DE10035232A1 - Verfahren zum Betreiben einer Brennstoffzelle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Niedertemperatur-Brennstoffzelle, bei der durch Ausnutzung der Fliehkraft der Transport der Betriebsmittel deutlich verbessert wird. Dazu wird in einer vorteilhaften Ausführungsform die rotationssymmetrisch aufgebaute Brennstoffzelle in Rotation versetzt. Die Betriebsmittel werden über die Rotationsachse zugeführt. Die Abführung von Wasser aus dem Kathodenraum erfolgt vorteilhaft über das nicht rotierende äußere Gehäuse.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben
einer Brennstoffzelle, insbesondere einer Niedertempe
ratur-Brennstoffzelle.
Eine Brennstoffzelle weist eine Kathode, einen Elektro
lyten sowie eine Anode auf. Der Kathode wird ein Oxida
tionsmittel, z. B. Luft und der Anode wird ein Brenn
stoff, z. B. Wasserstoff zugeführt.
Verschiedene Brennstoffzellentypen sind bekannt, so
beispielsweise die SOFC-Brennstoffzelle aus der Druck
schrift DE 44 30 958 C1 sowie die PEM-Brennstoffzelle
aus der Druckschrift DE 195 31 852 C1.
Die Betriebstemperatur einer PEM-Brennstoffzelle liegt
bei ca. 80°C. An der Anode einer PEM-Brennstoffzelle
bilden sich in Anwesenheit des Brennstoffs mittels
eines Katalysators Protonen. Die Protonen passieren den
Elektrolyten und verbinden sich auf der Kathodenseite
mit dem vom Oxidationsmittel stammenden Sauerstoff zu
Wasser. Elektronen werden dabei freigesetzt und elek
trische Energie erzeugt.
Mehrere Brennstoffzellen werden in der Regel zur Erzie
lung großer elektrischer Leistungen durch verbindende
Elemente elektrisch und mechanisch miteinander verbun
den. Ein Beispiel für ein solches verbindendes Element
stellt die aus DE 44 10 711 C1 bekannte bipolare Platte
dar. Mittels bipolarer Platten entstehen übereinander
gestapelte, elektrisch in Serie geschaltete Brennstoff
zellen. Diese Anordnung wird Brennstoffzellenstapel ge
nannt.
Als Brennstoff kann unter anderem Methan oder Methanol
vorgesehen werden. Die genannten Brennstoffe werden
durch Reformierung oder Oxidation u. a. in Wasserstoff
oder wasserstoffreiches Gas umgewandelt.
Nachteilig beim bekannten Stand der Technik ist es, daß
das durch die anodische Umsetzung entstehende CO2 den
Transport des Brennstoffes, bzw. das kathodenseitig
entstehende Wasser den Transport des Oxidationsgases
regelmäßig stört. Bislang benötigen die Elektrodenräume
eine Art räumliche Mindestgröße, um den Transport des
Brennstoffes und des Oxidationsgases in dem jeweiligen
2-Phasenmedium dennoch zu gewährleisten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Betrei
ben einer Brennstoffzelle zu schaffen, welches eine
bessere Verteilung der Betriebsmittel ermöglicht und so
regelmäßig den Wirkungsgrad der Brennstoffzelle erhöht.
Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine kompaktere
Niedertemperatur-Brennstoffzelle zu schaffen, mit der
eine Verbesserung des Transportes und der Verteilung
der Betriebsmittel möglich ist.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Betrei
ben einer Brennstoffzelle gemäß Hauptanspruch sowie
durch eine Brennstoffzelle gemäß Nebenanspruch. Vor
teilhafte Ausführungsformen des Verfahrens sowie der
Brennstoffzelle sind den jeweils rückbezogenen Ansprü
chen zu entnehmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer
Brennstoffzelle gemäß Anspruch 1 umfaßt den Schritt,
daß die Brennstoffzelle rotiert. Durch die Rotation
treten Fliehkräfte auf, die bewirken, daß die fluiden
Betriebsmittel innerhalb der Brennstoffzelle nach außen
geführt werden. Zu den fluiden Betriebsmitteln gehören
zum Beispiel die Brennstoffe oder die Oxidationsmittel.
Im Fall einer Niedertemperatur-Brennstoffzelle können
dies beispielsweise Methanol, ein Methanol-Wasser-
Gemisch oder auch Luft oder Sauerstoff sein.
Durch die Fliehkraft werden die Betriebsmittel vom Ro
tationsmittelpunkt nach außen hin beschleunigt. Dieser
Effekt kann vorteilhaft die Transportströmung der Be
triebsmittel innerhalb der Elektrodenräume unterstüt
zen, sofern die Betriebsmittelzuführung vorteilhaft im
oder nahe beim Rotationsmittelpunkt erfolgt. Dies kann
geeignet durch eine Zuführung über die Rotationsachse
realisiert werden. Durch das Verfahren verteilen sich
die Betriebsmittel besonders homogen in den Elektroden
räumen. Zusätzlich wird das Wasser, welches sich im
Brennstoffzellenbetrieb in dem Kathodenraum befindet,
vorteilhaft schnell und nahezu vollständig aus dem
Elektrodenraum nach außen hin abgeführt. Die nachteili
gen Effekte der Mischpotentialbildung an der Kathode,
wie sie beispielsweise bei einer Methanol-Brennstoff
zelle auftreten, und die Störung des Transportes des
Oxidationsmittels aufgrund einer Zwei-Phasenbildung
können somit deutlich vermindert werden. Dies führt
regelmäßig zu einer erhöhten Effektivität der Brenn
stoffzelle.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens
rotiert die Brennstoffzelle senkrecht zu einer Ebene,
die durch den schichtförmigen Aufbau von Anode, Elek
trolyt und Kathode, der sogenannten Elektroden-
Elektrolyt-Einheit gebildet wird. Das bedeutet, die
Rotationsachse steht senkrecht auf den Elektroden bzw.
den dazugehörigen Elektrodenräumen. Diese Art, eine
Brennstoffzelle zu betreiben, hat den Vorteil, daß die
Betriebsmittel regelmäßig in der gesamten Ebene senk
recht zur Rotationsachse homogen verteilt werden. Das
im Kathodenraum befindliche Wasser wird durch die Rota
tion der Brennstoffzelle fliehkraftverstärkt nach außen
hin transportiert, wo es an geeigneter Stelle abgeführt
wird.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich vorteil
haft auch ein ganzer Brennstoffzellenstapel betreiben.
Die Betriebsmittel werden über die Rotationsachse zuge
führt und außerhalb der Elektrodenräume, zum Beispiel
über ein nicht rotierendes Gehäuse, an geeigneten Stel
len abgezogen.
Die Niedertemperatur-Brennstoffzelle gemäß Nebenan
spruch ist schichtförmig aufgebaut. Sie umfaßt typi
scherweise eine Anode, eine Kathode, eine Elektrolyt
membran sowie bipolare Platten, die entsprechend
schichtförmig aneinandergrenzen. Ferner weist die er
findungsgemäße Brennstoffzelle eine Rotationsachse auf.
Um diese kann die Brennstoffzelle gedreht werden. Die
durch eine Rotation der Brennstoffzelle erzwungene
Transportströmung der Betriebsmittel läßt regelmäßig
eine kompaktere Bauweise der Elektrodenräume zu, als
sie bislang beim Stand der Technik üblich war. Darüber
hinaus sind einem Fachmann die in diesem Zusammenhang
auftretenden Lösungen zur Problematik der Lagerung und
der Abdichtung gegenüber nicht rotierenden Teilen aus
dem Stand der Technik bekannt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Niedertempe
ratur-Brennstoffzelle ist die Rotationsachse senkrecht
zur Schichtebene angeordnet. Damit können die durch
eine Rotation auftretenden Fliehkräfte die Betriebsmit
tel vorteilhaft exzentrisch innerhalb der Elektroden
räume verteilen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die
Zuführung wenigstens eines Betriebsmittels innerhalb
der Rotationsachse vorgesehen.
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Brennstoffzelle offenbart einen rotationssymmetrischen
Aufbau der Brennstoffzelle. Darunter ist beispielsweise
zu verstehen, daß die Anode, die Kathode und die Elek
trolytmembran jeweils in einer kreisförmigen Anordnung
vorliegen. Dadurch kann z. B. eine solche Brennstoff
zelle relativ leicht und ohne Abdichtungsprobleme in
ein äußeres, nicht rotierendes Gehäuse eingebaut wer
den.
Vorteilhaft weist eine weitere Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Brennstoffzelle ein Mittel zur Abfüh
rung des Wassers aus dem Kathodenraum auf. Ein dazu ge
eignetes Mittel ist beispielsweise eine Anordnung
außerhalb der Brennstoffzelle und innerhalb eines
äußeren Gehäuses, die Wasser und Oxidationsmittel ge
trennt abzuführen vermag. Diese kann beispielsweise
durch geeignet angeordnete Kanäle realisiert werden, in
denen eine Trennung von Wasser und Oxidationsmittel
durch eine Membran erfolgt. Durch ein solches Mittel
kann auf eine Methanol/Wasser-Umwälzpumpe, wie sie bei
Brennstoffzellen gemäß Stand der Technik üblich sind,
verzichtet werden. Die erfindungsgemäße Brennstoffzelle
selbst wirkt wie eine Zentrifugalpumpe und entfernt das
entstehende Wasser nahezu vollständig aus dem Kathoden
raum.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Brennstoffzelle weist Mittel zur Abführung
von CO2 aus dem Anodenraum auf. Die bei der Umsetzung
an der Anode entstehenden CO2-Gasblasen stören den
Transport des Brennstoffes, der bei einer Direkt-
Methanol-Brennstoffzelle regelmäßig flüssig vorliegt.
Durch eine effektive Entfernung des CO2 kann der Elek
trodenraum vorteilhaft kompakter ausgestaltet werden.
Dazu sind beispielsweise ebenfalls geeignet angelegte
Kanäle in einem äußeren Gehäuse vorgesehen.
Im folgenden wird die Erfindung unter anderem auch an
hand von drei Figuren näher erläutert.
Bekannte Direkt-Methanol-Brennstoffzellen-(DMFC)-Stapel
bestehen aus einer Hintereinanderschaltung von Einzel
zellen. Die einzelnen Zellen sind durch bipolare Plat
ten hintereinandergeschaltet. Zur Versorgung mit Be
triebsmitteln verfügt jede Einzelzelle über einen Ka
thodenraum (Oxidationsmittel) und einen Anodenraum
(Brennstoff). Zur Abführung der im Anodenraum entstehenden
CO2-Gasblasen und zur Vermeidung von Strömungs
verlusten erfordert jeder der genannten Elektrodenräume
eine Mindestgröße. Daher ist die Bereitstellung von ge
nügend Bauraum erforderlich. Zusätzlich tritt bei den
bekannten Direkt-Methanol-Brennstoffzellen das Problem
auf, das kathodenseitig Wasser entsteht und auch Wasser
von der Anodenseite her durch Elektroosmose durch den
Elektrolyten übertritt. Dieses Wasser verstopft die Ka
näle auf der Kathodenseite, so daß auch dort Transport
hemmungen hinsichtlich des Sauerstoffes auftreten. Bei
de Effekte beeinflussen die Leistung und den Wirkungs
grad der Brennstoffzelle negativ.
Im Rahmen der Erfindung wurde gefunden, daß diese Nach
teile durch eine rotierende Brennstoffzelle, bzw. ein
rotierender Brennstoffzellenstapel, überwunden werden
können. Durch die Rotation wirkt auf jedes Volumenele
ment des Stapels, insbesondere auf die Betriebsmittel,
eine Zentrifugalkraft nach außen hin. Vorgesehen ist
eine Betriebsmittelzuführung über die Mittel- bzw. Ro
tationsachse. Die Rotation führt zu einer Zwangsströ
mung der Betriebsmittel und insbesondere auch der stö
renden kathodenseitig auftretenden Wasseranteile nach
außen hin. Durch den Wasseraustrag wird die Kathoden
leistung verbessert. Ein weiterer Vorteil dieser Bau
weise ist, daß auf die sonst übliche Methanol/Wasser-
Umwälzpumpe verzichtet werden kann, da die Brennstoff
zelle selbst eine Zentrifugalpumpe darstellt.
Es zeigen:
Fig. 1 Längsschnitt durch eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Brennstoffzelle
Fig. 2 Detailausschnitt von Fig. 1 mit dem An
oden/Elektrolyt/Kathodenbereich
Fig. 3 Querschnitt durch eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Brennstoffzelle
Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Brennstoffzelle im Längsschnitt. Neben der Ro
tationsachse 5, die senkrecht auf dem schichtförmigen
Aufbau der Brennstoffzelle, bestehend aus Anode 2,
Elektrolyt 3 und Kathode 4 sowie den bipolaren Platten
1 fest verbunden ist, ist auch das äußere mehrwandige
Gehäuse eingezeichnet, welches einen Anodensammelkanal
6 und einen Kathodensammelkanal 7 aufweist. Zur Verein
fachung ist nur 1 Brennstoffzelle eingezeichnet. Der
Raum 8 kann mehrere Brennstoffzellen aufnehmen (Brenn
stoffzellenstapel).
Die Fig. 2 verdeutlicht die Abmessungen der Elektro
den-Elektrolyt-Einheit der erfindungsgemäßen Brenn
stoffzelle. Während die Durchmesser der kreisförmig
ausgestalteten bipolaren Platten 1, der Anode 2 und des
Elektrolyten 3 dem inneren Durchmesser der Gehäusewand
entsprechen, ist der Durchmesser der kreisförmigen Ka
thode 4 größer gewählt. Die Kathode ragt somit in eine
Aussparung der Gehäusewand bis in den Kathodensammelka
nal 7 hinein.
Im Querschnitt sind in der Fig. 3 die Versorgungskanä
le für die Kathode 9 und die Anode 10 eingezeichnet,
wobei der Anodenversorgungskanal eine Abführungsbohrung
11 aufweist.
Es bedeuten in den Figuren:
1 Bipolare Platte
2 Anode
3 Elektrolyt
4 Kathode
5 Rotationsachse
6 Anodensammelkanal
7 Kathodensammelkanal
8 Brennstoffzellenstapel
9 Kathodenversorgungskanal
10 Anodenversorgungskanal
11 Abführungsbohrung
1 Bipolare Platte
2 Anode
3 Elektrolyt
4 Kathode
5 Rotationsachse
6 Anodensammelkanal
7 Kathodensammelkanal
8 Brennstoffzellenstapel
9 Kathodenversorgungskanal
10 Anodenversorgungskanal
11 Abführungsbohrung
Claims (14)
1. Verfahren zum Betreiben einer Brennstoffzelle mit
einer schichtförmigen Elektroden-Elektrolyt-
Einheit,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennstoffzelle um eine Rotationsachse
rotiert.
2. Verfahren nach vorhergehendem Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationsachse senkrecht zur schichtför
migen Elektroden-Elektrolyt-Einheit angeordnet ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei Umdrehungszahlen der Brennstoffzelle im Be
reich von 20 U/min bis 2000 U/min, insbesondere im
Bereich von 50 U/min bis 500 U/min, eingestellt
werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Betriebsmittel über die Rota
tionsachse zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kathodenraum befindliches Wasser vollstän
dig aus dem Kathodenraum abgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei eine Niedertemperatur-Brennstoffzelle einge
setzt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei eine Direkt-Methanol-Brennstoffzelle einge
setzt wird.
8. Niedertemperatur-Brennstoffzelle, umfassend eine
schichtförmige Elektroden-Elektrolyt-Einheit,
gekennzeichnet durch Mittel zur Rotation
der Brennstoffzelle um eine Rotationsachse.
9. Niedertemperatur-Brennstoffzelle nach vorhergehen
dem Anspruch, wobei die Rotationsachse senkrecht
zur Elektroden-Elektrolyt-Einheit angeordnet ist.
10. Niedertemperatur-Brennstoffzelle nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 8 bis 9,
gekennzeichnet durch Mittel zur Zuführung
wenigstens eines Betriebsmittels über die Rotati
onsachse.
11. Niedertemperatur-Brennstoffzelle nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10,
gekennzeichnet durch einen rotationssymme
trischen Aufbau der Brennstoffzelle.
12. Niedertemperatur-Brennstoffzelle nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 8 bis 11,
gekennzeichnet durch Mittel zur Abführung
des Wassers aus dem Kathodenraum.
13. Niedertemperatur-Brennstoffzelle nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 8 bis 12,
gekennzeichnet durch Mittel zur Abführung
des CO2 aus dem Anodenraum.
14. Brennstoffzellenstapel, umfassend wenigstens eine
Niedertemperatur-Brennstoffzelle nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 8 bis 13.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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