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DE10036000A1 - BH-Bügel - Google Patents

BH-Bügel

Info

Publication number
DE10036000A1
DE10036000A1 DE2000136000 DE10036000A DE10036000A1 DE 10036000 A1 DE10036000 A1 DE 10036000A1 DE 2000136000 DE2000136000 DE 2000136000 DE 10036000 A DE10036000 A DE 10036000A DE 10036000 A1 DE10036000 A1 DE 10036000A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
bra underwire
bra
underwire
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000136000
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Bauer
Peter Froehlich
Fred Zeschky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTT New Textile Technologies GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2000136000 priority Critical patent/DE10036000A1/de
Publication of DE10036000A1 publication Critical patent/DE10036000A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • A41C3/12Component parts
    • A41C3/14Stiffening or bust-forming inserts
    • A41C3/142Stiffening inserts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • A41C3/12Component parts
    • A41C3/122Stay means
    • A41C3/128Stay means using specific materials
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • A41C3/12Component parts
    • A41C3/14Stiffening or bust-forming inserts
    • A41C3/144Pads
    • A41C3/146Pads containing liquid or gel filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine BH-Bügel als Einlage für einen Büstenhalter, welcher mindestens einen hohlen Schlauch beinhaltet, in dessen Innenraum sich ein Medium befindet, wobei der Schlauch komprimierbar und/oder verformbar ausgebildet ist, jedoch seine Grundform entlang seiner Längsachse im wesentlichen formstabil ist. Das Medium ist hierbei komprimierbar und/oder verformbar und/oder innerhalb des Schlauches verschiebbar ausgebildet. Durch den schlauchförmigen, mediengefüllten BH-Bügel wird der Tragekomfort des BH-Bügels und damit des BHs wesentlich verbessert, ohne die stütz- und formgebenden Eigenschaften zu verschlechtern, wobei auch ein Hebe- und Vergrößerungseffekt der weiblichen Brust erzielt wird.

Description

Die Erfindung betrifft einen BH-Bügel nach dem Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche. Derartige BH-Bügel sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt geworden und dienen dazu, in einen Büstenhalter eingelegt zu werden und die weibliche Brust von unten her zu stützen und gleichzeitig, aufgrund seiner formstabilen Eigenschaft, formgebend zu wirken.
Es ist bekannt, derartige BH-Bügel aus einem Metallmaterial, einem Kunststoffmaterial oder aus einem kunststoffummantelten Metallmaterial zu verwenden. Selbstverständlich gibt es auch Materialzusammensetzungen, wie z. B. Karbon-Fasern in Verbindung mit anderen Kunststoffen und dergleichen mehr.
Derartige BH-Bügel mit ihren stützenden und formgebenden Eigenschaften haben sich bewährt, haben aber den Nachteil, daß sie, insbesondere im Bereich der Tunnelnaht für den BH-Bügel des BHs, der Trägerin ein unangenehmes Tragegefühl vermitteln können. Insbesondere dann, wenn der BH über längere Zeit getragen wird, werden derartige BH-Bügel derart auf die Haut gepresst, daß Druckstellen auf der Haut entstehen, was mit einem stark beeinträchtigten Tragekomfort verbunden ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Tragekomfort eines BH- Bügels und damit des BHs wesentlich zu verbessern, ohne die stütz- und formgebenden Eigenschaften zu verschlechtern.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre der unabhängigen Ansprüche gekennzeichnet.
Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß der BH-Bügel mindestens einen, mit einem Medium gefüllten hohlen Schlauch beinhaltet, welcher Schlauch verformbar und/oder komprimierbar ausgebildet ist. Hierbei kann der Schlauch entlang seiner Längsachse im wesentlichen in seiner geometrischen Grundform formstabil ausgebildet sein.
Bei der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß durch die Verwendung eines mit einem Medium gefüllten Schlauches nun ein besonders günstiger Tragekomfort erreicht wird, denn ein mit einem Medium gefüllter Schlauch hat ausgezeichnete Elastizitäts- und Dämpfungseigenschaften, so daß ein derart ausgebildeter BH-Bügel statische und/oder dynamische Verformungen elastisch federnd ausgleichen kann und hierdurch nicht die Gefahr besteht, daß lokale Druckstellen auf der Haut der Trägerin entstehen. Diese Verformungen können natürlich auch lediglich auf einen Teil des Schlauches des BH-Bügels wirken, und müssen nicht zwangsweise auf den gesamten Schlauch wirken. Je nach Anatomie der Trägerin, deren Bewegungen des Brustkorbes durch Atmung, Fortbewegung und sonstigen mechanischen Einwirkungen wirkt also ein derart mit einem Medium gefüllter Schlauch ausgleichend, so daß der BH immer optimal am Körper bzw. Brustkorb der Trägerin anliegt und zusätzlich zu seinem günstigem Tragekomfort auch seine stütz- und formgebende Funktion optimal erfüllen kann.
Auch wird durch den Schlauch des BH-Bügels gleichzeitig mit den günstigen Trageigenschaften und dem Stütz-, und Formeffekt ein Hebe-, und Vergrößerungseffekt der weiblichen Brust erzielt. Es wird also der Effekt eines sogenannten "Push-Up-BHs" erzielt, ohne daß hierbei zusätzliche Einlagekissen verwendet werden müssen, welche z. B. mit Gel oder Luft gefüllt sind.
Es ist hierbei nicht lösungsnotwendig, daß das in dem Schlauch aufbewahrte Medium gasförmig ist, welches auch nicht notwendiger Weise Überdruck gegenüber der Umgebung aufweisen muß, jedoch bildet dies eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Es können in anderen Ausführungsformen auch andere elastisch und/oder plastisch verformbare und/oder komprimierbare und/oder im Schlauch bewegbare Medien innerhalb des BH-Schlauches vorgesehen sein, wie beispielsweise ein zähflüssiges Gel oder aber ein komprimierbarer Schaumstoff.
Auch kann es vorgesehen sein, daß sich lediglich Luft ohne wesentlichen Überdruck innerhalb des hermetisch abgedichteten Schlauches des BHs befindet. Es genügt also für die Erzielung eines gesteigerten Tragekomforts, daß der Schlauch mit Umgebungsluft gefüllt ist und lediglich hermetisch dicht verschlossen ist, weil bereits schon Druckeinwirkungen auf einen derart mit Luft gefüllten Schlauch zu einer elastischen Verformung der Schlauchwände führt, was zur Erhöhung des Tragekomforts beiträgt.
Es wird hierbei jedoch bevorzugt, wenn Luft eingefüllt ist, die unter höherem Druck als der Atmosphärendruck (Überdruck) steht, weil dann noch relativ sehr pralle Schlauchwände erreicht werden, was insbesondere zur Erzielung hoher Stützkräfte erwünscht ist.
Soll beispielsweise eine relativ große Brust abgestützt werden, dann wird es bevorzugt, den Schlauch mit einem größeren Luftdruck zu füllen, als vergleichsweise bei einer minderschweren Brust, bei der es ausreicht, den Schlauch lediglich mit Atmosphärendruck zu füllen.
Ein relativ prall gefüllter Schlauch besitzt eine hohe Stabilität bei trotzdem befriedigender Verformbarkeit, was insgesamt auch bei schweren Brüsten zu einer guten Lastverteilung auf die Länge des Schlauches mit angenehmem Tragekomfort führt.
Die Erfindung ist, wie zuvor bereits erwähnt, nicht darauf beschränkt, lediglich Luft oder Druckluft als Medium in dem Schlauch vorzusehen. Es können sämtliche gasförmige Medien verwendet werden, wie z. B. verschiedenartige Gase oder Gasgemische, welche ebenfalls unter Überdruck innerhalb des Schlauches vorliegen können. Es können aber auch Flüssigkeiten und deren Mischungen für die Schlauchfüllung vorgesehen sein, wobei dieser Anwendungsbereich vielfältig ist, so daß derartige Flüssigkeiten beispielsweise Wasser, Öle oder auch zähflüssige Pasten sein können. Auch Schaumstoffe oder aus geschäumtem Kunststoff bestehende Kunststoffkugeln können in den Hohlraum des Schlauches eingefüllt werden.
Bevorzugt wird, wenn der Schlauch in sich formstabil ist, jedoch immer noch die Eigenschaft aufweist, daß er in gewissen Grenzen je nach eingefülltem Medium elastisch und/oder plastisch deformierbar ist. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle von der Erfindung umfaßt sein sollen, einen derartigen Schlauch formstabil zu gestalten.
Formstabilität heißt, daß der Schlauch auch bei Füllung mit einem Medium und auch bei nutzungsbedingter Deformation nicht seine gewünschte Grundform verlieren soll. Die gewünschte Grundform wird durch die an sich bekannten BH-Bügel definiert, welche Grundform etwa bogenartig gemäß der Anatomie im unteren Bereich des Weiblichen Busens ausgebildet ist.
Daher ist es nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß in den mit einem Medium gefüllten Schlauch ein Formbügel nach dem Stand der Technik eingelegt ist, der dort lose im Schlauch eingelegt ist und der aus einem beliebigen, nach dem Stand der Technik bekannten, Material, wie z. B. Metall, kunststoffummanteltem Metall oder aus einem Kunststoff bestehen kann. Derartige Formbügel gehören zum Stand der Technik und wurden bereits schon in der Beschreibungseinleitung beschrieben.
Wenn man nun einen derartigen Formbügel in den mit einem Medium gefüllten Schlauch einlegt, dann behält der Schlauch seine Formstabilität bei, der Formbügel wird aber in dem Schlauchinneren so aufgenommen, daß er nur wenig an der Innenwand des Schlauches anliegt, so daß also der Schlauch selbst ein Polster in Richtung zu dem harten, unverformbaren Formbügel ergibt.
Hierdurch ergibt sich die überlegene Polsterwirkung des erfindungsgemäßen BH- Bügels, was bisher nicht bekannt war.
Anstatt die Formstabilität des Schlauches durch einen eingelegten, relativ starren Formbügel zu erreichen, gibt es noch andere Möglichkeiten, die ebenfalls von der Erfindung umfaßt sind.
In dieser zweiten Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, daß die Formstabilität des Schlauches dadurch erreicht wird, daß an der Innenseite des Schlauches eine Art einer relativ längenunveränderbaren Bandage vorgesehen wird, welche dafür sorgt, daß die Schlauchenden formstabil in ihrer Form gehalten werden, weil diese Bandage selbst im wesentlichen längenunveränderbar ist. Es können hierbei in die Schlauchwandung z. B. ein Textilgewebe oder ein Metallgewebe eingeformt werden, welche Gewebe dafür sorgen, daß der Schlauch selbst formstabil bleibt.
Derartige längenunveränderbare Bandagen können auch an dem Außenumfang des Schlauches angeformt sein.
In einer weiteren Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, daß in den Schlauch anstatt der Bandage andere längenunveränderbare und formstabile Elemente eingeformt oder angeformt sind, wie z. B. Drähte, Drahtgeflechte oder andere Formkörper, die eine Formstabilität aufweisen und die den Schlauch so abstützen, daß er nicht auseinandergebogen werden kann.
Derartige formstabile Elemente können - wie gesagt - außen an den Schlauch angeformt oder in den Schlauch eingeformt sein.
Neben der Einformung in den Innenraum können auch Einformungen in die Schlauchwandung oder Einformungen an den Außenumfang des Schlauches in Betracht gezogen werden.
Derartige Formeinlagen können auch aus einem hochkomprimierten Naturmaterial bestehen, wie z. B. einem hochkomprimierten Watte-Material, aus hochkomprimierten Kunststoff-Fasern und aus hochkomprimierten Filzprodukten, die ebenfalls derartige formstabile Formbügel ergeben, welche die Kontur des Schlauches stützen und halten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1: Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines BH-Bügels;
Fig. 2: den BH-Bügel nach Fig. 1 in Draufsicht;
Fig. 3: einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines BH-Bügels;
Fig. 4: eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines BH-Bügels;
Fig. 5: Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6: eine gegenüber Fig. 5 abgewandelte Ausführungsform.
In den Fig. 1 und 2 ist allgemein ein BH-Bügel 1 dargestellt, der aus einem elastomeren Schlauch 2 besteht, der bevorzugt aus einem Silikon-Material besteht.
Hierauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Statt eines Silikon-Materials können auch alle anderen elastomere Materialien verwendet werden, wie z. B. Kunststoffmaterialien beliebiger Art, im besonderen Polyurethan, Polyamid, Polypropylen, Polyester, Polyäthylen und dergleichen mehr.
Ebenso kann der Schlauch aus einem Naturmaterial bestehen, wie z. B. Naturkautschuk, Gummi und dergleichen mehr. Es kommt nur darauf an, daß der Schlauch 2 elastomere Eigenschaften hat und hermetisch dicht ist, um ein Medium darin geeignet aufnehmen zu können, ja eventuell sogar einem Überdruck standhalten zu können.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Einfachheit halber von einem Silikon- Schlauch ausgegangen, obwohl die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
Zur Herstellung eines mit einem Medium gefüllten Schlauches ist es vorgesehen, daß in den Schlauch 2 ein Formbügel 8 eingelegt wird, der einen beträchtlichen Abstand zu den Innenwänden des Schlauches aufweist, so wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Der Formbügel 8 besteht aus dem vorher erwähnten formstabilen Material und hält den Schlauch 2 selbst in der gewünschten Form.
Um den Schlauch 2 nun mit einem Medium zu füllen ist es vorgesehen, daß der Schlauch an beiden Schlauchenden 3, 4 mit jeweils einem Pfropfen 5, 6 verschlossen wird, wobei die Pfropfen 5, 6 bevorzugt aus einem flüssigen, aushärtbaren Silikon-Material bestehen, welches Material im heißen Zustand pfropfenförmig in die beiden Schlauchenden 3, 4 eingebracht wird.
Es wird nun mit einem nicht näher dargestellten Werkzeug auf die Pfropfen 5, 6 gerollt, so daß diese sich in den Pfeilrichtungen 7 aufeinander zu bewegen und hierdurch die Luft im Innenraum 10 des Schlauches 2 komprimieren, weil diese Pfropfen 5, 6 einen luftdichten Abschluß der Schlauchenden 3, 4 erbringen.
Auf diese Weise wird je nach Ausmaß der Bewegung der noch flüssigen Pfropfen 5, 6 in den Pfeilrichtungen 7 die Luft im Innenraum 10 komprimiert.
Ist der gewünschte Druck erreicht, dann wird das Werkzeug von den Pfropfen 5, 6 entfernt und die Pfropfen härten aus, wodurch gleichzeitig die beiden Schlauchenden 3, 4 verschweißt sind. Es handelt sich also um einen außerordentlich einfach herzustellenden und zuverlässigen, druckdichten Abschluß der Schlauchenden 3, 4 durch die erwähnten Pfropfen 5, 6.
Es kann hierbei noch vorgesehen werden, daß die Enden 9 des Formbügels 8 in das Material der Pfropfen 5, 6 eingeformt werden, um diese Enden 9 noch zusätzlich zu schützen und mit stoßdämpfenden Eigenschaften zu versehen.
Der Innenraum 10 ist also allgemein mit einer Luftfüllung 11 gefüllt. Es können jedoch auch andere Gase verwendet werden.
Die Fig. 3 zeigt, daß statt der Füllung mit Luft auch eine Gel-Füllung 12 vorgesehen werden kann, wobei dieselben Verhältnisse bestehen, wie sie anhand der Fig. 1 und 2 erläutert wurden.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen, daß die BH-Bügel 1, 15 auch in anderer Weise formstabil gehalten werden können, als vergleichsweise durch die Einlage eines Formbügels 8.
Hierzu zeigt die Fig. 4, daß bei der Ausführungsform des BH-Bügels 20 statt eines Formbügels 8 an der Innenseite des Schlauches 2 eine Bandage 16 angeformt ist, welche mit der Innenseite des Schlauches 2 verbunden ist, wobei die Bandage 16 selbst relativ längen unveränderbar ausgebildet ist.
Auf diese Weise wird sichergestellt, daß sich die Enden 3, 4 des Schlauches 2 nicht in den Pfeilrichtungen 17 auseinanderbewegen können. Es wird hierdurch die Formstabilität des BH-Bügels 20 erreicht.
Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach der Fig. 4, wobei noch zusätzlich angefügt wird, daß die Bandage 16 auch in das Material des Schlauches 2 eingeformt sein kann oder die Bandage 16 kann auch am Innenumfang des Schlauches, d. h. also im Innenraum 10, vorgesehen werden.
In der Abweichung zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 zeigt die Fig. 6 einen BH-Bügel 25 welcher vorsieht, daß anstatt einer im Querschnitt relativ flachen Bandage 16 auch ein im Querschnitt etwa runder Draht 21 mit einer entsprechenden Einbettung 22 am Außenumfang des Schlauches 2 angeordnet sein kann, um diesen formstabil zu halten.
Der hierdurch hergestellte BH-Bügel 25 weist also an der Außenseite einen entlanglaufenden Draht 21 auf, der dort angeformt ist.
Der Draht 21 kann aber auch in die Wandung des Schlauches eingebettet sein oder ebenfalls im Innenraum 10 an der inneren Wandung des Schlauches 2 angeformt sein.
Wichtig bei der Erfindung ist also, daß ein neuartiger BH-Bügel mit ausgezeichnetem stoßdämpfenden Effekt vorgeschlagen wird, so daß also lokale Druckstellen an der Haut vermieden werden, weil lokale Krafteinwirkungen auf den Außenumfang des Schlauches dazu führen, daß der Schlauch sich elastomer verformt und hierdurch der Druck im Innenraum ansteigt, so daß andere, bisher noch nicht belastete Stellen, nun aufgrund der erhöhten Steifigkeit des Schlauches besser zur Kraftübertragung beitragen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß aufgrund der Temperaturabhängigkeit des Füllungsmediums im Schlauch nun der BH-Bügel veränderte Eigenschaften aufweist, wenn er aufgrund der höheren Körpertemperatur der Trägerin - beispielsweise bei Sportausübung - mit entsprechender Temperaturerhöhung beaufschlagt wird. Das Medium im Innenraum 10 dehnt sich dann entsprechend unter Temperatureinwirkung aus und macht den Schlauch 2 insgesamt härter und besser kraftübertragend. Ein derartiger BH-Bügel wird deshalb bevorzugt auch für Sportbekleidung eingesetzt, weil er unter höherer Temperatureinwirkung verbesserte Stoßdämpfungseigenschaften aufweist.
Wichtig ist auch, daß die Erfindung nicht auf die hier gezeigte halbrunde Form des BH-Bügels beschränkt ist, sondern es können auch zwei derartige halbrunde BH- Bügel 1, 15, 20, 25 aneinandergefügt werden und der Druckraum beider BH-Bügel miteinander verbunden werden.
Statt der aneinandergefügten beiden Halbrundformen können auch die BH-Bügel andere Formen aufweisen, z. B. geschlossene Querschnitte, welche die gesamte Brust umfassen und vollumfänglich umschließen.
Zeichnungslegende
1
BH-Bügel
2
Schlauch
3
Schlauchende
4
Schlauchende
5
Pfropfen
6
Pfropfen
7
Pfeilrichtung
8
Formbügel
9
Ende
10
Innenraum
11
Luftfüllung
12
Gel-Füllung
13
-
14
-
15
BH-Bügel
16
Bandage
17
Pfeilrichtung
18
-
19
-
20
BH-Bügel
21
Draht
22
Einbettung
23
-
24
-
25
BH-Bügel

Claims (22)

1. BH-Bügel (1) als Einlage für einen Büstenhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der BH-Bügel (1) mindestens einen hohlen Schlauch (2) beinhaltet, in dessen Innenraum (10) sich ein Medium (11, 12) befindet, wobei der Schlauch (2) komprimierbar und/oder verformbar ausgebildet ist.
2. BH-Bügel (1) als Einlage für einen Büstenhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der BH-Bügel (1) mindestens einen hohlen Schlauch (2) beinhaltet, in dessen Innenraum (10) sich ein Medium (11, 12) befindet, wobei der Schlauch (2) komprimierbar und/oder verformbar ausgebildet ist, jedoch seine Grundform entlang seiner Längsachse im wesentlichen formstabil ist.
3. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur Verformbarkeit und/oder Komprimierbarkeit des Schlauches (2) das Material der Wandungen des Schlauches (2) selbst elastisch komprimierbar ausgebildet ist.
4. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (2) im wesentlichen hermetisch gasdicht abgedichtet ist.
5. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung des Schlauches (2) über jeweils endseitig angebrachte Pfropfen (5, 6) vorgesehen ist.
6. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das im Innenraum (10) des Schlauches (2) befindliche Medium (11, 12) komprimierbar und/oder verformbar und/oder innerhalb des Schlauches (2) verschiebbar ausgebildet ist.
7. BH-Bügel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (11) gasförmig ist.
8. BH-Bügel (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium (11) unter einem höheren Druck wie der normale atmosphärische Umgebungsdruck in dem Schlauch (2) vorliegt.
9. BH-Bügel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (12) flüssig ist.
10. BH-Bügel (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (12) ein zähflüssig Gel ist.
11. BH-Bügel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium ein Schaumstoff ist.
12. BH-Bügel (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der komprimierbare und/oder verformbare Schaumstoff in Form einer Vielzahl kleiner Stücke innerhalb des Schlauches (2) vorliegt.
13. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (2) aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet ist.
14. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformbarkeit und/oder Komprimierbarkeit des Schlauches (2) und/oder des Mediums (11, 12) elastisch und/oder plastisch erfolgt.
15. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stabilisierung der Grundform des Schlauches (2) ein die Grundform definierendes Element (8, 16, 21) am BH-Bügel (1) vorgesehen ist.
16. BH-Bügel (1) nach einem Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende Element (8) im Innenraum (10) des Schlauches (2) angebracht ist.
17. BH-Bügel (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende Element (8) an den Pfropfen (5, 6) and den Enden des Schlauches (2) befestigt ist.
18. BH-Bügel (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende Element im Material des Schlauches (2) selbst vorgesehen ist.
19. BH-Bügel (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende Element (16, 21), an der Innenwandung des Schlauches (2) oder an der Außenwandung des Schlauches (2) angebracht ist.
20. BH-Bügel (1) nach einem Anspruch 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende Element (8, 16, 21) im Querschnitt etwa rund oder rechteckförmig flach ausgebildet ist.
21. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende Element (8, 16, 21) sich etwa über die Länge des Schlauches (2) erstreckt.
22. BH-Bügel (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das formgebende Element (8, 16, 21) in einzelne, voneinander getrennte Teilelemente unterteilt ist.
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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: NTT NEW TEXTILE TECHNOLOGIES GMBH, 72336 BALINGEN,

8181 Inventor (new situation)

Inventor name: FROEHLICH, PETER, 72336 BALINGEN, DE

Inventor name: ZESCHKY, FRED, 72336 BALINGEN, DE

Inventor name: BAUER, HANS, 72336 BALINGEN, DE

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