DE10033212C1 - Vakuumerzeugervorrichtung - Google Patents
VakuumerzeugervorrichtungInfo
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Abstract
Es wird eine Vakuumerzeugungsvorrichtung (1) vorgeschlagen, die eine Haupt-Saugdüseneinheit (2) mit vorgeschaltetem Absperrventil (27) sowie eine zur Haupt-Saugdüseneinheit (2) parallel geschaltete Zusatz-Saugdüseneinheit (3) aufweist. Während die Druckmediumversorgung der Haupt-Saugdüseneinheit (2) in Abhängigkeit vom erzeugten Unterdruck durch Ansteuerung des Absperrventils (27) gesteuert wird, bleibt die Zusatz-Saugdüseneinheit (3) ständig in Betrieb. Dadurch kann ein vollständiger Vakuumaufbau in Verbindung mit einem völligen Abschalten der Haupt-Saugdüseneinheit (2) und einem daraus resultierenden Lufftspareffekt gewährleistet werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vakuumerzeugervorrichtung, mit
einer Haupt-Saugdüseneinheit, die über einen Haupt-Zuström
kanal mit einem unter einem vorgegebenen Betriebsdruck ste
henden Druckmedium versorgt werden kann, das beim Hin
durchströmen durch die Haupt-Saugdüseneinheit in einem sich
an eine Haupt-Saugöffnung anschließenden, mit einem zu eva
kuierenden Raum verbundenen oder verbindbaren Haupt-Saugkanal
eine Absaugwirkung hervorruft, wobei in den Haupt-Zuström
kanal ein in Abhängigkeit von dem momentan im zu evaku
ierenden Raum herrschenden Unterdruck betätigbares Absperr
ventil eingeschaltet ist, das bei Erreichen eines vorbestimm
ten Soll-Unterdruckes eine Unterbrechung der Druckmedium
versorgung der Haupt-Saugdüseneinheit hervorrufen kann.
Eine Vakuumerzeugervorrichtung dieser Art geht aus der
DE 299 03 330 U1 hervor. Sie wird beispielsweise in der Hand
habungstechnik eingesetzt, um Werkstücke oder sonstige Gegen
stände ohne Beschädigungsgefahr zu transportieren. Dabei ste
hen ein oder mehrere, jeweils einen zu evakuierenden Raum be
grenzende Saugnäpfe mit dem Haupt-Saugkanal in Verbindung und
lassen sich auf einem zu transportierenden Gegenstand posi
tionieren, wobei durch Absaugung ein Vakuum erzeugt werden
kann, das für ein unterdruckbedingtes Anhaften des zu trans
portierenden Gegenstandes am jeweiligen Saugnapf sorgt. Um
einen unnötigen Verbrauch des üblicherweise von Druckluft
gebildeten Druckmediums zu verhindern, ist die Vakuumerzeu
gervorrichtung mit einer Luftspareinrichtung ausgestattet,
die die Druckmediumversorgung unterbrechen soll, wenn im zu
evakuierenden Raum der gewünschte Unterdruck erreicht ist.
Ist das zu evakuierende Volumen relativ gering, wird sich der
gewünschte Effekt auch tatsächlich einstellen. Ist das zu
evakuierende Volumen hingegen relativ groß und findet dem
entsprechend ein nur allmählicher Aufbau des Unterdruckes
statt, kann dies in Verbindung mit dem allmählich schließen
den Absperrventil und den im Ventil auftretenden Reibungs
kräften dazu führen, daß die der Haupt-Saugdüseneinheit zu
geführte Strömungsrate so stark abnimmt, daß der gewünschte
Unterdruckaufbau nicht mehr möglich ist. Das System pendelt
sich dann in einem Zustand ein, bei dem der im zu evakuieren
den Raum herrschende Unterdruck geringer ist als der ge
wünschte Soll-Unterdruck. Somit leidet die Absaugleistung,
und auf Grund des nie vollständig schließenden Absperrventils
ergibt sich auch weiterhin ein ständiger Luftverbrauch in
einem gewissen Umfange.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vakuumer
zeugervorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit
der sich der gewünschte Soll-Unterdruck in Verbindung mit
wirksameren Druckmedium-Sparmaßnahmen zuverlässig erreichen
läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß
eine der Haupt-Saugdüseneinheit wirkungsmäßig parallel
geschaltete Zusatz-Saugdüseneinheit vorgesehen ist, die im
Betrieb der Vorrichtung ständig mit unter einem Betriebsdruck
stehendem Druckmedium versorgt wird und die über eine mit dem
Haupt-Saugkanal der Haupt-Saugdüseneinheit in Fluidverbindung
stehende Zusatz-Saugöffnung verfügt, wobei in den Haupt-Saug
kanal zwischen den beiden Saugöffnungen ein entgegen der von
der Haupt-Saugdüseneinheit hervorrufbaren Absaugrichtung
sperrendes Rückschlagventil eingeschaltet ist.
Bei einer derartigen Vakuumerzeugervorrichtung werden zu Be
ginn des Absaugbetriebes sämtliche Saugdüseneinheiten mit dem
unter einem gewünschten Betriebsdruck stehenden Druckmedium
versorgt und bewirken parallel zueinander ein Absaugen der
Luft aus dem zu evakuierenden Raum. Die Absaugleistung ergibt
sich hierbei aus der Summe der Absaug-Strömungsraten sämtli
cher vorhandener Saugdüseneinheiten. Stellt sich nach einer
gewissen Zeit der eingangs erwähnte Zustand ein, bei dem
durch allmähliches Schließen des Absperrventils die Absaug
leistung der Haupt-Saugdüseneinheit eingeschränkt wird, er
folgt durch die weiterhin unverändert in Betrieb befindliche
Zusatz-Saugdüseneinheit eine Rest-Evakuierung bis zum ge
wünschten Soll-Unterdruck, der dann in der Lage ist, das Ab
sperrventil vollends zu schließen. Es ist dann ein Stadium
erreicht, bei dem seitens der Haupt-Saugdüseneinheit über
haupt kein Druckmediumverbrauch mehr stattfindet und der Ge
samtverbrauch der Vakuumerzeugervorrichtung allein vom Druck
mediumverbrauch der Zusatz-Saugdüseneinheit abhängt. Da die
ser nur einen Bruchteil des ursprünglichen maximalen Druckme
diumverbrauches darstellt, ist die Energiebilanz trotz der
ständig aufrechterhaltenen Druckmediumströmung wesentlich
günstiger als beim Stand der Technik.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vakuumerzeuger
vorrichtung liegt darin, daß in aller Regel keine Abwurf
impuls-Schaltung erforderlich ist, um den im zu evakuierenden
Raum vorhandenen Unterdruck zum Zwecke des Ablegens eines an
haftenden Gegenstandes aufzuheben. Es genügt in der Regel,
die Druckmediumversorgung zur Zusatz-Saugdüseneinheit zu un
terbrechen, so daß der zu evakuierende Raum über den mit der
Umgebung kommunizierenden Abströmkanal der Zusatz-
Saugdüseneinheit entlüftet wird.
Fällt im Betrieb der Vorrichtung auf Grund einer auftretenden
Leckage der im zu evakuierenden Raum herrschende Unterdruck
in unerwünschter Weise ab, wird durch die daraus resultieren
de Druckerhöhung ein Öffnen des Absperrventils hervorgerufen,
so daß vorübergehend wieder die volle Saugleistung sämtlicher
Saugdüseneinheiten zur Verfügung steht.
Aus der DE 198 08 548 A1 geht eine Vorrichtung zur Unter
druck-Erzeugung hervor, die in das Abgassystem eines Ver
brennungsmotors eingebaut wird. Sie enthält eine zweistufe
Saugstrahlpumpe mit zwei hintereinander geschalteten Saug
stufen. Eine der Saugstufen ist ständig wirksam, während die
andere Saugstufe in Abhängigkeit von der zwischen dem an
geschlossenen Bremskraftverstärker und der Umgebung herr
schenden Druckdifferenz zugeschaltet wird. Es ist somit eine
Betriebsweise möglich, bei der die zweite Stufe nur den hal
ben Druckbereich abdeckt, dafür aber eine höhere Saugleistung
erbringt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Un
teransprüchen hervor.
Zweckmäßigerweise ist die Zusatz-Saugdüseneinheit auf eine im
Vergleich zur Haupt-Saugdüseneinheit geringere maximale
Druckmedium-Durchflußrate des eingespeisten Druckmediums ausgelegt.
Man hat also die Haupt-Saugdüseneinheit auf hohen
Durchfluß und die Zusatz-Saugdüseneinheit auf geringeren
Durchfluß, zugleich jedoch hohe Vakuumerzeugerleistung aus
gelegt. Dadurch läßt sich der Spareffekt noch weiter opti
mieren.
Im Bereich des zu evakuierenden Raumes auftretende Leckage
kann mit der Vakuumerzeugervorrichtung durch die Zusatz-
Saugdüseneinheit bis zu deren Saugleistung ausgeglichen wer
den. Es ist daher von Vorteil, wenn die Zusatz-Saugdüsen
einheit derart ausgelegt wird, daß die bei Anliegen des Be
triebsdruckes durch sie erzeugbare Absaug-Strömungsrate im
Bereich der bei dem zu evakuierenden Raum voraussichtlich
auftretenden Leckage liegt.
Als Absperrventil kommt zweckmäßigerweise ein 2/2-Wegeventil
zum Einsatz, das über ein stetiges bzw. kontinuierliches
Stellverhalten verfügt.
Dem Absperrventil wird das zu seiner Betätigung erforderliche
Unterdrucksignal zweckmäßigerweise dadurch aufgeschaltet, daß
eine mit dem Ventilglied des Absperrventils in Wirkverbindung
stehende Beaufschlagungsfläche vorgesehen ist, der man den im
zu evakuierenden Raum herrschenden Unterdruck zuführt. Zur
Vorgabe des Betätigungsverhaltens des Absperrventils sind
ferner Gegenbeaufschlagungsmittel vorgesehen, die das Ventil
glied mit einer der vom aufgeschalteten Unterdruck hervor
gerufenen Betätigungskraft entgegenwirkenden Gegenbeauf
schlagungskraft beaufschlagen. Durch gewünschte Vorgabe der
Gegenbeaufschlagungskraft läßt sich gezielt der im zu evaku
ierenden Raum angestrebte Soll-Unterdruck vorgeben.
Die Gegenbeaufschlagungsmittel können über eine die Gegen
beaufschlagungskraft hervorrufende und vorzugsweise ein
stellbare Federeinrichtung verfügen, wobei es sich um eine
Gasfeder und/oder um eine mechanische Federeinrichtung han
deln kann. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
verfügen die Gegenbeaufschlagungsmittel über eine mit dem
Ventilglied des Absperrventils in Wirkverbindung stehende Ge
genbeaufschlagungsfläche, der ständig der am Haupt-Zuström
kanal anliegende Betriebsdruck aufgeschaltet ist. Auf diese
Weise hängt die Gegenbeaufschlagungskraft vom anstehenden Be
triebsdruck ab. Es kann nun durch geeignete Vorgabe der Flä
chenverhältnisse darauf Einfluß genommen werden, daß sich der
Soll-Unterdruckwert direkt proportional durch Vorgabe des Be
triebsdruckes einstellen läßt.
Es versteht sich, daß zweckmäßigerweise sämtliche Saugdüsen
einheiten im Betrieb der Vorrichtung mit dem gleichen Be
triebsdruck versorgt werden, so daß ein einziger Druck
mediumanschluß ausreicht, um die Druckmediumversorgung zu ge
währleisten.
Die Vakuumerzeugervorrichtung läßt sich bereits mit einer
einzigen Haupt-Saugdüseneinheit vorteilhaft betreiben. Aller
dings können ohne weiteres mehrere parallelgeschaltete Haupt-
Saugdüseneinheiten vorhanden sein, die man zudem derart miteinander
verschalten kann, daß sich ein besonderes gewünsch
tes Betriebsverhalten einstellt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeich
nung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 das Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vakuumerzeugervorrichtung,
Fig. 2 eine nach dem Schaltbild der Fig. 1 realisierte
konstruktive Ausgestaltung einer Vakuumerzeuger
vorrichtung,
Fig. 3 ein den Spareffekt der Vakuumerzeugervorrichtung
verdeutlichendes Diagramm und
Fig. 4 ein den Druckaufbau der Vakuumerzeugervorrichtung
im Vergleich zu konventionellen Bauformen auf
zeigendes Diagramm.
Die in Fig. 1 und 2 abgebildete Vakuumerzeugervorrichtung 1
enthält eine Haupt-Saugdüseneinheit 2 und eine Zusatz-Saug
düseneinheit 3, wobei die Bezeichnungen "Haupt" und "Zusatz",
auch im Zusammenhang mit den anderen Bestandteilen der Vaku
umerzeugervorrichtung, lediglich zur besseren Unterscheidung
verwendet werden. Im übrigen wird, sofern sich die Beschrei
bung sowohl auf die Haupt-Saugdüseneinheit 2 als auch auf die
Zusatz-Saugdüseneinheit 3 bezieht, allgemein der Begriff
"Saugdüseneinheit" ohne vorangestellten Zusatz verwendet wer
den.
Die Saugdüseneinheiten 2, 3 haben als solches einen an sich
bekannten Aufbau und besitzen eine Ejektoreinrichtung 4 mit
einem Strahldüsenkanal 5 und einem in axialer Verlängerung
desselben angeordneten Fangdüsenkanal 6. Zwischen den beiden
vorerwähnten Kanälen befindet sich ein zur Seite hin offener
Zwischenraum, der eine Saugöffnung bildet, welche zur besse
ren Unterscheidung bei den beiden Saugdüseneinheiten 2, 3 als
Haupt-Saugöffnung 7 und als Zusatz-Saugöffnung 8 bezeichnet
seien.
Jede Saugdüseneinheit 2, 3 hat eine Haupt- bzw. Zusatz-
Zuströmöffnung 12, 13, die den Eingang eines jeweiligen
Strahldüsenkanals 5 definiert. An den Fangdüsenkanal 6
schließt sich ein mit der Atmosphäre R kommunizierender
Haupt- bzw. Zusatz-Abströmkanal 14, 15 an.
Der Haupt-Zuströmöffnung 12 vorgeordnet ist ein Haupt-
Zuströmkanal 16, der zu einer Einspeiseöffnung 18 führt, über
die ein unter einem gewünschten Betriebsdruck pB stehendes
Druckmedium, vorzugsweise Druckluft, eingespeist werden kann.
Über einen bevorzugt zur gleichen Einspeiseöffnung 18 führen
den Zusatz-Zuströmkanal 17 kann auch die Zusatz-
Zuströmöffnung 13 der Zusatz-Saugdüseneinheit 3 mit dem ent
sprechenden Druckmedium versorgt werden. Dabei können die
beiden Zuströmkanäle 16, 17, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht,
über wenigstens einen Teil ihrer Länge als Baueinheit ausge
führt sein, um den baulichen Aufwand zur Realisierung geeig
neter Fluidkanäle zu minimieren.
Wenn die Zuströmkanäle 16, 17 zu getrennten Einspeise
öffnungen führen würden, könnten besonders einfach unter
schiedliche Betriebsdrücke für die beiden Saugdüseneinheiten
2, 3 vorgegeben werden. Es empfiehlt sich jedoch in der Re
gel, auf den gleichen Betriebsdruck für sämtliche Saug
düseneinheiten 2, 3 zurückzugreifen, wie dies beim Aus
führungsbeispiel der Fall ist.
An die Haupt-Saugöffnung 7 ist ein Haupt-Saugkanal 22 ange
schlossen, der zu einem zu evakuierenden Raum 24 führt. Die
ser kann beispielsweise vom Innenraum des Saugnapfes oder
Saugtellers einer Vakuumhandhabungsvorrichtung gebildet sein,
mit deren Hilfe Gegenstände angesaugt, transportiert und ab
gelegt werden können.
Gemäß Fig. 2 kann die Vakuumerzeugervorrichtung 1 ein Gehäuse
25 aufweisen, das mit Ausnahme des zu evakuierenden Raumes 24
sämtliche Vorrichtungs-Komponenten beinhaltet, wobei der
Haupt-Saugkanal 22 zu einer an der Außenfläche des Gehäuses
25 befindlichen Anschlußöffnung 26 führt, an die über weiter
führende Kanäle oder Fluidleitungen ein den zu evakuierenden
Raum 24 definierendes Bauteil anschließbar ist.
Die Zusatz-Saugöffnung 8 der Zusatz-Saugdüseneinheit 3 steht
ebenfalls mit dem Haupt-Saugkanal 22 in Verbindung. Bei der
konstruktiven Ausführungsform gemäß Fig. 2 geschieht dies da
durch, daß die Zusatz-Saugöffnung 8 unmittelbar in den Ver
lauf des Haupt-Saugkanals 22 gelegt ist. Ohne weiteres wäre
jedoch auch eine Verbindung über einen entsprechenden Zusatz-
Saugkanal 23 denkbar, wie dies aus dem Schaltbild der Fig. 1
hervorgeht. Jedenfalls stehen auf diese Weise beide Saugöff
nungen 7, 8 gleichzeitig mit dem zu evakuierenden Raum 24 in
Verbindung, wobei die dabei verwendeten Kanäle zumindest par
tiell als Baueinheit ausgeführt sein können.
In den Haupt-Zuströmkanal 16 ist ein vorzugsweise als 2/2-
Wegeventil ausgebildetes Absperrventil 27 eingeschaltet, das
in Abhängigkeit von dem momentan im Haupt-Saugkanal 22 und
somit im zu evakuierenden Raum 24 herrschenden Unterdruck pU
betätigbar ist. Normalerweise nimmt es die aus Fig. 1 er
sichtliche Offenstellung ein, bei der es eine uneinge
schränkte Druckmediumversorgung der Haupt-Saugdüseneinheit 2
gestattet. Ist es in seine Schließstellung umgeschaltet, wird
der Durchgang durch den Haupt-Zuströmkanal 16 abgesperrt und
die Druckmediumversorgung der Haupt-Saugdüseneinheit 2 unter
brochen. Die Steuerung der momentanen Stellung des Absperr
ventils 27 erfolgt ohne elektrische Maßnahmen direkt durch
den im zu evakuierenden Raum 24 momentan herrschenden Unter
druck pU, der beim Ausführungsbeispiel an einer Abgreifstelle
28 vom Haupt-Saugkanal 22 abgegriffen und als fluidisches
Drucksignal einer Beaufschlagungsfläche 33 des Absperrventils
27 zugeleitet wird. Hierzu kann bei entsprechender Ausge
staltung ein zwischen der Abgreifstelle 28 und der Beauf
schlagungsfläche 32 verlaufender Zuführkanal 33 vorgesehen
sein, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist. Bei der konstruk
tiven Ausführungsform der Fig. 2 ist der Zuführkanal 33 ent
fallen, da sich die Abgreifstelle 28 hier unmittelbar im
Haupt-Saugkanal 22 befindet, indem die Beaufschlagungsfläche
32 als beweglicher Wandabschnitt des Haupt-Saugkanals 22 rea
lisiert ist.
Die eine Offenstellung darstellende Grundstellung des Ab
sperrventils 27 wird durch Gegenbeaufschlagungsmittel 34 de
finiert. Während der im Haupt-Zuströmkanal 16 herrschende Un
terdruck pU eine in der Schließrichtung des Absperrventils 27
orientierte Beaufschlagungskraft FB auf die Beaufschlagungs
fläche 32 ausübt, bewirken die Gegenbeaufschlagungsmittel 34
eine entgegengesetzt zur Beaufschlagungskraft FB in Richtung
der Offenstellung orientierte Gegenbeaufschlagungskraft FG.
Beim Ausführungsbeispiel wird die Gegenbeaufschlagungskraft
FG durch den auf eine Gegenbeaufschlagungsfläche 35 des Ab
sperrventils 27 wirkenden Betriebsdruck pB verursacht. Dabei
stehen sowohl die Beaufschlagungsfläche 32 als auch die Ge
genbeaufschlagungsfläche 35 zweckmäßigerweise in Wirk
verbindung mit einem Ventilglied 36 des Absperrventils 27 und
sind zweckmäßigerweise unmittelbar an dem Ventilglied 36 vor
gesehen.
Da die Gegenbeaufschlagungsfläche 35 ständig dem Betriebs
druck pB ausgesetzt ist, ergibt sich eine das Ventilglied 36
ständig in Richtung der Offenstellung drückende Gegenbeauf
schlagungskraft FG. Die das Ventilglied 36 tatsächlich umschaltende
Stellkraft ergibt sich als resultierende Kraft
zwischen der Gegenbeaufschlagungskraft FG und der aus dem mo
mentan herrschenden Unterdruck pU abgeleiteten Beaufschla
gungskraft FB. Dabei läßt sich das Schaltverhalten des Ab
sperrventils 27 durch entsprechende Vorgabe des Flächenver
hältnisses zwischen der Beaufschlagungsfläche 32 und der Ge
genbeaufschlagungsfläche 35 beeinflussen. Dadurch läßt sich
wiederum Einfluß nehmen auf denjenigen Unterdruckwert - als
Soll-Unterdruck pUS bezeichnet -, bei dem das Absperrventil
27 bzw. dessen Ventilglied 36 die die Druckversorgung der
Haupt-Saugdüseneinheit 2 unterbrechende Schließ- bzw. Ab
sperrstellung einnimmt.
Indem beim Ausführungsbeispiel die Gegenbeaufschlagungskraft
FG von der Höhe des Betriebsdruckes pB abhängt, besteht die
vorteilhafte Möglichkeit, den gewünschten Soll-Unterdruck
durch veränderliche Vorgabe des Betriebsdruckes pB variabel
einzustellen. Dabei kann über die Flächenverhältnisse vor
gegeben werden, daß die Höhe des Unterdruckes bzw. Vakuums
proportional zum eingangsseitigen Betriebsdruck erreicht
wird.
Alternativ könnten die Gegenbeaufschlagungsmittel zur Erzeu
gung der Gegenbeaufschlagungskraft auch über eine in Fig. 1
strichpunktiert angedeutete Federeinrichtung 37 verfügen,
beispielsweise eine Gasfedereinrichtung oder eine mechanische
Federeinrichtung, wobei sich die Federkraft zweckmäßigerweise
einstellen läßt, um die Gegenbeaufschlagungskraft und somit
den gewünschten Soll-Unterdruck nach Bedarf vorgeben zu kön
nen.
Eine bevorzugte Funktionsweise der Vakuumerzeugervorrichtung
wird nachfolgend erläutert.
Zunächst wird durch geeignete Positionierung an einem hand
zuhabenden Gegenstand dafür Sorge getragen, daß der zu eva
kuierende Raum 24 umfangsseitig geschlossen ist und ein be
stimmtes Luftvolumen enthält.
Anschließend wird über die Einspeiseöffnung 18 unter dem Be
triebsdruck pB stehendes Druckmedium, vorzugsweise Druckluft,
eingespeist, die zunächst ungehindert zu den Zuströmöffnungen
12, 13 beider Saugdüseneinheiten 2, 3 gelangt und durch letz
tere hindurchströmt, wobei es über die Abströmkanäle 14, 15
zur Umgebung R ausgeblasen wird.
Beim Hindurchströmen durch die Saugdüseneinheiten 2, 3 wird
im Bereich der Saugöffnungen 7, 8 eine Absaugwirkung hervor
gerufen, die ein Absaugen der Luft aus den sich an die Saug
öffnungen 7, 8 anschließenden Kanälen sowie dem zu evakuie
renden Raum 24 bewirkt. Die Absaugrichtungen 38 sind in Fig.
1 durch Pfeile angedeutet.
Ist das zu evakuierende Volumen relativ gering, baut sich der
Soll-Unterdruck pUS praktisch schlagartig auf und führt umge
hend zu einem Schließen des Absperrventils 27. Dadurch ist
die Haupt-Saugdüseneinheit 2 funktionslos, und es ist nurmehr
die Zusatz-Saugdüseneinheit 3 in Betrieb. Da deren maximale
Druckmedium-Durchflußrate jedoch konstruktionsbedingt be
grenzt ist, ergibt sich insgesamt eine Reduzierung des Druck
mediumverbrauches, was einen wirtschaftlichen Betrieb der Va
kuumerzeugervorrichtung 1 gestattet.
Ist das zu evakuierende Volumen relativ groß, baut sich auch
der Unterdruck pU erst allmählich im zu evakuierenden Raum 24
auf. Dementsprechend ergibt sich eine stetige Zunahme der Be
aufschlagungskraft FB, die das über ein stetiges bzw. konti
nuierliches Stellverhalten verfügende Absperrventil 27 bzw.
dessen Ventilglied 36 ganz allmählich in Richtung der
Schließstellung verlagert. Dies führt zu einer allmählichen
Reduzierung der vom Absperrventil 27 zugelassenen Durchfluß
rate, so daß sich noch vor dem absoluten Absperren ein redu
zierter Durchsatz einstellt, der die Absaugwirkung der Haupt-
Saugdüseneinheit 2 stark herabsetzt. Ohne die Zusatz-
Saugdüseneinheit 3 wäre diese Absaugwirkung nicht in der La
ge, den gewünschten Soll-Unterdruck pUS herbeizuführen. Damit
verbunden wäre gleichzeitig ein Luftverbrauch auf weiterhin
relativ hohem Niveau.
Indem nun aber die Zusatz-Saugdüseneinheit 3 unbeeinflußt von
der Stellung des Absperrventils 27 ständig, ununterbrochen in
Betrieb ist, sorgt sie letztendlich für das Erreichen des ge
wünschten Soll-Unterdruckes, der dann auch das vollständige
Schließen des Absperrventils 27 hervorruft. Als Folge ist die
Haupt-Saugdüseneinheit 2 vollständig stillgelegt, und der
Luftverbrauch richtet sich wiederum nach den geometrischen
Parametern der der Haupt-Saugdüseneinheit 2 wirkungsmäßig pa
rallelgeschalteten Zusatz-Saugdüseneinheit 3.
Damit der zu evakuierende Raum 24 bei nicht mit Druckmedium
versorgter Haupt-Saugdüseneinheit 2 über deren Haupt-Abström
kanal 14 nicht entlüftet wird, ist in den Haupt-Saugkanal 22
in den zwischen den beiden Saugöffnungen 7, 8 liegenden Be
reich noch ein Rückschlagventil 39 eingeschaltet. Es kann ge
mäß Abbildung der Fig. 2 als Klappen-Rückschlagventil ausge
führt sein. Es ist so ausgelegt, daß es eine Fluidströmung
entgegen der von der Haupt-Saugdüseneinheit 2 hervorgerufenen
Absaugrichtung 38 verhindert, bei in Betrieb befindlicher
Haupt-Saugdüseneinheit 2 die Absaugströmung jedoch in der ge
wünschten Weise zuläßt.
Die besondere Wirksamkeit der sich aus der Vakuumerzeuger
vorrichtung 1 ergebenden Druckmedium-Sparmaßnahmen in Verbin
dung mit einer hohen Saugleistung werden aus den Diagrammen
der Fig. 3 und 4 deutlich.
Die Fig. 3 zeigt die Durchströmrate V des über die Einspeise
öffnung 18 eingespeisten und durch die Saugdüseneinheiten 2,
3 insgesamt hindurchströmenden Druckmediums in zeitabhängiger
Form, mit anderen Worten den Fluidverbrauch V über der Zeit
t. Mit durchgezogener Linie bei 42 ist die Strömungsrate der
erfindungsgemäßen Vakuumerzeugervorrichtung 1 aufgetragen.
Demnach ergibt sich zum Einschaltzeitpunkt t0 der Vorrichtung
ein durch die Summe der Durchflußraten der beiden Saugdüsen
einheiten 2, 3 bestimmter maximaler Volumenstrom, der dann
entsprechend der Verringerung des durch das Absperrventil 27
vorgegebenen Strömungsquerschnittes allmählich absinkt, bis
schließlich der Kurvenabschnitt 42a mit minimalem Volumen
strom erreicht wird, der durch den alleinigen Betrieb der Zu
satz-Saugdüseneinheit 3 bestimmt ist.
Im Vergleich dazu verdeutlicht die gestrichelte Linie 43 den
wesentlich höheren konstanten Luftverbrauch einer konventio
nellen Vakuumerzeugervorrichtung 1, die keinerlei Luftspar
funktion besitzt und lediglich über eine mit der Haupt-Saug
düseneinheit 2 vergleichbare Saugdüseneinheit verfügt.
Die strichpunktierte Kurve 44 schließlich verdeutlicht den
Luftverbrauch einer Vakuumerzeugervorrichtung gemäß Stand der
Technik, die lediglich über eine Haupt-Saugdüseneinheit 2 mit
vorgeschaltetem Absperrventil 27 verfügt, nicht jedoch die
erfindungsgemäße Zusatz-Saugdüseneinheit 3 aufweist. Der Kur
venverlauf ist zwar ähnlich demjenigen bei der Erfindung, der
durch den Kurvenabschnitt 44a angedeutete minimale Luft
verbrauch ist jedoch erheblich höher als bei der er
findungsgemäßen Bauform, trotz der dort ständig in Betrieb
befindlichen Zusatz-Saugdüseneinheit 3.
Die Fig. 4 zeigt den Aufbau des Unterdruckes pU in Ab
hängigkeit von der Betriebsdauer, wobei der erfindungsgemäße
Vakuumaufbau mit der durchgezogenen Linie 45 verdeutlicht
ist. Ersichtlich ergeben sich nur geringfügige Unterschiede
zu dem durch die gestrichelte Linie 46 angedeuteten Vakuum
aufbau einer ohne jegliche Luftsparfunktion aufweisenden Vorrichtung.
Die gestrichelte Linie 47 verdeutlicht den Unter
druckaufbau einer mit der Erfindung vergleichbaren, jedoch
keine Zusatz-Saugdüseneinheit besitzenden Vorrichtung, wobei
zwar der anfängliche Vakuumaufbau ähnlich verläuft, der Maxi
malwert jedoch erheblich unterhalb demjenigen der er
findungsgemäßen Bauform bleibt.
Bei der erfindungsgemäßen Vakuumerzeugervorrichtung 1 besteht
die weitere Möglichkeit, die Saugdüseneinheiten 2, 3 hin
sichtlich der maximal möglichen Durchströmrate und der Ab
saugleistung unterschiedlich auszulegen und somit an den je
weiligen Anwendungsfall spezifisch anzupassen. Man kann ins
besondere die Zusatz-Saugdüseneinheit 3 so auslegen, daß die
bei Anliegen des Betriebsdruckes durch sie erzeugbare Absaug-
Strömungsrate etwa vergleichbar der Leckageströmung ist, die
im Bereich des zu evakuierenden Raumes 24 auftritt, weil bei
spielsweise der betreffende Saugnapf nicht absolut hermetisch
dicht am handzuhabenden Gegenstand anliegt.
Es ist ferner von Vorteil, wenn die Zusatz-Saugdüseneinheit 3
auf eine im Vergleich zur Haupt-Saugdüseneinheit 2 geringere
maximale Druckmedium-Durchflußrate hinsichtlich des einge
speisten Druckmediums ausgelegt ist. Hier besteht die Mög
lichkeit, die Haupt-Saugdüseneinheit 2 auf hohen Durchfluß
auszulegen, der dafür sorgt, daß auch ein relativ hohes Volu
men relativ rasch entleert wird. Die Zusatz-Saugdüseneinheit
3 hingegen kann auf hohes Vakuum ausgelegt werden.
Insgesamt kann mit der erfindungsgemäßen Vakuumerzeuger
vorrichtung eine Lufteinsparung im Bereich von 90% im Ver
gleich zu einer Vorrichtung ohne Luftspareinrichtung erzielt
werden.
Es wäre ohne weiteres möglich, mehr als eine Haupt-Saug
düseneinheit vorzusehen, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert
bei 48 angedeutet ist. Diese mehreren Haupt-Saugdüsen
einheiten 2 können dann parallelgeschaltet werden, wobei ihre
Saugkanäle zu einem gemeinsamen Haupt-Saugkanal zusammen
geführt werden. Zweckmäßigerweise wird dabei die Druckmedium
versorgung sämtlicher Haupt-Saugdüseneinheiten 2 durch ein
einziges Absperrventil 27 gesteuert.
Durch eine strichpunktierte Linie 52 ist in Fig. 1 noch ver
deutlicht, daß die vorhandenen Abströmkanäle 14, 15 ohne wei
teres auch zusammengeführt werden können, so daß die Entlüf
tung über eine gemeinsame Abströmöffnung erfolgt.
Die Fig. 2 zeigt eine besonders vorteilhafte und kompakte
Ausführungsform der Vakuumerzeugervorrichtung 1, bei der das
Absperrventil 27 in das auch die Saugdüseneinheiten 2, 3 ent
haltende Gehäuse 25 integriert ist. Wie schon angedeutet, ist
hier die Beaufschlagungsfläche 32 von einem beweglichen Wand
abschnitt des Haupt-Strömungskanals 22 gebildet, wobei sie
sich an der Stirnfläche eines Kolbenabschnittes des Ventil
gliedes 36 befindet, das in einer entsprechenden Aufnahme 53
des Gehäuses 25 verstellbar geführt ist. Je nach Stellung
ragt das Ventilglied 36 mehr oder weniger weit in den Haupt-
Saugkanal 22 hinein und steuert dabei den zur Verfügung ge
stellten Durchströmquerschnitt 53 für das Druckmedium. Die
Gegenbeaufschlagungsfläche 35 besitzt die gleiche Ausrichtung
wie die Beaufschlagungsfläche 32 und ist von einer weiteren
Beaufschlagungsfläche 54 des Ventilgliedes 36 abgewandt, die
über eine Bohrung 55 dem Atmosphärendruck pA ausgesetzt ist.
Zusammenfassend kann zu der beschriebenen Vakuumerzeuger
vorrichtung 1 ausgeführt werden, daß sich das maximal mögli
che Vakuum trotz einer vorhandenen Spareinrichtung erreichen
läßt. Die Kennlinien für den Betriebsdruck und das Vakuum
sind mit und ohne Spareinrichtung identisch. Die vorhandene
druckabhängige Regelung des auch als Luftsparventil bezei
chenbaren Absperrventils ist bei kleiner Leckage in den Saug
kanälen bzw. im zu evakuierenden Raum quasi statisch. Daraus
resultiert ein geringer Verschleiß.
Claims (12)
1. Vakuumerzeugervorrichtung, mit einer Haupt-Saugdüsen
einheit (2), die über einen Haupt-Zuströmkanal (16) mit einem
unter einem vorgegebenen Betriebsdruck stehenden Druckmedium
versorgt werden kann, das beim Hindurchströmen durch die Haupt-
Saugdüseneinheit (2) in einem sich an eine Haupt-Saugöffnung
(7) anschließenden, mit einem zu evakuierenden Raum (24) ver
bundenen oder verbindbaren Haupt-Saugkanal (22) eine Absaugwir
kung hervorruft, wobei in den Haupt-Zuströmkanal (16) ein in
Abhängigkeit von dem momentan im zu evakuierenden Raum (24)
herrschenden Unterdruck betätigbares Absperrventil (27) einge
schaltet ist, das bei Erreichen eines vorbestimmten Soll-
Unterdruckes eine Unterbrechung der Druckmediumversorgung der
Haupt-Saugdüseneinheit (2) hervorrufen kann, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine der Haupt-Saugdüseneinheit (2) wirkungsmä
ßig parallelgeschaltete Zusatz-Saugdüseneinheit (3) vorgesehen
ist, die im Betrieb der Vorrichtung ständig mit unter einem Be
triebsdruck stehendem Druckmedium versorgt wird und die über
eine mit dem Haupt-Saugkanal (22) der Haupt-Saugdüseneinheit
(2) in Fluidverbindung stehende Zusatz-Saugöffnung (8) verfügt,
wobei in den Haupt-Saugkanal (22) zwischen den beiden Saugöff
nungen (7, 8) ein entgegen
der von der Haupt-Saugdüseneinheit (2) hervorrufbaren Absaug
richtung (38) sperrendes Rückschlagventil (39) eingeschaltet
ist.
2. Vakuumerzeugervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zusatz-Saugdüseneinheit (3) auf eine im
Vergleich zur Haupt-Saugdüseneinheit (2) geringere maximale
Druckmedium-Durchflußrate des eingespeisten Druckmediums aus
gelegt ist.
3. Vakuumerzeugervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Zusatz-Saugdüseneinheit (3)
derart ausgelegt ist, daß die bei Anliegen des Betriebs
druckes durch sie erzeugbare Absaug-Strömungsrate im Bereich
der bei dem zu evakuierenden Raum (24) auftretenden Leckage
liegt.
4. Vakuumerzeugervorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (27) als
2/2-Wegeventil ausgeführt ist.
5. Vakuumerzeugervorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Ab
sperrventils (27) der im zu evakuierenden Raum (24) herr
schende Unterdruck ständig einer mit dem Ventilglied (36) des
Absperrventils (27) in Wirkverbindung stehenden Beauf
schlagungsfläche (32) aufgeschaltet ist, wobei Gegenbeauf
schlagungsmittel (34) vorgesehen sind, die bezüglich des Ven
tilgliedes (36) eine der vom aufgeschalteten Unterdruck hervorgerufenen
Beaufschlagungskraft (FB) entgegengerichtete Ge
genbeaufschlagungskraft (FG) hervorrufen.
6. Vakuumerzeugervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gegenbeaufschlagungsmittel eine die Ge
genbeaufschlagungskraft (FG) hervorrufende und vorzugsweise
einstellbare Federeinrichtung (37) enthalten.
7. Vakuumerzeugervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gegenbeaufschlagungsmittel (34) eine
mit dem Ventilglied (36) des Absperrventils (27) in Wirkver
bindung stehende Gegenbeaufschlagungsfläche (35) enthalten,
der ständig der am Haupt-Zuströmkanal (16) anliegende Be
triebsdruck aufgeschaltet ist.
8. Vakuumerzeugervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Flächenverhältnis zwischen der Beauf
schlagungsfläche (32) und der Gegenbeaufschlagungsfläche (35)
so gewählt ist, daß das im zu evakuierenden Raum (24) erzeug
bare Vakuum proportional zu dem an den Haupt-Zuströmkanal
(16) angelegten Betriebsdruck ist.
9. Vakuumerzeugervorrichtung nach einem der Ansprüche 5
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagungsfläche
(32) von einem beweglichen Wandabschnitt des Haupt-Zuström
kanals (16) gebildet und vorzugsweise an einer Stirnfläche
des Ventilgliedes (36) vorgesehen ist.
10. Vakuumerzeugervorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß alle Saugdüseneinheiten
(2, 3) im Betrieb der Vorrichtung mit unter dem gleichen Be
triebsdruck stehendem Druckmedium gespeist werden.
11. Vakuumerzeugervorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallelge
schaltete Haupt-Saugdüseneinheiten (2, 48) vorhanden sind.
12. Vakuumerzeugervorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 11, gekennzeichnet durch ein Absperrventil (27) mit ste
tigem Steilverhalten.
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