DE10030864C2 - Wärmeerzeuger und Verfahren zum Entwerfen des Wärmeerzeugers - Google Patents
Wärmeerzeuger und Verfahren zum Entwerfen des WärmeerzeugersInfo
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Abstract
Es wird ein Wärmeerzeuger vorgeschlagen, welcher eine Trennwandung 34 gegenüber dem Rotor in einem Wärmeerzeugungsbereich aufweist, wobei die Trennwandung mit einer Zuführungsnut 38 zum Zuführen des viskosen Fluids von einem Speicherbereich zum äußeren Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbereichs und mit einer Rückführungsnut 39 zum Abführen des viskosen Fluids von dem äußeren Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbereichs zu dem Speicherbereich ausgeführt ist. Gestalt, Lage und Anordnungswinkel der Zuführungsnut 38 und der Rückführungsnut 39 sind so ausgeführt, daß das Abflußverhältnis alpha nicht mehr als 0,92 beträgt. Das Abflußverhältnis alpha ist definiert als das Verhältnis (alpha = Qab1/Qzu) der Menge Qab1 an viskosem Fluid, die von dem Wärmeerzeugungsbereich infolge der Zwangsüberführungsfunktion der Rückführungsnut 39 abfließt, zu der Gesamtmenge Qzu an viskosem Fluid, die von dem Speicherbereich in den Wärmeerzeugungsbereich zufließt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmeerzeuger, um
fassend einen in einem Gehäuse definierten Arbeitsraum, ein
in dem Arbeitsraum aufgenommenes viskoses Fluid und einen
von einer externen Energiequelle zu einer Drehbewegung an
getriebenen Rotor. Im besonderen betrifft die Erfindung ei
nen Wärmeerzeuger, bei dem der Arbeitsraum einen Wärmeer
zeugungsbereich umfaßt zur Aufnahme des Rotors in der Wei
se, daß ein fluiddichter Spalt zwischen einer Trennwand des
Wärmeerzeugungsbereichs und dem Rotor sichergestellt ist,
um durch Scherung des in dem fluiddichten Spalt befindli
chen viskosen Fluids mit dem Rotor Wärme zu erzeugen, einen
Speicherbereich zur Aufnahme des viskosen Fluids, das über
das Volumen des fluiddichten Spaltes hinausgeht, und minde
stens eine Öffnung in der Grenzfläche zwischen dem Wärmeer
zeugungsbereich und dem Speicherbereich zum Verbinden der
zwei Bereiche.
Ein Wärmeerzeuger, der ein viskoses Fluid umfaßt (im fol
genden "das Öl" genannt), bei dem es sich z. B. um ein Sili
conöl handeln kann, welches in einem in einem Gehäuse defi
nierten fluiddichten Wärmeerzeugungsraum eingeschlossen
ist, worin bei Scherung des Öls mit einem Rotor durch Flui
dreibung Wärme erzeugt wird, ist als Hilfs- oder Zusatzwär
mequelle für ein Fahrzeugheizungssystem bereits bekannt ge
worden (siehe z. B. die
japanische Offenlegungsschrift JP 2-246823 A1). Bei die
ser Art von Wärmeerzeuger unterliegt das dauernd unter
Scherung stehende Öl einer raschen Verschlechterung,
und es gelingt nicht, die Wirksamkeit der Wärmeerzeu
gung über eine lange Zeit hinweg aufrechtzuerhalten.
Aus diesem Grund ist ein Wärmeerzeuger vorgeschlagen
worden, der mechanisch so ausgebildet ist, daß die Ver
schlechterung des Öls so weit wie möglich verhindert
oder verzögert wird.
Beispielhaft sei eine Vorrichtung zum Heizen
(Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme) mittels eines
viskosen Fluids genannt, wie in der japanischen Offen
legungsschrift JP 10-95224 A1 offenbart, umfassend einen
Wärmeerzeugungsraum und einen Speicherraum in dem Ge
häuse. Die Trennwandung zwischen dem Wärmeerzeugungs
raum und dem Speicherraum weist mindestens eine Rück
führungsöffnung (Rückführungspfad) und mindestens eine
Zuführungsöffnung (Zuführungspfad) auf, durch die das
viskose Fluid ersetzt und zwischen dem Wärmeerzeugungs
raum und dem Speicherraum umlaufen gelassen wird. Der
Ersatz/Umlauf vermeidet den Fall, daß spezifische Ölmo
leküle längerdauernd ununterbrochen unter Scherung ste
hen, und erlaubt dem viskosen Öl, in dem Speicherraum
zu ruhen, um seine ursprüngliche Viskoelastizität zu
rückzugewinnen. Damit wird die Verschlechterung des Öls
verzögert. Ferner umfaßt der in der genannten Patent
veröffentlichung beschriebene Wärmeerzeuger mindestens
eine Rückführungsnut und mindestens eine Zuführungsnut,
die sich im wesentlichen längs des Durchmessers in der
Innenwandoberfläche des Wärmeerzeugungsraums gegenüber
der Scherfläche des Rotors erstrecken. Die Rückfüh
rungsnut dient dazu, das Öl von dem äußeren Umfangsbe
reich des Rotors zu der Rückführungsöffnung zu leiten,
und die Zuführungsnut ist dafür vorgesehen, das Öl von
der Zuführungsöffnung zu dem äußeren Umfangsbereich des
Rotors zu führen. Die Rückführungsnut und die Zufüh
rungsnut begünstigen das Abströmen des Öls von dem Wär
meerzeugungsraum und das Zuströmen des Öls von dem
Speicherraum zu dem Wärmeerzeugungsraum, um dadurch die
Wirksamkeit des Ersatzes/Umlaufs zu verbessern.
Wie oben ausgeführt, ist schon aus früheren Patentver
öffentlichungen der Gedanke einer Vorrichtung zur Er
zeugung von Wärme durch Scherung eines Öls, umfassend
eine Rückführungsnut (und einen Rückführungspfad) sowie
eine Zuführungsnut (und einen Zuführungspfad) in der
Trennwandung zwischen einem Wärmeerzeugungsraum und ei
nem Speicherraum, um den Ersatz/Umlauf des Öls zu be
günstigen, bekannt geworden. Indes sind die Bedingungen
für die Anordnung der Nuten und Pfade zur Sicherstel
lung der erforderlichen Wärmeerzeugungsfähigkeit wäh
rend des Vorgangs des Ersetzens und Zirkulierens des
Öls noch nicht theoretisch analysiert oder tiefgründig
untersucht worden. Es war deshalb bislang sehr schwie
rig, den Gedanken in der wirklichen Maschine umzusetzen
und zu kommerzialisieren. Selbst wenn die gewünschten
Bedingungen für die Anordnung in der Phase der Entwick
lung eines Arbeitsmodells des Produkts entdeckt wurden,
so handelte es sich dabei um das zufällige Ergebnis von
Versuch und Irrtum.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstel
lung eines Wärmeerzeugers und eines Entwurfsverfahrens
für den Wärmeerzeuger, worin die Faktoren zum Bestimmen
der erwünschten Bedingungen für die Anordnung der Nuten
und Pfade in der Trennwandung zwischen einem Wärmeer
zeugungsbereich und einem Speicherraum geklärt sind, um
dadurch den Ersatz/Umlauf des viskosen Fluids zwischen
dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Speicherbereich und
zugleich die Wirksamkeit der Wärmeerzeugung des visko
sen Fluids sicherzustellen.
Erfindungsgemäß wird ein Wärmeerzeuger bereitgestellt,
umfassend einen in einem Gehäuse definierten Arbeits
raum, ein in dem Arbeitsraum aufgenommenes viskoses
Fluid und einen von einer externen Kraft zu einer Dreh
bewegung angetriebenen Rotor,
wobei der Arbeitsraum einen Wärmeerzeugungsbereich um faßt zur Aufnahme des Rotors in der Weise, daß ein fluiddichter Spalt zwischen der Trennwandung und dem Rotor sichergestellt ist, und worin Wärme dadurch er zeugt wird, daß das in dem fluiddichten Spalt befindli che viskose Fluid durch die Rotation des Rotors eine Scherung erfährt, einen Speicherbereich zur Aufnahme des viskosen Fluids, das über das Volumen des fluid dichten Spaltes hinausgeht, und mindestens eine Öffnung in der Grenzfläche zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Speicherbereich zum Verbinden der zwei Berei che,
wobei der Arbeitsraum umfaßt: Zuführungsmittel zum Überführen des viskosen Fluids in dem Speicherbereich zu dem Wärmeerzeugungsbereich, wenn sich der Rotor dreht, und Rückführungsmittel zum Überführen des visko sen Fluids in dem Wärmeerzeugungsbereich zu dem Spei cherbereich, wenn sich der Rotor dreht,
wobei die Rückführungsmittel umfassen: mindestens eine Rückführungsnut in der Trennwandung des Arbeitsraums gegenüber der Scherfläche des Rotors zum Auffangen des in dem fluiddichten Spalt befindlichen viskosen Fluids und zum zwangsweisen Überführen des viskosen Fluids zu der Öffnung hin, wenn sich der Rotor dreht, und
wobei die Zuführungsmittel und die Rückführungsmittel so gestaltet sind, daß das Abflußverhältnis (α), d. h. das Verhältnis der Menge an viskosem Fluid, die aus dem Wärmeerzeugungsbereich infolge der Zwangsüberführungs funktion der Rückführungsnut abströmt, zur Gesamtmenge an viskosem Fluid, die dem Wärmeerzeugungsbereich von dem Speicherbereich infolge der Überführungsfunktion der Zuführungsmittel zuströmt, nicht mehr als 0,92 be trägt.
wobei der Arbeitsraum einen Wärmeerzeugungsbereich um faßt zur Aufnahme des Rotors in der Weise, daß ein fluiddichter Spalt zwischen der Trennwandung und dem Rotor sichergestellt ist, und worin Wärme dadurch er zeugt wird, daß das in dem fluiddichten Spalt befindli che viskose Fluid durch die Rotation des Rotors eine Scherung erfährt, einen Speicherbereich zur Aufnahme des viskosen Fluids, das über das Volumen des fluid dichten Spaltes hinausgeht, und mindestens eine Öffnung in der Grenzfläche zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Speicherbereich zum Verbinden der zwei Berei che,
wobei der Arbeitsraum umfaßt: Zuführungsmittel zum Überführen des viskosen Fluids in dem Speicherbereich zu dem Wärmeerzeugungsbereich, wenn sich der Rotor dreht, und Rückführungsmittel zum Überführen des visko sen Fluids in dem Wärmeerzeugungsbereich zu dem Spei cherbereich, wenn sich der Rotor dreht,
wobei die Rückführungsmittel umfassen: mindestens eine Rückführungsnut in der Trennwandung des Arbeitsraums gegenüber der Scherfläche des Rotors zum Auffangen des in dem fluiddichten Spalt befindlichen viskosen Fluids und zum zwangsweisen Überführen des viskosen Fluids zu der Öffnung hin, wenn sich der Rotor dreht, und
wobei die Zuführungsmittel und die Rückführungsmittel so gestaltet sind, daß das Abflußverhältnis (α), d. h. das Verhältnis der Menge an viskosem Fluid, die aus dem Wärmeerzeugungsbereich infolge der Zwangsüberführungs funktion der Rückführungsnut abströmt, zur Gesamtmenge an viskosem Fluid, die dem Wärmeerzeugungsbereich von dem Speicherbereich infolge der Überführungsfunktion der Zuführungsmittel zuströmt, nicht mehr als 0,92 be trägt.
Bei diesem Wärmeerzeuger geschieht der Ersatz/Umlauf
des viskosen Fluids zwischen dem Speicherbereich und
dem Wärmeerzeugungsbereich durch die Öffnung bei der
Rotation des Rotors durch das Zusammenwirken zwischen
den in dem Arbeitsraum angeordneten Zuführungs- und
Rückführungsmitteln. Die Wirksamkeit der Wärmeerzeugung
kann über einen langen Zeitraum hinweg aufrechterhalten
werden, als Folge des fortlaufenden Ersatzes/Umlaufs
mit der dem Wärmeerzeugungsraum zufließenden Menge an
viskosem Fluid und der aus dem Wärmeerzeugungsraum ab
fließenden Menge an viskosem Fluid im Gleichgewicht.
Das bloße Gleichgewicht zwischen der Zu- und Abflußrate
des viskosen Fluids in den bzw. aus dem Wärmeerzeu
gungsbereich zeigt aber nicht notwendigerweise die ma
ximale Wirksamkeit der Wärmeerzeugung des Wärmeerzeu
gers. Das hier definierte Abflußverhältnis (α) stellt
einen neuen Index für die charakteristische Bewertung
(oder ein Entwurfsmaß) bereit, welcher die Wirksamkeit
der Wärmeerzeugung in dem Wärmeerzeugungsbereich auf
das gewünschte Niveau zu setzen erlaubt, unter Ermögli
chung von sowohl dem richtigen Ersatz/Umlauf des visko
sen Fluids wie auch eines geeigneten Gleichgewichts
zwischen Zufluß und Abfluß des viskosen Fluids in dem
Wärmeerzeugungsbereich. Anhand von an Arbeitsmodellen
ausgeführten Versuchen wurde nachgewiesen, daß dieses
Abflußverhältnis α in einer bestimmten Beziehung zu der
erzeugten Wärmemenge oder Wärmeerzeugungsleistung steht
und einen einflußreichen Index bereitstellt zur Kon
trolle des Füllgrades (oder Belegungsgrades) des fluid
dichten Spaltes des Wärmeerzeugungsbereichs mit dem
viskosen Fluid, unter Beibehaltung des Gleichgewichts
zwischen Zufluß und Abfluß des viskosen Fluids in dem
Wärmeerzeugungsbereich (siehe Beschreibung der bevor
zugten Ausführungsformen und Fig. 9).
Das Konzept des Abflußverhältnisses α ist entstanden
aus der theoretischen Analyse des Überführungsgleichge
wichts und der Triebkraft der Überführung des viskosen
Fluids zwischen Speicherbereich und Wärmeerzeugungsbe
reich. Ein typisches Beispiel in der Diskussion des
Überführungsgleichgewichts betrifft den Umstand, daß
das Verhältnis (Qab/Qzu) der Gesamtmenge Qab des visko
sen Fluids, welches aus dem Wärmeerzeugungsbereich
durch die Rückführungsmittel abfließt, zur Gesamtmenge
Qzu des viskosen Fluids, welches in den Wärmeerzeu
gungsbereich durch die Zuführungsmittel zufließt,
gleich Eins ist dort, wo die Gesamtzuflußmenge und die
Gesamtabflußmenge im Gleichgewicht sind. Die Rückfüh
rungsmittel des Wärmeerzeugers in Einklang mit der vor
liegenden Erfindung umfassen eine Rückführungsnut wie
im vorstehenden beschrieben, und der Vorgang des Über
führens des viskosen Fluids von dem Wärmeerzeugungsbe
reich zu dem Speicherbereich durch die Rückführungsmit
tel ist zerlegt in die der Rückführungsnut inhärenten
Zwangsüberführungsfunktion und eine von der Zwangsüber
führungsfunktion verschiedene Druckfunktion (bei der es
sich z. B. um den Vorgang handeln kann, der auf dem
Druckunterschied zwischen dem Teil der flüssigen Phase
des Wärmeerzeugungsbereichs und dem Teil der gasförmi
gen Phase des Speicherbereichs beruht). Die Abflußrate
infolge der Zwangsüberführungsfunktion der Rückfüh
rungsnut läßt sich eindeutig bestimmen (berechnen),
wenn Gestalt, Lage und Anordnungswinkel der Rückfüh
rungsnut spezifiziert sind. Demgegenüber stellt die Ab
flußrate infolge der Druckfunktion einen Nebenfaktor
dar, bei dem sich spürbare Änderungen bemerkbar machen
können, die zurückzuführen sind auf den Füllgrad des
viskosen Fluids in dem Wärmeerzeugungsbereich und so
fort. Von der Gesamtabflußmenge Qab, die über die Rückführungsmittel
abströmt, wird die Abflußrate ΣQab1(n)
infolge der Zwangsüberführungsfunktion der Rück
führungsnut, die sich theoretisch spezifizieren läßt,
berücksichtigt und durch die Gesamtzuflußrate Qzu divi
diert, um das Abflußverhältnis α zu definieren (d. h.
α = ΣQab1(n)/Qzu), worin ΣQab1(n) gegebenenfalls im
wesentlichen als eine integrierte Abflußrate infolge
der Zwangsüberführungsfunktionen von einer Mehrzahl von
(n) Typen von Rückführungsnuten von unterschiedlicher
Gestalt etc. betrachtet werden soll.
Indem das Überführungsvermögen der Zuführungsmittel und
das Überführungsvermögen der Rückführungsmittel
(insbesondere der Rückführungsnut) so gesetzt werden,
daß das Abflußverhältnis α nicht mehr als 0,92 beträgt,
kann die Wirksamkeit (oder der Wirkungsgrad) der Wärme
erzeugung in dem Wärmeerzeugungsbereich so gesetzt wer
den, daß sie nicht weniger als das erforderliche Niveau
beträgt, während gleichzeitig sowohl das Gleichgewicht
zwischen der Zufluß- und Abflußrate des viskosen Fluids
in den bzw. aus dem Wärmeerzeugungsbereich wie auch der
richtige Ersatz/Umlauf sichergestellt sind.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen in Verbin
dung mit der beigefügten zeichnerischen Darstellung
noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Wärmeerzeugers für Fahr
zeuganwendungen gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie X-X in Fig. 1;
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Scheibenrotors;
Fig. 4 eine Seitenansicht einer vorderen Trennplatte, bei
Betrachtung von deren Rückseite;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer hinteren Trennplatte, von
deren Rückseite aus gesehen;
Fig. 6 eine Vorderansicht einer hinteren Trennplatte vom
vorderen Ende aus gesehen, im an dem Fahrzeugaufbau
montierten Zustand;
Fig. 7 eine Vorderansicht entsprechend Fig. 5, welche einen
Wärmeerzeuger für Fahrzeuganwendungen gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung darstellt;
Fig. 8 eine Vorderansicht einer hinteren Trennplatte vom
vorderen Ende aus gesehen, im an dem Fahrzeugaufbau
montierten Zustand;
Fig. 9 einen Graphen, der das Abflußverhältnis gegen die
Wärmeerzeugungsleistung für jedes Arbeitsmodell ver
anschaulicht.
Im folgenden werden erfindungsgemäße Ausführungsformen
eines Wärmeerzeugers für Fahrzeuganwendungen beschrie
ben.
Gemäß Fig. 1 umfaßt ein Wärmeerzeuger für Fahrzeugan
wendungen einen vorderen Gehäusekörper 1, eine vordere
Trennplatte 2, eine hintere Trennplatte 3 und einen
hinteren Gehäusekörper 4, die zusammengenommen ein Ge
häuse des Wärmeerzeugers bilden.
Der vordere Gehäusekörper 1 weist einen nach vorne ste
henden hohlen, zylindrischen Vorsprung 1a auf und einen
zylindrischen Teil 1b, der sich in großbogiger Form vom
basisseitigen Ende des Vorsprungs 1a nach hinten er
streckt. Der hintere Gehäusekörper 4 ist in Form einer
Abdeckung vorgesehen, welche die Öffnung des zylindri
schen Teils 1b bedeckt. Der vordere Gehäusekörper 1 und
der hintere Gehäusekörper 4, mit der vorderen Trenn
platte 2 und der hinteren Trennplatte 3 in dem zylin
drischen Teil 1b des vorderen Gehäusekörpers 1 mon
tiert, sind durch eine Mehrzahl von Schrauben 5 mitein
ander verbunden. Die vordere Trennplatte 2 und die hin
tere Trennplatte 3 weisen jeweils einen ringförmigen
Rand 21, 31 an ihrem Außenumfangsbereich auf. Die Rän
der 21, 31 werden zwischen den durch die Schrauben 5
miteinander verbundenen Gehäusekörpern 1, 4 gehalten,
so daß die Trennplatten 2, 3 unbeweglich in dem Gehäuse
angeordnet sind.
Das hintere Ende der vorderen Trennplatte 2 bildet ei
nen Rücksprung auf einer dem Rand 21 gegenüberliegenden
Seite, und durch Ausnutzung dieses rückspringenden Be
reichs wird der Wärmeerzeugungsbereich 7 des Arbeits
raums 6 zwischen der vorderen und hinteren Trennplat
te 2, 3 definiert. Das hintere Ende der vorderen Trenn
platte 2 weist eine Endfläche (hintere Endfläche) 24
auf, die dem Boden des rückspringenden Bereichs ent
spricht (Fig. 4). Diese Endfläche 24 wirkt als Trenn
wandung zum Definieren des Arbeitsraums 6. Wie in
Fig. 1 gezeigt, umfaßt die vordere Trennplatte 2 einen
Stützzylinderteil 22, der nach der Plattenmitte zu an
der vorderen Seite gebildet ist, und eine Mehrzahl von
Führungsrippen 23, die sich in Form von konzentrischen
Bögen in Umfangsrichtung längs der äußeren Umfangs
oberfläche des Stützzylinderteils 22 erstrecken. Ein
Teil des Stützzylinders 22 der vorderen Trennplatte 2
ist in dem vorderen Gehäusekörper 1 gefügt, so daß er
eng mit dem Innenwandbereich des vorderen Gehäusekör
pers 1 in Berührung steht. Als Folge davon entsteht ein
vorderer Wasserkühlmantel FW, der einen Wärmestrah
lungsraum darstellt, benachbart zur vorderen Seite des
Wärmeerzeugungsbereichs 7 des Arbeitsraums zwischen dem
Innenwandbereich des vorderen Gehäusekörpers 1 und dem
Körper der vorderen Trennplatte 2. In diesem vorderen
Wasserkühlmantel FW wirken der Rand 21, der Stützzylin
der 22 und die Führungsrippen 23 als Wandung zum Führen
der Strömung des Umlaufwassers, welches das umlaufende
Fluid repräsentiert (und bei dem es sich beispielsweise
um Motorkühlwasser handeln kann), und stellen den Strömungspfad
für das Umlaufwasser in dem vorderen Wär
mestrahlungsraum FW.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, umfaßt die hintere
Trennplatte 3 zusätzlich zu dem Rand 31 an ihrem hinte
ren Ende einen nach der Plattenmitte zu ausgebildeten
zylindrischen Teil 32 und eine Mehrzahl von Führungs
rippen 33, die sich in Form von konzentrischen Bögen in
Umfangsrichtung längs der äußeren Umfangsoberfläche des
zylindrischen Bereichs 32 erstrecken. Mit den Trenn
platten 2, 3 zwischen dem vorderen und hinteren Gehäu
se 1, 4 gehalten, steht der zylindrische Teil 32 der
hinteren Trennplatte 3 in engem Kontakt mit der ring
förmigen Wandung 4a des hinteren Gehäusekörpers 4. Als
Folge davon entsteht ein hinterer Wasserkühlmantel RW,
der einen Wärmestrahlungsraum darstellt, benachbart zu
der hinteren Seite des Wärmeerzeugungsbereichs 7 des
Arbeitsraums und dem Speicherbereich 8 des Arbeits
raums 6 in dem zylindrischen Bereich 32 zwischen dem
Körper der hinteren Trennplatte 3 und dem hinteren Ge
häusekörper 4. In diesem hinteren Wasserkühlmantel RW
wirken der Rand 31, der zylindrische Teil 32 und die
Führungsrippen 33 als eine Wandung zum Führen der Strö
mung des Umlaufwassers, welches das umlaufende Fluid
repräsentiert, und stellen den Strömungspfad für das
Umlaufwasser in dem hinteren Wärmestrahlungsraum RW.
Ferner ist eine Endfläche (vordere Endfläche) 34 an dem
vorderen Ende der hinteren Trennplatte 3 vorgesehen
(Fig. 5). Diese Endfläche wirkt als Trennwandung für
den Arbeitsraum 6.
Wie Fig. 2 zeigt, sind eine Zuleitungsöffnung 12 zum
Einführen des Umlaufwassers von dem Heizkreis 11 des
Fahrzeug-Klimatisierungssystems zu dem vorderen und
hinteren Wasserkühlmantel FW, RW und eine Ableitungs
öffnung 13 zum Abführen des Umlaufwassers von dem vor
deren und hinteren Wasserkühlmantel FW, RW zu dem Heiz
kreis 11 nebeneinander an der Seitenwand des vorderen
Gehäusekörpers 1 angeordnet. Das Umlaufwasser zir
kuliert über diese Öffnungen zwischen den zwei Wasser
kühlmänteln FW, RW und dem Heizkreis 11 des Wärmeerzeu
gers.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist in dem vorderen Gehäuse
körper 1 und der vorderen Trennplatte 2 die Antriebs
welle 16 in Lagern 14, 15 drehbar gelagert. Das zwi
schen der inneren Umfangsoberfläche des Stützzylin
ders 22 und der äußeren Umfangsoberfläche der Antriebs
welle 16 angeordnete Lager 15 ist ein Lager mit einer
Abdichtung und dichtet gegen den vorderen Teil des Wär
meerzeugungsbereichs 7 ab. Ein Rotor 17 von im wesent
lichen scheibenförmiger Gestalt ist im hinteren End
bereich der Antriebswelle 16 befestigt. Dieser Rotor 17
ist in dem Wärmeerzeugungsbereich 7 so angeordnet, daß
ein sehr kleiner Zwischenraum (fluiddichter Spalt) zwi
schen der vorderen Endfläche (Scherfläche) des Rotors
und der hinteren Endfläche 24 der vorderen Trennplat
te 2 sowie zwischen der hinteren Endfläche
(Scherfläche) des Rotors und der vorderen Endfläche 34
der hinteren Trennplatte 3 sichergestellt ist.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Scheibenteil des Ro
tors 17 mit einer Mehrzahl von vertieften Aussparun
gen 17a ausgeführt, die eine leichte Neigung in radia
ler Richtung aufweisen. Jede vertiefte Aussparung 17a
bildet in ihrem der Mitte zuliegenden Teil eine nut-
oder rillenartige Vertiefung und in ihrem außen
umfangsnahen Teil eine eindeutige Aussparung. Durch die
vertiefte Aussparung 17a wird die auf das viskose Fluid
in dem Wärmeerzeugungsbereich 7 bei der Drehung des Ro
tors ausgeübte Scherwirkung verbessert und gleichzeitig
die Überführung des viskosen Fluids zu dem Außenumfang
des Wärmeerzeugungsbereichs gefördert. Ferner sind eine
Mehrzahl von Verbindungslöchern 17b in Längsrichtung
durch den Rotor hindurch in der Nähe des Zentrums des
Rotors 17 vorgesehen. Diese Verbindungslöcher 17b er
leichtern den Übertritt des viskosen Fluids zwischen
dem vorderen und hinteren Teil des Wärmeerzeugungsbe
reichs 7 mit dem dazwischenliegenden Rotor.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist eine Riemenscheibe 19
durch eine Schraube 18 am vorderen Endbereich der An
triebswelle 16 befestigt. Die Riemenscheibe 19 ist mit
dem Fahrzeugmotor E operativ verbunden, welcher - über
einen Riemen 19a - eine externe Antriebsquelle bereit
stellt. Bei Betrieb des Motors E wird der Rotor 17 über
die Riemenscheibe 19 und die Antriebswelle 16 in Rota
tion versetzt. Die Querschnittsgestalten von Rotor 17,
Wärmeerzeugungsbereich 7 und Speicherbereich 8 senk
recht zur Drehachse C der Antriebswelle 16 sind konzen
trisch um die Drehachse C angeordnet.
Wie in den Fig. 1, 2 und 5 gezeigt, weist der mitti
ge Bereich der hinteren Trennplatte 3 eine Grenzflä
chenöffnung 9 auf, um eine Verbindung zwischen dem Wär
meerzeugungsbereich 7 und dem Speicherbereich 8 in dem
Grenzflächenbereich zwischen den Bereichen 7 und 8 her
zustellen. Die Bereiche 7, 8 und die Grenzflächenöff
nung 9 bilden einen Arbeitsraum 6. Weiter ist, wie in
Fig. 1 gezeigt, der mittige Bereich des hinteren Gehäu
sekörpers 4 nach hinten vortretend ausgeführt, um die
Kapazität des Speicherbereichs 8 so weit wie möglich zu
vergrößern, und der mittige Bereich des hinteren Gehäu
sekörpers 4 weist einen mittigen Vorsprung 4b auf, der
von der vorderen Seite des Gehäusekörpers 4 weg in den
Speicherbereich 8 ragt. Dieser mittige Vorsprung 4b ist
mit einer durch ihn hindurchgehenden Ein
spritzöffnung 4c versehen, die den Speicherbereich 8
mit der äußeren Umgebung verbindet. Diese Einspritzöff
nung 4c ist dafür vorgesehen, die erforderliche Menge
an Siliconöl (viskosem Fluid) in den Arbeitsraum 6 mit
Hilfe eines Injektors (nicht gezeigt) einzuspritzen,
und wird nach erfolgter Einbringung des Öls mit einer
Schraube 10 über eine Dichtungsscheibe verschlossen.
Diese Hälfte des Speicherbereichs 8 bildet einen ring
förmigen, rückspringenden Bereich, der definiert ist
durch die innere Umfangsoberfläche der ringförmigen
Wandung 4a, die äußere Umfangsoberfläche des mittigen
Vorsprungs 4b und die vordere Oberfläche des hinteren
Gehäusekörpers 4.
Wie in den Fig. 2 und 5 gezeigt, ist die Grenzflä
chenöffnung 9 von im wesentlichen halbkreisförmiger Gestalt,
und ihre bogenartige Kontur verläuft längs des
Teilkreises D1 mit einem bestimmten Radius um die Dreh
achse C. Der Radius des Teilkreises D1 liegt im Bereich
von 3/10 bis 5/10 (oder noch bevorzugter bei ca. 4/10)
des Radius des Rotors 17. Eine im wesentlichen runde
Überführungsöffnung 35, die sich außerhalb des Teil
kreises D1 erstreckt, ist als Aussparung in der hinte
ren Trennplatte 3 an einem Ende des Bogens der Grenz
flächenöffnung 9 ausgebildet. Andererseits steht eine
im wesentlichen rechteckige vortretende Wandung 36 von
der inneren Umfangsoberfläche des zylindrischen
Teils 32 der hinteren Trennplatte 3 weg. Die Höhe bzw.
Tiefe des Vorsprungs der vortretenden Wandung 36 ent
spricht im wesentlichen dem Radius des Teilkreises D1.
Anders ausgedrückt: der Teil des Teilkreises D1, der
nach Berücksichtigung der vortretenden Wandung 36 ver
bleibt, bildet die Grenzflächenöffnung 9
(einschließlich der Überführungsöffnung 35).
Wenn die erforderliche Menge an Siliconöl in den Ar
beitsraum 6 eingebracht ist, stehen das in dem Wärmeer
zeugungsbereich 7 vorliegende Öl und das Öl im Spei
cherbereich 8 durch den Teil der Grenzflächenöffnung 9,
der unter dem Ölspiegel L liegt (Fig. 6), miteinander
in Verbindung. Somit überträgt die Grenz
flächenöffnung 9 unterhalb des Ölspiegels L den Rotati
onseffekt des Rotors 17 von dem Öl in dem Wärmeerzeu
gungsbereich 7 auf das Öl in dem Speicherbereich 8, wo
durch im wesentlichen eine rotationsübertragende Flüs
sigphasen-Einheit gebildet wird, um eine freifließende
Ölströmung in dem Speicherbereich hervorzurufen.
Die vortretende Wandung 36 weist einen Seitenbereich k
benachbart zu der Überführungsöffnung 35 auf. Dieser
Seitenbereich k liegt stromab der Überführungsöff
nung 35 in dem im Speicherbereich 8 fließenden Silicon
öl. Dementsprechend wirkt der Seitenbereich k als Füh
rung, um die Richtung der Ölströmung in dem Speicherbe
reich 8 zu ändern und das Siliconöl durch die Über
führungsöffnung 35 zu dem Wärmeerzeugungsbereich 7 zu
lenken.
Des weiteren, wie in den Fig. 1, 2 und 5 darge
stellt, ist in dem Speicherbereich 8 zusätzlich zu dem
Seitenbereich k der vortretenden Wandung 36 ein Gitter
oder Schirm 41 vorgesehen. Der Schirm 41 ist von dem
Seitenbereich k nach hinten wegstehend auf der Rücksei
te der vortretenden Wandung 36 (der Oberfläche, die dem
Speicherbereich 8 zuliegt) angeordnet. Der Schirm 41
erstreckt sich in der gleichen Richtung wie die Zu
führungsnut (Fig. 5) und weist ferner eine axiale Länge
auf, die etwas kleiner ist als die axiale Länge des
Speicherbereichs 8, wie in Fig. 1 dargestellt. Bei der
Drehung des Rotors 17 wird die freifließende Siliconöl
strömung in dem Speicherbereich 8, nach Stoß gegen den
Schirm 41, in Axialrichtung den Schirm entlang umge
lenkt. Das Siliconöl wird also zwangsweise in Richtung
der Überführungsöffnung 35 geführt. Im einzelnen wirkt
der Schirm 41 ebenfalls als Führung, um das Siliconöl
durch die Überführungsöffnung 35 zu dem Wärmeerzeu
gungsbereich 7 zu lenken, indem die Richtung der auf
den Schirm 41 in dem Speicherbereich 8 auftreffenden
Ölströmung geändert wird. Somit unterstützt der
Schirm 41 die Funktion des Seitenbereichs k der vortre
tenden Wandung 36.
Wie in Fig. 5 gezeigt, sind eine Mehrzahl von Effekt-
verbessernden Nuten 37 mit radialer Erstreckung als
Vertiefungen um die Drehachse C an der vorderen Endflä
che 34 der hinteren Trennplatte 3 vorgesehen. Diese Ef
fekt-verbessernden Nuten 37 sind in Form von abwech
selnd kurzen und langen, zueinander benachbarten Nuten
ausgeführt und so angeordnet, daß der Abstand zwischen
den einander benachbarten Nuten 37 im Gebiet des äuße
ren Umfangs des Wärmeerzeugungsbereichs 7 vergleichs
weise klein ist. Durch diese Effekt-verbessernden Nu
ten 37 wird der Schereffekt des Rotors 17 auf das in
dem fluiddichten Spalt des Wärmeerzeugungsbereichs 7
befindliche Siliconöl verbessert und dabei gleichzeitig
der Wärmeübertragungseffekt von dem Wärme
erzeugungsbereich 7 auf die Wärmestrahlungsräume FW, RW
dadurch verbessert, daß eine größere Wärmeübertragungs
fläche erzielt wird. Andererseits ist, wie in Fig. 4
gezeigt, die hintere Endfläche 24 der vorderen Trenn
platte 2 gleichermaßen mit einer Mehrzahl von Effekt-
verbessernden Nuten 25 als Vertiefungen versehen, ähn
lich den Effekt-verbessernden Nuten 37. Die Effekt-
verbessernden Nuten 25 haben die gleiche Funktion wie
die Effekt-verbessernden Nuten 37.
Nach Fig. 5 weist die vordere Endfläche 34 der hinteren
Trennplatte 3 ferner eine vertiefte Zuführungsnut 38
und eine Rückführungsnut 39 auf. Die Zuführungsnut 38
ist gegen die diametrale Linie L1 in Rotordrehrichtung
vorwärts geneigt (Fig. 6), und ihr basisseitiger Be
reich steht mit der Überführungsöffnung 35 in Verbin
dung. Andererseits ist die Rückführungsnut 39 gegen die
diametrale Linie L1 in Rotordrehrichtung rückwärts ge
neigt (Fig. 6), und ihr basisseitiger Bereich hat un
mittelbaren Anschluß an den bogenartigen Teil der
Grenzflächenöffnung 9. Die Zuführungsnut 38 führt das
von dem Speicherbereich 8 durch die Überführungsöff
nung 35 zufließende Siliconöl nach dem äußeren Umfangs
bereich des Wärmeerzeugungsbereichs 7. Die Rückfüh
rungsnut 39 dagegen führt das Siliconöl von dem äußeren
Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbereichs 7 zu der
Grenzflächenöffnung 9. Zwischen den jeweiligen Tiefen
der drei Arten von Nuten, die in der Endfläche 34 der
hinteren Trennplatte 3 gebildet sind, nämlich den Ef
fekt-verbessernden Nuten 37 (Tiefe d1), der Zuführungs
nut 38 (Tiefe d2) und der Rückführungsnut 39
(Tiefe d3), besteht die Beziehung d1 < d3 < d2.
Der Arbeitsraum 6, der den Wärmeerzeugungsbereich 7,
den Speicherbereich 8 und die Grenzflächenöffnung 9 um
faßt, bildet einen fluiddichten Innenraum des Gehäuses
des Wärmeerzeugers. Wie im vorstehenden beschrieben,
kann in den Arbeitsraum 6 eine bestimmte Menge an Sili
conöl, welches ein viskoses Fluid repräsentiert, einge
bracht werden. Die Menge des so eingefüllten Siliconöls
bei Normaltemperatur wird so bestimmt, daß sie 40% bis
95% des verfügbaren Volumens in dem Arbeitsraum 6 be
trägt, unter Berücksichtigung der Wärmedehnung des Öls
infolge seiner Erwärmung durch Scherung. Noch bevorzug
ter wird die Ölmenge in der Weise bestimmt, daß der Ölspiegel
L in dem Speicherbereich 8 bei stillstehendem
Rotor 17 mindestens in gleicher Höhe wie die Drehach
se C steht. Damit enthält zumindest in dem Spei
cherbereich 8 und in der Grenzflächenöffnung 9 die un
tere Hälfte unterhalb des Ölspiegels L den Flüssigpha
senanteil des Siliconöls, während im restlichen Teil
oberhalb des Ölspiegels L ein Gasphasenanteil in Form
von Luft oder Inertgas existiert. Hierbei kann der
Speicherbereich 8 auch viel mehr von dem Siliconöl auf
nehmen, als das Volumen des fluiddichten Spaltes zwi
schen den Trennwänden 24, 34 des Arbeitsraums und dem
Rotor 17 in dem Wärmeerzeugungsbereich 7. Es sei ange
merkt, daß ungeachtet dieses ziemlich kleinen Ölfüll
grades das Siliconöl unterhalb des Flüssigkeitsspie
gels L in dem Wärmeerzeugungsbereich 7 infolge seiner
Dehnviskosität durch den Rotor 17 über die Flüssig
keitsspiegelhöhe L angehoben wird und den gesamten
fluiddichten Spalt gleichförmig bedeckt.
Die grundlegende Arbeitsweise dieses Wärmeerzeugers ist
wie folgt. Durch die gemeinsame Drehung von Antriebs
welle 16 und Rotor 17 bei Betrieb des Motors E gelangt
das Siliconöl unter den Einfluß scherender Kräfte und
entwickelt Wärme in dem fluiddichten Spalt an jeder
Endfläche (Scherfläche) des Rotors 17 und den Trennwän
den 24, 34 des Wärmeerzeugungsbereichs 7. Die in dem
Wärmeerzeugungsbereich 7 erzeugte Wärme geht durch die
Trennplatten 2, 3 auf das in dem vorderen und hinteren
Wasserkühlmantel FW, RW strömende Umlaufwasser über.
Das durch die Kühlmäntel FW, RW erwärmte Umlaufwasser
wird zum Beheizen des Fahrgastraums durch den Heiz
kreis 11 verwendet.
Während der Rotor 17 in dem Wärmeerzeuger angetrieben
wird, wird der Effekt der Rotation des Rotors 17 in dem
Wärmeerzeugungsbereich 7, d. h. der Bewegungseffekt des
sich drehenden Rotors 17, durch den Siliconöl-
Flüssigphasenteil unterhalb des Flüssigkeitsspiegels L
der Grenzflächenöffnung 9 auf das Öl in dem Speicherbe
reich 8 übertragen. Nun setzt eine freifließende Strö
mung des Öls in der gleichen Richtung in dem Speicher
bereich 8 ein, und der größte Teil des freifließenden
Öls trifft gegen die in dem Öl unter dem Flüssigkeits
spiegel L eingetauchten Führungseinheiten
(Seitenbereich k der vortretenden Wandung und
Schirm 41) und erfährt eine Änderung der Strömungs
richtung, so daß also das Öl zwangsweise in Richtung
der Überführungsöffnung 35 gelenkt wird. Das durch die
Überführungsöffnung 35 zu dem Wärmeerzeugungsbereich 7
geleitete Öl wird von der Zuführungsnut 38 zu dem äuße
ren Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbereichs 7 ge
führt (dem Gebiet, wo eine relativ intensive Wärmeer
zeugung stattfindet), wobei es gleichzeitig den ganzen
fluiddichten Spalt gleichförmig bedeckt. Im einzelnen
bilden die Überführungsöffnung 35, der Seitenbereich k
der vortretenden Wandung 36, der Schirm 41 und die Zu
führungsnut 38 unterhalb des Flüssigkeitsspiegels L Zu
führungsmittel zum Überführen des viskosen Fluids von
dem Speicherbereich 8 zu dem Wärmeerzeugungsbereich 7.
Das Siliconöl, das nun den ganzen Wärmeerzeugungsbe
reich 7 gleichförmig bedeckt, wird durch den Gasphasen
teil der Grenzflächenöffnung 9 oberhalb des Flüssig
keitsspiegels L zum Speicherbereich 8 zurückgeführt.
Der größte Teil des Öls in dem Wärmeerzeugungsbereich 7
jedoch wird von der Rückführungsnut 39 bei der Rotation
des Rotors 17 aufgefangen und zu dem Speicherbereich 8
durch den Gasphasenteil der Grenzflächenöffnung 9 und
den basisseitigen Bereich der Rückführungsnut 39 ober
halb des Flüssigkeitsspiegels L zurückgeführt. Im ein
zelnen bilden der Gasphasenteil der Grenzflächenöff
nung 9 und die Rückführungsnut 39 die Rückführungsmit
tel zum Überführen des viskosen Fluids von dem Wärmeer
zeugungsbereich 7 zu dem Speicherbereich 8. Auf diese
Weise bilden die Überführungsöffnung 35 und andere Bau
teile unterhalb des Flüssigkeitsspiegels L einen Öl
zuführungspfad von dem Speicherbereich 8 zu dem Wärme
erzeugungsbereich 7, während die Grenzflächenöffnung 9
oberhalb des Flüssigkeitsspiegels L im wesentlichen ei
nen Ölrückführungspfad von dem Wärmeerzeugungsbereich 7
zu dem Speicherbereich 8 bildet. Demnach wird, solange
sich der Rotor 17 in Rotation befindet, der Er
satz/Umlauf des viskosen Fluid zwischen dem Spei
cherbereich 8 und dem Wärmeerzeugungsbereich 7 des Ar
beitsraums 6 aufrechterhalten.
Es wird nun das Abflußverhältnis α und das Gleichge
wicht von Zufluß und Abfluß des viskosen Fluids zwi
schen dem Wärmeerzeugungsbereich 7 und dem Speicherbe
reich 8 erörtert, mit der Annahme, der Wärmeerzeuger
sei an dem Fahrzeugaufbau unter dem Anordnungswinkel
nach Fig. 6 montiert, und der Flüssigkeitsspiegel L des
Öls liege in der durch die Strich-Zweipunktlinie be
zeichneten Höhe.
Die wichtigsten treibenden Faktoren, damit eine Ölströ
mung von dem Speicherbereich 8 durch die Überführungs
öffnung 35 und die Zuführungsnut 38 in den Wärmeerzeu
gungsbereich 7 auftreten kann, umfassen die Zwangsüber
führungsfunktion der Zuführungsnut 38 bei sich drehen
dem Rotor (Qzu1), das im Eintrittspunkt C1 der Zufüh
rungsnut 38 unter dem Flüssigkeitsspiegel L wirkende
Gewicht des Öls in dem Speicherbereich (Qzu2) und der
Druckgradient zwischen den Enden der Zuführungsnut 38
(Qzu3). Die Summe dieser drei treibenden Faktoren er
gibt die Gesamtzuflußrate (Qzu) in den Wärmeerzeugungs
bereich 7 (Gleichung (1)).
Qzu = Qzu1 + Qzu2 + Qzu3 (1)
Bezugnehmend auf Fig. 6 sei das Zentrum C1 der Überfüh
rungsöffnung 35 als Basispunkt (Eintrittspunkt) der Zu
führungsnut 38 betrachtet, und der Basispunkt
(Austrittspunkt) der Rückführungsnut 39 liege bei C2;
die Punkte C1 und C2 befinden sich dann auf dem Teil
kreis D1, und die Punkte C1, C und C2 befinden sich auf
der vertikalen, ersten diametralen Linie L1. L2 ist die
Mittellinie der Zuführungsnut 38, welche die erste dia
metrale Linie L1 im Eintrittspunkt C1 schneidet. Bei
sich drehendem Rotor 17 beschreibt der äußerste Um
fangsrand des Rotors die bogenartige oder gekrümmte
Bahn D2, in Fig. 6 mit unterbrochener Linie gezeichnet.
Der Schnittpunkt zwischen der gekrümmten Bahn D2 und
der Nut-Mittellinie L2 sei C3. Dann ist L3 die zweite
diametrale Linie, welche den Schnittpunkt C3 und das
Drehachsenzentrum C miteinander verbindet. Bei sich
drehendem Rotor 17 beschreibt ein Punkt P (nicht ge
zeigt) auf dem Rotor gegenüber dem Eintrittspunkt C1
der Zuführungsnut 38 eine Bahn, die sich mit dem Teil
kreis D1 überlappt. Mit der Annahme, der Radius des
durch den Punkt P auf dem Rotor beschriebenen Kreises
sei a, entspricht der Radius a dem Abstand zwischen C1
und C, der als Nuteintrittsradius betrachtet werden
soll. Weiter vorausgesetzt, der Radius des Rotor 17
sei b, so entspricht der Radius b dem Abstand zwischen
C3 und C, der als dem Rotorradius entsprechender Radius
bezeichnet werden soll. Weiter sei der durch die erste
diametrale Linie L1 und die Nutmittellinie L2 gebildete
Winkel (nomineller Nutwinkel) θi, und der durch die
Nutmittellinie L2 und die zweite diametrale Linie L3
gebildete Winkel (effektiver Nutwinkel am dem Rotorra
dius entsprechenden Radius) sei θo. Ferner sei das Ver
hältnis Kreisumfang zu Kreisdurchmesser π, die Winkel
geschwindigkeit des Rotors 17 sei Ω, die Breite der
Zuführungsnut 38 sei w, und die Tiefe der Zuführungs
nut 38 sei h. Strenggenommen ist die Nuttiefe h die
Tiefe von der Endfläche 34 bis zur Bodenfläche der
Nut 38, plus des Zwischenraums zwischen der Endflä
che 34 und der Scherfläche des Rotors 17. Indes ist
dieser Zwischenraum so klein, daß seine Berücksichtigung
für die Berechnung der Nuttiefe h impraktikabel
ist.
Die mittlere Geschwindigkeit v1 des sich von Punkt C1
nach C3 die Zuführungsnut 38 entlang bewegenden Öls und
die Flußrate Qzu infolge der Zwangsüberführungsfunktion
der Zuführungsnut 38 ergeben sich aus den folgenden
Gleichungen (2) und (3).
v1 = (Ω/2) × (a.cos(π/2 - θi) + b.cos(π/2 - θo))/2 (2)
Qzu1 = wh × v1
= whΩ(a.cos(π/2 - θi) + b.cos(π/2 - θo))/4 (3)
Wie in Fig. 6 gezeigt, wird die Höhe des Ölspiegels L
in dem Speicherbereich 8 auf Basis des Eintritts
punkts C1 der Zuführungsnut 38 als H angenommen. Die
Schwerebeschleunigung sei g. Dann ergeben sich die Ge
schwindigkeit v2 des Öls infolge seines Eigengewichts
im Eintrittspunkt C1 und die Flußrate Qzu2 des Öls in
folge seines Eigengewichts im Eintrittspunkt C1 aus den
Gleichungen (4) und (5).
v2 = (2gH)1/2 = √2gH (4)
Qzu2 = wh × v2 = wh√2gH (5)
Weiter sei Po der Druck des Flüssigphasenteils am äuße
ren Umfang des Wärmeerzeugungsbereichs 7, Pi sei der
Druck des Gasphasenteils des Speicherbereichs 8, ΔP
(= Po - Pi) sei die Druckdifferenz zwischen Po und Pi,
ρ sei die Dichte des Siliconöls und µ sei die Viskosi
tät des Siliconöls. Der Druck an der Stelle C1 auf der
Seite des Speicherbereichs 8 ist gegeben als
(Pi + ρgH). Weiter ergibt sich die Flußrate Qzu3 infol
ge des Druckgradienten zwischen den Enden der Zufüh
rungsnut 38 bei sich drehendem Rotor aus Gleichung (6).
Qzu3 = -{wh3(Po - (Pi + ρgH))}/12µ(b - a)
= -(wh3(ΔP - ρgH))/12µ(b - a) (6)
Da die Gleichung (6) einen negativen Wert annimmt,
wirkt der Druckgradient der Richtung des Ölflusses von
dem Speicherbereich 8 zu dem Wärmeerzeugungsbereich 7
entgegen.
Die wichtigsten treibenden Faktoren in Verbindung mit
dem Ölfluß aus dem Wärmeerzeugungsbereich 7 durch die
Rückführungsnut 39 oder dergleichen zu dem Speicherbe
reich 8 umfassen die Zwangsüberführungsfunktion der
Rückführungsnut 39 bei sich drehendem Rotor (Qab1) und
den Druckgradienten zwischen den Enden der Rückfüh
rungsnut 39 (Qab2). Die Summe dieser zwei treibenden
Faktoren ergibt die Gesamtabflußmenge (Qab) von dem
Wärmeerzeugungsbereich 7 (Gleichung (7)).
Qab = Qab1 + Qab2 (7)
Wie oben bereits ausgeführt, bezeichnet C2 in Fig. 6
den Basispunkt (Austrittspunkt) der Rückführungsnut 39
auf der vertikalen, ersten diametralen Linie L1. L4 ist
die Mittellinie der Rückführungsnut 39, welche die er
ste diametrale Linie L1 im Austrittspunkt C2 kreuzt.
Der Schnittpunkt zwischen der vom äußersten Umfangsrand
des Rotors beschriebenen gekrümmten Bahn D2 und der
Nut-Mittellinie L4 sei C4. L5 ist die dritte diametrale
Linie, welche den Schnittpunkt C4 und die Drehachse C
miteinander verbindet. Bei sich drehendem Rotor 17 be
schreibt ein Punkt P (nicht gezeigt) auf dem Rotor ge
genüber dem Austrittspunkt C2 der Rückführungsnut 39
eine mit dem Teilkreis D1 überlappte Bahn. Der Radius
des durch den Punkt P auf dem Rotor beschriebenen Krei
ses sei a. Dann entspricht a dem Abstand zwischen C
und C2, der als "Nutaustrittsradius" betrachtet werden
soll. Weiter entspricht der Radius b des Rotors 17 dem
Abstand zwischen C und C4, der als "dem Rotorradius
entsprechender Radius" zu verstehen ist. Der zwischen
der ersten diametralen Linie L1 und der Nutmittelli
nie L4 gebildete Winkel (nomineller Nutwinkel) sei θi',
und der Winkel zwischen der Nutmittellinie L4 und der
dritten diametralen Linie L5 (effektiver Nutwinkel am
dem Rotorradius entsprechenden Radius) sei θo'. Ferner
sei Ω die Winkelgeschwindigkeit des Rotors 17, w' sei
die Breite der Rückführungsnut 39, und h' sei die Tiefe
der Rückführungsnut 39. Die Tiefe h' ist streng be
trachtet die Tiefe von der Endfläche 34 bis zur Boden
fläche der Nut 39, plus des Zwischenraums zwischen der
Endfläche 34 und der Scherfläche des Rotors 17. Der
Zwischenraum ist jedoch so klein, daß es impraktikabel
ist, den Zwischenraum bei der Bestimmung der Nuttie
fe h' zu berücksichtigten.
Damit werden die mittlere Geschwindigkeit v3 des sich
von Punkt C4 nach Punkt C2 die Rückführungsnut 39 ent
lang bewegenden Öls und die Flußrate Qab1 infolge der
Zwangsüberführungsfunktion der Rückführungsnut 39 durch
die folgenden Gleichungen (8) und (9) ausgedrückt.
v3 = (Ω/2) × (a.cos(π/2 - θi') + b.cos(π/2 - θo'))/2 (8)
Qab1 = w'h' × v3
= (w'h'Ω)(a.cos(π/2 - θi') + b.cos(π/2 - θo'))/4 (9)
Wie im oben erwähnten Fall ergibt sich mit der Annahme,
die Druckdifferenz zwischen dem Druck Po des Flüssig
phasenteils am äußeren Umfang des Wärmeerzeugungsbe
reichs 7 und dem Druck Pi des Gasphasenteils des Spei
cherbereichs 8 sei ΔP (= Po - Pi), die Flußrate Qab2
infolge des Druckgradienten zwischen den Enden der
Rückführungsnut 39 aus der untenstehenden Glei
chung (10).
Qab2 = (w'h'3(Pi - Po))/12µ(b - a)
= (w'h'3ΔP)/12µ(b - a) < 0 (10)
Bei im Beharrungszustand und mit stabiler Wärmeerzeu
gungsleistung laufendem Wärmeerzeuger sind der Gesamt
zufluß und der Gesamtabfluß im Gleichgewicht
(Qzu = Qab). Solange dieses Gleichgewicht besteht, gilt
Gleichung (11), die dann umgeschrieben werden kann, um
die Druckdifferenz ΔP zum Ausdruck zu bringen, wie in
der nachstehenden Gleichung (12) gezeigt.
Qzu1 + Qzu2 + Qzu3 = Qab1 + Qab2 (11)
ΔP = {(12µ(b - a))/(wh3 + w'h'3)}(Qzu1 + Qzu2 - Qab1)
+ wh3ρgH/(wh3 + w'h'3) (12)
Die Parameter, umfassend Qzu1 in der Gleichung (3),
Qzu2 in der Gleichung (5), Qab1 in der Gleichung (9)
und ΔP in der Gleichung (12), ausgenommen die Rotor-
Winkelgeschwindigkeit Ω, werden durch die Wahl von Ge
stalt, Lage und Anordnungswinkel jeder Nut sowie Art
und Füllgrad des Öls in der Entwurfsphase eindeutig be
stimmt. In anderen Worten, sobald die geeignet an
genommene Winkelgeschwindigkeit Ω gegeben ist, können
die Werte, welche Qzu1, Qzu2, Qab1 und ΔP umfassen,
rechnerisch bestimmt werden. Nachdem auf diese Weise ΔP
bestimmt wurde, kann auch Qzu3 aus Gleichung (6) be
stimmt werden, so daß die Gesamtzuflußrate Qzu nach
Gleichung (1) aus den Werten Qzu1, Qzu2 und Qzu3 ermit
telt werden kann.
Solange Ersatz/Umauf des Öls in dem Wärmeerzeuger im
Gleichgewicht sind, ist das Verhältnis der Gesamtab
flußrate zur Gesamtzuflußrate (Qab/Qzu) gleich Eins.
Die Beziehung Qab/Qzu = 1 zeigt jedoch einfach das
Gleichgewicht zwischen Zufluß und Abfluß, nicht aber
den Ölfüllgrad (oder Belegungsgrad) des fluiddichten
Spalts des Wärmeerzeugungsbereichs 7. Von den einzelnen
Elementen, welche die Gesamtabflußrate Qab nach Glei
chung (7) ausmachen, kann die Flußrate Qab1 infolge der
Zwangsüberführungsfunktion der Rückführungsnut 39 ein
deutig bestimmt (festgelegt) werden, sobald Gestalt,
Lage und Anordnungswinkel der Rückführungsnut 39 und
die Rotor-Winkelgeschwindigkeit Ω spezifiziert sind.
Dagegen ist die Flußrate Qab2 infolge des Druckgradien
ten proportional zu ΔP (= Po - Pi), wie in Glei
chung (10) gezeigt. Für den Fall, wo der Ölfüllgrad des
fluiddichten Spaltes des Wärmeerzeugungsbereichs 7
100% erreicht hat, ist es jedoch sehr schwierig, die
nachfolgende Änderung des Drucks Po des Flüssigphasen
teils am äußeren Umfang des Wärmeerzeugungsbereichs
vorherzusagen. Im einzelnen ist Qab ein instabiler Fak
tor, der von der Gasphase und vom Ölfüllgrad des Wärme
erzeugungsbereichs 7 beeinflußt wird und einer eindeu
tigen theoretischen Bestimmung nicht zugänglich ist.
Eine Berücksichtigung der Flußrate Qab2, die sehr von
anderen Faktoren abhängig ist, leistet in keinem Fall
einen Beitrag zur charakteristischen Bewertung oder zum
Entwurf des Wärmeerzeugers. Wenn statt dessen ein neuer
charakteristischer Bewertungsindex definiert wird, der
sich auf rechnerischem Wege theoretisch bestimmen läßt,
und wenn die Charakteristika des Wärmeerzeugers mit
Hilfe eines derartigen Index entworfen werden können,
dann kann die Arbeits- und Zeitverschwendung für die
Durchführung von Trial-und-Error-Versuchen unfehlbar
vermieden werden.
In Anbetracht dessen wird in Einklang mit der vorlie
genden Ausführungsform das Abflußverhältnis α wie in
Gleichung (13) dargestellt definiert.
α = Qab1/Qzu = Qab1/(Qzu1 + Qzu2 + Qzu3) (13)
Der Zähler in dieser Gleichung, die das Abflußverhält
nis α definiert, ist die Flußrate Qab1 infolge der
Zwangsüberführungsfunktion der Rückführungsnut 39. Es
versteht sich, daß dies das Resultat daraus ist, daß
von der Gesamtabflußrate Qab nur ein festgelegter Fak
tor (Qab1), unter Ausschluß des Nebenfaktors (Qab2),
benutzt wird. Das so definierte Abflußverhältnis α ist
ein charakteristischer Bewertungsindex, der sich ein
deutig bestimmen läßt, sobald die angenommene Winkelge
schwindigkeit (Ω) des Rotors 17, die Gestalt (h, h',
w, w'), die Lage (a, b) und der Anordnungswinkel (θi,
θi', θo, θo') der Zuführungsnut 38 und der Rückfüh
rungsnut 39 sowie Art (ρ, µ) und Füllgrad (H) des vis
kosen Fluids gewählt sind.
Es wurde experimentell nachgewiesen, daß das Abflußver
hältnis α ein einflußreicher Entwurfsindex zum Einstellen
der Wärmeerzeugungsleistung von Wärmeerzeugern die
ser Art sein kann. Der Graph von Fig. 9 veranschaulicht
die Beziehung zwischen dem berechneten Abflußverhält
nis α und dem tatsächlich gemessenen Betrag der Wärme
erzeugung oder Wärmeerzeugungsleistung bei einer ange
nommenen Drehzahl (Ω = ca. 1400 U/min) für drei Ar
beitsmodelle. In dem Graphen steht das Arbeitsmodell 1
für den Wärmeerzeuger gemäß der ersten Ausführungsform,
und die Arbeitsmodelle 2 und 3 repräsentieren den Wär
meerzeuger gemäß der zweiten Ausführungsform, wie im
weiteren noch beschrieben werden wird. Beim Arbeitsmo
dell 1 beträgt das Abflußverhältnis α 0,84, mit einer
Wärmeerzeugungsleistung von ca. 1,65 kW. Die Wärmeer
zeugungsleistung von 1,65 kW entspricht im wesentlichen
der theoretischen Wärmeerzeugungsleistung für die ange
nommene Drehzahl (Ω = ca. 1400 U/min) bei mit zu fast
100% ölgefülltem fluiddichtem Spalt des Wärmeerzeu
gungsbereichs 7. Weiter ist in dem Graphen das Arbeits
modell 2 mit einem Abflußverhältnis α von 0,92 und ei
ner Wärmeerzeugungsleistung von 1,60 kW verbunden und
das Arbeitsmodell 3 mit einem Abflußverhältnis α von
0,82 und einer Wärmeerzeugungsleistung von 1,65 kW. Was
das Ergebnis des Versuchs an den Arbeitsmodellen 1
bis 3 anbelangt, ist offensichtlich, daß das Abflußver
hältnis α und die Wärmeerzeugungsleistung in umgekehr
ter wechselseitiger Beziehung stehen. Indem der Wärme
erzeuger mit einem Abflußverhältnis α von ca. 0,80 bis
0,86 entworfen wird, kann jedoch die Wärmeerzeugungs
leistung, die im wesentlichen der theoretischen Wärme
erzeugungsleistung bei der angenommenen Drehzahl ent
spricht, sichergestellt werden.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die das Ab
flußverhältnis α definierende Gleichung und Qab2 stets
einen positiven Wert annehmen, ist das Abflußverhält
nis α kleiner als Eins für den Gleichgewichtsfall des
Ersatzes/Umlaufs des Öls (Qab/Qzu = 1). Obschon es un
möglich ist, den Wert zu bestimmen, den Qab2 annehmen
wird, ist leicht abzuschätzen, daß, je kleiner der
Wert α mit der niedrigeren relativen Funktion (Qab) der
Rückführungsnut 39, desto größer die Neigung, daß ein
Mehrzufluß in den Wärmeerzeugungsbereich 7 erfolgt, so
daß Zufluß und Abfluß bei nahezu 100% Ölfüllgrad des
Wärmeerzeugungsbereichs 7 ausgeglichen sein werden. Es
ist ebenfalls leicht abzuschätzen, daß, je näher das
Abflußverhältnis α bei Eins liegt, desto größer die
Möglichkeit, das Gleichgewicht zwischen Zufluß und Ab
fluß zu verwirklichen, ohne 100% Ölfüllgrad des Wärme
erzeugungsbereichs 7 zu erreichen. Das experimentelle
Ergebnis von Fig. 9 stimmt mit dieser Schätzung über
ein.
Die erste Ausführungsform weist die folgenden Vorteile
auf. Durch Festlegung von Gestalt, Lage und Anordnungs
winkel der Zuführungsnut 38 und der Rückführungsnut 39
sowie durch die Wahl der Art und des Füllgrades des
viskosen Fluids in der Weise, daß das Abflußverhält
nis α 0,84 beträgt, kann die Wärmeerzeugungsleistung
des Wärmeerzeugers auf im wesentlichen den gleichen
Wert wie der theoretische Wert für die angenommene
Drehzahl des Rotors 17 gesetzt werden.
Indem der Wärmeerzeuger so entworfen wird, daß das Ab
flußverhältnis 0,84 beträgt, kann der Füllgrad von na
hezu 100% des viskosen Fluids in dem fluiddichten
Spalt des Wärmeerzeugungsbereichs 7 zumindest in dem
Fall erreicht werden, wo der Wärmeerzeuger im Behar
rungszustand mit der angenommenen Drehzahl läuft. An
ders ausgedrückt: der Wirkungsgrad der Wärmeerzeugung
des Wärmeerzeugers kann für Betrieb bei der angenomme
nen Drehzahl maximiert werden.
Das von dem Wärmeerzeugungsbereich 7 zum Speicherbe
reich 8 rückgeführte Siliconöl bleibt für eine bestimm
te Zeitdauer, die der Zykluszeit des Ersatzes/Umlaufs
entspricht, in dem Speicherbereich 8. Das Öl weist un
mittelbar nach seiner Rückführung von dem Wärmeerzeu
gungsbereich 7 eine hohe Temperatur auf. Während der
Zeit, in der das Öl in dem Speicherbereich bleibt, wird
die Wärme jedoch zum Teil auf die Trennelemente
(hintere Trennplatte 3 und hinterer Gehäusekörper 4)
des Speicherbereichs 8 übertragen und dadurch dem Sili
conöl Wärme entzogen. Dementsprechend wird das Hochtem
peratur-Siliconöl abgekühlt ("abgeschreckt") und vor
der Verschlechterung geschützt, die andernfalls durch
ein längerandauerndes Halten der Wärme verursacht wer
den könnte.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine zweite Ausführungsform
der Erfindung. Bei der ersten Ausführungsform ist je
weils eine Zuführungsnut 38 und eine Rückführungsnut 39
an der Endfläche 34 der hinteren Trennplatte 3 vorgesehen.
Demgegenüber weist die zweite Ausführungsform zwei
Paare von Zuführungs- und Rückführungsnuten an der
Plattenendfläche 34 auf, mit entsprechend veränderter
Gestalt der Grenzflächenöffnung 9. Um Wiederholungen
der Beschreibung zu vermeiden, werden nachfolgend vor
nehmlich nur die Punkte behandelt, die sich von der er
sten Ausführungsform unterscheiden. Konfigurationen und
Arbeitsweisen, auf die im folgenden Teil der Beschrei
bung nicht besonders Bezug genommen wird, sollen als
ähnlich den entsprechenden Konfigurationen und Arbeits
weisen der ersten Ausführungsform verstanden werden.
Wie in Fig. 7 gezeigt, verläuft die Kontur der Grenz
flächenöffnung 9 im wesentlichen längs des Teilkrei
ses D1 mit einem bestimmten Radius (a) um die Drehach
se C. Die hintere Trennplatte 3 ist mit zwei Aussparun
gen ausgeführt, die zwei im wesentlichen runde Überfüh
rungsöffnungen 35A, 35B bilden, und zwar so, daß diese
sich außerhalb des Teilkreises D1 erstrecken. Die zwei
Öffnungen 35A, 35B sind im wesentlichen symmetrisch um
einen Punkt auf der Drehachse C angeordnet. Das Zen
trum C1 jeder Öffnung ist auf dem Teilkreis D1 angeord
net, und die beiden Zentren C1 und C liegen auf der er
sten diametralen Linie L1 (Fig. 8).
Wie in Fig. 7 gezeigt, stehen zwei im wesentlichen
rechteckige Wandungen 36A, 36B von der inneren Umfangs
oberfläche des zylindrischen Teils 32 der hinteren
Trennplatte 3 weg. Die beiden vortretenden Wandun
gen 36A, 36B sind im wesentlichen symmetrisch um einen
Punkt auf der Drehachse C angeordnet und erstrecken
sich, sich einander annähernd, gegen die Drehachse C
hin. Die Höhe bzw. Tiefe des Vorsprungs jeder der vor
tretenden Wandungen 36A, 36B ist kleiner als der Radius
des Teilkreises D1, wodurch ein Abstand zwischen den
vortretenden Wandungen 36A, 36B bleibt. Die vortreten
den Wandungen 36A, 36B sind im wesentlichen rechteckig,
und demnach ist die Grenzflächenöffnung 9, von der Vor
der- oder Rückseite gesehen, von im wesentlichen
H-förmiger Gestalt und wird durch den Teilkreis D1 und
die zwei vortretenden Wandungen 36A, 36B definiert. An
ders ausgedrückt: die Grenzflächenöffnung 9 umfaßt ein
Paar von Überführungsöffnungen 35A, 35B sowie die ihren
restlichen Teil ausmachenden, im wesentlichen H-förmige
Öffnung. Die Fläche der Grenzflächenöffnung 9 ist genü
gend groß, so daß das Siliconöl unter dem im Wärmeer
zeugungsbereich 7 herrschenden Effekt der Rotation des
Rotors in dem Speicherbereich 8 frei fließen kann. Wenn
die erforderliche Menge an Siliconöl (viskosem Fluid)
in den Arbeitsraum 6 eingebracht ist, bildet der Teil
der Grenzflächenöffnung 9 unter dem Ölspiegel L
(Fig. 8) im wesentlichen einen Flüssigphasenteil, der
den Effekt der Rotation des Rotors 17 von dem Siliconöl
in dem Wärmeerzeugungsbereich 7 auf das Siliconöl in
dem Speicherbereich 8 zu übertragen vermag und dadurch
das Siliconöl frei fließen läßt.
Wie in Fig. 7 dargestellt, weisen die vortretenden Wan
dungen 36A, 36B jeweils einen Seitenbereich k benach
bart zu der entsprechenden Überführungsöffnung 35A
bzw. 35B auf. Außerdem sind zusätzlich zu dem Seitenbe
reich k der vortretenden Wandungen 36A, 36B ein Paar
Gitter oder Schirme 41A, 41B in dem Speicherbereich 8
angeordnet. Die Schirme 41A, 41B sind ebenfalls symme
trisch um einen Punkt auf der Drehachse C angeordnet.
Die Schirme 41A, 41B sind von dem der Überführungsöff
nung benachbarten Seitenbereich k der vortretenden Wan
dungen 36A, 36B nach hinten wegstehend auf der Rücksei
te der vortretenden Wandungen (Oberfläche, die dem
Speicherbereich 8 zuliegt) angeordnet. Der zu der Über
führungsöffnung benachbarte Seitenbereich k der vor
tretenden Wandungen 36A, 36B liegt stromabwärts der
entsprechenden Überführungsöffnung 35A, 35B in dem im
Speicherbereich 8 fließenden Siliconöl. Die Schir
me 41A, 41B erstrecken sich jeweils in der gleichen
Richtung wie die entsprechenden Zuführungsnu
ten 38A, 38B und haben, wie der Schirm 41 von Fig. 1,
eine axiale Länge, die etwas kleiner ist als die axiale
Länge des Speicherbereichs 8. Bei der Rotation des Ro
tors 17 wird das Siliconöl, welches im freien Fluß in
der Rotordrehrichtung in dem Speicherbereich 8 strömt
und gegen einen der Schirme prallt, in Axialrichtung
längs des entsprechenden Schirms umgelenkt und so
zwangsweise in Richtung der entsprechenden Überfüh
rungsöffnung 35 geführt. Im einzelnen unterstützen die
Schirme 41A, 41B die Funktion des Seitenbereichs k der
vortretenden Wandungen 36A, 36B. Diese Teile wirken als
Führung, um die Strömungsrichtung des Siliconöls in dem
Speicherbereich 8 zu ändern und das Siliconöl durch die
Überführungsöffnung zu dem Wärmeerzeugungsbereich 7 zu
führen.
Die Endfläche 34 der hinteren Trennplatte 3 ist ferner
mit zwei Zuführungsnuten 38A, 38B und zwei Rückfüh
rungsnuten 39A, 39B ausgeführt. Die zwei Zuführungsnu
ten 38A, 38B sind um einen Punkt auf der Drehachse C
angeordnet; desgleichen die zwei Rückführungsnu
ten 39A, 39B. Jeder der zwei Überführungsöffnun
gen 35A, 35B ist eine Zuführungsnut und eine Rückfüh
rungsnut zugeordnet. Im einzelnen ist bei der Überfüh
rungsöffnung 35A die Zuführungsnut 38A in Drehrichtung
des Rotors vorwärts geneigt und steht mit der Öff
nung 35A in Verbindung; die Rückführungsnut 39B ist in
Rotordrehrichtung rückwärts geneigt und steht mit der
Öffnung 35A in Verbindung. Ähnlich haben bei der Über
führungsöffnung 35B die Zuführungsnut 38B und die Rück
führungsnut 39B Anschluß. Die Zuführungsnuten 38A, 38B
führen das von dem Speicherbereich 8 durch die entspre
chende Überführungsöffnung zufließende Siliconöl in den
äußeren Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbereichs 7
ein. Die Rückführungsnuten 39A, 39B dagegen führen das
Siliconöl an dem äußeren Umfangsbereich des Wärmeerzeu
gungsbereichs 7 zu der entsprechenden Überführungs
öffnung.
In den Arbeitsraum 6, der den Wärmeerzeugungsbereich 7,
den Speicherbereich 8 und die Grenzflächenöffnung 9 um
faßt, wird die erforderliche Menge an Siliconöl, wel
ches das viskose Fluid repräsentiert, eingebracht. In
Einklang mit der zweiten Ausführungsform wird die Öl
menge in der Weise bestimmt, daß der Ölspiegel L in dem
Speicherbereich 8 bei stillstehendem Rotor 17 nicht
niedriger ist als die Höhe der Drehachse C (Fig. 8).
Dies dient dazu, eine der beiden Überführungsöffnun
gen 35A, 35B an einer Stelle anzuordnen, die unter dem
Ölspiegel L liegt, und die andere Öffnung an einer
Stelle oberhalb des Ölspiegels L.
Der Wärmeerzeuger gemäß der zweiten Ausführungsform
wird an dem Fahrzeugaufbau angeordnet, z. B. in dem in
Fig. 8 gezeigten Anordnungswinkel, und arbeitet bei Be
trieb des Motors E in der gleichen Weise wie in der er
sten Ausführungsform. Im einzelnen wird der Rotations
effekt (Bewegungseffekt des Rotors 17) in dem Wärmeer
zeugungsbereich 7 durch den die untere Hälfte der
Grenzflächenöffnung 9 einnehmenden Flüssigphasenanteil
des Siliconöls auf das Siliconöl in dem Speicherbe
reich 8 übertragen, so daß ein freier Fluß des Öls in
dem Speicherbereich 8 in der gleichen Richtung ein
setzt. Der größte Teil des unter der Wirkung des Rotors
in dem Speicherbereich 8 fließenden Öls trifft dann ge
gen die in dem Öl unter dem Ölspiegel L eingetauchten
Führungseinheiten (d. h. gegen den Seitenbereich k der
vortretenden Wandung 36A und den Schirm 41A) und wird,
nach Änderung der Strömungsrichtung, zwangsweise zu der
der jeweiligen Führungseinheit zugeordneten Überfüh
rungsöffnung 35A hin gelenkt. Das durch die Überfüh
rungsöffnung 35A zu dem Wärmeerzeugungsbereich 7 gelei
tete Öl wird von der Zuführungsnut 38A gleichförmig
über den fluiddichten Spalt verteilt.
Das Siliconöl, das nun gleichförmig verteilt über den
Wärmeerzeugungsbereich 7 vorliegt, kann durch den Gas
phasenteil der Grenzflächenöffnung 9 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels
L zum Speicherbereich 8 zurückgeführt
werden. Der größte Teil des Öls in dem Wärmeerzeugungs
bereich 7 aber wird von der Rückführungsnut 39A aufge
fangen, welche mit der Überführungsöffnung 35B oberhalb
des Flüssigkeitsspiegels L in Verbindung steht, und
wird durch die betreffende Überführungsöffnung 35B zu
dem Speicherbereich 8 zurückgeführt. Während des Rotor
betriebs sucht die mit der Überführungsöffnung 35A un
terhalb des Flüssigkeitsspiegels L verbundene Rückfüh
rungsnut 39B ebenfalls, das Öl zu sammeln und es zu der
Überführungsöffnung 35A zu schicken. In Anbetracht der
Tatsache aber, daß der Druck des Öls, welches dem Wär
meerzeugungsbereich 7 von der Überführungsöffnung 35A
mit Hilfe des Seitenbereichs k der vortretenden Wan
dung 36A und des Schirms 41A zufließt, den Öldruck in
folge der Rückführungsnut 39B bei weitem übersteigt,
ist offensichtlich, daß die Rückführungsnut 39B nicht
tätig werden kann.
Solange sich der Rotor 17 unter der Bedingung nach
Fig. 8 in Rotation befindet, wirkt die Überführungsöff
nung 35A unterhalb des Ölspiegels L als Ölzuführungs
pfad von dem Speicherbereich 8 zu dem Wärmeerzeugungs
bereich 7, während die Überführungsöffnung 35B oberhalb
des Ölspiegels L im wesentlichen als Ölrückführungspfad
von dem Wärmeerzeugungsbereich 7 zu dem Spei
cherbereich 8 wirkt. Klar ersichtlich zeigt somit die
Zuführungsnut 38A, die im Zusammenwirken mit der Über
führungsöffnung 35A einen Ölzuführungspfad bildet, ihre
volle Leistungsfähigkeit, so daß die mit der Überfüh
rungsöffnung 35B verbundene Rückführungsnut 39A, welche
eine Ölrückführungspfad bildet, ebenfalls ihre volle
Leistungsfähigkeit zeigen kann. Demgegenüber treten die
Zuführungsnut 38B und die Rückführungsnut 39B offen
sichtlich in den Zustand des Untätigseins. Zurückzufüh
ren ist dies auf den speziellen Umstand, daß die Nu
ten 38A, 38B mit derselben Überführungsöffnung 35A kom
munizieren und die Nuten 38B, 39A mit derselben Über
führungsöffnung 35B kommunizieren. Im einzelnen bilden
die Überführungsöffnung 35A unterhalb des Ölspiegels L
und die entsprechenden Führungseinheiten
(Seitenbereich k der vortretenden Wandung 36A und
Schirm 41A) einen Ölzuführungspfad von dem Speicherbe
reich 8 zu dem Wärmeerzeugungsbereich 7, und der übrige
Teil der Grenzflächenöffnung 9 (insbesondere die andere
Überführungsöffnung 35B, die einen Teil des Gasphasen
teils der Grenzflächenöffnung 9 ausmacht), mit Ausnahme
der Überführungsöffnung 35A, die den Ölzuführungspfad
bildet, stellt einen Ölrückführungspfad von dem Wärme
erzeugungsbereich 7 zu dem Speicherbereich 8 dar. Dem
entsprechend wird, solange sich der Rotor 17 dreht, der
Ersatz/Umlauf des Siliconöls zwischen dem Wärmeerzeu
gungsbereich 7 und dem Speicherbereich 8 des Arbeits
raums 6 aufrechterhalten.
Es wird nun das Abflußverhältnis α des Wärmeerzeugers
in Einklang mit der zweiten Ausführungsform unter Be
zugnahme auf Fig. 8 erläutert.
In Fig. 8 kann das Zentrum C1 jeder der beiden Überfüh
rungsöffnungen 35A, 35B als Basispunkt (Eintrittspunkt)
der entsprechenden Zuführungsnut bzw. als Basispunkt
(Austrittspunkt) der entsprechenden Rückführungsnut an
gesehen werden. Im einzelnen entspricht C1 nach Fig. 8
C1 und C2 in Fig. 6. Zwei Punkte C1 sind auf dem Teil
kreis D1 angeordnet, und C1, C liegen auf der vertika
len, ersten diametralen Linie L1. L2 ist die Mittelli
nie jeder der Zuführungsnuten 38A, 38B, welche die er
ste diametrale Linie L1 im Eintrittspunkt C1 schneidet.
C3 ist der Schnittpunkt zwischen der vom äußersten Um
fangsrand des Rotors 17 beschriebenen bogenförmigen
oder gekrümmten Bahn D2 und der Nutmittellinie L2, und
L3 ist die zweite diametrale Linie, die jeden Schnitt
punkt C3 und die Drehachse C verbindet. L4 ist die Mit
tellinie jeder der Rückführungsnuten 39A, 398, welche
die erste diametrale Linie L1 im Austrittspunkt C1
schneidet. C4 ist der Schnittpunkt zwischen der vom äu
ßersten Umfangsrand des Rotors 17 beschriebenen ge
krümmten Bahn D2 und der Nut-Mittellinie L4, und L5 ist
die dritte diametrale Linie, welche jeden Schnitt
punkt C4 und die Drehachse C miteinander verbindet. Der
nominelle Nutwinkel θi ist der Winkel, der durch die
erste diametrale Linie L1 und die Nutmittellinie L2 ge
bildet wird, und der effektive Nutwinkel θo ist der von
der Nutmittellinie L2 und der zweiten diametralen Li
nie L3 gebildete Winkel. Weiter ist der nominelle Nut
winkel θi' der durch die erste diametrale Linie L1 und
die Nutmittellinie L4 gebildete Winkel, und der effek
tive Nutwinkel θo' ist der durch die Nutmittellinie L4
und die dritte diametrale Linie L5 gebildete Winkel.
Die wichtigsten treibenden Faktoren, die bewirken, daß
das Öl in dem Speicherbereich 8 in den Wärmeerzeugungsbereich
7 einströmt, umfassen die Zwangsüberführungs
funktion der zwei Zuführungsnuten 38A, 38B bei sich
drehendem Rotor (2 × Qzu1), das im Eintrittspunkt C1
der Zuführungsnut 38A unterhalb des Flüssig
keitsspiegels L wirkende Eigengewicht des Öls (Qzu2),
der Druckgradient zwischen den Enden der Zuführungs
nut 38A unterhalb des Flüssigkeitsspiegels L (Qzu3) und
der Druckgradient zwischen den Enden der Zuführungs
nut 38B oberhalb des Flüssigkeitsspiegels L (Qzu4). Die
Gesamtsumme dieser vier treibenden Faktoren repräsen
tiert die Gesamtzuflußrate (Qzu) des Öls in den Wärme
erzeugungsbereich 7 (Gleichung (14)).
Qzu = 2 × Qzu1 + Qzu2 + Qzu3 + Qzu4 (14)
Die Flußrate Qzu1 infolge der Zwangsüberführungsfunkti
on einer Zuführungsnut ergibt sich analog Glei
chung (3). Die Flußrate Qzu2 infolge des Eigengewichts
des Öls im Eintrittspunkt C1 der Zuführungsnut 38A er
gibt sich analog Gleichung (5). Die Flußrate Qzu3 in
folge des Druckgradienten in der Zuführungsnut 38A er
gibt sich analog Gleichung (6). Hingegen wird die Fluß
rate Qzu4 infolge des Druckgradienten der Zufüh
rungsnut 38A, im Eintrittspunkt C1 oberhalb des Flüs
sigkeitsspiegels L gegen die Gasphase offen, durch die
folgende Gleichung (15) ausgedrückt.
Qzu4 = (wh3(Po - Pi))/12µ(b - a) = -(wh3ΔP/12µ(b - a) (15)
Da sowohl die Gleichung (6) wie auch die Gleichung (15)
einen negativen Wert annehmen, wirkt der Druckgradient
in den Zuführungsnuten 38A, 38B gegen die Richtung des
Ölflusses in den Wärmeerzeugungsbereich 7.
Die wichtigsten treibenden Faktoren für den Ölabfluß
von dem Wärmeerzeugungsbereich 7 zu dem Speicherbe
reich 8 umfassen die Zwangsüberführungsfunktion der
zwei Rückführungsnuten 39 bei sich drehendem Rotor
(2 × Qab1), den Druckgradienten zwischen den Enden der
Rückführungsnut 39A oberhalb des Flüssigkeitsspiegels L
(Qab2) und den Druckgradienten zwischen den Enden der
Rückführungsnut 39B unterhalb des Flüssigkeitsspie
gels L (Qab3). Die Gesamtsumme dieser drei treibenden
Faktoren repräsentiert den Gesamtabfluß (Qab) von dem
Wärmeerzeugungsbereich 7 (Gleichung (16)).
Qab = 2 × Qab1 + Qab2 + Qab3 (16)
Die Flußrate Qab1 infolge der Zwangsüberführungsfunkti
on einer Rückführungsnut ergibt sich analog Glei
chung (9). Die Flußrate Qab2 infolge des Druckgradien
ten der Rückführungsnut 39A ergibt sich analog Glei
chung (10). Hingegen kommt die Flußrate Qab3 infolge
des Druckgradienten der Rückführungsnut 39B unterhalb
des Flüssigkeitsspiegels L, mit ihrem Eintrittspunkt C1
in der Flüssigphase, in Gleichung (17) zum Ausdruck.
Qab3 = -{w'h'3((Pi + ρgH) - Po)}/12µ(b - a)
= -w'h'3(-ΔP + ρgH/12µ(b - a) (17)
Die Flußrate Qab2 in der Gleichung (10) nimmt stets ei
nen positiven Wert an, aber ob die Flußrate Qab3 in der
Gleichung (17) einen positiven Wert αnnimmt, Null wird
oder einen negativen Wert annimmt, ist abhängig von dem
Flüssigkeitsspiegel H und den Betriebsbedingungen.
Wenn der Wärmeerzeuger gemäß der zweiten Ausführungs
form im Beharrungszustand und mit stabiler Wärmeerzeu
gungsleistung läuft, sind Gesamtzufluß und Gesamtabfluß
im Gleichgewicht (Qzu = Qab). Solange dieses Gleichge
wicht besteht, gilt die Gleichung (18), die dann umge
schrieben werden kann, um die Druckdifferenz ΔP zum
Ausdruck zu bringen, wie in der Gleichung (19) gezeigt.
2 × Qzu1 + Qzu2 + Qzu3 + Qzu4
= 2 × Qab1 + Qab2 + Qab3 (18)
ΔP = {6µ(b - a)/(wh3 + w'h'3)} × (2Qzu1 + Qzu2 -
2Qab1) + ρgH/2 (19)
Die Parameter, umfassend Qzu1 in der Gleichung (3),
Qzu2 in der Gleichung (5), Qab1 in der Gleichung (9)
und ΔP in der Gleichung (19), mit Ausnahme der Rotor-
Winkelgeschwindigkeit Ω, werden durch die Wahl von Ge
stalt, Lage und Anordnungswinkel jeder Nut sowie Art
und Füllgrad des Öls in der Entwurfsphase eindeutig be
stimmt. Im einzelnen können, sobald die geeignet ange
nommene Winkelgeschwindigkeit Ω gegeben ist, die Werte
Qzu1, Qzu2, Qab1 und ΔP auf rechnerischem Wege bestimmt
werden. Nachdem ΔP bestimmt wurde, können Qzu3 in der
Gleichung (6) und Qzu4 in der Gleichung (15) ebenfalls
rechnerisch ermittelt werden, so daß die Gesamtzufluß
rate Qzu in der Gleichung (14) aus den Werten Qzu1,
Qzu2, Qzu3 und Qzu4 ermittelt werden kann. Im Gegensatz
dazu sind, aus dem gleichen Grund wie in Zusammenhang
mit der ersten Ausführungsform ausgeführt, Qab2 und
Qab3 infolge des Druckgradienten instabile Faktoren,
die in großem Maße vom Ölfüllgrad des Wärmeerzeugungs
bereichs 7 abhängen und die einer eindeutigen Bestim
mung durch theoretische Behandlung nicht leicht zugäng
lich sind. Die Flußrate Qab1 infolge der Zwangsüberfüh
rungsfunktion jeder Rückführungsnut hingegen kann ein
deutig bestimmt (festgelegt) werden, sobald Gestalt,
Lage und Anordnungswinkel der Rückführungsnut 39 und
die Rotor-Winkelgeschwindigkeit Ω spezifiziert sind.
Somit kann, wie bei der ersten Ausführungsform, da
durch, daß von der Gesamtabflußrate Qab nach Glei
chung (16) die Flußrate (2 × Qab1), unter Ausschluß der
Nebenfaktoren (Qab2, Qab3), berücksichtigt wird, das
Abflußverhältnis α als charakteristischer Bewer
tungsindex definiert werden. Anders ausgedrückt: gemäß
der zweiten Ausführungsform kann das Abflußverhältnis α
als Gleichung (20) definiert werden.
α = (2 × Qab1)/Qzu
= (2 × Qab1)/(2 × Qzu1 + Qzu2 + Qzu3 + Qzu4) (20)
Das so definierte Abflußverhältnis α läßt sich durch
rechnerische Behandlung eindeutig erhalten, indem die
angenommene Winkelgeschwindigkeit (Ω) des Rotors 17,
die Gestalt (h, h', w, w'), die Lage (a, b) und der Anordnungswinkel
(θi, θi', θo, θo') der Zuführungsnu
ten 38A, 38B und der Rückführungsnuten 39A, 39B sowie
Art (ρ, µ) und Füllgrad (H) des viskosen Fluids geeig
net gewählt werden. Es sei angemerkt, daß die Un
tersuchung, der die Gleichungen (14) bis (20) zugrunde
liegen, allgemein Anwendung finden kann auf den Fall,
wo die Zuführungsnut und die Rückführungsnut nicht mit
der gleichen, einzelnen Überführungsöffnung verbunden
sind.
Wie im vorstehenden beschrieben, zeigt der Graph von
Fig. 9 die Beziehung zwischen dem für jedes Arbeitsmo
dell berechneten Abflußverhältnis α und dem tatsächlich
gemessenen Betrag der Wärmeerzeugung oder Wärmeerzeu
gungsleistung bei einer angenommenen Drehzahl
(Ω = ca. 1400 U/min). In dem Graphen stehen die Ar
beitsmodelle 2 und 3 für die Wärmeerzeuger gemäß der
zweiten Ausführungsform. Bei dem Arbeitsmodell 2 ist
das Abflußverhältnis α gleich 0,92 gesetzt und beim Ar
beitsmodell 3 gleich 0,82. Die beiden Arbeitsmodelle 2
und 3 sind nach Lage (a, b) und Anordnungswinkel (θi,
θi', θo, θo') von Zuführungsnut und Rückführungsnut so
wie Art (ρ, µ) und Füllgrad (H) des viskosen Fluids
identisch. Lediglich in der Gestalt (h, h', w, w') der
Zuführungsnut und der Rückführungsnut unterscheiden
sich die Arbeitsmodelle 2 und 3. Im einzelnen ist die
Breite w' der Rückführungsnut des Arbeitsmodells 2 grö
ßer als die Breite w' der Rückführungsnut des Arbeits
modells 3, während die Tiefe h' der Rückführungsnut des
Arbeitsmodells 2 geringer ist als die Tiefe h' der
Rückführungsnut des Arbeitsmodells 3. Indes ist bei
beiden Arbeitsmodellen 2 und 3 die Breite w der Zufüh
rungsnut gleich, wohingegen die Tiefe h der Zuführungs
nut des Arbeitsmodells 2 geringer ist als die Tiefe h
der Zuführungsnut des Arbeitsmodells 3. Anders ausge
drückt: durch geringfügige Variation der Beträge der
drei Parameter h, h' und w' kann das Abflußverhältnis α
um etwa 0,1 variieren. Bei dem Arbeitsmodell 2, mit ei
nem Abflußverhältnis α von mehr als 0,86, kann eine ge
eignete Wärmeerzeugungsleistung (1,6 kW) sichergestellt
werden, um eine geeignete Zusatzwärmequelle zu stellen.
Diese Wärmeerzeugungsleistung ist jedoch nicht immer
befriedigend. Bei dem Arbeitsmodell 3, mit einem Ab
flußverhältnis von nicht mehr als 0,86, kann dagegen
eine Wärmeerzeugungsleistung (ca. 1,65 kW) sicherge
stellt werden, die im wesentlichen der theoretischen
Wärmeerzeugungsleistung bei der angenommenen Drehzahl
(Ω = ca. 1400 U/min) für den Fall eines Ölfüllgrades
des fluiddichten Spaltes des Wärmeerzeugungsbereichs 7
von nahezu 100% entspricht.
Mit dem Wärmeerzeuger in Einklang mit der zweiten Aus
führungsform ist eine ähnliche Wirkung wie bei der er
sten Ausführungsform erzielbar, indem Gestalt, Lage und
Anordnungswinkel der Zuführungsnut und der Rückfüh
rungsnut sowie Art und Füllgrad des viskosen Fluids in
der Weise gewählt werden, daß das Abflußverhältnis α
von 0,82 sichergestellt ist.
Äquivalente Paare von Elementen (35A & 35B; 36A & 36B;
38A & 38B; 39A & 39B; 41A & 41B) sind jeweils an der
hinteren Trennplatte 3 symmetrisch um einen Punkt auf
der Drehachse C angeordnet. Als Folge davon kann unab
hängig von dem Winkel, in dem der Wärmeerzeuger um die
Achse C an dem Fahrzeugaufbau angeordnet wird, unter
der Voraussetzung, daß der Ölspiegel L nicht niedriger
steht als die Achse C, eine der beiden Überfüh
rungsöffnungen 35A, 35B mit dem zu der jeweiligen Öff
nung gehörenden Element stets in einer Höhe angeordnet
werden, die nicht höher ist als der Flüssigkeitsspie
gel L. In anderen Worten, der zulässige Bereich für den
Anordnungswinkel des Wärmeerzeugers kann 360 Grad be
tragen, ohne dadurch die Funktion Ersatz/Umlauf des Öls
abträglich zu beeinflussen. Somit kann mit dieser An
ordnung der Spielraum für die Montage des Wärmeerzeu
gers an dem Fahrzeugaufbau erheblich verbessert und da
mit die Montage erleichtert werden.
Zusammenfassend sei gesagt, daß die Definition des Ab
flußverhältnisses α für die erste und zweite Ausfüh
rungsform für allgemeine Anwendungszwecke induktiv er
weitert werden kann. Als Beispiel sei angenommen, ein
Nutenpaar sei von einer Zuführungsnut an der Endflä
che 34 der hinteren Trennplatte 3 und einer entspre
chenden Rückführungsnut gebildet, und es seien N Paare
von Nuten an der Plattenendfläche 34 ausgebildet; das
Abflußverhältnis α des betreffenden Wärmeerzeugers wird
dann definiert als
α = N × Qab1/Qzu (21)
In der obigen Gleichung (21) bedeutet Qzu den Gesamtzu
fluß des viskosen Fluids von dem Speicherbereich 8 in
den Wärmeerzeugungsbereich 7, und Qab1 steht für den Abfluß
infolge der Zwangsüberführungsfunktion pro Rückführungsnut.
Für praktische Zwecke wird jedoch N = 1 (erste Ausführungs
form) oder N = 2 (zweite Ausführungsform) genügen. Der Wert
N = 3 oder mehr, der die Gestalt verwickelter macht und die
Fertigungskosten erhöht, ist in der Praxis von geringer Be
deutung.
Die im vorstehenden beschriebenen Ausführungsformen können
wie folgt modifiziert werden.
Die in der ersten und zweiten Ausführungsform vorgesehenen
Schirme 41, 41A, 41B können eliminiert werden, und die Füh
rungseinheit kann so ausgeführt werden, daß sie nur den
Seitenbereich k der vortretenden Wandungen 36, 36A, 36B um
faßt.
Das "viskose Fluid", welches stellvertretend für alle Medi
en zur Erzeugung von Wärme über den Mechanismus der Flui
dreibung infolge des Schereffekts des Rotors steht, ist
nicht auf ein flüssiges oder halbflüssiges Medium von hoher
Viskosität und, selbstverständlich, nicht auf Siliconöl be
grenzt.
Wie im vorstehenden ausführlich beschrieben, wird erfin
dungsgemäß ein Wärmeerzeuger bereitgestellt, bei dem der
Ersatz/Umlauf des viskosen Fluids zwischen dem Wärmeerzeu
gungsbereich und dem Speicherbereich des Arbeitsraums auf
rechterhalten und gleichzeitig die erforderliche Wärmeer
zeugungsleistung leicht sichergestellt werden kann.
Claims (9)
1. Wärmeerzeuger, umfassend einen in einem Gehäuse
definierten Arbeitsraum, ein in dem Arbeitsraum
aufgenommenes viskoses Fluid und einen von einer
externen Kraft zu einer Drehbewegung angetriebenen
Rotor,
wobei der Arbeitsraum einen Wärmeerzeugungsbereich umfaßt zur Aufnahme des Rotors in der Weise, daß ein fluiddichter Spalt zwischen einer Trennwandung und dem Rotor sichergestellt ist, und zur Erzeu gung von Wärme dadurch, daß das in dem fluiddich ten Spalt befindliche viskose Fluid durch den Ro tor eine Scherung erfährt, einen Speicherbereich zur Aufnahme des viskosen Fluids, das über das Vo lumen des fluiddichten Spaltes hinausgeht, und mindestens eine Öffnung in der Grenzfläche zwi schen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Speicher bereich zum Verbinden der zwei Bereiche,
wobei der Arbeitsraum umfaßt: Zuführungsmittel zum Überführen des viskosen Fluids in dem Speicherbe reich zu dem Wärmeerzeugungsbereich, wenn sich der Rotor dreht, und Rückführungsmittel zum Überführen des viskosen Fluids in dem Wärmeerzeugungsbereich zu dem Speicherbereich, wenn sich der Rotor dreht,
wobei die Rückführungsmittel umfassen: mindestens eine Rückführungsnut in der Trennwandung des Ar beitsraums gegenüber der Scherfläche des Rotors zum Auffangen des in dem fluiddichten Spalt be findlichen viskosen Fluids und zum zwangsweisen Überführen des viskosen Fluids zu der Öffnung hin, wenn sich der Rotor dreht, und
wobei die Zuführungsmittel und die Rückführungs mittel so gestaltet sind, daß das Abflußverhält nis (α), d. h. das Verhältnis der Menge an viskosem Fluid, die aus dem Wärmeerzeugungsbereich infolge der Zwangsüberführungsfunktion der Rückführungsnut abfließt, zur Gesamtmenge an viskosem Fluid, die dem Wärmeerzeugungsbereich von dem Speicherbereich infolge der Überführungsfunktion der Zuführungs mittel zufließt, nicht mehr als 0,92 beträgt.
wobei der Arbeitsraum einen Wärmeerzeugungsbereich umfaßt zur Aufnahme des Rotors in der Weise, daß ein fluiddichter Spalt zwischen einer Trennwandung und dem Rotor sichergestellt ist, und zur Erzeu gung von Wärme dadurch, daß das in dem fluiddich ten Spalt befindliche viskose Fluid durch den Ro tor eine Scherung erfährt, einen Speicherbereich zur Aufnahme des viskosen Fluids, das über das Vo lumen des fluiddichten Spaltes hinausgeht, und mindestens eine Öffnung in der Grenzfläche zwi schen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Speicher bereich zum Verbinden der zwei Bereiche,
wobei der Arbeitsraum umfaßt: Zuführungsmittel zum Überführen des viskosen Fluids in dem Speicherbe reich zu dem Wärmeerzeugungsbereich, wenn sich der Rotor dreht, und Rückführungsmittel zum Überführen des viskosen Fluids in dem Wärmeerzeugungsbereich zu dem Speicherbereich, wenn sich der Rotor dreht,
wobei die Rückführungsmittel umfassen: mindestens eine Rückführungsnut in der Trennwandung des Ar beitsraums gegenüber der Scherfläche des Rotors zum Auffangen des in dem fluiddichten Spalt be findlichen viskosen Fluids und zum zwangsweisen Überführen des viskosen Fluids zu der Öffnung hin, wenn sich der Rotor dreht, und
wobei die Zuführungsmittel und die Rückführungs mittel so gestaltet sind, daß das Abflußverhält nis (α), d. h. das Verhältnis der Menge an viskosem Fluid, die aus dem Wärmeerzeugungsbereich infolge der Zwangsüberführungsfunktion der Rückführungsnut abfließt, zur Gesamtmenge an viskosem Fluid, die dem Wärmeerzeugungsbereich von dem Speicherbereich infolge der Überführungsfunktion der Zuführungs mittel zufließt, nicht mehr als 0,92 beträgt.
2. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1, bei dem das Abfluß
verhältnis α ausgedrückt ist als α = N.Qab1/Qzu,
worin N die Anzahl der Rückführungsnuten ist, wor
in Qab1 die Menge an viskosem Fluid ist, die durch
eine Rückführungsnut abfließt, und worin Qzu die
Gesamtmenge an viskosem Fluid ist, die durch die
Zuführungsmittel zufließt.
3. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das
Abflußverhältnis α im Bereich von 0,50 bis 0,92
angesiedelt ist.
4. Wärmeerzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem die Zuführungsmittel aufweisen: mindestens
eine Zuführungsnut in der Trennwandung des Ar
beitsraums gegenüber der Scherfläche des Rotors
zum Bewegen des viskosen Fluids von der Öffnung in
den Wärmeerzeugungsbereich und zum zwangsweisen
Überführen des viskosen Fluids zu dem äußeren Um
fangsbereich des Wärmeerzeugungsbereichs hin, wenn
sich der Rotor dreht.
5. Wärmeerzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem die Rückführungsnut gegen die diametrale
Linie, die längs des Durchmessers des Arbeitsraums
verläuft, in Drehrichtung des Rotors rückwärts ge
neigt ist.
6. Wärmeerzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
bei dem die Zuführungsnut gegen die diametrale Li
nie, die längs des Durchmessers des Arbeitsraums
verläuft, in Drehrichtung des Rotors vorwärts ge
neigt ist.
7. Wärmeerzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
bei dem die in der Grenzflächenöffnung zwischen
dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Speicherbereich
gebildete Öffnung eine solche Fläche aufweist, daß
das viskose Fluid in dem Speicherbereich unter der
Wirkung der Rotation des Rotors in dem Wärmeerzeu
gungsbereich fließen kann.
8. Wärmeerzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
bei dem die Zuführungsmittel eine Führungseinheit
umfassen, welche in dem Speicherbereich des Ar
beitsraums angeordnet ist, um die Strömungsrich
tung des viskosen Fluids in dem Speicherbereich zu
ändern und das viskose Fluid durch die Öffnung zu
dem Wärmeerzeugungsbereich zu lenken.
9. Wärmeerzeuger nach Anspruch 8, bei dem die Füh
rungseinheit mindestens einen Schirm umfaßt, der
von einem den Speicherbereich definierenden Ele
ment vorsteht.
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