DE10035803A1 - Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Wasserzufuhr - Google Patents
Vorrichtung zum Steuern und Regeln der WasserzufuhrInfo
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- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
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- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern der Kalt- und Warmwasserzufuhr zu einer Wasserarmatur eines Beckens, einer Wanne, eines Bidets und/oder einer Dusche insbesondere in einem Bad oder einer Küche. Die Vorrichtung weist mindestens ein Ventil für Kaltwasser und mindestens ein Ventil für Warmwasser oder mindestens ein Kalt-/Warmwasser-Mischventil auf, die an den Kalt- und Warmwasser-Zuleitungen des Raumes angeschlossen sind. Die von den Ventilen oder dem Mischventil abgehende, das Mischwasser führende Leitung ist an der Wasserarmatur des Beckens, der Wanne, des Bidets und/oder der Dusche anschließbar. Die Ventile oder das Mischventil sind elektrisch steuerbar. Die Wasserarmatur des Beckens, der Wanne, des Bidets und/oder der Dusche ist ein Wasserauslauf ohne Mischventil(e).
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Kalt- und
Warmwasserzufuhr zu einer Wasserarmatur eines Beckens, einer Wanne, eines
Bidets und/oder einer Dusche insbesondere in einem Bad oder einer Küche.
Um ein Waschbecken mit einem Gemisch aus Kalt- und Warmwasser zu
versorgen, ist es bekannt, eine Mischarmatur insbesondere einen
Einhebelmischer am Waschbecken anzuordnen, die bzw. der ein Mischventil
aufweist, das von Hand gesteuert wird und dessen Kalt- und Warmwasser-Zu
fuhrleitungen an den zwei Eckventilen unterhalb des Beckens befestigt sind,
die Kalt- und Warmwasser führen. Diese bekannten Mischventile können nur
schwer von Hand genau eingestellt werden, das heißt eine gewünschte genaue
Mischungstemperatur wird selten zweimal hintereinander erreicht. Behinderte,
Alte und Kinder haben mit der Bedienung besondere Schwierigkeiten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu
verbessern, dass die Steuerung einfach handhabbar und sehr präzise ist. Ferner
ist es Aufgabe der Erfindung Voreinstellungen hoher Genauigkeit zu ermöglichen
und Fernsteuerungen und Überwachungen zuzulassen.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- - dass die Vorrichtung mindestens ein Ventil für Kaltwasser und mindestens ein Ventil für Warmwasser oder mindestens ein Kalt-/Warmwasser-Mischventil aufweist, die an den Kalt- und Warmwasser-Zuleitungen des Raumes angeschlossen sind,
- - dass die von den Ventilen oder dem Mischventil abgehende, das Mischwasser führende Leitung an der Wasserarmatur des Beckens, der Wanne, des Bidets und/oder der Dusche anschließbar ist,
- - dass die Ventile oder das Mischventil elektrisch steuerbar sind, und
- - dass die Wasserarmatur des Beckens, der Wanne, des Bidets und/oder der Dusche ein Wasserauslauf ohne Mischventil(e) ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann damit in einer Entfernung vom Becken,
von der Wanne, vom Bidet oder von der Dusche angeordnet werden, das heißt
die Ventile bzw. das Mischventil ist entfernt vom Wasserauslauf und braucht von
Hand nicht erreicht zu werden. Durch die elektrische Steuerung wird eine sehr
leichte und genaue Handhabung möglich. Ferner können Voreinstellungen
vorgenommen werden, die stets immer wieder unverändert erreichbar sind. Es
wird eine drahtlose oder drahtabhängige Steuerung von Hand, vom Fuß oder
durch die Sprache ermöglicht, so dass die Steuerung und Regelung besonders
bequem ist.
Durch eine elektronische Steuerung wird eine Kontrolle und Überwachung
durchführbar. Hierdurch kann auch der Wasserverbrauch kontrolliert werden.
Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass die Ventile oder Mischventile von
Elektromotoren gesteuert sind, die an eine Steuer- oder Regelelektronik
angeschlossen sind. Auch ist von Vorteil, wenn in der zum Wasserauslauf
führenden Leitung ein Temperatursensor angeschlossen ist, der mit der
Elektronik verbunden ist. Hierdurch kann die Temperatur des Mischwassers
besonders genau geregelt werden.
Bei einem Becken wird vorzugsweise vorgeschlagen, dass die Ventile oder das
Mischventil an den Eckventilen eines Beckens angeschlossen sind. Hierdurch
kann die Vorrichtung unterhalb eines Beckens konstruktiv besonders einfach
angeordnet werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Ventile oder das Mischventil durch eine
elektrische und/oder elektronische Handsteuerung, Fußsteuerung oder
Fernsteuerung betätigbar sind. Auch können die Ventile oder das Mischventil
durch ein elektrisches und/oder elektronisches Tastenfeld betätigbar sein.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn mehrere Ventile und/oder zwei oder mehr
Mischventile zu einer Zentralvorrichtung zusammengefasst sind, von der zwei
oder mehr zu Wasserausläufen führende Leitungen abgehen. Hierdurch wird
eine zentrale Steuerung aller Wasserverbraucher eines Raumes in einem
einzigen Gerät ermöglicht. Vorzugsweise wird hierbei vorgeschlagen, dass die
Zentralvorrichtung an den Kalt- und Warmwasser-Zuleitungen des Raumes
angeschlossen ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die elektronische Fernsteuerung
sprachgesteuert ist. Auch wird vorteilhafterweise vorgeschlagen, dass die
elektronische Fernsteuerung ans Internet und/oder Intranet anschließbar ist.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung unterhalb eines Waschbeckens und
Fig. 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung als Zentralvorrichtung für mehrere
Wasserverbraucher.
Ein Becken insbesondere ein Waschbecken oder ein Küchenbecken 1 besitzt
eine Wasserauslaufarmatur 2, die kein Ventil enthält und an ihrer Unterseite ein
Wasserzulaufrohr 3 besitzt, durch das Mischwasser der Armatur 2 zugeführt
wird. Das Wasserzulaufrohr 3 verzweigt in eine Kaltwasserleitung 4 und eine
Warmwasserleitung 5, die an ein Kaltwassereckventil 6 und an ein
Warmwassereckventil 7 angeschlossen sind.
In der Kaltwasserleitung 4 befindet sich ein Kaltwasserventil 8 und in der
Warmwasserleitung 5 ein Warmwasserventil 9. Die Ventilstellglieder beider
Ventile 8 und 9 werden jeweils durch einen Elektromotor 10, 11 verstellt, die an
eine Steuer- oder Regelelektronik 12 angeschlossen sind. Ferner ist an der
Elektronik 12 ein Temperatursensor 13 angeschlossen, der in oder an der
Wasserzulaufleitung 3 befestigt ist. Schließlich ist an der Elektronik 12 eine
Handsteuerung 14 angeschlossen, durch die die Elektromotoren 10, 11 direkt
oder indirekt gesteuert bzw. geregelt werden können.
Die Ventile, Motoren, der Sensor und die Elektronik mit den dazugehörigen
elektrischen Leitungen und Wasserleitungen sind vorzugsweise in einem
einzigen Gehäuse angeordnet, das nicht dargestellt ist und sich unterhalb des
Beckens 1 befinden kann.
Durch die Handsteuerung 14 wird die Zufuhr von Kalt- und Warmwasser
gesteuert zwischen einem völligen Schließen und einem völligen Öffnen beider
Ventile 8, 9, wobei Stärke und Temperatur des aus der Armatur austretenden
Wasserstromes exakt steuerbar ist. Hierbei ist vorzugsweise der
Temperatursensor 13 zusätzlich behilflich, um eine genaue Wassertemperatur
einstellen und halten zu können.
Statt einer Handsteuerung 14 und zusätzlich zu dieser kann auch eine
Fußsteuerung und/oder eine Fernsteuerung angeordnet werden, die
vorzugsweise schnurlos ist. Ferner kann die Fernsteuerung sprachgesteuert
erfolgen. Weiterhin ist es möglich, die Steuer- oder Regelelektronik 12 ans
Internet und/oder Intranet anzuschließen, um eine Steuerung und/oder
Überwachung aus der Ferne zu ermöglichen. Auch kann statt jeweils zwei
Ventile ein motorgesteuertes Mischventil, insbesondere mit Keramikkartusche
vorgesehen werden.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind gleiche Teile mit denselben
Bezugszeichen versehen, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Im
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die Verbraucher eines Bades in Form eines
Beckens 1, einer Wanne 20 und einer Dusche 21 dargestellt. Zu jedem dieser
Verbraucher führt eine Wasserzulaufleitung 3, die jeweils in eine
Kaltwasserleitung 4 und einer Warmwasserleitung 5 verzweigt. Diese Leitungen
sind an eine Kaltwasserzuleitung 22 und an eine Warmwasserleitung 23
angeschlossen. Wie im ersten Ausführungsbeispiel ist in jeder Kaltwasserleitung
4 und jeder Warmwasserleitung 5 ein Ventil 8 bzw. 9 angeordnet, das jeweils
durch einen Elektromotor 10, 11 gesteuert ist. Die Elektromotoren sind wiederum
an einer Steuer- bzw. Regelelektronik 12 angeschlossen, an der auch
Temperatursensoren 13 angeschlossen sind, die sich in den
Wasserzulaufleitungen 3 befinden. Alle Ventile, Motoren und Sensoren sowie die
Elektronik befinden sich in dem Gehäuse einer Zentralvorrichtung 24, so dass für
ein Bad nur noch ein einziges Gerät erforderlich ist, um die einzelnen
Verbraucher mit Wasser zu versorgen, das Stärke und Temperatur den
jeweiligen Wünschen entspricht. Diese Zentralvorrichtung 24 besitzt nur noch
zwei Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser und so viele Zulaufleitungen 3 wie
Verbraucher vorhanden sind.
Wie bereits beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, kann auch beim
zweiten Ausführungsbeispiel die Steuer- oder Regelelektronik 12 nicht nur durch
Handsteuerungen 14, sondern auch durch Fußsteuerungen oder
Fernsteuerungen als auch durch Sprachsteuerungen gesteuert werden. Ferner
kann auch ein Anschluss ans Internet und/oder Intranet bestehen. Alle
Wasserausläufe 2 bei allen Verbrauchern besitzen keine Mischventile und
vorzugsweise auch keine anderen Ventile.
Bei allen Ausführungsformen können die beiden Ventile 8 und 9 von einem
einzigen Mischventil gebildet sein.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Steuern der Kalt- und Warmwasserzufuhr zu einer
Wasserarmatur (2) eines Beckens (1), einer Wanne (20), eines Bidets und/oder
einer Dusche (21) insbesondere in einem Bad oder einer Küche, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung mindestens ein Ventil (8) für Kaltwasser und mindestens ein Ventil für Warmwasser oder mindestens ein Kalt-/Warmwasser-Mischventil aufweist, die an den Kalt- und Warmwasser-Zuleitungen des Raumes angeschlossen sind,
dass die von den Ventilen (8, 9) oder dem Mischventil abgehende, das Mischwasser führende Leitung (3) an der Wasserarmatur (2) des Beckens (1), der Wanne (20), des Bidets und/oder der Dusche (21) anschließbar ist,
dass die Ventile (8, 9) oder das Mischventil elektrisch steuerbar sind, und
dass die Wasserarmatur (2) des Beckens, der Wanne, des Bidets und/oder der Dusche ein Wasserauslauf ohne Mischventil(e) ist.
dass die Vorrichtung mindestens ein Ventil (8) für Kaltwasser und mindestens ein Ventil für Warmwasser oder mindestens ein Kalt-/Warmwasser-Mischventil aufweist, die an den Kalt- und Warmwasser-Zuleitungen des Raumes angeschlossen sind,
dass die von den Ventilen (8, 9) oder dem Mischventil abgehende, das Mischwasser führende Leitung (3) an der Wasserarmatur (2) des Beckens (1), der Wanne (20), des Bidets und/oder der Dusche (21) anschließbar ist,
dass die Ventile (8, 9) oder das Mischventil elektrisch steuerbar sind, und
dass die Wasserarmatur (2) des Beckens, der Wanne, des Bidets und/oder der Dusche ein Wasserauslauf ohne Mischventil(e) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ventile (8, 9) oder Mischventile von Elektromotoren (10, 11) gesteuert sind,
die an eine Steuer- oder Regelelektronik (12) angeschlossen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass in der zum Wasserauslauf (2) führenden Leitung
(3) ein Temperatursensor (13) angeschlossen ist, der mit der Elektronik (12)
verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ventile (8, 9) oder das Mischventil an den
Eckventilen (6, 7) eines Beckens (1) angeschlossen sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ventile (8, 9) oder das Mischventil durch eine
elektrische und/oder elektronische Handsteuerung (14), Fußsteuerung oder
Fernsteuerung betätigbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ventile (8, 9) oder das Mischventil durch ein
elektrisches und/oder elektronisches Tastenfeld betätigbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass mehrere Ventile (8, 9) und/oder zwei oder mehr
Mischventile zu einer Zentralvorrichtung (24) zusammengefasst sind, von der
zwei oder mehr zu Wasserausläufen (2) führende Leitungen (3) abgehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Zentralvorrichtung (24) an den Kalt- und Warmwasser-Zuleitungen des
Raumes angeschlossen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die elektronische Fernsteuerung (12)
sprachgesteuert ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die elektronische Fernsteuerung (12) ans Internet
und/oder Intranet anschließbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000135803 DE10035803A1 (de) | 2000-07-22 | 2000-07-22 | Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Wasserzufuhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000135803 DE10035803A1 (de) | 2000-07-22 | 2000-07-22 | Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Wasserzufuhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE10035803A1 true DE10035803A1 (de) | 2002-01-31 |
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ID=7649902
Family Applications (1)
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| DE2000135803 Ceased DE10035803A1 (de) | 2000-07-22 | 2000-07-22 | Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Wasserzufuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10035803A1 (de) |
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- 2000-07-22 DE DE2000135803 patent/DE10035803A1/de not_active Ceased
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