DE10031151C2 - Vorrichtung zum ebenerdigen Abstreifen von Schuhen - Google Patents
Vorrichtung zum ebenerdigen Abstreifen von SchuhenInfo
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- DE10031151C2 DE10031151C2 DE2000131151 DE10031151A DE10031151C2 DE 10031151 C2 DE10031151 C2 DE 10031151C2 DE 2000131151 DE2000131151 DE 2000131151 DE 10031151 A DE10031151 A DE 10031151A DE 10031151 C2 DE10031151 C2 DE 10031151C2
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L23/00—Cleaning footwear
- A47L23/22—Devices or implements resting on the floor for removing mud, dirt, or dust from footwear
- A47L23/26—Mats or gratings combined with brushes ; Mats
- A47L23/266—Mats
Landscapes
- Floor Finish (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum ebenerdigen Abstreifen von
Schuhen, insbesondere im Eingangsbereich von Gebäuden oder Gebäudeeinheiten,
bei denen eine Empfangstheke beabstandet von einer Eingangstür angeordnet ist,
mit einem zwischen Eingangstür und Empfangstheke fußbodenparallel angeordneten,
vorzugsweise textilem Flächengebilde, dessen eine Hauptrichtung von der Ein
gangstüre zur Empfangstheke verläuft.
Derartige Vorrichtungen sind im Allgemeinen als Fußmatten bekannt. In der Regel
liegen solche Fußmatten entweder vor einer Eingangstür, also im Außenbereich, oder
auch hinter einer Eingangstür, wo sie häufig in den Fußboden eingelassen sind. In
der Regel reicht die Größe solcher Fußmatten nicht aus, um, insbesondere in der
kälteren Jahreszeit Schmutz, Wasser oder auch Schnee vollständig aufzunehmen, so
dass die das Gebäude betretende Person Straßenschmutz mit in das Gebäude trägt.
Insbesondere bei empfindlicheren Fußböden, wie sie in letzter Zeit auch in von der
Öffentlichkeit besuchten Gebäuden, wie beispielsweise Anwaltskanzleien oder auch
Geschäften Verwendung finden, wirkt sich dies auf die Ansehnlichkeit und die Halt
barkeit des Bodenbelags nachteilig aus. Fußmatten müssen von Zeit zu Zeit auch
aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden, was mitunter schwierig ist, da
Fußmatten in der Regel nur in Standardformaten verkauft werden.
Aus der DE 38 25 617 C2 ist bekannt, auf den gegenüberliegenden Seiten des Zuwe
ges zu einem Reinraum eine Abgabe- und Aufnahmerolle anzuordnen, auf denen
eine quer über den Boden vor dem Reinraum entlanggezogene Folie geführt wird.
Dabei wird das benutzte Flächengebilde automatisch nach Verlassen der wirksamen
Fläche um ein Stück zur Aufnahmeseite hin bewegt.
Aus der DE-GM-70 30 941 ist eine Reinigungsvorrichtung bekannt, die eine als um
laufendes Band ausgebildete Fußmatte aufweist. Das Band wird beim Rücklauf un
terhalb der Trittfläche mechanisch über Bürsten und chemisch durch Desinfektion in
einem Reinigungsbad gereinigt. Die Bewegung des Bandes kann kontinuierlich oder
intervallgesteuert erfolgen. Durch den ständigen Umlauf des Bandes bleibt der von
den Schuhen abzunehmende Schmutz im System und kann sich immer wieder auf
das Band setzen. Eine Erneuerung des Bandes ist nur insgesamt möglich. Dies ist in
den Fällen, in denen es erforderlich ist, aufgrund eines punktuell hohen Verschmut
zungsgrades nur einen Teil des Bandes zu erneuern, aufwändig und teuer.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs ge
nannten Art so zu verbessern, dass dieser ein möglichst vollständiges Säubern der
Schuhsohlen erlaubt, wobei ferner das Erneuern des fußbodenparallel angeordneten
Flächengebildes erheblich vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich das
fußbodenparallel angeordnete Flächengebilde von der Eingangstüre bis
angrenzend an eine Vorderwand der Empfangstheke erstreckt, wobei an der
dem Flächengebilde zugewandten Seite der Empfangstheke eine Vorratsrolle
des Flächengebildes angeordnet ist, und wobei ferner die Abrollrichtung der
Vorratsrolle parallel zu der Hauptrichtung des fußbodenparallel
angeordneten Flächengebildes verläuft.
Da üblicherweise die Empfangstheken einen vorbestimmten Abstand zur
Eingangstüre aufweisen, der in der Regel mehrere Meter beträgt, steht zum
Abstreifen eine entsprechende Länge des textilen Flächengebildes zur
Verfügung, die in der Regel erheblich länger ist, als bei üblichen
standardmäßigen Fußmatten. Auch das Auswechseln des
fußbodenparallelen Flächengebildes gestaltet sich erheblich einfacher als
nach dem Stande der Technik, da er nicht wie bei einer überdimensionierten
Haushaltstuchrolle ein neuer Textilbelag von der Vorratsrolle abgezogen
wird. Der verbrauchte Teil des Flächengebildes kann einfach, beispielsweise
mit einem Teppichmesser, an der Türkante abgeschnitten werden. Es ist
allerdings auch denkbar, daß die textilen Flächengebilde bereits in
vorbestimmter Länge abgelängt auf der Vorratsrolle aufgerollt sind.
Bevorzugt wird allerdings, daß das fußbodenparallele Flächengebilde
einstückig mit dem auf der Vorratsrolle befindlichen Flächengebilde
verbunden ist. Das Auswechseln des verbrauchten Flächengebildes erfolgt
dann einfach dadurch, daß das verbrauchte Flächengebilde parallel zur
Hauptrichtung weggezogen wird, wodurch automatisch ein neues,
unverbrauchtes Flächengebilde paßgenau positioniert wird.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Vorratsrolle eine Achse aufweist,
die oberhalb des Fußbodens angeordnet ist. Da auch das auf der
Vorratsrolle aufgewickelte Flächengebilde irgendwann zur Neige geht, muß
die Vorratsrolle ausgetauscht werden. Die Anordnung der Achse oberhalb
des Fußbodens erleichtert den Austausch der Vorratsrolle. Günstig ist auch,
wenn die Achse der Vorratsrolle etwa in der Ebene der Vorderwand der
Theke angeordnet ist, wobei die Vorderwand im Bereich des auf die Achse
aufgewickelten Flächengebildes eine Ausnehmung zur Aufnahme der
Vorratsrolle aufweist. Auf diese Weise können Vorratsrollen größeren
Durchmessers aufgenommen werden, da die Vorratsrolle nur noch mit
halbem Durchmesser über die Vorderwand der Theke vorsteht. Zugleich wird
der Teil der Empfangstheke, der üblicherweise weder mit Schränken oder
dergleichen versehen ist, nutzbringend verwendet.
Vorteilhaft ist im übrigen, wenn der Fußboden im Bereich des
fußbodenparallel angeordneten Flächengebildes vertieft ist, derart, daß die
Oberfläche des Flächengebildes im wesentlichen auf gleicher Höhe wie der
die Vertiefung umgebende Bereich des Fußbodens liegt. Die Seitenkanten
der Vertiefung können eine Führung des von der Vorratsrolle abzurollenden
Flächengebildes bewirken. Ferner wird das fußbodenparallel angeordnete
Flächengebilde in den Fußboden integriert, so daß es weder optisch noch
funktional störend wirkt.
Aus diesem Grund ist es auch günstig, wenn im Grenzbereich zwischen
Vorderwand der Empfangstheke und Fußboden eine Niederhaltestange
angeordnet ist, welche das textile Flächengebilde einerseits am Fußboden
und andererseits an der Vorderwand der Empfangstheke hält.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III aus Fig. 1.
Fig. 1 zeigt den typischen Eingangsbereich einer Büroeinheit. Der
Eingangstüre 1 gegenüberliegend ist eine Empfangstheke angeordnet, hinter
der üblicherweise eine Empfangssekretärin sitzt.
In dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel besteht der Fußbodenbelag 3 des
Empfangsbereichs aus Holzparkett. Zwischen der Empfangstheke 2 und der
Eingangstür 1 ist ein textiler Flächenbelag 4 in Form eines Sisalteppichs
angeordnet. Dieser Teppich erstreckt sich mit einer seiner Hauptrichtungen,
nämlich seiner Längsrichtung von der Eingangstüre 1 bis zur Empfangstheke
2, genaugenommen bis auf die Vorderwand 5 der Empfangstheke 2. In die
Vorderwand 5 der Empfangstheke 2 ist eine Ausnehmung 6 eingelassen,
welche eine Vorratsrolle 7 des Sisalteppichs 4 aufnimmt. Die Vorratsrolle 7
umfaßt eine Achse 8, die an der Vorderwand 5 der Empfangstheke gelagert
ist. Die Abrollrichtung der Vorratsrolle 7 erstreckt sich zunächst nach unten,
parallel zur Vorderwand 5 der Theke und verläuft dann in Richtung der
Hauptrichtung des fußbodenparallel angeordneten Sisalteppichs. An der
Umlenkstelle zwischen Vorderwand 5 und Fußboden ist eine
Niederhaltestange 9 vorgesehen, die den Sisalteppich einerseits am
Fußboden und andererseits an der Vorderwand der Theke hält.
Wie besonders gut aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist der Fußboden im Bereich
des Sisalteppichs vertieft, so daß die Oberseite des Sisalteppichs 4 auf
gleicher Höhe wie die Oberseite des übrigen Fußbodenbelags 3 liegt.
Besucher, die den Eingangsbereich des Büros betreten, werden nach Öffnen
der Türe 1 über den Sisalteppich 4 bis zur Theke 2 gehen. Diese Wegstrecke
sorgt dafür, daß an den Schuhen anhaftender Schmutz abgenommen wird
und im Sisalteppich verbleibt, bevor der Besucher nach Anmeldung bei der
Empfangssekretärin das Holzparkett 3 betritt.
Insbesondere in der kälteren Jahreszeit, wenn die Besucher den
Eingangsbereich mit naßen oder oft schneebehafteten Schuhen betreten,
neigt der Sisalbelagt 4 zu einer gewissen Verschmutzung und muß daher
ausgewechselt werden. Dies funktioniert mit der beispielhaft beschriebenen
Vorrichtung auf einfache Weise dadurch, daß der Sisalteppich um eine
Strecke, die dem Abstand zwischen Tür und Empfangstheke entspricht, von
der Vorratsrolle 7 weiter abgerollt wird. Der Teppich braucht dann lediglich
an der Eingangstür, beispielsweise mit einem Teppichmesser abgeschnitten
werden. Alternativ ist es auch möglich, auf der Vorratsrolle bereits
vorgeschnittene Stücke des Sisalteppichs aufzubewahren.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum ebenerdigen Abstreifen von Schuhen im Eingangsbereich von Gebäu
den oder Gebäudeeinheiten, bei denen eine Empfangstheke beabstandet von einer Ein
gangstür angeordnet ist mit einem zwischen Eingangstür (1) und Empfangstheke (2)
fußbodenparallel angeordneten, vorzugsweise textilen Flächengebilde (4), dessen eine
Hauptrichtung von der Eingangstüre (1) zur Empfangstheke verläuft, dadurch gekenn
zeichnet, dass sich das Flächengebilde (4) von der Eingangstüre (1) bis angrenzend an
eine Vorderwand (3) der Empfangstheke (2) erstreckt, wobei an der dem Flächengebilde
(4) zugewandten Seite der Empfangstheke eine Vorratsrolle (7) des Flächengebildes (4)
angeordnet ist, und wobei ferner die Abrollrichtung der Vorratsrolle (7) parallel zu der
Hauptrichtung des fußbodenparallel angeordneten Flächengebildes (4) verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
fußbodenparallele Flächengebilde (4) einstückig mit dem auf der
Vorratsrolle (7) befindlichen Flächengebilde verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorratsrolle (7) eine Achse (8) aufweist, die oberhalb des Fußbodens
angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achse (8) der Vorratsrolle (7) etwa in der Ebene der Vorderwand (3) der
Empfangstheke (2) angeordnet ist, wobei die Vorderwand (3) im Bereich
des auf die Achse aufgewickelten Flächengebildes eine Ausnehmung (6)
zur Aufnahme der Vorratsrolle (7) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fußboden (3) im Bereich des fußbodenparallel angeordneten
Flächengebildes (4) vertieft ist derart, daß die Oberseite des
Flächengebildes (4) im wesentlichen auf gleicher Höhe wie der an die
Vertiefung angrenzende Bereich des Fußbodens (3) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000131151 DE10031151C2 (de) | 2000-06-27 | 2000-06-27 | Vorrichtung zum ebenerdigen Abstreifen von Schuhen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000131151 DE10031151C2 (de) | 2000-06-27 | 2000-06-27 | Vorrichtung zum ebenerdigen Abstreifen von Schuhen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10031151A1 DE10031151A1 (de) | 2002-01-24 |
| DE10031151C2 true DE10031151C2 (de) | 2002-07-18 |
Family
ID=7646890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000131151 Expired - Fee Related DE10031151C2 (de) | 2000-06-27 | 2000-06-27 | Vorrichtung zum ebenerdigen Abstreifen von Schuhen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10031151C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7030941U (de) * | 1970-08-18 | 1970-11-19 | Kliemchen Heinz-Egon | Reinigungsvorrichtung. |
| DE3825617C2 (de) * | 1988-07-28 | 1993-11-18 | W D Schumacher | Einrichtung zur Entfernung von Schmutz oder anderen Verunreinigungen |
-
2000
- 2000-06-27 DE DE2000131151 patent/DE10031151C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7030941U (de) * | 1970-08-18 | 1970-11-19 | Kliemchen Heinz-Egon | Reinigungsvorrichtung. |
| DE3825617C2 (de) * | 1988-07-28 | 1993-11-18 | W D Schumacher | Einrichtung zur Entfernung von Schmutz oder anderen Verunreinigungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10031151A1 (de) | 2002-01-24 |
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Legal Events
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