DE10033469A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung und Umhüllung von Schmelzenportionen - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung und Umhüllung von SchmelzenportionenInfo
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Abstract
Eine solche Vorrichtung mit einem Förderband zum Transportieren von wenigstens zwei Reihen von durch eine Schmelzenauftragvorrichtung aufgebrachten Schmelzenportionen sowie mit zwei Folienzuführeinrichtungen, die eine Folienbahn als Unterlage und eine Folienbahn als Decklage für die Reihen von Schmelzenportionen bereitstellen, sowie mit Schneidmitteln, die die durch die Folienbahnen umhüllten Schmelzenportionen vereinzeln, ist bekannt. DOLLAR A Erfindungsgemäß weisen die Schneidmittel eine Schweiß-Trenn-Vorrichtung auf, die mit durch eine Heizeinrichtung aufheizbaren Schneidelementen versehen ist, die seitlich neben und zwischen den Reihen von Schmelzenportionen in Laufrichtung des Förderbandes ausgerichtet sind. DOLLAR A Einsatz für Schmelzkleber.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung und
Umhüllung von Schmelzenportionen mit einem Förderband zum
Transportieren von wenigstens zwei Reihen von durch eine
Schmelzenauftragvorrichtung aufgebrachten Schmelzenportionen
sowie mit zwei Folienzuführeinrichtungen, die eine Folienbahn
als Unterlage und eine Folienbahn als Decklage für die Reihen
von Schmelzenportionen bereitstellen, sowie mit Schneidmit
teln, die die durch die Folienbahnen umhüllten Schmelzenpor
tionen vereinzeln.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE 196 32 787 A1 bekannt.
Die Vorrichtung dient zur Herstellung und Umhüllung von
Schmelzkleberportionen und weist einen Doppelbandkühler auf,
in dem die zuvor auf ein unteres Förderband des Doppelband
kühlers aufgebrachten Schmelzkleberportionen abgekühlt und
verfestigt werden. Das untere Förderband des Doppelbandküh
lers ist mit einer gitterartigen Matrix versehen, die Aufnah
metaschen für das Einbringen der Schmelzkleberportionen be
reitstellt. Vor dem Aufgabebereich der Schmelzkleberportionen
wird der Matrix eine untere Folienbahn zugeführt, die als Un
terlage für die in die Aufnahmetaschen einzubringenden
Schmelzkleberportionen dient. Zum Abdecken der in die Matrix
eingebrachten Schmelzkleberportionen ist als Decklage eine
weitere, obere Folienbahn vorgesehen. Die die Unter- und die
Decklage bildenden Folienbahnen werden ausgangsseitig des
Doppelbandkühlers durch Längs- und Querschneidvorrichtungen
im Bereich zwischen und neben den Aufnahmetaschen der Matrix
getrennt, wodurch sich vereinzelte und von oberen und unteren
Folienzuschnitten umhüllte Schmelzkleberportionen ergeben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die in einfacher Weise eine siche
re Verbindung von oberer und unterer Folienbahn im Bereich
der seitlichen Ränder der Schmelzenportionen erzielt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Schneidmittel ei
ne Schweiß-Trenn-Vorrichtung aufweisen, die mit durch eine
Heizeinrichtung aufheizbaren Schneidelementen versehen ist,
die seitlich neben und zwischen den Reihen von Schmelzenpor
tionen in Laufrichtung des Förderbandes ausgerichtet sind.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird gleichzeitig mit dem
Längsschneiden der Reihen von Schmelzenportionen eine Ver
schweißung von Unter- und Decklage der Folienbahnen erzielt.
Dadurch wird vermieden, dass Schmelzenmasse zwischen den obe
ren und unteren Folienzuschnitten herausgedrückt wird. Die
erfindungsgemäße Lösung eignet sich sowohl für mehrere Reihen
von strangförmig kontinuierlich aufgebrachten Schmelzenporti
onen als auch für mehrere Reihen von in Längsrichtung des
Förderbandes diskontinuierlich in gleichmäßigen Abständen
aufgebrachten, vereinzelten Schmelzenportionen. Durch die re
lativ zur Längsbewegung des Förderbandes stationäre Anordnung
der Schweiß-Trenn-Vorrichtung ist es möglich, mit Hilfe eines
Ziehschnittes jedes Schneidelementes während der Vorwärtsbe
wegung des Förderbandes die Trennung und gleichzeitige Ver
schweißung der oberen und unteren Folienbahn zu erzielen. Die
Schweiß-Trenn-Vorrichtung kann somit relativ einfach gestal
tet sein, da sie lediglich in vertikaler Richtung beweglich
sein muss. Falls mehr als zwei Reihen von Schmelzenportionen,
die parallel nebeneinander auf dem Förderband geführt werden,
vorgesehen sind, so ist eine so große Anzahl von Schneidele
menten vorgesehen, dass sowohl jeweils seitlich neben den au
ßenliegenden Reihen als auch zwischen den jeweils benachbar
ten Reihen die Trennung und gleichzeitige Verschweißung er
zielt werden kann. Die Schneidelemente werden über die
Schmelztemperatur der Folienbahnen aufgeheizt, um die sichere
Verschweißung in den Randbereichen der Folienbahnen zu erzie
len. Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich insbesondere für
die Herstellung und Umhüllung von Schmelzkleberportionen, da
aufgrund der klebrigen Oberfläche der Schmelzkleberportionen
eine besonders sichere und klebefreie Verschweißung und Ver
bindung der Nahtstellen zwischen oberer und unterer Folien
bahn bzw. den entsprechenden Folienzuschnitten, notwendig
ist, um nach der Herstellung und Umhüllung der Schmelzkleber
portionen Stapelung, Lagerung und Transport in größeren Be
hältnissen problemlos zu ermöglichen.
In Ausgestaltung der Erfindung sind die Reihen von Schmelzen
portionen zwischen mit dem Förderband mitgeführten, längsge
richteten Begrenzungsleisten positioniert, die an ihrer Ober
seite mit Längsnuten versehen sind, in denen die Schneidele
mente während des Schweiß-Trenn-Vorganges geführt sind. Da
durch wird die Trennung und gleichzeitige Verschweißung obe
rer und unterer Folienbahnen verbessert, da ein gewisser Fo
lienteil beider Folienbahnen durch die Schneidelemente in die
Längsnuten eingedrückt wird und über diesen gesamten Folien
teil auch eine Verschweißung erzielt wird. Die mit den Längs
nuten versehenen Begrenzungsleisten dienen somit zusätzlich
als Gegenhalter für die Schneidelemente, wodurch eine sichere
Schneid- und Schweißfunktion erzielt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Schweiß-
Trenn-Vorrichtung vor einem Kühlbereich des Förderbandes po
sitioniert. Da die aufgebrachten Schmelzenportionen selbst
noch erhitzt sind, ist ein vereinfachter Schweiß-Trenn-
Vorgang ermöglicht, der insbesondere auch eine geringere
Heizleistung für die Schneidelemente erfordert, als dies bei
einem Schweiß-Trenn-Vorgang hinter dem Kühlbereich des För
derbandes der Fall wäre.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Schweiß-
Trenn-Vorrichtung eine quer zur Förderrichtung wenigstens
über die Prozessbreite des Förderbandes verlaufende Quer
schweiß-Einheit zugeordnet. Vorzugsweise ist ein lediglich
vertikal beweglicher, quer zur Förderrichtung horizontal an
geordneter Schweißbalken vorgesehen. Durch die Zuordnung ist
die Querschweiß-Einheit in unmittelbarer Nähe der für die
Längstrennung zuständigen Schweiß-Trenn-Vorrichtung angeord
net. Somit wird auf geringem Bauraum die vollständige Ver
schweißung der Folienzuschnitte für jede Schmelzenportion er
zielt. Diese Ausgestaltung ist dann zweckmäßig, wenn die
Schmelzenportionen in Längsrichtung des Förderbandes nicht in
einem durchgängigen Strang vorliegen, sondern vielmehr be
reits in einer Reihe hintereinander vereinzelt in entspre
chenden Aufnahmetaschen auf dem Förderband vorhanden sind.
Entsprechende Aufnahmetaschen werden insbesondere durch die
Zuordnung einer Matrix zu dem Förderband erzielt, wie es aus
dem eingangs beschriebenen Stand der Technik grundsätzlich
bereits bekannt ist.
Die erfindungsgemäße Lösung betrifft auch eine Vorrichtung
zur Herstellung und Umhüllung von Schmelzenportionen mit ei
nem Förderband zum Transportieren von Schmelzenportionen, die
in dem Förderband zugeordnete Aufnahmetaschen einbringbar
sind, sowie mit wenigstens einer Folienzuführeinrichtung, die
wenigstens eine mit dem Förderband mitführbare und als Unter
lage für die Schmelzenportionen in den Aufnahmetaschen die
nende Folienbahn bereitstellt.
Eine solche Vorrichtung ist ebenfalls bereits aus der
DE 196 32 787 A1 bekannt. Um zumindest eine weitgehende Auskleidung
der Aufnahmetaschen durch die Folienbahn zu erzielen, sind
Mittel zum Eindrücken oder Einziehen der Folienbahn in die
durch die Matrix gebildeten Aufnahmetaschen bekannt. Dadurch
soll eine weitgehend gleichmäßige Befüllung der Aufnahmeta
schen mit Schmelzenportionen erzielt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher auch, eine Vorrichtung der
zuvor beschriebenen Art zu schaffen, die eine gleichmäßige
Portionierung von Schmelzenportionen in den Aufnahmetaschen
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass Mittel zum Tiefziehen
von auf die Größe der Aufnahmetaschen abgestimmten Folienab
schnitten der Folienbahn vorgesehen sind, die dem Förderband
und den Aufnahmetaschen zugeordnet und mit der Förderbewegung
der Aufnahmetaschen und des Förderbandes synchronisiert sind.
Durch den Tiefziehvorgang der Folienbahn im Bereich jeder
Aufnahmetasche ist es möglich, die Folienbahn bzw. die ent
sprechenden Folienabschnitte im Bereich der Aufnahmetaschen
bleibend zu verformen, wodurch eine sichere und gleichmäßige
Einbettung und Auskleidung der Aufnahmetaschen erzielt wird,
ohne dass beim Einbringen der Schmelzenportionen Zugbelastun
gen auf die entsprechend benachbarten, vorzugsweise die in
Förderrichtung des Förderbandes dahinterliegenden Folienbe
reiche ausgeübt werden. Somit ist es möglich, gleichmäßig
portionierte Schmelzenportionen zu erzielen und dennoch eine
sichere Umhüllung der Schmelzenportionen zu ermöglichen. Dem
Fachmann ist klar, dass die Tiefziehmittel sowohl die Merkma
le der mechanischen als auch die Merkmale der thermischen
Verformung entsprechend dem für Kunststoff-Folien grundsätz
lich bekannten Tiefziehverfahren aufweisen. Neben entspre
chenden Druckstempelabschnitten oder -bereichen muss somit
auch eine Heizeinrichtung für diese Stempelabschnitte oder
-bereiche und/oder die Folienbahn vorgesehen sein.
In Ausgestaltung der Erfindung weisen die Mittel zum Tiefzie
hen der Folienabschnitte einen rotierbaren Tiefziehstempel
mit wenigstens zwei auf dem Außenumfang des Tiefziehstempels
verteilt angeordneten Stempelabschnitten auf, der durch eine
Antriebseinheit in seiner Drehung derart mit der Förderbewe
gung des Förderbandes und der Aufnahmetaschen synchronisiert
ist, dass bei einer Bewegung des Förderbandes jeweils einer
der Stempelabschnitte in die korrespondierende Aufnahmetasche
eintaucht. Hierdurch wird eine besonders gleichmäßige und zu
verlässige Funktion erzielt, da durch den rotierbaren
Tiefziehstempel eine Massenauswuchtung erzielbar ist, so dass
ein gleichmäßiger Antrieb für den rotierbaren Tiefziehstempel
vorgesehen sein kann. Bei einem sich auf- und abbewegenden
Tiefziehstempel hingegen müssten relativ hohe Massen bewegt
werden, die einen relativ aufwendigen Antrieb und entspre
chende Ausgleichsgewichte bewirken würden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Bandsteuer
vorrichtung für die Bewegung des Förderbandes vorgesehen, an
die die Antriebseinheit des rotierbaren Tiefziehstempels an
geschlossen ist. Dadurch ist es möglich, die Drehung des
Tiefziehstempels und die Vorwärtsbewegung der Aufnahmetaschen
und des Förderbandes miteinander zu koordinieren, so dass in
gleichmäßiger Bewegung immer ein Stempelabschnitt in jeweils
eine korrespondierende Aufnahmetasche eintaucht, um den ent
sprechenden Folienabschnitt der wenigstens einen Folienbahn
einzudrücken, und in gleichmäßiger Bewegung auch wieder aus
der Aufnahmetasche heraustritt. Vorzugsweise sind mehrere
Stempelabschnitte gleichmäßig über den Umfang des rotierbaren
Tiefziehstempels verteilt angeordnet, um keine Massenunwucht
entstehen zu lassen.
Die erfindungsgemäße Lösung betrifft auch ein Verfahren zur
Herstellung und Umhüllung von Schmelzenportionen, insbesonde
re Schmelzkleberportionen, die allseitig ober- und untersei
tig durch Kunststoff-Folienabschnitte ummantelt werden.
Ein solches Verfahren ist aus der DE 196 32 787 A1 bekannt.
Bei dem bekannten Verfahren werden Schmelzkleberportionen
durch eine Schmelzkleberauftragvorrichtung in entsprechende
Aufnahmetaschen einer einem umlaufenden Förderband zugeordne
ten Matrix eingebracht, wobei zuvor als Unterlage eine Fo
lienbahn vorgesehen worden war. Nach dem Aufbringen einer
oberen Folienbahn als Decklage, dem Durchlaufen des Kühlbe
reiches und dem anschließenden Längs- und Querschneiden der
Folienbahnen zwischen den einzelnen Schmelzenportionen sind
die von den entsprechenden Folienzuschnitten umhüllten
Schmelzkleberportionen vereinzelt. Die vereinzelten Schmelz
kleberportionen werden zur weiteren Verwendung in größeren
Behältnissen gestapelt. Dabei kann es zum Verrutschen der
einzelnen, aufeinanderliegenden Schmelzenportionen kommen,
wodurch ein sicherer und definierter Transport erschwert
wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der zuvor genann
ten Art zu schaffen, bei der für die Schmelzenportionen eine
verbesserte Stapelbarkeit erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass jeweils wenigstens
ein einer Oberseite einer Schmelzenportion zugeordneter Fo
lienabschnitt mit einer Perforation versehen wird, und dass
anschließend jeweils wenigstens eine folienumhüllte Schmel
zenportion auf die mit dem die Perforation aufweisenden Fo
lienabschnitt versehene Schmelzenportion aufgestapelt wird.
Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich insbesondere für
Schmelzkleberportionen, da deren stark adhäsive Wirkung durch
die Perforation in der Oberseite der Folienumhüllung genutzt
werden kann, um jeweils eine weitere Schmelzkleberportion,
die ebenfalls folienumhüllt ist, sicher auf diese Schmelzkle
berportion aufzustapeln. Falls in einem entsprechend kontinu
ierlichen Verfahren jeweils jede zweite Schmelzenportion bei
der Umhüllung mit einer entsprechenden Perforation versehen
wird, so ist es möglich, jeweils zwei Schmelzenportionen zu
dublieren. In gleicher Weise können auch größere Einheiten
einzelner Schmelzenportionen gebildet werden, indem die je
weils entsprechende Anzahl von folienumhüllten Schmelzenpor
tionen mit Perforationen für eine aneinanderhaftende Stapel
barkeit versehen wird.
Bei einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist der
Folienzuführeinrichtung eine Perforiereinheit zugeordnet, die
in die Folienbahn Perforationen einbringt. Diese können durch
Nadeln, durch Schneid- oder Stanzelemente oder andere Trenn
elemente eingebracht werden. Wesentlich ist es, dass die Per
forationen so gestaltet sind, dass die Stabilität der übrigen
Folienumhüllung nicht beeinträchtigt ist. Außerdem sollen die
Löcher der Perforation auch nicht so groß gewählt werden,
dass zuviel Schmelzenmasse oder Schmelzklebermasse nach oben
heraustritt, die zu Verklebungen an ungeeigneten Stellen füh
ren könnte.
In Ausgestaltung der Vorrichtung weist die Perforiereinheit
eine Heizvorrichtung auf, die eine Aufheizung der Perforier
einheit über den Schmelzpunkt der Folienbahn vornimmt. Da
durch wird auf die Folienbahn eine reduzierte Belastung aus
geübt, da die entsprechenden Löcher der Perforation nahezu
punktförmig eingebrannt oder eingeschmolzen werden können,
ohne dass größere mechanische Druck- oder Schneidbelastungen
auf die Folienbahn einwirken.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Perforiereinheit eine
mit Sacklochbohrungen versehene Walze aufweist, an der die
Folienbahn vorbeirollt und auf die ein Heißluftstrahl gerich
tet ist, dessen Temperatur und Druck so bemessen ist, dass
die Folienbahn im Bereich der Sacklochbohrungen aufschmilzt.
Gleichzeitig wird die mit den Sacklochbohrungen versehene
Walze gekühlt, so dass lediglich im Bereich der Sacklochboh
rungen punktartige Aufschmelzungen der Folienbahn auftreten,
im übrigen, auf dem Mantel der Walze anliegenden Bereich hin
gegen eine ausreichende Kühlung für die Folienbahn vorgesehen
ist, die ein Aufschmelzen der übrigen Folienbereiche durch
den Heißluftstrahl vermeidet.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand
der Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung
und Umhüllung von Schmelzenportionen,
Fig. 2a in vergrößerter Querschnittsdarstellung entlang der
Schnittlinie II-II in Fig. 1 ein mit längsverlau
fenden Begrenzungsleisten und zwischen diesen ange
ordneten Schmelzenportionen versehenes Förderband,
Fig. 2b in einer Querschnittdarstellung eine mit einem obe
ren und einem unteren Folienzuschnitt versehene
Schmelzenportion gemäß Fig. 2a,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Förderband nach Fig. 2a,
Fig. 4 in schematischer Seitenansicht einen Ausgangsbe
reich einer Vorrichtung ähnlich Fig. 1 mit einer
automatischen Verladestation,
Fig. 5 schematisch in einer Seitenansicht in vergrößerter
Darstellung eine Perforiereinheit für eine obere,
auf die Schmelzenportionen aufzubringende Folien
bahn,
Fig. 6 die Perforationswalze der Perforiereinheit nach
Fig. 5 in einer Frontansicht und
Fig. 7 in vergrößerter schematischer Darstellung einen
Einlaufbereich der Vorrichtung ähnlich Fig. 1, bei
der der Folienbahn Tiefziehmittel zum Einbetten von
Folienabschnitten in die Aufnahmetaschen der Matrix
zugeordnet sind.
Eine Vorrichtung zur Herstellung und Umhüllung von Schmelz
kleberportionen, wie sie anhand der Fig. 1 dargestellt ist,
weist ein um eine Einlauftrommel 2 sowie eine Auslauftrommel
3 endlos umlaufendes Förderband 1 auf, auf dem eine Matrix
ähnlich der aus der DE 196 32 787 A1 bekannten Matrix aufge
bracht ist. Die Matrix 4 besteht aus mehreren, gleichmäßig in
parallelen Abständen in Längsrichtung des Förderbandes 1 aus
gerichteten Begrenzungsleisten 15, die fest mit der Oberseite
des Förderbandes 1 verbunden, vorzugsweise mit dieser ver
klebt sind. Das Förderband 1 ist vorzugsweise als Stahlband
ausgeführt. Es kann jedoch auch aus anderen geeigneten Mate
rialien bestehen, die anstelle des Einsatzes von Stahlbändern
heute bekannt sind. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
(Fig. 2a und 3) sind insgesamt acht Längsbegrenzungsleisten
14 vorgesehen, die sieben Längsreihen für die Aufnahme von
Schmelzkleberportionen S zur Verfügung stellen. Um zwischen
den Begrenzungsleisten 14 jeweils gleich große Aufnahmeta
schen für entsprechende Schmelzkleberportionen S zu bilden,
sind die einzelnen Begrenzungsleisten 14 durch Querstege 16
miteinander verbunden, die jeweils in Abständen, die den Ab
ständen der Begrenzungsleisten 14 in Querrichtung zueinander
entsprechen, zwischen jeweils zwei Begrenzungsleisten 14 in
einer Reihe hintereinander umlaufend angeordnet sind und so
mit gemeinsam mit den Begrenzungsleisten 14 die Matrix 4 bil
den. Die Höhe der Querstege 16 entspricht der Höhe der Be
grenzungsleisten 14. Auch die Querstege 16 sind fest mit der
Oberseite des Förderbandes 1 verbunden, vorzugsweise mit die
ser verklebt.
In die durch die Matrix 4 gebildeten Aufnahmetaschen wird
mittels einer Schmelzenauftragvorrichtung 6 im Einlaufbereich
des Förderbandes 1 der Schmelzkleber in gleichmäßigen Portio
nen tropfenfrei eingebracht. Hierzu weist die Schmelzenauf
tragvorrichtung 6 eine genau steuerbare Dosiereinrichtung
auf. Um zu gewährleisten, dass die Schmelzkleberportionen auf
dem Förderband oder auf der Matrix nicht festkleben, wird der
Matrix 4 als Unterlage für die Schmelzkleberportionen eine
untere Folienbahn F2 und nach dem Aufbringen der Schmelzkle
berportionen als Decklage eine Folienbahn F1 mittels einer
oberen Folienzuführeinrichtung 7 zugeführt. Die die untere
Folienbahn F2 zuführende Folienzuführeinrichtung 5 und die
die obere Folienbahn F1 zuführende Folienzuführeinrichtung 7
können alternativ auch mit mehreren, nebeneinander angeordne
ten Folienbahnen versehen sein, falls beispielsweise mit der
in Fig. 1, 2, und 3 dargestellten Anlage eine geringere Kapa
zität gefahren wird und demzufolge lediglich ein Teil der
Reihen von Aufnahmetaschen innerhalb der Matrix 4 belegt wer
den wird. Auch für den Fall, dass das Förderband 1 und die
Matrix 4 eine relativ große Breite aufweisen, die mit einer
einzelnen Folienbahn nicht sinnvoll belegt werden kann, ist
diese Alternative vorteilhaft, bei der zwei oder mehr Folien
bahnen nebeneinander als Deck- und Unterlage vorgesehen wer
den.
Die obere Folienzuführeinrichtung weist in einem Bodenbereich
eine Folienabziehrolle auf, die mit ihrer Drehachse parallel
zur Längsrichtung des Förderbandes 1 ausgerichtet ist. Diese
Folienabziehrolle ist unter dem Niveau des Obertrums des För
derbandes 1 angeordnet. Oberhalb des Obertrums des Förderban
des 1 ist eine um 45° in einer horizontalen Ebene verdrehte
Umlenkrolle vorgesehen, durch die die Folienbahn auf eine Zu
führrolle und dann über wenigstens eine weitere Umlenkrolle
auf die Matrix geführt wird. Die untere Folienzuführeinrich
tung 5 ist beim in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
als Folienstandwechsler ausgeführt, wobei jeweils eine gesam
te Folienbahnrolle entfernt und durch eine neue ersetzt wer
den kann. Die obere Umlenkrolle wie auch die wenigstens eine
Zuführrolle der oberen Folienzuführeinrichtung 7 ist an einem
Gestell der Anlage gehalten. Gleiches gilt auch für die Fo
lienzuführeinrichtung 5.
Nach dem Positionieren der Schmelzkleberportionen in den Auf
nahmetaschen der Matrix 4 und dem Aufbringen der durch die
Folienbahn F1 definierten Decklage werden die Folienbahnen im
Bereich jeder Schmelzkleberportion S sowohl in Längs- als
auch in Querrichtung im Bereich der Begrenzungsleisten 14 und
der Querstege 16 miteinander verschweißt. Dazu ist in Längs
richtung des Förderbandes 1 eine Schweiß-Trenn-Vorrichtung 8
vorgesehen, die eine Trennung und gleichzeitige Schweißung
auf Höhe jeder Begrenzungsleiste 14 der oberen und der unte
ren Folienbahn F1, F2 vornimmt. Auf Höhe jeder Begrenzungs
leiste 14 weist die Schweißtrennvorrichtung 8 jeweils ein
vertikal in Längsrichtung des Förderbandes 1 ausgerichtetes
Schneidelement auf, das mittels einer Heizeinrichtung soweit
aufheizbar ist, dass bei einem Schneidvorgang der beiden Fo
lienbahnen F1, F2 ein Aufschmelzen der Schneidränder der Fo
lienbahnen F1, F2 erfolgt und gleichzeitig die Schneidränder
der beiden Folienbahnen F1, F2 durch Verschweißung miteinan
der verbunden werden. Zur Führung der Schneidelemente ist in
jeder Begrenzungsleiste 14 eine Längsnut 15 vorgesehen (Fig.
2a, 3), in die die entsprechenden, zu schneidenden Folienbe
reiche eingedrückt, geschnitten und jeweils in den übereinan
derliegenden Lagen miteinander verschweißt werden.
Um die Folienbahnen F1, F2 auch im Bereich der Querstege 16
unmittelbar nach der Schweiß-Trenn-Vorrichtung 8 miteinander
zu verschweißen, ist eine Querschweißeinheit 9 mit einem sich
über die gesamte Breite der Matrix 4 erstreckenden Quer
schweißbalken 10 vorgesehen. Der Querschweißbalken 10 ist
vertikal beweglich gelagert und für einen Schweißvorgang mit
tels einer entsprechenden, nicht näher dargestellten An
triebseinrichtung nach unten drückbar. In grundsätzlich be
kannter Weise ist der Querschweißbalken 10 entsprechend auf
heizbar, um die Verschweißung der beiden Folienbahnen zu er
zielen. Die Steuerung der Auf- und Abwärtsbewegung der Quer
schweißeinrichtung 9 erfolgt durch eine zentrale Anlagensteu
erung derart, dass der Querschweißbalken 10 immer auf Höhe
jeweils einer Querreihe von Querstegen 16 abgesenkt wird, so
dass die jeweilige Querreihe von Querstegen 16 als Gegenhal
ter für die Querschweißeinrichtung 9 dient.
Da durch die Schweiß-Trenn-Vorrichtung 8 und die Querschweiß
einrichtung 9 die Folienbahnen F1, F2 bzw. die jeder Aufnah
metasche der Matrix 4 und damit jeder Schmelzkleberportion S
zugeordneten Folienabschnitte umlaufend um die jeweilige
Schmelzkleberportion S verschweißt ist, ist jede Schmelzkle
berportion S bereits vor dem Durchlaufen eines Kühlbereiches
11 dicht verschlossen. Nach dem Durchlaufen des Kühlbereiches
11 ist hinter der Auslauftrommel 3 eine Querschneidvorrich
tung 12 vorgesehen, die eine Trennung der nebeneinanderlie
genden Reihen von Schmelzkleberportionen S in jeweils hinter
einanderliegende, vereinzelte Schmelzkleberportionen S vor
nimmt. Die Querschneidvorrichtung 12 weist für jede Reihe von
Schmelzkleberportionen S jeweils ein umlaufendes Walzenmesser
auf, das jeweils zwischen zwei Schmelzkleberportionen von un
ten her in den Spalt eindringt und die miteinander ver
schweißten Folienbahnen durch Andrücken gegen eine Gegenwalze
voneinander trennt. Die Reihen von Schmelzkleberportionen
werden auf Rollenbahnen horizontal hinter dem Förderband 1
weitergeführt und durch die Quertrenneinrichtung 12 hindurch
geführt, so dass die Zugänglichkeit von unten her für das
Walzenmesser problemlos gegeben ist.
Nach der Vereinzelung der Schmelzkleberportionen, die mit den
entsprechenden Folienzuschnitten umhüllt sind, werden diese
mittels einer Stapeleinrichtung 13 in Form eines Scherenti
sches aufeinandergestapelt.
Um die untere Folienbahn F2 weitgehend bündig und flächig in
jede Aufnahmetasche der Matrix 4 einbetten zu können, kann im
Bereich der Einlauftrommel 2 gemäß Fig. 7 einer Anlage, wie
sie in Fig. 1 dargestellt ist, zusätzlich eine Tiefziehein
richtung 23, 24, 25 zugeordnet werden, die die Folienbahn F2
in jede Aufnahmetasche eindrückt und entsprechend der Form
der Aufnahmetasche bleibend verformt. Dazu weist die Tief
zieheinrichtung einen rotierenden Tiefziehstempel 23 auf, der
durch eine nicht näher dargestellte Antriebseinheit synchro
nisiert zum Lauf des Förderbandes 1 und damit auch synchroni
siert zur Bewegung der Matrix 4 angetrieben ist. Der rotie
rende Tiefziehstempel 23 weist Walzenform auf, die an ihrem
Außenumfang mit zwei oder mehr gleichmäßig verteilt angeord
neten Stempelabschnitten 24 versehen ist. Bei mehreren, quer
zur Förderrichtung nebeneinanderliegenden Aufnahmetaschen ist
auch eine entsprechende Anzahl von nebeneinander positionier
ten Stempelabschnitten 24 vorgesehen. Die Form jedes Stempel
abschnittes 24 ist derart auf die Form der zwischen den Quer
stegen 16 gebildeten Aufnahmetasche abgestimmt, dass nach Art
einer Verzahnung eine Abwälzung jedes Stempelabschnittes 24
in der Aufnahmetasche erfolgt. Die Folienbahn F2 wird zwi
schen dem Tiefziehstempel 23 und der Matrix und damit dem
Förderband 1 etwa auf Höhe der Einlauftrommel 22 hindurchge
führt. Unmittelbar vor dem Tiefziehstempel 23 wird die Fo
lienbahn F2 mittels einer Heizeinrichtung 25 in Form eines
Heizgebläses derart erwärmt, dass durch den Druck der Stem
pelabschnitte 24 anschließend ein Eindrücken in die Aufnahme
taschen und eine bleibende Verformung entsprechend des Dru
ckes aufgrund der Erhitzung erfolgt. Dem Fachmann sind dabei
die genauen Parameter, die für einen entsprechenden Tiefzieh
vorgang bezüglich Temperatur und Folienbeschaffenheit notwen
dig sind, geläufig. Durch den Tiefziehvorgang wird die Fo
lienbahn F2 ähnlich der Darstellung nach Fig. 7 in die Auf
nahmetaschen eingedrückt. Auch in Querrichtung schmiegt sich
die Folienbahn F2 über die längsverlaufenden Begrenzungsleis
ten hinweg an die Matrix 4 an. Es ist möglich, die Matrix und
die Oberfläche des Förderbandes 1 mit einem Trennmittel zu
versehen, um zu vermeiden, dass die Folienbahn F2 an der Mat
rix oder an dem Förderband 1 haften bleibt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 wird im Bereich der
Stapeleinrichtung 13 eine Dublierung von jeweils zwei
Schmelzkleberportionen S vorgesehen, die anschließend mittels
einer automatischen Verladestation 17 in größere Behältnisse
auf entsprechenden Paletten abgelegt werden können. Um zu ge
währleisten, dass jeweils wenigstens zwei Schmelzkleberporti
onen S bei der Dublierung sicher aufeinander haften, ist ge
mäß den Fig. 5 und 6 im Bereich der oberen Folienzuführein
richtung 7 der Folienbahn F1 eine Perforiereinheit 18 zuge
ordnet, die wenigstens abschnittsweise runde Perforationslö
cher in die Folienbahn F1 einbringt. Beim dargestelltem Aus
führungsbeispiel können diese Perforationslöcher in Abständen
eingebracht werden, die eine Perforation des Folienabschnit
tes jeweils jeder zweiten Schmelzkleberportion S - in Längs
richtung des Förderbandes 1 gesehen - bewirken. Durch die
Perforation der Oberseite jeweils eines Folienabschnittes je
der zweiten Schmelzkleberportion S kann eine weitere Schmelz
kleberportion auf diese gestapelt werden, wobei durch die Ad
häsionskräfte des durch die Perforationslöcher nach oben of
fenen Schmelzklebers eine Verklebung mit der darüber liegen
den, umhüllten Schmelzkleberportion erfolgen. Das Einbringen
der Perforationslöcher erfolgt durch eine Perforationswalze
19 einerseits, die auf ihrem Mantel mit einer Vielzahl von
Sacklochbohrungen 22 versehen ist. Die Perforationswalze 19
ist mit einer Kühlung 20 versehen. In dem Bereich, in dem die
Folienbahn F1 über die Perforationswalze 19 läuft, ist zum
anderen ein Heizgebläse 21 vorgesehen, das heiße Luft gegen
die Folienbahn F1 und die Perforationswalze 19 ausbläst. Da
durch schmilzt die Folienbahn F1 im Bereich der Sacklochboh
rungen 22 auf. In den übrigen Bereichen, in denen die Folien
bahn F1 an der gekühlten Perforationswalze 19 anliegt, er
folgt hingegen keine thermische Beeinflussung der Folienbahn
F1. Es ist auch möglich, die Folienbahn F1 durchgängig mit
Perforationen zu versehen. In gleicher Weise kann auch eine
Perforation in größeren Abständen vorgesehen sein, so dass
jede dritte oder vierte Schmelzkleberportion mit einer perfo
rierten Oberseite nach ihrer Umhüllung versehen ist. Hierfür
sind das Heizgebläse und die Perforationswalze einschließlich
zugehöriger Kühlung entsprechend steuerbar.
Wie anhand der Fig. 4 erkennbar ist, arbeitet die automati
sche Verladestation 17 mit Saugnäpfen, die über entsprechende
Führungsvorrichtungen steuerbar sind. Außerdem sind Zwischen
lagenplatten vorgesehen, die jeweils über eine Lage von
Schmelzkleberportionen gemäß der Darstellung gelegt werden
können, um anschließend eine erneute Belegung mit einer wei
teren Lage von Schmelzkleberportionen zu ermöglichen.
Im Bereich der Quertrennvorrichtung 12 ist dem Walzenmesser
eine Vorrichtung für das Aufbringen einer Antihaftbeschich
tung zugeordnet, um zu verhindern, dass eine ungewünschte
Verhaftung zwischen Messer, Gegenwalze und Umhüllung der
Schmelzkleberportionen erfolgt.
Bei der oberen Folienzuführeinrichtung 7 ist der unten posi
tionierten Folienabziehwalze eine weitere Folienbahnrolle zu
geordnet, die mittels einer entsprechenden Halterung derart
positioniert ist, dass ein fliegender Folienbahnwechsel mög
lich ist.
Bei der Folienzuführeinrichtung 5 ist in nicht näher bezeich
neter Weise ebenfalls ein Heißluftgebläse und eine als Tief
ziehstempel gestaltete, rotierende Tiefziehwalze vorgesehen,
die den Aufnahmetaschen der Matrix 4 zugeordnet sind. Unmit
telbar vor der Schmelzenaufgabevorrichtung 6 ist zudem eine
ebenfalls nicht näher bezeichnete Reibwalze vorgesehen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Herstellung und Umhüllung von Schmel
zenportionen mit einem Förderband zum Transportieren von we
nigstens zwei Reihen von durch eine Schmelzenauftragvorrich
tung aufgebrachten Schmelzenportionen sowie mit zwei Folien
zuführeinrichtungen, die eine Folienbahn als Unterlage und
eine Folienbahn als Decklage für die Reihen von Schmelzenpor
tionen bereitstellen, sowie mit Schneidmitteln, die die durch
die Folienbahnen umhüllten Schmelzenportionen vereinzeln,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneidmittel eine Schweiß-Trenn-Vorrichtung (8) aufwei
sen, die mit durch eine Heizeinrichtung aufheizbaren Schneid
elementen versehen ist, die seitlich neben und zwischen den
Reihen von Schmelzenportionen (S) in Laufrichtung des Förder
bandes (1) ausgerichtet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Reihen von Schmelzenportionen (S) zwischen mit dem
Förderband (1) mitgeführten, längsgerichteten Begrenzungs
leisten (14) positioniert sind, die an ihrer Oberseite mit
Längsnuten (15) versehen sind, in denen die Schneidelemente
während des Schweiß-Trennvorganges geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schweiß-Trenn-Vorrichtung (8) vor einem Kühlbereich
(11) des Förderbandes (1) positioniert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schweiß-Trenn-Vorrichtung (8) eine quer zur Förder
richtung wenigstens über die Prozessbreite des Förderbandes
(1) wirksame Querschweißeinheit (9) zugeordnet ist.
5. Vorrichtung zur Herstellung und Umhüllung von Schmel
zenportionen mit einem Förderband zum Transportieren von
Schmelzenportionen, die in dem Förderband zugeordnete Aufnah
metaschen einbringbar sind, sowie mit wenigstens einer Fo
lienzuführeinrichtung, die wenigstens eine mit dem Förderband
mitführbare und als Unterlage für die Schmelzenportionen in
den Aufnahmetaschen dienende Folienbahn bereitstellt, dadurch
gekennzeichnet, dass Mittel (22, 24, 25) zum Tiefziehen von
auf die Größe der Aufnahmetaschen abgestimmten Folienab
schnitten der Folienbahn (F2) vorgesehen sind, die dem För
derband (1) und den Aufnahmetaschen zugeordnet und mit der
Förderbewegung der Aufnahmetaschen und des Förderbandes (1)
synchronisiert antreibbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zum Tiefziehen der Folienabschnitte einen ro
tierbaren Tiefziehstempel (23) mit wenigstens zwei auf dem
Außenumfang des Tiefziehstempels (23) verteilt angeordneten
Stempelabschnitten (24) aufweisen, der durch eine Antriebs
einheit in seiner Drehung derart mit der Förderbewegung des
Förderbandes (1) und der Aufnahmetaschen synchronisiert ist,
dass bei einer Bewegung des Förderbandes (1) jeweils einer
der Stempelabschnitte (24) in die korrespondierende Aufnahme
tasche eintaucht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Bandsteuervorrichtung für die Bewegung des Förder
bandes (1) vorgesehen ist, an die die Antriebseinheit des ro
tierbaren Tiefziehstempels (23) angeschlossen ist.
8. Verfahren zur Herstellung und Umhüllung von Schmelzen
portionen, insbesondere Schmelzkleberportionen, die allseitig
ober- und unterseitig durch Kunststoff-Folienabschnitte um
mantelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils wenigs
tens ein einer Oberseite einer Schmelzenportion (S) zugeord
neter Folienabschnitt mit einer Perforation versehen wird,
und dass anschließend wenigstens eine folienumhüllte Schmel
zenportion (S) auf die mit dem die Perforation aufweisenden
Folienabschnitt versehene Schmelzenportion (S) aufgestapelt
wird.
9. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach An
spruch 8 mit einem Förderband, auf dem Schmelzenportionen
transportierbar sind, sowie mit einer Folienzuführeinrichtung
zum Aufbringen von wenigstens einer Folienbahn als Decklage
auf wenigstens eine Reihe von Schmelzenportionen, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Folienzuführeinrichtung (5) eine Per
foriereinheit (18) zugeordnet ist, die in die Folienbahn (F1)
Perforationen einbringt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Perforiereinheit (18) eine Heizvorrichtung (21) auf
weist, die für eine Aufheizung der Folienbahn (F1) über ihren
Schmelzpunkt vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000133469 DE10033469A1 (de) | 2000-07-10 | 2000-07-10 | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung und Umhüllung von Schmelzenportionen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000133469 DE10033469A1 (de) | 2000-07-10 | 2000-07-10 | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung und Umhüllung von Schmelzenportionen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10033469A1 true DE10033469A1 (de) | 2001-12-13 |
Family
ID=7648409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000133469 Ceased DE10033469A1 (de) | 2000-07-10 | 2000-07-10 | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung und Umhüllung von Schmelzenportionen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10033469A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112789220A (zh) * | 2018-11-19 | 2021-05-11 | Ckd株式会社 | 泡罩包装机和泡罩包装的制造方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19632787A1 (de) * | 1996-08-15 | 1998-02-19 | Santrade Ltd | Verfahren zum Herstellen und Umhüllen von Schmelzenportionen sowie Anlage und Vorrichtung |
-
2000
- 2000-07-10 DE DE2000133469 patent/DE10033469A1/de not_active Ceased
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN112789220A (zh) * | 2018-11-19 | 2021-05-11 | Ckd株式会社 | 泡罩包装机和泡罩包装的制造方法 |
| CN112789220B (zh) * | 2018-11-19 | 2022-09-13 | Ckd株式会社 | 泡罩包装机和泡罩包装的制造方法 |
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