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DE1003770B - Mit dem Antriebsmotor in einem unter Saugdruck stehenden Gehaeuse angeordneter Kaeltekompressor - Google Patents

Mit dem Antriebsmotor in einem unter Saugdruck stehenden Gehaeuse angeordneter Kaeltekompressor

Info

Publication number
DE1003770B
DE1003770B DEG14800A DEG0014800A DE1003770B DE 1003770 B DE1003770 B DE 1003770B DE G14800 A DEG14800 A DE G14800A DE G0014800 A DEG0014800 A DE G0014800A DE 1003770 B DE1003770 B DE 1003770B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
opening
passage
oil
compressor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG14800A
Other languages
English (en)
Inventor
Owen Henry Scheldorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1003770B publication Critical patent/DE1003770B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements
    • F25B31/02Compressor arrangements of motor-compressor units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Mit dem Antriebsmotor in einem unter Saugdruck stehenden Gehäuse angeordneter Kältekompressor Die Erfindung bezieht sich auf Kühlvorrichtungen und betrifft insbesondere die Kompressoren für Kühleinrichtungen.
  • Beim Aufbau von Kühleinrichtungen ist es wünschenswert, Mittel zur Sicherung einer ausreichenden Schmierung des zugehörigen Kompressors und zur Verringerung des Kompressorgeräusches vorzusehen. Für das Schmieren abgeschlossener Kompressoreinheiten sind viele verschiedene Anordnungen bekanntgeworden. Ein allgemeines Merkmal der meisten Anordnungen ist die Verwendung eines Sumpfes am Boden der Einheit, in dem sich das 01 sammeln kann. Weiterhin wurden verschiedene Mittel vorgesehen, um das 01 aus dem Sumpf zu entnehmen, es den verschiedenen zu schmierenden beweglichen Teilen zuzuführen und dann zum Sumpf zurücklaufen zu lassen. Falls in dem besonderen Falle der Kompressor Kältemittel dem Hauptteil des Gehäuses unter Druck zuführt, kann der Druck des Kältemittels zur Unterstützung der Ölzirkulation herangezogen werden. Bei Kompressoren mit hin und her gehendem Kolben, der mittels eines Querschlittens und eines Joches angetrieben wird, ist es auch bekannt, eine Pumpenanordnung auf dem Joch derart vorzusehen, daß die relative Bewegung der Kurbel in bezug auf das Joch die Kolbenpumpe betätigt, um die Ölzirkulation in Gang zu setzen. Weitere Anordnungen bedienen sich der Spritzwirkung beweglicher Teile, welche in das im Sumpf gesammelte Öl hineintauchen. Auch ist es bekannt, durch die Spritzwirkung die Zirkulation eines zusätzlichen Drucksystems zu vermehren. Ferner ist es bekannt, im Kurbelzapfen und anderen Teilen des Joches und des Querschlittens Durchgänge in Verbindung mit den verschiedenen bekannten Schmiersystemen zu verwenden. Allediesebekannten Systeme weisen verschiedene Nachteile auf, z. B. eine mangelnde Konstanz der Wirkung, einen komplizierten Aufbau u. dgl.
  • Es wurde nun gefunden, daß eine einfache, unkompliziert gebaute Anordnung geschaffen werden kann, welche dafür sorgt, daß dem Kolben des Kompressors bei jeder Umdrehung der Kurbel eine bestimmte vorgewählte Schmiermittelmenge zugeführt wird. Außerdem kann dieses Schmiermittel in einer Form zugeführt werden, in der es ohne weiteres den Ventilen des Kompressors zugeführt werden kann, um die bei der Ventilarbeit entstehenden Geräusche zu dämpfen. Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, bei einer Kühleinrichtung Mittel zum Schmieren des Kompressors und zur Herabsetzung des Kompressorgeräusches zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Kühleinrichtung Mittel zu schaffen, die das Öl dem Kompressor derart zumessen, daß die Verteilung des Öls im Kompressor erleichtert wird. Zur Lösung dieser Aufgaben wird gemäß der Erfindung eine Kühleinrichtung vorgesehen, welche ein Gas enthaltendes Gefäß oder Gehäuse und einen Kompressor aufweist, der in diesem Behälter oder Gehäuse arbeiten kann. Im Kompressor ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche Öl einer Öffnung zumißt, um dieses Öl dem Kompressor zuzuführen und in ihm zu verteilen. Außerdem ist eine Vorrichtung vorgesehen, um vom Behälter Gas in die Öffnung einzuführen, wenn während der Arbeit des Kompressors der Druck des Gases jenseits der Öffnung kleiner ist als im Behälter, wodurch das der Öffnung zugemessene Öl in die Kompressoreinrichtung zerstäubt wird.
  • Die Erfindung ist zur Erläuterung in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt. Dabei gibt Fig.1 eine teilweise geschnittene und teilweise schematische Ansicht der Kühleinheit einschließlich eines Jochkompressors gemäß einem Ausführungsbeispiel, Fig.2 einen vergrößerten Teilschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, gesehen in Richtung der Pfeile, Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt einer anderen Ausführungsform der Erfindung, Fig.4 einen vergrößerten Teilschnitt einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, Fig. 5 einen Teilschnitt der Ausführungsform gemäß Fig. 4, bei der der Querschlitten in einer besonderen Arbeitsstellung gezeigt ist, Fig.6 eine Schnittansicht nach der Linie 6-6 der Fig. 5, gesehen in Richtung der Pfeile, und Fig. 7 einen vergrößerten Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist eine allgemein mit 1 bezeichnete Kühleinheit dargestellt. Die Kühleinheit 1 umfaßt ein durch die strichpunktierte Linie 2 angedeutetes Gefäß oder Gehäuse. Das Gehäuse ist so ausgebildet, daß die Saugleitung eines nicht dargestellten Kühlsystems mit ihm verbunden werden kann, so daß das Gehäuse mit einem dampf- oder gasförmigen Kältemittel bei Saugdruck gefüllt wird. Innerhalb des Gehäuses 2 befindet sich ein allgemein mit 3 bezeichneter Kompressor und ein allgemein mit 4 bezeichneter Motor zum Antrieb des Kompressors.
  • Zum Tragen des Kompressors 3 und des Motors 4 ist ein im Behälter 2 in beliebiger Weise befestigter Rahmen 5 vorgesehen. Der Rahmen 5 hat Napfform und ist mit seinem Rand in der Statorlamellisierung 6 des Motors 4 befestigt. Innerhalb des Motors und innerhalb der Statorlamellen 6 befindet sich der drehbar gelagerte Motor 7. In beliebiger Weise ist innerhalb des Rotors 7 eine durch diesen antreibbare Antriebswelle 8 vorgesehen. Die Antriebswelle 8 wird durch eine Lagerhülse 9 getragen, die sich durch den Rahmen 5 erstreckt und mit diesem z. B. durch Schweißen verbunden ist. Die Welle 8 ist an ihrem äußeren Ende so gestaltet, daß sie dort eine Schulter bildet. Auf der Schulter und exzentrisch zur Achse der Antriebswelle 8 ist ein Kurbelzapfen 10 vorgesehen. Außerdem trägt die Schulter zum Massenausgleich der Welle ein Ausgleichsgewicht 11. Während des Umlaufes der Antriebswelle 8 beschreibt der Kurbelzapfen 10 eine Kreisbahn, wobei er den Kompressor 3 betätigt, welcher nach Art eines schottischen Joches aufgebaut ist; das bedeutet, daß die Drehbewegung mittels eines geschlitzten Querkopfes, in dem sich der Kurbelzapfen dreht, in eine geradlinige Hinundherbewegung umgewandelt wird.
  • Der Kompressor 3 umfaßt einen Zylinder 12 und einen Kolben 13, der mittels des Kurbelzapfens 10 innerhalb des Zylinders angetrieben wird. Der Zylinder 12 ist beispielsweise durch Schweißen oder Hartlöten mit dem Rand einer passenden Öffnung im waagerechten Schenkel 14 einer umgekehrt L-förmigen Konsole 15 befestigt. Der senkrechte Schenkel 16 der Konsole 15 ist ebenfalls etwa durch Schweißen oder Hartlöten mit dem Rahmen 5 verbunden. Auf diese Weise wird der Zylinder so gehalten, daß sich der Kolben 13 in ihm bewegen kann.
  • Ein Zylinderkopf 17 schließt das obere Ende des Zylinders 12 und ist an der oberen Seite des waagerechten Schenkels 14 der Konsole 15 beliebig befestigt. Der Zylinderkopf 17 ist so gestaltet, daß er eine ringförmige Auspuffkammer 18 umschließt. Ein Auspußventil 19 wird vom Zylinderkopf 17 getragen. Dieses Auspuffventil 19 ist eine biegsame Scheibe, die in der Mitte am Zylinderkopf befestigt ist und deren äußerer Rand mit der Oberkante des Zylinders 12 zusammenarbeitet, welcher als Ventilsitz dient und mit 20 bezeichnet ist. Diese Anordnung regelt die Verbindung zwischen dem Zylinder und der Auspuffkammer 18 gemäß dem Druck innerhalb des Zylinders 12.
  • Der Kolben 13 ist napfförmig oder hohl und weist einen Kolbenkopf 21 auf, welcher mehrere Einlässe 22 hat. Auf dem Kopf 21 befindet sich ein Einlaßventil 24, welches die Verbindung zwischen dem Zylinder 12 und dem Kolben 13 regelt, oder, mit anderen Worten, die Verbindung zwischen dem Innenraum des Kolbens und einer Kompressionskammer 23, welche durch den Kolben und den Zylinder gebildet wird. Das Einlaßventil 24 ist eine biegsame Scheibe, die in der Mitte mit dem Kolbenkopf 21 verbunden ist und an ihrem äußeren Rand mit den Einlässen 22 derart zusammenarbeitet, daß sie die Strömung des Gases vom Kolben in die Kompressionskammer 23 entsprechend dem Druckunterschied zwischen diesen beiden Räumen regelt.
  • Der Kolben 13 kann zu komprimierendes Gas durch einen seitlichen Durchtritt 25 aufnehmen. Dieser Durchtritt 25 kann eine Gaseinlaßkammer 26 überdecken, welche in der Wand des Zylinders 12 gebildet ist und an die ein Einlaßrohr 27 angeschlossen wurde. Das Rohr 27 stellt eine Verbindung zu einem Schalldämpfer 28 her, der seinerseits mit dem Innern des Gehäuses 2 in offener Verbindung steht, um aus dem Gehäuse Gas aufzunehmen und dieses der Einlaßkammer 26 zuzuführen.
  • Bei der bisher beschriebenen Einrichtung bewirkt eine Hinundherbewegung des Kolbens 13 im Zylinder 12 bei einem bestimmten Punkt der Bewegung oder bei der Abwärtsbewegung eine Herabsetzung des Druckes in der Kompressionskammer 23 und im Kolben 13. Hierbei öffnet das Ventil 24 die Öffnungen 22 im Kolbenkopf 21, und die Öffnung 25 gelangt über die Einlaßkammer 26. Auf diese Weise wird dampfförmiges Kältemittel aus dem Gehäuse in die Kompressionskammer zwecks Kompression eingelassen.
  • Beim Aufwärtshub des Kolbens wird das Gas in der Kompressionskammer 23 komprimiert, wobei es das Einlaßventil 24 andrückt und so die Einlässe 22 geschlossen hält. Im weiteren Verlauf des Hubes wird bei einem vorbestimmten Kompressionsgrad das Gas in der Kompressionskammer 23 das Auspuffventil 19 von der Kante des Zylinders oder dem Ventilsitz 20 abheben und dadurch einen Austritt des komprimierten Gases in die Ringkammer 18 ermöglichen. Durch eine nicht dargestellte Verbindung wird das komprimierte Gas von der Ringkammer 18 in einen zur Dämpfung des Auspuffgeräusches dienenden Teil des Schalldämpfers 28 geführt. Durch weitere nicht dargestellte Mittel wird das Auspuffgas vom Schalldämpfer aus dem Gehäuse 2 heraus und zu einem Kondensator der die Kühleinheit 1 benutzenden Anlage geführt.
  • Zusätzlich zur Antriebswelle 8 und zum exzentrisch angeordneten Kurbelzapfen 10 umfassen die Mittel zur Hinundherbewegung des Kolbens 13 im Zylinder 12 ein zylindrisches Joch 29, das mit dem Boden des Kolbens 13 verbunden oder an diesem z. B. durch Schweißen befestigt ist. Auf der der Schulter der Antriebswelle benachbarten Seite des Joches 29 befindet sich ein länglicher Schlitz 30 (Fig.2). Dieser Schlitz 30 erlaubt ein Eindringen des Kurbelzapfens 10 in das Joch und eine horizontale Bewegung desselben in ihm. Im Joch 29 ist ferner ein hin und her gehender Querschlitten 31 angeordnet. Dieser Querschlitten 31 hat eine Querbohrung 32, welche den Kurbelzapfen 10 drehbar umfaßt. Bei dieser Anordnung wird eine Kreisbewegung oder Drehung des Kurbelzapfens 10, wie sie durch Drehung der Antriebswelle 8 hervorgerufen wird, ein Hindundhergehen des Querschlittens 31 im Joch 29 und ein Hinundhergehen oder Arbeiten des Kolbens 13 im Zylinder 12 bewirken.
  • In dem Kurbelzapfen 10 befindet sich eine Ölführung 33. Durch nicht dargestellte Pumpmittel kann diese Ölführung 33 dauernd mit Öl gefüllt werden, welches durch ein Rohr 34 aus einem Vorrat 35 im Sumpf des Behälters 2 angesaugt wird. Mit der Ölführung 33 steht ein Durchgang 36 in Verbindung, welcher ebenfalls dauernd mit Öl gefüllt gehalten werden kann. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Durchgang 36 durch einen 'feil der Querbohrung 32 und durch Oberflächenrillen 37 gebildet, die im Querschlitten ausgespart sind und mit der inneren oder tragenden Fläche des Joches 29 zusammenarbeiten. Die Rillen 37 erstrecken sich quer zur Querbohrung 32 und endigen kurz vor dem Schlitz 30. Diese Anordnung sorgt für die Schmierung der Lagerflächen des Querschlittens und des Joches. Zusätzlich unterstützt sie in einer noch zu beschreibenden Weise die Zumessung von 01 zum Kompressor zur Schmierung und Geräuschdämpfung.
  • Zur Herstellung einer Verbindung zwischen dem Innenraum des Kolbens 13 und dem Innenraum des Joches 29 ist eine Öffnung 38 vorgesehen. Bei dieser Anordnung wird während der Hinundherbewegung des Querschlittens im Joch zur Betätigung des Kolbens im Zylinder abwechselnd der Ölzuführungsdurchgang 36 in Überdeckung mit der Öffnung 38 und außer Überdeckung hiermit gebracht. Auf diese Weise wird der Öffnung Öl zugemessen, welches durch das durch den Kolben in die Kompressionskammer fließende Gas in die Kompressionskammer eingeführt wird. Gemäß der Erfindung wurde festgestellt, daß durch Zumessen des Öls zum Kolben und durch die Einführung desselben in die Kompressionskamcner mittels des dieser Kompressionskammer zur Komprimierung zugeführten Gases eine gute Verteilung des Öls in der Kompressionskammer zwecks Schmierung und Öldämpfung der Ventile 19 und 24 erfolgt, wobei das Geräusch dieser Ventile auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird.
  • Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung, die mit Ausnahme einer anderen Vorrichtung zur Zumessung des Öls in den Kompressor mit der oben beschriebenen Anordnung übereinstimmt. Bei diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich eine Bohrung 39 von der Olzuführung 33 im Kurbelzapfen 10 zur tragenden Fläche des Kurbelzapfens. Zusätzlich erstreckt sich eine ähnliche Bohrung 40 radial von der Querbohrung 32 im Querschlitten 31 zur tragenden Fläche des Querschlittens. Bei dieser Anordnung befinden sich die Bohrungen 39 und 40 und die Öffnung 38 einmal während jedes Umlaufes der Antriebswelle voreinander, um Öl der Öffnung zwecks Zuführung zum Kompressor zuzuteilen, und dies erfolgt hier am unteren Totpunkt des Kolbens. Man sieht ohne weiteres, daß nach Bedarf die Zumessung des Öls zweimal oder am oberen und am unteren Totpunkt erfolgen kann, indem man einfach die Bohrung 39 vollständig durch den Kurbelzapfen 10 hindurchführt.
  • Es wurde zusätzlich gemäß der Erfindung festgestellt, daß durch Einspritzen oder Einsprühen des der Öffnung zugemessenen Öls in den Kolben dieses Öl dem Kolben in einem solchen Zustand zugeführt werden kann, der seine gute Mitnahme in die Kompressionskammer mittels des durch den Kolben hindurchfließenden Gases und seine gleichmäßigere Verteilung auf die Wände der Kammer und der Ventile sichert, so daß eine bessere Schmierung und eine größere Geräuschdämpfung erhalten werden. Um dieses Einsprühen des dem Kolben zugemessenen Öls zu bewirken, sind Mittel vorgesehen, welche eine Verbindung zwischen dem Kolben und dem Gehäuse durch die Öffnung während jener Arbeitszeit des Kompressors sichern, in der der Druck im Kolben kleiner ist als der Gasdruck im Behälter. Dies führt naturgemäß zu einer Einführung von Gas in den Kolben unmittelbar vom Gehäuse und durch die ölgefüllte Öffnung, wodurch das Öl in der Öffnung in der durch 41 in Fig. 2 angedeuteten Weise in den Kolben eingespritzt oder eingesprüht wird.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Verbindung zwischen dem Kolben und dem Gehäuse durch die Öffnung mittels eines Durchganges geschaffen, der durch den Querschlitten und eine Rille 42 im inneren Umfang des Joches gebildet wird und sich von der Öffnung 38 zur Kante des Schlitzes 30 im Joch erstreckt. Wie oben erläutert, ist die Rille 37 so im Querschlitten 31 angeordnet, daß sie sich zum Zumessen des Öls zur Öffnung sowohl beim oberen als auch beim unteren Totpunkt des Kolbenhubes in Deckung mit der Öffnung 38 befindet. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 wird nun das Öl der Öffnung am unteren Totpunkt zugeführt. Nach ungefähr 90° Drehung der Antriebswelle wird, ungeachtet welche der beschriebenen Zumeßvorrichtungen benutzt wird, der Druck im Kolben so weit herabgesetzt, daß Gas vom Behälter durch die Rille 42 und die Öffnung 38 in den Kolben strömt, um das der Öffnung zugemessene Öl in den Kolben einzuspritzen oder einzusprühen. Wie bei 41 angedeutet, wird das Öl der Kompressionskammer durch das den Kolben durchströmende Gas in dem zersprühten Zustand leichter zugeführt. Zusätzlich wird das Öl auf die Wände der Kompressionskammer 23 und die Ventile 19 und 24 gleichmäßiger verteilt, so daß eine bessere Schmierung und Geräuschdämpfung eintritt.
  • In den Fig. 4 bis 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform weist sie einen von der Rille 37 gebildeten Durchgang 36 auf, der dauernd mit Öl gefüllt sein kann und sich an der Öffnung 38 vorbeibewegen kann, um dieser Öffnung 01 zuzumessen. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß das Einspritzen oder Einsprühen von Öl, welches dem Kolben zugemessen ist, durch die Ausbildung einer Fläche 43 am einen Ende des Querschlittens erfolgt. Bei dieser Anordnung wird das Öl der Öffnung sowohl beim oberen als auch beim unteren Totpunkt des Kolbenhubes zugemessen. Zusätzlich bewegt sich, wie man am besten den Fig. 5 und 6 entnimmt, etwa 90° hinter dem oberen Totpunkt die Fläche 43 in eine Stellung gegenüber der Öffnung 38. Auf diese Weise ist dann durch die Öffnung 38 eine Verbindung zwischen dem Gehäuse 2 und dem Innern des Kolbens 13 hergestellt. Bei dieser Arbeitsstellung des Kolbens im Zylinder ist der Druck im Kolben kleiner als der Druck im Gehäuse, so daß Gas vom Gehäuse in den Kolben durch die von der Fläche 43 und der Öffnung 38 gebildete Verbindung strömt und so die Einspritzung oder Einsprühung des vorher der Kolbenöffnung zugemessenen Öls in den Kolben bewirkt (vgl. Bezugszeichen 41). Bei diesem zersprühten oder eingespritzten Zustand wird die Zuführung des Öls in die Kompressionskammer 23 in der oben erläuterten Weise und für denselben Zweck erleichtert. Man sieht, daß an Stelle der in Fig. 4 bis 6 dargestellten, den Fig. 1 und 2 entsprechenden Mittel zur Zumessung des Öls zur Öffnung 38 auch die Zumessungsmittel der Fig. 3 wahlweise benutzt werden können.
  • In Fig. 7 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Diese gleicht wie die eben beschriebene Ausführungsform dem ersten Ausführungsbeispiel; nur sind andere Mittel zur Einstäubung des Öls in den Kolben 13 vorgesehen. Bei dieser Anordnung ist der Querschlitten 31 mit einer Bohrung 44 versehen, welche sich von einem Ende des Querschlittens bis zu seinem Umfang oder seiner tragenden Fläche erstreckt. Das Ende der Bohrung an der tragenden Fläche des Querschlittens kann sich mit der Öffnung 38 überdecken und gegen diese Öffnung verstellen. Bei ungefähr 90° hinter dem oberen Totpunkt, wenn bei der Arbeit des Kolbens der Druck in ihm kleiner ist als der Druck im Behälter 2, nimmt die Bohrung 44 die Stellung gegenüber der Öffnung 38 ein. Wenn die Öffnung 38 und die Bohrung 44 sich in dieser Weise überdecken, ist eine Verbindung zwischen dem Innenraum des Kolbens und dem Gehäuse durch die Öffnung hergestellt. Hierdurch wird das Gas in das Gehäuse (Kolben) eingelassen, um das Öl, welches vorher der Öffnung 38 durch die Vorbeibewegung des Öldurchganges 36 an der Öffnung 38 zugeführt wurde, in den Kolben einzuspritzen oder einzusprühen. Außerdem sieht man, daß die Ölzumeßeinrichtung der Fig. 3 auch hier wahlweise benutzt werden kann, um in die Öffnung 38 abgemessene Ölmengen zu bringen, die in den Kolben eingesprüht werden sollen.
  • Man sieht, daß die Fläche 43 der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 6 und die Bohrung 44 der Ausführungsform nach Fig.7 jeweils durch eine nicht dargestellte Rille ersetzt «=erden können, welche im Querschlitten 31 vorgesehen wird, um Gas der Öffnung zuzuführen, damit das hier befindliche Öl in den Kolben 13 eingesprüht wird. Die Rille kann ähnlich ausgebildet sein wie die obere der Rillen 37 und kann sich bis über die Kante des Schlitzes 30 erstrecken, wobei sie derart auf dem Querschlitten angeordnet ist, daß sie sich bei ungefähr 90° hinter dem oberen Totpunkt mit der Öffnung 38 überdeckt, um auf diese Weise eine Verbindung zwischen dem Gehäuse und dem Kolben zu schaffen, wodurch das abgemessene Öl in den Kolben hineingesprüht wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit dem Antriebsmotor in einem unter Saugdruck stehenden Gehäuse angeordneter Kältekompressor mit einem hohlen Kolben, der mittels eines mit ihm verbundenen Joches hin- und herbewegbar ist und im Kolbenkopf ein oder mehrere Ventile aufweist, mit einem im Joch hin- und herbewegbaren Querschlitten und mit einer Öffnung, welche den Innenraum des Kolbens mit dem Innenraum des Joches verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß im Querschlitten (31) ein erster Durchgang (36, 37) vorgesehen ist, der durch Hinundherbewegung des Querschlittens in und außer Überdeckung mit der Kolbenöffnung (38) gebracht wird, daß ein zweiter Durchgang (42, 43, 44) derart vorgesehen ist, daß er wenigstens zeitweise die Kolbenöffnung (38) mit der Umgebung des Kompressors verbindet, daß Öl dem Kolben (13) mittels der Öffnung (38) und des ersten Durchganges (36, 37) zugemessen wird und daß mittels des zweiten Durchganges (42, 43, 44) das so zugemessene Öl durch das gasförmige Kältemittel in den Innenraum des Kolbens eingespritzt wird.
  2. 2. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens auf einer Seite des Kolbens (13) ein erster Durchtritt (25) für das Kältemittel vorgesehen ist, welcher das Kältemittel in den Kompressionsraum gelangen läßt.
  3. 3. Kompressor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Durchgang eine Rille (42) auf der Innenfläche des Joches (29) umfaßt.
  4. 4. Kompressor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Durchgang eine Oberflächenrille (43) oder eine Bohrung (44) am einen Ende des Querschlittens umfaßt, welche während des Ansaughubes des Kompressorkolbens zur Überdeckung mit der Öffnung gebracht werden.
  5. 5. Kompressor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Durchgang eine Rille (37) auf der Außenfläche des Querschlittens (31) umfaßt.
  6. 6. Kompressor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Durchgang eine Bohrung (37) umfaßt, die sich von der Außenfläche des Querschlittens (31) bis zu einer zweiten Bohrung (32) erstreckt, welche einen Kurbelzapfen (10) aufnimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1910 498, 197-1421, 2 031940, 2 312 596.
DEG14800A 1953-07-13 1954-07-05 Mit dem Antriebsmotor in einem unter Saugdruck stehenden Gehaeuse angeordneter Kaeltekompressor Pending DE1003770B (de)

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