DE1003431B - Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere fuer Holzbearbeitung - Google Patents
Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere fuer HolzbearbeitungInfo
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- DE1003431B DE1003431B DEH11211A DEH0011211A DE1003431B DE 1003431 B DE1003431 B DE 1003431B DE H11211 A DEH11211 A DE H11211A DE H0011211 A DEH0011211 A DE H0011211A DE 1003431 B DE1003431 B DE 1003431B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G17/00—Manually-operated tools
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
- Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere für Holzbearbeitung Die Erfindung bezieht stich auf ein Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere zur Holzbearbeitung, bei dem die Kanten einer verdrillten, an einem Endie in einen Bohrer auslaufenden Mehrkantstange mit gehauenen, zugespitzten, -an Spankanälen angrenzenden Zähnen versehen sind.
- Bei den bekannten Schneid werkzeugen dieser Artist es nicht mehr neu, die Hiebflächen der Zähne nachzuschärfen. Dieses bekannte Nachschärfen besteht jedoch lediglich diarin, jeden Zahn einzeln mit einer Feile so zu schärfen, wie es beim Feilen einer normalen Säge geschieht.
- Die so geschärften bekannten Schneidwerkzeuge haben aber den Nachteil, daß die Hohlflächen der Spankanäle und die daran angrenzenden Flächen der Zahnflanken nicht glatt, sondern rauh und die Zahnflanken nicht denn Verlauf der Spankanäleentsprechend alle ,gleichmäßig zucinandier ausgerichtet sind. Beim Verdrillen, Härten und Anlassen der Mehrkantstangen ergaben sich nämlich keine hinreichend gleichmÜ3ig verlaufenden Spankanäle mit gleichmäßig dazu verlaufenden Zahnflanken. Beim Gebrauch der bekannten Schneidwerkzeuge wird daher die erwünschte Schneidfähigkeit und Schnittgeschwindigkeit nicht erreicht.
- Außerdem besteht der Nachbeil, daß sich beim Gebrauch des bekannten Schneidwerkzeuges, die sich dabei von dem zu bearbeitenden Werkstück losgelösten Späne die Spankanäle infolge ihrer zu rauben Flächen und der daran angrenzenden unegalisierten Zahnflanken festsetzen und die Spankanäle verstopfen., so daß dadurch die Schnittlefsbung des Schneidwerkzeuges ungünstig beeinflußt wind.
- Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Spankanäle des Schneidwerkzeuges durch Schdeifen geglättet und durch das. Schleifen auch die daran angrenzenden Zahnflanken egalisiert sind..
- Hierdurch wird die Schneidfäh igkeit und Schnittgeschwindigkeit des Werkzeuges erheblich verbessert. Hinzu kommt noch, daß sich beim Gebrauch dies Schne:idwerkzeuges infolge der glattge.sch-liffenen Spankanäle keine Späne mehr festsetzen können.
- Es isst zwar bekannt, Reibahlen, Fräser u. d'gl. mit Spiral:nuten zu versehen und diese zu schleifen. Hierfür finden jedoch Vorrichtungen rund Maschinen Verwendung, die bei einem zwangläufigen Steuern des Werkstückes das Schleifen der Spiralnuten vollautomatisch, .durchführen. Diese bekannten Ein-richtu.ngen sind aber nicht dafür bestimmt und auch ungeeignet, die Spankanäle eines Schneid Werkzeuges, bei dem die Kanten einer verdrillten. Mehrkantstange mit gehauenen, zugespitzten, an Spankanälen angrenzenden Zähnen versehen sind, durch Schleifen zu glätten und durch das Schleifen auch gleichzeitig die daran angrenzenden Zahnflanken zu egalisieren. Würde man nämlich die Spankanäle eines solchen, aus einer verdrillten Mehrkantstange gebildeten Schneidwerkzeuges einem derartigen zwangläufig gesteuerten automatischen Schleifvorgang unterwerfen, so würde das zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führen. Es würde nämlich teilweise ein völliges Wegschleifen der Zähne erfolgten, was darauf zurückzuführen ist, dlaß die Spankanäle nicht, wie es bei einer Reibahle oder einem Fräser der Fall ist, durch einen spanabhebenden Vorgang, entstanden sind, sondern durch spiralförmiges Verdrehen einer Mehrkantstange aus Stahl, wobei sich unvermeidliche Ungenauigkeiten im Drall ergeben. Nur durch lange Übung auf einer hierfür besonders gebauten Schleifvorrichtung ist dieser Vorgang dies Schleifens der Spankanäle und der daran angrenzenden Zahnflanken von Hand aus durchführbar.
- In der Zeichnung ist die Erfindung am einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig.l eine Seitenansicht des Schneidwerkzeuges mit in Doppelreihe angeordneten Zähnen 2 und zwischen jeder Doppelzahnreihe einen durch Schleifen geglätteten tiefen Spankanal1 mit angedeuteter Schleifscheibe 5, Fig. 2 die vergrößerte Tei,lans@icht einer verdrillten Mehrkantstange, wobei die Zähne 2 an ihren Flanken 2' durch Schleifen egaliisiert sind, Fig:3 einen Querschnitt durch das Schneidwerkzeug und Fig. 4 a bis 4 f verschiedene Querschnitte dies Schneidwerkzeuges nach der Erfindung in uriverd.rilltem Zustand.
- Das Schneidwerkzeugnach .der Erfindung wund wie die bisher bekannten Werkzeuge dieser Art aus einer mehrkantigen, im vorliegenden Falle (Fig. 1 bis 3) aus einem vierkantigere Stabstahl von flachrechteckigem Querschnitt hergestellt. In bekannter Weise sind'die'vier Kanten des unverdrillten Stabstahls mixt gehauenen. Zähnen2 yerssähen; die sich=.fast über die ganze Länge der Stange erstrecken. Danach wird der Stabs.tahl in bekannter Weise schraubenförmig verdreht, und nach dem Härte- und Anlaßgrozeß wird erfindungsgemäß der Sparikanal1 m_ ittels Schleifscheibe- 5 geschliffen- und dabei die Flanken 2` der .Zähne 2 egalisiert und geschärft.
- Das- nach oben gerichtete Teil des Werkzeuges (Fig. 1) mündet in bekannter Weise in einen Bohrer4, der zum Anbohren des zu bearbeitenden Werkstoffes, z. B. Holz, Kunststoff, Leder od. g1. Material, dient, damit das sägenaztige Werkzeug zum Aussägen der gewünschten Bohrrungen, Profile u.. dgl. angesetzt werden kann.
- Selbstverständlich kann,das Schneidwerkzeug statt eines- Bohrers 4 auch jede andere Form der Spitze, z. B. eine einfache oder Vierkantspitze, einen Zenr trums#bohTer od. dgl., aufweisen. Die Mehrkantstange selbst kann irgendeinen der bisher bekannten Profilquerschnitte besitzen, da alle derartigen Schneidwerkzeuge mit Spankanälen erfindungsgemäß geschliffen werden können. Hierbei ist es gleichgültig, ob es sich um ein quadratisches, rechteckiges oder dreieckiges Profil des. Schneidwverkzeuges handelt. Das eigentliche Werkzeug wird in bekannter Weise in :einem Heft 3 -befestigt oder mit einem anderen Handgriff versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere zu tr Holzbearbeitung, bei dem die Kanten einer verdrillten, an einem Ende in einen Bohrer auslaufenden Mehrkantstange ,mit gehauenen, zugespitzten, an Sparkanälen angrenzenden Zähnen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Spankan:äle (1) des Schneidwerkzeuges durch Schleifen geglättet rund durch das Schleifen auch die daran angrenzenden Zahnflanken. (2') egalisiert sind. In Betracht giezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 823 836.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH11211A DE1003431B (de) | 1952-01-25 | 1952-01-25 | Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere fuer Holzbearbeitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH11211A DE1003431B (de) | 1952-01-25 | 1952-01-25 | Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere fuer Holzbearbeitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1003431B true DE1003431B (de) | 1957-02-28 |
Family
ID=7146688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH11211A Pending DE1003431B (de) | 1952-01-25 | 1952-01-25 | Bohr- und Schneidwerkzeug, insbesondere fuer Holzbearbeitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1003431B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174597B (de) * | 1960-05-16 | 1964-07-23 | Robert Wolff | Verfahren zum Hauen von im wesentlichen laengsgerichteten Schneidzaehnen auf der Mantel-flaeche eines zylindrischen Werkzeugrohlings |
| DE102009050250A1 (de) * | 2009-10-21 | 2011-05-12 | Karl Storz Gmbh & Co. Kg | Selbstschneidendes Instrument für medizinische Zwecke |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823836C (de) * | 1948-11-16 | 1951-12-06 | F August Hoenneknoevel Fa | Durch Verdrillen einer mit Hieben versehenen Vierkantstange hergestelltes grobes Schneidwerkzeug fuer die Holzbearbeitung |
-
1952
- 1952-01-25 DE DEH11211A patent/DE1003431B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823836C (de) * | 1948-11-16 | 1951-12-06 | F August Hoenneknoevel Fa | Durch Verdrillen einer mit Hieben versehenen Vierkantstange hergestelltes grobes Schneidwerkzeug fuer die Holzbearbeitung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174597B (de) * | 1960-05-16 | 1964-07-23 | Robert Wolff | Verfahren zum Hauen von im wesentlichen laengsgerichteten Schneidzaehnen auf der Mantel-flaeche eines zylindrischen Werkzeugrohlings |
| DE102009050250A1 (de) * | 2009-10-21 | 2011-05-12 | Karl Storz Gmbh & Co. Kg | Selbstschneidendes Instrument für medizinische Zwecke |
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