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DE10037683A1 - Befestigungsvorrichtung für flächenartige Elemente - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für flächenartige Elemente

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DE10037683A1
DE10037683A1 DE10037683A DE10037683A DE10037683A1 DE 10037683 A1 DE10037683 A1 DE 10037683A1 DE 10037683 A DE10037683 A DE 10037683A DE 10037683 A DE10037683 A DE 10037683A DE 10037683 A1 DE10037683 A1 DE 10037683A1
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für flächenartige Elemente, insbesondere Glasscheiben, mit einem ersten Halteelement und einem zweiten Halteelement. Die beiden Halteelemente nehmen die zu befestigenden flächenartigen Elemente auf und werden mittels Befestigungsmitteln miteinander verbunden, um die flächenartigen Elemente zu halten. Mindestens ein Halteelement weist vorstehende Bereiche und zurückgesetzte bzw. zurückspringende Bereiche an seiner zum flächenartigen Element gerichteten Seite auf. Weiter befindet sich das flächenartige Element im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung mit den vorstehenden Bereichen in Kontakt und ist zu den zurückgesetzten Bereichen im montierten Zustand beabstandet.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für flä­ chenartige Elemente nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ins­ besondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Befestigungsvorrichtung für Glasscheiben.
Es ist beispielsweise bekannt, Glasscheiben mittels Schrauben und Win­ keln an Fassaden von Häusern zu befestigen. Hierbei müssen in den Glasscheiben Durchgangsbohrungen angebracht werden, durch welche die Schrauben oder ähnliche Befestigungsmittel hindurchgesteckt werden können. Diese Art der Befestigung ist relativ aufwendig und arbeitsinten­ siv, da eine Vielzahl von Bohrungen in den Glasscheiben eingebracht werden muss und dies eine aufwendige Montage der Glasscheiben nach sich zieht.
Aus der EP-0 931 943 A2 ist eine Befestigungsvorrichtung für flächen­ hafte Elemente bekannt, welche aus einer Bodenplatte mit einem ein­ stückig verbundenen Hohlschaft gebildet wird. Mit einer durch den Hohl­ schaft eingeführten und mit einem Außengewinde versehenen Schraube ist die Befestigungsvorrichtung an einem Gestell eines Messebausystems anschraubbar. Die Bodenplatte verfügt über vier radial symmetrisch ange­ ordnete Stege, deren Höhe annähernd der Dicke des einzusetzenden flä­ chenhaften Elementes entspricht. Auf die Stege ist ein flächiges Abdeck­ element aufsetzbar, welches eine zentrale Bohrung aufweist, durch die eine zweite Schraube in den hohlen und mit einem Innengewinde verse­ henen Kopf der ersten Schraube einschraubbar ist. Damit können bis zu vier flächenhafte Elemente an ihren Ecken gehalten werden. Diese Befestigungsvorrichtung kann jedoch aufgrund ihrer Ausgestaltung nur im In­ neren von Gebäuden wie z. B. bei Messen o. ä. eingesetzt werden, da sie nicht geeignet ist, z. B. Windlasten zu tragen. Ferner ist die Art der Ein­ spannung der Glasscheiben sehr problematisch, da durch diese Befesti­ gung die Glasscheiben nur an ihren Rändern gehalten werden. Die Glas­ scheiben erfahren somit gerade in dem Bereich in dem kein Druck vor­ handen sein soll die größte Belastung. Aus diesem Grunde ist die Befe­ stigungsart nicht für den Außenbereich, wo zu den Einspannkräften noch zusätzliche Belastungen hinzukommen, geeignet.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsvor­ richtung für flächenartige Elemente wie insbesondere Glasscheiben be­ reitzustellen, welche bei einfachem Aufbau und einfacher, schneller Montage die flächenartigen Elemente sicher auch bei dynamischen Be­ lastungen hält.
Diese Aufgabe wird durch eine Befestigungsvorrichtung mit den Merkma­ len des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche zeigen weitere vorteil­ hafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung.
Erfindungsgemäß weist mindestens ein Halteelement vorstehende und zurückgesetzte Bereiche an einer Fläche auf, welche zum flächenartigen Element gerichtet sind. Dabei befinden sich im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung die vorstehenden Bereiche mit den flächenarti­ gen Elementen im Kontakt und die zurückgesetzten Bereiche sind von den flächenartigen Elementen beabstandet angeordnet. Durch diesen Aufbau ist es möglich, dass nicht nur die Halteelemente sondern auch die flächenartigen Elemente eine tragende Funktion aufweisen. Hierbei kön­ nen die flächenartigen Elemente insbesondere Windlasten aufnehmen. Durch die Anordnung von vorstehenden und zurückgesetzten Bereichen am Halteelement ist die Gefahr eines Brechens des flächenartigen Elements, insbesondere bei Verwendung von Glasscheiben als flächenartige Elemente, deutlich herabgesetzt, weil auf den Rand der Glasscheibe kein Druck ausgeübt wird. Die Druckverteilung an der Einspannstelle ist wesentlich verbessert und erstreckt sich über einen größeren Anlagebe­ reich, was insgesamt die Flächenpressung herabsetzt. Somit kann die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung problemlos auch in Außenbe­ reichen von Gebäuden z. B. als Fassadenverkleidung o. ä. eingesetzt wer­ den.
Vorzugsweise sind die Halteelemente ringförmig ausgebildet. Dadurch weisen die Halteelemente eine geringe Oberfläche bei gleichzeitig bes­ serer Befestigung auf, wodurch sie insbesondere an optisch ansprechen­ den Fassaden eingesetzt werden können. Weiterhin weisen die Halteele­ mente dadurch ein sehr geringes Gewicht auf und lassen sich gießtech­ nisch einfach herstellen. Besonders bevorzugt sind die ringförmigen Hal­ teelemente dabei derart ausgebildet, dass die vorstehenden Bereiche je gehaltenem flächenartigen Element eine ausreichende Fläche aufweisen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist mindestens ein Halteelement Anschlagbereiche an seiner zum flä­ chenartigen Element gerichteten Seite auf. Diese Anschlagbereiche fun­ gieren als Anschlag für die flächenartigen Elemente. Hierdurch wird eine exakte Positionierung der flächenartigen Elemente möglich. Auch ermög­ lichen die Anschlagbereiche eine einfache Montage der erfindungsgemä­ ßen Befestigungsvorrichtung.
Um eine besonders einfache Montage der Befestigungsvorrichtung be­ reitzustellen, weisen die Anschlagbereiche Durchgangsbohrungen auf, in welchen sie Befestigungsmittel wie z. B. Bolzen oder Schrauben aufneh­ men. Die vorstehenden Bereiche können formschlüssig mit den Halte­ elementen verbunden sein, es ist aber auch möglich, daß die vorstehenden Bereiche aus einem anderen Material bestehen, wie es üblicher Weise als Zwischenlage bei Glasscheiben zur Anwendung kommt. Dieses trifft ebenfalls für die Anschlagbereiche zu.
Erfindungsgemäß ist es möglich, dass die vorstehenden Bereiche unmit­ telbar angrenzend an die Anschlagbereiche gebildet sind, oder dass die zurückgesetzten Bereiche unmittelbar angrenzend an die Anschlagberei­ che gebildet sind.
Um eine möglichst große Anlagefläche für die großen und schweren flä­ chenartigen Elemente bereitzustellen, sind die Anschlagbereiche von ei­ nem Mittelpunkt des Halteelementes zum Rand des Halteelementes aus­ gebildet. Durch diese Ausgestaltung ergeben sich stegförmige Anschlag­ bereiche, welche sich im Mittelpunkt des Halteelementes treffen.
Vorteilhaft weist die Befestigungsvorrichtung ein drittes Halteelement auf, welches einen abgewinkelten Bereich aufweist. Dabei weist das zweite Halteelement ebenfalls einen abgewinkelten Bereich auf. Zwischen den abgewinkelten Bereichen des zweiten und dritten Halteelementes kann dadurch ein senkrecht zu den anderen flächenartigen Elementen ange­ ordnetes Schwert (flächenartiges Element) zur Aussteifung von Fassaden gehalten werden.
Um eine einfach aufgebaute und stabile Befestigungsvorrichtung bereit­ zustellen, ist vorzugsweise mindestens ein Halteelement kreisförmig aus­ gebildet.
Besonders bevorzugt sind die Halteelemente mit einem weiteren Haltee­ lement zur Befestigung eines Stahltragwerks oder zur Befestigung von Stahlseilen verbunden. Dadurch kann die erfindungsgemäße Befesti­ gungsvorrichtung gleichzeitig auch als Befestigungsvorrichtung für ein vor oder hinter einer aus flächenartigen Elementen aufgebauten Fassade gespannten Stahltragwerk oder gespannten Stahlseilen verwendet werden. Durch die Verwendung des Stahltragwerks oder der Stahlseile kann die aus flächenartigen Elementen aufgebaute Fassade noch größere Lasten aufnehmen.
Erfindungsgemäß wird somit eine Befestigungsvorrichtung bereit gestellt, welche flächenartige Elemente, insbesondere Glasscheiben, derart mit­ einander befestigt, dass die flächenartigen Elemente eine tragende Funk­ tion aufweisen. Somit ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung insbesondere für eine Verwendung im Außenbereich von Gebäuden ein­ setzbar.
Die Befestigungsvorrichtung kann auch z. B. aus Halteelementen beste­ hen, die als ebene Ringe bzw. Scheiben ausgeführt sind. Um die sichere Anlagefläche für die Glasscheiben zu erreichen, können durch Zusatze­ lemente oder Zwischenstücke die Bereiche der Anschläge oder/und die vorstehenden und zurückgesetzten Bereiche realisiert werden. Die Zusatzelemente und Zwischenstücke können dabei gleichzeitig aus einem anderen Material, z. B. Kunststoff, hergestellt werden. Da die Halteele­ mente aus planen Ringen oder Scheiben bestehen, können diese ferti­ gungstechnisch einfach hergestellt werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen wiedergegeben. Es zeigt:
Fig. 1: eine perspektivische Ansicht eines Halteelementes von der Anschlagseite gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
Fig. 2: eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Halteelementes, von der Rückseite;
Fig. 3: wie Fig. 1, nur aus mehreren Materialien bestehend;
Fig. 4: eine Vorderansicht auf eine erfindungsgemäße Befesti­ gungsvorrichtung in montiertem Zustand gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5: eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 4 dar­ gestellten Befestigungsvorrichtung gemäß einem Schnitt C- C in Fig. 4;
Fig. 6: eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Befesti­ gungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel mit ei­ ner Abspannung durch ein Seil;
Fig. 7: eine Draufsicht einer Befestigungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit einem Aussteifungsschwert;
Fig. 8: eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 7 dar­ gestellten Befestigungsvorrichtung in Richtung des Schnittes A-B in Fig. 7;
Fig. 9: eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 7 dar­ gestellten Befestigungsvorrichtung;
Fig. 10: eine perspektivische Ansicht von unten eines Zusatzele­ mentes;
Fig. 11: eine perspektivische Ansicht von oben des in Fig. 10 dar­ gestellten Zusatzelementes;
Fig. 12: eine perspektivische Ansicht von unten eines Halteele­ mentes gemäß einem weiterem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 13: eine perspektivische Ansicht von oben des in Fig. 12 dar­ gestellten Halteelementes;
Fig. 14: eine perspektivische Ansicht von unten eines Halteele­ mentes gemäß einem Ausführungsbeispiel mit durchgehen­ den Anschlagstegen;
Fig. 15: eine perspektivische Ansicht von oben des in Fig. 14 dar­ gestellten Halteelementes;
Fig. 16: eine perspektivische Ansicht von vorne eines Halteele­ mentes gemäß einer weiteren Ausführung;
Fig. 17: eine perspektivische Ansicht eines Halteelementes gemäß einem weiterem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin­ dung;
Fig. 18: eine perspektivische Ansicht von unten eines Halteele­ mentes gemäß einem weiterem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 19: eine perspektivische Ansicht von unten eines Halteele­ mentes gemäß einer Halbkreisausführung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 20: eine perspektivische Ansicht eines Halteelementes mit kur­ zen Anschlägen und einem durchgehenden Steg;
Fig. 21: Seitenansicht eines Zwischenstückes
Fig. 22: Draufsicht nach Fig. 21
Fig. 23: Perspektivische Darstellung eines Zwischenstückes nach Fig. 21 in der Rückansicht; und
Fig. 24: wie Fig. 23, jedoch in der Vorderansicht
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein erstes Halteelement 2 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Halteelement 2 ist ringförmig ausgebildet und weist vier vorstehende Bereiche 5 auf, welche jeweils benachbart zu einem zurückgesetzten Bereich 6 angeordnet sind. Die zurückgesetzten Bereiche 6 sind jeweils benachbart zu Anschlägen 7 positioniert, wobei die Anschläge 7 jeweils eine Durchgangsbohrung 8 aufweisen. Die Durchgangsbohrung 8 ist dazu vorgesehen, Befesti­ gungsmittel wie z. B. Schrauben o. ä. aufzunehmen, um die Halteelemente 2 mit dazwischen eingespannte flächenartige Elemente, vorzugsweise Glasscheiben, unter einander zu verbinden.
In den Fig. 1 und 2 ist das weitere Halteelement der Befestigungsvor­ richtung nicht dargestellt. Es kann jedoch beispielsweise als ringförmiges Plattenelement mit vier Bohrungen ausgebildet sein, welche jeweils den Durchgangsbohrungen 8 entsprechen, oder das Halteelement 2 wird für eine Befestigungsvorrichtung 1 in zweifacher Ausführung eingesetzt.
Das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Halteelement 2 ist zur Aufnahme von vier Scheiben vorgesehen, wobei die Ecken der Scheiben jeweils im Inne­ ren des Rings positioniert sind. Dabei liegen die Scheiben seitlich an den Anschlägen 7 an. Die Ränder der Scheiben sind in dem zurückgesetzten Bereich 6 angeordnet, und sind somit bei ihrer Einspannung druckfrei.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind die vorstehenden Bereiche 5 und die Anschläge 7 mit einer Zwischenlage 18 versehen, damit eine Beschädigung der Glasscheiben 4 unterbleibt.
In den Fig. 4 und 5 ist eine Befestigungsvorrichtung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in montiertem Zustand dargestellt, welche das in den Fig. 1 und 2 gezeigte erste Halteelement 2 verwendet. Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, umfasst die Befestigungsvor­ richtung 1 das erste Halteelement 2, ein zweites Halteelement 3 sowie Befestigungsmittel 9, welche die beiden Halteelemente 2 und 3 mitein­ ander verbinden. Die Befestigungsmittel 9 sind als Schrauben ausgebil­ det, die in die Durchgangsbohrung 8 des ersten Halteelements 2 und Ge­ windebohrungen 15 des zweiten Halteelements 3 eingebracht sind. Hier­ bei sind die Gewindebohrungen 15 mit Innengewinden versehen, wodurch eine schnelle und einfache Montage der Befestigungsvorrichtung 1 mög­ lich ist.
Wie in Fig. 4 gezeigt, hält die Befestigungsvorrichtung 1 vier flächen­ artige Elemente 4 in Form von Glasscheiben. Die Glasscheiben 4 sind jeweils derart angeordnet, dass sie an den Anschlägen 7 der Halteele­ mente 2, 3 seitlich anliegen, und somit einen Spalt 16 bilden. Wie in Fig. 5 gezeigt, sind im montierten Zustand die vorstehenden Bereiche 5 des ersten Halteelementes 2 und die vorstehenden Bereiche 5 des zweiten Halteelementes 3 mit den Glasscheiben 4 im Kontakt. Dagegen sind die Glasscheiben 4 von den zurückgesetzten Bereichen 6, welche unmittelbar angrenzend an die Anschläge 7 gebildet sind, von den Halteelementen 2, 3 beabstandet (vgl. Fig. 5). Mit anderen Worten befinden sich das erste Halteelement 2 und das zweite Halteelement 3 über die vorstehenden Bereiche 5 mit den Glasscheiben 4 in Kontakt. In den Ausführungsbei­ spielen sind die Glasscheiben als Verbundglasscheiben mit dazwischen angeordneter Folie 19 ausgeführt. Es ist natürlich auch eine Ausführung der Glasscheiben als Einscheibensicherheitsglas möglich.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ermöglicht die Befestigungsvorrichtung 1, dass vier Glasscheiben 4 festgehalten werden können. Hierbei ist es nicht not­ wendig, Bohrungen in den Glasscheiben 4 vorzunehmen. Die Glasschei­ ben 4 werden derart gehalten, dass zwischen ihnen jeweils der Spalt 16 verbleibt, welcher der Dicke des Anschlages 7 entspricht.
Durch die Anordnung mehrerer Befestigungsvorrichtungen 1 kann somit eine gesamte Fassade eines Gebäudes beispielsweise mit Glasscheiben oder anderen flächenartigen Elementen verkleidet werden. Da die Befe­ stigungsvorrichtung 1 im Wesentlichen aus den beiden ringförmigen Hal­ teelementen 2 und 3 besteht, welche einerseits ein geringes Gewicht aufweisen und andererseits den optischen Eindruck nur geringfügig ein­ schränken, ist die Befestigungsvorrichtung 1 gemäß dem ersten Ausfüh­ rungsbeispiel insbesondere für Glasscheiben geeignet, welche hohen ästhetischen Anforderungen genügen müssen. Durch die Ausgestaltung mit vorstehenden Bereichen 5 und zurückgesetzten Bereichen 6 sind die Glasscheiben 4 derart miteinander verbunden, dass sie eine tragende Funktion aufweisen, ohne die Ränder der Glasscheiben 4 zu belasten.
In Fig. 6 ist eine Befestigungsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausfüh­ rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel be­ zeichnet. Da das zweite Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht, werden nachfolgend nur Unterschiede im Detail erläutert.
Wie im ersten Ausführungsbeispiel weist die Befestigungsvorrichtung 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ein erstes Halteelement 2 und ein zweites Halteelement 3 auf. Weiter weist die Befestigungsvorrichtung 1 ein drittes Halteelement 10 auf, welches zur Befestigung eines Stahl­ seiles 11 vorgesehen ist. Hierbei sind in dem dritten Halteelement 10 ebenfalls mit Gewinde versehene Bohrungen vorgesehen, welche jeweils eine Schraube 9 aufnehmen, durch die das erste, das zweite und das dritte Halteelement 2, 3, 10, miteinander verbunden sind. Zur besseren Befestigung des Stahlseiles 11 weisen das zweite Halteelement 3 und das dritte Halteelement 10 jeweils halbkreisförmige Ausnehmungen auf, deren Durchmesser dem Durchmesser des Stahlseiles 11 entspricht. Dadurch kann das Stahlseil 11 besser gehalten werden, es liegt somit neben dem Kraftschluß auch ein Formschluß vor.
In dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das dritte Halteele­ ment 10 an der zum Gebäude gerichteten Seite der Befestigungsvor­ richtung 1 angeordnet. Somit verläuft auch das Stahlseil 11 zum Ver­ spannen der Glasfassade hinter den Glasscheiben 4. Es ist jedoch auch möglich, das dritte Halteelement 10 an der anderen Seite der Glasschei­ ben 4 anzuordnen. Dadurch verläuft die durch die Stahlseile 11 gebildete Verspannung der Fassade an der Außenseite der Glasflächen der Glas­ scheiben 4.
In den Fig. 7 bis 9 ist ein drittes Ausführungsbeispiel gemäß der vor­ liegenden Erfindung dargestellt. Das dritte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen den beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen, wobei gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet wurden. Daher werden nachfolgend nur die Unterschiede zu den beiden vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen im Detail erläutert.
Wie insbesondere in Fig. 8 gezeigt, umfasst die Befestigungsvorrichtung 1 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel ein erstes Halteelement 2, und in zweifacher Ausführung ein zweites Halteelement 20. Das erste Halte­ element 2 ist wie in den ersten beiden Ausführungsbeispielen mit einem Anschlag 7 und vorstehenden Bereichen 5 sowie zurückgesetzten Berei­ chen 6 ausgebildet. Die drei Halteelemente, sind mittels Schrauben 9 untereinander befestigt.
Wie insbesondere in Fig. 8 und Fig. 9 ersichtlich ist, sind die Halte­ element 20 jeweils mit abgewinkelten Bereichen 12 beziehungsweise 13 ausgebildet. Mit anderen Worten besteht das zweite Halteelement 20 aus zwei, einen Halbkreis bildenden Ringelementen, welche an ihren offenen Enden miteinander verbunden sind. Beispielsweise können die beiden Halteelemente 20 durch Umbiegen eines ringförmigen Elements um 90° geschaffen werden.
Wie in den Fig. 8 und 9 dargestellt, ist ein Schwert 14 zwischen den abgewinkelten Bereichen 12, 13 der Halteelemente 20 befestigt. Das Schwert 14 ist somit senkrecht zu den Glasscheiben 4 angeordnet. Wie in Fig. 9 gezeigt, kann das Schwert 14 im vorliegenden Ausführungsbei­ spiel durch zwei Teile gebildet werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schwert 14 einstückig ausgebildet ist. Dann müsste jedoch eine Durchgangsbohrung in dem Schwert 14 zur Aufnahme einer Schraube 9 zur Verbindung der abgewinkelten Bereiche 12 und 13 miteinander vor­ gesehen werden.
In den Fig. 10 und 11 ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der vorlie­ genden Erfindung dargestellt.
Bei der Verwendung von einfachen Ringen oder Scheiben für eine Befe­ stigungsvorrichtung 1 kann auf eine Ausführung der Fig. 10, 11 zu­ rückgegriffen werden. Ein dort gezeigter Abstandshalter 21 ist z. B. aus Kunststoff gefertigt, um somit die direkte Anlage der Glasoberflächen und Kanten an den vorstehenden Bereichen 5 und den Anschlägen 7 zu un­ terbinden. Durch die Zwischenschaltung des Abstandshalters 21 wird so­ mit die gleiche Befestigung wie bei den vorbeschriebenen Ausführungs­ beispielen erreicht, weil der geometrische Aufbau des Abstandshalters 21 analog dem ersten und zweiten Halteelement 2, 3 entspricht.
In den Fig. 12 und 13 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Gegensatz zu den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist ein Halteelement 24 des Ausführungsbeispieles als Kreisscheibe ausgebildet. Weiter sind die Anschläge 7 als durchgehende Stege ausgebildet, welche sich in einem Mittelpunkt M des kreisförmigen Halteelementes 24 treffen. Somit weist das Halteelement 2 einen kreuzförmigen Stegbereich 7 auf.
Die zurückgesetzten Bereiche 6 sind unmittelbar angrenzend an die stegartigen Anschläge 7 ausgebildet. Wie in Fig. 12 gezeigt, sind die zurückgesetzten Bereiche 6 streifenförmig ausgebildet und parallel zu den stegartigen Anschlägen 7 angeordnet. Weiter sind die vorstehenden Bereiche 5 tortenstückförmig ausgebildet.
Wie im ersten Ausführungsbeispiel ist das Halteelement dieses Ausfüh­ rungsbeispiels dafür geeignet, vier Scheiben aufzunehmen. Dieses Halte­ element ist insbesondere für Fassaden mit großen Soglasten geeignet.
In den Fig. 14 und 15 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, daß analog dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 12 aufgebaut ist, wobei anstelle des kreisförmigen Halteelementes ein ringförmiges Halteelement 23 vorgesehen ist. Das ringförmige Halteelement 23 weist wieder steg­ artige Anschläge 7 auf, welche sich an dem Mittelpunkt M des Halteele­ ments 23 treffen und dort miteinander verbunden sind. Durch die steg­ förmig ausgebildeten Anschläge 7 ist dieses Halteelement insbesondere für Fassaden mit großen Glasgewichten und kleinen Soglasten geeignet.
Im Wesentlichen entspricht das in Fig. 16 dargestellte Ausführungsbei­ spiel dem in den Fig. 14 und 15 gezeigten sechsten Ausführungsbei­ spiel. Im Unterschied dazu weist ein Halteelement 25 gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel die vorstehenden Bereiche 5 unmittelbar angrenzend an die Anschläge 7 auf. Dadurch ist die Fläche der vorstehenden Berei­ che 5 im Vergleich mit der Fläche der vorstehenden Bereiche 5 im sech­ sten Ausführungsbeispiel deutlich verkleinert. Dieses würde nach der allgemeinen Definition eine Einspannung der Scheiben an den Rändern bedeuten und damit eine nichtgewünschte Kraftverteilung. Aus diesem Grunde sind die vorstehenden Bereiche 5 aus einem nachgebendem Material, so daß bei der Einspannung der Glasscheiben diese nicht von dem Bereich 5 gehalten werden. Daher eignet sich die in Fig. 15 gezeigte Befestigungsvorrichtung insbesondere nur für sehr kleine Soglasten und damit nur für den Innenausbau.
In Fig. 17 ist ein achtes Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Im Wesentlichen entspricht das Halteelement 2 des achten Ausführungs­ beispiels dem Halteelement des in Fig. 14 gezeigten sechsten Ausführ­ ungsbeispieles. Im Unterschied dazu ist jedoch das Halteelement nicht mehr ringförmig ausgebildet, sondern wird durch einen dreiviertel ausge­ bildeten Ringabschnitt 2 gebildet (vgl. Fig. 17). Weiter sind in zwei der stegförmig ausgebildeten Anschlagbereiche 7 jeweils eine weitere Durch­ gangsbohrung 8 ausgebildet.
Das in Fig. 17 gezeigte Halteelement 2 ist insbesondere für einen Be­ reich in der Fassade geeignet, in der beispielsweise ein Fenster oder eine Tür vorgesehen ist. Somit werden von dem in Fig. 17 gezeigten Halte­ element nur drei Glasscheiben gehalten.
In Fig. 18 ist ein Halteelement 2 gemäß einem neunten Ausführungs­ beispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Wie in Fig. 17 gezeigt, ist das Halteelement 2 aus einem Viertel Ring­ abschnitt gebildet. Ansonsten entspricht das Halteelement 2 im Wesent­ lichen dem in den Fig. 14 bis 17 beschriebenen Halteelementen. Das in Fig. 17 dargestellte Halteelement ist insbesondere für eine Fassaden­ ecke geeignet.
In Fig. 19 ist ein Halteelement 29 gemäß einem zehnten Ausführungs­ beispiel dargestellt, daß aus einem halbkreisförmig gebildeten Ringabschnitt besteht. Weiter ist ein stegförmig ausgebildeter Anschlagbereich 7 vorgesehen, welcher die beiden offenen Enden des halbkreisförmigen Ringes miteinander verbindet. Zusätzlich ist noch ein weiterer Anschlag 7 vorgesehen, welcher der Breite des halbringförmigen Anschlagelementes entspricht. Die zurückgesetzten Bereiche 6 sind unmittelbar angrenzend an die Anschlagbereiche 7 ausgebildet. In dem stegförmigen Anschlag 7 sind insgesamt vier Durchgangsöffnungen 8 ausgebildet. Das in Fig. 18 dargestellte Halteelement 29 ist insbesondere für eine Fassadenoberkante bzw. eine Fassadenunterkante oder Fassadenseite geeignet.
Ein in Fig. 20 gezeigter ringförmiger Abstandshalter 30 gemäß einem elften Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem in den Fig. 10 und 11 gezeigten Abstandshalter 21. Im Gegensatz zu dem dort gezeigten Abstandshalter 21 ist jedoch bei dem elften Ausführungsbei­ spiel ein stegartig ausgebildeter Anschlag 7 vorgesehen, welcher durch den Mittelpunkt des Abstandshalters 30 verläuft. In dem stegförmig aus­ gebildeten Anschlag 7 sind vier Durchgangsöffnungen 8 zur Aufnahme von Befestigungsmitteln ausgebildet. Der Abstandshalter 30 ist insbeson­ dere an Fassadenmitten bei hohen Glasgewichten verwendbar. Dabei wird der Abstandshalter 30 derart angeordnet, dass der stegförmig aus­ gebildete Anschlag 7 senkrecht zur Gewichtskraft der Glasgewichte ver­ läuft.
In den Fig. 21 bis 24 ist ein Zwischenstück 26 dargestellt, das als Viertelkreissegment ausgebildet ist. Dieses Zwischenstück 26 eignet sich insbesondere bei ring- oder scheibenförmigen Halteelementen, um eine direkte Anlage des Glases an das Halteelement zu vermeiden. Dabei ist das Zwischenstück 26 in seinem Mittenbereich mit dem vorstehenden Be­ reich 5 ausgestattet, wogegen zu den Endbereichen, die als Anschlag 28 vorstehend angeformt sind, zurückgesetzte Bereiche 6 vorhanden sind. In den Anschlägen 28 befinden sich Halbbohrungen 27, durch welche die Befestigungsmittel 9 hindurchgreifen.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung eine Befestigungs­ vorrichtung für flächenartige Elemente 4, insbesondere Glasscheiben, mit einem ersten Halteelement und einem zweiten Halteelement. Die beiden Halteelemente nehmen die zu befestigenden flächenartigen Elemente 4 auf und werden mittels Befestigungsmitteln 9 miteinander verbunden, um die flächenartigen Elemente zu halten. Mindestens ein Halteelement weist vorstehende Bereiche 5 und zurückgesetzte bzw. zurückspringende Be­ reiche 6 an seiner zum flächenartigen Element 4 gerichteten Seite auf. Weiter befindet sich das flächenartige Element im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung 1 mit den vorstehenden Bereichen 5 in Kontakt und ist zu den zurückgesetzten Bereichen 6 im montierten Zustand beab­ standet.
Somit wird erfindungsgemäß eine Befestigungsvorrichtung bereitgestellt, welche insbesondere ermöglicht, dass auch die flächenartigen Elemente wie z. B. Glasscheiben, welche durch die Befestigungsvorrichtung gehal­ ten werden, eine tragende Funktion aufweisen. Insbesondere ermöglicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung eine Verkleidung eines Gebäudes mit Glasscheiben, welche ein relativ hohes Gewicht und relativ hohe Soglasten aufweisen. Die Befestigungsvorrichtung 1 besteht dabei vorzugsweise aus Stahl oder Edelstahl.
Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen.
Bezugszeichenliste
1
Befestigungsvorrichtung
2
erstes Halteelement
3
zweites Halteelement
4
flächenartiges Element
5
vorstehender Bereich
6
zurückgesetzter Bereich
7
Anschlag
8
Durchgangsbohrungen
9
Befestigungsmittel
10
drittes Halteelement
11
Stahlseil
12
abgewinkelter Bereich
13
abgewinkelter Bereich
14
Schwert (Glasscheibe)
15
Gewindebohrung
16
Spalt
17
Bohrung
18
Zwischenlage
19
Folie
20
Halteelement
21
Abstandshalter (Zusatzelement)
23
Halteelement
24
Halteelement
25
Halteelement
26
Zwischenstück
27
Halbbohrung
28
Anschlag
29
Halteelement
30
Halteelement
M Mittelpunkt

Claims (14)

1. Befestigungsvorrichtung für flächenartige Elemente (4), insbeson­ dere Glasscheiben, mit
einem ersten Halteelement (2) und
einem zweiten Halteelement (3), wobei die beiden Halteelemente (2, 3) die zu befestigenden flächenartigen Elemente (4) aufneh­ men und wobei die beiden Halteelemente (2, 3) mittels Befesti­ gungsmitteln (9) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens ein Halteelement (2, 3, 20, 23, 24, 29, 30) vorste­ hende Bereiche (5) und zurückgesetzte Bereiche (6) an seiner zum flächenartigen Element (4) gerichteten Seite aufweist,
wobei sich das flächenartige Element (4) im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung (1) mit den vorstehenden Bereichen (5) in Kontakt befindet und zu den zurückgesetzten Bereichen (6) beabstandet angeordnet ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorstehende Bereich (5) an dem Halteelement (2, 3, 20, 23, 24, 29, 30) angeformt ist oder durch Aufbringungen eines ande­ ren Materiales geschaffen wird.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (2, 3, 21, 23, 30) ringförmig ausgebildet sind.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, dass mindestens ein Halteelement (2, 3, 20, 23, 24, 29, 30) Anschlagbereiche (7) an seiner zum flächenartigen Element (4) ge­ richteten Seite aufweist, welche als Anschlag für die flächenartigen Elemente (4) fungieren.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagbereiche (7) Durchgangsbohrungen (8) zur Auf­ nahme der Befestigungsmittel (9) aufweisen.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, 4 oder 5, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die vorstehenden Bereiche (5) unmittelbar an­ grenzend an die Anschlagbereiche (7) gebildet sind.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, 4 oder 5, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die zurückgesetzten Bereiche (6) unmittelbar angrenzend an die Anschlagbereiche (7) gebildet sind.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagbereiche (7) stegförmig ausge­ bildet sind.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekenn­ zeichnet durch ein Halteelement (20), welches einen abgewinkelten Bereich (12, 13) aufweist.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Halteelement (24) als kreisförmige Fläche ausgebildet ist.
11. Befestigungsvorrichtung für flächenartige Elemente (4), insbesonde­ re Glasscheiben, mit
einem ersten Halteelement (2) und
einem zweiten Halteelement (3), wobei die beiden Halteelemente (2, 3) die zu befestigenden flächenartigen Elemente (4) aufneh­ men und wobei die beiden Halteelemente (2, 3) mittels Befesti­ gungsmitteln (9) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteelemente (2, 3, 20, 23, 24, 29, 30) ringförmig oder als kreisförmige Fläche ausgebildet sind und zwischen den Hal­ teelementen (2, 3, 20, 23, 24, 29, 30) und den flächenartigen Elementen (4) ein Abstandshalter (21) oder ein Zwischenstück (26) eingefügt wird, die vorstehende Bereiche (5) und zurückge­ setzte Bereiche (6) an ihrer zum flächenartigen Element (4) im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung (1) mit den vor­ stehenden Bereichen (5) in Kontakt befindet und zu den zurück­ gesetzten Bereichen (6) beabstandet angeordnet ist.
12. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (2, 3, 20, 23, 24, 29, 30) aus Stahl oder Edelstahl hergestellt sind.
13. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (2, 3) mit einem weiteren Halteelement (20) zur Befestigung eines Stahltragwerks oder zur Befestigung von Stahlseilen (11) verbunden sind.
14. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß der Abstandshalter (21) und das Zwischenstück (26) aus Kunststoff bestehen.
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