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DE10036785C2 - Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegerätes und Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegerätes und Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens

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DE10036785C2
DE10036785C2 DE10036785A DE10036785A DE10036785C2 DE 10036785 C2 DE10036785 C2 DE 10036785C2 DE 10036785 A DE10036785 A DE 10036785A DE 10036785 A DE10036785 A DE 10036785A DE 10036785 C2 DE10036785 C2 DE 10036785C2
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Germany
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barcode
bar code
light rays
barcodes
reader
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Rolf Kaelberer
Nikolaos Vasiliadis
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Leuze Electronic GmbH and Co KG
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Leuze Electronic GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesege­ räts sowie ein Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens.
Bekannte Barcodelesegeräte werden zum Lesen von verschiedenen Barcodes eingesetzt, die auf Oberflächen von Objekten aufgebracht sind. Anhand eines Barcodes oder mehrerer Barcodes auf einem Objekt ist dieses eindeutig identi­ fizierbar.
Ein Verfahren zum Parametrisieren eines Barcode­ lesegerätes ist beispielsweise aus der DE 44 31 394 A1 bekannt.
Zur Kennzeichnung von Objekten werden verschiedene Barcodetypen einge­ setzt. Derartige Barcodes bestehen typischerweise aus einer Folge von hellen und dunklen Strichelementen, welche in einer bestimmten Folge hintereinander angeordnet sind. Zudem sind auch sogenannte zweidimensionale Barcodes be­ kannt, welche eine bestimmte Struktur von hellen und dunklen Flächenele­ menten aufweisen.
Sowohl für die herkömmlichen eindimensionalen Barcodes als auch für die zweidimensionalen Barcodes existiert eine Vielfalt unterschiedlicher Barcode­ typen wie zum Beispiel Pharmacodes, OMR-Codes oder EAN-Codes. Die ein­ zelnen Typen unterscheiden sich untereinander durch bestimmte Struktur­ merkmale der Kontrastmuster.
Demzufolge lassen sich die Barcodetypen nach bestimmten Strukturmerkmalen klassifizieren, wobei die Strukturmerkmale vorzugsweise so ausgebildet sind, dass die Barcodetypen eindeutig identifizierbar sind.
Manche Barcodetypen, wie zum Beispiel Pharmacodes oder OMR-Codes, sind jedoch so beschaffen, dass die Strukturmerkmale für eine eindeutige Identifi­ zierung nicht ausreichen.
Zudem sind oftmals Objekte mit mehreren Barcodes gekennzeichnet. In diesem Fall kann typischerweise nur ein Barcode zur Identifizierung eines Objekts die­ nen, während die anderen Barcodes hierfür irrelevant sind.
In derartigen Fällen wird mittels des Barcodelesegerätes aus einer Reihe von Barcodes, die beispielsweise auf einem Objekt angeordnet sind, während eines Parametriervorgangs der relevante Barcode zur Identifizierung ausgewählt.
Die Durchführung des Parametriervorgangs erfolgt derart, dass die nicht rele­ vanten Barcodes auf dem Objekt abgedeckt werden, so dass nur der Barcode zur Identifizierung des Objekts vom Barcodelesegerät erfasst wird. Dann wird der so ausgewählte Barcode mittels des Barcodelesegeräts gelesen. Um zu überprüfen, dass der richtige Barcode ausgewählt wurde, wird auf einer dem Barcodelesegerät zugeordneten Textanzeigeeinheit oder auf einem Bildschirm eine Rückmeldung ausgegeben. Wurde der richtige Barcode ausgewählt, wer­ den aus diesem Barcode Parameterwerte extrahiert.
Um Fehlermöglichkeiten weiter einzuschränken sind im Barcodelesegerät nur begrenzte Barcodearten eingespeichert, so dass von vornherein die Auswahl von Barcodes eingeschränkt ist.
Nachteilig hierbei ist der große konstruktive Aufwand, der für die Parametrisie­ rung notwendig ist. Insbesondere die Rückmeldung von Barcodeinformationen über eine separate Textanzeige oder einen Bildschirm stellt einen unerwünscht hohen Kostenfaktor dar.
Ferner ist nachteilig, dass durch die Abspeicherung von Barcodearten im Bar­ codelesegerät die Auswahl der Barcodes beim Parametriervorgang von vorn­ herein eingeschränkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache und sichere Parametrisierung von Barcodelesegeräten zu gewährleisten.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale der Ansprüche 1, 2 und 9 vor­ gesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Das erfindungsgemäße Barcodelesegerät weist einen Sendelichtstrahlen emit­ tierenden Sender, einen Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger und eine Ablenkeinheit auf, mittels derer die Sendelichtstrahlen innerhalb eines vorgegebenen Winkelbereichs Δα geführt sind. Die Detektion von Barcodes anhand der am Ausgang des Empfängers anstehenden Empfangssignale erfolgt in einer Auswerteeinheit.
Erfindungsgemäß wird der Parametriervorgang über ein Schaltsignal ausgelöst, welches in die Auswerteeinheit eingegeben wird. Daraufhin wird eine Reihe von Barcodes gelesen, die sich auf einem Objekt befinden.
Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung werden die Barcodes vom Barcodelesegerät nacheinander erfasst. Dann wird über das Barcodelesegerät einer der gelesenen Barcodes ausgewählt und mittels sichtbarer Markierungs­ lichtstrahlen optisch markiert. Ist der Anwender mit der Auswahl einverstan­ den, quittiert dieser den ausgewählten Barcode, worauf von diesem Parameter­ werte abgeleitet und im Barcodelesegerät abgespeichert werden. Bei fehlender Quittierung wird der ausgewählte Barcode verworfen, worauf vorzugsweise ein neuer Barcode ausgewählt und der Parametriervorgang neu gestartet wird.
Alternativ wird, falls der Anwender mit dem ausgewählten Barcode nicht ein­ verstanden ist, durch erneutes Auslösen eines weiteren Parametriervorgangs der ausgewählte Barcode verworfen.
In einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung werden die innerhalb des Win­ kelbereichs Δα erfassten Barcodes nacheinander optisch markiert.
Der Anwender wählt dann vorzugsweise wiederum über ein Steuersignal den gewünschten Barcode aus, aus welchem dann die Parameterwerte abgeleitet werden.
Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass die Auswahl von Barcodes zur Parametrisierung über die sichtbaren Markie­ rungslichtstrahlen in Form einer optischen Markierung auf einfache Weise kontrolliert werden kann. Zusätzliche Kontrolleinheiten, wie zum Beispiel Textanzeigen oder Bildschirme, werden nicht benötigt. Auch ist es nicht not­ wendig, die Anzahl der Barcodetypen im Barcodelesegerät zu beschränken. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind dabei die Markierungs­ lichtstrahlen von den Sendelichtstrahlen selbst gebildet, so dass zur Generie­ rung der Markierungslichtstrahlen kein zusätzlicher Sender benötigt wird. Die Markierung eines ausgewählten Barcodes erfolgt vorzugsweise derart, dass der Sender nur dann aktiviert ist, wenn dieser über den ausgewählten Barcode ge­ führt ist.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1: Ein Ausführungsbeispiel eines Barcodelesegeräts zum Abtasten einer Reihe von Barcodes.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Barcodelesege­ räts 1 zum Erfassen von Barcodes 2 auf einem Objekt 3 dargestellt. Das Objekt 3 besteht dabei beispielsweise aus einem Paket, auf welchem in einer Reihe unterschiedliche Barcodes 2 angebracht sind.
Aus der Reihe von Barcodes 2 dient vorzugsweise nur ein Barcode 2 zur Identi­ fizierung des Objekts 3. Über einen Parametriervorgang wird dieser Barcode 2 auf dem Objekt 3 ausgewählt, vom Barcodelesegerät 1 erfasst und dann deko­ diert. Aus diesen Daten werden innerhalb des Parametriervorgangs Parameter­ werte abgeleitet. Derartige Parameterwerte sind insbesondere die im Muster des Barcodes 2 enthaltene Barcodeinformation, die Barcodeart, die Stellenzahl des Barcodes 2, der räumlich definierte Bereich um die Position des Barcodes 2 sowie Kombinationen der genannten Parameterwerte.
Das in Fig. 1 dargestellte Barcodelesegerät 1 weist einen Sendelichtstrahlen 4 emittierenden Sender S. einen Empfangslichtstrahlen 6 empfangenden Emp­ fänger 7 sowie eine Ablenkeinheit 8 auf. Der Sender 5 besteht aus einer Laser­ diode, der Empfänger 7 aus einer Fotodiode. Die Ablenkeinheit 8 besteht im wesentlichen aus einem motorisch getriebenen, rotierenden Polygonspiegelrad, über welches die Sende- 4 und Empfangslichtstrahlen 6 geführt sind.
Durch die Drehbewegung des Polygonspiegelrades überstreichen die Sende­ lichtstrahlen 4 periodisch einen Abtastbereich. Der Abtastbereich liegt in einer Ebene und erstreckt sich über einen Winkelbereich Δα.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind sämtliche Barcodes 2 in einer Reihe auf dem Objekt 3 angeordnet und liegen innerhalb des Abtastbereichs, so dass sämtliche Barcodes 2 mit den innerhalb des Winkelbereichs Δα geführten Sen­ delichtstrahlen 4 erfasst werden. Zur Erfassung der Barcodes 2 werden die am Ausgang des Empfängers 7 anstehenden Empfangssignale in einer Auswerte­ einheit 9 ausgewertet. Die Auswerteeinheit 9, die beispielsweise von einem Microcontroller gebildet ist, dient zudem zur Ansteuerung des Senders 5. Auf die Auswerteeinheit 9 ist ein Schalteingang 10 geführt. Über den Schalteingang 10 können Schaltsignale und gegebenenfalls Parametriersignale in die Aus­ werteeinheit 9 eingelesen werden. Die Parametriersignale können gegebenen­ falls auch über einen separaten, nicht dargestellten Parametereingang eingele­ sen werden. Der Schalteingang 10 ist an eine nicht dargestellte Steuereinheit, wie zum Beispiel eine SPS-Steuerung, angeschlossen.
Der Parametriervorgang wird über ein Schaltsignal ausgelöst, welches vom Anwender über Schalter oder dergleichen in der Steuereinheit generiert wird und über den Schalteingang 10 in die Auswerteeinheit 9 des Barcodelesegerät 1 eingelesen wird.
Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung werden nach Eingabe des Schaltsignals zunächst mit dem Barcodelesegerät 1 die im Abtastbereich lie­ genden Barcodes 2 eingelesen. Danach wird ein erster Barcode 2 über das Bar­ codelesegerät 1 ausgewählt. Dieser Barcode 2 wird dem Anwender durch eine optische Markierung angezeigt.
Zur optischen Markierung sind sichtbare Markierungslichtstrahlen vorgesehen. Prinzipiell können diese sichtbaren Markierungslichtstrahlen von einem zwei­ ten, nicht dargestellten Sender emittiert werden. Der zweite Sender ist dann vorzugsweise so angeordnet, dass die von diesem emittierten Markierungslicht­ strahlen wie die Sendelichtstrahlen 4 über die Ablenkeinheit 8 geführt sind und damit koaxial zu diesen verlaufend periodisch innerhalb des Winkelbereichs geführt sind.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Markierungslichtstrahlen von den Sendelichtstrahlen 4 selbst gebildet, so dass die Wellenlängen der Sende­ lichtstrahlen 4 in diesem Fall im sichtbaren Bereich liegen. Auf einen zweiten Sender kann somit verzichtet werden.
Zur optischen Markierung eines ausgewählten Barcodes 2 ist der die Markie­ rungslichtstrahlen emittierende Sender 5 nur innerhalb des Winkelausschnitts des Winkelbereichs Δα aktiviert, während dessen die Markierungslichtstrahlen über den jeweiligen ausgewählten Barcode 2 geführt sind. Der ausgewählte Barcode 2 wird damit gezielt von den Markierungslichtstrahlen ausgeleuchtet und ist als solcher auf einfache Weise vom Anwender erkennbar. Die entspre­ chende Ansteuerung des Senders 5 erfolgt über die Auswerteeinheit 9 in Ab­ hängigkeit der dort abgespeicherten winkelabhängigen Informationen sämtli­ cher erfasster Barcodes (2).
Anhand der optischen Markierung des ausgewählten Barcodes 2 prüft der An­ wender, ob die Auswahl des Barcodes 2 richtig war. Falls die Auswahl richtig war, quittiert der Anwender den ausgewählten Barcode 2, worauf in der Aus­ werteeinheit 9 aus diesem ausgewählten und quittierten Barcode 2 die entspre­ chenden Parameterwerte abgeleitet und für den nachfolgenden Betrieb des Bar­ codelesegeräts 1 abgespeichert werden. Falls die Auswahl nicht richtig war, wird diese vom Anwender verworfen, worauf vom Barcodelesegerät 1 ein neu­ er Barcode 2 ausgewählt und markiert wird, wobei auch diese Auswahl vom Anwender zu quittieren ist. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis vom Anwender eine Quittierung erfolgt ist.
In einer ersten Ausführungsform kann der Anwender über den Parametrierein­ gang oder den Schalteingang 10 ein Steuersignal in das Barcodelesegerät 1 ein­ geben, wenn er mit der getroffenen Auswahl des Barcodes 2 nicht einverstan­ den ist. Dann wird der ausgewählte Barcode 2 verworfen, der Parametriervor­ gang neu gestartet und ein neuer Barcode 2 ausgewählt. Dieser Vorgang wie­ derholt sich solange bis der Anwender mit der Auswahl einverstanden ist. Dann erfolgt keine Eingabe eines Steuersignals, so dass der ausgewählte Barcode 2 zur Ableitung von Parameterwerten verwendet wird. Zweckmäßigerweise ist in der Auswerteeinheit 9 des Barcodelesegeräts 1 ein Zeitintervall vorgebbar, in­ nerhalb dessen ein Steuersignal registriert werden muß, damit ein ausgewählter Barcode 2 verworfen wird.
Alternativ gibt der Anwender beispielsweise über den Parametriereingang ein die Quittierung bildendes Steuersignal in das Barcodelesegerät 1 ein, sobald ein ausgewählter Barcode 2 durch optische Markierung angezeigt wird. War dage­ gen die Auswahl nicht richtig, wird vom Anwender vorzugsweise während eines über die Auswerteeinheit 9 vorgegebenen Zeitintervalls keine Quittierung eingegeben, wodurch die eingelesenen Werte des ausgewählten Barcodes 2 verworfen werden und der Parametriervorgang mit einem anderen ausgewähl­ ten Barcode 2 neu gestartet wird.
In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann der Anwender einen ausgewählten Barcode 2 dadurch verwerfen, dass er einen weiteren Paramet­ riervorgang auslöst. Darauf wird der erste Parametriervorgang komplett been­ det. Während des darauffolgenden zweiten Parametriervorganges kann die Auswahl der Barcodes 2 von neuem beginnen.
Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Auswahl der zur Parametrisierung verwendeten Barcodes 2 aktiv über den Anwender des Bar­ codelesegeräts 1.
In diesem Fall werden wiederum die in Fig. 1 dargestellten Barcodes 2 auf dem Objekt 3 nach Eingabe des Schaltsignals in das Barcodelesegerät 1 inner­ halb des Winkelbereichs Δα nacheinander abgetastet.
Dann werden, vorzugsweise in vorgebbaren Zeitintervallen, die einzelnen Bar­ codes 2 nacheinander optisch markiert. Die optische Markierung erfolgt wie­ derum derart, dass der Sender 5 nur dann aktiviert wird, wenn die Sendelicht­ strahlen 4 auf den betreffenden Barcode 2 treffen.
Auf diese Weise werden die Barcodes 2 nacheinander dem Benutzer angezeigt, wobei die Anzeigezeiten für die einzelnen Barcodes 2 zweckmäßig so gewählt sind, dass der Anwender genügend Zeit für die Auswahl eines Barcodes 2 hat.
Sobald der vom Anwender gewünschte Barcode 2 markiert ist, gibt der An­ wender vorzugsweise wiederum über einen Parametriereingang ein Steuersignal als Quittierung in den Barcode 2 ein, worauf in der Auswerteeinheit 9 aus dem ausgewählten Barcode 2 die Parameterwerte abgeleitet werden.
Wird dagegen ein vom Anwender nicht gewünschter Barcode 2 angezeigt, so wird dieser dadurch verworfen, dass der Anwender die Anzeigezeit dieses Bar­ codes 2 ohne Eingabe einer Quittierung verstreichen lässt, worauf der nächste Barcode 2 angezeigt wird.
Prinzipiell können bei einem Parametriervorgang auch mehrere Barcodes 2 ausgewählt werden, wobei für jeden ausgewählten Barcode 2 Parameterwerte abgeleitet werden.
Vorzugsweise wird dann dem Anwender über geeignete Anzeigemittel ange­ zeigt, wenn ein ausgewählter Barcode 2 bereits zur Parametrisierung verwendet wurde.
Wird ein weiterer Parametriervorgang gestartet, nachdem zuvor bereits ein erster Parametriervorgang durchgeführt worden ist, werden zweckmäßigerwei­ se vor Beginn des weiteren Parametriervorganges die während des ersten Pa­ rametriervorganges ermittelten Parameterwerte gelöscht.
Während der Durchführung des weiteren Parametriervorganges stehen dann zweckmäßigerweise sämtliche erfassten Barcodes 2 wieder zur Auswahl, ins­ besondere auch diejenigen Barcodes 2, die während des ersten Parametriervor­ ganges verworfen wurden.
Bezugszeichenliste
1
Barcodelesegerät
2
Barcode
3
Objekt
4
Sendelichtstrahlen
5
Sender
6
Empfangslichtstrahlen
7
Empfänger
8
Ablenkeinheit
9
Auswerteeinheit
10
Schalteingang

Claims (13)

1. Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegeräts mit einem Sen­ delichtstrahlen emittierenden Sender, einem Empfangslichtstrahlen emp­ fangenden Empfänger und einer Ablenkeinheit, mittels derer die Sende­ lichtstrahlen innerhalb eines Winkelbereichs Δα geführt sind, gekenn­ zeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
  • - Auslösen des Parametriervorgangs durch ein Schaltsignal, welches in das Barcodelesegerät (1) eingelesen wird,
  • - Lesen einer Reihe von Barcodes (2) mittels der Sendelichtstrahlen (4) innerhalb des Winkelbereichs Δα,
  • - Auswahl eines der gelesenen Barcodes (2) durch das Barcodelesege­ rät (1),
  • - optische Markierung des ausgewählten Barcodes (2) mittels sichtba­ rer Markierungslichtstrahlen,
  • - Quittieren oder Verwerfen eines ausgewählten Barcodes (2),
  • - Ableiten von Parameterwerten aus ausgewählten und quittierten Bar­ codes (2).
2. Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegeräts mit einem Sen­ delichtstrahlen emittierenden Sender, einem Empfangslichtstrahlen emp­ fangenden Empfänger und einer Ablenkeinheit, mittels derer die Sende­ lichtstrahlen innerhalb eines Winkelelements Δα geführt sind, gekenn­ zeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- Auslösen des Parametriervorgangs durch ein Schaltsignal, welches in das Barcodelesegerät (1) eingelesen wird,
  • - Abtasten einer Reihe von Barcodes (2) mittels des Barcodelesegeräts (1), wobei die erfassten Barcodes (2) mittels sichtbarer Markierungs­ lichtstrahlen nacheinander optisch markiert werden,
  • - Auswahl eines der optisch markierten Barcodes (2),
  • - Ableiten von Parameterwerten aus dem ausgewählten Barcode (2).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verwerfen eines ausgewählten Barcodes (2) durch Eingabe eines Steuersignals er­ folgt und dass ein ausgewählter Barcode (2) quittiert ist, falls innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls keine Eingabe des Steuersignals regist­ riert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Quittierung eines ausgewählten Barcodes (2) ein Steuersignal in das Barcodelesegerät (1) eingegeben wird, und dass bei Ausbleiben des Steuersignals der ausgewählte Barcode (2) verworfen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass nach Verwerfen eines ausgewählten Barcodes (2) ein nächster Barcode (2) ausgewählt wird und der Parametriervorgang wiederholt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass während des Parametriervorgangs Parameterwerte aus mehreren ausgewählten Barcodes (2) abgeleitet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anwen­ der des Barcodelesegeräts (1) angezeigt wird, wenn ein ausgewählter Barcode (2) bereits zur Parametrisierung verwendet wurde.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass von dem ausgewählten Barcode (2) folgende Parameterwerte extrahiert und abgespeichert werden:
  • - die im Muster des Barcodes (2) enthaltene Barcodeinformation,
  • - die Barcodeart,
  • - die Stellenzahl des Barcodes (2),
  • - und/oder der räumlich definierte Bereich um die Position des Barco­ des (2).
9. Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens nach einem der An­ sprüche 1-8 mit einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender, einem Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger, einer Ablenkeinheit, mittels derer die Sendelichtstrahlen innerhalb eines Winkelbereichs Δα geführt sind, und einer Auswerteeinheit zur Auswertung der Empfangs­ signale des Empfängers, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auswerte­ einheit (9) in Abhängigkeit eines Schaltsignals ein Barcode (2) aus einer Reihe von mittels der Sendelichtstrahlen (4) gelesenen Barcodes (2) aus­ wählbar ist und mittels sichtbarer Markierungslichtstrahlen markierbar ist, und dass von einem ausgewählten Barcode (2) in der Auswerteeinheit (9) Parameterwerte ableitbar sind.
10. Barcodelesegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungslichtstrahlen von einem zweiten Sender emittiert werden, wobei die Markierungslichtstrahlen mit den Sendelichtstrahlen (4) über die Ablenkeinheit (8) geführt sind.
11. Barcodelesegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungslichtstrahlen von den vom Sender (5) emittierten Sendelicht­ strahlen (4) gebildet sind.
12. Barcodelesegerät nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekenn­ zeichnet, dass zur Anzeige eines ausgewählten Barcodes (2) der die Mar­ kierungslichtstrahlen emittierende Sender (5) nur dann aktiviert ist, wenn die Markierungslichtstrahlen über den ausgewählten Barcode (2) geführt sind.
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