DE10037841A1 - Verfahren und Brenner zum Beheizen eines Industrieofens - Google Patents
Verfahren und Brenner zum Beheizen eines IndustrieofensInfo
- Publication number
- DE10037841A1 DE10037841A1 DE10037841A DE10037841A DE10037841A1 DE 10037841 A1 DE10037841 A1 DE 10037841A1 DE 10037841 A DE10037841 A DE 10037841A DE 10037841 A DE10037841 A DE 10037841A DE 10037841 A1 DE10037841 A1 DE 10037841A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- flame
- fuel
- pressure
- furnace
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F27D99/0001—Heating elements or systems
- F27D99/0033—Heating elements or systems using burners
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/20—Non-premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air on arrival at the combustion zone
- F23D14/22—Non-premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air on arrival at the combustion zone with separate air and gas feed ducts, e.g. with ducts running parallel or crossing each other
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/26—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid with provision for a retention flame
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Gas Burners (AREA)
- Pre-Mixing And Non-Premixing Gas Burner (AREA)
Abstract
Dem Industrieofen wird ein gasförmiger Brennstoff in zwei Teilströmen zugeführt, von denen der eine unter einem höheren Druck steht als der andere. Zur Bildung einer ersten Flamme wird ein Sauerstoffträgergas dem unter niedrigerem Druck stehenden Teilstrom des Brennstoffs zugeführt. Der unter höherem Druck stehende Teilstrom des Brennstoffs wird derart in den Ofenraum des Industrieofens eingeführt, daß er eine von der ersten Flamme gezündete zweite Flamme bildet, die sich weiter als die erste Flamme in den Ofenraum hineinerstreckt. Auf diese Weise sind Flammen von 5 m und mehr erzielbar.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Brenner
zum Beheizen eines Ofenraums eines Industrieofens, wobei dem
Industrieofen ein gasförmiger Brennstoff und ein Sauerstoff
trägergas, vorzugsweise Luft, zugeführt werden.
Die Verbrennung von gasförmigen Brennstoffen, insbeson
dere von Erdgas, ist schadstoffarm und daher aus Gründen des
Umweltschutzes sehr günstig. Auch läßt sich eine optimale
Verbrennung bei maximaler Energieausbeute erzielen.
Aus Gründen hochwertiger Produktqualität ist man
bestrebt, eine optimale, d. h. eine definierte gleichbleiben
de, ggf. gleichmäßige Temperatur- und Wärmeverteilung im
Ofenraum zu gewährleisten. Aufgabe der Erfindung ist es,
hierfür eine besonders vorteilhafte Möglichkeit zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte Ver
fahren erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
- - daß der gasförmige Brennstoff in zwei Teilströme un terteilt wird, von denen der eine unter einem höheren Druck steht als der andere,
- - daß das Sauerstoffträgergas dem unter niedrigerem Druck stehenden Teilstrom des Brennstoffs zugeführt wird und mit diesem eine erste Flamme bildet und
- - daß der unter höherem Druck stehende Teilstrom derart in den Ofenraum des Industrieofens eingeführt wird, daß er eine von der ersten Flamme gezündete zweite Flamme bildet, die sich weiter als die erste Flamme in den Ofenraum hinein erstreckt.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß
die Bildung von zwei unabhängig voneinander steuerbaren
Flammen eine Anpassung der Beheizung an unterschiedlichste
Ofenraumgeometrien und Geometrien des Einsatzgutes gestat
ten. Die Variabilität der Ofenraumbeheizung ist also nahezu
unbegrenzt und gestattet auch eine Anpassung an sich ändern
de Verhältnisse. Vor allen Dingen lassen sich Flammenlängen
von 5 m und mehr erzielen. Bei Hochgeschwindigkeitsbrennern
zum Beispiel ist die Reichweite auf 3 bis 4 m begrenzt.
Ein wesentliches Einsatzgebiet der Erfindung ist die
Deckenbeheizung von Trocken- und Brennöfen für keramisches
Einsatzgut. Die Ofenräume sind relativ hoch und können eine
Höhe von ca. 5 m erreichen, um große Mengen von Brenngut
aufzunehmen.
Vor allen Dingen in unterentwickelten Regionen hat man
derartige Öfen mit Öl beheizt; das man von der Decke herab
tropfen ließ. Damit war bereits eine Verbesserung gegenüber
festen Brennstoffen erzielt, die lediglich in den Ofen ein
geworfen wurden. Das herabtropfende Öl erwärmte sich und
verdampfte, bevor es sich entzündete. Durch jahrzehntelange
Anpassung des Ortes der Brennstoffzugabe sowie der jeweili
gen Brennstoffmenge an Produkt, Besatz und Strömungsverhält
nisse im Ofenraum erreichte man eine gewisse Optimierung der
Temperaturverteilung.
Die Erfindung bietet die Möglichkeit, die Ölbeheizung
auf Gasbeheizung umzustellen und damit auf eine schadstof
färmere Verbrennung überzugehen. Gleichzeitig wird eine Ver
besserung der Produktqualität erzielt, da die Wärmevertei
lung im Ofenraum optimal an die jeweiligen Verhältnisse
angepaßt werden kann. Selbst die Bodenbereiche des Ofenraums
werden zuverlässig beheizt.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
der unter höherem Druck stehende Teilstrom des Brennstoffs
stromab derjenigen Stelle in den Ofenraum des Industrieofens
eingeleitet wird, an der sich aus dem Sauerstoffträgergas
und dem unter niedrigerem Druck stehenden Teilstrom die
erste Flamme bildet. Die zweite Flamme stellt also eine in
den Ofenraum vordringende Fortsetzung und Verlängerung der
ersten Flamme dar. Der Abstand zwischen den beiden Flammen
darf allerdings nicht zu groß werden, da sonst ein zuverläs
siges Überzünden nicht gewährleistet werden kann.
Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal werden die
beiden Teilströme des Brennstoffs parallel zueinander, vor
zugsweise koaxial dem Industrieofen zugeführt. Dabei können
die beiden Flammen nebeneinander gebildet werden, allerdings
wiederum unter Einhaltung des Zündabstandes. Bei koaxialer
Ausbildung der Flammen besteht auch die Möglichkeit, daß die
zweite Flamme die erste Flamme durchdringt.
Die Konfiguration der beiden Flammen läßt sich über den
Druck der beiden Teilströme des Brennstoffs variieren. Als
günstig hat es sich erwiesen, daß der eine Teilstrom des
Brennstoffs unter einem Druck von 1 bis 80 mbar und der
andere Teilstrom unter einem Druck von mehr als 200 mbar
steht.
Die Luftzahl, bezogen auf den gesamten Durchsatz des
gasförmigen Brennstoffs, wird vorzugsweise auf unter 1 ein
gestellt. Zur vollständigen Verbrennung wird also auf den im
Ofenraum befindlichen Sauerstoff zugegriffen. Dabei ist es
besonders vorteilhaft, die Luftzahl, bezogen auf den unter
niedrigerem Druck stehenden Teilstrom des Brennstoffs, auf
höchstens 1 einzustellen. Die zweite Flamme arbeitet also
ausschließlich mit dem im Ofenraum befindlichen Sauerstoff.
In Weiterbildung der Erfindung wird ferner vorgeschla
gen, daß das Sauerstoffträgergas dem unter niedrigem Druck
stehenden Teilstrom des Brennstoffs mündungsmischend zuge
führt wird.
Der Anteil des unter niedrigerem Druck stehenden Teil
stroms beträgt vorteilhafterweise höchstens 80% des gesam
ten Brennstoffs. Mindestens 20% des Brennstoffs stehen also
der zweiten Flamme zur Verfügung.
Die Zündung und Überwachung der Verbrennung beschränkt
sich vorzugsweise auf die erste Flamme, die ja ihrerseits
die Zündung der zweiten Flamme übernimmt.
Der Brenner nach der Erfindung ist zur Lösung der
gestellten Aufgabe versehen mit
- - einem Gehäuse,
- - einem in dem Gehäuse angeordneten Brennerkopf,
- - einer stromauf des Brennerkopfes vom Gehäuse gebilde ten Luftleitung,
- - einer zum Brennerkopf führenden Gasleitung, die auf der Höhe des Brennerkopfes mit Gasdüsen versehen ist,
- - einer in der Gasleitung stromauf der Gasdüsen vorgese henen Drosselstelle und
- - einer Gaslanze, die stromauf der Drosselstelle mit der Gasleitung verbunden ist und sich durch den Brennerkopf hin durch mindestens bis auf die Höhe der Gasdüsen erstreckt.
Durch das Zusammenwirken der Drosselstelle und der Gas
lanze wird dafür gesorgt, daß der aus der Gaslanze austre
tende Teilstrom des Brennstoffs unter einem höheren Druck
steht als der aus den Gasdüsen austretende Teilstrom. Dem
entsprechend erzeugen die Gasdüsen eine kurze Flamme, wäh
rend aus der Gaslanze eine lange Flamme austritt. Die Flam
men bilden sich koaxial zueinander, wobei der Abstand der
Gaslanzenmündung den Grad der Einbettung der zweiten Flamme
in der ersten Flamme bestimmt.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
das Gehäuse stromab des Brennerkopfes eine Brennkammer bil
det und daß sich die Gaslanze mindestens bis zum Austritts
ende der Brennkammer erstreckt.
Vorzugsweise ist der Brennerkopf mit einer Zünd- und
Flammenüberwachungseinrichtung versehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch den vorderen Teil eines
erfindungsgemäßen Brenners.
Der Brenner nach Fig. 1 weist ein Gehäuse 1 auf, welches
einen Brennerkopf 2 enthält. Stromauf des Brennerkopfes 2
bildet das Gehäuse 1 eine Luftleitung 3.
Zum Brennerkopf 2 führt eine Gasleitung 4, die auf der
Höhe des Brennerkopfes Gasdüsen 5 bildet. Stromauf der Gas
düsen 5 ist in der Gasleitung 4 eine Drosselstelle 6 vorge
sehen.
Eine Gaslanze 7 steht mit der Gasleitung 4 in Verbin
dung, und zwar stromauf der Drosselstelle 6. Die Gaslanze 7
erstreckt sich durch den Brennerkopf 2 hindurch und mündet
stromab der Mündung einer Brennkammer 8, die von dem Gehäuse
1 stromab des Brennerkopfes 2 gebildet wird.
Im Betrieb gelangen Luft und Gas zum Brennerkopf 2, und
zwar durch die Luftleitung 3 bzw. durch die Gasleitung 4.
Dabei erzeugen die Gasdüsen 5 in der Brennkammer 8 eine
erste Flamme. Eine zweite Flamme wird an der Mündung der
Gaslanze 7 gebildet. Aufgrund der Drosselstelle 6 steht das
zu den Gasdüsen 5 strömende Gas unter einem geringeren Druck
als das aus der Gaslanze 7 austretende Gas. Die aus der Gas
lanze 7 austretende zweite Flamme bildet also eine Verlänge
rung der aus den Gasdüsen 5 austretenden ersten Flamme.
Eine nicht dargestellte Einrichtung sorgt für die Zün
dung und Flammenüberwachung der aus den Gasdüsen 5 austre
tenden ersten Flamme. Diese wiederum sorgt für die Zündung
der aus der Gaslanze 7 austretenden zweiten Flamme. Der
Abstand, um den die Gaslanze 7 aus der Mündung der Brennkam
mer 8 vorsteht, wird so gewählt, daß ein zuverlässiges Über
zünden gewährleistet ist.
Der Brenner läßt sich an unterschiedliche Gegebenheiten
anpassen, und zwar zum einen über die Drosselstelle 6, die
das Druckverhältnis der beiden Teilströme des Gases be
stimmt, und zum anderen über die Länge und den Durchmesser
der Gaslanze 7.
Im übrigen sind im Rahmen der Erfindung wesentliche
Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. So kann ein verstellbarer
Gasteiler vorgesehen sein, der während des Betriebes eine
Änderung des Druckverhältnisses zwischen den beiden Teil
strömen des Gases ermöglicht. Auch kann die Gaslanze in
Axialrichtung verschiebbar sein. Ferner kann dafür gesorgt
werden, daß sich das Mengenverhältnis zwischen den beiden
Teilströmen des Gases verändern läßt. Die Brennkammer ist in
Fig. 1 lediglich schematisch angedeutet. Sie kann unter
schiedlich geformt sein, und zwar sowohl bezüglich ihrer
Länge als auch bezüglich ihres Durchmessers. Durchmesserän
derungen über der Länge sind ebenfalls denkbar.
Der Begriff des gasförmigen Brennstoffs ist im vorlie
genden Falle weit auszulegen. Die Erfindung läßt sich auch
mit dampfförmigem und ggf. sogar mit staubförmigem Brenn
stoff realisieren. Als Sauerstoffträgergas kommt vorzugs
weise Luft in Frage. Ein Betrieb mit Sauerstoff ist glei
chermaßen möglich, ferner auch ein Betrieb mit Luft, die mit
Sauerstoff angereichert ist.
Claims (12)
1. Verfahren zum Beheizen eines Ofenraums eines Indu
strieofens, wobei dem Industrieofen ein gasförmiger Brenn
stoff und ein Sauerstoffträgergas zugeführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß der gasförmige Brennstoff in zwei Teilströme unterteilt wird, von denen der eine unter einem höheren Druck steht als der andere,
daß das Sauerstoffträgergas dem unter niedrigerem Druck stehenden Teilstrom des Brennstoffs zugeführt wird und mit diesem eine erste Flamme bildet, und
daß der unter höherem Druck stehende Teilstrom derart in den Ofenraum des Industrieofens eingeführt wird, daß er eine von der ersten Flamme gezündete zweite Flamme bildet, die sich weiter als die erste Flamme in den Ofenraum hineinerstreckt.
dadurch gekennzeichnet,
daß der gasförmige Brennstoff in zwei Teilströme unterteilt wird, von denen der eine unter einem höheren Druck steht als der andere,
daß das Sauerstoffträgergas dem unter niedrigerem Druck stehenden Teilstrom des Brennstoffs zugeführt wird und mit diesem eine erste Flamme bildet, und
daß der unter höherem Druck stehende Teilstrom derart in den Ofenraum des Industrieofens eingeführt wird, daß er eine von der ersten Flamme gezündete zweite Flamme bildet, die sich weiter als die erste Flamme in den Ofenraum hineinerstreckt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der unter höherem Druck stehende Teilstrom des Brenn
stoffs stromab derjenigen Stelle in den Ofenraum des Indu
strieofens eingeführt wird, an der sich aus dem Sauerstoff
trägergas und dem unter niedrigerem Druck stehenden Teil
srrom die erste Flamme bildet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Teilströme des Brennstoffs parallel
zueinander, vorzugsweise koaxial dem Industrieofen zugeführt
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der eine Teilstrom des Brennstoffs unter
einem Druck von 1 bis 80 mbar und der andere Teilstrom unter
einem Druck von mehr als 200 mbar steht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftzahl, bezogen auf den Gesamt
durchsatz des gasförmigen Brennstoffs auf unter 1 einge
stellt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftzahl, bezogen auf den unter niedrigerem Druck
stehenden Teilstrom des Brennstoffs, auf höchstens 1 einge
stellt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sauerstoffträgergas dem unter nied
rigerem Druck stehenden Teilstrom des Brennstoffs mündungs
mischend zugeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anteil des unter niedrigerem Druck
stehenden Teilstroms höchstens 80% des gesamten Brennstoffs
ausmacht.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die von dem Sauerstoffträgergas und dem
unter niedrigerem Druck stehenden Teilstrom des Brennstoffs
gebildete erste Flamme gezündet und überwacht wird.
10. Brenner zum Beheizen des Ofenraums eines Industrie
ofens mit
einem Gehäuse (1),
einem in dem Gehäuse (1) angeordneten Brennerkopf (2),
einer stromauf des Brennerkopfes (2) vom Gehäuse (1) gebildeten Luftleitung (3),
einer zum Brennerkopf (2) führenden Gasleitung (4), die auf der Höhe des Brennerkopfes (2) mit Gasdüsen (S) ver sehen ist,
einer in der Gasleitung (4) stromauf der Gasdüsen (5) vorgesehenen Drosselstelle (6) und
einer Gaslanze (7), die stromauf der Drosselstelle (6) mit der Gasleitung (4) verbunden ist und sich durch den Brennerkopf (2) hindurch mindestens bis auf die Höhe der Gasdüsen (5) erstreckt.
einem Gehäuse (1),
einem in dem Gehäuse (1) angeordneten Brennerkopf (2),
einer stromauf des Brennerkopfes (2) vom Gehäuse (1) gebildeten Luftleitung (3),
einer zum Brennerkopf (2) führenden Gasleitung (4), die auf der Höhe des Brennerkopfes (2) mit Gasdüsen (S) ver sehen ist,
einer in der Gasleitung (4) stromauf der Gasdüsen (5) vorgesehenen Drosselstelle (6) und
einer Gaslanze (7), die stromauf der Drosselstelle (6) mit der Gasleitung (4) verbunden ist und sich durch den Brennerkopf (2) hindurch mindestens bis auf die Höhe der Gasdüsen (5) erstreckt.
11. Brenner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) stromab des Brennerkopfes (2) eine
Brennkammer (8) bildet und daß sich die Gaslanze (7) minde
stens bis zum Austrittsende der Brennkammer (8) erstreckt.
12. Brenner nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Brennerkopf (2) mit einer Zünd- und Flam
menüberwachungseinrichtung versehen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10037841A DE10037841B4 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Verfahren und Brenner zum Beheizen eines Industrieofens |
| EG20010814A EG22937A (en) | 2000-08-03 | 2001-07-25 | Method and burner for heating an industrial kiln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10037841A DE10037841B4 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Verfahren und Brenner zum Beheizen eines Industrieofens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10037841A1 true DE10037841A1 (de) | 2002-02-14 |
| DE10037841B4 DE10037841B4 (de) | 2009-09-17 |
Family
ID=7651194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10037841A Expired - Fee Related DE10037841B4 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Verfahren und Brenner zum Beheizen eines Industrieofens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10037841B4 (de) |
| EG (1) | EG22937A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMI20092116A1 (it) * | 2009-12-01 | 2011-06-02 | Danieli Off Mecc | Bruciatore industriale e relativo processo di combustione per forni di trattamento termico |
| CN102458712A (zh) * | 2009-06-08 | 2012-05-16 | Ati资产公司 | 锻造模具加热设备及使用方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991010105A1 (en) * | 1990-01-02 | 1991-07-11 | American Combustion, Inc. | Flash smelting furnace |
| DE4329971A1 (de) * | 1993-09-04 | 1995-03-16 | Johannes W Graat | Brennereinrichtung für einen gasartigen Brennstoff |
| DE4138433C2 (de) * | 1991-11-22 | 1996-03-28 | Aichelin Gmbh | Brenner für Industrieöfen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19920113A1 (de) * | 1999-05-03 | 2000-11-09 | Kromschroeder Ag G | Verfahren und Vorrichtung zum Beheizen eines Ofenraums |
-
2000
- 2000-08-03 DE DE10037841A patent/DE10037841B4/de not_active Expired - Fee Related
-
2001
- 2001-07-25 EG EG20010814A patent/EG22937A/xx active
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991010105A1 (en) * | 1990-01-02 | 1991-07-11 | American Combustion, Inc. | Flash smelting furnace |
| DE4138433C2 (de) * | 1991-11-22 | 1996-03-28 | Aichelin Gmbh | Brenner für Industrieöfen |
| DE4329971A1 (de) * | 1993-09-04 | 1995-03-16 | Johannes W Graat | Brennereinrichtung für einen gasartigen Brennstoff |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102458712A (zh) * | 2009-06-08 | 2012-05-16 | Ati资产公司 | 锻造模具加热设备及使用方法 |
| CN102458712B (zh) * | 2009-06-08 | 2015-04-08 | Ati资产公司 | 锻造模具加热设备及使用方法 |
| US10105749B2 (en) | 2009-06-08 | 2018-10-23 | Ati Properties Llc | Forging die heating apparatuses and methods for use |
| ITMI20092116A1 (it) * | 2009-12-01 | 2011-06-02 | Danieli Off Mecc | Bruciatore industriale e relativo processo di combustione per forni di trattamento termico |
| WO2011067722A3 (en) * | 2009-12-01 | 2011-09-29 | Danieli & C. Officine Meccaniche S.P.A. | Industrial burner and related combustion process for heat treatment furnaces |
| US8708693B2 (en) | 2009-12-01 | 2014-04-29 | Danieli & C. Officine Meccaniche S.P.A. | Industrial burner and related combustion process for heat treatment furnaces |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10037841B4 (de) | 2009-09-17 |
| EG22937A (en) | 2002-01-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0415008B1 (de) | Verfahren zum Verbrennen in einem Gasbrenner | |
| DE69519197T2 (de) | Zerstäuber für die Verbrennung von flüssigem Brennstoff mit kleinem Sprühwinkel | |
| DE2615369C3 (de) | Verfahren zur Rauchgaskonditionierung in Abfallverbrennungsanlagen mit Wärmeverwertung, insbesondere für kommunalen und industriellen Müll, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0111874B1 (de) | Einrichtung zum Verbrennen insbesondere von reaktionsträgem Kohlenstaub | |
| DE2043808C2 (de) | Verbrennungsvorrichtung zum Betrieb mit Heizgas | |
| DE4241883A1 (de) | Mehrstufiger Brenner | |
| DE69212686T2 (de) | Brenneranlage für fliessfähige Abfallstoffe | |
| DE3116376C2 (de) | ||
| EP0710799B1 (de) | Verfahren zur thermischen Oxidation von flüssigen Abfallstoffen | |
| DE2552374C2 (de) | Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff | |
| EP0639742A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum emissionsarmen Verbrennen von fliessfähigen und/oder gasförmigen Brennstoffen mit interner Rauchgaszirkulation | |
| DE10037841A1 (de) | Verfahren und Brenner zum Beheizen eines Industrieofens | |
| EP0484777A2 (de) | Verfahren zur Stabilisierung eines Verbrennungsvorganges | |
| DE69604366T2 (de) | Gasbrenner für Aufwärmöfen für siderurgische Produkte | |
| DE3932751C2 (de) | Abgasfackel | |
| EP3803210A1 (de) | Brennstoffdüsensystem | |
| AT285790B (de) | Verfahren zur vollständigen Verbrennung von flüssigen und gasförmigen Brennstoffen in Öfen und Feuerungsanlagen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE2700786A1 (de) | Keramischer brenner, insbesondere brenner fuer winderhitzer | |
| DD143464A1 (de) | Strahlungsbrenner mit radialer flachflamme fuer mehrere brenngasarten | |
| DE2323920C2 (de) | Brenner für Industrieöfen | |
| DE1551759B2 (de) | Brennmittel-mischeinrichtung fuer einen brenner fuer einen schmelzofen | |
| DE10202600A1 (de) | Gasbrenner | |
| DE3131948C2 (de) | ||
| DE1955510A1 (de) | Gasbrenner fuer Industriefeuerungen | |
| AT250235B (de) | Ölbrennersystem, insbesondere für Öfen der keramischen Industrie |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
| R079 | Amendment of ipc main class |
Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F27D0023000000 Ipc: F27D0007000000 |