DE10035616A1 - Verfahren zum Aufbau einer Kommunikation mittels eines Netzes vom Typ Internet und seine dazugehörige Vorrichtung - Google Patents
Verfahren zum Aufbau einer Kommunikation mittels eines Netzes vom Typ Internet und seine dazugehörige VorrichtungInfo
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Abstract
Zur Reduzierung der Kosten und Verbesserung der Qualität einer Verbindung (1) bei einer Sprach- oder Datenkommunikation zwischen einem Anrufer (2) und einem Angerufenen (3) über ein Internet-Netz (4), wobei der Anrufer (2) mit einem Mobiltelefonnetz (6) verbunden ist, wird eine Kommunikation direkt vom Mobiltelefonnetz (6) ausgehend zum Internet-Netz (4) hin mittels eines zweiten Mobiltelefons (12) aufgebaut, das einerseits mit dem Mobiltelefonnetz (6) und andererseits mit dem Internet-Netz (4) verbunden ist. Die Kosten einer Kommunikation ergeben sich daher aus den Kosten für die Verwendung des verwendeten Mobilnetzes (6) und den Kosten für den Zugang zum Internet-Netz (4).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbau
einer Kommunikation mittels eines Netzes vom Typ Internet
und der dazugehörigen Vorrichtung. Bei der Kommunikation
kann es sich sowohl um eine Sprachenkommunikation als auch
eine Kommunikation von Daten handeln. Sie findet bei der
Mobiltelephonie im allgemeinen Anwendung, das heißt sowohl
bei der Telephonie nach der GSM-Norm als auch bei der
Telephonie nach der Norm CDMA oder PCS oder jeder anderen
Norm der Mobiltelephonie. Sie findet insbesondere bei jenem
Fall Anwendung, in dem der Anruf von einem Mobiltelefon aus
erfolgt.
Ein Netz vom Typ Internet ist ein Netz, das eine Vielzahl
an miteinander gemäß einer vermaschten Architektur verbun
denen Netze umfaßt. Der Transport einer Information über
ein derartiges Netz erfolgt im wesentlichen mit Hilfe einer
Paketübertragungstechnik. Jedes auf diese Weise gebildete
Paket umfaßt eine Kopfnachricht mit insbesondere einer
Zieladresse dieses Pakets. Der Weg eines Pakets in diesem
Netz kann sich vom Weg eines anderen Pakets unterscheiden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einem Anrufer, der
mit einem ersten Mobiltelefonnetz verbunden ist, zu ermö
glichen, eine Kommunikation mit einem Angerufenen unter
Verwendung eines Netzes vom Typ Internet als kommunika
tionsunterstützendem Teil herzustellen, wobei der Angeru
fene mit einem kommutierten Telefonnetz oder durch ein
zweites Mobiltelefonnetz verbunden ist. Des weiteren kann
es sich beim Angerufenen auch um einen Computer oder jedes
andere System handeln, das den Empfang und die Ausgabe von
Daten ermöglicht, die von einem anrufenden Mobiltelefon
oder einem Computer, der mit dem anrufenden Mobiltelefon
verbunden ist, kommen oder dorthin geleitet werden.
Gegenwärtig sind bereits Mittel zum Aufbau einer Kommunika
tion unter Verwendung des Internet-Netzes bekannt. In
diesem Fall ist das erste Mobiltelefonnetz mit einem kommu
tierten Telefonnetz verbunden, das wiederum mit dem Inter
net-Netz in Verbindung steht. Somit wird die Gesprächsan
frage eines Anrufers, die von einem Mobiltelefon aus unter
Verwendung des Internet-Netzes erfolgt, über das Mobiltele
fonnetz und danach über das kommutierte Telefonnetz gelei
tet.
Genauer gesagt sendet der Anrufer eine Verbindungsanfrage
an das Internet-Netz. Diese Anfrage wird von einer Basis
station entgegengenommen, die zum einen mit dem anrufenden
Mobiltelefon und zum anderen mit dem Mobiltelefonnetz
verbunden ist. Diese Anfrage wird in der Folge an ein
kommutiertes Telefonnetz weitergeleitet, das mit einer
Zugangsklemme zum Internet-Netz verbunden ist. Somit kann
der Anrufer, sobald ein Kommunikationskanal zwischen dem
Anrufer und dem Internet-Netz hergestellt worden ist,
Informationen ausgeben, die gemäß einem Format eines Ra
sters, das mit einem IP-Protokoll (Internetprotokoll auf
Englisch für Protocole Internet auf Französisch) erzeugt
wird, zum Angerufenen transportiert werden.
Eine solche Vorgangsweise bringt Probleme mit sich. So muß
man, um eine Verbindung mit dem Internet-Netz herzustellen,
eine Verbindungsanfrage über das Mobiltelefonnetz und dann
über das kommutierte Telefonnetz abschicken. Diese Abwick
lung einer Verbindungsanfrage über zwei Stützeinrichtungen,
das Mobiltelefonnetz und das kommutierte Telefonnetz, führt
zu einer geringeren Kommunikationsleistung. Die Verringer
ung der Leistung ist hauptsächlich auf eine Verlangsamung
des Systems zurückzuführen. Diese Verlangsamung wird haupt
sächlich dadurch hervorgerufen, daß es einen Unterschied in
bezug auf die Natur der Signale hinsichtlich einer Nach
richt im Mobiltelefonnetz und der Signale hinsichtlich
einer Nachricht im kommutierten Telefonnetz gibt. So sind
im Mobiltelefonnetz die Signale digitale Ende-zu-Ende-
Signale. Im kommutierten Telefonnetz sind die Signale, die
in der Verbindung zwischen dem Anrufer oder dem Angerufenen
und einem Autokommutator des kommutierten Telefonnetzes
zirkulieren, im allgemeinen analoge Signale. Daher ist beim
Übergang von einem Netz zu einem anderen eine Umwandlung
erforderlich. Zu diesem Zweck verwendet man hauptsächlich
ein erstes Modem zwischen dem Mobiltelefonnetz und dem
kommutierten Telefonnetz und ein zweites Modem zwischen dem
kommutierten Telefonnetz und dem Internet-Netz.
In dieser Ausführungsform des bekannten Stands der Technik
wird eine Information entlang eines nicht optimalen Weges
weitergeleitet. Tatsächlich ist es so, daß sich ein Mobil
telefonnetz und ein kommutiertes Telefonnetz geographisch
überlagern, das heißt, sie decken beide im wesentlichen
dasselbe geographische Gebiet ab. Das hat zur Folge, daß
auf eine Zugangsklemme zum Internet-Netz, die sich im
Bereich X befindet, sowohl von einer Basisstation des
Mobiltelefonnetzes als auch vom kommutierten Telefonnetz
zugegriffen werden kann.
Somit ist der gesamte Weg, der nach einem Anruf von einem
Mobiltelefon aus über das kommutierte Telefonnetz zurückge
legt wird, nutzlos. Außerdem können sich die Kosten einer
Kommunikation auch nach der Anzahl der Telefonnetze rich
ten, die während einer Kommunikation als Stütze verwendet
wurden.
Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Probleme zu lösen,
indem sie eine Vorrichtung vorschlägt, die es ermöglicht,
die Anzahl der Netze, die durchlaufen werden, um eine
Verbindung mit dem Internet-Netz herzustellen, entlang
eines kürzeren und somit schnelleren Weges zu reduzieren.
In der Erfindung erfolgt eine Verbindung mit einer Zugangs
klemme des Internet-Netzes ohne über das kommutierte Tele
fonnetz zu gehen, wobei dafür eine Kommunikationsschnitt
stelle verwendet wird.
Der Anrufer sendet eine Anfrage zum Aufbau eines Gesprächs
an des Mobiltelefonnetz, mit dem er verbunden ist, und
überträgt diese Anfrage zum Internet-Netz mit Hilfe dieser
Kommunikationsschnittstelle. Die Kommunikationsschnitt
stelle ist einerseits mit dem Mobiltelefonnetz und andrer
seits mit dem Internet verbunden und ersetzt somit das
kommutierte Telefonnetz. Die Erfindung schlägt auch ein
Verfahren zur Inbetriebnahme der Vorrichtung der Erfindung
vor. Dieses Verfahren hat insbesondere die Funktion, den
Verbindungsaufbau zu ermöglichen. Auf diese Weise werden
die Leistungen einer solchen Kommunikationsvorrichtung
verbessert, wobei insbesondere ein Weg, der mit einer
Kommunikation in Zusammenhang steht, optimiert wird.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Umsetzung
einer globalen Kommunikationsverbindung über ein Netz vom
Typ Internet, das eine erste Zugangsklemme zwischen einem
ersten Mobiltelefon, dem Anrufer, und einem Angerufenen
umfaßt, wobei das erste Mobiltelefon mit einem Mobiltele
fonnetz über eine erste Basisstation verbunden ist, wobei:
- - ausgehend vom ersten Mobiltelefon zur ersten Zugangs klemme hin eine Anfrage zum Aufbau einer Kommunikation gesendet wird,
- - diese Aufbauanfrage bis zur ersten Zugangsklemme weiter geleitet wird, wobei diese erste Zugangsklemme den Aufbau einer Verbindung mit dem ersten Mobiltelefon genehmigt, wobei diese Verbindung in der Folge dazu genutzt wird, eine Gesprächsanfrage an den Angerufenen zu senden, der mit einer zweiten Zugangsklemme verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Weiterleitung dieser Ver
bindungsaufbauanfrage:
- - die Verbindungsaufbauanfrage an die erste Basisstation gesendet wird,
- - diese Verbindungsaufbauanfrage mit der ersten Basissta tion zu einem zweiten Telefon gesendet wird, das gemäß einer Architektur eines Mobiltelefons mit einer Antenne ausgeführt ist,
- - eine Kommunikation zwischen dem Mobiltelefonnetz und dem Internet hergestellt wird, indem das zweite Telefon einer seits mittels einer ersten lokalen Verbindung über die Antenne mit der zweiten Basisstation und anderseits mittels einer zweiten lokalen Verbindung über eine Kommunikations schnittstelle des zweiten Telefons mit der ersten Zugangs klemme verbunden wird.
Die Erfindung betrifft des weiteren eine Vorrichtung zum
Anschluß mit dem Internet, ausgehend von einem ersten
Mobiltelefon, das mit einer ersten Basisstation eines
Mobiltelefonnetzes kommuniziert, dadurch gekennzeichnet,
daß es ein zweites Telefon umfaßt, das gemäß einer Archi
tektur eines Mobiltelefons mit einer Antenne ausgeführt ist
und mit der ersten Basisstation kommuniziert, mit der
Funktion, eine Kommunikation zwischen dem Mobiltelefonnetz
und dem Internet mittels einer Kommunikationsschnittstelle
herzustellen.
Die Erfindung wird mit Hilfe der folgenden Beschreibung und
der beigelegten Figuren leichter verständlich. Diese werden
ausschließlich mit beispielgebendem Charakter vorgelegt und
haben keinerlei einschränkende Wirkung auf die Erfindung.
Die Figuren zeigen folgendes:
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Architektur
der Vorrichtung der Erfindung in einer Kommunikationsver
bindung;
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung, welche die
wichtigsten Etappen des Aufbaus einer Kommunikation gemäß
der Erfindung darstellt.
Fig. 1 zeigt eine globale Kommunikationsverbindung 1, die
gemäß der Erfindung zwischen einem ersten anrufenden Mobil
telefon 2 und einem Angerufenen 3, zum Beispiel einem
Telefon, über ein Netz 4 vom Typ Internet aufzubauen ist.
Das Telefon 2 kommuniziert mit einer ersten Basisstation 5
eines Mobiltelefonnetzes 6 über eine lokale radioelektri
sche Verbindung 7. Eine globale Verbindung unterscheidet
sich von einer lokalen Verbindung dadurch, daß eine globale
Verbindung durch Aneinanderreihung lokaler Verbindungen
geschaffen wird. Somit wird die Verbindung 1 vom Telefon 2
ausgehend aufgebaut. In der Erfindung wird die Verbindung 1
so aufgebaut, daß so wenig Netze wie möglich durchlaufen
werden. Im allgemeinen, und beim Aufbau der Verbindung 1,
sendet das Telefon 2 eine Anfrage 8 zum Aufbau einer Kommu
nikation. Diese Anfrage 8 wird vom Netz 6 ausgehend zum
Netz 4 übertragen. Zu diesem Zweck umfaßt das Netz 4 eine
erste Zugangsklemme 9. Mit Hilfe dieser Klemme 9 ist es
möglich, eine Verbindung zum Netz 4 herzustellen und dessen
unterschiedliche Funktionen und Ressourcen zu nutzen. Diese
Klemme 9 genehmigt den Aufbau der Verbindung 1 mit dem
Telefon 2. Die Anfrage 8 umfaßt mindestens eine Information
bezüglich einer Adreßinformation, wie beispielsweise eine
Telefonnummer, der Klemme 9. Die Klemme 9 wird durch einen
Zugangsbereitsteller 10 verwaltet. Der Zugangsbereitsteller
10 kontrolliert unter anderem eine Identität eines Be
nutzers, der sich mit einer Zugangsklemme wie der Klemme 9
verbinden möchte. Die Sendung der Anfrage 9 erfolgt durch
Aufbau einer Kommunikationsverbindung zwischen dem Telefon
2 und der Klemme.
In der Erfindung wird diese Anfrage mit der Station 5 zu
einem zweiten Telefon 12 gesandt. Dieses zweite Telefon 12
wird gemäß einer Architektur eines Mobiltelefons mit einer
Antenne 13 ausgeführt, wie zum Beispiel das Telefon 2. Das
Telefon 12 kommuniziert mit der Station 5 mittels einer
ersten lokalen Verbindung 14 über die Antenne 13. Diese
Verbindung 14 ermöglicht eine Übertragung der Anfrage 8 der
Station 5 zum Telefon 12.
Indessen wird bei einer bevorzugten Ausführungsform diese
Anfrage 8, die von der Station 5 erhalten wird, zu einer
zweiten Basisstation 11 weitergeleitet. Somit kommuniziert
die Station 11 mit dem Telefon 12 mittels der Verbindung
14. Dennoch kann es sein, daß ein Anrufer und das Telefon
12 mit derselben Basisstation kommunizieren, oder um das zu
verhindern, die Station 11 unabhängig ist, und daher nicht
direkt mit einem Anrufer kommunizieren kann.
Die Anfrage 8 umfaßt in der Erfindung eine Information
bezüglich einer Telefonnummer des Telefons 12. Andrerseits
wird das Telefon 12 mit der Klemme 9 mittels einer zweiten
lokalen Verbindung 15 über eine Kommunikationsschnittstelle
10 des Telefons 12 verbunden. Die Verbindung 15 ist in
einem bevorzugten Beispiel eine Drahtverbindung wie ein
verdrilltes Kupferkabel, das in der Telephonie verwendet
wird. Dennoch ist es möglich, daß die Verbindung 15 eine
Drahtverbindung auf der Basis von Lichtwellenleitern ist
oder sogar eine radioelektrische Verbindung.
Das Telefon 12 umfaßt die Mittel, die notwendig sind, um
mit der Station 11 zu kommunizieren, so wie dies ein
Mobiltelefon machen würde. Zu diesem Zweck umfaßt das
Telefon 12 eine Vorrichtung 17 zum Senden und Empfangen, so
wie für das Telefon 2, und einen Mikroprozessor 18, der
durch ein Programm 19 in einem Programmspeicher 20 über
einen Bus 21 von Adressen, Daten und Befehlen gesteuert
wird. Die Vorrichtung 17 sowie die Schnittstelle 16 sind
mit dem Bus 21 verbunden. Auf diese Weise steuert der
Mikroprozessor 18 mit Hilfe des Programms 19 die
Vorrichtung 17, um den Aufbau und die Verwaltung der
Verbindung 14 zu ermöglichen und steuert auch die
Schnittstelle 16, um den Aufbau und die Verwaltung einer
Kommunikation mit der Verbindung 15 zu ermöglichen. Das
Telefon 12 umfaßt des weiteren einen Digital-Analog-Wandler
22 mit einem Eingang 23, der mit dem Bus 21 verbunden ist,
und einem Ausgang 24, der einen Spannungswert liefert, der
mit einem am Eingang 23 vorhandenen digitalen Wert in
Zusammenhang steht. Es umfaßt auch einen Analog-Digital-
Wandler 25 mit einem Eingang 26 und einem Ausgang 27, der
mit dem Bus 21 verbunden ist, wobei der Ausgang 27 einen
digitalen Wert liefert, der mit einem Spannungswert am
Eingang 26 in Zusammenhang steht. Der Ausgang 26 ist im
Fall eines Mobiltelefons mit einem Lautsprecher 28
verbunden, und der Eingang 27 ist mit einem Mikrofon 29
verbunden. Dennoch sind in der Erfindung der Lautsprecher
28 und das Mikrofon 29 unterdrückt, weil sie unnötig sind,
da das Telefon 12 lediglich die Aufgabe hat, den Aufbau
einer Verbindung zwischen der Klemme 9 und der Station 11
zu ermöglichen. Somit ist der Ausgang 24 dazu bestimmt,
Informationen, die vom Telefon 2 kommen und als Ziel das
Netz 4 haben, zu liefern, und im Gegensatz dazu ist der
Eingang 26 dazu bestimmt, Informationen, die vom Netz 4
kommen und als Ziel das Telefon 2 haben, zu empfangen.
Die Schnittstelle 16 ermöglicht daher den Anschluß des
Telefons 12 an die Verbindung 15. Zu diesem Zweck umfaßt
die Schnittstelle 16 einen ersten Port 30 und einen zweiten
Port 31, wobei der Port 30 im Inneren der Schnittstelle 16
mit dem Port 31 verbunden ist. Der Port 30 ist an die
Verbindung 15 angeschlossen und somit mit der Klemme 9
verbunden. Der Port 31 ist mit einem Kommunikationsmittel
des Telefons 12 verbunden, das Informationen von der
beziehungsweise zur Antenne 13 empfängt oder sendet. Dieses
Mittel ist insbesondere die Vorrichtung 17. Der Port 31 ist
mit der Vorrichtung 17 mittels einer Verbindung 32 und
einer Verbindung 33 verbunden, die mit dem Ausgang 24 und
dem Eingang 26 der Wandler 22 beziehungsweise 25 verbunden
ist. Port 30 und Port 31 umfassen nicht dargestellte
Mittel, die zur Signalübertragung notwendig sind, wie zum
Beispiel einen Leistungsverstärker und/oder eine
Vorrichtung zur Impedanzanpassung.
Infolgedessen wird die Anfrage 8, die von der Antenne 13
empfangen wird, mittels der Verbindung 32 und der
Verbindung 15 zur Klemme 9 übertragen. Sobald der
Zugangsbereitsteller 10 eine Verbindung des Telefons 12 mit
der Klemme 9 genehmigt, ist die Verbindung 1 zwischen dem
Telefon 2 und der Klemme 9 aufgebaut. Somit steht dem
Telefon 2 ein Kommunikationskanal zum Senden eines Rufes
zur Verfügung.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung mit den
wichtigsten Etappen bezüglich des Aufbaus einer
Kommunikation mit dem Verfahren der Erfindung. In dieser
schematischen Darstellung wird ein Beispiel einer
Kommunikation zwischen dem Telefon 2 oder dem Anrufer 2,
und dem Angerufenen 3, der mit einem festen Telefonnetz 34
verbunden ist, das allgemeinhin als kommutiertes
Telefonnetz bezeichnet wird, gewählt. Das Telefon 2 sendet
in erster Linie während einer Etappe 35 eine Aufbau-
Anfrage. Während einer Etappe 36 wird diese Anfrage zur
Station 11 mittels des Netzes 6 übertragen. Die Station 11
stellt während einer Etappe 37 eine Kommunikation mit dem
Telefon 12 her, um ihm die Aufbau-Anfrage zu übermitteln.
Diese Anfrage wird dann während einer Etappe 38 zur Klemme
9 des Netzes 4 übertragen. Das Netz 4 quittiert während
einer Etappe 39 die Aufbau-Anfrage. Eine Nachricht in bezug
auf diese Quittierung wird während dieser Etappe 39 an den
Anrufer 2 mittels des Telefons 12 der Stationen 5 und 11
des Netzes 6 retourniert. Für den Fall, daß diese Aufbau-
Anfrage durch den Zugangsbereitsteller 10 angenommen wird,
wird dem Anrufer 2 ein Kommunikationskanal zur Verfügung
gestellt. Von diesem Moment an kann der Anrufer 2 während
einer Etappe 40 eine Adreßinformation des Angerufenen 3 zum
Netz 34 senden. In diesem Beispiel ist der Angerufene 3 mit
einem kommutierten Telefonnetz verbunden. Eine
Adreßinformation des Angerufenen ist somit eine
Telefonnummer. In einer Etappe 41 sucht das Netz 34 einen
Gesprächsteilnehmer mit dieser Telefonnummer und
übermittelt ihm dann die Gesprächsanfrage während einer
Etappe 41. Wenn der Angerufene 3 diesen Anruf
entgegennimmt, kann während einer Etappe 42 zwischen dem
Anrufer 2 und dem Angerufenen 3 eine Kommunikation
aufgebaut werden.
Um dem Netz 34 zu ermöglichen, eine Telefonnummer zu
empfangen, muß dieses mit dem Netz 4 verbunden sein. Zu
diesem Zweck umfaßt das Netz 4 eine zweite Zugangsklemme 43
(Fig. 1). Das Netz 34 ist mit dieser Klemme 43 über eine
lokale Verbindung 44 wie die Verbindung 15 verbunden. Somit
wird die Verbindung 44 vom Netz 34 wie eine Telefonleitung
gesehen. Außerdem können Informationen, die durch das
Telefon 2 und somit über die Verbindung 15 gesendet werden,
Sprachinformationen oder Dateninformationen sein.
Infolgedessen schlägt der Zugangsbereitsteller 10 zwei
Typen von Zugangsklemmen vor. Ein erster Zugangsklemmentyp
ist zum Empfang von Sprachinformationen bestimmt. Ein
zweiter Zugangsklemmentyp ist zum Empfang von
Dateninformationen bestimmt. Wenn das Telefon 2 sich dazu
entschließt, das Netz 4 zu verwenden, um
Sprachinformationen zu transportieren, dann wird die
Verbindung 15 mit einer Umwandlungsvorrichtung 45
ausgestattet. Diese Vorrichtung 45 hat die Aufgabe, eine
Sprachinformation, die vom Telefon 12 kommt, in eine
Dateninformation mit einem IP-Format mit dem Netz 4 als
Ziel umzuwandeln und eine Dateninformation mit einem IP-
Format, die vom Netz 4 kommt, in eine Sprachinformation mit
dem Telefon 12 als Ziel umzuwandeln. Dies geschieht durch
Verfahren, bei denen Sprachinformationen in ein Raster mit
IP-Format eingekapselt und zum Zeitpunkt der Entnahme einer
Sprachinformation aus einem IP-Raster entkapselt werden. Im
allgemeinen umfaßt die Klemme 9 diese Vorrichtung 45, das
heißt, daß sie vom Zugangsbereitsteller verwaltet wird. In
diesem Fall wird das Netz 4 ITSP-Netz genannt (Internet
Telephony Service Provider auf Englisch für fournisseur de
service de telephonie sur Internet auf Französisch). Für
die Klemme 43 gilt somit, daß, wenn die Verbindung 44 dazu
bestimmt ist, Sprachinformationen zu transportieren, die
Klemme 43 ebenfalls mit einer Umwandlungsvorrichtung 46
ausgestattet sein muß.
Wenn das Telefon 2 hingegen beschließt, Dateninformationen
an einen Computer 47 oder eine anderes beliebiges System zu
senden, welches die Dateninformationen interpretieren kann,
die vom Telefon 2 gesendet wurden, weist die Klemme 43
keine solche Vorrichtung 46 auf. In diesem Fall wird das
Netz 4 als ISP-Netz bezeichnet (Internet Service Provider
auf Englisch für fournisseur de service Internet auf
Französisch). In der Tat kann das Telefon 2
Dateninformationen direkt an das IP-Format senden. Wenn
dies nicht der Fall ist, kann das Telefon 2 auch über eine
Verbindung 49, beispielsweise der seriellen Art, mit einem
Computer 48 verbunden werden. In dem Fall, in dem das
Telefon 2 eine Rufanfrage zum Computer sendet, wird die
Adreßinformation in Form einer IP-Adresse gesendet.
Außerdem kann das Telefon 2 mit einem Computer 50 zu
kommunizieren wünschen, der über ein Modem 51 mit dem Netz
34 verbunden ist. Somit ist in diesem Fall die Vorrichtung
46 ein Modem. In der Tat wird der Computer 50, der mit dem
Netz 34 über ein Modem verbunden ist, wie ein festes
Telefon so wie das Telefon 3 gesehen. Eine Kommunikation
über die Verbindung 1 wird hauptsächlich über eine
Aneinanderreihung der lokalen Verbindungen 7, 14, 15 und 44
erhalten, aber auch der Verbindung zwischen der Station 5
und der Station 11 sowie der Verbindung zwischen der Klemme
9 und der Klemme 43.
In einer Variante wird in der Anfrage 8, die insbesondere
Informationen umfaßt, die für den Aufbau einer Verbindung
mit dem Netz 4 notwendig sind, eine Information bezüglich
einer Telefonnummer des Angerufenen 3 plaziert. In dieser
Variante wird, wenn eine Verbindung mit der Klemme 9
aufgebaut wird, ein Teil der Anfrage 8, welcher
insbesondere die Telefonnummer des Angerufenen 3 umfaßt,
zur Klemme 43 übertragen. Somit wird das Telefon 2 mit
einer Abkürzungstaste versehen, die es ermöglicht, einen
Ruf durch das Internet-Netz zu senden. Man drückt auf diese
Taste und gibt eine Telefonnummer des Angerufenen 3 ein.
Eine Validierung des Rufs hat zur Folge, daß eine Anfrage 8
mit einer Telefonnummer zum Erreichen des Telefons 12 und
eine Telefonnummer zum Erreichen des Angerufenen 3 gesendet
wird. Man hätte in dem Menü des Telefons 2 einen Kennsatz
bezüglich einer Verwendung des Netzes 4 als Unterstützung
der Kommunikation mit einem Ruf als Ersatz für oder
zusätzlich zur Abkürzungstaste plazieren können.
Wenn der Anrufer mit dem Netz 34 verbunden ist, wird eine
Ruf-Anfrage an einen Angerufenen, der mit einem
Mobiltelefonnetz verbunden ist, über eine Verbindung 52
übertragen. Das ist in diesem Fall das beste, da in jedem
Fall das Netz 34 und das Netz 6 dazu verwendet werden, eine
Kommunikation zwischen dem Anrufer und dem Angerufenen
herzustellen.
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung einer globalen
Kommunikationsverbindung (1) über ein Netz (4) vom Typ
Internet, das eine erste Zugangsklemme (9)zwischen
einem ersten Mobiltelefon (2), dem Anrufer, und einem
Angerufenen (3) umfaßt, wobei das erste Mobiltelefon
(2) mit einem Mobiltelefonnetz (6)durch eine erste
Basisstation (5) verbunden ist, in der:
- - ausgehend vom ersten Mobiltelefon (2) und zur ersten Zugangsklemme (9) hin eine Anfrage (8) zum Aufbau einer Kommunikation gesendet wird,
- - diese Anfrage (8) zum Aufbau bis zur ersten Zugangsklemme (9) weitergeleitet wird, wobei diese erste Zugangsklemme (9) den Aufbau einer Verbindung mit dem ersten Mobiltelefon (2) genehmigt, wobei diese Verbindung in der Folge dazu verwendet wird, eine Rufanfrage an den Angerufenen (3) zu senden, der mit einer zweiten Zugangsklemme (43) verbunden ist,
- - dadurch gekennzeichnet, daß zur Weiterleitung der Anfrage (8) zum Aufbau:
- - an die erste Basisstation (5) die Anfrage (8) zum Aufbau gesendet wird,
- - mit der ersten Basisstation (5) diese Anfrage (8) zum Aufbau zu einem zweiten Telefon (12) gesendet wird, das gemäß einer Architektur eines Mobiltelefons mit einer Antenne (13) ausgeführt ist,
- - eine Kommunikation zwischen dem Mobiltelefonnetz (6) und dem Internet-Netz (4) hergestellt wird, wobei das zweite Telefon (12) einerseits mittels einer ersten lokalen Verbindung (14) über die Antenne (13) mit der zweiten Basisstation (11) und andrerseits mittels einer zweiten lokalen Verbindung (15) über eine Kommunikationsschnittstelle (16) des zweiten Telefons (12) mit der ersten Zugangsklemme (9) verbunden wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß:
- - vom Mobiltelefonnetz (6) ausgehend diese Anfrage (8) zum Aufbau an eine zweite Basisstation (11) des Mobiltelefonnetzes gesendet wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß:
- - die zweite lokale Verbindung (15) mit einer Umwandlungsvorrichtung (45) ausgestattet wird, welche die Aufgabe hat, eine Sprachinformation, die vom zweiten Telefon (12) kommt, in eine Dateninformation mit dem Internet-Netz (4) als Ziel umzuwandeln, und eine Dateninformation, die vom Internet-Netz (4) kommt, in eine Sprachinformation mit dem zweiten Telefon (12) als Ziel umzuwandeln.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß:
- - vom ersten Mobiltelefon (2) aus und sobald die lokale Verbindung (7, 14, 15) zwischen der ersten Zugangsklemme (9) und dem ersten Telefon (2) aufgebaut ist, eine Adreßinformation des Angerufenen (3) gesendet wird, eine Adreßinformation, die sich auf eine Telefonnummer oder auf eine Internetadresse bezieht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß:
- - in der Anfrage zum Aufbau einer lokalen Verbindung (7, 14, 15) mit der ersten Klemme (9) eine Adreßinformation des Angerufenen (3) plaziert wird, eine Adreßinformation, die sich auf eine Telefonnummer oder eine Internet-Adresse bezieht.
6. Vorrichtung (12) zur Verbindung eines ersten
Mobiltelefons (2), die mit einer ersten Basisstation
(5) eines Mobiltelefonnetzes (6) zu einem dritten
angerufenen Gerät (50, 3) über ein Netz (4) vom Typ
Internet kommuniziert, dadurch gekennzeichnet, daß sie
ein zweites Telefon (12) umfaßt, das gemäß einer
Architektur eines Mobiltelefons mit einer Antenne (13)
ausgeführt ist, und mit einer ersten Basisstation (5)
kommuniziert, mit der Funktion, eine Kommunikation
zwischen dem Mobiltelefonnetz (6) und dem Internet-
Netz (4) mittels einer Kommunikationsschnittstelle
(16) des zweiten Telefons (12) und einer Zugangsklemme
(9) zum Internet-Netz herzustellen.
7. Vorrichtung (12) gemäß Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kommunikationsschnittstelle
(16) einen ersten Kommunikations-Port (30) umfaßt, der
mit einem zweiten Kommunikations-Port (31) verbunden
ist, wobei der erste Kommunikations-Port (30) über
eine Verbindung mit einer Zugangsklemme (9) zum Netz
(4) des Internets und der zweite Kommunikations-Port
(31) mit einem Kommunikationsmittel (17) des zweiten
Telefons (12) verbunden ist, das Informationen von der
beziehungsweise zur Antenne (13) des zweiten Telefons
(12) empfängt oder sendet, wobei die Schnittstelle
(16) durch einen Mikroprozessor (18) gesteuert wird.
8. Vorrichtung (12) gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Telefon (2) eine
Abkürzungstaste umfaßt, die es ermöglicht, einen Ruf
durch das Internet-Netz zu senden.
9. Vorrichtung (12) gemäß einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Telefon (2) in
einem Menü des ersten Telefons (2) einen Kennsatz
bezüglich einer Verwendung des Internet-Netzes (4) als
Stütze für eine Rufkommunikation enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9909748A FR2797128B1 (fr) | 1999-07-27 | 1999-07-27 | Procede d'etablissement d'une communication a travers un reseau du type internet et son dispositif associe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10035616A1 true DE10035616A1 (de) | 2001-03-29 |
Family
ID=9548582
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10035616A Ceased DE10035616A1 (de) | 1999-07-27 | 2000-07-21 | Verfahren zum Aufbau einer Kommunikation mittels eines Netzes vom Typ Internet und seine dazugehörige Vorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10035616A1 (de) |
| FR (1) | FR2797128B1 (de) |
| GB (1) | GB2355370A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10393399B4 (de) * | 2002-09-30 | 2008-10-16 | Motorola, Inc., Schaumburg | Internetunterstütztes mobiles Telefonieren |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2366687B (en) * | 2000-05-15 | 2002-09-11 | Ntl Group Ltd | Mobile communications systems |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2770720B1 (fr) * | 1997-10-30 | 2000-01-07 | Sagem | Procede pour etablir une communication entre un terminal de l'internet et un telephone et telephone pour la mise en oeuvre du procede |
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- 1999-07-27 FR FR9909748A patent/FR2797128B1/fr not_active Expired - Fee Related
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- 2000-07-26 GB GB0018216A patent/GB2355370A/en not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10393399B4 (de) * | 2002-09-30 | 2008-10-16 | Motorola, Inc., Schaumburg | Internetunterstütztes mobiles Telefonieren |
Also Published As
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|---|---|
| GB2355370A (en) | 2001-04-18 |
| FR2797128B1 (fr) | 2001-12-14 |
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