DE10028389A1 - Gebäude - Google Patents
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Abstract
Ein Gebäude, insbesondere Halle, mit einem Wandaufbau (1) und einem den Wandaufbau (1) begrenzenden Dach (2) ist im Hinblick auf einen witterungsbeständigen und dichten Übergang zwischen Wandaufbau (1) und Dach (2) derart ausgestaltet, daß dem Wandaufbau (1) und/oder dem Dach (2) im wesentlichen im Übergangsbereich zwischen Wandaufbau (1) und Dach (2) ein Anschlußstück (3) zugeordnet ist und daß das Anschlußstück (3) den Wandaufbau (1) im montierten Zustand teilweise umgibt oder abdeckt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Gebäude, insbesondere Halle, mit einem Wandaufbau
und einem den Wandaufbau begrenzenden Dach.
Gebäude der in Rede stehenden Art sind aus der Praxis bekannt und existieren
in den unterschiedlichsten Ausführungsformen und Größen. Derartige Gebäude
finden insbesondere in Form von Hallen ihre Anwendung, wobei die Hallen bei
spielsweise zur Lagerung unterschiedlichster Gegenstände dienen. Bei einem
herkömmlichen als Halle ausgebildeten Gebäude erstreckt sich ein beispiels
weise geneigtes Dach mit einem Überstand über den Wandaufbau hinaus. Die
ser Überstand ist insbesondere im Hinblick auf die Dichtigkeit der Halle vorteil
haft, da Regen oder sonstige Niederschläge entsprechend dem Überstand vom
Wandaufbau entfernt ableitbar sind. Es kann daher kein Regenwasser in den
Wandaufbau eindringen. Zur sicheren Wasserableitung umfaßt das herkömmli
che Dach meist eine Regenrinne, die im Bereich einer Traufpfette angeordnet ist.
Bei dem bekannten Dachaufbau ist zum einen problematisch, daß der einer si
cheren Wasserableitung dienende Überstand üblicherweise einen großen Platz
bedarf aufweist. Ein bündiges Aneinanderfügen mehrerer Gebäude bzw. Hallen
ist dabei nicht möglich. Zum anderen ist durch den Überstand eine erhebliche
Menge an zusätzlichem Dachmaterial erforderlich, das letztlich nicht zur Überda
chung des Inneren des Gebäudes bzw. der Halle dient.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Gebäude der
eingangs genannten Art anzugeben, bei dem ein witterungsbeständiger und
dichter Übergang zwischen Wandaufbau und Dach mit konstruktiv einfachen und
kostengünstigen Mitteln erreicht ist.
Erfindungsgemäß ist die voranstehende Aufgabe durch ein Gebäude mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach ist das Gebäude der ein
gangs genannten Art derart ausgestaltet und weitergebildet, daß dem Wandauf
bau und/oder dem Dach im wesentlichen im Übergangsbereich zwischen
Wandaufbau und Dach ein Anschlußstück zugeordnet ist und daß das Anschluß
stück den Wandaufbau im montierten Zustand teilweise umgibt oder abdeckt.
In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, daß auf den her
kömmlichen Dachüberstand problemlos verzichtet werden kann, ohne irgendwel
che Einbußen hinsichtlich der Witterungsbeständigkeit oder der Dichtigkeit des
Gebäudes zu erleiden. Hierzu ist dem Wandaufbau und/oder dem Dach in weiter
erfindungsgemäßer Weise im wesentlichen im Übergangsbereich zwischen dem
Wandaufbau und dem Dach ein Anschlußstück zugeordnet, das den Wandauf
bau im montierten Zustand teilweise umgibt oder abdeckt. Durch die teilweise
Umgebung oder Abdeckung des Wandaufbaus wird verhindert, daß Regen, der
beispielsweise vom Dach abläuft, in den Wandaufbau eindringt. Zur Erreichung
dieses Witterungsschutzes ist keine aufwendige Weiterführung des Dachs mit
einem häufig komplexen Aufbau aus Dachtragwerk und Bedachung über den
Wandaufbau hinaus als Überstand mehr erforderlich. Insoweit wird umfangrei
ches Dachtragwerks- und Bedachungsmaterial eingespart. Des weiteren ist ohne
den Dachüberstand ein quasi bündiges Aneinanderfügen mehrerer Gebäude
problemlos ermöglicht.
Folglich ist mit dem erfindungsgemäßen Gebäude ein Gebäude realisiert, bei
dem ein witterungsbeständiger und dichter Übergang zwischen Wandaufbau und
Dach mit konstruktiv einfachen und kostengünstigen Mitteln erreicht ist.
Im Hinblick auf eine besonders sichere Umgebung bzw. Abdeckung des
Wandaufbaus könnte das Anschlußstück eine Nut aufweisen. In diese Nut
könnte ein Teil des Wandaufbaus im montierten Zustand hineinragen. Dabei
könnte es sich insbesondere um die äußere Verschalung des Wandaufbaus -
beispielsweise ein Trapezblech - handeln. Es wäre jedoch auch denkbar den
gesamten Wandaufbau mit beispielsweise einer Wärmedämmung teilweise in
der Nut anzuordnen. Bei dem in die Nut hineinragenden oder in der Nut ange
ordneten Teil des Wandaufbaus handelt es sich insbesondere um den im mon
tierten Zustand oberen Teil des Wandaufbaus. Dabei könnte die Nut im montier
ten Zustand des Anschlußstücks nach unten orientiert sein bzw. nach unten of
fen sein.
Im konkreten und zur Realisierung eines besonders einfach konstruierten An
schlußstücks könnte die Nut als im wesentlichen U-förmige Schiene mit zwei im
wesentlichen parallelen Schenkeln und einem Verbindungsschenkel zwischen
den im wesentlichen parallelen Schenkeln ausgebildet sein. Damit ist ein quasi
umgreifen des oberen Teils des Wandaufbaus oder eines Teils des Wandauf
baus realisierbar.
Der Verbindungsschenkel könnte im Hinblick auf einen homogenen Abschluß
bzw. Übergang zwischen Dach und Wandaufbau zu den im wesentlichen paral
lelen Schenkeln im Umfang der Dachneigung geneigt sein. Mit anderen Worten
liegt der flächige Bereich des Verbindungsschenkels im montierten Zustand in
derselben Ebene wie die Ebene einer Bedachung oder zumindest in einer zu der
Bedachung parallelen Ebene. Die Neigung des Verbindungsschenkels relativ zu
den im wesentlichen parallelen Schenkeln hängt dabei von der Dachneigung ab.
Im Hinblick auf ein besonders sicheres Ableiten von Regenwasser könnte der
Verbindungsschenkel als Unterlage für eine Bedachung des Dachs dienen. Auf
grund der Neigung des Verbindungsschenkels und der Bedachung ist damit ge
währleistet, daß beispielsweise Regenwasser sicher über das Anschlußstück
hinaus abgeleitet wird.
Im Hinblick auf eine sichere Anordnung des Anschlußstücks am Gebäude könnte
einer der im wesentlichen parallelen Schenkel zur zumindest teilweisen Anlage
an ein Teil des Wandaufbaus dienen. Aufgrund der insbesondere bei einer
Schiene flächigen Ausgestaltung des Schenkels liegt dabei eine große Kontakt
fläche zwischen dem Teil des Wandaufbaus und dem Anschlußstück bzw. dem
Schenkel vor.
Im Hinblick auf eine sehr stabile Positionierung des Anschlußstücks könnte das
Teil ein vertikal anordenbarer Rahmenriegel sein. Damit wäre das Anschlußstück
in die tragenden Elemente eines Gebäudes, insbesondere einer Halle, quasi in
tegriert.
Der eine Schenkel, der zur zumindest teilweisen Anlage an ein Teil des
Wandaufbaus dient, könnte mindestens einen Durchgang zur Festlegung an dem
Wandaufbau oder dem Dach aufweisen. Dabei könnte die Festlegung des An
schlußstücks an dem Wandaufbau oder dem Dach mittels einer Schraubverbin
dung erfolgen.
Insbesondere im Hinblick auf eine sichere Kopplung mehrerer Anschlußstücke
nebeneinander könnte der eine Schenkel einen sich - hinsichtlich der Schiene -
vorzugsweise senkrecht nach innen erstreckenden Bereich aufweisen. Mit ande
ren Worten ragt der Bereich im montierten Zustand des Anschlußstücks von dem
Wandaufbau ab. Auf einen derartigen Bereich könnte ein Verbindungsstück
quasi aufgelegt werden, das gleichzeitig auf einem derartigen Bereich eines
weiteren Anschlußstücks aufliegt. Des weiteren könnte in dem Bereich minde
stens ein Durchgang ausgebildet sein, der dazu dienen könnte, das Verbin
dungsstück mit dem jeweiligen Anschlußstück bzw. dem jeweiligen Bereich zu
verschrauben. Hierdurch könnte eine sichere Kopplung zweier Anschlußstücke
erreicht werden.
Der sich vorzugsweise senkrecht nach innen erstreckende Bereich könnte noch
eine zweite Funktion ausüben, da er letztendlich eine Reduzierung der Breite der
Nut erzeugt. Je nach Länge des Bereichs läßt sich die Breite der Nut in erforder
licher Weise einstellen. Insbesondere hierzu könnte sich der Bereich entlang
dem gesamten Schenkel oder entlang dem gesamten Anschlußstück erstrecken.
Ergänzend könnte der Bereich des Weiteren einen sich von dem freien Ende des
Bereichs vorzugsweise senkrecht nach innen erstreckenden Abschnitt aufwei
sen. Im montierten Zustand des Anschlußstücks erstreckt sich der Abschnitt so
mit vorzugsweise parallel zum Wandaufbau oder - anders ausgedrückt - in ver
tikaler Richtung nach oben. Ein derartiger Abschnitt bildet gemeinsam mit dem
Bereich und dem einen Schenkel eine zweite, quasi U-förmige Nut, in die ein
Verbindungsstück sicher einlegbar wäre. Des weiteren bietet der Abschnitt den
Vorteil einer sicheren Führung eines Teils des Wandaufbaus in die Nut hinein.
Im Hinblick auf einen einfachen und wirkungsvollen Wetterschutz im Bereich des
Wandaufbaus könnte der andere der im wesentlichen parallelen Schenkel im
wesentlichen als äußerer Abschluß des Wandaufbaus dienen. Damit wäre der
Wandaufbau an seiner Außenseite teilweise vom Anschlußstück umgriffen.
Zur sicheren Ableitung von beispielsweise ablaufendem Regenwasser könnte
der andere Schenkel an seinem freien Ende einen nach außen abgewinkelten
oder nach außen weggebogenen Abschnitt aufweisen. Der Abschnitt ist dabei in
einem solchen Umfang abgewinkelt bzw. weggebogen, daß der wesentliche Teil
ablaufenden Regenwassers vom Wandaufbau weg auf den Boden geleitet wird.
In besonders effektiver Weise könnte das Anschlußstück im wesentlichen ent
lang dem gesamten Traufbereich des Gebäudes verlaufen. Hierdurch ist eine
besonders hohe Witterungsbeständigkeit erreicht.
Im konkreten könnte das Anschlußstück ein Traufenriegel sein. Der Traufenriegel
könnte dabei den unteren Abschluß eines Riegelaufbaus des Dachtragwerks
bilden.
In konstruktiv besonders einfacher Weise könnte das Anschlußstück als ein
stückiges Bauteil ausgebildet sein. Hierbei ist des weiteren vorteilhaft, daß keine
Undichtigkeiten an Kontaktstellen mehrerer Bauteile auftreten können.
Zur sicheren Befestigung des Anschlußstücks am Gebäude könnte das An
schlußstück vorzugsweise über ein Koppelstück an einem Rahmenriegel des
Dachs festgelegt, vorzugsweise verschraubt, sein. Alternativ oder zusätzlich
hierzu könnte das Anschlußstück vorzugsweise über ein Koppelstück an einem
Rahmenriegel des Wandaufbaus festgelegt, vorzugsweise verschraubt, sein.
Durch die Festlegung an sowohl einem Rahmenriegel des Dachs als auch an
einem Rahmenriegel des Wandaufbaus wäre eine besonders sichere Festlegung
des Anschlußstücks am Gebäude erreicht. Das zwischen Rahmenriegel des
Dachs und Anschlußstück wirkende Koppelstück könnte seitlich am Rahmenrie
gel des Dachs angeordnet sein. Das Koppelstück, das einem Rahmenriegel des
Wandaufbaus zugeordnet sein könnte, könnte eine L-förmige Konsole sein, die
am Außenbereich eines Rahmenriegels des Wandaufbaus angeordnet sein
könnte. Hierbei könnte das Anschlußstück quasi auf der Konsole aufliegen und
gegebenenfalls mit der Konsole verschraubt sein.
Zur Bildung einer sicheren Basis für die Festlegung des Anschlußstücks am Ge
bäude könnten die in einem Winkel zueinander anordenbaren Rahmenriegel des
Dachs und des Wandaufbaus über ein als Eckverbinder ausgebildetes Winkele
lement gekoppelt sein. Ein derartiges Winkelelement könnte zwei Winkelschen
kel aufweisen, von denen sich im montierten Zustand einer in den einen Rah
menriegel und der andere in den anderen Rahmenriegel erstrecken könnte. Da
bei kann auf Querstreben zwischen den Rahmenriegeln verzichtet werden. Eine
derartige Form der Eckverbindung könnte auch bei einem herkömmlichen Ge
bäude ohne das erfindungsgemäße Anschlußstück verwendet werden. In jedem
Fall ist hierdurch eine sichere Eckverbindung zwischen aneinanderstoßenden
Rahmenriegeln gewährleistet.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in
vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die
nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung ei
nes Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Gebäudes anhand der Zeich
nung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Gebäudes anhand der Zeichnung wer
den auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in einer Seitenansicht, schematisch, einen Ausschnitt des Ausfüh
rungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Gebäudes, wobei das
Anschlußstück am Wandaufbau und am Dach angeordnet ist,
Fig. 2 in einer Seitenansicht, schematisch und in größerer Übersicht, das
Ausführungsbeispiel aus Fig. 1,
Fig. 3 in einer Seitenansicht, schematisch und in noch größerer Über
sicht, das Ausführungsbeispiel aus Fig. 1,
Fig. 4 in einer Vorderansicht, schematisch und in der Vergrößerung ge
mäß Fig. 2, zwei aneinandergrenzende Anschlußstücke im mon
tierten Zustand, und
Fig. 5 in einer Vorder- und in einer Seitenansicht, schematisch, das An
schlußstück aus Fig. 1.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen jeweils in einer schematischen Seitenansicht einen
Ausschnitt des Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Gebäudes in
Form einer Halle mit einem Wandaufbau 1 und einem den Wandaufbau 1 be
grenzenden Dach 2. Dabei zeigen die. Fig. 2 und 3 jeweils einen größeren Aus
schnitt des Gebäudes in größerer Übersicht. Im Hinblick auf einen witterungsbe
ständigen und dichten Übergang zwischen dem Wandaufbau 1 und dem Dach 2
mit konstruktiv einfachen und kostengünstigen Mitteln weist das Gebäude ein
dem Wandaufbau 1 und/oder dem Dach 2 im wesentlichen im Übergangsbereich
zwischen Wandaufbau 1 und Dach 2 zugeordnetes Anschlußstück 3 auf. Das
Anschlußstück 3 umgibt den Wandaufbau 1 im montierten Zustand teilweise.
Hierdurch ist ein hoher Witterungsschutz und eine hohe Dichtigkeit des Gebäu
des ohne einen herkömmlichen Dachüberstand erreicht.
Das Anschlußstück 3 weist eine Nut 4 auf, die im montierten Zustand des An
schlußstücks 3 nach unten orientiert ist. Die Nut 4 ist als im wesentlichen U-för
mige Schiene 5 mit zwei im wesentlichen parallelen Schenkeln 6 und 7 und ei
nem Verbindungsschenkel 8 zwischen den Schenkeln 6 und 7 ausgebildet. Die
Nut 4 bzw. die Schiene 5 umgreift bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Außenverschalung des Wandaufbaus 1 in Form eines Trapezbleches 9.
Das Trapezblech 9 ist an seinem oberen Ende durch die Nut 4 umgriffen bzw.
abgedeckt. Zwischen dem Trapezblech 9 und einem Rahmenriegel 10 des
Wandaufbaus 1 ist ein Raum 11 zur Einfügung von Dämmmaterial ausgebildet.
Die Neigung des Verbindungsschenkels 8 relativ zu den Schenkeln 6 und 7 entspricht
der Neigung des Dachs 2. Der Verbindungsschenkel 8 dient des weiteren
als Unterlage für eine Bedachung 12 des Dachs 2.
Der flächige Schenkel 6 dient zur zumindest teilweisen Anlage an ein Teil des
Wandaufbaus 1. Das Teil wird durch den vertikal anordenbaren Rahmenriegel 10
gebildet. Das obere Ende des Schenkels 6 ist über ein Koppelstück 13 an einem
Rahmenriegel 14 des Dachs 2 festgelegt. Hierzu weist der Schenkel 6 einen
Durchgang 15 auf. Die Festlegung kann dann mittels einer Schraubverbindung
erfolgen.
Der Schenkel 6 weist einen sich hinsichtlich der Schiene 5 senkrecht nach innen
erstreckenden Bereich 16 auf. Der Bereich 16 weist einen Durchgang 17 auf. Der
Bereich 16 ist auf eine Konsole 18 auflegbar und mit dieser verschraubbar, wo
bei die Konsole 18 an dem Rahmenriegel 10 festgelegt ist.
Auf dem Bereich 16 ist ein Verbindungsstück 19 angeordnet, das sich zu einem
Bereich 16 eines weiteren Anschlußstücks 3 hin erstreckt, um die beiden An
schlußstücke 3 miteinander zu koppeln. Das Verbindungsstück 19 kann mit dem
Bereich 16 und der Konsole 18 verschraubt sein.
Der Bereich 16 weist des weiteren einen sich von dem freien Ende des Bereichs
16 senkrecht nach innen erstreckenden Abschnitt 20 auf. Der Abschnitt 20 dient
zur Führung des Trapezblechs 9 in die Nut 4 hinein und zur sicheren Aufnahme
des Verbindungsstücks 19 auf dem Bereich 16.
Der Schenkel 7 ist im wesentlichen als äußerer Abschluß des Wandaufbaus 1
ausgebildet. Der Schenkel 7 weist an seinem freien Ende einen nach außen ab
gewinkelten oder nach außen weggebogenen Abschnitt 21 auf, der zum sicheren
Ableiten von beispielsweise Regenwasser dient.
Das Anschlußstück 3 ist im wesentlichen als Traufenriegel ausgebildet. Des
weiteren ist das Anschlußstück 3 als einstückiges Bauteil ausgebildet, wodurch
undichte Stellen zwischen angrenzenden Bauelementen vermieden werden.
In Fig. 2 ist besonders gut erkennbar, daß die in einem Winkel zueinander ange
ordneten Rahmenriegel 10 und 14 über ein als Eckverbinder ausgebildetes Win
kelelement 22 gekoppelt sind. Das Winkelelement 22 weist zwei Winkelschenkel
auf, von denen sich im montierten Zustand einer in den einen Rahmenriegel 10
und der andere in den anderen Rahmenriegel 14 erstreckt. Hierdurch ist eine
sichere Kopplung zwischen den Rahmenriegeln 10 und 14 erreicht, ohne daß
eine Querstrebe zwischen den Rahmenriegeln 10 und 14 verwendet werden
muß. Die gesamte Kraftaufnahme zur geneigten Anordnung des Rahmenriegels
14 wird über das Winkelelement 22 durchgeführt.
Fig. 4 zeigt in einer schematischen Vorderansicht und in der Vergrößerung ge
mäß Fig. 2 zwei aneinandergrenzende Anschlußstücke 3 im montierten Zustand.
Die Konsole 18 dient als Koppelstück 18 zwischen den beiden Anschlußstücken
3 und dem Rahmenriegel 10. Die Anschlußstücke 3 sind untereinander über das
Verbindungsstück 19 gekoppelt. Zwischen den beiden Anschlußstücken 3 ist ein
Zwischenraum gebildet, durch den ein mit dem Rahmenriegel 14 verbundenes
Quadratrohr 23 hindurch ragt.
Fig. 5 zeigt in einer schematischen Vorder- und in einer schematischen Seiten
ansicht das Anschlußstück 3 aus Fig. 1 in der Vergrößerung gemäß Fig. 2. Aus
dieser Darstellung ist besonders gut entnehmbar, daß es sich bei dem An
schlußstück 3 um einen länglichen Traufenriegel handelt.
Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Ge
bäudes wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der
Beschreibung sowie auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.
Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das voranstehend be
schriebene Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gebäudes lediglich zur
Erörterung der beanspruchten Lehre dient, diese jedoch nicht auf das Ausfüh
rungsbeispiel einschränkt.
Claims (23)
1. Gebäude, insbesondere Halle, mit einem Wandaufbau (1) und einem den
Wandaufbau (1) begrenzenden Dach (2),
dadurch gekennzeichnet, daß dem Wandaufbau (1) und/oder dem
Dach (2) im wesentlichen im Übergangsbereich zwischen Wandaufbau (1) und
Dach (2) ein Anschlußstück (3) zugeordnet ist und daß das Anschlußstück (3)
den Wandaufbau (1) im montierten Zustand teilweise umgibt oder abdeckt.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschluß
stück (3) eine Nut (4) aufweist.
3. Gebäude nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (4) im
montierten Zustand des Anschlußstücks (3) nach unten orientiert ist.
4. Gebäude nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut
(4) als im wesentlichen U-förmige Schiene (5) mit zwei im wesentlichen paralle
len Schenkeln (6, 7) und einem Verbindungsschenkel (8) zwischen den im we
sentlichen parallelen Schenkeln (6, 7) ausgebildet ist.
5. Gebäude nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbin
dungsschenkel (8) zu den im wesentlichen parallelen Schenkeln (6, 7) im Um
fang der Dachneigung geneigt ist.
6. Gebäude nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver
bindungsschenkel (8) als Unterlage für eine Bedachung (12) des Dachs (2) dient.
7. Gebäude nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß einer (6) der im wesentlichen parallelen Schenkel (6, 7) zur zumindest teil
weisen Anlage an ein Teil des Wandaufbaus (1) dient.
8. Gebäude nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil ein
vertikal anordenbarer Rahmenriegel (10) ist.
9. Gebäude nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Schenkel (6) mindestens einen Durchgang (15) zur Festlegung an
dem Wandaufbau oder dem Dach (2) aufweist.
10. Gebäude nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung
mittels einer Schraubverbindung erfolgt.
11. Gebäude nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Schenkel (6) einen sich - hinsichtlich der Schiene (5) - vorzugs
weise senkrecht nach innen erstreckenden Bereich (16) aufweist.
12. Gebäude nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Be
reich (16) mindestens ein Durchgang (17) ausgebildet ist.
13. Gebäude nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich
der Bereich (16) entlang dem gesamten Schenkel (6) erstreckt.
14. Gebäude nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bereich (16) einen sich von dem freien Ende des Bereichs (16) vor
zugsweise senkrecht nach innen erstreckenden Abschnitt (20) aufweist.
15. Gebäude nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der andere (7) der im wesentlichen parallelen Schenkel (6, 7) im wesentli
chen als äußerer Abschluß des Wandaufbaus (1) dient.
16. Gebäude nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der andere Schenkel (7) an seinem freien Ende einen nach außen abgewin
kelten oder nach außen weggebogenen Abschnitt (21) aufweist.
17. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußstück (3) im wesentlichen entlang dem gesamten Traufbereich
des Gebäudes verläuft.
18. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußstück (3) ein Traufenriegel ist.
19. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußstück (3) als einstückiges Bauteil ausgebildet ist.
20. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußstück (3) vorzugsweise über ein Koppelstück (13) an einem
Rahmenriegel (14) des Dachs (2) festgelegt, vorzugsweise verschraubt, ist.
21. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußstück (3) vorzugsweise über ein Koppelstück (18) an einem
Rahmenriegel (10) des Wandaufbaus (1) festgelegt, vorzugsweise verschraubt,
ist.
22. Gebäude nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die in
einem Winkel zueinander anordenbaren Rahmenriegel (10, 14) über ein als Eck
verbinder ausgebildetes Winkelelement (22) gekoppelt sind.
23. Gebäude nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkele
lement (22) zwei Winkelschenkel aufweist, von denen sich im montierten Zu
stand einer in den einen Rahmenriegel (10) und der andere in den anderen
Rahmenriegel (14) erstreckt.
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|---|---|---|---|
| DE2000128389 DE10028389A1 (de) | 2000-06-13 | 2000-06-13 | Gebäude |
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| DE1684949A1 (de) * | 1965-08-17 | 1971-04-15 | Alusuisse | Halle aus Leichtmetall |
| US4095382A (en) * | 1977-04-21 | 1978-06-20 | Clark Otis A | Aircraft hangar construction |
| GB2031476A (en) * | 1978-10-16 | 1980-04-23 | Taylor Powell Ltd | Improvements in or relating to a frameless building |
-
2000
- 2000-06-13 DE DE2000128389 patent/DE10028389A1/de not_active Ceased
Patent Citations (4)
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Non-Patent Citations (1)
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