DE10030304A1 - Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung - Google Patents
Steckverbindbare Staubsaugerrohr-AnordnungInfo
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Abstract
Eine steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung (10) weist eine von einem Muffenteil (12) gebildete Steckaufnahme (15) auf, in welcher ein Rohreinsteckende (13), axial eingesteckt, lösbar schnappverrastend gehalten ist. DOLLAR A Am Muffenteil (12) ist ein eine Sperrfläche (26) aufweisender Betätigungsschieber (17) axial geführt, welcher in beiden entgegengesetzten Axialrichtungen (e, a), ausgehend von einer neutralen Axialposition seiner Sperrfläche (26), entgegen je einer Federrückstellkraft (bei 18) bewegbar ist. In ihrer neutralen Axialposition verriegelt die Sperrfläche (26) den Rastkörper (S) und gibt ihn bei jeder Verschiebung aus ihrer neutralen Axialposition heraus in Entriegelungsrichtung frei. Dem Herstellen der Verbindung dient eine erste Steuerfläche (41) an der Stirnseite des Rohreinsteckendes (13) und dem Lösen der Verbindung eine von der Rastausnehmung (T) des Rohreinsteckendes (14) gebildete zweite Steuerfläche (43). DOLLAR A Die Anordnung (10) gestattet eine komfortable Bedienungshandhabung sowohl beim Zusammenfügen als auch beim Lösen der Verbindung.
Description
Die Erfindung betrifft eine steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche steckverbindbare
Staubsaugerrohr-Anordnung, die durch offenkundige Vorbenutzung bekannt
geworden ist, dient der lösbaren Verbindung von zwei luftführenden Rohrteilen.
Beispielsweise kann mit einer solchen steckverbindbaren Staubsauger
rohr-Anordnung ein rohrartiges Übergangsteil zum Saugwerkzeug, wie zur
Saugdüse, zur Saugbürste od. dgl., angeschlossen werden. Andererseits kann
eine solche steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung auch dazu dienen,
einen z. B. am freien Ende eines Saugschlauchs angeordneten Handgriff mit
dem Rohreinsteckende einer Teleskoprohr-Anordnung lösbar zu verbinden.
Bei der durch offenkundige Vorbenutzung bekannten steckverbindbaren
Staubsaugerrohr-Anordnung ist außen an einem Muffenteil eine Wippe gelenkig
gelagert, deren eines Ende in Verriegelungsrichtung federbelastet ist und einen
radial nach innen weisenden Rastkörper trägt, welcher das Muffenteil durchgreift
und in eine als Durchbruch ausgebildete Rastausnehmung des Rohrein
steckendes eingreift bzw. die Rastausnehmung durchgreift. Das andere Ende
der Wippe ist als Bedienungstaste ausgebildet.
Die vorbeschriebene bekannte steckverbindbare Staubsaugerrohr-
Anordnung ist in der Praxis weit verbreitet und hat sich auch bewährt. Jedoch
ist der Wunsch nach einer beim Zusammenfügen und beim Lösen der Steck
verbindung mehr komfortablen Bedienungshandhabung entstanden.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen, durch offenkundige Vorbe
nutzung bekannten steckverbindbaren Staubsaugerrohr-Anordnung, liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Anordnung so weiterzuent
wickeln, dass sowohl das Zusammenfügen als auch das Lösen der Steckver
bindung wesentlich bequemer als bisher zu handhaben ist.
Entsprechend der Erfindung wird diese Aufgabe in Verbindung mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass am Muf
fenteil ein eine Sperrfläche aufweisender Betätigungsschieber axial geführt ist,
welcher in beiden einander entgegengesetzten Axialrichtungen, ausgehend von
einer neutralen Axialposition seiner Sperrfläche, entgegen je einer Federrück
stellkraft bewegbar ist, dass die Sperrfläche in ihrer neutralen Axialposition den
Rastkörper in dessen Verriegelungsposition hält und bei jeder Verschiebung
aus der neutralen Axialposition heraus in Entriegelungsrichtung freigibt, dass
der Stirnseite des Rohreinsteckendes eine erste Steuerfläche zugeordnet ist,
welche beim Einstecken des Rohreinsteckendes in die Steckaufnahme den
Rastkörper mitsamt dem Muffenteil relativ zur Sperrfläche in Rohreinsteckrich
tung bewegt, dabei den Rastkörper entriegelt und letzteren für seine lösbare
Schnappverrastung in der Rastausnehmung freigibt, welcher eine zweite Steu
erfläche zugeordnet ist, die beim Herausziehen des Rohreinsteckendes aus der
Steckaufnahme den Rastkörper mitsamt dem Muffenteil relativ zur Sperrfläche
in Ausziehrichtung bewegt und dabei entriegelt.
Die erfindungsgemäße Anordnung gestattet folgende vorteilhafte Hand
habung:
Zum Zusammenfügen der Steckverbindung wird lediglich der am Muf
fenteil axial bewegungsgeführte Betätigungsschieber mit der einen Bedie
nungshand ergriffen und festgehalten und das Rohreinsteckende mit der ande
ren Bedienungshand in Einsteckrichtung in die Steckaufnahme eingeführt.
Ohne dass es einer zusätzlichen Bedienungshandhabung bedarf, stößt
dabei die erste Steuerfläche des Rohreinsteckendes gegen den in seiner Ver
riegelungsposition befindlichen Rastkörper und bewegt diesen mitsamt dem
Muffenteil in Axialrichtung vom Betätigungsschieber weg. Hierbei gibt die
Sperrfläche des Betätigungsschiebers den Rastkörper frei, wonach der Rast
körper in die Rastausnehmung einschnappen kann.
Eine Verriegelung des Rastkörpers geschieht anschließend wiederum
selbsttätig dadurch, dass die eine Bedienungshand den Betätigungsschieber
loslässt, worauf dieser durch eine der beiden Federrückstellkräfte in die neut
rale Axialposition seiner Sperrfläche, in die Verriegelungsposition der Sperrflä
che also, zurückbewegt wird.
Wenn andererseits die Steckverbindung gelöst werden soll, genügt es,
die Anordnung mit der einen Bedienungshand lediglich am Betätigungsschieber
festzuhalten und mit der anderen Bedienungshand das Rohreinsteckende aus
der Steckaufnahme herauszuziehen. Dabei bewegt die der Rastausnehmung
zugeordnete zweite Steuerfläche den Rastkörper mitsamt dem Muffenteil in
Ausziehrichtung relativ zur Sperrfläche und entriegelt zugleich den Rastkörper.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bildet der Betätigungsschieber
einen radial zur Außenmantelfäche des Muffenteils hin weisenden Sperrvor
sprung, der die Sperrfläche aufweist.
Bei der Gestaltung des Sperrvorsprungs sieht die Erfindung vor, dass
dieser, sich etwa radial zum Muffenteil hin verjüngend, einen etwa pryrami
denstumpfartigen Querschnitt aufweist, wobei die Deckfläche des Sperrvor
sprungs die Sperrfläche und dessen zu den beiden einander entgegengesetz
ten Axialrichtungen geneigte Seitenflächen Gleitführungsflächen für den Rast
körper bilden.
Entsprechend der Erfindung werden die beiden einander axial
entgegengerichteten Federrückstellkräfte dadurch bereitgestellt, dass der Betä
tigungsschieber einen etwa radial nach innen zum Muffenteil hin vorspringen
den etwa klauenartigen Ansatz aufweist, dessen Klauenöffnung einen in die
beiden entgegengesetzten Axialrichtungen auslenkbaren Federbereich einer
am Muffenteil gehaltenen Stabfeder aufnimmt.
Die mit der erfindungsgemäßen steckverbindbaren Staubsaugerrohr-An
ordnung erzielbare Vereinfachung der Bedienungshandhabung wird schließlich
dadurch optimiert, dass der Betätigungsschieber eine das Muffenteil auf dessen
gesamter Umfangslänge umgreifende Betätigungshülse bildet.
Weiterhin sieht die Erfindung zweckmäßig - jedoch nicht zwingend - vor,
dass die Stirnseite des Rohreinsteckendes zur Bildung der ersten Steuerfläche
zumindest auf Teilen ihres Umfangs konisch verjüngend eingezogen ist.
Grundsätzlich funktioniert die erfindungsgemäße Anordnung auch dann, wenn
das stirnseitige Ende unverändert zylindrisch ausgebildet ist und die so
vorhandene Stirnseite die erste Steuerfläche darstellt.
Ein anderes vorteilhaftes Erfindungsmerkmal, welches eine geschmei
dige Funktionsweise beim Zusammenfügen und beim Lösen der Verbindung
gestattet, besteht darin, dass die Rastausnehmung des Rohreinsteckendes
eine etwa radial zur Rohrmitte hin vorspringende töpfchenförmige Einsenkung
bildet, wobei die töpfchenförmige Einsenkung vorteilhaft eine etwa kegel
stumpfförmige Querschnittskontur aufweist.
Schließlich bildet die töpfchenförmige Rastausnehmung mit ihrer der
Stirnseite des Rohreinsteckendes benachbarten Seitenfläche zugleich die
zweite Steuerfläche.
Weitere Erfindungsmerkmale sind zusätzlichen Unteransprüchen zu ent
nehmen.
In den Zeichnungen ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel entspre
chend der Erfindung dargestellt, es zeigt,
Fig. 1 eine von einem rohrartigen Düsenanschlussteil und von einem
Rohreinsteckende, z. B. eines Teleskopinnenrohres, gebildete steckverbindbare
Staubsaugerrohr-Anordnung in Ansicht,
Fig. 2 die Anordnung gemäß Fig. 1 in einem gegenüber Fig. 1 vergrößer
ten Axialschnitt,
Fig. 3 den Verbindungsbereich gemäß Fig. 2, wiederum vergrößert, und
Fig. 4 ein vergrößertes Detail etwa entsprechend der in Fig. 1 mit D be
zeichneten gestrichelten Einkreisung.
Die in den Zeichnungen mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete
steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung weist einen rohrartigen
Düsenstutzen 11 mit einem Muffenteil 12 sowie ein Rohreinsteckende 13 eines
Saugrohres, z. B. eines Teleskopinnenrohres 14, auf. Anstelle des
Teleskopinnenrohres 14 kann auch ein Teleskopaußenrohr vorgesehen sein.
Das Rohreinsteckende 13 ist von der durch das Muffenteil 12 gebildeten
Steckaufnahme 15 aufgenommen. Die Einsteckrichtung ist mit e und die Aus
zieh- bzw. Löserichtung ist mit a bezeichnet.
Ein als Betätigungshülse 17 ausgebildeter Betätigungsschieber ist mittels
nicht näher gezeigter Axialführungsmittel, beispielsweise mittels einer Nut-Fe
der-Anordnung, verdrehsicher auf dem Außenumfang des Muffenteils 12 ent
lang den beiden Richtungen e und a gleitgeführt.
Der Düsenstutzen 11 weist einen nur schematisch dargestellten
Endbereich 16 auf, der allgemein ein Saugwerkzeug, wie z. B. eine Saugdüse,
eine Saugbürste od. dgl., symbolisieren soll.
Der Düsenstutzen 11 besteht beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus
Kunststoff, ebenso das einstückig angeschlossene Muffenteil 12 und die auf
dem Muffenteil 12 gleitgeführte Betätigungshülse 17. Das Teleskopinnenrohr 14
besteht beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus Stahl. Selbstverständlich ist
auch jede andere sinnvolle Werkstoffauwahl auf das gezeigte Ausfüh
rungsbeispiel oder auf entsprechend der Erfindung abgewandelte Ausführungs
beispiele anwendbar.
Eine das Muffenteil 12 umgebende ringförmige Stabfeder 18 ist mit ihren
beiden Einspannenden 19 jeweils in einem vom Muffenteil 12 gebildeten Wi
derlagerblock 20 gehalten. In Fig. 3 sind nur jeweils ein Einspannende 19 und
ein Widerlagerblock 20 gestrichelt angedeutet. Die Betätigungshülse 17 bildet
einen etwa radial nach innen zum Muffenteil 12 hin vorspringenden, etwa klau
enartigen Ansatz 21, dessen Klauenöffnung 22 den in den beiden entgegenge
setzten Axialrichtungen e und a auslenkbaren Federbereich 23 der Stabfeder
18 aufnimmt.
Damit der Federbereich 23 in den Axialrichtungen e und a ausgelenkt
werden kann, ist an der Außenmantelfläche des Muffenteils 12 ein Bewegungs
raum 31 ausgespart.
Die Betätigungshülse 17 weist einen radial zur Außenmantelfläche 24
des Muffenteils 12 hin weisenden Sperrvorsprung 25 auf, welcher eine Sperr
fläche 26 bildet. Der Sperrvorsprung 25 besitzt einen sich etwa radial zum
Muffenteil 12 hin verjüngenden, etwa pyramidenstumpfartigen Querschnitt, wo
bei die Deckfläche des Sperrvorsprungs 25 die Sperrfläche 26 bildet.
Die beiden zu den beiden einander entgegengesetzten Axialrichtungen e
und a geneigten Seitenflächen des Sperrvorsprungs 25 bilden Gleitführungsflä
chen 27, 28 für Gleitführungs-Gegenflächen 29, 30 eines insgesamt mit S be
zeichneten Rastkörpers.
Der Rastkörper S ist Bestandteil eines insgesamt mit Z bezeichneten
zungenartigen Bauteils, welches aus der Wandung des Muffenteils 12 freige
schnitten und dessen benachbart der Stirnseite 32 des Muffenteils 12 angeord
nete Zungenwurzel mit der Bezugsziffer 33 versehen ist. Das zungenartige
Bauteil Z kann werkstoffbedingt derart eigenfedernd beschaffen sein, dass es
versucht, immer etwa die in Fig. 3 eingezeichnete Lage einzunehmen.
Der Rastkörper S weist - ähnlich wie der Sperrvorsprung 25 - einen
etwa pyramidenstumpfartigen Querschnitt auf. Der Rastkörper S bildet, korres
pondierend zur Sperrfläche 26 des Sperrvorsprungs 25, eine ringförmige Sperr-
Gegenfläche 34.
Die Innenmantelfläche 35 des Muffenteils 12 weist, ausgehend von des
sen Stirnseite 32 und nach dorthin offen, eine sich axial erstreckende Gleitfüh
rungsnut 36 auf, mit welcher eine aus dem Rohreinsteckende 13 etwa federar
tig nach außen hin ausgeprägte kurze axiale Längssicke 37 kooperiert.
Der zugleich die axiale Länge der Gleitführungsnut 36 nach innen hin
begrenzende Anschlag 38 für die kurze Längssicke 37 stellt einen passgenauen
schnappverrastenden Eingriff des Rastkörpers S in eine im Rohreinsteckende
13 radial nach innen vorspringend töpfchenförmig eingesenkte Rastausnehmung
T sicher. Die töpfchenförmige Rastausnehmung T bzw. die töpfchenför
mige Einsenkung weist eine etwa kegelstumpfförmige Querschnittskontur auf.
Der Rastkörper S greift in die töpfchenförmige Rastausnehmung T ein
und weist, korrespondierend zur töpfchenförmigen Rastausnehmung, eine kor
respondierende Querschnittskontur auf.
Aufgrund seiner Zungenanbindung ist der Rastkörper S im wesentlichen
radial beweglich am Muffenteil 12 geführt und mit letzterem zumindest hinsicht
lich der beiden einander entgegengesetzten Axialrichtungen e und a bewe
gungsgekuppelt.
Die Betätigungsweise der gezeigten steckverbindbaren Staubsaugerrohr-
Anordnung 10 lässt sich wie folgt beschreiben:
In den Zeichnungen befindet sich die Sperrfläche 26 des Sperrvor
sprungs 25 in ihrer neutralen Axialposition, was die in den Richtungen a und e
wirksamen, von der Stabfeder 18 bereitzustellenden Federrückstellkräfte an
langt. In dieser neutralen Axialposition, in welcher keine Federrückstellkräfte der
Stabfeder 18 auf die Betätigungshülse 17 einwirken, ist die Sperrfläche 26 des
Sperrvorsprungs 25 mit der Sperr-Gegenfläche 34 des Rastkörpers S ausge
richtet, so dass sich letzterer in seiner verriegelten Position befindet.
Es ist vorstellbar, dass sich vor dem Zusammenfügen der Anordnung 10
das Rohreinsteckende 13 axial rechts vor der Steckaufnahme 15 befindet und
sodann mit der einen Bedienungshand in Einsteckrichtung e in das Muffenteil
12 eingeführt wird, während die andere Bedienungshand die Betätigungshülse
17 festhält. Dabei stößt die konisch eingezogene erste Steuerfläche 41 von
rechts gegen eine schräge Gleitfläche 44 des kegelstumpfförmig ausgebildeten
Rastkörpers S und schiebt diesen relativ zur Betätigungshülse 17 mitsamt dem
mit dem Rastkörper S bewegungsgekuppelten Muffenteil 12 in Richtung e nach
links. Die Sperr-Gegenfläche 34 des Rastkörpers S gerät außer Kontakt mit der
Sperrfläche 26 des Sperrvorsprungs 25, während dieser von der ersten Steuer
fläche 41 in den Aufnahmeraum Ae abgedrängt wird.
Folglich ist der Rastkörper S entriegelt und ist schließlich mit der töpf
chenförmigen Rastausnehmung T ausgerichtet, sobald die kurze Längssicke 37
gegen den Anschlag 38 der Gleitführungsnut 36 stößt. Der Schnappverrastvor
gang wird nun dadurch vollendet, dass die Bedienungshand die Betätigungs
hülse 17 loslässt, welche durch die Federrückstellkraft der Stabfeder 18 be
strebt ist, der Verschiebung des Muffenteils 12 in Einsteckrichtung e nachzufol
gen.
Während also die Betätigungshülse 17 in Richtung e zurückfedert, drückt
die Gleitführungsfläche 27 des Sperrvorsprungs 25 den zunächst noch im Auf
nahmeraum Ae befindlichen Rastkörper S mittels dessen Gleitführungs-Gegen
fläche 30 in die töpfchenförmige Rastausnehmung T hinein. Zugleich legt sich
die Sperrfläche 26 gegen die Sperr-Gegenfläche 34.
Das Lösen der in den Zeichnungen gezeigten Anordnung 10 funktioniert
wie folgt:
Die eine Bedienungshand umgreift die Betätigungshülse 17 und hält
diese fest, während die andere Bedienungshand das Teleskopinnenrohr 14
umfasst und auf das Rohreinsteckende 13 einen Zug in Richtung a ausübt. Da
bei stößt die benachbart der Stirnfläche 42 des Rohreinsteckendes 13 befindli
che Seitenfläche 43 (die zweite Steuerfläche also) der töpfchenförmigen Aus
sparung T von links her gegen die andere schräge Gleitfläche 45 des Rastkör
pers S und bewegt dabei den Rastkörper S einschließlich des mit ihm bewe
gungsgekuppelten Muffenteils 12 nach rechts in Richtung a. Hierbei verdrängt
die zweite Steuerfläche 43 den Rastkörper S in den Aufnahmeraum Aa. Folglich
ist der Rastkörper S entriegelt und das Einsteckende 13 kann gänzlich aus der
muffenteilseitigen Steckaufnahme 15 herausgezogen werden.
Die vorstehende Funktionsbeschreibung zeigt, dass sowohl das Zusam
menfügen als auch das Lösen der Steckverbindung mit einer sehr komfortablen
Bedienungsweise einhergeht.
Claims (20)
1. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung (10), mit einem Muf
fenteil (12), welches eine Steckaufnahme (15) bildet, in welcher ein Rohrein
steckende (13), in Einsteckrichtung (e) axial eingesteckt, über Verriegelungs
mittel (S, T) lösbar schnappverrastend gehalten ist, die seitens des Muffenteils
(12) von einem an letzterem beweglich geführten Rastkörper (S) und seitens
des Rohreinsteckendes (13) von einer in letzterem vorhandenen Rastausneh
mung (T) gebildet sind, in welche der Rastkörper (S) lösbar eingreift, dadurch
gekennzeichnet, dass am Muffenteil (12) ein eine Sperrfläche (26) aufweisen
der Betätigungsschieber (17) axial geführt ist, welcher in beiden einander ent
gegengesetzten Axialrichtungen (e, a), ausgehend von einer neutralen Axialpo
sition seiner Sperrfläche (26), entgegen je einer Federrückstellkraft bewegbar
ist, dass die Sperrfläche (26) in ihrer neutralen Axialposition den Rastkörper (S)
in dessen Verriegelungsposition hält und bei jeder Verschiebung aus der neut
ralen Axialposition heraus in Entriegelungsrichtung freigibt, dass der Stirnseite
(42) des Rohreinsteckendes (13) eine erste Steuerfläche (41) zugeordnet ist,
welche beim Einstecken (Pfeil e) des Rohreinsteckendes (13) in die Steckauf
nahme (15) den Rastkörper (S) mitsamt dem Muffenteil (12) relativ zur Sperrflä
che (26) in Rohreinsteckrichtung (e) bewegt, dabei den Rastkörper (S) entrie
gelt und letzteren für seine lösbare Schnappverrastung in der Rastausnehmung
(T) freigibt, welcher eine zweite Steuerfläche (43) zugeordnet ist, die beim He
rausziehen (Pfeil a) des Rohreinsteckendes (13) aus der Steckaufnahme (15)
den Rastkörper (S) mitsamt dem Muffenteil (12) relativ zur Sperrfläche (26) in
Ausziehrichtung (a) bewegt und dabei entriegelt.
2. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschieber (17) einen radial zur Au
ßenmantelfläche (24) des Muffenteils (12) hin weisenden Sperrvorsprung (25)
aufweist, der die Sperrfläche (26) aufweist.
3. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, dass der Sperrvorsprung (25), sich etwa radial zum
Muffenteil (12) hin verjüngend, einen etwa pyramidenstumpfartigen Querschnitt
aufweist, wobei die Deckfläche des Sperrvorsprungs (25) die Sperrfläche (26)
und dessen zu den beiden einander entgegengesetzten Axialrichtungen (e, a)
geneigte Seitenflächen Gleitführungsflächen (27, 28) für den Rastkörper (S)
bilden.
4. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschieber (17)
einen etwa radial nach innen zum Muffenteil (12) hin vorspringenden etwa klau
enartigen Ansatz (21) aufweist, dessen Klauenöffnung (22) einen in den beiden
entgegengesetzten Axialrichtungen (e, a) auslenkbaren Federbereich (23) einer
am Muffenteil (12) gehaltenen Stabfeder (18) aufnimmt.
5. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschieber ein
das Muffenteil (12) zumindest teilhülsenartig umgreifendes Bauteil (17) bildet.
6. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschieber eine das Muffenteil (12)
auf dessen gesamter Umfangslänge umgreifende Betätigungshülse (17) bildet.
7. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Muffenteil (12) und Rohrein
steckende (13) im Bereich der Steckaufnahme (15) Axialführungsmittel (36, 37)
miteinander bilden.
8. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 7, da
durch gekennzeichnet, dass die Axialführungsmittel von einer Nut- und Feder-
Anordnung (36, 37) gebildet sind.
9. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 7 oder
nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohreinsteckende (13)
eine radial nach außen vorspringende Axialführungsrippe (37) und das Muffen
teil (12), dazu korrespondierend, an seiner Innenmantelfläche (35) eine Axial
führungsnut (36) aufweist.
10. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Betätigungsschieber (17)
und Muffenteil (12) Axialführungsmittel miteinander bilden.
11. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Axialführungsmittel von einer Nut- und Fe
der-Anordnung gebildet sind.
12. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite (42) des
Rohreinsteckendes (13) zur Bildung der ersten Steuerfläche (41) zumindest auf
Teilen ihres Umfangs konisch verjüngend eingezogen ist.
13. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmung (T)
des Rohreinsteckendes (13) eine etwa radial zur Rohrmitte hin vorspringende
töpfchenförmige Einsenkung bildet.
14. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die töpfchenförmige Rastausnehmung (T) eine
etwa kegelstumpfförmige Querschnittskontur aufweist.
15. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die der Stirnseite (42) des
Rohreinsteckendes (13) benachbarte Seitenfläche (43) der töpfchenförmigen
Rastausnehmung (T) die zweite Steuerfläche bildet.
16. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittskontur des
Rastkörpers (S) mit der Querschnittskontur der töpfchenförmigen Rastausneh
mung (T) korrespondiert.
17. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkörper (S) eine der Sperrfläche (26) des
Betätigungsschiebers (17) zugewandte korrespondierende Sperr-Gegenfläche
(34) bildet.
18. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkörper (S), korres
pondierend zu den in den beiden einander entgegengesetzten Axialrichtungen
(e, a) geneigten Gleitführungsflächen (27, 28) des Sperrvorsprungs (25) des
Betätigungsschiebers (17), Gleitführungs-Gegenflächen (29, 30) bildet.
19. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkörper (S) zumin
dest im wesentlichen radial beweglich am Muffenteil (12) geführt und mit letzte
rem zumindest hinsichtlich der beiden einander entgegengesetzten Axialrich
tungen (e, a) bewegungsgekuppelt ist.
20. Steckverbindbare Staubsaugerrohr-Anordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkörper (S) den
freien Endbereich eines aus dem Muffenteil (12) freigeschnittenen etwa zun
genartigen Bauteils (Z) bildet, dessen Zungenwurzel (33) insbesondere der
Stirnseite (32) des Muffenteils (12) benachbart ist.
Priority Applications (20)
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