DE10036509C1 - Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges einströmende Luft - Google Patents
Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges einströmende LuftInfo
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Abstract
Der Luftauslass weist einen Kanal (39, 45) auf, der in einer Auslassöffnung (40, 46) endet. In dem Kanal (39, 45) sind im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) mehrere verstellbare Ablenkelemente (74) zur Beeinflussung der die Auslassöffnung (40, 46) verlassenden Luftströmung angeordnet, wobei die Ablenkelemente (74) entlang einer gedachten Anordnungslinie (79) nebeneinander liegend angeordnet sind. Ferner sind im Kanal (39, 45) zwei Strömungssensoren (56) zum Messen der Strömungsgeschwindigkeit von Teilströmen der Luft im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) angeordnet. Diese beiden Strömungssensoren (56) sind, von der Auslassöffnung aus betrachtet, hinter den Ablenkelementen (74) innerhalb derjenigen Bereiche der Innenseite (86) des Kanals (39, 45) angeordnet, in denen die gedachte Anordnungslinie (79) der Ablenkelemente (74) endet. Die an den Strömungssensoren (56) vorbeiströmenden Teilströme der Luftströmung weisen je nach Stellung der Ablenkelemente (74) gleiche bzw. im Wesentlichen gleiche oder unterschiedliche Geschwindigkeiten auf. Anhand der Größe der Differenz dieser Teilströmungsgeschwindigkeiten ermittelt eine Auswerteeinheit (64) den Grad und die Richtung der Verstellung der Ablenkelemente (74).
Description
Die Erfindung betrifft einen Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges
einströmende Luft. Derartige Luftauslässe werden benötigt, um den Innen
raum eines Fahrzeuges zu belüften und zu temperieren.
Im Bereich der den Fahrgästen zugewandten Vorderseite der Instrumententa
fel (Armaturenbrett) eines Fahrzeuges befinden sich mehrere Auslassöffnun
gen (auch Mannanströmöffnungen genannt), die über im Regelfall manuell
verstellbare lamellenartige Ablenkelemente verfügen, mit denen die Richtung
der aus den Auslassöffnungen austretenden Luftströmung eingestellt werden
kann. Darüber hinaus weisen diese Auslassöffnungen auch Verschlussklappen
auf, mit denen die aus der Auslassöffnung ausströmende Luftmenge bis hin
zum Verschließen der Auslassöffnung eingestellt werden kann. Bei Fahrzeugen
mit einer zusätzlichen Belüftung des Font existieren Auslassöffnungen mit den
zuvor beschriebenen Ablenk- und Verschließelementen auch im Bereich zwi
schen den vorderen Sitzen. Es ist bereits bekannt (z. B. DE 42 14 686 A1), bei
einer Kfz-Klimaanlage eine Ausblastemperaturregelung unter anderem in
Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Ausblasluft als Störgröße
vorzunehmen.
Selbst bei den heutzutage vorhandenen vollautomatischen Klimaanlagen für
Kraftfahrzeuge ist es immer noch möglich, auf manuelle Eingriffe bezüglich
Richtung und Menge der aus den so genannten Mannanströmöffnungen
ausströmenden Luft zu reagieren. Denn bislang existieren keine
Serienlösungen zur Erfassung der manuell vorgenommenen Eingriffe an den
Auslassöffnungen. Aus den verschiedensten Gründen ist es jedoch
wünschenswert, dass die Steuereinheit der Klimaanlage auch Informationen
darüber erhält, in welchem Zustand sich die Mannanströmöffnungen befinden.
Werden nämlich beispiels
weise die beifahrerseitigen Mannanströmöffnungen geschlossen, so tritt ent
sprechend mehr Luft mit höherer Geschwindigkeit aus den fahrerseitigen
Mannanströmöffnungen aus (sofern diese geöffnet sind). Diese Veränderung
der Luftmengenverteilung kann mit Komforteinbußen verbunden sein und führt
im Allgemeinen dazu, dass man versucht, manuell auf die Klimaanlage einzu
wirken.
Eine Möglichkeit, die Stellung des Verschließelements und der Ablenkelemente
einer Auslassöffnung zu detektieren, besteht beispielsweise darin, den einzel
nen verstellbaren Elementen Dreh- bzw. Weggeber zuzuordnen. Dies ist je
doch mit recht hohem mechanischen und elektrischen Aufwand verbunden und
damit kostenintensiv.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Luftauslass für in den
Innenraum eines Fahrzeuges strömende Luft zu schaffen, bei der die Position
mindestens einiger der für die Beeinflussung des Luftdurchsatzes und/oder der
Luftausströmrichtung vorgesehenen Elemente auf einfache Weise detektiert
werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Luftauslass für in den
Innenraum eines Fahrzeuges strömende Luft vorgeschlagen, der versehen ist
- - mit einem Kanal, der in einer Auslassöffnung endet,
- - mehreren in dem Kanal im Bereich der Auslassöffnung angeordneten ver stellbaren Ablenkelementen zur Beeinflussung der die Auslassöffnung verlassenden Luftströmung,
- - wobei die Ablenkelemente entlang einer gedachten Anordnungslinie nebeneinander liegend angeordnet sind,
- - zwei Strömungssensoren zum Messen der Strömungsgeschwindigkeit von Teilströmen der Luft im Bereich der Auslassöffnung,
- - wobei die beiden Strömungssensoren von der Auslassöffnung aus be trachtet hinter den Ablenkelementen innerhalb derjenigen Bereiche der Innenseite des Kanals angeordnet sind, in denen die gedachte Anord nungslinie der Ablenkelemente endet, und
- - eine Auswerteeinheit, die mit den beiden Strömungssensoren verbunden ist und deren Messsignale auswertet,
- - wobei die an den Strömungssensoren vorbeiströmenden Teilströme der Luftströmung je nach Stellung der Ablenkelemente gleiche bzw. im Wesentlichen gleiche oder unterschiedliche Geschwindigkeiten aufweisen und die Auswerteeinheit anhand der Größe der Differenz dieser Teilströ mungsgeschwindigkeiten den Grad und die Richtung der Verstellung der Ablenkelemente ermittelt.
Nach der Erfindung befinden sich in dem zur Luftauslassöffnung führenden
Kanal in Strömungsrichtung betrachtet vor den Ablenkelementen zwei Strö
mungssensoren, die im Wesentlichen einander gegenüber liegend an der
Innenseite des Kanals angeordnet sind. Zwischen diesen beiden Strömungs
sensoren befinden sich die Ablenkelemente, die entlang einer (gedachten) An
ordnungslinie nebeneinander liegend angeordnet sind. Die beiden Strömungs
sensoren sind mit einer Auswerteeinheit verbunden und liefern an diese die
Messsignale bezüglich der Geschwindigkeit der an ihnen vorbei strömenden
Teilluftströmungen. In Strömungsrichtung hinter diesen beiden Strömungssen
soren befindet sich jeweils eines der Ablenkelemente. Der von diesen beiden
Strömungssensoren erfasste Luftstrom passiert also stromab der Sensoren
den Zwischenraum zwischen diesen Ablenkelementen und der Innenseite des
Kanals.
Werden nun die Ablenkelemente zur Ablenkung der aus der Auslassöffnung
ausströmenden Luft beispielsweise nach links oder rechts verstellt, so werden
die beiden nahe den Strömungssensoren angeordneten Ablenkelemente auf
die Kanalinnenseite hin bewegt. Dabei sperrt das eine lamellenartige Ablenk
element die an der Innenseite des Kanals entlang strömende Teilströmung ab
bzw. verengt den Zwischenraum. Damit kommt es zu einer Verlangsamung
dieser Teilströmung und zu einem Luftstau und damit zu einer Strömungsge
schwindigkeitsreduktion. Die nahe dem gegenüberliegenden anderen Strö
mungssensor angeordnete Ablenkelementlamelle verschließt zwar auch den
Zwischenraum zur Innenseite des Kanals; die den Strömungssensor passierende
Teilströmung jedoch strömt an der der Innenseite des Kanals abge
wandten Seite dieses Ablenkelements vorbei, so dass deren Strömungsge
schwindigkeit nicht nennenswert reduziert wird.
Auf Grund der zuvor beschriebenen strömungstechnischen Gegebenheiten in
der Auslassöffnung kann also anhand der Differenz der von den beiden Strö
mungssensoren gemessenen Strömungsgeschwindigkeiten ermittelt werden, in
welchem Maße und in welcher Richtung die Ablenkelemente verstellt sind.
Wenn beide Strömungssensoren in etwa gleiche Messwerte liefern, spricht das
dafür, dass sich die Ablenkelemente in ihrer die Luftströmung nicht ablenken
den Mitte-)position befinden. Anhand eines Vergleichs der beiden Messsignale
kann in der Auswerteeinheit auch ermittelt werden, welcher der beiden Sen
soren den kleineren bzw. größeren Messwert liefern. Damit kann dann auf die
Ablenkrichtung der Luftströmung geschlossen werden. Damit ist es mit der
erfindungsgemäßen Anordnung möglich, messtechnisch zu detektieren, ob und
wie stark die austretende Luftströmung von der axialen Verlängerung des mit
der Auslassöffnung endenden Kanal abweicht.
Um von den Strömungssensoren Messwerte zu erhalten, die eine besonders
zuverlässige Beurteilung der aktuellen Ausströmrichtung zulassen, ist es
zweckmäßig, wenn die beiden den Strömungssensoren benachbart angeord
neten Ablenkelemente bei jeweils maximaler Verstellung in entgegengesetzten
Richtungen an der Innenseite des Kanals oder nahe dieser Innenseite ange
ordnet sind. Genauer gesagt sind es insbesondere die in Strömungsrichtung
hinteren, im Wesentlichen in der Ebene der Auslassöffnung angeordneten
Enden der Ablenkelemente, die in den Maximalverstellungspositionen an den
bzw. nahe der Innenseiten des Kanals angeordnet sind.
Die Zuverlässigkeit der von der Auswerteeinheit ermittelten Aussage über die
Verstellung der Ablenkelemente wird weiter erhöht, je dichter die Strömungs
sensoren zu den in Strömungsrichtung vorderen Enden der Ablenkelemente
angeordnet sind. Dies liegt daran, dass das oben erwähnte Staugebiet nahe
den Ablenkelementen am ausgeprägtesten ist. Mit anderen Worten ist das
Staugebiet lokal begrenzt.
Bei den Ablenkelementen handelt es sich zweckmäßigerweise um solche, die
um quer zur Erstreckung der Anordnungslinie und der Strömungsrichtung ver
laufende Achsen schwenkbar gelagert sind und sich in Strömungsrichtung be
trachtet stromauf und/oder stromab ihrer Achsen erstrecken.
Die in heutigen Fahrzeugen eingebauten Auslassöffnungen weisen Ablenkele
mente auf, die gemeinsam manuell verstellt werden können. Aber auch eine
motorische Verstellung ist denkbar. Im letztgenannten Fall dienen dann die
Messwerte der Strömungssensoren für die Ansteuerung der Verstellelemente.
Neben den zuvor beschriebenen Auslassöffnungen mit gemeinsam nach links
oder nach rechts verstellbaren Ablenkelementen existieren auch Auslassdüsen,
deren Ablenkelemente für die Links-Rechts-Verstellung in zwei Gruppen
unterteilt sind, von denen jede mehrere Ablenkelemente aufweist, die gemein
sam verstellbar sind. Dahingegen sind die Ablenkelemente der einen Gruppe
unabhängig von den Ablenkelementen der anderen Gruppe zu verstellen. Mit
einer derartigen Auslassöffnung ist nicht nur eine Richtungsänderung der aus
strömenden Luft sondern auch eine Aufweitung und eine Konzentrierung der
die Auslassöffnung verlassenden Luftströmung möglich.
Um bei einer Auslassöffnung mit einer vorstehend beschriebenen Aufteilung
der Ablenkelemente in zwei separate Gruppen durch Messung der Strömungs
geschwindigkeit neben der Links-Rechts-Verstellung auch die Konzentrierung
bzw. Fokussierung und Aufweitung der Luftströmung detektieren zu können,
ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ein dritter Strö
mungssensor vorgesehen, der im Kanal in Strömungsrichtung betrachtet vor
den Ablenkelementen im Bereich zwischen den einander zugewandten Ablenk
elementen der beiden Gruppen angeordnet ist. Soll die austretende Luftströ
mung gebündelt, d. h. konzentriert werden, so werden die beiden Gruppen von
Ablenkelementen aufeinander zu bewegt. Die einander zugewandten Ablenkelemente
verengen dabei mehr und mehr ihren Zwischenraum an dessen in
Strömungsrichtung hinteren Ende, also in etwa in der Ebene der Auslassöff
nung. Damit kommt es in diesem Zwischenraum wiederum zu einer Strö
mungsverzögerung und Stauwirkung, was durch den dritten Strömungssensor
messtechnisch erfasst wird. Zur Auffächerung der Luftströmung werden die
Ablenkelemente der beiden Gruppen gegensinnig verstellt. Zwar kommt es
auch hier - in diesem Fall am in Strömungsrichtung vorderen Ende des Zwi
schenraums - zu einer Verengung; die an dem dritten Strömungssensor ent
lang streichende Luft kann jedoch beidseitig der in Strömungsrichtung vorde
ren Enden der Ablenkelemente an diesen vorbei entweichen, so dass eine
Strömungsgeschwindigkeitsreduktion nicht spürbar ist.
Bei in Auffächerungsstellung befindlichen Ablenkelementen bilden sich, wie
sich aus dem Obengesagten ergibt, nun im Bereich beider seitlichen Strö
mungssensoren Staugebiete mit reduzierter Strömungsgeschwindigkeit. Wird
also von den beiden außen liegenden seitlichen Strömungssensoren eine ge
ringe Strömungsgeschwindigkeit und von dem mittleren dritten Sensor eine
demgegenüber größere Strömungsgeschwindigkeit gemessen, so kann damit
eine Auffächerungsstellung der Ablenkelemente detektiert werden. Misst der
mittlere Sensor hingegen eine geringere Strömungsgeschwindigkeit als die
beiden außen liegenden Strömungssensoren, so spricht dies für eine Bünde
lungsstellung der Ablenkelemente.
Werden die beiden Gruppen von Ablenkelementen zum Links-Rechts-Verstellen
der Strömung eingestellt, so ergibt sich die zuvor oben beschriebene Situation.
Das Messsignal des dritten Sensors ist unverändert und von der Links-Rechts-
Verstellung der Ablenkelemente nicht beeinflusst.
Die Erfindung wurde vorstehend anhand einer Auslassöffnung mit einem Satz
von Ablenkelementen, der ggf. in zwei Gruppen unterteilt ist, beschrieben, d. h.
anhand einer Auslassöffnung beschrieben, die die Verstellung der Luftaus
strömrichtung in einer Ebene (entweder Horizontal- oder Vertikalebene) er
möglicht. Heutzutage eingesetzte Mannanströmöffnungen weisen jedoch zwei
Sätze von Ablenkelementen auf, von denen der eine Satz der Links-Rechts-
Verstellung und der andere Satz der Auf- und Abverstellung dient. Prinzipiell
lässt sich die erfindungsgemäße Anordnung von zwei Sensoren pro Satz von
Ablenkelementen auch bei einer Auslassöffnung einsetzen, die über zwei Sätze
von Ablenkelementen verfügt. Eine derartige Anordnung würde dann vier
Strömungssensoren umfassen.
Darüber hinaus verfügen die heutzutage in Kraftfahrzeugen anzutreffenden
Mannanströmöffnungen auch über die Funktion des manuellen Verschließens
der Öffnung bzw. des Kanals. Das hierzu erforderliche Verschließelement lässt
sich in jede beliebige Zwischenstellung zwischen dem maximalen Öffnen und
dem Verschließen des Kanals einstellen und dient damit auch dazu, die Menge
an ausströmender Luft manuell zu wählen. Ist ein derartiges Verschließele
ment vorhanden, so können die Strömungssensoren auch dazu benutzt wer
den, um das Verschließen des Kanals zu detektieren. Letztendlich ist damit
auch der Grad des Verschließens des Kanals detektierbar. Denn in Abhängig
keit von der Stellung des Verschließelements verändert sich auch die Strö
mungsgeschwindigkeit der Luft, die z. B. bei vollständig geschlossener Auslass
öffnung gleich null ist.
Sofern gewünscht wird, lediglich das Verschließen bzw. den Grad des Ver
schließens einer Auslassöffnung im Fahrgastraum eines Fahrzeuges zu detek
tieren, ist es ausreichend, in der Auslassöffnung vor oder hinter dem Ver
schließelement nur einen Strömungssensor vorzusehen.
Die messtechnische Erfassung des Einstellzustandes, insbesondere der Mann
anströmöffnungen in einem Fahrzeug bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten,
von der jeweiligen Einstellung auf die Luftverteilung- und Luftmengenzufuhr
einzuwirken. Ersteres gilt insbesondere für Fahrzeuge, bei denen die Luftver
teilung bereichsweise steuerbar ist. Beispiele hierfür sind Klimaanlagen, bei
denen fahrer- und beifahrerseitig unterschiedliche Sollwertvorgaben möglich
sind. Ein weiteres Beispiel stellt eine Klimaanlage mit Vier-Quadranten-Rege
lung dar, bei der fahrer- und beifahrerseitig sowohl im vorderen als auch im
hinteren Teil des Fahrgastraumes unterschiedliche Sollwertvorgaben vorge
nommen werden können. So könnte man beispielsweise bei derartigen Syste
men durch Kompensationsstellglieder der strömungstechnischen Gegebenheit
entgegen wirken, dass beim Verschließen einer oder mehrerer Auslassöffnun
gen in einem Bereich des Fahrgastraumes die Strömungsgeschwindigkeit und
der Luftdurchsatz in bzw. aus den Auslassöffnungen der anderen Bereiche sich
vergrößert. Die Kompensation erfolgt dabei durch entsprechende Ansteuerung
beispielsweise des Gebläses oder diverser Luftverteilemente, die die dem
Fahrgastraum zuzuführende Luft auf unterschiedliche den einzelnen Bereichen
zugeordnete Auslassöffnungen verteilt (beispielsweise Fußraumausströmöff
nungen oder Defrost-Ausströmöffnungen).
Allgemein ausgedrückt wird also mit der Erfindung ein Luftauslass für in den
Innenraum eines Fahrzeuges strömende Luft vorgeschlagen, wobei der Auslass
versehen ist mit
- - einem Kanal, der in einer Auslassöffnung endet,
- - mindestens einem in dem Kanal und/oder in der Auslassöffnung ange ordneten Verstellelement zur Beeinflussung der Luftströmung im Bereich der Auslassöffnung,
- - mindestens einem Strömungssensor zum Messen der Strömungsge schwindigkeit zumindest eines Teilstroms der Luft im Bereich der Aus lassöffnung und
- - einer Auswerteeinheit, die mit dem mindestens einen Strömungssensor verbunden ist und dessen Messsignal auswertet,
- - wobei die Auswerteeinheit anhand der Größe des Messsignals des min destens einen Strömungssensors die Position des mindestens einen Ver stellelements und/oder den Grad der Beeinflussung der Luftströmung im Bereich der Auslassöffnung ermittelt.
Nachfolgend werden anhand der Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des vorderen Teils eines PKW mit eingebauter
Klimaanlage mit Mehrzonenregelung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Luftverteilsystems ausgehend von
der zentralen Luftzufuhr auf einzelne zu den verschiedenen Aus
strömöffnungen führende Verzweigungskanäle,
Fig. 3 und 4
schematische Darstellungen zur Verdeutlichung der Strömungsver
hältnisse im Bereich einer Luftauslassöffnung bei unterschiedlicher
Stellung der der Links-Rechts-Beeinflussung der Ausströmrichtung
bestimmenden Ablenkelemente und
Fig. 5 bis 7
schematische Darstellungen einer Auslassöffnung, ähnlich den Dar
stellungen gemäß den Fig. 3 und 4, jedoch mit der Besonderheit,
dass die Ablenkelemente auch zur Auffächerung oder zur Bündelung
der Luftströmung einstellen lassen.
Gemäß Fig. 1 weist eine Klimaanlage 10 für ein Kraftfahrzeug 12 ein Gebläse
14 auf, das in Abhängigkeit von der Stellung einer Frischluft-/Umluftklappe 16
Frischluft aus einem Frischluft-Ansaugkanal 18 oder Umluft aus einem im
Innenraum 20 endenden Umluftkanal 21 ansaugt. In Strömungsrichtung be
trachtet hinter dem Gebläse 14 befindet sich eine Kühlvorrichtung 22, die
einen (nicht dargestellten) Kompressor und einen Verdampfer 23 zum Abküh
len der Ansaugluft aufweist. Hinter dem Verdampfer 23 ist eine (in diesem
Beispiel luftseitig gesteuerte) Heizvorrichtung 24 angeordnet. Die abgekühlte
Luft durchströmt in Abhängigkeit von der Stellung einer das Stellglied der
Heizvorrichtung 24 bildenden Mischklappe 26 einen von zwei zueinander
parallel geschalteten Kanälen 28, 30 der Heizvorrichtung 24. Einer dieser bei
den Kanäle (im Ausführungsbeispiel der Kanal 30) weist einen von einem Teil
des Motorkühlwassers durchströmten Wärmetauscher 32 zum Erwärmen der
zuvor abgekühlten Luft auf. Hinter dem Wärmetauscher 32 sind die beiden
Kanäle 28, 30 wieder zusammengeführt. In Strömungsrichtung hinter der
Mischklappe 26 schließt sich eine Luftverteilvorrichtung 34 an, die die dem
Innenraum 20 zuzuführende Luft auf in der Instrumententafel und im vorderen
Fußraum ausgerichtete Auslassöffnungen sowie den hinteren Bereich des
Innenraums 20 zugeordnete Auslassöffnungen verteilt. Die Luftverteilvorrich
tung 34 weist zwei Klappen 36, 38 auf, um die Luft durch Luftverteilkanäle
39, 41 und 43 wahlweise über die Mannanströmöffnungen 40, die Defrosteröff
nungen 42 und/oder die Fußraumausströmöffnungen 44 in den vorderen Be
reich des Innenraums 20 einzulassen.
Über einen bis zum Font des Innenraums 20 führenden Luftverteilkanal 45 der
Luftverteilvorrichtung 34 gelangt Luft bis zu Ausströmöffnungen 46, die
beispielsweise am rückwärtigen Ende einer Mittelkonsole zwischen den
vorderen Sitzen angeordnet sind.
Die Luftverteilvorrichtung 34 ist ausschnittsweise in Draufsicht in Fig. 2 sche
matisch nochmals wiedergegeben, soweit die Verteilung auf die linke und die
rechte vordere Mannanströmöffnung 40 und auf die linke und die rechte für
den hinteren Bereich des Innenraums 20 vorgesehene Ausströmöffnung 46
betroffen ist. Die Luftverteilvorrichtung 34 ist also für eine Klimaanlage mit
Vier-Quadranten-Regelung ausgelegt. Hierzu ist der zu den vorderen Mannan
strömöffnungen 40 führende Luftverteilkanal 39 in zwei zur linken bzw. rech
ten Mannanströmöffnung 40 führende Teilkanäle 39a, 39b unterteilt.
Entsprechend ist der Luftverteilkanal 45 an seinem Ende in zwei zur rechten
und zur linken Ausströmöffnung 46 führende Teilkanäle 45a, 45b unterteilt.
Wie in den Fig. 1 und 2 wiedergegeben, sind die linken und rechten Mann
anströmöffnungen 40 sowie die linken und die rechten hinteren Ausströmöff
nungen 46 jeweils mit einer Strömungssensoranordnung 54 versehen, von
denen jede zwei oder drei Strömungssensoren 56 aufweist. Auf die Anordnung
dieser Strömungssensoren 56 sowie auf den Aufbau der Mannanströmöffnun
gen 40 sowie der hinteren Auslassöffnungen 46 wird anhand der Fig. 3 bis 7
noch näher eingegangen werden.
Die Steuerung der gesamten Klimaanlage 10 erfolgt dergestalt, dass die für
die vier Bereiche des Innenraums 20 eine vorgebbaren Solltemperaturen er
reicht und gehalten werden. Zu diesem Zweck weist die Klimaanlage 10 ein
oder mehrere Innenraum-Temperaturfühler 58 auf, die den Istwert der
Innenraumtemperatur messen. Das Steuergerät 60 der Klimaanlage 10 ver
fügt über eine Einstellvorrichtung 62 zur manuellen Vorgabe der Sollwerte für
die Temperatur in den einzelnen Bereichen des Innenraums 20.
Darüber hinaus weist die Klimaanlage 10 eine weitere Vielzahl von hier nicht
näher beschriebenen und in der Zeichnung teilweise nicht dargestellten Sen
soren für beispielsweise die Außentemperatur, die Kühlwassertemperatur, die
Schadstoffkonzentration in der Frischluft, etc. auf. Sämtliche Sensoren sind mit
einer zentralen Steuereinheit 64 verbunden, die zumindest einen Ausblastem
peraturregler und insbesondere einen Innenraumtemperaturregler mit unter
lagerter Ausblastemperaturregelung aufweist und ihrerseits mit den Stellglie
dern für die Kühlvorrichtung 22, die Heizvorrichtung 24, das Gebläse 14 sowie
die diversen Klappen verbunden ist.
Die Besonderheit der hier beschriebenen und in der Zeichnung wiedergegebe
nen Klimaanlage 10 besteht in der Erkennung der Richtung, in der Luft aus
den linken und rechten Mannanströmöffnungen 40 sowie linken und rechten
hinteren Auslassöffnungen 46 austritt. Der Aufbau jeder dieser Öffnungen 40,
46 ist in den Fig. 3 bis 7 wiedergegeben. Diese Fign. Zeigen den Aufbau der
betreffenden in den jeweiligen Öffnungen 40, 46 endenden Luftverteilkanäle
39a, 39b, 45a, 45b im Horizontalschnitt.
Wie an sich üblich, sind die zuvor genannten Auslassöffnungen mit einer Ver
schließklappe 66 versehen, die über ein Handrad 68 manuell verstellbar ist. In
Strömungsrichtung entsprechend der Pfeile 70 vor der Ebene 72 der Auslass
öffnung 40, 46 befinden sich erste und zweite Ablenkelemente 74, 76. Die
ersten Ablenkelemente 74 sind um vertikale Schwenkachsen 78 verstellbar,
während die zweiten Ablenkelemente 76 um horizontale Schwenkachsen 80
verstellbar sind. Die Schwenkachsen 78 sind parallel zu einander verlaufend
nebeneinander angeordnet, und zwar entlang einer quer zur Strömungsrich
tung 70 und zur Längsachse des Kanals verlaufenden Richtung. Mit anderen
Worten sind also die ersten Ablenkelemente 74 entlang einer gedachten An
ordnungslinie 79 angeordnet. Die Schwenkbewegungen für die ersten und die
zweiten Ablenkelemente 74, 76 erfolgt über ein gemeinsames manuell betätig
bares Verstellelement 82.
Wie gesagt, ist der Aufbau der Öffnungen 40 und 46 und insbesondere die An
ordnung der Ablenk- und Verschließelemente bei Kraftfahrzeugen an sich üb
lich. Die ersten Ablenkelemente 74 erstrecken sich in Strömungsrichtung 70
betrachtet zu beiden Seiten ihrer Schwenkachsen 78 und sind nach Art von
Luftleitlamellen ausgebildet. Die zweiten Ablenkelemente 76 sind ebenfalls
nach Art von Luftleitlamellen ausgebildet, befinden sich jedoch in Strömungs
richtung 70 betrachtet hinter den ersten Ablenkelementen 74 nahe der oder in
der Ebene 72 der Öffnung. In dem Ausführungsbeispiel erstreckt sich die
Kanalwand 84 geringfügig über die vorderen zweiten Ablenkelemente 76 hin
aus. Wie ebenfalls anhand der Fig. 2 bis 7 erkennbar ist, befindet sich die
Sensoranordnung 54 zwischen der Verschließklappe 66 und den ersten Ab
lenkelementen 74. Die beiden Strömungssensoren 56 befinden sich auf einem
schmalen Leiterkartensteg 85, der von einer Seite aus durch die Kanalwand 84
eingeführt ist. Neben den beiden Strömungssensoren 56 können auf dem Lei
terkartensteg 85 noch weitere Sensoren, insbesondere ein dritter Strömungs
sensor (hierauf wird im Zusammenhang mit den Fig. 5 bis 7 eingegangen)
und ein Temperatursensor (nicht dargestellt) angeordnet sein, der die Aus
blastemperatur misst und diese dem Ausblastemperaturregelkreis des Innen
raumtemperaturreglers zuführt. Schließlich ist es auch möglich, für die Strö
mungs- und Temperaturmessung einen sogenannten Kombisensor einzu
setzen, der in unterschiedlichen Betriebszuständen betreibbar ist und dann
Signale liefert, aus denen die Temperatur und die Strömungsgeschwindigkeit
ermittelt werden können.
Die strömungstechnischen Verhältnisse im Bereich der Ablenkelemente 74 und
76 und insbesondere im in Strömungsrichtung 70 betrachtet Bereich unmittelbar
vor den ersten Ablenkelementen 74 sind in den Fig. 3 und 4 für zwei
unterschiedliche Verstellpositionen der ersten Ablenkelemente 74 dargestellt.
Die beiden den in Horizontal-Erstreckung gegenüberliegenden Bereichen der
Kanalinnenseite 86 benachbarten ersten Ablenkelemente 74 sind von der
Kanalwand 84 beabstandet, so dass sich Zwischenräume 88 ergeben (s. auch
Fig. 4). Die beiden Strömungssensoren 56 sind nun in Strömungsrichtung 70
betrachtet mit den Zwischenräumen 88 fluchtend und vor diesen angeordnet.
Damit erfassen diese beiden Sensoren 56 die Geschwindigkeit der durch die
Zwischenräume 88 gelangenden Teilluftströmungen. Befinden sich die ersten
Ablenkelemente 74 in Geradeaus-Stellung, wie in Fig. 4 gezeigt, so werden
beide Strömungssensoren 56 in etwa die gleichen Strömungsgeschwindig
keitswerte liefern. Anhand der Gleichheit bzw. näherungsweisen Gleichheit der
Ausgangssignale beider Strömungssensoren 56 kann also festgestellt werden,
dass die Luft im Wesentlichen in Verlängerung des jeweiligen Kanals, also im
Wesentlichen senkrecht zur Öffnungsebene 72 austritt. Werden hingegen die
ersten Ablenkelemente 74 nach links oder rechts verstellt (in Fig. 3 ist das Bei
spiel für die Verstellung nach links gezeigt), so bewegt sich das in Strömungs
richtung 70 betrachtet hintere Ende 90 des einen nahe der Innenseite 86 der
Kanalwand 84 angeordneten ersten Ablenkelements 74 auf die Innenseite 86
zu, während für das gegenüber liegende andere erste Ablenkelement 74 gilt,
dass sich dessen in Strömungsrichtung betrachtet vorderes Ende 92 auf die
Innenseite 86 der Kanalwand 84 zu bewegt. Während die auf dieses hintere
Ende 90 auftreffende Teilluftströmung von dem schräg stehenden ersten Ab
lenkelement abgelenkt und in den Zwischenraum zu den nächst benachbarten
ersten Ablenkelement 74 geleitet wird, aus dem es, wie bei der Geradeaus-Po
sition der ersten Ablenkelemente 74 ohne nennenswerten Strömungswider
stand austreten kann, wird von dem hinteren Ende 90 des gegenüber liegen
den ersten Ablenkelements 74 der Zwischenraum 88 verengt, so dass in den
Zwischenraum 88 eindringende Luft nur verlangsamt ausströmen kann. Es bil
det sich also das in Fig. 3 mit 94 bezeichnete Staugebiet, in dem der eine der
beiden Sensoren 56 angeordnet ist. Misst also einer der beiden Strömungssen
soren 56 eine geringere Strömungsgeschwindigkeit als der andere, so kann die
Aussage getroffen werden, dass die ersten Ablenkelemente 74 in Richtung auf
diesen einen Strömungssensor 56 verstellt sind. Mit anderen Worten kann also
anhand der Differenz die Stellung der ersten Ablenkelemente 74 ermittelt wer
den. Darüber hinaus gibt die Größe der Differenz einen (gewissen) Aufschluss
über den Grad der Verstellung der ersten Ablenkelemente 74.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine alternative Ausgestaltung einer Auslassöffnung im
Innenraum eines Fahrzeuges gezeigt. Soweit die in den Fig. 5 bis 7 gezeigten
Bestandteile von ihrer Funktion bzw. Konstruktion in Einzelbestandteilen der
Fig. 3 bis 4 entsprechen, sind sie mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Aufbau der Öffnung gemäß den Fig. 5 bis 7 ist bis auf einen zusätzlichen
mittleren Strömungssensor 96 und dem Umstand, dass die ersten Ablenkele
mente 74 in zwei Gruppen 98 und 100 von ersten Ablenkelementen 74 unter
teilt und separat verstellbar sind, identisch. Die beiden Gruppen 98, 100 von
ersten Ablenkelementen lassen sich über die Verstellelemente 82a, 82b manu
ell unabhängig voneinander verstellen. Durch diese separate Verstellung der
beiden beidseitig der Mitte der Öffnung angeordnete Gruppen 98, 100 von
ersten Ablenkelementen 74 ist es möglich, die ausströmende Luft zu bündeln
(s. Verstellelementposition gem. Fig. 5) oder aufzuweiten (s. Fig. 6). Selbst
verständlich ist auch mit dieser Anordnung von ersten Ablenkelementen 74
eine Geradeaus-Ausströmung (s. Fig. 7) sowie eine Links- oder Rechtsströ
mung möglich, wie es bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 3 und 4
der Fall ist. In den beiden letztgenannten Fällen werden die beiden Gruppen
von ersten Ablenkelementen 74 dann jeweils gleichsinnig verstellt.
Durch die Anordnung des dritten (Mitten-)Strömungssensors (96) ist es nun
möglich, auch den Auffächerungs- oder Bündelungszustand der ersten Ablenk
elemente 74 zu detektieren. Der Strömungssensor 96 befindet sich in Strö
mungsrichtung 70 betrachtet vor dem Zwischenraum 102 zwischen den beiden
einander zugewandten ersten Ablenkelementen 74 der beiden Gruppen 98 und
100. In der Bündelungsposition der ersten Ablenkelemente 74 verengt sich
dieser Zwischenraum 102 dadurch, dass die in Strömungsrichtung 70 be
trachtet hinteren Enden 90 der den Zwischenraum 102 bildenden ersten Ablenkelemente
74 aufeinander zu bewegt werden. Damit entsteht wieder ein in
Fig. 5 mit 104 gekennzeichnetes Staugebiet reduzierter Strömungsgeschwin
digkeit, dem der mittlere Strömungssensor 96 ausgesetzt ist. In der Bünde
lungsposition der ersten Ablenkelemente 74 gelangen die an den seitlichen
Strömungssensoren 56 entlangstreichenden Teilströmungen im Wesentlichen
ohne nennenswerten Geschwindigkeitsverlust durch die jeweils außen liegen
den Paare von ersten Ablenkelementen 74. Messen also die beiden seitlichen
Strömungssensoren 56 im Wesentlichen gleiche Strömungsgeschwindigkeiten,
wohingegen der mittlere Strömungssensor 96 eine demgegenüber geringere
Strömungsgeschwindigkeit misst, so bedeutet dies, dass sich die ersten Ab
lenkelemente 74 in ihrer Bündelungsstellung befinden.
Der umgekehrte Fall, nämlich der Zustand, in dem die ersten Ablenkelemente
74 in ihrer Auffächerungsposition angeordnet sind, ist in Fig. 6 wiedergegeben.
Die in Strömungsrichtung vorderen Enden 92 der beiden den Zwischenraum
102 bildenden ersten Ablenkelemente 74 engen diesen Zwischenraum wie
derum ein, ohne dass es jedoch zu einer Strömungsgeschwindigkeitsreduktion
im Bereich des mittleren Strömungssensors 96 kommt; denn die an diesem
entlangstreichende Teilströmung wird über die schräg nach außen stehenden
ersten Ablenkelemente 74 seitlich abgeleitet. An den einander gegenüber lie
genden Innenseiten 86 der Kanalwand 84 stehen in diesem Zustand Situatio
nen, die ähnlich der im rechten Teil der Fig. 3 gezeigten Situation sind. Durch
die Verengung der Zwischenräume 88 an den in Strömungsrichtung 70 be
trachtet hinteren Ende 90 der außen liegenden ersten Ablenkelemente 74 ent
stehen die Staugebiete 94 verringerter Strömungsgeschwindigkeit, die von den
Strömungssensoren 56 erfasst werden. Messen also diese beiden Strömungs
sensoren 56 eine im Wesentlichen gleiche, jedoch geringere Strömungsge
schwindigkeit als der mittlere Strömungssensor 96, so lässt dies auf die Ver
stellung der ersten Ablenkelemente 74 in deren Auffächerungsposition
schließen.
Schließlich sei noch kurz anhand von Fig. 7 der Fall angesprochen, in dem die
ersten Ablenkelemente 74 beider Gruppen 98, 100 sich ihrer Geradeaus-Position
befinden. In diesem Zustand messen die drei Sensoren, 56, 96 im
Wesentlichen die gleichen Strömungsgeschwindigkeiten, was, wie auch in den
anderen hier beschriebenen Fällen, in der Steuereinheit 64 als Geradeaus-
Stellung der ersten Ablenkelemente 74 interpretiert wird.
10
Klimaanlage
12
Kraftfahrzeug
14
Gebläse
16
Frischluft-/Umluftklappe
18
Frischluft-Ansaugkanal
20
Innenraum
21
Umluftkanal
22
Kühlvorrichtung
23
Verdampfer
24
Heizvorrichtung
26
Mischklappe
28
Kanälen
30
Kanälen
32
Wärmetauscher
34
Luftverteilvorrichtung
36
Klappen
38
Klappen
39
Luftverteilkanäle
39
a Luftverteilkanäle
39
b Luftverteilkanäle
40
Mannanströmöffnungen
41
Luftverteilkanäle
42
Defrosteröffnungen
43
Luftverteilkanäle
44
Fußraumausströmöffnungen
45
Luftverteilkanal
45
a Luftverteilkanäle
45
b Luftverteilkanäle
46
Ausströmöffnung
54
Strömungssensoranordnung
56
Strömungssensor
58
Innenraum-Temperaturfühler
60
Steuergerät
62
Einstellvorrichtung
64
Steuer-/Auswerteeinheit
66
Verschließklappe
68
Handrad
70
Strömungsrichtung
72
Öffnungsebene
74
erstes Ablenkelement
76
zweites Ablenkelement
78
vertikale Schwenkachsen
79
Anordnungslinie
80
horizontale Schwenkachsen
82
Verstellelemente
82
a Verstellelemente
82
b Verstellelemente
84
Kanalwand
85
Leiterkartensteg
86
Kanalinnenseite
88
Zwischenraum
90
hinteres Ende der Ablenkelemente
92
vorderes Ende der Ablenkelemente
94
Staugebiet
96
Strömungssensor
98
Gruppe von Ablenkelementen
100
Gruppe von Ablenkelementen
102
Zwischenraum
104
Staubgebiet
Claims (11)
1. Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges strömende Luft mit
einem Kanal (39, 45) der in einer Auslassöffnung (40, 46) endet,
mehreren in dem Kanal (39, 45) im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) angeordneten verstellbaren Ablenkelementen (74) zur Beein flussung der die Auslassöffnung (40, 46) verlassenden Luftströmung,
wobei die Ablenkelemente (74) entlang einer gedachten Anordnungs linie (79) nebeneinander liegend angeordnet sind
gekennzeichnet durch:
zwei Strömungssensoren (56) zum Messen der Strömungsgeschwin digkeit von Teilströmen der Luft im Bereich der Auslassöffnung (40, 46),
wobei die beiden Strömungssensoren (56) von der Auslassöffnung (40, 46) aus betrachtet hinter den Ablenkelementen (74) innerhalb derjenigen Bereiche der Innenseite (86) des Kanals (39, 45) angeord net sind, in denen die gedachte Anordnungslinie (79) der Ablenkele mente (74) endet, und
eine Auswerteeinheit (64), die mit den beiden Strömungssensoren (56) verbunden ist und deren Messsignale auswertet,
wobei die an den Strömungssensoren (56) vorbeiströmenden Teil ströme der Luftströmung je nach Stellung der Ablenkelemente (74) gleiche bzw. im Wesentlichen gleiche oder unterschiedliche Geschwin digkeiten aufweisen und die Auswerteeinheit anhand der Größe der Differenz dieser Teilströmungsgeschwindigkeiten den Grad und die Richtung der Versteilung der Ablenkelemente (74) ermittelt.
einem Kanal (39, 45) der in einer Auslassöffnung (40, 46) endet,
mehreren in dem Kanal (39, 45) im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) angeordneten verstellbaren Ablenkelementen (74) zur Beein flussung der die Auslassöffnung (40, 46) verlassenden Luftströmung,
wobei die Ablenkelemente (74) entlang einer gedachten Anordnungs linie (79) nebeneinander liegend angeordnet sind
gekennzeichnet durch:
zwei Strömungssensoren (56) zum Messen der Strömungsgeschwin digkeit von Teilströmen der Luft im Bereich der Auslassöffnung (40, 46),
wobei die beiden Strömungssensoren (56) von der Auslassöffnung (40, 46) aus betrachtet hinter den Ablenkelementen (74) innerhalb derjenigen Bereiche der Innenseite (86) des Kanals (39, 45) angeord net sind, in denen die gedachte Anordnungslinie (79) der Ablenkele mente (74) endet, und
eine Auswerteeinheit (64), die mit den beiden Strömungssensoren (56) verbunden ist und deren Messsignale auswertet,
wobei die an den Strömungssensoren (56) vorbeiströmenden Teil ströme der Luftströmung je nach Stellung der Ablenkelemente (74) gleiche bzw. im Wesentlichen gleiche oder unterschiedliche Geschwin digkeiten aufweisen und die Auswerteeinheit anhand der Größe der Differenz dieser Teilströmungsgeschwindigkeiten den Grad und die Richtung der Versteilung der Ablenkelemente (74) ermittelt.
2. Luftauslass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
den Strömungssensoren (56) benachbart angeordneten Ablenkelemente
(74) bei jeweils maximaler Verstellung in entgegengesetzten Richtungen
ihres Verstellweges an der Innenseite (86) des Kanals (39, 45) oder nahe
dieser Innenseite angeordnet sind.
3. Luftauslass nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Ablenkelemente (74) um quer zur Erstreckung der Anordnungslinie (79)
und der Strömungsrichtung (70) verlaufende Achsen (78) schwenkbar
sind.
4. Luftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablenkelemente (74) über ein gemeinsames Verstellelement
(82) manuell oder motorisch verstellbar sind.
5. Luftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablenkelemente (74) in eine erste und eine zweite Gruppe (98, 100) von jeweils separat verstellbaren und entlang der Anord nungslinie (79) nebeneinander angeordneten Ablenkelemente (74) unterteilt sind,
dass von der Auslassöffnung (40, 46) aus betrachtet hinter den Ab lenkelementen ein mit der Auswerteeinheit (64) verbundener dritter Strömungssensor (96) zur Ermittlung der Geschwindigkeit der Strö mungsrichtung vor den beiden einander zugewandten Ablenkele menten (74) der beiden Gruppen (98, 100) herrschenden Teilströ mung angeordnet ist und
dass die Auswerteeinheit (64) anhand der Messsignale der drei Strö mungssensoren (56, 96) zusätzlich auch den Grad und die Richtung einer gegensinnigen Verstellung der Ablenkelemente (74) beider Gruppen (98, 100) ermittelt.
dass die Ablenkelemente (74) in eine erste und eine zweite Gruppe (98, 100) von jeweils separat verstellbaren und entlang der Anord nungslinie (79) nebeneinander angeordneten Ablenkelemente (74) unterteilt sind,
dass von der Auslassöffnung (40, 46) aus betrachtet hinter den Ab lenkelementen ein mit der Auswerteeinheit (64) verbundener dritter Strömungssensor (96) zur Ermittlung der Geschwindigkeit der Strö mungsrichtung vor den beiden einander zugewandten Ablenkele menten (74) der beiden Gruppen (98, 100) herrschenden Teilströ mung angeordnet ist und
dass die Auswerteeinheit (64) anhand der Messsignale der drei Strö mungssensoren (56, 96) zusätzlich auch den Grad und die Richtung einer gegensinnigen Verstellung der Ablenkelemente (74) beider Gruppen (98, 100) ermittelt.
6. Luftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass in Strömungsrichtung (70) betrachtet vor oder hinter den Strö
mungssensoren (56, 96) ein Verschließelement (66) zum Öffnen und Ver
schließen des Kanals (39, 45) angeordnet ist und dass die Auswerteeinheit
(64) anhand der Messsignale der Strömungssensoren (56, 96) ermittelt,
ob und/oder inwieweit das Verschließelement (66) des Kanals (39, 45)
verschließt.
7. Luftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch um
90° gegenüber den ersten Ablenkelementen (74) verdreht angeordnete
zweite Ablenkelemente (76) zum Ablenken der Luftströmung in einer zur
Ablenkebene der ersten Ablenkelemente (74) rechtwinklig verlaufenden
Ablenkebene.
8. Luftauslass nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass wie den
ersten Ablenkelementen (74) auch den zweiten Ablenkelementen (76)
Strömungssensoren zugeordnet sind, die zur Ermittlung des Grades und
der Richtung der Verstellung der zweiten Ablenkelemente mit der Aus
werteeinheit (64) verbunden sind.
9. Luftauslass nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten
Ablenkelemente in zwei Gruppen von jeweils separat verstellbaren zwei
ten Ablenkelementen (76) unterteilt sind und dass den zweiten Ablenk
elementen ein mit der Auswerteeinheit verbundener dritter Strömungs
sensor zugeordnet ist, wobei anhand der Messsignale dieser drei Strö
mungssensoren auch der Grad und die Richtung einer gegensinnigen Ver
stellung der zweiten Ablenkelemente (76) beider Gruppen ermittelt.
10. Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges strömende Luft mit
einem Kanal (39, 45), der in einer Auslassöffnung (40, 46) endet, und
einem Verschließelement (66) zum Öffnen und Schließen des Kanals (39, 45) bzw. der Auslassöffnung (40, 46),
gekennzeichnet durch
mindestens einen Strömungssensor (56, 96) zum Messen der Strö mungsgeschwindigkeit im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) und
eine Auswerteeinheit (64), die mit dem mindestens einen Strömungs sensor (56, 96) verbunden ist und deren Messsignal auswertet,
wobei die Auswerteeinheit (64) anhand der Größe des Messsignals des mindestens einen Strömungssensors (56, 96) ermittelt, ob und/oder inwieweit der Kanal (39, 45) bzw. die Auslassöffnung (40, 46) durch das Verschließelement (66) geöffnet bzw. verschlossen ist.
einem Kanal (39, 45), der in einer Auslassöffnung (40, 46) endet, und
einem Verschließelement (66) zum Öffnen und Schließen des Kanals (39, 45) bzw. der Auslassöffnung (40, 46),
gekennzeichnet durch
mindestens einen Strömungssensor (56, 96) zum Messen der Strö mungsgeschwindigkeit im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) und
eine Auswerteeinheit (64), die mit dem mindestens einen Strömungs sensor (56, 96) verbunden ist und deren Messsignal auswertet,
wobei die Auswerteeinheit (64) anhand der Größe des Messsignals des mindestens einen Strömungssensors (56, 96) ermittelt, ob und/oder inwieweit der Kanal (39, 45) bzw. die Auslassöffnung (40, 46) durch das Verschließelement (66) geöffnet bzw. verschlossen ist.
11. Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges strömende Luft mit
einem Kanal (39, 45), der in einer Auslassöffnung (40, 46) endet, und
mindestens einem in dem Kanal (39, 45) und/oder in der Auslassöff nung (40, 46) angeordneten Verstellelement (66, 74) zur Beeinflus sung der Luftströmung im Bereich der Auslassöffnung (40, 46),
gekennzeichnet durch
mindestens einen Strömungssensor (56, 96) zum Messen der Strö mungsgeschwindigkeit zumindest eines Teilstroms der Luft im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) und
eine Auswerteeinheit (64), die mit dem mindestens einen Strö mungssensor (56, 96) verbunden ist und dessen Messsignal auswer tet,
wobei die Auswerteeinheit (64) anhand der Größe des Messsignals des mindestens einen Strömungssensors (56, 96) die Position des mindestens einen Verstellelements (66, 74) und/oder den Grad der Beeinflussung der Luftströmung im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) ermittelt.
einem Kanal (39, 45), der in einer Auslassöffnung (40, 46) endet, und
mindestens einem in dem Kanal (39, 45) und/oder in der Auslassöff nung (40, 46) angeordneten Verstellelement (66, 74) zur Beeinflus sung der Luftströmung im Bereich der Auslassöffnung (40, 46),
gekennzeichnet durch
mindestens einen Strömungssensor (56, 96) zum Messen der Strö mungsgeschwindigkeit zumindest eines Teilstroms der Luft im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) und
eine Auswerteeinheit (64), die mit dem mindestens einen Strö mungssensor (56, 96) verbunden ist und dessen Messsignal auswer tet,
wobei die Auswerteeinheit (64) anhand der Größe des Messsignals des mindestens einen Strömungssensors (56, 96) die Position des mindestens einen Verstellelements (66, 74) und/oder den Grad der Beeinflussung der Luftströmung im Bereich der Auslassöffnung (40, 46) ermittelt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000136509 DE10036509C1 (de) | 2000-07-27 | 2000-07-27 | Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges einströmende Luft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000136509 DE10036509C1 (de) | 2000-07-27 | 2000-07-27 | Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges einströmende Luft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10036509C1 true DE10036509C1 (de) | 2002-04-18 |
Family
ID=7650344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000136509 Expired - Fee Related DE10036509C1 (de) | 2000-07-27 | 2000-07-27 | Luftauslass für in den Innenraum eines Fahrzeuges einströmende Luft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10036509C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005068232A1 (de) * | 2004-01-15 | 2005-07-28 | Behr Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur regelung von luftdüsen zur klimatisierung eines kraftfahrzeugs |
| EP1561616A1 (de) * | 2004-02-05 | 2005-08-10 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Lüftungs-, Heiz- und/oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeuges mit einem elektronischen Steuergerät |
| DE102004003274A1 (de) * | 2004-01-21 | 2005-08-18 | Behr Gmbh & Co. Kg | Düsenanordnung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4214686A1 (de) * | 1992-05-02 | 1993-11-04 | Hella Kg Hueck & Co | Verfahren und klimaanlage zur regelung des klimas im innenraum eines fahrzeuges mit ausblastemperaturregelung |
-
2000
- 2000-07-27 DE DE2000136509 patent/DE10036509C1/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |