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DE1002967B - Kraftmessvorrichtung - Google Patents

Kraftmessvorrichtung

Info

Publication number
DE1002967B
DE1002967B DEW15431A DEW0015431A DE1002967B DE 1002967 B DE1002967 B DE 1002967B DE W15431 A DEW15431 A DE W15431A DE W0015431 A DEW0015431 A DE W0015431A DE 1002967 B DE1002967 B DE 1002967B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
dial gauge
measuring device
axis
force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW15431A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Just Soehlemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WAGNER FA FERD
Original Assignee
WAGNER FA FERD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WAGNER FA FERD filed Critical WAGNER FA FERD
Priority to DEW15431A priority Critical patent/DE1002967B/de
Publication of DE1002967B publication Critical patent/DE1002967B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/04Measuring force or stress, in general by measuring elastic deformation of gauges, e.g. of springs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • KraftmeBvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftmeßvorrichtung für gleichbleibende oder langsam veränderliche Kräfte, bei der die zu messende Kraft als Druckkraft einen elastischen stabförmigen Körper axial belastet, der zwischen die Druckkräfte übertragendeii Druckstücken liegt, deren Abstandsänderung auf eine Meßuhr übertragen wird.
  • Bei einer bekannten Kraftmeßvorrichtung dieser Art ist der stabförmige Druckkörper als Rohr ausgebildet. Die Meßuhr ist an einen seitlichen hohlen Ansatz des unteren Druckstückes angebaut und von einem Hebelarm eines in dem Hohlraum des Druckstückes gelagerten zweiarmigen Schwinghebels beeinflußt, zwischen dessen anderem, kürzerem Hebelarm und dem oberen Druckstück innerhalb des rohrförmigen Druckkörpers ein stabförmiges Übertragungsglied angeordnet ist.
  • Demgegenüber ist gemäß der Erfindung der stabförmige Druckkörper in ein geschlossenes Gehäuse in der Weise eingehaut, daß das obere, die Kraft aufnehmende Druckstück in einem Deckel des Gehäuses geführt und das untere Druckstück von einem Gehäuseboden in einer Kugelpfanne abgestützt ist, wobei an die Druckstücke innerhalb des Gehäuses Anschlagstücke angeklemmt sind, die mit der seitlich neben dem Druckkörper ebenfalls innerhalb des Gehäuses angeordneten Meßuhr zusammenwirken.
  • Nunmehr ist im Gegensatz zu der bekannten Kraftmeßvorrichtung die Anzeigevorrichtung von den durch die druckkraft belasteten Teilen klar getrennt.
  • Es kann jederzeit ein anderer Druckkörper mit einem anderen Meßbereich eingebaut werden. Der Druckkörper kann Ring- oder Vollquerschnitt haben. Die zwischen den Druckstücken und der Anzeigevorrichtung seitlich neben dem Druckkörper angeordneten t2bertragungsglieder können zur Nullpunktjustierung der Anzeigevorrichtung einstellbar ausgebildet werden.
  • Die Länge des Druckkörpers ist vorzugsweise so gewählt, daß die größte elastische Längenänderung des Druckkörpers in einer Größenordnung von etwa 0,2 mm liegt. Dieser Kraftweg ist hinreichend groß, um auf eine übliche l/1000-mm-Meßuhr unmittelbar einen Zeigerausschlag von 3600 zu übertragen, aber doch so klein, daß er als Verlagerung der Kraftquelle, z. B. eines Behälters, vernachlässigt werden kann.
  • Der stabförmige Druckkörper ist bevorzugt in an sich bekannter Weise als Rohr ausgebildet und hat hierdurch eine größere Knickfestigkeit als ein den gleichen zur Kraftaufnahme dienenden Querschnitt aufweisender Vollstab. Die beiden Druckstücke sind hierbei zweckmäßig durch ein sie verbindendes elastisches Glied mit dem Druckkörper in ständigem Kraftschluß gehalten. Bei einem rohrförmigen Druckkörper kann das Zugglied als in der Rohrachse liegender Stab ausgebildet sein.
  • Die Meßuhr kann mit weiteren Einrichtungen verbunden werden, welche das Meßergebnis über beliebige Entfernungen weitergeben oder Steuervorgänge auslösen. Das kann dadurch erreicht werden, daß die Abtriebwelle der Meßuhr auf die mit ihr in einem eindeutigen Drehmomentschluß gehaltene Drehachse eines elektrischen Fernsenders, z. B. eines Widerstandfernsenders (Potentiometer), treibt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform greift das obere Druckstück von oben her an dem kurzen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels an, der auf einer Stütze von unten her schwingbar abgestützt ist und mit seinem längeren Hebelarm von oben her auf den zur Achse des Druckkörpers parallelen Stößel einer Meßuhr wirkt, die zusammen mit der Lagerstütze des Hebels mit einem am unteren Druckstück starr befestigten Halter verbunden ist, der auch den Fernsender trägt, wobei die Lagerstütze des Hebels zur Nullpunktjustierung der Meßuhr in Richtung der Druckkörperachse einstellbar ist. Auf diese Weise kann die maximale, etwa 0,2 mm betragende, Federung des Druckkörpers ohne Schwierigkeiten in einem Verhältnis von 1 : 5 auf die Meßuhr übertragen werden, und man kann bei Verwendung einer üblichen l/100-mm-Meßuhr einen Zeigerausschlag von 3600 erzielen. Die l/ooo-mm-Meßuhr hat den Vorzug, daß über ihr Räderwerk das Drehmoment zum Antrieb des Fernsenders sicher übertragen werden kann.
  • Bei der Übertragung der kleinen Federwege auf den Übersetzungshebel ist es wichtig, daß Spiel und Reibung möglichst ausgeschaltet sind. Das wird in vollkommener Weise dadurch erreicht, daß das am oberen Druckstück befestigte Übertragungsglied mit dem Schwinghebel durch ein an sich bekanntes Bänderkreuz verbunden ist, das durch eine am langen Hebelarm abwärts gerichtete Federkraft in Spannung gehalten ist.
  • Überträgt man die Längenänderung des Druckkörpers unmittelbar auf den Stößel der Meßuhr, z. B. einer l/l000-mm-NIeßuhr, dann ist die Meßuhr bei parallel zur Druckkörperachse angeordnetem Stößel mit einem der beiden Druckstücke verbunden, und ihr Stößel liegt gegen einen am anderen Druckstück vorgesehenen Anschlag aus, der zur Nullpunktjustierung der Meßuhr in Achsrichtung des Druckkörpers einstellbar ist.
  • Der Drehmomentschluß zwischen der Drehachse des Fernsenders und der Abtriebwelle der Meßuhr wird in jedem Falle sicher dadurch erreicht, daß die Abtriebwelle der Meßuhr durch einen Mitnehmerhebelarm mit einem mit der Drehachse des Fernsenders verbundenen Hebelarm zusammenwirkt und die Drehachse des Fernsenders unter der Kraft einer auf sie drehend wirkenden Rückholfeder steht.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Hinweis auf zwei in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Kraftmeßvorrichtung mit mehrfach übersetztem Federweg, Fig. 2 eine Einzelheit, Fig. 3 einen Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt einer Kraftmeßvorrichtung mit unmittelbarer Übertragung des Federwegs auf die Meßuhr.
  • Der mit 1 bezeichnete Druckkörper aus gehärtetem Stahl ist beim Ausführungsbeispiel als Rohr ausgebildet. Er ist zwischen zwei mit ihm zentrierten, an seinen beiden Stirnflächen anliegenden Drudstücken 2 und 3 angeordnet. Die beiden Druckstücke 2 und 3 sind beim Ausführungsbeispiel durch eine in der Rohrachse verlaufende Zugstange 4 verbunden, die durch eine Bohrung des unteren Druckstückes 3 hindurchgeht. sich an diesem mit einem Schraubenkopf 5 abstützt und mit einem Gewindeende 6 in das obere Druckstück 2 einschraubbar ist. Der Zugstange 4 ist zweckmäßig eine solche Vorspannung gegeben, daß sie auch bei der höchsten Druckbelastung des Druck körpers 1 noch eine Zugspannung hat.
  • Der Druckkörper 1 ist in einem Gehäuse 7 angeordnet, das oben durch einen Deckel 8 und unten durch einen Boden 9 abgeschlossen ist. Das obere Druckstück 2, auf dem sich die zu messende Kraft abstützt, ist in einer Bohrung 10 des Gehäusedeckels 8 in seiner Achsrichtung verschiebbar geführt. Das untere Druckstück 3 stützt sich auf dem Gehäuse boden 9 ab, und zwar mit einer Kugelfläche in einer in den Gehäuseboden eingesetzten Kugelpfanne 11. An die beiden Druckstücke sind innerhalb des Gehäuses 7 für den Anschluß der Übertragungselemente schellenartige Ringkörper 12 und 13 angeklemmt. Insoweit stimmen die beiden Ausführungsbeispiele überein.
  • Beim Ausführungsbeispiel Fig. 1 trägt der um das untere Druckstück 3 gespannte Ringkörper 13 einen Halter 14. In dem Halter 14 ist in einigem Abstand vom Druckkörper 1 eine Meßuhr 15 so befestigt, daß ihr Stößel 16 parallel zur Druckkörperachse nach oben gerichtet ist und daß ihre Abtriebwelle 17 zur Druckkörperachse im rechten Winkel steht. Seitlich neben der Meßuhr 15 ist auf dem Halter 14 ein elektrischer Fernsender, z. B. ein Widerstandsfernsender 18 fest angeordnet. Die Drehachse 19 des Fernsenders 18 liegt parallel zur Abtriebwelle 17 der Meßuhr 15.
  • Die Abtriebwelle 17 der Meßuhr 15 trägt an ihrem vom Druckkörper 1 abgekehrten Ende eine Scheibe 20 mit einem exzenrisch angeordneten Mitnehmerstift 21.
  • Achsgleich zur Abtriebwelle 17 der Meßuhr ist in auf dem Halter 14 vorgesehenen Lagern eine Zeigerwelle 22 angeordnet, auf deren von der Meßuhr abgekehr- tem Ende ein Zeiger 23 sitzt. Dem Zeiger 23 ist in einer an das Gehäuse 7 angeschlossenen Zeigerdose 24 eine Skala 25 zugeordnet. Das andere Ende der Zeigerwelle 22 trägt eine Scheibe 26, die auf ihrer der Meßuhr zugekehrten Stirnseite einen radialen Schlitz 27 hat, in den der SIitnehmerstift 21 der Abtriebwelle 17 der Meßuhr 15 eingreift. Hierdurch ist die Abtriebwelle 17 der Meßuhr mit der Zeigerwelle 22 derart beweglich gekuppelt, daß geringfügige Unter schiede in der Achslage beider Wellen nicht stören.
  • Die Scheibe 26 ist als Ritzel ausgebildet, das mit einem Zahnrad 28 der Fernsenderwelle 19 im Eingriff steht. Die Feruseuderwelle 19 ist mit dem einen Ende einer Spiralfeder 29 verbunden, deren anderes Ende festliegt. Durch die Spiralfeder 29 wird auf die Fernsenderwelle 19 ein Drehmoment ausgeübt, das sie im Sinne eines Zurückstellens der Meßuhr 15 in ihre Nullage zu drehen versucht. Hierdurch ist ein eindeutiger Drehmomentfluß vom letzten Glied der Aleßkette (Fernsenderwelle 11) bis zum ersten Glied (Meßuhrstößel 16) gesichert. An Stelle der Spiralfeder 29 könnte auch eine auf die Fernsendeswelle 19 wirkende Schnurrolle mit einem durch eine Zugfeder abgespannten Faden vorgesehen sein.
  • Zur Übertragung der Längenänderung des Druckkörpers 1 auf die Meßvorrichtung ist an dem mit dem oberen Druckstück 2 verbundenen Ringkörper 12 ein parallel zur Druckkörperachse nach unten gerichteter Arm 30 befestigt. An dem Arm 30 ist unten ein Querbalken 31 vorgesehen, der durch zwei waagerechte Bänder 32 und ein zwischen diesen angeordnetes senkrechtes Band 33 mit einem auf den Stößel 16 der Meßuhr drückenden Hebel 34 verbunden ist (Fig. 2).
  • Die Bänder 32 und 33 bestehen vorzugsweise aus dünnem Bandstahl. Der an das Bänderkreuz 32, 33 angeschlossene Hebel 34 ist zwischen dem Druckkörper 1 und der Meßuhr 15 durch eine als Stößel ausgebildete Stiitze 35 von unten her schwingbar abgestützt. Die Stütze 35 ist parallel zur Druckkörperachse angeordnet und liegt mit ihrem unteren Ende in dem mit dem unteren Druckstück 3 verbundenen Halter 13, 14 in ihrer Achsrichtung fest. Der Abstand der Stütze 35 vom DruclklSörper1 bzw. der Meßuhr 15 ist so gewählt, daß der Hebelarm bis zum Schnittpunkt des Bänderkreuzes 32, 33 etwa ein Fünftel der Länge des mit dem WIeßuhrstößel 16 zusammenwirkenden Hebelarmes hat. Durch eine von oben her in schräger Richtung vom Druckkörper 1 weg auf den langen Arm des Hebels 34 drückende Feder 36 ist das Bänderkreuz 32, 33 in Spannung gehalten, so daß der Schnittpunkt seiner Bänder eindeutig die Gelenkachse des Hebels 34 mit dem an das obere Druckstück 2 angeschlossenen Übertragungsglied 30, 31 bildet. Durch die Bänderkreuzverbindung wird ein spiel-und reibungsfreies Gelenk erzielt. Die Stütze 35 ist in dem Halter 14 durch ein Stellglied 37 in Richtung der Druckkörperachse einstellbar und dient hierdurch gleichzeitig der Nullpunktjustierung für die Meßuhr.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die zu messende Kraft, z. B. das Gewicllt eines Behälters, wirkt auf das obere Druckstück 2, während das Gehäuse 7 starr abgestützt ist. Hierdurch wird der Druckkörper 1 elastisch zusammengedrückt. Sein bei der maximalen Belastung etwa 0,2 mm betragender Federweg A 1 errechnet sich aus der Bezeichnung zil 1 = t. Der Federweg wird vom oberen q Der Druckstück 2 über das Bänderkreuz 32, 33 spiel- und reibungsfrei auf den Hebel 34 übertragen, der um das obere Ende der Stütze 35 ausschwingt. Hierbei wird das auf den Meßuhrstößel wirkende Hebelende angehoben, und der Meßuhrstößel folgt ihm unter der Wirkung der in die Meßuhr eingebauten Rückstellfeder. Gleichzeitig wird durch die sich drehende Abtriebwelle 17 der Meßuhr 15 die Zeigerwelle 22 und die Achse 19 des Fernsenders 18 gedreht. Die Größe der auf den Druckkörper 1 wirkenden Kraft ist an der Skala 25 unmittelbar ablesbar. Durch den Fernsender 18 wird das Meßergebnis auf ein in beliebiger Entfernung aufgestelltes Anzeigegerät übertragen. Dieses Anzeigegerät kann beliebiger Art sein. Es können auch Fallbügelregler oder ähnliche Geräte zur Auslösung von Steuerungsvorgängen an den Fernsender angeschlossen sein.
  • Durch die beim Ausführungsbeispiel Fig. 1 zwischen dem Druckstück 2 und dem Meßuhrstößel 16 vorgesehene Hebelübersetzung von 1 : 5 beträgt der Meßuhrausschlag beim maximalen Federweg von 0,2 mm 1 mm. Es kann also eine übliche l/lO0-mm-Meßuhr verwendet werden, deren Zeigerausschlag bei einem Stößelweg von 1 mm 3600 beträgt.
  • Beim Ausführungsbeispiel Fig. 3 wird der Federweg des Druckkörpers unmittelbar auf eine Meßuhr 115 übertragen. Hierzu ist beispielsweise die Meßuhr mit parallel zur Achse des Druckkörpers 1 nach unten gerichtetem Stößel 116 an dem Klemmring 12 des oberen Druckstückes 2 befestigt. Von unten her liegt gegen den Meßuhrstößel 116 ein Anschlag 135 an, der an dem am unteren Druckstück 3 angeordneten Klemmring 13 festliegt. Zur Nullpunktjustierung der Meßuhr ist der Anschlag 135 in Richtung parallel zur Druckkörperachse einstellbar. Das Gehäuse des Fernsenders 118 ist mit dem Gehäuse der Meßuhr 115 in achsgleicher Anordnung fest verbunden. Auf der Abtriebwelle 117 der Meßuhr sitzt ein Hebel 120, der mit einem Mitnehmerstift 121 eines auf der Welle 119 des Fernsenders sitzenden Hebels 126 zusammenwirkt. Der Drehmomentschluß zwischen der Welle 119 des Fernsenders und der Abtriebwelle 117 der Meßuhr wird durch eine an der Fernsenderwelle angreifende Spiralfeder 129 bewirkt. Die Fernsenderwelle 119 bildet in ihrer Verlängerung gleichzeitig die Zeigerwelle 122, auf der ein zur Nahanzeige dienender Zeiger 123 sitzt. Die Kupplung der Meßuhr mit dem Fernsender könnte aber auch in ähnlicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel Fig. 1 ausgebildet sein.
  • Da beim Ausführungsbeispiel Fig. 3 der Federweg des Druckkörpers ohne Übersetzung auf den Meßuhrstößel 116 übertragen wird, ist eine übliche i/1000-mm-Meßuhr vorgesehen, deren Zeigerausschlag von 360° einem Stößelweg von 0,2 mm entspricht.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kraftmeßvorrichtung für gleichbleibende oder langsam veränderliche Kräfte, bei der die zu messende Kraft als Druckkraft einen elastischen, stabförmigen Körper axial belastet, der zwischen die Druckkräfte übertragenden Druckstücken liegt, deren Abstandsänderung auf eine Meßuhr übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der stabförmige Druckkörper (1) in ein geschlossenes Gehäuse (7) in der Weise eingebaut ist, daß das obere, die Kraft aufnehmende Druckstück (2) in einem Deckel (8) des Gehäuses geführt und das untere Druckstück (3) auf einem Gehäuseboden (9) in einer Kugelpfanne (11) abgestützt ist, wobei an die Druckstücke (2, 3) innerhalb des Gehäuses Anschlagstücke (12, 13) angeklemmt sind, die mit der seitlich neben dem Druckkörper ebenfalls innerhalb des Gehäuses angeordneten Meßuhr (15, 115) zusammenwirken.
  2. 2. Kraftmeßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Druckkörpers (1) so gewählt ist, daß seine größte elastische Längenänderung in einer Größenordnung von etwa 0,2 mm liegt.
  3. 3. Kraftmeßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher der stabförmige Druckkörper als Rohr ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Druckstücke (2, 3) durch ein sie verbindendes Zugglied (4) mit dem Druckkörper (1) in ständigem Kraftschluß gehalten sind.
  4. 4. Kraftmeßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebwelle (17, 117) der Meßuhr die mit ihr in einem eindeutigen Drehmomentschluß gehaltene Drehachse (19, 119) eines elektrischen Fernsenders (18, 118), z. B. eines Widerstandfernsenders (Potentiometers), treibt.
  5. 5. Kraftmeßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Druckstück (2) von oben her an dem kurzen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels (34) angreift, der auf einer Stütze (35) von unten her schwingbar abgestützt ist und mit seinem längeren Hebelarm von oben her auf den zur Achse des Druckkörpers (1) parallelen Stößel (16) einer Meßuhr (15) wirkt, die zusammen mit der Lagerstütze des Hebels mit einem am unteren Druckstück (3) starr befestigten Halter (14) angeordnet ist, der auch den Fernsender (18) trägt, wobei die Lagerstütze (35) des Hebels (34) zur Nullpunktjustierung der Meßuhr in Richtung der Druckkörperachse einstellbar ist.
  6. 6. Kraftmeßvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das am oberen Druckstück (2) befestigte Übertragungsglied (30) mit dem Schwinghebel (34) durch ein an sich bekanntes Bänderkreuz (32, 33) verbunden ist, das durch eine am längeren Hebelarm abwärts gerichtete Federkraft (Feder36) in Spannung gehalten ist.
  7. 7. Kraftmeßvorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebwelle (17) der Meßuhr (15) mit einem Mitnehmerstift (21) einen Hebelarm (26, 27) einer achsgleich, aber unabhängig von ihr gelagerten Zeigerwelle (22) treibt, die mit der Achse (19) des Fernsenders (18) Getriebeverbindung (26, 28) hat, wobei die Achse (19) des Fernsenders unter der Kraft einer auf sie drehend wirkenden Rückholfeder (29) steht, die einen eindeutigen Drehmomentfluß bis zurück zum Meßuhrstößel (16) sichert.
  8. 8. Kraftmeßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßuhr (115) bei parallel zur Druckkörperachse gerichtetem Stößel (116) mit einem (2) der beiden Druckstücke (2, 3) verbunden ist und ihr Stößel gegen einen am anderen Druckstück (3) vorgesehenen Anschlag (135) anliegt, der zur Nullpunktjustierung der Meßuhr in Achsrichtung des Druckkörpers (1) einstellbar ist.
  9. 9. Kraftmeßvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebwelle (117) der Meßuhr (115) mit einem Hebelarm (120) mit einem Mitnehmerhebel (126, 121) der achsgleich zu ihr angeordneten Fernsenderachse (119) zusammenwirkt, die unter der Kraft einer auf sie drehend wirkenden Rückholfeder (123) steht, welche einen eindeutigen Drehmomentfluß bis zurück zum Meßuhrstößel (116) sichert.
  10. 10. Kraftmeßvorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fern- senderachse (119) in ihrer Verlängerung als Zeigerwelle (122) ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 882 856.
DEW15431A 1954-11-30 1954-11-30 Kraftmessvorrichtung Pending DE1002967B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084492B (de) * 1958-12-27 1960-06-30 Schenck Gmbh Carl Messeinrichtung mit Kraftmessdose
DE1130201B (de) * 1960-03-05 1962-05-24 Franz Pilny Dr Ing Kraftmessgeraet

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR882856A (fr) * 1941-06-21 1943-06-17 Dornier Werke Gmbh Dynamomètre tubulaire

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