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DE1003265B - Zentrier- und Halteteile von Lautsprechermembranen und aehnlichen akustischen Membranen - Google Patents

Zentrier- und Halteteile von Lautsprechermembranen und aehnlichen akustischen Membranen

Info

Publication number
DE1003265B
DE1003265B DEK16075A DEK0016075A DE1003265B DE 1003265 B DE1003265 B DE 1003265B DE K16075 A DEK16075 A DE K16075A DE K0016075 A DEK0016075 A DE K0016075A DE 1003265 B DE1003265 B DE 1003265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centering
rubber
diaphragms
holding parts
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK16075A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kirbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK16075A priority Critical patent/DE1003265B/de
Publication of DE1003265B publication Critical patent/DE1003265B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/16Mounting or tensioning of diaphragms or cones
    • H04R7/18Mounting or tensioning of diaphragms or cones at the periphery
    • H04R7/20Securing diaphragm or cone resiliently to support by flexible material, springs, cords, or strands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Zentrier- und Halteteile von Lautsprechermembranen und ähnlichen akustischen Membranen.
Bei akustischen Membranen aller Art spielen die Eigenschwingungen eine große Rolle. Man ist daher bestrebt, diese Eigenschwingungen weitgehend herabzusetzen. Dabei darf die Eigendämpfung der Membran einen bestimmten Wert nicht unterschreiten, da sonst unerwünschte Eigenschwingungen in größerem Umfang auftreten, so daß sich starke Unregelmäßigkeiten bei der Wiedergabe in dem ganzen abgestrahlten Frequenzbereich ergeben.
So ist eine schwingfähige Membran für die Schall- , dose von mechanisch-akustischen Sprechmaschinei bekanntgeworden, die aus verschiedenen Stoffen zusammengesetzt ist, um die Eigenschwingungen herabzusetzen. Eine solche Membran ist beispielsweise aus zwei Scheiben zusammengesetzt, von denen die eine Scheibe aus Blech oder einem Gewebe aus Seide, Wolle, Baumwolle usw. und die andere Scheibe aus Gummi oder einem anderen plastischen Material besteht. Durch die aufgebrachte plastische Schicht wird eine Bedämpfung der an sich starren Membran erzielt.
Zur Halterung akustischer Membranen, beispielsweise von Konusmembranen für Lautsprecher, werden vielfach Zentriermembranen verwendet. So sind perforierte Zentriermembranen aus Papier bekanntgeworden, die zur Erzielung der gewünschten Steifigkeit mit Lack oder Kunstharz imprägniert werden. Es ist auch eine Halterung aus Gewebe für den gleichen Zweck bekanntgeworden, bei der zwei Scheiben aus Webstoff, deren Fäden etwa im Winkel von 45° zueinander angeordnet sind, unter Verwendung von Gummilösung zusammengeklebt sind.
Um die Eigendämpfung der im allgemeinen aus Papier bestehenden Lautsprechermembran auf das notwendige Maß herabzusetzen, hat man bekanntlich die Membran an dem Außenrand mit ringsum laufenden Sicken versehen und die Dicke des Papiers an dieser Stelle erheblich dünner gewählt als für den eigentlichen Konus. Dieser gesickte Rand kann naturgemäß gegen Feuchtigkeit nur recht unvollkommen geschützt werden. Insbesondere bei längerer Aufstellung der Lautsprecher im Freien oder in feuchten Räumen, besonders auf Schiffen und in tropischen Gebieten werden die Membranen durch Feucbtigkeitseinflüsse an dem hierfür besonders empfindlichen Sickenrand bald zerstört.
Um diesem Übelstand abzuhelfen, sind Membranen bekanntgeworden, bei denen die Sicken nicht aus Membranpapier bestehen, sondern aus weichem Leder. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der Wirkungsgrad von Lautsprechern mit derartigen Membranen, bedingt durch die Witterungseinflüsse, sehr bald nachläßt, da Zentrier- und Halteteile
von Lautsprectiermembranen
und ähnlichen akustischen Membranen
. · Anmelder:
Walter Kirbach, Hamburg-Rahlstedt,
Bargteheider Str. 64/66
Walter Kirbach, Hamburg-Rahlstedt,
ist als Erfinder genannt worden
es nicht möglich war, den Lederrand längere Zeit in seiner ursprünglichen Weichheit und Elastizität zu erhalten. Außerdem tritt für bestimmte Frequenzbereiche ein Flattern des Lederrandes auf, das als Störgeräusch bei der Tonwiedergabe in Erscheinung tritt.
Zur Vermeidung dieser Nachteile bestehen die Zentrier- und Halteteile von Lautsprechermembranen und ähnlichen akustischen Membranen erfindungsgemäß aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff, der zwischen mehreren Lagen eines Gewebes befestigt ist. Die Befestigung des Gummis bzw. des gummiähnlichen Werkstoffes zwischen den Gewebelagen erfolgt beispielsweise durch Vulkanisieren, Schweißen oder Kleben. Bei einer Konusmembran besteht vorteilhafterweise nur der gesickte Rand aus vulkanisiertem Gummi bzw. gummiähnlichem Werkstoff, während eine Zentriermembran dagegen ganz aus vulkanisiertem Gummi bzw. gummiähnlichem Werkstoff zwischen zwei Gewebelagen hergestellt ist.
Bei den neuen Zentrier- und Halteteilen von Lautsprechermembranen dient das Gewebe als Träger und der Gummi bzw. der gtummiärmliche Werkstoff als elastische Füllmasse, der die Grundsteifigkeit ergibt. Die Zentrier- und Halteteile sind daher besonders weich und haben eine gute Dämpfung. Bei Bewegungen der Membran wird die Füllmasse aus ihrer ursprünglichen Lage bewegt, sie besitzt jedoch im hohen Maße die Eigenschaft, ihre frühere Form wieder anzunehmen, so daß die Membran immer in die für einen einwandfreien Betrieb erforderliche Nullage zurückkehrt. Es ergibt sich so eine große Zentriergenauigkeit; weiterhin sind derartig aufgebaute Membranen völlig feuchtigkeitsunempfindlich, auch in tropischen Gebieten. Schließlich soll noch erwähnt werden, daß sich — besonders gegenüber Leder — ein gleichmäßiger Hub nach beiden Seiten
'' 609 837/305
ergibt. Als Gewebe kommen alle Textilien, wie Leinen, Baumwolle, Kunstseide usw., aber auch, andere Faserstoffe, wie beispielsweise Glasgespinste, in Frage.
Die für die neuen Zentrier- und Halteteile in Frage kommenden gummiähnlichen Werkstoffe sind auf der Basis von Harnstoff- und Phenolharzen, Polyurethan, Polystyrol, Polyvinylchlorid usw. durch Schaummittel hergestellte geschlossenporige, elastische, poröse Kunststoffe.
Die Herstellung solcher Zentrier- und Halteteile von Lautsprechermembranen erfolgt so, daß das Vulkanisieren des Gummis bzw. das Verschweißen oder Kleben der gummiähnlichen Werkstoffe in bekannter Weise unter gleichzeitiger Gestaltung in geheizten Preßformen durchgeführt wird. Die Verbindung des gesickten Randes mit dem Papierkonus kann in einem Arbeitsgang gleichzeitig mit der Herstellung erfolgen oder nacheinander vorgenommen werden. Es eignen sich 'hierfür praktisch alle bekannten Klebstoffe. Der Papierkonus kann zur Vergrößerung der Steifigkeit in an sich bekannter Weise mit einer Imprägnierung oder Lackierung versehen werden.
Die Figuren zeigen in schemati scher Darstellung, teilweise im Schnitt, Ausführungsbeispiele von Zentrier- und Halteteilen für Lautsprechermembranen nach der Erfindung. Die Fig. 1 zeigt eine Konusmembran mit gesicktem Rand. Der Papierkonus 1 ist in üblicher Weise nach dem Schöpfverfahren hergestellt worden. Der gesickte Rand 2 besteht aus einer Gummischicht, die zwischen zwei Gewebelagen ' vulkanisiert ist. Dieser Rand ist mit dem Konus 1 verklebt.
Die Fig. 2 gibt einen Schnitt durch den Gummirand 2 wieder. Zwischen den Gewebelagen 3, beispielsweise aus Leinen, befindet sich die mit diesen durch Vulkanisierung verbundene Gummischicht 4.
Die Fig. 3 gibt beispielsweise eine Zentriermembran wieder, die vollständig aus einer Gummischicht mit Gewebeauflagen aufgebaut ist.
Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch einen Teil der Zentriermembran. Die Bezugsziffern 3 und 4 haben die gleiche Bedeutung wie in Fig. 2. Die Löcher in der Gummischicht 4 der Zentriermembran sind mit 5 bezeichnet. Dabei ist vorausgesetzt, daß die Gewebelagen porös genug sind, um im Zusammenhang mit den Löchern 5 die Luftdurchlässigkeit der Zentriermembran zu gewährleisten. Dies ist notwendig, um eine Pumpenwirkung der Zentriermembran zu vermeiden. Trotzdem ist durch die Zentriermembran ein guter Staubschutz gewährleistet.
Bei eingehenden Versuchen wurde festgestellt, daß die neue Membran den an sie gestellten Anforderungen völlig gerecht wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zentrier- und Halteteile von Lautsprechermembranen und ähnlichen akustischen Membranen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff bestehende Membran bzw. die Membranteile zwischen mehreren Lagen eines Gewebes befestigt ist bzw. sind.
2. Zentrier- und Halteteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff bestehende Schicht ganz oder teilweise mit Löchern versehen ist.
3. Verfahren zur Herstellung von Zentrier- und Halteteilen für Lautsprechermembranen und ähnliche akustische Membranen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung und die Verbindung des Gummis bzw. des gummiähnlichen Werkstoffes mit den Gewebelagen .in geheizten Preßformen erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 552 016;
französische Patentschriften Nr. 710 746, 945 376; USA.-Patentschrift Nr. 2 469 773.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 837/305 2.57
DEK16075A 1952-11-07 1952-11-07 Zentrier- und Halteteile von Lautsprechermembranen und aehnlichen akustischen Membranen Pending DE1003265B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2441979A1 (fr) * 1978-11-14 1980-06-13 Lansing Sound Suspension d'un diaphragme acoustique

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US2469773A (en) * 1934-06-04 1949-05-10 Jensen Mfg Company Loud-speaker diaphragm support member

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