DE10036000A1 - BH-Bügel - Google Patents
BH-BügelInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine BH-Bügel als Einlage für einen Büstenhalter, welcher mindestens einen hohlen Schlauch beinhaltet, in dessen Innenraum sich ein Medium befindet, wobei der Schlauch komprimierbar und/oder verformbar ausgebildet ist, jedoch seine Grundform entlang seiner Längsachse im wesentlichen formstabil ist. Das Medium ist hierbei komprimierbar und/oder verformbar und/oder innerhalb des Schlauches verschiebbar ausgebildet. Durch den schlauchförmigen, mediengefüllten BH-Bügel wird der Tragekomfort des BH-Bügels und damit des BHs wesentlich verbessert, ohne die stütz- und formgebenden Eigenschaften zu verschlechtern, wobei auch ein Hebe- und Vergrößerungseffekt der weiblichen Brust erzielt wird.
Description
Die Erfindung betrifft einen BH-Bügel nach dem Oberbegriff der unabhängigen
Patentansprüche. Derartige BH-Bügel sind in vielfältigen Ausführungsformen
bekannt geworden und dienen dazu, in einen Büstenhalter eingelegt zu werden und
die weibliche Brust von unten her zu stützen und gleichzeitig, aufgrund seiner
formstabilen Eigenschaft, formgebend zu wirken.
Es ist bekannt, derartige BH-Bügel aus einem Metallmaterial, einem
Kunststoffmaterial oder aus einem kunststoffummantelten Metallmaterial zu
verwenden. Selbstverständlich gibt es auch Materialzusammensetzungen, wie z. B.
Karbon-Fasern in Verbindung mit anderen Kunststoffen und dergleichen mehr.
Derartige BH-Bügel mit ihren stützenden und formgebenden Eigenschaften haben
sich bewährt, haben aber den Nachteil, daß sie, insbesondere im Bereich der
Tunnelnaht für den BH-Bügel des BHs, der Trägerin ein unangenehmes Tragegefühl
vermitteln können. Insbesondere dann, wenn der BH über längere Zeit getragen
wird, werden derartige BH-Bügel derart auf die Haut gepresst, daß Druckstellen auf
der Haut entstehen, was mit einem stark beeinträchtigten Tragekomfort verbunden
ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Tragekomfort eines BH-
Bügels und damit des BHs wesentlich zu verbessern, ohne die stütz- und
formgebenden Eigenschaften zu verschlechtern.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre der
unabhängigen Ansprüche gekennzeichnet.
Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß der BH-Bügel mindestens einen, mit
einem Medium gefüllten hohlen Schlauch beinhaltet, welcher Schlauch verformbar
und/oder komprimierbar ausgebildet ist. Hierbei kann der Schlauch entlang seiner
Längsachse im wesentlichen in seiner geometrischen Grundform formstabil
ausgebildet sein.
Bei der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß durch
die Verwendung eines mit einem Medium gefüllten Schlauches nun ein besonders
günstiger Tragekomfort erreicht wird, denn ein mit einem Medium gefüllter Schlauch
hat ausgezeichnete Elastizitäts- und Dämpfungseigenschaften, so daß ein derart
ausgebildeter BH-Bügel statische und/oder dynamische Verformungen elastisch
federnd ausgleichen kann und hierdurch nicht die Gefahr besteht, daß lokale
Druckstellen auf der Haut der Trägerin entstehen. Diese Verformungen können
natürlich auch lediglich auf einen Teil des Schlauches des BH-Bügels wirken, und
müssen nicht zwangsweise auf den gesamten Schlauch wirken. Je nach Anatomie
der Trägerin, deren Bewegungen des Brustkorbes durch Atmung, Fortbewegung und
sonstigen mechanischen Einwirkungen wirkt also ein derart mit einem Medium
gefüllter Schlauch ausgleichend, so daß der BH immer optimal am Körper bzw.
Brustkorb der Trägerin anliegt und zusätzlich zu seinem günstigem Tragekomfort
auch seine stütz- und formgebende Funktion optimal erfüllen kann.
Auch wird durch den Schlauch des BH-Bügels gleichzeitig mit den günstigen
Trageigenschaften und dem Stütz-, und Formeffekt ein Hebe-, und
Vergrößerungseffekt der weiblichen Brust erzielt. Es wird also der Effekt eines
sogenannten "Push-Up-BHs" erzielt, ohne daß hierbei zusätzliche Einlagekissen
verwendet werden müssen, welche z. B. mit Gel oder Luft gefüllt sind.
Es ist hierbei nicht lösungsnotwendig, daß das in dem Schlauch aufbewahrte
Medium gasförmig ist, welches auch nicht notwendiger Weise Überdruck gegenüber
der Umgebung aufweisen muß, jedoch bildet dies eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung. Es können in anderen Ausführungsformen auch andere elastisch
und/oder plastisch verformbare und/oder komprimierbare und/oder im Schlauch
bewegbare Medien innerhalb des BH-Schlauches vorgesehen sein, wie
beispielsweise ein zähflüssiges Gel oder aber ein komprimierbarer Schaumstoff.
Auch kann es vorgesehen sein, daß sich lediglich Luft ohne wesentlichen Überdruck
innerhalb des hermetisch abgedichteten Schlauches des BHs befindet. Es genügt
also für die Erzielung eines gesteigerten Tragekomforts, daß der Schlauch mit
Umgebungsluft gefüllt ist und lediglich hermetisch dicht verschlossen ist, weil bereits
schon Druckeinwirkungen auf einen derart mit Luft gefüllten Schlauch zu einer
elastischen Verformung der Schlauchwände führt, was zur Erhöhung des
Tragekomforts beiträgt.
Es wird hierbei jedoch bevorzugt, wenn Luft eingefüllt ist, die unter höherem Druck
als der Atmosphärendruck (Überdruck) steht, weil dann noch relativ sehr pralle
Schlauchwände erreicht werden, was insbesondere zur Erzielung hoher Stützkräfte
erwünscht ist.
Soll beispielsweise eine relativ große Brust abgestützt werden, dann wird es
bevorzugt, den Schlauch mit einem größeren Luftdruck zu füllen, als vergleichsweise
bei einer minderschweren Brust, bei der es ausreicht, den Schlauch lediglich mit
Atmosphärendruck zu füllen.
Ein relativ prall gefüllter Schlauch besitzt eine hohe Stabilität bei trotzdem
befriedigender Verformbarkeit, was insgesamt auch bei schweren Brüsten zu einer
guten Lastverteilung auf die Länge des Schlauches mit angenehmem Tragekomfort
führt.
Die Erfindung ist, wie zuvor bereits erwähnt, nicht darauf beschränkt, lediglich Luft
oder Druckluft als Medium in dem Schlauch vorzusehen. Es können sämtliche
gasförmige Medien verwendet werden, wie z. B. verschiedenartige Gase oder
Gasgemische, welche ebenfalls unter Überdruck innerhalb des Schlauches vorliegen
können. Es können aber auch Flüssigkeiten und deren Mischungen für die
Schlauchfüllung vorgesehen sein, wobei dieser Anwendungsbereich vielfältig ist, so
daß derartige Flüssigkeiten beispielsweise Wasser, Öle oder auch zähflüssige
Pasten sein können. Auch Schaumstoffe oder aus geschäumtem Kunststoff
bestehende Kunststoffkugeln können in den Hohlraum des Schlauches eingefüllt
werden.
Bevorzugt wird, wenn der Schlauch in sich formstabil ist, jedoch immer noch die
Eigenschaft aufweist, daß er in gewissen Grenzen je nach eingefülltem Medium
elastisch und/oder plastisch deformierbar ist. Hierzu gibt es verschiedene
Möglichkeiten, die alle von der Erfindung umfaßt sein sollen, einen derartigen
Schlauch formstabil zu gestalten.
Formstabilität heißt, daß der Schlauch auch bei Füllung mit einem Medium und auch
bei nutzungsbedingter Deformation nicht seine gewünschte Grundform verlieren soll.
Die gewünschte Grundform wird durch die an sich bekannten BH-Bügel definiert,
welche Grundform etwa bogenartig gemäß der Anatomie im unteren Bereich des
Weiblichen Busens ausgebildet ist.
Daher ist es nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß in den
mit einem Medium gefüllten Schlauch ein Formbügel nach dem Stand der Technik
eingelegt ist, der dort lose im Schlauch eingelegt ist und der aus einem beliebigen,
nach dem Stand der Technik bekannten, Material, wie z. B. Metall,
kunststoffummanteltem Metall oder aus einem Kunststoff bestehen kann. Derartige
Formbügel gehören zum Stand der Technik und wurden bereits schon in der
Beschreibungseinleitung beschrieben.
Wenn man nun einen derartigen Formbügel in den mit einem Medium gefüllten
Schlauch einlegt, dann behält der Schlauch seine Formstabilität bei, der Formbügel
wird aber in dem Schlauchinneren so aufgenommen, daß er nur wenig an der
Innenwand des Schlauches anliegt, so daß also der Schlauch selbst ein Polster in
Richtung zu dem harten, unverformbaren Formbügel ergibt.
Hierdurch ergibt sich die überlegene Polsterwirkung des erfindungsgemäßen BH-
Bügels, was bisher nicht bekannt war.
Anstatt die Formstabilität des Schlauches durch einen eingelegten, relativ starren
Formbügel zu erreichen, gibt es noch andere Möglichkeiten, die ebenfalls von der
Erfindung umfaßt sind.
In dieser zweiten Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, daß die Formstabilität des
Schlauches dadurch erreicht wird, daß an der Innenseite des Schlauches eine Art
einer relativ längenunveränderbaren Bandage vorgesehen wird, welche dafür sorgt,
daß die Schlauchenden formstabil in ihrer Form gehalten werden, weil diese
Bandage selbst im wesentlichen längenunveränderbar ist. Es können hierbei in die
Schlauchwandung z. B. ein Textilgewebe oder ein Metallgewebe eingeformt werden,
welche Gewebe dafür sorgen, daß der Schlauch selbst formstabil bleibt.
Derartige längenunveränderbare Bandagen können auch an dem Außenumfang des
Schlauches angeformt sein.
In einer weiteren Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, daß in den Schlauch
anstatt der Bandage andere längenunveränderbare und formstabile Elemente
eingeformt oder angeformt sind, wie z. B. Drähte, Drahtgeflechte oder andere
Formkörper, die eine Formstabilität aufweisen und die den Schlauch so abstützen,
daß er nicht auseinandergebogen werden kann.
Derartige formstabile Elemente können - wie gesagt - außen an den Schlauch
angeformt oder in den Schlauch eingeformt sein.
Neben der Einformung in den Innenraum können auch Einformungen in die
Schlauchwandung oder Einformungen an den Außenumfang des Schlauches in
Betracht gezogen werden.
Derartige Formeinlagen können auch aus einem hochkomprimierten Naturmaterial
bestehen, wie z. B. einem hochkomprimierten Watte-Material, aus
hochkomprimierten Kunststoff-Fasern und aus hochkomprimierten Filzprodukten, die
ebenfalls derartige formstabile Formbügel ergeben, welche die Kontur des
Schlauches stützen und halten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege
darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und
ihrer Beschreibung weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1: Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines BH-Bügels;
Fig. 2: den BH-Bügel nach Fig. 1 in Draufsicht;
Fig. 3: einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines BH-Bügels;
Fig. 4: eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines BH-Bügels;
Fig. 5: Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6: eine gegenüber Fig. 5 abgewandelte Ausführungsform.
In den Fig. 1 und 2 ist allgemein ein BH-Bügel 1 dargestellt, der aus einem
elastomeren Schlauch 2 besteht, der bevorzugt aus einem Silikon-Material besteht.
Hierauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Statt eines Silikon-Materials
können auch alle anderen elastomere Materialien verwendet werden, wie z. B.
Kunststoffmaterialien beliebiger Art, im besonderen Polyurethan, Polyamid,
Polypropylen, Polyester, Polyäthylen und dergleichen mehr.
Ebenso kann der Schlauch aus einem Naturmaterial bestehen, wie z. B.
Naturkautschuk, Gummi und dergleichen mehr. Es kommt nur darauf an, daß der
Schlauch 2 elastomere Eigenschaften hat und hermetisch dicht ist, um ein Medium
darin geeignet aufnehmen zu können, ja eventuell sogar einem Überdruck
standhalten zu können.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Einfachheit halber von einem Silikon-
Schlauch ausgegangen, obwohl die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
Zur Herstellung eines mit einem Medium gefüllten Schlauches ist es vorgesehen,
daß in den Schlauch 2 ein Formbügel 8 eingelegt wird, der einen beträchtlichen
Abstand zu den Innenwänden des Schlauches aufweist, so wie dies in den Fig. 1
und 2 dargestellt ist. Der Formbügel 8 besteht aus dem vorher erwähnten
formstabilen Material und hält den Schlauch 2 selbst in der gewünschten Form.
Um den Schlauch 2 nun mit einem Medium zu füllen ist es vorgesehen, daß der
Schlauch an beiden Schlauchenden 3, 4 mit jeweils einem Pfropfen 5, 6
verschlossen wird, wobei die Pfropfen 5, 6 bevorzugt aus einem flüssigen,
aushärtbaren Silikon-Material bestehen, welches Material im heißen Zustand
pfropfenförmig in die beiden Schlauchenden 3, 4 eingebracht wird.
Es wird nun mit einem nicht näher dargestellten Werkzeug auf die Pfropfen 5, 6
gerollt, so daß diese sich in den Pfeilrichtungen 7 aufeinander zu bewegen und
hierdurch die Luft im Innenraum 10 des Schlauches 2 komprimieren, weil diese
Pfropfen 5, 6 einen luftdichten Abschluß der Schlauchenden 3, 4 erbringen.
Auf diese Weise wird je nach Ausmaß der Bewegung der noch flüssigen Pfropfen 5,
6 in den Pfeilrichtungen 7 die Luft im Innenraum 10 komprimiert.
Ist der gewünschte Druck erreicht, dann wird das Werkzeug von den Pfropfen 5, 6
entfernt und die Pfropfen härten aus, wodurch gleichzeitig die beiden
Schlauchenden 3, 4 verschweißt sind. Es handelt sich also um einen außerordentlich
einfach herzustellenden und zuverlässigen, druckdichten Abschluß der
Schlauchenden 3, 4 durch die erwähnten Pfropfen 5, 6.
Es kann hierbei noch vorgesehen werden, daß die Enden 9 des Formbügels 8 in das
Material der Pfropfen 5, 6 eingeformt werden, um diese Enden 9 noch zusätzlich zu
schützen und mit stoßdämpfenden Eigenschaften zu versehen.
Der Innenraum 10 ist also allgemein mit einer Luftfüllung 11 gefüllt. Es können
jedoch auch andere Gase verwendet werden.
Die Fig. 3 zeigt, daß statt der Füllung mit Luft auch eine Gel-Füllung 12 vorgesehen
werden kann, wobei dieselben Verhältnisse bestehen, wie sie anhand der Fig. 1
und 2 erläutert wurden.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen, daß die BH-Bügel 1, 15 auch in anderer Weise formstabil
gehalten werden können, als vergleichsweise durch die Einlage eines Formbügels 8.
Hierzu zeigt die Fig. 4, daß bei der Ausführungsform des BH-Bügels 20 statt eines
Formbügels 8 an der Innenseite des Schlauches 2 eine Bandage 16 angeformt ist,
welche mit der Innenseite des Schlauches 2 verbunden ist, wobei die Bandage 16
selbst relativ längen unveränderbar ausgebildet ist.
Auf diese Weise wird sichergestellt, daß sich die Enden 3, 4 des Schlauches 2 nicht
in den Pfeilrichtungen 17 auseinanderbewegen können. Es wird hierdurch die
Formstabilität des BH-Bügels 20 erreicht.
Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach der Fig. 4, wobei noch
zusätzlich angefügt wird, daß die Bandage 16 auch in das Material des Schlauches 2
eingeformt sein kann oder die Bandage 16 kann auch am Innenumfang des
Schlauches, d. h. also im Innenraum 10, vorgesehen werden.
In der Abweichung zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 zeigt die Fig. 6 einen
BH-Bügel 25 welcher vorsieht, daß anstatt einer im Querschnitt relativ flachen
Bandage 16 auch ein im Querschnitt etwa runder Draht 21 mit einer entsprechenden
Einbettung 22 am Außenumfang des Schlauches 2 angeordnet sein kann, um
diesen formstabil zu halten.
Der hierdurch hergestellte BH-Bügel 25 weist also an der Außenseite einen
entlanglaufenden Draht 21 auf, der dort angeformt ist.
Der Draht 21 kann aber auch in die Wandung des Schlauches eingebettet sein oder
ebenfalls im Innenraum 10 an der inneren Wandung des Schlauches 2 angeformt
sein.
Wichtig bei der Erfindung ist also, daß ein neuartiger BH-Bügel mit ausgezeichnetem
stoßdämpfenden Effekt vorgeschlagen wird, so daß also lokale Druckstellen an der
Haut vermieden werden, weil lokale Krafteinwirkungen auf den Außenumfang des
Schlauches dazu führen, daß der Schlauch sich elastomer verformt und hierdurch
der Druck im Innenraum ansteigt, so daß andere, bisher noch nicht belastete Stellen,
nun aufgrund der erhöhten Steifigkeit des Schlauches besser zur Kraftübertragung
beitragen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß aufgrund der Temperaturabhängigkeit des
Füllungsmediums im Schlauch nun der BH-Bügel veränderte Eigenschaften
aufweist, wenn er aufgrund der höheren Körpertemperatur der Trägerin -
beispielsweise bei Sportausübung - mit entsprechender Temperaturerhöhung
beaufschlagt wird. Das Medium im Innenraum 10 dehnt sich dann entsprechend
unter Temperatureinwirkung aus und macht den Schlauch 2 insgesamt härter und
besser kraftübertragend. Ein derartiger BH-Bügel wird deshalb bevorzugt auch für
Sportbekleidung eingesetzt, weil er unter höherer Temperatureinwirkung verbesserte
Stoßdämpfungseigenschaften aufweist.
Wichtig ist auch, daß die Erfindung nicht auf die hier gezeigte halbrunde Form des
BH-Bügels beschränkt ist, sondern es können auch zwei derartige halbrunde BH-
Bügel 1, 15, 20, 25 aneinandergefügt werden und der Druckraum beider BH-Bügel
miteinander verbunden werden.
Statt der aneinandergefügten beiden Halbrundformen können auch die BH-Bügel
andere Formen aufweisen, z. B. geschlossene Querschnitte, welche die gesamte
Brust umfassen und vollumfänglich umschließen.
1
BH-Bügel
2
Schlauch
3
Schlauchende
4
Schlauchende
5
Pfropfen
6
Pfropfen
7
Pfeilrichtung
8
Formbügel
9
Ende
10
Innenraum
11
Luftfüllung
12
Gel-Füllung
13
-
14
-
15
BH-Bügel
16
Bandage
17
Pfeilrichtung
18
-
19
-
20
BH-Bügel
21
Draht
22
Einbettung
23
-
24
-
25
BH-Bügel
Claims (22)
1. BH-Bügel (1) als Einlage für einen Büstenhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der
BH-Bügel (1) mindestens einen hohlen Schlauch (2) beinhaltet, in dessen
Innenraum (10) sich ein Medium (11, 12) befindet, wobei der Schlauch (2)
komprimierbar und/oder verformbar ausgebildet ist.
2. BH-Bügel (1) als Einlage für einen Büstenhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der
BH-Bügel (1) mindestens einen hohlen Schlauch (2) beinhaltet, in dessen
Innenraum (10) sich ein Medium (11, 12) befindet, wobei der Schlauch (2)
komprimierbar und/oder verformbar ausgebildet ist, jedoch seine Grundform
entlang seiner Längsachse im wesentlichen formstabil ist.
3. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich zur Verformbarkeit und/oder Komprimierbarkeit des Schlauches (2) das
Material der Wandungen des Schlauches (2) selbst elastisch komprimierbar
ausgebildet ist.
4. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlauch (2) im wesentlichen hermetisch gasdicht abgedichtet ist.
5. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdichtung des Schlauches (2) über jeweils endseitig angebrachte Pfropfen
(5, 6) vorgesehen ist.
6. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das im Innenraum (10) des Schlauches (2) befindliche Medium (11, 12)
komprimierbar und/oder verformbar und/oder innerhalb des Schlauches (2)
verschiebbar ausgebildet ist.
7. BH-Bügel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (11)
gasförmig ist.
8. BH-Bügel (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige
Medium (11) unter einem höheren Druck wie der normale atmosphärische
Umgebungsdruck in dem Schlauch (2) vorliegt.
9. BH-Bügel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (12)
flüssig ist.
10. BH-Bügel (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (12)
ein zähflüssig Gel ist.
11. BH-Bügel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium ein
Schaumstoff ist.
12. BH-Bügel (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
komprimierbare und/oder verformbare Schaumstoff in Form einer Vielzahl kleiner
Stücke innerhalb des Schlauches (2) vorliegt.
13. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlauch (2) aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet ist.
14. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verformbarkeit und/oder Komprimierbarkeit des Schlauches (2) und/oder des
Mediums (11, 12) elastisch und/oder plastisch erfolgt.
15. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Stabilisierung der Grundform des Schlauches (2) ein die Grundform
definierendes Element (8, 16, 21) am BH-Bügel (1) vorgesehen ist.
16. BH-Bügel (1) nach einem Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das
formgebende Element (8) im Innenraum (10) des Schlauches (2) angebracht ist.
17. BH-Bügel (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende
Element (8) an den Pfropfen (5, 6) and den Enden des Schlauches (2) befestigt
ist.
18. BH-Bügel (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende
Element im Material des Schlauches (2) selbst vorgesehen ist.
19. BH-Bügel (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende
Element (16, 21), an der Innenwandung des Schlauches (2) oder an der
Außenwandung des Schlauches (2) angebracht ist.
20. BH-Bügel (1) nach einem Anspruch 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das
formgebende Element (8, 16, 21) im Querschnitt etwa rund oder rechteckförmig
flach ausgebildet ist.
21. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
das formgebende Element (8, 16, 21) sich etwa über die Länge des Schlauches
(2) erstreckt.
22. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
das formgebende Element (8, 16, 21) in einzelne, voneinander getrennte
Teilelemente unterteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000136000 DE10036000A1 (de) | 2000-07-25 | 2000-07-25 | BH-Bügel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000136000 DE10036000A1 (de) | 2000-07-25 | 2000-07-25 | BH-Bügel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10036000A1 true DE10036000A1 (de) | 2002-02-07 |
Family
ID=7650023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000136000 Withdrawn DE10036000A1 (de) | 2000-07-25 | 2000-07-25 | BH-Bügel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10036000A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103689823A (zh) * | 2013-12-16 | 2014-04-02 | 苏州美山子制衣有限公司 | 一种文胸用复合型胸托 |
| WO2015074660A1 (en) * | 2013-11-20 | 2015-05-28 | Carriwell ApS | A postoperative bra |
| JP2023062337A (ja) * | 2021-10-21 | 2023-05-08 | 株式会社オーゼットケー | 装身品芯材及び芯材入り装身品 |
| CN116138520A (zh) * | 2023-03-20 | 2023-05-23 | 李宁 | 软支撑体及其制造方法、内衣架构 |
-
2000
- 2000-07-25 DE DE2000136000 patent/DE10036000A1/de not_active Withdrawn
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| CN103689823B (zh) * | 2013-12-16 | 2015-09-30 | 苏州美山子制衣有限公司 | 一种文胸用复合型胸托 |
| JP2023062337A (ja) * | 2021-10-21 | 2023-05-08 | 株式会社オーゼットケー | 装身品芯材及び芯材入り装身品 |
| JP7698305B2 (ja) | 2021-10-21 | 2025-06-25 | 株式会社オーゼットケー | 装身品芯材及び芯材入り装身品 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NTT NEW TEXTILE TECHNOLOGIES GMBH, 72336 BALINGEN, |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Inventor name: FROEHLICH, PETER, 72336 BALINGEN, DE Inventor name: ZESCHKY, FRED, 72336 BALINGEN, DE Inventor name: BAUER, HANS, 72336 BALINGEN, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8130 | Withdrawal |