
durch Abplattung als ein quer zur Achsrichtung des Schubglieds 21 gerades
Zahnstangenprofil ausgebildet sein.
Da aufgrund der Erfindung die Stellwege des Stellkolbens 20 besonders kurz sein
können, wird zum einen erreicht, dass der Linearteil des Verstellgetriebes, im
wesentlichen das Schubglied 21, sehr kurz gehalten werden kann. Zum anderen ist
vorteilhaft, dass damit auch die Federwege des Federglieds 30 vorteilhaft kurz sind, so
dass die für eine selbsttätige Fördervolumenregelung erforderliche Federkraft allein
durch das Federglied 30 erzeugt werden kann. Das Verstellgetriebe der Erfindung
kommt mit zwei relativ zueinander bewegten, ein einziges Kurvengelenk bildenden
Teilen, nämlich dem Lagerkörper 10 und dem das Schubglied 21 und den Stellkolben
20 bildenden Körper, aus. Schließlich kann bei einer bevorzugt rotationssymmetrischen
Gestalt des zylindrischen Körpers 20, 21 auch die Aufnahmebohrung 25 für diesen
Körper einfach kreiszylindrisch ausgeführt sein, so dass die Herstellung des Körpers 20,
21 und der Aufnahmebohrung 25 sowie die Montage in der Aufnahmebohrung 25
einfach und daher preiswert sind und auch eine hohe Betriebssicherheit für das
Verstellgetriebe erwarten lassen. Die Kolbenfläche des Stellkolbens 20 kann ferner
nahezu frei gewählt werden, wodurch es möglich wird, Federglieder mit geringen
Federkräften und daher auch besonders kompakte Federglieder zu verwenden.
Falls der Bauraum im Pumpengehäuse es zulässt, können auch zwei verzahnte
Schubglieder, die in die Verzahnung 16 an vorzugsweise diametral gegenüberliegenden
Stellen eingreifen, vorgesehen sein, um die Stellwege jedes dieser Schubglieder im
Vergleich zu dem Stellweg solch eines anhand des Ausführungsbeispiels beschriebenen
Einzelschubglieds zu verkürzen. Das eine der Schubglieder kann den Lagerkörper 10
über einen ersten Winkelbereich und das andere Schubglied kann den Lagerkörper 10
über einen anschließenden, zweiten Winkelbereich verdrehen. Die Länge des Eingriffs
der Schubglieder ist entsprechend einzustellen.
1
Gehäuseteil
2
Gehäuseteil
3
Wellenzapfen
4
innerer Rotor
4
' Rotordrehachse, Exzenterringdrehachse
4
a Außenverzahnung
5
äußerer Rotor
5
' Rotordrehachse
5
i Innenverzahnung
6
-
7
Förderzellen Niederdruckseite
7
' Förderzellen Hochdruckseite
8
-
9
-
10
Lagerkörper
11
Exzenterring
12
Lagerfläche
13
Lauffläche
14
Steg
15
Zapfen
16
Verzahnung
17
-
18
-
19
-
20
Stellglied, Stellkolben
21
Schubglied
22
Verzahnung
23
Führungsabschnitt
24
-
25
Aufnahmebohrung
26
Druckraum
27
Mündung
28
-
29
-
30
Rückstellglied, Federglied
31
Verschlusskörper
Claims (11)
1. Zahnringpumpe mit Fördervolumenverstellung, die Pumpe umfassend:
- a) ein Gehäuse (1, 2)
- b) einen von dem Gehäuse (1, 2) aufgenommenen, drehbar gelagerten äußeren Rotor (5), der eine Innenverzahnung (5i) aufweist,
- c) einen drehbar gelagerten inneren Rotor (4), der eine Außenverzahnung (4a) aufweist, die mit der Innenverzahnung (5i) in einem kämmenden Zahneingriff steht, wobei die Innenverzahnung (5i) wenigstens einen Zahn mehr aufweist als die Außenverzahnung (4a) und die Innenverzahnung (5i) und die Außenverzahnung (4a) gegeneinander abgedichtete, expandierende und komprimierende Förderzellen (7) bilden,
- d) im Gehäuse (1, 2) seitlich im Bereich der Förderzellen (7) angeordnete Niederdruck- und Hochdrucköffnungen, die durch Stege voneinander getrennt sind,
- e) einen Exzenterring (11), der in dem Gehäuse (1, 2) um eine Exzenterringdrehachse (4') drehbar gelagert ist und einen der Rotoren (4, 5) um eine Rotordrehachse (5') drehbar lagert, wobei die Rotordrehachse (5') und die Exzenterringdrehachse (4') zueinander exzentrisch sind,
- f) und ein Verstellgetriebe, das mit dem Exzenterring (11) gekoppelt ist und eine Verstellkraft in ein auf den Exzenterring (11) wirkendes Drehstellmoment umwandelt und ein Stellglied (20) umfasst, das in dem Gehäuse (1, 2) hin- und herbewegbar aufgenommen ist und auf das die Verstellkraft wirkt,
- a) der Exzenterring (11) mit einer um die Exzenterringdrehachse (4') drehbar gelagerten Schwinge (14, 15) verdrehsicher verbunden ist
- b) und die Schwinge (14, 15) in dem Verstellgetriebe einen Schwenkarm für den Exzenterring (11) bildet.
2. Zahnringpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verstellgetriebe (14, 15, 20, 21) ein Kurvengetriebe (15, 21) mit
wenigstens einem Kurvengelenk umfasst und die Schwinge (14, 15) ein
Abtriebsglied des wenigstens einen Kurvengelenks ist.
3. Zahnringpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass von einem um die Exzenterringdrehachse (4') drehbaren,
vorzugsweise radialen Steg (14) der Exzenterring (11) und ein Zapfen (15) in
axial entgegengesetzte Richtungen abragen und der Steg (14) und der Zapfen
(15) die Schwinge (14, 15) bilden.
4. Zahnringpumpe nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Kurvengetriebe (15, 21) ein mit dem Stellglied (20)
verbundenes, vorzugsweise verschiebsicher verbundenes Schubglied (21) und
den Zapfen (15) aufweist und eine Linearbewegung des Schubglieds (21) in eine
Drehbewegung des Zapfens (15) um die Exzenterringdrehachse (4') umwandelt.
5. Zahnringpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schubglied (21) und der Zapfen (15) unmittelbar ineinander greifen.
6. Zahnringpumpe nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass auf das Stellglied (20) der Verstellkraft entgegen ein
Rückstellglied (30) wirkt und dass das Rückstellglied (30) und das wenigstens
eine Kurvengelenk in Bewegungsrichtung eines Schubglieds (21) des
Verstellgetriebes einander überlappend angeordnet sind.
7. Zahnringpumpe nach einem der vier vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Kurvengetriebe (15, 21) ein Zahnradgetriebe ist und
ein Schubglied (21) mit einer Verzahnung (22) ein Antriebsglied und der Zapfen
(15) mit einer Verzahnung (16) ein Abtriebsglied des Zahnradgetriebes bilden.
8. Zahnringpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verzahnung (22) des Schubglieds (21) an einer Mantelfläche eines
zylindrischen Körpers ausgebildet ist.
9. Zahnringpumpe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
dass der zylindrische Körper auch das Stellglied (20) bildet.
10. Zahnringpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein hohlzylindrischer Körper das Schubglied (21) bildet
und an einem von dem Stellglied (20) abgewandten Ende offen ist und dass in
dem zylindrischen Körper ein Rückstellglied (30) aufgenommen ist, das eine der
Verstellkraft entgegenwirkende Gegenkraft auf das Stellglied (20) ausübt.
11. Zahnringpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass
ein Lagerkörper (10) einen Lagertopf (11, 14) und einen Zapfen (15) aufweist,
eine Mantelfläche des Lagertopfs (11, 14) von dem Exzenterring (11) gebildet wird, die Mantelfläche eine zu der Drehachse (4') eines der Rotoren (4, 5) konzentrische Lagerfläche (12) für den Lagerkörper (10) bildet,
der Zapfen (15) konzentrisch in Bezug auf die Lagerfläche (12) von dem Lagertopf (11, 14) abragt
und dass der Zapfen (15) ein Abtriebsglied eines Kurvengelenks des Verstellgetriebes (14, 15, 20, 21) bildet.
ein Lagerkörper (10) einen Lagertopf (11, 14) und einen Zapfen (15) aufweist,
eine Mantelfläche des Lagertopfs (11, 14) von dem Exzenterring (11) gebildet wird, die Mantelfläche eine zu der Drehachse (4') eines der Rotoren (4, 5) konzentrische Lagerfläche (12) für den Lagerkörper (10) bildet,
der Zapfen (15) konzentrisch in Bezug auf die Lagerfläche (12) von dem Lagertopf (11, 14) abragt
und dass der Zapfen (15) ein Abtriebsglied eines Kurvengelenks des Verstellgetriebes (14, 15, 20, 21) bildet.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE2000137891 DE10037891A1 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Zahnringpumpe mit Exzenterverstellung |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2000137891 DE10037891A1 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Zahnringpumpe mit Exzenterverstellung |
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|---|---|
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