DE10036785C2 - Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegerätes und Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegerätes und Barcodelesegerät zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesege
räts sowie ein Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens.
Bekannte Barcodelesegeräte werden zum Lesen von verschiedenen Barcodes
eingesetzt, die auf Oberflächen von Objekten aufgebracht sind. Anhand eines
Barcodes oder mehrerer Barcodes auf einem Objekt ist dieses eindeutig identi
fizierbar.
Ein Verfahren zum Parametrisieren eines Barcode
lesegerätes ist beispielsweise aus der DE 44 31 394 A1
bekannt.
Zur Kennzeichnung von Objekten werden verschiedene Barcodetypen einge
setzt. Derartige Barcodes bestehen typischerweise aus einer Folge von hellen
und dunklen Strichelementen, welche in einer bestimmten Folge hintereinander
angeordnet sind. Zudem sind auch sogenannte zweidimensionale Barcodes be
kannt, welche eine bestimmte Struktur von hellen und dunklen Flächenele
menten aufweisen.
Sowohl für die herkömmlichen eindimensionalen Barcodes als auch für die
zweidimensionalen Barcodes existiert eine Vielfalt unterschiedlicher Barcode
typen wie zum Beispiel Pharmacodes, OMR-Codes oder EAN-Codes. Die ein
zelnen Typen unterscheiden sich untereinander durch bestimmte Struktur
merkmale der Kontrastmuster.
Demzufolge lassen sich die Barcodetypen nach bestimmten Strukturmerkmalen
klassifizieren, wobei die Strukturmerkmale vorzugsweise so ausgebildet sind,
dass die Barcodetypen eindeutig identifizierbar sind.
Manche Barcodetypen, wie zum Beispiel Pharmacodes oder OMR-Codes, sind
jedoch so beschaffen, dass die Strukturmerkmale für eine eindeutige Identifi
zierung nicht ausreichen.
Zudem sind oftmals Objekte mit mehreren Barcodes gekennzeichnet. In diesem
Fall kann typischerweise nur ein Barcode zur Identifizierung eines Objekts die
nen, während die anderen Barcodes hierfür irrelevant sind.
In derartigen Fällen wird mittels des Barcodelesegerätes aus einer Reihe von
Barcodes, die beispielsweise auf einem Objekt angeordnet sind, während eines
Parametriervorgangs der relevante Barcode zur Identifizierung ausgewählt.
Die Durchführung des Parametriervorgangs erfolgt derart, dass die nicht rele
vanten Barcodes auf dem Objekt abgedeckt werden, so dass nur der Barcode
zur Identifizierung des Objekts vom Barcodelesegerät erfasst wird. Dann wird
der so ausgewählte Barcode mittels des Barcodelesegeräts gelesen. Um zu
überprüfen, dass der richtige Barcode ausgewählt wurde, wird auf einer dem
Barcodelesegerät zugeordneten Textanzeigeeinheit oder auf einem Bildschirm
eine Rückmeldung ausgegeben. Wurde der richtige Barcode ausgewählt, wer
den aus diesem Barcode Parameterwerte extrahiert.
Um Fehlermöglichkeiten weiter einzuschränken sind im Barcodelesegerät nur
begrenzte Barcodearten eingespeichert, so dass von vornherein die Auswahl
von Barcodes eingeschränkt ist.
Nachteilig hierbei ist der große konstruktive Aufwand, der für die Parametrisie
rung notwendig ist. Insbesondere die Rückmeldung von Barcodeinformationen
über eine separate Textanzeige oder einen Bildschirm stellt einen unerwünscht
hohen Kostenfaktor dar.
Ferner ist nachteilig, dass durch die Abspeicherung von Barcodearten im Bar
codelesegerät die Auswahl der Barcodes beim Parametriervorgang von vorn
herein eingeschränkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache und sichere
Parametrisierung von Barcodelesegeräten zu gewährleisten.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale der Ansprüche 1, 2 und 9 vor
gesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Das erfindungsgemäße Barcodelesegerät weist einen Sendelichtstrahlen emit
tierenden Sender, einen Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger und
eine Ablenkeinheit auf, mittels derer die Sendelichtstrahlen innerhalb eines
vorgegebenen Winkelbereichs Δα geführt sind. Die Detektion von Barcodes
anhand der am Ausgang des Empfängers anstehenden Empfangssignale erfolgt
in einer Auswerteeinheit.
Erfindungsgemäß wird der Parametriervorgang über ein Schaltsignal ausgelöst,
welches in die Auswerteeinheit eingegeben wird. Daraufhin wird eine Reihe
von Barcodes gelesen, die sich auf einem Objekt befinden.
Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung werden die Barcodes vom
Barcodelesegerät nacheinander erfasst. Dann wird über das Barcodelesegerät
einer der gelesenen Barcodes ausgewählt und mittels sichtbarer Markierungs
lichtstrahlen optisch markiert. Ist der Anwender mit der Auswahl einverstan
den, quittiert dieser den ausgewählten Barcode, worauf von diesem Parameter
werte abgeleitet und im Barcodelesegerät abgespeichert werden. Bei fehlender
Quittierung wird der ausgewählte Barcode verworfen, worauf vorzugsweise ein
neuer Barcode ausgewählt und der Parametriervorgang neu gestartet wird.
Alternativ wird, falls der Anwender mit dem ausgewählten Barcode nicht ein
verstanden ist, durch erneutes Auslösen eines weiteren Parametriervorgangs der
ausgewählte Barcode verworfen.
In einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung werden die innerhalb des Win
kelbereichs Δα erfassten Barcodes nacheinander optisch markiert.
Der Anwender wählt dann vorzugsweise wiederum über ein Steuersignal den
gewünschten Barcode aus, aus welchem dann die Parameterwerte abgeleitet
werden.
Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass
die Auswahl von Barcodes zur Parametrisierung über die sichtbaren Markie
rungslichtstrahlen in Form einer optischen Markierung auf einfache Weise
kontrolliert werden kann. Zusätzliche Kontrolleinheiten, wie zum Beispiel
Textanzeigen oder Bildschirme, werden nicht benötigt. Auch ist es nicht not
wendig, die Anzahl der Barcodetypen im Barcodelesegerät zu beschränken. In
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind dabei die Markierungs
lichtstrahlen von den Sendelichtstrahlen selbst gebildet, so dass zur Generie
rung der Markierungslichtstrahlen kein zusätzlicher Sender benötigt wird. Die
Markierung eines ausgewählten Barcodes erfolgt vorzugsweise derart, dass der
Sender nur dann aktiviert ist, wenn dieser über den ausgewählten Barcode ge
führt ist.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnung erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1: Ein Ausführungsbeispiel eines Barcodelesegeräts zum Abtasten
einer Reihe von Barcodes.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Barcodelesege
räts 1 zum Erfassen von Barcodes 2 auf einem Objekt 3 dargestellt. Das Objekt
3 besteht dabei beispielsweise aus einem Paket, auf welchem in einer Reihe
unterschiedliche Barcodes 2 angebracht sind.
Aus der Reihe von Barcodes 2 dient vorzugsweise nur ein Barcode 2 zur Identi
fizierung des Objekts 3. Über einen Parametriervorgang wird dieser Barcode 2
auf dem Objekt 3 ausgewählt, vom Barcodelesegerät 1 erfasst und dann deko
diert. Aus diesen Daten werden innerhalb des Parametriervorgangs Parameter
werte abgeleitet. Derartige Parameterwerte sind insbesondere die im Muster
des Barcodes 2 enthaltene Barcodeinformation, die Barcodeart, die Stellenzahl
des Barcodes 2, der räumlich definierte Bereich um die Position des Barcodes 2
sowie Kombinationen der genannten Parameterwerte.
Das in Fig. 1 dargestellte Barcodelesegerät 1 weist einen Sendelichtstrahlen 4
emittierenden Sender S. einen Empfangslichtstrahlen 6 empfangenden Emp
fänger 7 sowie eine Ablenkeinheit 8 auf. Der Sender 5 besteht aus einer Laser
diode, der Empfänger 7 aus einer Fotodiode. Die Ablenkeinheit 8 besteht im
wesentlichen aus einem motorisch getriebenen, rotierenden Polygonspiegelrad,
über welches die Sende- 4 und Empfangslichtstrahlen 6 geführt sind.
Durch die Drehbewegung des Polygonspiegelrades überstreichen die Sende
lichtstrahlen 4 periodisch einen Abtastbereich. Der Abtastbereich liegt in einer
Ebene und erstreckt sich über einen Winkelbereich Δα.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind sämtliche Barcodes 2 in einer Reihe
auf dem Objekt 3 angeordnet und liegen innerhalb des Abtastbereichs, so dass
sämtliche Barcodes 2 mit den innerhalb des Winkelbereichs Δα geführten Sen
delichtstrahlen 4 erfasst werden. Zur Erfassung der Barcodes 2 werden die am
Ausgang des Empfängers 7 anstehenden Empfangssignale in einer Auswerte
einheit 9 ausgewertet. Die Auswerteeinheit 9, die beispielsweise von einem
Microcontroller gebildet ist, dient zudem zur Ansteuerung des Senders 5. Auf
die Auswerteeinheit 9 ist ein Schalteingang 10 geführt. Über den Schalteingang
10 können Schaltsignale und gegebenenfalls Parametriersignale in die Aus
werteeinheit 9 eingelesen werden. Die Parametriersignale können gegebenen
falls auch über einen separaten, nicht dargestellten Parametereingang eingele
sen werden. Der Schalteingang 10 ist an eine nicht dargestellte Steuereinheit,
wie zum Beispiel eine SPS-Steuerung, angeschlossen.
Der Parametriervorgang wird über ein Schaltsignal ausgelöst, welches vom
Anwender über Schalter oder dergleichen in der Steuereinheit generiert wird
und über den Schalteingang 10 in die Auswerteeinheit 9 des Barcodelesegerät 1
eingelesen wird.
Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung werden nach Eingabe des
Schaltsignals zunächst mit dem Barcodelesegerät 1 die im Abtastbereich lie
genden Barcodes 2 eingelesen. Danach wird ein erster Barcode 2 über das Bar
codelesegerät 1 ausgewählt. Dieser Barcode 2 wird dem Anwender durch eine
optische Markierung angezeigt.
Zur optischen Markierung sind sichtbare Markierungslichtstrahlen vorgesehen.
Prinzipiell können diese sichtbaren Markierungslichtstrahlen von einem zwei
ten, nicht dargestellten Sender emittiert werden. Der zweite Sender ist dann
vorzugsweise so angeordnet, dass die von diesem emittierten Markierungslicht
strahlen wie die Sendelichtstrahlen 4 über die Ablenkeinheit 8 geführt sind und
damit koaxial zu diesen verlaufend periodisch innerhalb des Winkelbereichs
geführt sind.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Markierungslichtstrahlen von
den Sendelichtstrahlen 4 selbst gebildet, so dass die Wellenlängen der Sende
lichtstrahlen 4 in diesem Fall im sichtbaren Bereich liegen. Auf einen zweiten
Sender kann somit verzichtet werden.
Zur optischen Markierung eines ausgewählten Barcodes 2 ist der die Markie
rungslichtstrahlen emittierende Sender 5 nur innerhalb des Winkelausschnitts
des Winkelbereichs Δα aktiviert, während dessen die Markierungslichtstrahlen
über den jeweiligen ausgewählten Barcode 2 geführt sind. Der ausgewählte
Barcode 2 wird damit gezielt von den Markierungslichtstrahlen ausgeleuchtet
und ist als solcher auf einfache Weise vom Anwender erkennbar. Die entspre
chende Ansteuerung des Senders 5 erfolgt über die Auswerteeinheit 9 in Ab
hängigkeit der dort abgespeicherten winkelabhängigen Informationen sämtli
cher erfasster Barcodes (2).
Anhand der optischen Markierung des ausgewählten Barcodes 2 prüft der An
wender, ob die Auswahl des Barcodes 2 richtig war. Falls die Auswahl richtig
war, quittiert der Anwender den ausgewählten Barcode 2, worauf in der Aus
werteeinheit 9 aus diesem ausgewählten und quittierten Barcode 2 die entspre
chenden Parameterwerte abgeleitet und für den nachfolgenden Betrieb des Bar
codelesegeräts 1 abgespeichert werden. Falls die Auswahl nicht richtig war,
wird diese vom Anwender verworfen, worauf vom Barcodelesegerät 1 ein neu
er Barcode 2 ausgewählt und markiert wird, wobei auch diese Auswahl vom
Anwender zu quittieren ist. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis vom
Anwender eine Quittierung erfolgt ist.
In einer ersten Ausführungsform kann der Anwender über den Parametrierein
gang oder den Schalteingang 10 ein Steuersignal in das Barcodelesegerät 1 ein
geben, wenn er mit der getroffenen Auswahl des Barcodes 2 nicht einverstan
den ist. Dann wird der ausgewählte Barcode 2 verworfen, der Parametriervor
gang neu gestartet und ein neuer Barcode 2 ausgewählt. Dieser Vorgang wie
derholt sich solange bis der Anwender mit der Auswahl einverstanden ist. Dann
erfolgt keine Eingabe eines Steuersignals, so dass der ausgewählte Barcode 2
zur Ableitung von Parameterwerten verwendet wird. Zweckmäßigerweise ist in
der Auswerteeinheit 9 des Barcodelesegeräts 1 ein Zeitintervall vorgebbar, in
nerhalb dessen ein Steuersignal registriert werden muß, damit ein ausgewählter
Barcode 2 verworfen wird.
Alternativ gibt der Anwender beispielsweise über den Parametriereingang ein
die Quittierung bildendes Steuersignal in das Barcodelesegerät 1 ein, sobald ein
ausgewählter Barcode 2 durch optische Markierung angezeigt wird. War dage
gen die Auswahl nicht richtig, wird vom Anwender vorzugsweise während
eines über die Auswerteeinheit 9 vorgegebenen Zeitintervalls keine Quittierung
eingegeben, wodurch die eingelesenen Werte des ausgewählten Barcodes 2
verworfen werden und der Parametriervorgang mit einem anderen ausgewähl
ten Barcode 2 neu gestartet wird.
In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann der Anwender einen
ausgewählten Barcode 2 dadurch verwerfen, dass er einen weiteren Paramet
riervorgang auslöst. Darauf wird der erste Parametriervorgang komplett been
det. Während des darauffolgenden zweiten Parametriervorganges kann die
Auswahl der Barcodes 2 von neuem beginnen.
Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Auswahl der zur
Parametrisierung verwendeten Barcodes 2 aktiv über den Anwender des Bar
codelesegeräts 1.
In diesem Fall werden wiederum die in Fig. 1 dargestellten Barcodes 2 auf
dem Objekt 3 nach Eingabe des Schaltsignals in das Barcodelesegerät 1 inner
halb des Winkelbereichs Δα nacheinander abgetastet.
Dann werden, vorzugsweise in vorgebbaren Zeitintervallen, die einzelnen Bar
codes 2 nacheinander optisch markiert. Die optische Markierung erfolgt wie
derum derart, dass der Sender 5 nur dann aktiviert wird, wenn die Sendelicht
strahlen 4 auf den betreffenden Barcode 2 treffen.
Auf diese Weise werden die Barcodes 2 nacheinander dem Benutzer angezeigt,
wobei die Anzeigezeiten für die einzelnen Barcodes 2 zweckmäßig so gewählt
sind, dass der Anwender genügend Zeit für die Auswahl eines Barcodes 2 hat.
Sobald der vom Anwender gewünschte Barcode 2 markiert ist, gibt der An
wender vorzugsweise wiederum über einen Parametriereingang ein Steuersignal
als Quittierung in den Barcode 2 ein, worauf in der Auswerteeinheit 9 aus
dem ausgewählten Barcode 2 die Parameterwerte abgeleitet werden.
Wird dagegen ein vom Anwender nicht gewünschter Barcode 2 angezeigt, so
wird dieser dadurch verworfen, dass der Anwender die Anzeigezeit dieses Bar
codes 2 ohne Eingabe einer Quittierung verstreichen lässt, worauf der nächste
Barcode 2 angezeigt wird.
Prinzipiell können bei einem Parametriervorgang auch mehrere Barcodes 2
ausgewählt werden, wobei für jeden ausgewählten Barcode 2 Parameterwerte
abgeleitet werden.
Vorzugsweise wird dann dem Anwender über geeignete Anzeigemittel ange
zeigt, wenn ein ausgewählter Barcode 2 bereits zur Parametrisierung verwendet
wurde.
Wird ein weiterer Parametriervorgang gestartet, nachdem zuvor bereits ein
erster Parametriervorgang durchgeführt worden ist, werden zweckmäßigerwei
se vor Beginn des weiteren Parametriervorganges die während des ersten Pa
rametriervorganges ermittelten Parameterwerte gelöscht.
Während der Durchführung des weiteren Parametriervorganges stehen dann
zweckmäßigerweise sämtliche erfassten Barcodes 2 wieder zur Auswahl, ins
besondere auch diejenigen Barcodes 2, die während des ersten Parametriervor
ganges verworfen wurden.
1
Barcodelesegerät
2
Barcode
3
Objekt
4
Sendelichtstrahlen
5
Sender
6
Empfangslichtstrahlen
7
Empfänger
8
Ablenkeinheit
9
Auswerteeinheit
10
Schalteingang
Claims (13)
1. Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegeräts mit einem Sen
delichtstrahlen emittierenden Sender, einem Empfangslichtstrahlen emp
fangenden Empfänger und einer Ablenkeinheit, mittels derer die Sende
lichtstrahlen innerhalb eines Winkelbereichs Δα geführt sind, gekenn
zeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- - Auslösen des Parametriervorgangs durch ein Schaltsignal, welches in das Barcodelesegerät (1) eingelesen wird,
- - Lesen einer Reihe von Barcodes (2) mittels der Sendelichtstrahlen (4) innerhalb des Winkelbereichs Δα,
- - Auswahl eines der gelesenen Barcodes (2) durch das Barcodelesege rät (1),
- - optische Markierung des ausgewählten Barcodes (2) mittels sichtba rer Markierungslichtstrahlen,
- - Quittieren oder Verwerfen eines ausgewählten Barcodes (2),
- - Ableiten von Parameterwerten aus ausgewählten und quittierten Bar codes (2).
2. Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegeräts mit einem Sen
delichtstrahlen emittierenden Sender, einem Empfangslichtstrahlen emp
fangenden Empfänger und einer Ablenkeinheit, mittels derer die Sende
lichtstrahlen innerhalb eines Winkelelements Δα geführt sind, gekenn
zeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- Auslösen des Parametriervorgangs durch ein Schaltsignal, welches in
das Barcodelesegerät (1) eingelesen wird,
- - Abtasten einer Reihe von Barcodes (2) mittels des Barcodelesegeräts (1), wobei die erfassten Barcodes (2) mittels sichtbarer Markierungs lichtstrahlen nacheinander optisch markiert werden,
- - Auswahl eines der optisch markierten Barcodes (2),
- - Ableiten von Parameterwerten aus dem ausgewählten Barcode (2).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verwerfen
eines ausgewählten Barcodes (2) durch Eingabe eines Steuersignals er
folgt und dass ein ausgewählter Barcode (2) quittiert ist, falls innerhalb
eines vorgegebenen Zeitintervalls keine Eingabe des Steuersignals regist
riert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Quittierung eines ausgewählten Barcodes (2) ein Steuersignal in
das Barcodelesegerät (1) eingegeben wird, und dass bei Ausbleiben des
Steuersignals der ausgewählte Barcode (2) verworfen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass
nach Verwerfen eines ausgewählten Barcodes (2) ein nächster Barcode
(2) ausgewählt wird und der Parametriervorgang wiederholt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
dass während des Parametriervorgangs Parameterwerte aus mehreren
ausgewählten Barcodes (2) abgeleitet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anwen
der des Barcodelesegeräts (1) angezeigt wird, wenn ein ausgewählter
Barcode (2) bereits zur Parametrisierung verwendet wurde.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass
von dem ausgewählten Barcode (2) folgende Parameterwerte extrahiert
und abgespeichert werden:
- - die im Muster des Barcodes (2) enthaltene Barcodeinformation,
- - die Barcodeart,
- - die Stellenzahl des Barcodes (2),
- - und/oder der räumlich definierte Bereich um die Position des Barco des (2).
9. Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1-8 mit einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender, einem
Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger, einer Ablenkeinheit,
mittels derer die Sendelichtstrahlen innerhalb eines Winkelbereichs Δα
geführt sind, und einer Auswerteeinheit zur Auswertung der Empfangs
signale des Empfängers, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auswerte
einheit (9) in Abhängigkeit eines Schaltsignals ein Barcode (2) aus einer
Reihe von mittels der Sendelichtstrahlen (4) gelesenen Barcodes (2) aus
wählbar ist und mittels sichtbarer Markierungslichtstrahlen markierbar
ist, und dass von einem ausgewählten Barcode (2) in der Auswerteeinheit
(9) Parameterwerte ableitbar sind.
10. Barcodelesegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Markierungslichtstrahlen von einem zweiten Sender emittiert werden,
wobei die Markierungslichtstrahlen mit den Sendelichtstrahlen (4) über
die Ablenkeinheit (8) geführt sind.
11. Barcodelesegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Markierungslichtstrahlen von den vom Sender (5) emittierten Sendelicht
strahlen (4) gebildet sind.
12. Barcodelesegerät nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekenn
zeichnet, dass zur Anzeige eines ausgewählten Barcodes (2) der die Mar
kierungslichtstrahlen emittierende Sender (5) nur dann aktiviert ist, wenn
die Markierungslichtstrahlen über den ausgewählten Barcode (2) geführt
sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10036785A DE10036785C2 (de) | 1999-08-03 | 2000-07-28 | Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegerätes und Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19935618 | 1999-08-03 | ||
| DE10036785A DE10036785C2 (de) | 1999-08-03 | 2000-07-28 | Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegerätes und Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10036785A1 DE10036785A1 (de) | 2001-03-22 |
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Family
ID=7916457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10036785A Expired - Fee Related DE10036785C2 (de) | 1999-08-03 | 2000-07-28 | Verfahren zum Parametrisieren eines Barcodelesegerätes und Barcodelesegerät zur Durchführung des Verfahrens |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
| DE4431439A1 (de) * | 1994-09-03 | 1996-03-07 | Data Logic Optik Elektronik | Verfahren zum Parametrisieren eines Scanners |
-
2000
- 2000-07-28 DE DE10036785A patent/DE10036785C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4431439A1 (de) * | 1994-09-03 | 1996-03-07 | Data Logic Optik Elektronik | Verfahren zum Parametrisieren eines Scanners |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10036785A1 (de) | 2001-03-22 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
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