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DE1003165B - Hydraulischer Antrieb fuer mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbaenke - Google Patents

Hydraulischer Antrieb fuer mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbaenke

Info

Publication number
DE1003165B
DE1003165B DED17350A DED0017350A DE1003165B DE 1003165 B DE1003165 B DE 1003165B DE D17350 A DED17350 A DE D17350A DE D0017350 A DED0017350 A DE D0017350A DE 1003165 B DE1003165 B DE 1003165B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torque
motor
motors
hydraulic drive
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17350A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kieler Howaldtswerke AG
Original Assignee
Kieler Howaldtswerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kieler Howaldtswerke AG filed Critical Kieler Howaldtswerke AG
Priority to DED17350A priority Critical patent/DE1003165B/de
Publication of DE1003165B publication Critical patent/DE1003165B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/27Carriages; Drives
    • B21C1/30Drives, e.g. carriage-traversing mechanisms; Driving elements, e.g. drawing chains; Controlling the drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Hydraulischer Antrieb für mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbänke Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Antrieb für mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbänke, die zwei von einer Pumpe parallel gespeiste und die Arbeitsmaschine in Parallelschaltung antreibende Ölmotoren, vorzugsweise gleicher Dimensionierung, aufweisen, wobei die Antriebsleistung bei Anwachsen des Drehmoments in zunehmendem Maße von beiden Motoren gemeinsam und mit Abnahme des Drehmoments, d. h. mit weiterer Zunahme der Drehzahl, in zunehmendem Maße von einem einzigen der beiden Motoren aufgebracht wird.
  • Bei jenem im Zusammenhang mit einem mit gleichbleibender Leistung arbeitenden Haspel bekanntgewordenen hydraulischen Antrieb ist der Motor I fest mit der Haspelwelle verbunden, während der Motor 1I durch eine Überholkupplung an die Haspelwelle angeschlossen ist und in seiner Zuleitung ein Federventil aufweist, das den Druckmittelzulauf zum Motor II bei kleinem Druck, d. h. bei großer Drehzahl und kleinem Drehmoment des Motors I, im wesentlichen absperrt. Mit zunehmendem Wickeldurchmesser bzw. Drehmoment des Motors I steigt der Druck in der Leitung an und öffnet das Ventil in zunehmendem Maße, so daß der Motor II mehr und mehr in den Arbeitsvorgang eingeschaltet wird. Bei der teilweisen Lastübernahme durch den Motor II ergibt sich erfahrungsgemäß eine Diskontinu:ität im Drehmomentverlauf. Außerdem ist die Regelbreite des bekannten Antriebs begrenzt.
  • Nach der Erfindung soll dieser Mangel beseitigt und ein Antrieb, insbesondere für Ziehbänke, mit gleichfalls konstanter Leistung, jedoch mit einem breiten Regelbereich von etwa 1 :4 geschaffen werden. Zu diesem Zweck wird bei dem bei Ziehbänken häufig verwendeten hydraulischen Antrieb mit stufenlos regelbarer Pumpe und zwei durch Veränderung des Schluckvermögens regelbaren sowie über ein Zahnradgetriebe symmetrisch an der Antriebswelle der Arbeitsmaschine angreifenden Ölmotoren zwecks Abnahme des Drehmoments zuerst das Schluckvermögen des einen Motors und dann erst das des anderen Motors bis zum Kleinstwert veränderlich gestaltet. Auch ist zwecks Zunahme des Drehmoments die umgekehrte Arbeitsweise möglich.
  • Zum Verständnis der Erfindung diene folgendes: Jener bekannte Ziehbankantrieb, den die Erfindung verbessern will, hat zur Erzielung eines großen Regelbereiches bei konstanter Leistung zwei Teilregelbereiche. Diese sind: a) Der erste Regelbereich ist gekennzeichnet durch ein großes Hubvolumen der Pumpe und den bei diesem Hubvolumen gerade noch erreichbaren, relativ niedrigen Öldruck. Die Regelung bzw. Drehzahlveränderung wird herbeigeführt durch Verändern des motorischen Hubvolumens (sekundärseitige Regelung).
  • b) Der zweite Regelbereich ist gekennzeichnet durch Einstellung auf maximales Hubvolumen beim Ölmotor, das dem größten Drehmoment bei kleinster Drehzahl entspricht. Geregelt wird das Hubvolumen der Pumpe nach der Formel L = Q - p. Die Pumpe arbeitet also bei kleinster Fördermenge mit größtem Druck und bei größter Fördermenge mit kleinstem Druck. Der zweite Regelbereich ist nach unten zu nur durch die Festigkeit von Pumpe und Motor begrenzt, d. h. durch den höchsten zulässigen Öldruck (primärseitige Regelung).
  • Bei jenem bekannten hydraulischen Ziehbankantrieb mit zwei parallel geschalteten Motoren wurde bisher im ersten Regelbereich bei beiden Motoren gleichzeitig das Schluckvermögen verstellt.
  • Durch die Erfindung wird der erste Regelbereich auf dem Wege der Unterteilung des motorischen Verstellvorganges vergrößert.
  • Infolge ihrer geometrischen Eigenart besitzen nämlich stufenlos regelbare Ölmotoren hinsichtlich der Verminderung ihres Hubvolumens eine untere Grenze, d. h. die Exzentrizität bei Radialkolbentrieben bzw. der Schwenkwinkel bei Axialkolbentrieben kann nur bis auf eine gewisse Größe verkleinert werden. Unterhalb dieses Wertes tritt eine Selbstsperrung des Motors dadurch ein, daß die aus den treibenden Kräften herrührenden Reibungskräfte größer werden als die tangentialen Komponenten, d. h. größer als die Drehkräfte. Schon vor Erreichen der Selbstsperrung, also noch innerhalb des Gebietes zur Drehbewegung ausreichender Tangentialkräfte, macht sich der Einfluß der hemmenden Reibungskräfte störend bemerkbar, so daß der Wirkungsgrad stufenlos regelbarer Kolbenmotoren unterhalb eines gewissen Schluckvermögens fühlbar abnimmt.
  • Bei Axialkolbenmotoren beträgt die motorische Regelbreite bei sehr günstigen Verhältnissen höchstens 1:2,5, bei Radialkolbenmotoren jedoch nur 1 :1,5 bis 1 :1,8.
  • Im allgemeinen kann man die motorische Regelbreite mit 1 :1,5 bis 1 :1,8 ansetzen. Der aus dem der Pumpe und des Motors bestehende Gesamtregelbereich stufenlos regelbarer Kolbengetriebe liegt daher bei Radialkolbengetrieben zwischen 1:2,25 und 1 :3,25, bei Axialkolbengetrieben zwischen 1 :3,75 und 1 :5,4.
  • Unterteilt man nach der Lehre der Erfindung den Verstellvorgang bei den beiden Ölmotoren, von denen jeder ungefähr das halbe Hubvolumen hat, so kann man den ersten, d. h. den sekundärseitigenRegelbereich wesentlich vergrößern:. Es wird dabei von der Beobachtung ausgegangen, daß bei einem Ölmotor Selbstsperrung nur dann eintritt, wenn der Motor durch ein von außen wirkendes Drehmoment nicht in Drehung gehalten wird. Wird die Drehbewegung bei einem Motor mit unterhalb der kritischen Grenze angelangter Exzentrizität durch andere Einflüsse aufrechterhalten, so beteiligt sich dieser Ölmotor weiterhin am Antrieb. Man kann sich das dadurch erklären, daß die Ölfilmbildung durch die aufgezwungene Bewegung an den kritischen und für die Selbstsperrung in Frage kommenden Berührungspunkten der gleitenden Teile des Systems nicht unterbrochen wird. Dadurch kann der Übergang von der flüssigen zur halbflüssigen Reibung bzw. der Übergang von der halbflüssigen zur trockenen Reibung nicht stattfinden. Bei der überraschend eintretenden Selbstsperrung verändert sich nämlich der Reibungszustand an den kritischen Stellen plötzlich, da der Schmierfilm plötzlich abreißt und eine sprunghafte Erhöhung der Reibung eintritt.
  • Der erste Regelvorgang wird daher erfindungsgemäß in zwei Stufen vorgenommen, nämlich erstens Verminderung des Hubvolumens des einen Ölmotors vom Maximalwert auf Null, hierdurch Halbierung des gesamten sekundärseitigen Hubvolumens, Halbierung des Drehmomentes und Verdoppelung der Drehzahl; zweitens Verminderung des Hubvolumens des anderen Ölmotors vom Maximalwert bis in die Nähe des kritischen Punktes. Hierdurch weitere Steigerung der Drehzahl.
  • Durch die Lehre der Erfindung kann man bei Radialkolbenmotoren eine Regelbreite im ersten Regelbereich von (1 .2).(1 :1,4) = 1 :2,8 erreichen. Bei Axialkolbenmotoren liegen die Verhältnisse noch günstiger. Man erreicht hier (1 :2) - (1 :2,5) = 1 : 5.
  • Aus dem Vorstehenden folgt, daß sich der Gesamtregelbereich der hier in Rede stehenden stufenlos regelbaren Flüssigkeitsgetriebe der Kolbenzellenbauart durch Anwendung der erfindungsgemäßen Unterteilung des Verstellvorganges bei der Veränderung des motorischen Hubvolumens erweitern läßt. Bei Radialkolbengetrieben erreicht man mit dieser Methode 1 :4,2 bis 1 :5, bei Axialkolbengetrieben 1 :5,6 bis 1 :9.
  • Erfindungsgemäß können mit einer Ziehbank an deren Leistungsgrenze viele und unterschiedliche Rohrtypen verarbeitet werden, z. B.
    15 t Ziehkraft mit 60 m/Min. Ziehgeschwindigkeit
    30 t " 30 in/Min. "
    45 t " 20 m/Min. "
    60 t " 15 m/Min. "
    In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei schematischen Ausführungsbeispielen dargestellt; es zeigt Abb. 1 die Anordnung von zwei vom Primärteil getrennten Sekundärteilen des Flüssigkeitsgetriebes und Abb. 2 die Anordnung eines mit dem Primärteil in einem Gehäuse vereinigten Sekundärteiles und eines weiteren getrennten Sekundärteiles.
  • Der Antrieb des Primärteiles a des Flüssigkeitsgetriebes erfolgt über die Antriebsmaschine b und ein geeignetes Getriebe c. Der Primärteil a beaufschlagt zwei Sekundärteile d, e zu jeder Seite des Untersetzungsgetriebes f.
  • In der Abb. 2 ist der Ölmotor h als vollständiges Flüssigkeitsgetriebe ausgebildet und enthält gleichzeitig einen der beiden Ölmotoren für den Antrieb der einen Seite des Untersetzungsgetriebes f, während ein weiterer als Sekundärteil i arbeitender Ölmotor die andere Seite des Untersetzungsgetriebes antreibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulischer Antrieb für mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbänke, die zwei von :einer Pumpe parallel gespeiste und die Arbeitsmaschine in Parallelschaltung antreibende Ölmotoren vorzugsweise gleicher Dimensionierung aufweisen, wobei die Antriebsleistung bei Anwachsen des Drehmoments in zunehmendem Maße von beiden Motoren gemeinsam und mit Abnahme des Drehmoments, d. h. mit weiterer Zunahme der Drehzahl, in zunehmendem Maße von einem einzigen der beiden Motoren aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem bekannten hydraulischen Antrieb für Arbeitsmaschinen mit regelbarer Pumpe (a) und zwei durch Veränderung des Schluckvermögens regelbaren Ölmotoren (d, e), die z. B. über ein Zahnradgetriebe (f) symmetrisch an der Antriebswelle der Arbeitsmaschine angreifen, zwecks Abnahme des Drehmoments zuerst das Schluckvermögen des einen Motors (d) und dann erst das des anderen Motors (e) bis zum Kleinstwert veränderbar ist und umgekehrt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 398 265.
DED17350A 1954-03-19 1954-03-19 Hydraulischer Antrieb fuer mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbaenke Pending DE1003165B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED17350A DE1003165B (de) 1954-03-19 1954-03-19 Hydraulischer Antrieb fuer mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbaenke

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DED17350A DE1003165B (de) 1954-03-19 1954-03-19 Hydraulischer Antrieb fuer mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbaenke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1003165B true DE1003165B (de) 1957-02-28

Family

ID=7035639

Family Applications (1)

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DED17350A Pending DE1003165B (de) 1954-03-19 1954-03-19 Hydraulischer Antrieb fuer mit etwa gleichbleibender Leistung und mit wechselndem Drehmoment zu betreibende Arbeitsmaschinen, z. B. Ziehbaenke

Country Status (1)

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DE (1) DE1003165B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3731934A1 (de) * 1987-09-23 1989-04-13 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zweiwalzenmaschine wie z. b. walzenpresse

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2398265A (en) * 1945-02-28 1946-04-09 Oilgear Co Winder drive

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3731934A1 (de) * 1987-09-23 1989-04-13 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zweiwalzenmaschine wie z. b. walzenpresse

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