DE10029908A1 - Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten - Google Patents
Vorrichtung zum Umsortieren von FlachpalettenInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten, deren Fußteil zwischen den Füßen jeweils einen nach unten offenen, sich über die ganze Länge oder Breite der Palette erstreckenden Zwischenraum aufweist, mit einer Vorrichtung zur Aufnahme von Paletten und einer Föderstrecke für die Zu- und Abfuhr der Paletten zur Aufnahmevorrichtung, wird vorgeschlagen, die Aufnahmevorrichtung als Schwenkgabel auszubilden, die um eine Achse schwenkbar ist, welche senkrecht zur Fördereinrichtung und prarallel zur Förderebene der Förderstrecke orientiert ist. Ensprechend diesem Vorschlag ist zwischen Anfangs- und Endstellung der Schwenkgabel ein Winkelabstand größer 90 und kleiner 180 Grad vorgesehen, liegt die Schwenkgabel in der Anfangsstellung prallel und in der Endstellung geneigt zur Förderebene der Förderstrecke und ist die Förderstrecke für die Zu- und Abfuhr der Paletten zur Schwenkgabel durch ein- und dieselbe Fördereinrichtung ausgebildet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umsortieren von
Flachpaletten, deren Fußteil zwischen den Füßen jeweils einen nach
unten offenen, sich über die ganze Länge oder Breite der Palette
erstreckenden Zwischenraum aufweist, mit einer Vorrichtung zur Auf
nahme von Paletten und einer Förderstrecke für die Zu- und Abfuhr der
Paletten zur Aufnahmevorrichtung.
Voraussetzung für die Mechanisierung und Automatisierung im Materi
al- und Güterfluß sind Ladehilfsmittel, welche sowohl einen rationellen
Transport als auch eine optimale Lagerung von Gütern ermöglichen. Zu
den wichtigsten Ladehilfsmitteln dieser Art zählt die Palette. Je nach
Einsatzzweck kommen unterschiedliche Ausführungsformen zur An
wendung, wie Flachpaletten, Flachpaletten mit Aufsetzrahmen, Gitter
boxpaletten, Faß- oder Rungenpaletten. Paletten sind für die Handha
bung mit Flurförderfahrzeugen konstruiert. Das bedeutet, dass sie von
der Gabel eines Flurförderzeugs unterfahren und angehoben werden
können, um auf der Gabel liegend transportiert oder umgeladen zu
werden.
Unter den genannten Ausführungsformen von Paletten hat die Flachpa
lette die weitaus größte Verbreitung. Allseits bekannte Ausführungsfor
men sind die Europalette, die CP1-Palette oder die CP2-Palette. Diese
Paletten bestehen aus einer Plattform - mit oder ohne Aufbauten - und
einem Fußteil. Der Fußteil ist meist aus 2 oder 3 Füßen ausgebildet, die
sich in der Regel von einer Kante der Plattform bis zur gegenüberlie
genden Kante erstrecken und unter der Plattform entweder in deren
Längsrichtung oder deren Querrichtung befestigt sind. Zwischen den
Füßen liegt in der Regel jeweils ein nach unten offener Raum, der beim
Unterfahren der Palette mit der Gabel des Flurförderzeuges genutzt
wird. Bei vielen Paletten weisen die Füße Queröffnungen auf, die ein
Unterfahren der Palette auch quer zu den Füßen ermöglicht. Paletten
dieser Art sind als Vierwegepaletten bekannt, da ein Unterfahren von
vier Seiten her möglich ist. Paletten mit Füßen ohne Queröffnungen
ermöglichen ein Unterfahren nur von zwei Seiten her, sie werden unter
dem Namen Zweiwegepaletten geführt.
Beim Aufbewahren von leeren Flachpaletten werden diese meistens,
mit dem Fußteil einer Palette auf der Plattform der anderen Palette ste
hend, übereinander gestellt. Bei Paletten mit Fußkonstruktionen, wie
oben beschrieben, kann man auch ein Spaltenschema anwenden, bei
dem jede zweite Platte mit der Unterseite nach oben gerichtet auf der
vorherigen Palette abgelegt wird. Bei diesem Schema ist es möglich,
die Füße zweier aufeinanderfolgender Paletten jeweils so ineinander zu
schachteln, dass die Füße der einen Palette jeweils in den zwischen
zwei Füßen liegenden Zwischenraum der anderen Palette zu liegen
kommen. Dieses Stapelschema ist wesentlich platzsparender, das Auf-
und Abstapeln aber arbeitsintensiver als bei dem meist angewandten
Schema.
Nach dem Stand der Technik wird das Auf- und Abstapeln nach dem
dargelegten Stapelschema meist manuell durchgeführt. Die manuellen
Arbeitsschritte umfassen Greifen, Anheben, Wenden und Ablegen der
Palette beim Abstapeln. Dabei wird mit an sich bekannten Hilfsvorrich
tungen jeweils die Höhe der letzten Palette im Stapel auf konstanten
Niveau über Boden gehalten. Die Zu- bzw. Abfuhr der Paletten zum
bzw. vom Stapelplatz erfolgt im allgemeinen mit Förderstrecken, in der
Regel Rollen- oder Bandförderer oder Kettenförderer.
Wegen des hohen Anteils an manueller Arbeit ist das Auf- und Absta
peln nach diesem Stapelschema sehr lohnintensiv. Die per Hand
durchgeführten Arbeitsschritte, insbesondere das Anheben bzw. Ab
senken jeder Palette und das Wenden jeder zweiten Palette, erfordern
zudem einen hohen körperlichen Kraftaufwand. Daher sind Ruhepau
sen für die Arbeitskräfte in kurzen zeitlichen Abständen zwingend erfor
derlich, der Arbeitsablauf beim Auf- und Abstapeln kann daher notwen
digerweise nur diskontinuierlich ablaufen. Außerdem ist die Durchfüh
rung dieser Arbeiten auf die Zeiten beschränkt, in denen Arbeitskräfte
hierfür zur Verfügung stehen.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, ei
ne Vorrichtung zu schaffen, die das Auf- und Abstapeln eines Stapels
mit ineinander geschachtelten Paletten mit allen dafür notwendigen Ar
beitsschritten selbsttätig durchführt, eine kontinuierliche Arbeitsweise
aufweist, zu jeder Tages- und Nachtzeit betrieben werden kann und
zudem kostengünstig arbeitet.
Bei der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Vorrich
tung zum Umsortieren von Flachpaletten aus, deren Fußteil zwischen
den Füßen jeweils einen nach unten offenen, sich über die ganze Län
ge oder Breite der Palette erstreckenden Zwischenraum aufweist, mit
einer Vorrichtung zur Aufnahme von Paletten und einer Förderstrecke,
vorzugsweise als Rollen-, Ketten- oder Bandförderern ausgebildet, für
die Zu- und Abfuhr der Paletten zur Aufnahmevorrichtung. Die gestellte
Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Aufnahmevorrichtung als
Schwenkgabel ausgestaltet ist, die um eine Achse, welche senkrecht
zur Förderrichtung und parallel zur Förderebene der Förderstrecke ori
entiert ist, schwenkbar ausgeführt ist und zwischen Anfangs- und End
stellung der Schwenkgabel ein Winkelabstand größer 90 und kleiner
180 Grad gegeben ist, wobei die Schwenkgabel in der Anfangsstellung
parallel und in der Endstellung geneigt zur Förderebene der Förderstrecke
liegt und die Förderstrecke für die Zu- und Abfuhr der Paletten zur
Schwenkgabel durch ein- und dieselbe Fördereinrichtung ausgebildet
ist.
Die gemäß Anspruch 1 ausgebildete Vorrichtung findet Anwendung
sowohl beim Abstapeln eines Stapels mit paarweise ineinander ge
schachtelten Paletten als auch beim Aufstapeln eines Stapels derart
verschachtelter Paletten. Durch den Einsatz dieser Vorrichtung lassen
sich weitreichende Einsparpotentiale freisetzen, die sich auf Raum-,
Zeit- und Kosteneinsparungen erstrecken:
- - Durch die rationelle Stapelmethode wird der Platzbedarf für die Lage rung von Leerpaletten drastisch reduziert.
- - Durch maschinelles Ausführen der Auf- und Abstapelung werden zeit intensive manuelle Stapelarbeiten vermieden.
- - Infolge dieser Verringerung von Platz- und Zeitbedarf werden erhebli che Kosten eingespart.
Diese Einsparungen treten überall dort zutage, wo Palettenstapel anfal
len, d. h. bei der Produktion von Paletten, beim Transport von Paletten
oder beim Einsatz von Paletten in Produktions- oder Handelslagern.
Auch bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung selbst,
werden Einsparpotentiale freigesetzt. Durch die Verwendung der Vor
richtung sowohl in Auf- als auch Abstapelmaschinen lassen sich beide
Maschinentypen mit weitgehend gleichen Modulen und als Fol
ge der Modulbauweise die Herstellungskosten senken.
Mit der Übertragung der beim Auf- und Abstapeln anfallenden Arbeits
vorgänge an Maschinen kann die Ein- oder Auslagerung von Leerpalet
ten bei Bedarf zu jeder Tage- und Nachtzeit, für beliebige Dauern und
ohne jegliche Unterbrechungen durchgeführt werden.
Auch unter dem Gesichtspunkt menschenwürdiger Arbeitsplätze bringt
die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung einen Fortschritt, da sie
monotone manuelle Arbeiten, die zudem mit hohen körperlichen Kraft
einsatz verbunden sind, an Maschinen überträgt.
Eine erste Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist als Absta
pelmaschine konzipiert. Bei dieser Variante erfolgt das Zuführen der
Paletten zur Schwenkgabel paarweise aufeinander liegend, mit dem
Fußteil der einen Palette zur Förderstrecke hin, dem Fußteil der ande
ren Palette von der Förderstrecke weg gerichtet. Die Schwenkgabel
steht in Anfangsstellung parallel zur Förderstrecke und in einem sol
chen Abstand von der Förderstrecke, dass die obere der beiden Palet
ten von der Gabel gegriffen wird. Anschließend wird die Schwenkgabel
mit der aufgenommenen Palette aus der Anfangsstellung heraus in die
Endstellung verschwenkt. Die aufgenommene Palette ist während die
ses Vorganges arretiert. Nach Verschwenken der Gabel um einen Win
kel größer 90 und kleiner 180 Grad erfolgt die Abgabe der aufgenom
mene Palette an die Förderstrecke. Da die Förderstrecke während des
Schwenkvorgangs die auf der Förderstrecke verbliebene untere Palette
weiter transportiert hat, kommt die von der Gabel abgegebene Palette
auf einen freien Platz hinter der auf der Förderstrecke verbliebenen Pa
lette zu liegen. Aufgrund der durchgeführten Schwenkbewegung ist die
an die Förderstrecke abgegebene Palette um 180 Grad gewendet, d. h.
die Palette liegt mit ihrer ehemaligen Unterseite nach oben auf der För
derstrecke. Im Ergebnis erhält man auf dem von der Schwenkgabel
wegführenden Teil der Förderstrecke einzelne Paletten, die alle diesel
be Ausrichtung aufweisen, d. h. bei jeder Palette ist der Fußteil bzw.
vorzugsweise die Plattform nach oben gerichtet.
Eine weitere Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist als Auf
stapelmaschine konzipiert. Die einzelnen Arbeitsschritte bei dieser Va
riante laufen nahezu identisch denen bei der Abstapelmaschine ab. Das
Zuführen der Paletten zur Schwenkgabel erfolgt so, dass die Paletten
einzeln auf der Förderstrecke liegen, mit dem Fußteil jeweils zur För
derstrecke oder jeweils von der Förderstrecke weg gerichtet. Die
Schwenkgabel steht in Anfangsstellung parallel zur Förderstrecke und
in einem solchen Abstand von der Förderstrecke, dass die erste der
angelieferten Paletten von der Gabel gegriffen wird. Anschließend wird
die Schwenkgabel mit der aufgenommenen Palette aus der Anfangs
stellung heraus in die Endstellung verschwenkt. Die aufgenommene
Palette ist während dieses Vorganges arretiert. Nach einem Ver
schwenken der Gabel um einen Winkel größer 90 und kleiner 180 Grad
erfolgt die Abgabe der aufgenommenen Palette an die Förderstrecke.
Da die Förderstrecke während des Schwenkvorgangs die auf der För
derstrecke verbliebenen Paletten weiter transportiert hat, kommt die
von der Gabel abgegebene Palette auf der nächsten angelieferten Pa
lette zu liegen. Aufgrund der durchgeführten Schwenkbewegung ist die
an die Förderstrecke abgegebene Platte um 180 Grad gewendet, d. h.
die Palette liegt mit ihrer ehemaligen Unterseite nach oben auf der an
gelieferten Palette. Bei dieser Variante der erfindungsgemäßen Vorrich
tung ist die Taktung der Schwenkgabel so gesteuert, dass das erzeugte
Palettenpaar die Schwenkgabel ohne Aufnahme einer Palette passiert,
und erst die nachfolgende einzeln auf der Förderstrecke liegende Palet
te wieder von der Gabel gegriffen wird. Im Ergebnis erhält man auf dem
von der Schwenkgabel wegführenden Teil der Förderstrecke Paletten
paare, bei denen die einzelnen Paletten umgekehrt aufeinander liegen.
Bei vorteilhaften Ausbildungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung
weist die Schwenkgabel einen oder mehrere u-förmige Bügel auf. Die
Bügel sind dabei so orientiert, dass deren Schenkel jeweils ein Schen
kel mit einer die Schwenkachse der Schwenkgabel enthaltenden Ebene
verbunden ist und der andere Schenkel jeweils der Förderstrecke zu
gewandt ist. Das freie Ende dieses Schenkels weist beim Aufnehmen
bzw. Ablegen jeweils entgegen der Förderrichtung.
Bei einer speziellen Ausbildung der Schwenkgabel ist das freie Ende
des u-förmigen Bügels mit einem nach der Innenseite des U's geboge
nen Haken versehen. Dieser Haken bewirkt beim Schwenkvorgang eine
Arretierung der aufgenommenen Palette während der Aufwärtsbewe
gung. Nach einem Verschwenken der aufgenommenen Palette über die
vertikale Position hinweg erfolgt die Abgabe der Palette auf die Förder
strecke. Die Abgabe läuft dabei selbsttätig ab, indem die verschwenkte
Palette einfach aus der Schwenkgabel heraus auf die Förderstrecke
gleitet.
Aufgrund der u-förmigen Gestalt der Bügel der Schwenkgabel, deren
freie Enden entgegen der Förderrichtung weisen, ist die Schwenkgabel
erfolgt in vorteilhafter Weise dann durch die vom Transport der Palette
auf der Förderstrecke herrührende Bewegung selbst. Bei geeignet ge
wähltem Abstand der Schwenkgabel von der Förderstrecke läuft die
aufzunehmende Palette einfach von sich aus in die Bügel der
Schwenkgabel ein.
Bei einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist die
Schwenkgabel eine Einstellvorrichtung auf, durch welche der Abstand
der u-förmigen Bügel zueinander einstellbar ist. Eine weitere Fortbil
dung der Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand
zwischen Schwenkgabel und Förderstrecke durch eine Einstellvorrich
tung veränderbar ist. Diese Einstellmöglichkeiten erlauben, die Vorrich
tung gemäß der Erfindung alternativ für Paletten unterschiedlicher Grö
ßen auszulegen.
Die verschiedenen Arten von Flachpaletten, wie Euro-Paletten, CP1-
Paletten, CP2-Paletten, unterscheiden sich im wesentlichen in ihren
Längen- und Breitenmaßen. Diesen unterschiedlichen Maßen wird
durch eine unterschiedliche Einstellung des Abstandes der u-förmigen
Bügel zueinander Rechnung getragen.
Während bei den genannten Paletten die Höhemaße nur geringfügig
voneinander abweichen, ist diese Maß bei Anwendung von Zwei- oder
Vierwegepaletten entscheidend. Aufgrund des änderbaren Abstandes
zwischen Schwenkgabel und Förderstrecke kann die Schwenkgabel
sowohl für den Einsatz von Zweiwegepaletten als auch von Vierwege
paletten ausgelegt werden.
Abhängig von der eingesetzten Palettenart wird die Ausrichtung der
zugeführten Paletten auf der Förderstrecke gewählt. Prinzipiell sind
zwei Möglichkeiten der Ausrichtung gegeben: die zwischen den Füßen
einer Palette liegenden Zwischenräume können in Förderrichtung oder
quer zur Förderrichtung weisen.
Kommen Zweiwegepaletten zur Anwendung wird die erst genannte
Ausrichtung gewählt. In diesem Fall stehen die von der Schwenkgabel
jeweils erfassten Paletten aufrecht, d. h. ihre weist zur Schwenkgabel
hin. Die u-förmigen Bügel der Schwenkgabel greifen dann unter die
Plattform in die zwischen den Füßen liegenden Zwischenräume der
Palette ein. Für den Einsatz der Vorrichtung in Abstapelmaschinen folgt
daraus, dass die paarweise Anlieferung der Paletten so erfolgt, dass
die obere Palette aufrecht steht, während bei der unteren Palette die
Plattform zur Förderstrecke hin gerichtet ist. Bei diesen Palettenpaaren
sind die Füße der Paletten ineinander verschachtelt, so dass die Füße
der einen Palette jeweils in den zwischen zwei Füßen liegenden Zwi
schenräumen der anderen Palette zu liegen kommen. Die Höhenmaße
dieses Palettenpaares sind daher nur um die Dicke der Palettenplatt
form höher als die einer Einzelpalette.
Bei Anwendung der Vorrichtung auf Vierwegepaletten (Europaletten,
CP1-Paletten, CP2-Paletten) sind beide Ausrichtungen der Paletten auf
der Förderstrecke möglich. Mit Vorteil wird die Orientierung der angelie
ferten Paletten so gewählt, dass die zwischen den Paletten liegenden
Zwischenräume quer zur Förderrichtung liegend und die von der
Schwenkgabel erfasste Palette mit ihrem Fußteil zur Schwenkgabel hin
weist. Die u-förmigen Bügel der Schwenkgabel greifen dann in die
Queröffnungen der Palettenfüße ein. Für den Einsatz der Vorrichtung in
Abstapelmaschinen hat dies zur Konsequenz, dass die Anlieferung der
paarweise aufeinander liegenden Paletten so erfolgt, dass bei der obe
ren Palette die Füße von der Förderstrecke weg gerichtet, bei der unte
ren Palette die Füße zur Förderstrecke hin gerichtet sind. Die Paletten
sind in diesem Fall nicht mit den Füßen ineinander verschachtelt, die
obere Palette liegt einfach umgedreht auf der unteren, aufrecht stehen
den Palette. Die Höhemaße dieses Palettenpaares entspricht damit der
Höhe zweier Paletten.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der in Abstapelmaschinen ver
wendeten Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist am Anfang
der Förderstrecke eine Greifvorrichtung vorgesehen, durch welche Pa
letten paarweise der Förderstrecke zugeführt werden. Von Vorteil ist es,
wenn die Greifvorrichtung aus Gabeln ausgebildet und über dem An
fang der Förderstrecke angeordnet ist.
Auf den Gabeln der Greifvorrichtung ruht der Stapel der zu entstapeln
den Paletten. Dieser Stapel enthält Palettenpaare, deren Füße alle in
die gleiche Raumrichtung weisen, und jeweils paarweise mit ihren Fuß
teilen so ineinander geschachtelt sind, dass die Füße der einen Palette
in den zwischen den Füßen der anderen Palette liegenden Zwischen
räumen zu liegen kommen.
Die Gabeln der Greifvorrichtung sind so ausgebildet, dass im geschlos
senen und in geöffnetem Zustand in der vertikalen Richtung Hubbewe
gungen verschiedener Größen ausführen können. Im ersten Arbeits
schritt wird der Palettenstapel bei geschlossenen Gabeln auf die zu
nächst ruhende Förderstrecke abgesenkt. Anschließend öffnen sich die
Gabeln und werden um einen Hub, welcher der Höhe eines Paletten
paares entspricht, nach oben gefahren. Nach dem Schließen der Ga
beln greifen diese daher um ein Palettenpaar nach oben verschoben in
den Palettenstapel ein. Der oberhalb der Gabeln ruhende Palettensta
pel wird anschließend um eine Hubbewegung, die etwa einer Paletten
höhe entspricht, nach oben gefahren. Auf diese Weise wird das unters
te Palettenpaar des Stapels freigegeben und mit der Förderstrecke, die
anschließend wieder in Bewegung gesetzt wird, der Schwenkgabel zu
geführt.
Bei Verwendung von Zweiwegepaletten erfolgt die Abgabe der Palet
tenpaare in der Weise, dass die Füße der Paletten ineinander ver
schachtelt sind, bei Verwendung von Vierwegepaletten dagegen in der
Regel so, dass die oberere Palette umgedreht auf der unteren, aufrecht
stehenden Palette liegt. Gleichzeitig ist die Ausrichtung der Paletten
paare so vorgegeben, dass im ersten Fall die zwischen den Füßen lie
genden Zwischenräume in Förderrichtung der Förderstrecke weisen, im
zweiten Fall diese Zwischenräume in der Regel quer zur Förderrichtung
liegen. Da sich die Höhenabmessungen von Palettenpaaren aus Zwei
wege- und Vierwegepaletten wesentlich voneinander unterscheiden, ist
bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Greifvor
richtung eine Einstellvorrichtung vorgesehen, durch welche die Größe
der Hubbewegungen der Gabeln auf die Höhemaße der verwendeten
Paletten angleichbar sind. Die Greifvorrichtung gemäß der Erfindung ist
daher alternativ sowohl für Bildung von Paaren aus Zweiwege- und
Vierwegepaletten einsetzbar.
Flachpaletten, wie Euro-Paletten, CP1-Paletten, CP2-Paletten, unter
scheiden sich in der Regel auch in ihren Längen- und Quermaßen. Um
die Vorrichtung entsprechend der Erfindung vielseitig einsetzen zu kön
nen, ist bei einer vorteilhaften Ausbildung dieser Vorrichtung die Greif
vorrichtung mit einer Einstellvorrichtung ausgerüstet, durch welche der
Abstand der Gabeln von einander einstellbar ist.
Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Aufstapel
maschinen ist es notwendig, dass die zur Bildung eines Palettenpaares
verwandte Paletten zueinander einen seitlichen Versatz aufweisen. Nur
dann ist gewährleistet, dass die von der Schwenkgabel in die zwischen
den Füßen der anderen Palette gegebenen Zwischenräumen eingrei
fen.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der in Aufstapelmaschinen ver
wendeten Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist daher eine
Justiervorrichtung vorgesehen, durch welche die in der Schwenkgabel
aufgenommene Palette während oder nach dem Schwenkvorgang quer
oder längs zur Förderrichtung der Förderstrecke verschiebbar ist. Bei
einer anderen Ausbildungsform der Justiervorrichtung wird diese Justie
rung nicht an der von der Schwenkgabel aufgenommenen Palette vor
genommen, sondern an der auf der Förderstrecke verbliebenen. Die
Justiervorrichtung stellt sicher, dass der geforderte Quer- oder Längs
versatz der beiden Paletten zueinander vor der Bildung des Paletten
paares gegeben ist.
Nach der Bildung der Palettenpaare erfolgt ein Abtransport der Paletten
zum Ende der Förderstrecke. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der
in Abstapelmaschinen verwendeten Variante der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist daher am Ende der Förderstrecke eine Greifvorrichtung
vorgesehen, durch welche Palettenpaare von der Förderstrecke
abgreifbar sind. Diese Vorrichtung baut aus den abgegriffenen Paletten
in ähnlicher Weise einen Palettenstapel auf wie er beim Abstapeln ab
getragen wird.
Von Vorteil ist es, wenn die Greifvorrichtung aus Gabeln ausgebildet
und über dem Ende der Förderstrecke angeordnet ist. Auf den Gabeln
der Greifvorrichtung wird aus den abgegriffenen Palettenpaaren der
Palettenstapel aufgebaut.
Dabei werden die Gabeln bei ruhender Förderstrecke unter das zugrei
fende Palettenpaar geführt, anschließend wird das Palettenpaar mittels
der Gabeln um eine Höhe, die größer ist als die Höhe eines einzelnen
Paares, angehoben. Die Förderstrecke, wieder in Bewegung gesetzt,
bringt dann ein weiteres Paar zur Greifvorrichtung. Durch Absenken der
Gabeln werden die auf den Gabeln ruhenden Paletten auf dem auf der
Förderstrecke sitzenden Palettenpaar abgesetzt und anschließend die
Gabeln unter das unterste Paar geführt. Mit dem folgenden Arbeits
schritt wiederholt sich dann der hier beschriebene Vorgang.
Bei etlichen Anwendungsfällen ist es von Vorteil, wenn die Vorrichtung
gemäß der Erfindung sowohl als Ab- als auch als Aufstapelmaschine
eingesetzt werden kann. Bei einer Ausbildungsform für diese Anwen
dung ist am Anfang und am Ende der Förderstrecke je eine Greifvor
richtung vorgesehen. Diese Greifvorrichtungen stellen sicher, dass so
wohl Stapel ineinander geschachtelter Paletten abgetragen als auch
derartige Stapel erzeugt werden können. Beim Übergang von einem
zum anderen Anwendungsfall ist es notwendig, den Abstand zwischen
Schwenkgabel und Förderstrecke jeweils auf unterschiedliche Maße
einzustellen. Die genannte Ausführungsform ist daher mit einer Ein
stellvorrichtung ausgerüstet, durch die dieser Abstand einstellbar ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich
dem nachfolgenden Teil der Beschreibung entnehmen. In diesem Teil
werden Details zur erfindungsgemäßen Vorrichtung und ein Ausfüh
rungsbeispiel anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine typische Palette in Längs- und Queransicht,
Fig. 2 einen Stapel ineinander geschachtelter Flachpaletten in der
Längs- und Queransicht,
Fig. 3 die Bildung unterschiedlicher Palettenpaare,
Fig. 4 die Schwenkgabel in verschiedenen Positionen während des
Schwenkvorgangs und die Förderstrecke im Bereich der
Schwenkgabel,
Fig. 5 die Greifvorrichtung für die paarweise Abgabe der Paletten an
die Förderstrecke.
In Fig. 1 ist als Beispiel für die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Anwendung kommenden Paletten eine CP1-Palette in Längs- und
Queransicht wiedergegeben. Diese Palette besteht aus einer Plattform
(1) und einem Fußteil (2). Wie in der in Fig. 1b wiedergegebenen
Queransicht zu ersehen ist, weist das Fußteil drei in Längsrichtung der
Palette angebrachte Füße (3, 3', 3") auf, zwischen denen je ein nach
unten hin offener Zwischenraum (4, 4') liegt. In der Längsansicht in Fig. 1a
ist zu erkennen, dass in den Füßen jeweils Queröffnungen (5, 5')
ausgebildet sind. Sowohl die zwischen den Füßen liegenden Zwischen
räume, als auch die in den Füßen liegenden Queröffnungen werden
beim Aufnehmen der Paletten durch Greifwerkzeuge genutzt.
In Fig. 2 sind die CP1-Paletten zu einem Palettenstapel (6) zusam
mengefügt. Von diesem Stapel ist in Fig. 2a die Längsansicht, in Fig. 2b
die Queransicht wiedergegeben. Bei dem skizzierten Stapelschema
ist jede zweite Palette mit dem Fußteil nach oben gerichtet auf der da
runterliegenden Paletten abgelegt. Die Füße zweier aufeinander fol
gender Paletten sind dabei so ineinander verschachtelt, dass die Füße
(3a) der Palette (a) jeweils in den zwischen den Füßen liegenden Zwi
schenraum (4b) der Palette (b) zu liegen kommen.
In Fig. 3 ist die Bildung unterschiedlicher Palettenpaare skizziert, bei
de Figuren zeigen die Paletten in Quersicht. Beide Arten von Paletten
paaren kommen bei Abstapelmaschinen gemäß der Erfindung zum
Einsatz. Palettenpaare gemäß Fig. 3a werden bei Anwendung von
Zweiwegepaletten auf dem zur Schwenkgabel hinführenden Teil der
Förderstrecke zur Verfügung gestellt. Die Paletten sind dabei auf der
Förderstrecke so orientiert, dass die zwischen den Füßen der Paletten
liegenden Zwischenräume (4, 4') in Förderrichtung weisen. Bei Anwen
dung von Vierwegepaletten werden mit Vorteil Palettenpaare gemäß
Fig. 3b auf dem zur Schwenkgabel hinführenden Teil der Förderstrecke
zu Verfügung gestellt. Die Orientierung ist so gewählt, dass die Fü
ße (3, 3', 3") und die zwischen den Füßen liegenden Zwischenräume
(4, 4') in die Richtung quer zur Förderrichtung weisen.
In Fig. 4 ist die Schwenkgabel (7) einer Abstapelmaschine in ver
schiedenen Positionen (7', 7", 7''') während des Schwenkvorganges zu
sammen mit der Förderstrecke (8) abgebildet. Bei der skizzierten Aus
führungsform kommen Vierwegepaletten zum Einsatz. Die Paletten des
angelieferten Palettenpaares (9) liegen daher mit ihren Füßen quer zur
Förderrichtung. Mit dem Bezugszeichen (10) ist ein u-förmiger Bügel
gekennzeichnet, welcher mit der durch die Schwenkachse (11) verlau
fenden Ebene (12) der Schwenkgabel verbunden ist. Der Bügel ist in
der zur Förderrichtung entgegengesetzten Richtung offen und weist an
seinem offenen Ende (14) einen nach der Innenseite des U's hin gebo
genen Haken (15) auf.
In der Anfangsstellung der Schwenkgabel liegen Schwenkgabel und
Förderstrecke parallel zueinander. In dieser Position wird die obere Pa
lette (16) des Palettenpaares (9) aufgrund der vom Transport der Palet
te auf der Förderstrecke herrührenden Bewegung in den Bügel der
Schwenkgabel eingeschoben. Bei dem nach der Palettenaufnahme
einsetzenden Schwenkvorgang (7', 7", 7''') wird die aufgenommene Pa
lette durch den Haken (15) daran gehindert, aus dem offenen Bügel
herauszugleiten. Nach dem Verschwenken der Schwenkgabel über die
vertikale Position (7") hinweg, gibt der Haken dagegen die aufgenom
mene Palette frei, so dass sie auf die Förderstrecke gleiten kann. Die
Palette (16) kommt dabei auf einem freien Platz auf der Förderstrecke
zu liegen. Aufgrund der durchgeführten Schwenkbewegung ist die an
die Förderstrecke abgegebenen Palette gewendet worden, d. h. sie
liegt, wie die nicht von der Schwenkgabel erfasste Palette, seitenrichtig
auf der Förderstrecke. Auf dem von der Schwenkgabel wegführenden
Teil (8') der Förderstrecke weisen daher alle Paletten die gleiche Orien
tierung auf, bei jeder Palette ist die Plattform nach oben gerichtet.
In Fig. 5 ist die Greifvorrichtung für die paarweise Abgabe der Paletten
an die Förderstrecke wieder gegeben. Fig. 5a zeigt die Sicht quer zur
Förderrichtung, Fig. 5b die Sicht in Richtung der Förderrichtung. Diese
Greifvorrichtung kommt zum Einsatz bei Abstapelmaschinen und ist am
Anfang (8") der Förderstrecke installiert. Bei Aufstapelmaschinen
kommt eine ähnlich ausgebildete Greifvorrichtung zum Einsatz, welche
am Ende der Förderstrecke angebracht ist. Die Greifvorrichtung ist aus
Gabeln (18) ausgebildet und trägt den Stapel (19) der zu entstapelnden
Paletten. Die Paletten in diesem Stapel sind entsprechend dem in Fig. 2
wiedergegebenen Schema so ineinander geschachtelt, dass die Füße
der einen Palette in den zwischen den Füßen der anderen Palette lie
genden Zwischenräumen zu liegen kommen.
Die Gabeln der Greifvorrichtung sind so ausgebildet, dass im geschlos
senen und in geöffnetem Zustand in der vertikalen Richtung Hubbewe
gungen (20) verschiedener Größen ausführen können. Bei beschlosse
nen Gabeln wird der Palettenstapel zunächst auf die ruhende Förder
strecke (8) abgesenkt. Anschließend öffnen sich die Gabeln (18) und
werden um einen Hub, welcher der Höhe eines Palettenpaares ent
spricht, nach oben gefahren. Nach dem Schließen der Gabeln greifen
diese daher um ein Palettenpaar nach oben verschoben in den Palet
tenstapel ein. Der oberhalb der Gabeln ruhende Palettenstapel wird
dann um eine Hub (20'), der einigen Palettenhöhen entspricht, nach
oben gefahren. Auf diese Weise wird das unterste Palettenpaar (21)
des Stapels freigegeben und mit der Förderstrecke, die anschließend
wieder in Bewegung gesetzt wird, der Schwenkgabel zugeführt. Die ab
gegebene Palettenpaare sind nach dem Schema der Fig. 3b ausge
bildet.
Claims (20)
1. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten, deren Fußteil zwi
schen den Füßen jeweils einen nach unten offenen, sich über die ganze
Länge oder Breite der Palette erstreckenden Zwischenraum aufweist,
mit einer Vorrichtung zur Aufnahme von Paletten und einer Förderstrecke,
vorzugsweise als Rollen- oder Bandförderer ausgebildet, für die
Zu- und Abfuhr der Paletten zur Aufnahmevorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmevorrichtung als Schwenkgabel ausgestaltet ist,
die um eine Achse, welche senkrecht zur Förderrichtung und parallel zur Förderebene der Förderstrecke orientiert ist, schwenkbar ausge führt ist,
und zwischen Anfangs- und Endstellung der Schwenkgabel ein Win kelabstand größer 90 und kleiner 180 Grad gegeben ist,
wobei die Schwenkgabel in der Anfangsstellung parallel und in der Endstellung geneigt zur Förderebene der Förderstrecke liegt,
und die Förderstrecke für die Zu- und Abfuhr der Paletten zur Schwenkgabel durch ein- und dieselbe Fördereinrichtung ausgebildet ist.
die Aufnahmevorrichtung als Schwenkgabel ausgestaltet ist,
die um eine Achse, welche senkrecht zur Förderrichtung und parallel zur Förderebene der Förderstrecke orientiert ist, schwenkbar ausge führt ist,
und zwischen Anfangs- und Endstellung der Schwenkgabel ein Win kelabstand größer 90 und kleiner 180 Grad gegeben ist,
wobei die Schwenkgabel in der Anfangsstellung parallel und in der Endstellung geneigt zur Förderebene der Förderstrecke liegt,
und die Förderstrecke für die Zu- und Abfuhr der Paletten zur Schwenkgabel durch ein- und dieselbe Fördereinrichtung ausgebildet ist.
2. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass folgende Arbeitsschritte durchgeführt
werden:
- - Zuführen der Paletten zur Schwenkgabel, paarweise aufeinander lie gend, mit dem Fußteil der einen Palette zur Förderstrecke hin, dem Fußteil der anderen Palette von der Förderstrecke weg gerichtet,
- - Einführen der oberen Palette in die in Anfangsstellung stehende Schwenkgabel,
- - Verschwenken der Schwenkgabel aus der Anfangsstellung in die Endstellung,
- - Abgabe der Palette aus der Schwenkgabel auf die Förderstrecke auf einen zu der auf der Förderstrecke liegenden unteren Palette benach barten Platz.
3. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass folgende Arbeitsschritte durchgeführt
werden:
- - Zuführen der Paletten zur Schwenkgabel, einzeln auf der Förderstrecke liegend, mit dem Fußteil der Paletten jeweils zur Förderstrecke oder jeweils von der Förderstrecke weg gerichtet,
- - Einführen jeder zweiten Palette in die in Anfangsstellung stehende Schwenkgabel,
- - Verschwenken der Schwenkgabel aus der Anfangsstellung in die Endstellung,
- - Abgabe der Palette aus der Schwenkgabel auf die auf der Förderstrecke nachfolgende oder davorliegende Palette.
4. Vorrichtung zum Umsortieren von Paletten nach einem der Ansprü
che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkgabel we
nigstens einen u-förmigen Bügel aufweist, dessen Schenkel in einer zur
Schwenkachse der Schwenkgabel senkrechten Ebenen liegen, wobei
ein Schenkel mit einer die Schwenkachse der Schwenkgabel enthal
tenden Ebene verbunden ist, und der andere Schenkel der Förderstrecke
zugewandt ist und mit seinem freien Ende entgegen der Förderrich
tung weist.
5. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des/der u-förmigen Bü
gel jeweils ein nach der Innenseite des U's gebogenen Haken aufweist.
6. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführen der
Palette in die Schwenkgabel durch die vom Transport der Palette auf
der Förderstrecke herrührende Bewegung erfolgt.
7. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der An
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkgabel
eine Einstellvorrichtung aufweist, durch die der Abstand der u-förmigen
Bügel voneinander einstellbar ist.
8. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstellvorrich
tung vorgesehen ist, durch die der Abstand zwischen Förderstrecke und
Schwenkgabel einstellbar ist.
9. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der An
sprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkgabel
Zweiwegepaletten zugeführt werden.
10. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkgabel
Vierwegepaletten zugeführt werden.
11. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Paletten auf der Förderstrecke so
ausgerichtet sind, dass die zwischen ihren Füßen liegenden Zwischen
räume quer zur Förderrichtung liegen.
12. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der
Ansprüche 1 bis 2 oder 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am
Anfang der Förderstrecke eine Greifvorrichtung vorgesehen ist, durch
welche Paletten paarweise der Förderstrecke zuführbar sind.
13. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Greifvorrichtung aus Gabeln aus
gebildet und über dem Anfang der Förderstrecke angeordnet ist.
14. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 12
oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifvorrichtung eine Ein
stellvorrichtung aufweist, durch welche die Größe der Hubbewegungen
der Gabel auf verschiedene Palettenhöhen einstellbar ist.
15. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 13
oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifvorrichtung eine Ein
stellvorrichtung aufweist, durch die der Abstand der Gabeln von einan
der einstellbar ist.
16. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 1
oder einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Justiervorrichtung vorgesehen ist, durch welche die in der
Schwenkgabel aufgenommene Palette während oder nach dem
Schwenkvorgang quer zur Förderrichtung der Förderstrecke verschieb
bar ist.
17. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 1
oder einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Justiervorrichtung vorgesehen ist, durch welche die auf der För
derstrecke nachfolgende Palette quer zur Förderrichtung der Förder
strecke verschiebbar ist.
18. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der
vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der
Förderstrecke eine Greifvorrichtung vorgesehen ist, durch welche Ein
zelpaletten oder Palettenpaare von der Förderstrecke abgreifbar sind.
19. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass die Greifvorrichtung aus Gabeln aus
gebildet und über dem Ende der Förderstrecke angeordnet ist.
20. Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am An
fang und am Ende der Förderstrecke je eine Greifvorrichtung ausgebil
det ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000129908 DE10029908A1 (de) | 2000-06-17 | 2000-06-17 | Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000129908 DE10029908A1 (de) | 2000-06-17 | 2000-06-17 | Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10029908A1 true DE10029908A1 (de) | 2001-12-20 |
Family
ID=7646107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000129908 Withdrawn DE10029908A1 (de) | 2000-06-17 | 2000-06-17 | Vorrichtung zum Umsortieren von Flachpaletten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10029908A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009040792A1 (de) * | 2009-09-09 | 2011-03-31 | Schaefer Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH | Palettenentstapler |
| DE102024108436A1 (de) | 2024-03-25 | 2025-09-25 | HTR Paletten-Service GmbH | Vorrichtung und Verfahren zum Sortieren von Paletten anhand ihres Paletten-Typs |
-
2000
- 2000-06-17 DE DE2000129908 patent/DE10029908A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009040792A1 (de) * | 2009-09-09 | 2011-03-31 | Schaefer Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH | Palettenentstapler |
| DE102024108436A1 (de) | 2024-03-25 | 2025-09-25 | HTR Paletten-Service GmbH | Vorrichtung und Verfahren zum Sortieren von Paletten anhand ihres Paletten-Typs |
| EP4624063A1 (de) | 2024-03-25 | 2025-10-01 | HTR Paletten-Service GmbH | Vorrichtung und verfahren zum sortieren von paletten anhand ihres paletten-typs |
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