DE10035998A1 - Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von FlüssigkeitenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten, inbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, wobei die Vorrichtung ein Volumeter zur Bestimmung des Volumens der Flüssigkeit und ein Druckdifferenz-Messgerät zur Bestimmung der Druckdifferenz entlang einer bestimmten Strömungsstrecke der Flüssigkeit beinhaltet. Aus der Bernoulli-Gleichung, der Kontinuitäts-Gleichung und der Gleichung Masse gleich Volumen mal Dichte kann dann der Massendurchfluss der zu bestimmenden Flüssigkeit errechnet werden. Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegen hierbei darin, eine von der Temperatur unabhängige Größe bereitzustellen, was insbesondere an Zapfsäulen von Tankstellen und bei allgemeinen chemischen Prozessen vorteilhaft ist.
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bestimmung des
Massendurchflusses von Flüssigkeiten, insbesondere von Kraftstoffen oder
dergleichen.
Zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten ist es bekannt, einen
sogenannten Coriolis-Zähler zu verwenden. Es handelt sich hierbei um ein oder
mehrere Messrohre, die in Schwingungen gebracht werden und deren Auslenkung
erfasst wird. Die Auslenkung dieser mit Flüssigkeit gefüllten und schwingenden
Rohre ist dann ein Maß für die Masse der in dem Rohr befindlichen Flüssigkeit.
Derartige Coriolis-Zähler sind jedoch relativ teuer und aufwendig und sind insbe
sondere auch vibrationsempfindlich.
Es ist selbstverständlich auch eine statische Massenermittlung von Flüssigkeiten
möglich, wenn diese einfach durch Wägen erfasst werden. Damit kann jedoch nicht
die Masse einer strömenden Flüssigkeit pro Zeiteinheit in Form eines
Massendurchflusses ermittelt werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zur Messung des
Massendurchflusses einer strömenden Flüssigkeit der eingangs genannten Art so
weiterzubilden, dass die Ermittlung des Massendurchflusses wesentlich einfacher,
genauer und störungsfreier erfolgt.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung ein Volumeter zur Bestimmung des Volumens der Flüssigkeit und ein
Druckdifferenz-Messgerät zur Bestimmung der Druckdifferenz entlang einer
bestimmten Strömungsstrecke der Flüssigkeit beinhaltet.
Hierbei wird beispielsweise in dem ersten Teil der Vorrichtung zunächst das
Volumen der strömenden Flüssigkeit erfasst und in einem weiteren Teil der
Vorrichtung die gleiche Flüssigkeit in ein Druckdifferenz-Messgerät eingespeist, mit
dem der Druckabfall der strömenden Flüssigkeit an einem Venturi-Rohr erfasst wird.
Durch die Hintereinanderschaltung von zwei Messanordnungen, von denen die eine
das Volumen erfasst und die andere einen Druckabfall an einem Venturi-Rohr
(Drossel-Blende) ist es nun erstmals möglich über die Bernoulliesche-Gleichung eine
Bestimmung des Massendurchflusses einer strömenden Flüssigkeit durchzuführen.
Es wird hierbei bevorzugt, wenn zur Volumenmessung ein Schraubenspindel
volumeter verwendet wird. Es können jedoch auch noch andere bekannte
Volumenmessgeräte verwendet werden, wie zum Beispiel Zahnradzähler oder
Ovalradzähler, Treibschieberzähler, Kolbenzähler, Turbinenradzähler oder auch
MID's (Magnet-Induktions-Zähler) oder Vortex-Blenden und ähnliche
Volumenmessgeräte mehr. Hierbei wird unter Vortex-Blenden eine, in
Querschnittsrichtung gesehen, an der Rohr-Innenwandung sich asymmetrisch
erstreckende Blende verstanden, welche z. B. die Form einer Teilkreis-Scheibe
besitzt und so lediglich einen Teil des Rohr-Querschnittes abdeckt.
Von besonderem Vorteil ist, wenn die beiden Messgeräte in einem einzigen
Gehäuse vereinigt werden und lediglich über entsprechende Flanschdichtungen
aneinander anstossen, so dass die Flüssigkeit, welche das Volumenmessgerät
verlässt, unmittelbar und relativ strömungsverlustfrei in das Druckdifferenz-
Messgerät eingeleitet werden kann. Es dient zur Messung der
Strömungsgeschwindigkeit in Rohrleitungen.
Die Bernoulli-Gleichung zwischen einer Stelle 1 und 2 lautet:
ρv1 2/2 + p1 = ρv2 2/2 + p2
und die Kontinuitätsgleichung:
V1 A1 = V2 A2.
Hieraus ergibt sich:
Δp = p2 - p1 = (ρv1 2/2)[(A1/A2)2 - 1]
bzw. mit Δp = (ρM - ρ) gh
Über die Formel Masse = Volumen x Dichte kann somit ohne weiteres die Masse der
strömenden Flüssigkeit pro Zeiteinheit ermittelt werden, denn durch das
erfindungsgemässe Volumeter wird das Volumen der Flüssigkeit ermittelt und durch
das erfindungsgemässe, nachgeschaltete Druckdifferenz-Messgerät wird über den
Differenzdruck die Dichte der strömenden Flüssigkeit ermittelt.
Es ist selbstverständlich nicht lösungsnotwendig, dass die Flüssigkeit zunächst das
Volumenmessgerät durchströmt und danach das Druckdifferenz-Messgerät. Es kann
auch die Richtung der Flüssigkeit umgekehrt werden, wobei dann zunächst das
Druckdifferenz-Messgerät und danach das Volumeter durchströmt wird. Bei einer
Umkehrung der Strömungsrichtung kann es vorgesehen sein, dass ein weiterer
Sensor dem ersten Sensor für die Erfassung der Umdrehung der Spindel z. B. um ca.
90° vor oder nachgeschaltet ist und dadurch die Drehrichtung erkannt werden kann.
Bei einer Umkehrung der Strömungsrichtung kann dann auch mittels der Auswerte-
Software und/oder Auswerte-Hardware eine Korrektur der Gleichungen bzw. der
Messwerte erfolgen, welche die geänderten Strömungsverhältnisse kompensiert.
In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung mit Möglichkeit der Umkehrung
der Strömungsrichtung kann es vorgesehen sein, dass vor dem Druckdifferenz-
Messgerät ein Strömungsberuhiger vorgeschaltet ist, welcher also auf der
gegenüberliegenden Seite des Volumenmessgerätes am Druckdifferenz-Messgerät
dann liegt.
Dieser Strömungsberuhiger kann in Form von z. B. einem Drahtgitter oder aber einer
Vielzahl von Röhren mit kleinem Durchmesser vorgesehen sein, welche sich über
den Strömungsdurchmesser erstrecken. Auch kann der Strömungsberuhiger in Form
eines weiteren Volumenmessgerätes vorgesehen sein, so dass also das
Druckdifferenz-Messgerät zu beiden Seiten (Einlass- und Auslassseite) mit einem
Volumenmessgerät bestückt ist. Diese Strömungsberuhigung bietet den Vorteil einer
genaueren Messung, da gerade die Druckdifferenz-Messung von einer laminaren
Strömung ausgeht, die durch den Strömungsberuhiger nahezu ideal erzeugt wird,
jedoch mit dem Nachteil eines erhöhten Geräteaufwandes und erhöhtem
Energiebedarf.
Für den Fall der Strömungsrichtungsumkehr der Flüssigkeit kann es vorgesehen
werden, dass im Volumeter ein weiterer Sensor für die Erfassung der Drehrichtung
vorgesehen ist, was der Richtung der Flüssigkeitsdurchströmung durch das
Volumeter entspricht.
Die Erfindung wird nun anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere Merkmale und
Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1: schematisiert eine Ausführungsform des Messaufbaus mit Venturi-Rohr als
Differenzdruck-Messgerät;
Fig. 2: schematisiert eine weitere Ausführungsform des Messaufbaus mit Drossel-
Blende als Differenzdruck-Messgerät;
Fig. 3: schematisiert die mathematischen Verhältnisse an einem Druckdifferenz-
Messgerät.
In Fig. 1 ist schematisch eine Ausführungsform des Messaufbaus mit Venturi-Rohr
als Differenzdruck-Messgerät gezeigt, wobei zur Massendurchflussermittlung einer
strömenden Flüssigkeit zunächst die Flüssigkeit in Durchflussrichtung (6) einen
Einlass (5) eines Volumeters (1) durchströmt, welches im genannten
Ausführungsbeispiel als Schraubenspindel-Volumeter mit zwei miteinander
kämmenden Schraubenspindeln (7, 8) ausgebildet ist.
Hierauf ist die Erfindung nicht beschränkt. Es können auch mehr als zwei
Schraubenspindeln in dem Schraubenspindel-Volumeter verwendet werden oder es
können anstatt des gezeigten Volumeters (1) auch andere volumeterische
Messgeräte oder Strömungsmessgeräte, wie zum Beispiel Turbinenradzähler, etc
verwendet werden.
Dem hier gezeigten Volumeter (1) ist ein Druckdifferenz-Messgerät (2)
nachgeschaltet.
Insgesamt besteht das Volumeter (1) aus einem etwa zylindrischen Gehäuse (3), an
dem der Einlassflansch (4) angeordnet ist, der den vorher erwähnten Einlass (5) für
die Flüssigkeit bildet.
Die Flüssigkeit treibt die beiden miteinander kämmenden Schraubenspindeln (7, 8)
drehend an, wobei diese Schraubenspindeln beiderseits in Lagern (9) möglichst
reibungsarm gelagert sind.
Die Drehung der einen Schraubenspindel (7) wird über ein Polrad (10) von einem
Sensor (11) in Form z. B. eines Näherungsschalters erfasst, der in Form von
Rechteckimpulsen die Drehzahl der Schraubenspindel (7) erfasst und einer
elektronischen Auswerteeinrichtung zuleitet.
Die Flüssigkeit verlässt in Durchflussrichtung (12) den Auslass des Volumeters (1)
und strömt hierbei gleichzeitig in den Einlass des Druckdifferenz-Messgerätes (2)
ein.
Dieses Messgerät besteht gemäss Fig. 1 im wesentlichen aus einem Venturi-Rohr,
welches einen ersten, erweiteten Durchflussraum (14) aufweist, welcher
strömungsleitend mit einem ersten Drucksensor (19) verbunden ist.
Dieser Durchflussraum (14) geht in einen zweiten Durchflussraum (16) über, der als
stetig sich verengernder und wieder stetig aufweitender Querschnitt in
Strömungsrichtung (12) bzw. (17) ausgebildet ist.
Der verengte Durchflussraum (16), der als Raum mit verringertem Querschnitt
ausgebildet ist, ist flüssigkeitsleitend mit einem zweiten Drucksensor (20) verbunden,
welcher den Druckabfall im Bereich des Durchflussraumes (16) erfasst.
Es kann dann vorgesehen sein, dass der Durchflussraum (16) in einem weiteren
Durchflussraum (15) mündet, welcher Durchflussraum (15) über kontinuierlich sich
öffnende Wandungen (22) harmonisch in den Raum des Auslasses (21) des
Auslassflansches (18) übergeht.
In Fig. 2 ist prinzipiell der gleiche Messaufbau wir in Fig. 1 gezeigt, jedoch ist das
Differenzdruck-Messgerät 2 mit einer einfachen Drossel-Blende (23), statt einem
aufwendigeren Venturi-Rohr ausgestattet. In Figur den Fig. 1 und 2 sind gleiche
Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Zwischen dem ersten Durchflussraum (14) und dem zweiten Durchflussraum (16') ist
also eine Drossel-Blende (23) in einfacher Form vorgesehen, welche Drossel-Blende
(23) im wesentlichen symmetrisch im Durchflusskanal liegt und mittig einen
Durchlass (25) für die Flüssigkeit frei lässt.
Der Durchflussraum (16') ist im vergleich zum Durchflussraum (16) des Venturi-
Rohres in Fig. 1 nicht verengt ausgebildet, sondern besitzt im wesentlichen den
gleichen Durchmesser, kann aber unterschiedliche Länge in Durchflussrichtung
besitzen.
Die Drossel-Blende (23) kann hierbei mit einer Rundung (24) versehen sein, welche
auch zu beiden Seiten der Drossel-Blende (23) im Bereich des Durchlasses (25)
vorgesehen sein kann.
Die Auswahl zwischen Drossel-Blende (23) oder Venturi-Rohr im Differenzdruck-
Messgerät (2) wird je nach den Strömungsverhältnissen im Bezug auf
Verwirbelungen etc. getroffen.
Insgesamt ergibt sich somit aufgrund der Bernoullieschen-Gleichung, die vorher
angegeben wurde, dass mit dem Volumeter (1) das Volumen der Flüssigkeit erfasst
wird und mit dem Druckdifferenz-Messgerät (2) die Dichte ρ der strömenden Flüssig
keit erfasst wird, dass dann über die Gleichung Masse = Volumen x Dichte die
Masse der strömenden Flüssigkeit pro Zeiteinheit erfasst werden kann.
Eine Massendurchflussermittlung von strömenden Flüssigkeiten ist wichtig für
folgende Anwendungsgebiete:
Bei chemischen Prozessen soll der Massendurchfluss des strömenden Stoffes
ermittelt werden, wobei für den chemischen Prozess der Massendurchfluss
ausschlaggebend sein könnte, was zum Beispiel für die Bestimmung des Heizwertes
einer Flüssigkeit eine Rolle spielt.
Ebenso ist es wichtig, der Massendurchfluss von Treibstoff in Zapfsäulen zu
ermitteln, weil im Augenblick noch ein temperaturabhängiges Volumen erfasst wird,
was zu Fehlern bei der Verbrauchsmessung führt. Die Ermittlung des
Massendurchflusses des abgegebenen Treibstoffes an Zapfsäulen hat den Vorteil,
dass dieser Massendurchfluss temperaturunabhängig ist und daher eine verbesserte
Messung der Abgabemenge möglich ist.
In Fig. 3 ist allgemein schematisiert ein Druckdifferenz-Messgerät dargestellt, wo
erkennbar ist, an welchen Stellen die Drucksensoren (19, 20) angeordnet sind.
Es sind ferner die konstanten Werte eingezeichnet, die auch in der genannten
Formel nach Bernoulli angegeben sind, das heisst die Flächen A1 und A2. Ferner
sind die Geschwindigkeiten der strömenden Flüssigkeit im Durchflussraum (14) und
im Bereich des verengten Durchflussraumes (16) mit v1 und v2 angegeben.
1
Volumeter
2
Druckdifferenz-Messgerät
3
Gehäuse
4
Einlassflansch
5
Einlass
6
Durchflussrichtung
7
Schraubenspindel
8
Schraubenspindel
9
Lager
10
Polrad
11
Sensor
11
'
12
Durchflussrichtung
13
Gehäuse
14
Durchflussraum
15
Durchflussraum
16
Durchflussraum
16
'
17
Durchflussrichtung
18
Auslassflansch
19
Drucksensor
20
Drucksensor
21
Auslass
22
Wandung
23
Drossel-Blende
24
Rundung
25
Durchlass
Claims (17)
1. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung ein Volumeter (1) zur Bestimmung des Volumens der Flüssigkeit
und ein Druckdifferenz-Messgerät (2) zur Bestimmung der Druckdifferenz entlang
einer bestimmten Strömungsstrecke der Flüssigkeit beinhaltet.
2. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass das Druckdifferenz-Messgerät (2) mindestens zwei Räume
(14, 16) beinhaltet.
3. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Räume (14, 16) unterschiedliches
Volumen und unterschiedliche Querschnittsfläche für den Flüssigkeitsdurchtritt
aufweisen.
4. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Räume (14, 16') unterschiedliches
oder gleiches Volumen aufweisen, jedoch etwa die gleiche Querschnittsfläche für
den Flüssigkeitsdurchtritt.
5. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die beiden Räume (14, 16) harmonisch ineinander
übergehen.
6. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckdifferenz-Messgerät (2) zwei
Drucksensoren (19, 20) beinhaltet, welche je in einem der Räume (14, 16)
angeordet sind und mit der Flüssigkeit bei Durchfluss kontaktieren.
7. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumeter (1) ein
Schraubenspindelvolumeter, Zahnradzähler, Ovalradzähler, Treibschieberzähler,
Kolbenzähler, Turbinenradzähler, Magnet-Induktions-Zähler (MID) oder Vortex ist.
8. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensor für die Erfassung der Drehzahl einer
Welle des Volumeters (1) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussrichtung (6, 12, 17) der Flüssigkeit
umkehrbar ist.
10. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Sensor (11') für die Erfassung der
Strömungsrichtung vorgesehen ist.
11. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass der weitere Sensor (11') für die Erfassung der
Strömungsrichtung im Volumeter (1) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, dass der weitere Sensor (11') für die Erfassung der
Strömungsrichtung die Drehrichtung eines rotierenden Elementes des Volumeters
(1) erfasst.
13. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass für die Erfassung der Strömungsrichtung das Polrad (10)
mit dem ersten Sensor (11) für die Volumenmessung und dem weiteren Sensor
(11') für die Erfassung der Strömungsrichtung zusammenwirkt.
14. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Sensoren (11, 11') für die Volumenmessung und für die
Erfassung der Strömungsrichtung, durch eine Abtastung mindestens einer der
Schraubenspindeln (7, 8) selbst erfolgt.
15. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumeter (1) dem Druckdifferenz-
Messgerät (2) bezüglich der Strömungsrichtung der Flüssigkeit vorgeschaltet ist.
16. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumeter (1) dem Druckdifferenz-
Messgerät (2) bezüglich der Strömungsrichtung der Flüssigkeit nachgeschaltet ist.
17. Vorrichtung zur Bestimmung des Massendurchflusses von Flüssigkeiten,
insbesondere von Kraftstoffen oder dergleichen, nach einem der Ansprüche 1 bis
16, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Messgeräte (1, 2) in einem einzigen
Gehäuse (3) vereinigt sind.
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