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DE1003037B - Blitzleuchte mit Lampenmagazin - Google Patents

Blitzleuchte mit Lampenmagazin

Info

Publication number
DE1003037B
DE1003037B DEK16287A DEK0016287A DE1003037B DE 1003037 B DE1003037 B DE 1003037B DE K16287 A DEK16287 A DE K16287A DE K0016287 A DEK0016287 A DE K0016287A DE 1003037 B DE1003037 B DE 1003037B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
reflector
magazine
lamp
lamp bulb
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK16287A
Other languages
English (en)
Inventor
Morris Schwartz
William Castedello
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalart Co Inc
Original Assignee
Kalart Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kalart Co Inc filed Critical Kalart Co Inc
Publication of DE1003037B publication Critical patent/DE1003037B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
    • G03B15/041Separatable flash apparatus; Means for mounting the flash apparatus on the photographic apparatus
    • G03B15/0431Rotatable mounting means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES
Für Reihenaufnahmen, bei denen zum Ausleuchten des Objekts Blitzlicht zu Hilfe genommen werden muß, sind Blitzleuchten bekanntgeworden, die mit einem mehrere Blitzlampen aufnehmenden, drehbaren oder verschiebbaren Träger ausgestattet sind, um die Blitzlampen nacheinander unter Verbleib auf dem Träger in ihre Betriebsstellung im Refiektorhohlraum zu bringen, hat es sich als nachteilig erwiesen, daß die Blitzlampen nach der Zündung nicht sofort ausgeworfen werden, um das Gewicht der an der Kamera angebrachten Magazinleuchte allmählich zu verringern, und daß überdies jede Blitzlampe anders zur Objektivachse liegt. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden,, Blitzlampen ohne die handelsüblichen Schraub- oder Stecksockel mit Kontaktgliedern zu versehen und in einem Magazin aneinanderzureihen, aus dem sie nacheinander in die Zündstellung gebracht, durch nachgiebige Haltemittel mit Gegenkontakten im Eingriff gehalten und nach dem Zünden zum Auswerfen freigegeben werden. Bei der bekannten Einrichtung sollten taschenförmige Blitzlampen aus Kunststoff in einem Behälter unterhalb der Kamera gestapelt und nacheinander gezündet werden, wobei der sich unter der Wirkung des Verbrennungsdrucks wölbende Vorderteil der Lampe einen Hebel für ein Schrittschaltwerk zum Vorschub des Lampenstapels zu betätigen hatte, während die gebrauchte Lampe gleichzeitig aus ihrer Haltevorrichtung herausgedrängt oder infolge der eingetretenen Wölbung selbsttätig heraustreten sollte. Da die Kunststofftaschen sich beim Zünden nicht gleichmäßig wölbten, war das Auswerfen der gebrauchten Leuchten in Frage gestellt, so daß dieser Neuerung der praktische Erfolg versagt blieb.
Im Gegensatz dazu werden erfindungsgemäß bei einer Blitzlichteinrichtung, bei der sockellose, mit Kontaktgliedern versehene Blitzlampen in einem Magazin aneinandergereiht sind und aus diesem durch eine Vorschubeinrichtung nacheinander in die Zündstellung gebracht, dort durch nachgiebige Haltemittel im Eingriff mit Gegenkontakten gehalten und nach dem Zünden ausgeworfen werden, die Blitzlampen kolbenförmig ausgebildet und mit zwei zur Stromzuführung, Halterung und Führung dienenden seitlichen Ansätzen versehen. Mit diesen sind die Lampen in einem am Reflektor der Blitzleuchte angesetzten Magazin verschiebbar geführt oder in federnde Halter eines drehbaren Trägers eingesetzt. Der Reflektor hat seinerseits federnde Haltemittel für die Kolbenansätze, die ein Einschieben und Ausstoßen der Lampenkolben mittels eines auf diese ausgeübten Druckes ermöglichen. Vorteilhaft sind die Lampenkolben in Form einer mittels leicht abzubrechender HaliSteile zusammenhängenden Kette in einem Maga-
Blitzleuchte mit Lampenmagazin
Anmelder:
The Kaiart Company Inc.,
Plainville, Conn. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. P. K. Holzhäuser, Patentanwalt,
Offenbach/M., Herrnstr. 37
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 1. Dezember 1951
Morris Schwartz und William Castedello,
Plainville, Conn. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
zinrohr senkrecht zur Reflektorachse auf einem Träger abgestützt, der durch eine von Hand axial verschiebbare, durch Reibungseingriff mit dem Rohr
as in jeder Höhenlage festzustellende Hubeinrichtung verstellbar ist. Der Reflektor hat ein verschiebbares Widerlager für den in Zündstellung befindlichen Lampenkolben, und mit diesem Widerlager kann der gebrauchte Kolben durch seitlichen: Druck vom nachfolgenden Kolben abgebrochen und ausgeworfen werden.
Das Widerlager kann als feststehender gekrümmter Arm ausgebildet sein, der sich über den in Arbeitsstellung befindlichen Kolben erstreckt, so daß dieser beim Hochschieben der Kolbenreihe seitwärts gedrückt und abgebrochen wird.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind die Lampenkolben einzeln am Umfang einer von Hand drehbaren Magazintrommel gehalten, deren Gehäuse an den Stirnseiten in Höhe der Beschickungsöffnung des Reflektors mit Öffnungen versehen ist, um den vor diese Öffnungen gebrachten Lampenkolben von Hand und unter Ausstoß des gebrauchten Lampen^ kolbens zwischen die federnden Haltearme des Reflektors zu schieben. Die Magazintrommel besteht dabei aus einem endlosen Band, das mit U-förmigen Haltefedern für die Lampenkolben besetzt und über zwei Antriebs- oder Führungsrollen geführt ist. Die Achse der Magazintrommel kann dabei winklig zur Reflek-
torachse und das Trommelgehäuse etwa tangential zum Reflektor liegen.
Bei einer weiteren Ausführungsform wird die eine Stirnseite des Trommelgehäuses vom Reflektor gebildet, und die federnden Kolbenhalter des Reflektors
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bilden die Arme eines im Trommelgehäuse drehbar erreicht werden, daß man das Metallrohr mit einem gelagerten Winkelhebeis, dessen anderes Ende durch Längsschlitz öder einer sonstigen Anzeigevorricheinen federbelasteten Stift in der Weise betätigt tung versieht, welche die Anzahl der Kolben im werden kann, daß die federnden Arme beim Abwärts- Magazin angibt.
gang den gebrauchten Lampenkolben freigeben, da- 5 Das untere Ende des Rohres 5 ist durch eine nach den in der .Bereitschaftsstellung befindlichen Kappe. 6 verschlossen. Nach ihrer Entfernung läßt Lampenkolben ergreifen und beim Loslassen des sich ein neuer Kolbenstreifen in das Rohr einsetzen. Stiftes in die Arbeitsstellung bringen. Das Auswerfen Das obere Ende des Rohres trägt einen Reflektor 7 des gebrauchten Lampenkolbens erfolgt durch Auf- und ferner die Halte- und Kontaktmittel für die treffen auf den bereit Hegenden Kolben, wobei die io Kolben 1. Diese Mittel bestehen bei der dargestellten Haltearme von dem gebrauchten ab- und auf den Ausführungsform aus einer etwa halbkreisförmigen neuen Kolben gleiten und der gebrauchte Kolben über Büchse 8, deren offene Seite dem Reflektor abgewandt den unteren Rand des Reflektors rollt. ist. Ein Teil der Wandung der Büchse ist fort-
Im nachfolgenden sind mehrere Ausführungs- geschnitten, um zwei diametral gegenüberliegende beispiele der Erfindung beschrieben und dargestellt. 15 Auswurfschlitze 9 sowie Haltenuten 10 für die Konin den Zeichnungen zeigt taktbolzen 2 und 3 der Kolben zu bilden (Fig. 1). Der Fig. 1 die Seitenansicht der Blitzleuchte, Einschnitt 9 verlängert sich in einen Schlitz 10', Fig. 2 eine Vorderansicht gemäß Fig. 1, welcher die Fortsetzung eines Längsschlitzes oder Fig. 3 die Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer einer Längsnut 11 bildet, welche sich über die ganze anderen Ausführungsform, 20 Länge des Rohres 5 erstreckt. In Verlängerung der Fig. 4 eine Vorderansicht gemäß Fig. 3, Seitenflächen der Büchse 8 befinden sich Flansche 12, Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer an welche Hebel 13 angelenkt sind. Diese Hebel weiteren Ausführungsform, werden durch Federn in die in Fig. 1 ausgezogen dar-Fig. 6 einen Teilschnitt aus Fig. 5, gestellte Stellung gedrückt und können durch den Fig. 7 eine Vorderansicht gemäß Fig. 5, teilweise 25 obersten Kolben 1 in die gestrichelte Stellung geim Schnitt, schwenkt werden. Der Zweck dieser Anordnung wird
Fig. 8 eine Vorderansicht einer weiteren Aus- später erläutert.
führungsform einer Blitzlichtlampe, Die Büchse 8 kann aus zwei Metallteilen bestehen,
Fig. 9 eine Seitenansicht gemäß Fig. 8, im Schnitt, welche durch einen Isolierstreifen 14 getrennt sind, Fig. 10 einen Schnitt durch eine weitere Ausfüh- 30 so daß jede Hälfte der Büchse für sich ein Kontaktrungsf orm, element für den vor dem Reflektor befindlichen Kolben
Fig. 11 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, bildet. Die beiden Kontaktelemente sind an die Kiemgemäß Fig. 10, men einer Stromquelle angeschlossen. Wie bereits er-Fig. 12 ein Schaubild der Ausführungsform gemäß wähnt, kann diese Stromquelle getrennt von der Fig. 10, 35 Blitzleuchte untergebracht werden, beispielsweise im Fig. 13 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß Gehäuse einer Kamera oder wie bei der dargestellten Fig. 12, unter Fortlassung des Reflektors, Ausführungsform in einem Gehäuse 15, welches am Fig. 14 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Rohr 5 befestigt ist. Die Stromquelle kann, wie dareiner weiteren Ausführungsform, gestellt, aus einer Batterie und einem Kondensator Fig. 15 eine Teilansicht gemäß Fig. 14, 40 oder aus einer oder mehreren Trockenbatterien be-Fig. 16 eine Vorderansicht gemäß Fig. 15, stehen. Die Leitungen zwischen der Stromquelle und Fig. 17 eine Draufsicht auf die Halte- und Kontakt- den Kontaktelementen der Büchse 8 sind im einzelnen vorrichtung einer Einheit gemäß Fig. 14 und 15, nicht dargestellt. Sie können die übliche Ausführungs-Fig. 18 eine Einzelansicht eines Kolbenhalters für form haben, einschließlich der erforderlichen Schalter eine Einheit gemäß Fig. 14 und 15. 45 und Anschlüsse, ferner die Synchronisiervorrichtung. Gemäß Fig. 1 und 2 ist die Blitzleuchte dazu be- Um die sechs Kolben nacheinander der Halte- und stimmt, Lampenkolben aufzunehmen, welche einen Kontakteinrichtung vor dem Reflektor 7 zuzuführen, Streifen bilden, d. h., jeder Lampenkolben besteht aus können verschiedene Vorschubeinrichtungen benutzt einem geschlossenen, ovalen Körper 1, welcher die werden. Bei der dargestellten Ausführungsform trägt verbrennbare Folie oder den verbrennbaren Draht 50 ein Arm 20 die Kolbenreihe, wobei zwischen dem Arm sowie die Zündvorrichtung bzw. den Zünddraht um- und dem untersten Kolben 1 vorzugsweise eine Feder schließt und an der Außenseite zwei Kontakt- 20' angeordnet ist. Der Arm 20 tritt durch einen elemente 2 und 3 besitzt, welche mit dem Zünddraht axialen Schlitz der Tube 5 in ein Gehäuse 21, welches verbunden sind. Die einzelnen Kolben sind mitein- an der Außenseite des Rohres 5 befestigt ist oder mit ander durch schmale Halsteile 4 verbunden, welche 55 ihm aus einem Stück besteht. Um den Arm 20 zu leicht abgebrochen werden können, um die einzelnen heben, sind zwei Hebel 22 und 23 innerhalb des GeKolben voneinander zu trennen, nachdem sie abge- häuses 21 an dem Arm 20 befestigt. Diese beiden brannt worden sind. Hebel sind mittels eines Drehzapfens 24 drehbar mit-Die Blitzleuchte besteht aus einem Rohr 5, welches einander verbunden. Durch eine Feder 25 werden die als Magazin für eine Anzahl von Kolben 1 dient. Bei 60 abgebogenen Teile der Hebel 22, 23 gegen die Innender dargestellten Ausführungsform kann das Magazin wand des Gehäuses 21 gedrückt. Die beiden Hebel fünf Kolben aufnehmen, während ein Kolben sich in ragen aus einem Längsschlitz 26 des Gehäuses 21 der Zündstellung befindet, so daß die Kapazität der hervor und bilden an seiner Außenseite einen Betäti-Lampe insgesamt sechs Kolben beträgt. Natürlich gungshandgriff. Durch die Reibung zwischen dem kann die Leuchte auch für jede andere Kapazität aus- 65 abgebogenen Teil des Hebels 22 und der Innenwand gebildet werden. Das Rohr 5 kann aus Metall be- des Gehäuses 21 und infolge der Feder 25 wird der stehen oder auch ein durchsichtiges Rohr aus Kunst- Arm 20 in jeder Stellung innerhalb des Rohres 5 so stoff sein, so daß der Fotograf feststellen kann, lange festgehalten, als der von den Hebeln 22 und 23 wieviel Kolben sich noch in seinem Magazin befinden. gebildete Handgriff nicht betätigt wird. Erfaßt man Das gleiche Ergebnis kann natürlich auch dadurch 70 die beiden Hebel und drückt sie gegeneinander, so
kann der Arm 20 und damit der Kolbenstreifen innerhalb des Rohres 5 hochgeschoben werden-.
Um einen abgebrannten Kolben auszuwerfen, sind von Hand zu bedienende Einrichtungen vorgesehen. Bei der dargestellten Ausführungsform dient hierzu ein Stift 30, welcher gleitbar im Reflektor 7 mittels einer Büchse 31 oder einer sonstigen Einrichtung gelagert ist. Das innere Ende des Stiftes 30 trägt eine leicht gekrümmte Scheibe 32, welche sich gegen den oberen Teil des Kolbens 1 legt, am anderen Ende des Stiftes 30 sitzt ein Knopf 33; eine Feder 34 drückt den Stift in die Stellung gemäß Fig. 1.
Um die Lampe zu beschicken, wird die Kappe 6 entfernt, die Hebel 22 und 23 mit dem Arm 20 und der Feder 20' werden aus dem Gehäuse 21 und dem Rohr 5 herausgezogen, dann wird ein Streifen mit sechs Lampenkolben eingesetzt und vorgeschoben, bis der oberste Kolben sich in der Stellung gemäß Fig. 1 und 2 befindet, worauf der Arm 20 mit der Feder 20' und den Hubhebeln 22 und 23 wieder eingesetzt und die Kappe 6 aufgeschraubt wird. Wie aus der vorherigen Beschreibung hervorgeht, drückt der oberste Kolben 1 die Hebel 13 so lange aus der ausgezogen dargestellten in die gestrichelte Lage, bis der dicke Teil des Kolbens an den Hebeln vorbei geschoben ist. Dann kehren die Hebel wieder in die Ausgangsstellung zurück. Die Nuten 10, in welche sich die Kontaktnasen 2, 3 des Kolbens 1 einlegen, begrenzen die Aufwärtsbewegung des Kolbenstreifens. Gleichzeitig wird der Kontakt für den obersten Kolben hergestellt, wenn die Kontaktzapfen 2, 3 in die Nuten 10 einrasten.
Dadurch, daß die Zapfen 2, 3 der Kolben in die Schlitze 11 eingreifen, wird eine axiale Drehung der Kolben innerhalb des Rohres 5 verhindert. Dadurch wird' gewährleistet, daß die Kolbenstreifen 2, 3 stets in die Nuten 10 eingeführt werden. Ferner kann durch die Schlitze 11 hindurch die Zahl der noch in dem Rohr 5 befindlichen Kolben festgestellt werden, falls dieses nicht undurchsichtig ist.
Die Blitzleuchte ist jetzt betriebsbereit. Nachdem der oberste Kolben in der üblichen Weise abgebrannt worden ist, wird der Bolzen 30 des Auswerfers durch den Knopf 33 niedergedrückt, durch den seitlichen Druck auf den abgebrannten Kolben wird dieser an seinem Halsteil 4 abgebrochen; dann wird der nächste Kolben 1 in die Betriebsstellung gebracht, indem man die Hebel 22 und 23 zusammendrückt und den Arm 20 hochschiebt, bis die Zapfen 2, 3 des nächsten Kolbens sich in den Nuten 10 befinden.
Es sei erwähnt, daß die Hebel 13 und die Verlängerungen 12 der Büchse 8 eine schräge Plattform bilden, über welche der abgebrochene Kolben aus dem Reflektor herausgleitet. Sobald alle Kolben des Streifens nacheinander in die Gebrauchsstellung geschoben worden sind, erreicht der Arm 20 seine oberste Stellung, worauf die Blitzleuchte neu beschickt werden muß.
Die Blitzleuchte gemäß Fig. 3 und 4 ähnelt im Prinzip derjenigen gemäß Fig. 1 und 2. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Hubmechanismus der Leuchte gemäß Fig. 3 und 4 besteht aus zwei Schalen 35, 36, welche mittels eines Bolzens 37 gegeneinander drehbar sind. Eine Feder 38 spreizt die beiden Schalenhälften, so daß ihre unteren Kanten sich gegen die Außenwand des Rohres 5 drücken. Der Hubmechanismus hat ferner einen Träger 39, welcher den Kolbenstreifen abstützt und auf einer Stange 40 sitzt, welche ihrerseits mit den Schalen 35, 36 oder ihren Drehzapfen 37 verbunden ist. Durch die Reibung, welche die Feder 38 erzeugt, wird der Träger 39 in jeder gewünschten Stellung innerhalb des Rohres 5 gehalten. Werden die beiden Schalen 35, 36 in Richtung der Pfeile zusammengedrückt, so kann man den Träger 39 im Rohr 5 frei bewegen.
Die Kontakt- und Halteelemente der Blitzleuchte bestehen bei: dieser Ausführungsform aus zwei Blattfedern 41, 42, welche an einem vorzugsweise durchsichtigen Arm 43 befestigt sind. Der Arm 43 ist mit dem Rohr 5 in beliebiger Weise verbunden, z. B. durch Niete 44. Beide Federn sind über die erforderlichen Schalter und Synchronisiereinrichtungen mit den Klemmen einer Stromquelle verbunden. Im Gegensatz zu der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 ist die Stromquelle bei der Blitzlichtlampe gemäß Fig. 3 und 4 von ihr getrennt. Zu diesem Zweck sind die Steckerstifte 45 und 46 am Rohr 5 mittels einer Isolierbüchse 47 befestigt. Die Stromquelle und die Synchronisiereinrichtung werden durch eine Verbindungsschnur angeschlossen.
Die Blitzleuchte gemäß Fig. 3 und 4 hat einen automatischen Auswerfer. Zu diesem Zweck ist ein gekrümmter Arm 43' vorgesehen. Dieser Arm kann eine Verlängerung des Armes 43 bilden oder auch in anderer Weise vorgesehen werden. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ragt der Arm 43' teilweise über den obersten Kolben 1, wenn dieser sich in der Betriebsstellung befindet.
Um das Einschieben eines Kolbens in seine Stellung zwischen den Klemmen 41 und 42 und in den Brennpunkt des Reflektors zu erleichtern, können an der Außenwand des Rohres 5 Rasten oder Verzahnungen für die Schalen 35, 36 vorgesehen werden.
Das Rohr 5 besteht zweckmäßig aus Metall. Die Anzahl der Kolben in dem Rohr kann durch den Schlitz 11 hindurch festgestellt werden. Statt dessen kann das Rohr auch aus durchsichtigem Material, z. B. Kunststoff, bestehen.
Die Bedienung der Lampe gemäß Fig. 3 und 4 ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung. Es genügt zu erwähnen, daß der oberste Kolben des Kolbenstreifens in die Stellung geschoben wird, in welcher seine Kontaktstifte 2 und 3 mit den Kontaktklemmen 41, 42 in Eingriff kommen. Die Lampe ist dann betriebsbereit. Nach dem Abbrennen des obersten Kolbens 1 wird der Kolbenstreifen mittels der Schalen 35, 36 hochgeschoben. Hierbei legt sich der oberste Kolben gegen den gekrümmten Teil des Armes 43' und wird' durch diesen seitwärts nach außen in die gestrichelte Stellung gedrückt. Hierbei bricht der Hals 4 ab. Der nächste Kolben kann dann in die Betriebsstellunig geschoben werden, in welcher seine Kontakte 2, 3 in die Klemmen 41, 42 eingreifen.
Die Blitzleuchte gemäß Fig. 5 und 6 und 7 dient vorzugsweise zur Verwendung mit Blitzlichtlampen 50, welche nicht durch einen leicht abzubrechenden Halsteil 4 miteinander verbunden sind.
Die Lampe gemäß Fig. 5, 6 und 7 hat ein Gehäuse in Form einer langen oder elliptischen Trommel 51, welche den Reflektor 7 trägt. Die Trommel 51 trägt an ihrer Außenwand eine Synchronisiervorrichtung 52 üblicher Bauart und einen Schuh 53, ebenfalls von üblicher Bauart, mittels welchem die Blitzleuchte an einem Arm 53' befestigt werden kann, welcher am Kameragehäuse sitzt. Die Trommel 51 bildet das Magazin, das eine Anzahl von Kolben 50 enthält.
Um die Kolben nacheinander in die Betriebsstellung zu bringen, ist ein endloses Förderband 54 vorgesehen, welches über zwei Rollen 55 und 56 inner-
halb der Trommel 51 läuft. Das Förderband wird durch die Rolle 55 gedreht, welche zu diesem Zweck auf einer Welle 57 befestigt ist. Die Welle ist drehbar in Lagern 58 und 59 angeordnet, welche in der Trommel 51 befestigt sind. Am aus der Trommel hervorragenden Ende trägt die Welle eine Flügelmutter 60 als Handgriff. Das Förderband trägt eine Anzahl von Kolbenträgern in Form U-förmiger Glieder 61. Der Scheitel dieser Träger ist an dem Förderband befestigt. Die Schenkel federn zweckmäßig etwas und bilden somit je ein Paar Klemmen, zwischen welchen ein Kolben festgehalten wird (Fig. 7). Die Glieder 61 sind mit dem Förderband in beliebiger Weise, z. B. durch Niete 62, verbunden (Fig. 6). Die Rollen 55, 56 haben vorzugsweise Ringnuten 63 für die Nietköpfe und in ihren Stirnseiten Vertiefungen für Vorspränge 55' auf der entsprechenden Gehäusewand, um nacheinander die Kolben in die richtige Stellung zum Beschicken der Lampe zu bringen, wie nachfolgend noch näher beschrieben wird. Die Träger sind zugänglich, nachdem man einen Deckel 64 entfernt hat. ■■
Die Kontakte der Blitzleuchte bestehen aus einem Paar etwas federnden Kontaktzungen 70, welche die Kontaktklemmen 2 und 3 des Kolbens in der Betriebsstellung innerhalb des Reflektors erfassen (Fig. 5 und 7). Die Kontaktzungen dienen auch zum Festklemmen der Kolben. Vorzugsweise sind jedoch zusätzliche Führungen und Klemmen 71, 72 angeordnet, welche vorzugsweise aus durchsichtigem Material bestehen.
Die Kontaktzungen 70 sind in der üblichen Weise an die Stromquelle der Blitzleuchte angeschlossen. Diese Stromquelle kann entweder wiederum getrennt von der Blitzleuchte angeordnet sein oder innerhalb der Trommel in dem Raum liegen, welchen das Förderband 54 umschließt. Diese Anordnung ist in den später beschriebenen Ausführungen noch deutlicher ersichtlich.
Die Trommel 51 hat eine Öffnung 73 und einen Deckel 64 mit einer entsprechenden Öffnung 74. Diese beiden Öffnungen sind vorzugsweise kreisförmig. Ihr Durchmesser ist etwas größer als der größte Durchmesser eines Kolbens 50. Beide Öffnungen liegen koaxial zu der Längsachse eines zwischen den Zungen 70 und den Klemmen 71 und 72 befindlichen Kolbens. Die Trommel 51 und der Deckel 64 haben vorzugsweise Fenster, um die Anzahl der Kolben im Magazin feststellen zu können.
Die Handhabung einer Blitzlichtlampe gemäß Fig. 5, 6 und 7 ist folgende: Es sei angenommen, daß das Magazin beschickt ist und daß nunmehr ein Kolben in die Zündstellung innerhalb des Reflektors gebracht werden soll. Dies geschieht dadurch, daß man den obersten Kolben von Hand in die richtige Stellung zwischen den Klemmen 71, 72 und den Kontaktzungen 70 schiebt, daß man also den Kolben, welcher in Fig. 5 gestrichelt dargestellt ist, durch die Öffnung 73 in die Stellung zwischen den Zungen 70 und den Klemmen 71, 72 drückt. Wenn, der abgebrannte Kolben im Reflektor durch einen frischen ersetzt werden soll, dann dreht der Benutzer der Leuchte den Handgriff 60 so lange, bis ein neuer Kolben sich in der gestrichelten Stellung gemäß Fig. 5 befindet und drückt diesen Kolben mit dem Finger gegen den abgebrannten Kolben. Hierdurch wird der abgebrannte Kolben ausgeworfen und durch den neuen Kolben ersetzt. Dieser Vorgang kann so lange erfolgen, als das Magazin noch einen Kolben enthält. Gewünschtenfalls kann ein durchsichtiger Deckel die Öffnung 74 abschließen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8 und 9, welche derjenigen gemäß Fig. 5, 6 und 7 ähnelt, werden ebenfalls einzelne Kolben verwendet. Die Leuchte hat ein zylindrisches Gehäuse 80, welches mittels eines Schuhes 81 an den Haltewinkel 82 befestigt werden kann. Das Gehäuse trägt ferner die übliche Synchronisiervorrichtung 83. Innerhalb des Gehäuses ist eine zylindrische Trommel 84 drehbar gelagert. Sie wird mittels einer Flügelmutter 85 gedreht. An der Außenwand der Trommel ist eine Anzahl radialer Federkkmmenpaare 86 befestigt. Jedes Klemmenpaar nimmt einen Lampenkolben 50 auf. Das auf diese Weise im Gehäuse 80 gebildete Magazin wird in der Weise beschickt, daß man die Lampenkolben nach Entfernung des Deckels 87 in die Federklemmenpaare einsetzt. In der Brennstellung wird der Kolben wiederum durch die Zungen 70 und die Klemmen 71, 72 gehalten. Die Zungen 70 sind an die Stromquelle angeschlossen, welche vorzugsweise in dem freien Raum 88 innerhalb der Trommel 84 liegt. Bei dieser Ausführungsform besteht die Stromquelle aus einer Batterie 89 und einem Kondensator 90. Statt dessen können auch lediglich Batterien als Stromquelle verwendet werden. Die Leitungen und Schalter sind der Einfachheit halber fortgelassen. Der Deckel 87 und das Gehäuse 80 haben hintereinanderliegende Kreisöffnungen 91 und 92, um einen Kolben in die Betriebsstellung zu drücken und den abgebrannten Kolben auswerfen zu können. Ein Schlitz 93 in den Federklemmen 86 verhindert eine axiale Drehung des Kolbens, wenn er aus der gestrichelten Stellung gemäß Fig. 9 in die Betriebsstellung gedrückt wird. Bei einer axialen Drehung eines Kolbens würden nämlich die Kontaktklemmen 2 und 3 nicht in Eingriff mit den Kontaktzungen 70 kommen.
Die Arbeitsweise mit einer Blitzlichtlampe gemäß Fig. 8 und 9 entspricht derjenigen mit einer Lampe gemäß Fig. 5, 6 und 7.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 10 bis 13, welche derjenigen gemäß Fig. 8 und 9 entspricht, sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Bei dieser Ausführungsform ist jedoch das Gehäuse 87 schiefwinklig zur Achse des Reflektors 7 angeordnet, während bei der Ausführungsform 8 und 9 die Reflektorachse zum Gehäuse senkrecht steht.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 14 bis 18 ist das Magazin für die Kolben 50 mit dem Reflektor 7 zu einer Einheit verbunden. Zu diesem Zweck ist ein Gehäuse 100 auf dem Reflektor 7 befestigt. Dieses Gehäuse hat eine drehbare Trommel 101, welche mittels einer Flügelmutter 102 gedreht werden kann. Das Gehäuse trägt an seinem Umfang eine Anzahl von Federklemmenpaaren 103, zwischen welchen die Kolben 50 sitzen. Das Magazin kann nach Entfernen des Deckels 104 mit Kolben beschickt werden. Das Gehäuse 100 ist auf einem röhrenförmigen Gehäuse 105 befestigt, welches einen Schuh 106 zur Befestigung der Blitzleuchte an einem Arm der Kamera trägt. Ferner ist am Gehäuse 105 eine Synchronisiereinrichtung 107 üblicher Bauart befestigt.
Im Reflektor wird ein Kolben 50 in seiner Betriebsstellung durch zwei federnde Kontaktklemmen 110 und 111 gehalten. Diese Klemmen sind an einer Lagerbüchse 112 befestigt, welche drehbar auf einer Welle 113 sitzt, welche im Gehäuse 100 gelagert ist. Die Klemmen 110 und 111 besitzen eine Verlängerung in Form eines Kniehebels 114, der mit einem Arm 115 verbunden ist. Der Arm 115 seinerseits ist mit einem Stift 116 gelenkig verbunden, welcher in der Nabe 117 der Flügelmutter 102 verschiebbar sitzt. Der Arm
115 wird zwischen den Gelenkstücken durch die beiden Zungen einer gegabelten Blattfeder 118 erfaßt, wie aus Fig. 18 am besten ersichtlich ist. Die Feder
118 ist beispielsweise mittels Niete an einem Arm
119 befestigt, welcher an der gekrümmten Wandung des Reflektors 7 befestigt, z. B. angelötet ist. Der Stift
116 trägt einen Knopf 120, um ihn leichter bedienen zu können. In der Wand des Reflektors 7 befindet sich eine öffnung 121, um einen Kolben 50 aus der in vollen Linien dargestellten Lage in die gestrichelte Lage und umgekehrt bringen zu können.
Die Handhabung der Blitzlichtlampe gemäß Fig. 14 bis 18 ist folgende: Es sei angenommen, daß ein Lampenkolben sich in den Kontaktklemmen in der Stellung gemäß Fig. 15 befindet. In dieser Stellung ist der Stift 116 durch die Feder 118 aus dem Gehäuse 100 soweit wie möglich herausgedrückt. Es sei ferner angenommen, daß der Kolben abgebrannt ist und durch einen frischen Kolben ersetzt werden soll. Dann wird die Trommel 101 mittels der Flügelmutter 102 gedreht, bis ein Kolben vor der öffnung 121 liegt. Der Stift 116 wird dann einwärts in die Stellung gemäß Fig. 14 gedrückt. Hierdurch werden die Kontaktklemmen aus der Stellung gemäß Fig. 15 in die Stellung gemäß Fig. 14 geschwenkt. Die früher beschriebene Gelenkanordnung gestattet diese Bewegung gegen die Wirkung der Feder 118, welche ständig bestrebt ist, den Stift 116 in die Stellung gemäß Fig. 15 zu drücken. Während des ersten Teiles der Schwingbewegung der Kontaktklemmen 110, 111 wird der von diesen Klemmen gehaltene Kolben gegen den Kolben gedrückt, welcher vor der öffnung 121 liegt. Fig. 15 zeigt eine Zwischenstellung strichpunktiert, in welcher der alte Kolben sich gerade gegen den neuen Kolben im Magazin legt. Hierdurch wird der alte Kolben aus den Klemmen ausgeworfen. Bei der weiteren Abwärtsbewegung der Kontaktklemmen wird der neue Kolben im Magazin erfaßt. Diese Stellung zeigt Fig. 14. Wenn man jetzt den Knopf 120 losläßt, so drückt die Feder 118 die Klemmen wieder in die Stellung gemäß Fig. 15 zurück, so daß sich dann ein frischer Kolben in der Betriebsstellung befindet.
Die Kontaktklemmen sind in der üblichen Weise an den Stromkreis einer Batterie im Gehäuse 105 angeschlossen, so daß die Blitzlichtlampe betriebsbereit ist.

Claims (9)

Patentansprüche;
1. Blitzleuchte, bei der sockellose, mit Kontaktgliedern versehene Blitzlampen in einem Magazin aneinandergereiht sind und aus diesem durch eine Vorschubeinrichtung nacheinandar in die Zündstellung gebracht, dort durch nachgiebige Haltemittel im Eingriff mit Gegenkontakten gehalten und nach dem Zünden zum Auswerfen freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die kolbenförmig ausgebildeten Blitzlampen (1,50) mit zwei zur Stromzuführung, Halterung und Führung dienenden seitlichen Ansätzen (2, 3) versehen und mit diesen in einem am Reflektor (7) der Blitzleuchte angesetzten Magazin verschiebbar geführt oder in federnde Halter (61, 86,103) eines drehbaren Trägers eingesetzt sind und daß der Reflektor mit federnden Haltemitteln (13; 41, 42; 70, 71, 72; 110, 111) für die Kolbenansätze versehen ist, die ein Einschieben und Ausstoßen der Lampenkolben mittels eines auf diese ausgeübten Druckes ermöglichen.
2. Blitzleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenkolben (1) in Form einer mittels leicht abzubrechender Halsteile (4) zusammenhängenden Kette in einem senkrecht zur Reflektorachse angesetzten Magazinrohr (5) auf einem Tragglied (20, 39) abgestützt sind, das durch eine von Hand axial verschiebbare, durch Reibungseingriff mit dem Rohr in jeder Höhenlage feststellbare Hubeinrichtung (20 bis 25, 35 bis 38) verstellbar ist.
3. Blitzleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor mit einem verschiebbaren Widerlager (32) für den in Zündstellung befindlichen Lampenkolben (1) versehen ist, mit dem der gebrauchte Kolben vom nachfolgenden Kolben durch seitlichen Druck abgebrochen und ausgeworfen werden kann.
4. Blitzleuchte nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager als feststehender, gekrümmter Arm (43') ausgebildet ist, der sich über den in der Arbeitsstellung befindlichen Kolben (1) erstreckt, so daß dieser beim Hochschieben der Kalbenreihe seitwärts gedrückt und abgebrochen wird.
5. Blitzleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenkolben (50) einzeln am Umfang einer von Hand drehbaren, Magazine trommel (54, 84) gehaltert sind, deren Gehäuse (51, 80) an den Stirnseiten in Höhe der Beschickungsöffnung des Reflektors mit öffnungen (73, 74; 91, 92) versehen ist, um den vor diese öffnungen gebrachten Lampenkolben von Hand und unter Ausstoß des gebrauchten Lampenkolbens zwischen die federnden Haltearme des Reflektors zu schieben.
6. Blitzleuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Magazintrommel aus einem endlosen Band (54) besteht, das mit U-förmigen Haltefedern (61) für die Lampenkolben (50) besetzt und über zwei Antriebs- bzw. Führungsrollen (55, 56) geführt ist.
7. Blitzleuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Magazintrommel (84) winklig zur Reflektorachse und das Trommelgehäuse etwa tangential zum Reflektor (7) liegt.
8. Blitzleuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stirnseite des Trommelgehäuses vomReflektor (7) gebildet wird und daß die federnden Kolbenhalter (110, 111) des Reflektors die Arme eines im Trommelgehäuse drehbar gelagerten Winkelhebels bilden, dessen anderes Ende (114) durch einen federbelasteten Stift (116) betätigt werden kann, derart, daß die Arme (110, 111) beim Abwärtsgang den gebrauchten Lampenkolben freigeben, danach den in der Bereitschaftsstellung befindlichen Lampenkolben ergreifen und beim Loslassen des Stiftes (116) in die Arbeitsstellung bringen.
9. Blitzleuchte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswerfen des gebrauchten Lampenkolbens durch Auf treffen auf den in Bereitstellung liegenden Kolben (50) erfolgt, wobei die Haltearme (110, 111) von dem gebrauchten auf den neuen Kolben gleiten und der gebrauchte Kolben über den unteren Rand des Reflektors (7) rollt.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 485 403, 2 408 470, 408 469, 2 254 888.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
I 609 83S/279 2.
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111507B (de) * 1959-09-26 1961-07-20 Arburg Feingeraetefab Ohg Blitzlichtgeraet fuer Reihen-Blitzaufnahmen

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