DE10028385A1 - Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen Liegezonen - Google Patents
Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen LiegezonenInfo
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- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/08—Fluid mattresses
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Abstract
Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen Liegezonen, wobei die Liegefläche in mindestens ein jeweils von einander abgedichtetes Oberteil, ein Mittelteil und ein Unterteil unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der genannten Liegezonen konturierte Seitenflächen aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen Liegezonen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Der Einfachheit halber wird in der folgenden Beschreibung von einem Luftbett
ausgegangen, welches einzelne, gegeneinander abgedichtete Liegezonen aufweist.
Ebenfalls der Einfachheit halber wird davon ausgegangen, daß insgesamt drei
unterschiedliche Liegezonen vorhanden sind, nämlich ein Oberteil, ein Mittelteil und
ein Unterteil. Hierauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Es können lediglich
zwei derartige Liegezonen vorliegen; es können aber auch mehr als drei derartige
Liegezonen vorliegen. Die Erfindung ist also nicht auf das Vorhandensein von drei
unterschiedlichen Liegezonen beschränkt.
Ein einfaches Luftbett besteht beispielsweise aus einer Luftmatratze, die in der
Draufsicht insgesamt eine Rechteckform aufweist, wobei ebenfalls die
verschiedenen Liegezonen in der Regel unterschiedliche Luftvolumina beinhalten.
Stellt man sich ein Luftbett mit drei unterschiedlichen Liegezonen vor, dann wird man
das Oberteil etwa gleich groß wie das Unterteil ausbilden und das Mittelteil
wesentlich kürzer ausbilden, um auf diesem Mittelteil die Lendenwirbelpartie
plazieren zu können. Es hat sich nun gezeigt, daß bei dieser Konstellation das Ober-
und das Unterteil relativ große Luftvolumina beinhalten, was mit dem Nachteil
verbunden ist, daß die Einsinktiefe des auf diesen Liegezonen liegenden Körpers
sehr groß ist, wenn man relativ viel Luft abläßt, um ein möglichst weiches
Liegegefühl zu erreichen.
Diese relativ große Einsinktiefe der Körperteile auf den genannten Liegezonen in der
Seitenlage wird als sehr bequem empfunden. Dies wirkt sich jedoch sehr nachteilig
aus, sobald sich der Körper auf die Rücken- oder Bauchlage wendet. Damit auf
dieses Verhältnis zwischen Seiten- und Rückenlage individuell konstruktionsseitig
auf die jeweiligen Bedürfnisse bzw. Anforderungen einzelner Körperpartien
eingegangen werden kann, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine dieser
Patentanmeldung entsprechende konturierte Liegefläche zu gestalten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Luft- oder Wasserbett mit
unterschiedlichen Liegezonen der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß
die Einsinktiefe begrenzt werden kann bzw. individuell und auf die verschiedenen
Körperzonen abgestimmt ist.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des
Anspruchs 1 gekennzeichnet.
Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß nun die einzelnen Liegezonen nicht
mehr - wie bekannt - Rechteckform aufweisen, sondern daß die einzelnen
Liegezonen konturierte Seitenflächen aufweisen, die insgesamt jeder Liegezone ein
von der Rechteckform abweichendes Profil verleihen.
Insbesondere wird es bevorzugt, wenn die Einsinktiefe im Bereich des Oberteils
dadurch vermindert wird, daß das Oberteil konisch ausgebildet ist. Als bevorzugte
konische Form wird vorgeschlagen, wenn die Seitenwände sich von einer
schmaleren Stirnwand aus konisch nach außen in Richtung auf das breitere Mittelteil
erweitern.
Dann besteht der wesentliche Vorteil, daß nun insgesamt das Luftvolumen des
Oberteils vermindert ist und daß auch bei wenig aufgeblasenem Oberteil die
Einsinktiefe stark begrenzt ist, weil das auf dem Oberteil liegende Körperteil
Benutzers wegen des verminderten Luftvolumens nur noch weniger einsinkt, als
vergleichsweise bei einem rechteckig geformten Oberteil. Hierdurch werden auch die
als ungünstig sich ausbildenden Seitenwülste auf der Liegefläche neben dem
Körperteil im wesentlichen vermieden.
Wesentlich bei der Erfindung ist also die Verminderung einzelner Luftvolumina der
Liegezonen durch entsprechende Konturierung dieser Liegezonen im Sinne einer
Volumenveränderung.
Wo hingegen höhere Einsinktiefen verlangt werden, wie dies beispielsweise beim
Unterteil der Fall ist, kann es vorgesehen sein, daß das Luftvolumen des Unterteils
bezüglich einer Rechteckform dadurch vergrößert ist, daß das Unterteil sich von
einem, eine bestimmte Breite aufweisenden, Mittelteil konisch nach außen erweitert
und an seiner unteren Stirnwand eine größere Breite aufweist, als vergleichsweise
das schmalere Mittelteil.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die sich konisch verengende Form des
Oberteils und auf die sich konisch erweiternde Form des Unterteils beschränkt; es
können auch sämtliche anderen konturierten Seitenflächen verwendet werden, wie
insbesondere gekurvte Seitenflächen, bogenförmige Seitenflächen, elliptische
Seitenflächen und dergleichen mehr.
Auch kann es durchaus vorgesehen sein, daß auch das Mittelteil konturiert
ausgebildet ist.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der
einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben
und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche
Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in
Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege
darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und
ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der
Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 Halbschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Liegefläche;
Fig. 2 Halbschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer Liegefläche;
Fig. 3-7 Draufsicht auf unterschiedlich konturierte Liegeflächen mit Darstellung der
jeweils linken Seite;
Fig. 8 perspektivisch eine Liegefläche nach Fig. 2;
Fig. 9 die Seitenansicht der Liegefläche nach Fig. 8.
In Fig. 1 ist ein Halbschnitt mit Draufsicht auf ein Luftbett dargestellt, wobei
insgesamt das Luftbett in einer etwa rechteckförmigen Umrandung 1 eingebettet ist.
Diese rechteckförmige Umrandung kann beispielsweise eine Schaumstoffauflage
oder dergleichen sein, in deren Ausnehmung 2 die gesamte Liegefläche 3
eingebettet ist.
Selbstverständlich kann aber auch die Liegefläche 3 - bei Wegfall der Umrandung 1 -
unmittelbar in einem kastenförmigen Aufnahmebehälter eingepaßt werden.
Die Liegefläche 3 kann aber auch völlig freistehend auf einer Unterlage angeordnet
sein.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Liegefläche 3 aus einem Oberteil 5,
einem sich daran anschließenden Mittelteil und einem sich an das Mittelteil 6
anschließenden Unterteil 7.
Wichtig ist nun, daß, von einer relativ kurzen oberen Stirnwand 16 ausgehend, das
Oberteil 5 durch Seitenwände 8 gebildet wird, welche, von der schmaleren Stirnwand
16 ausgehend, sich konisch in Richtung auf das breitere Mittelteil 6 erweitern.
Die konische Form der jeweiligen Seitenwand 8 kann entweder durch eine Gerade 9
gebildet werden, die an die obere Stirnwand 16 anschließt und die ihrerseits in einen
Bogen 10 übergeht, der in das Mittelteil 6 einläuft.
Die Fig. 2 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel eine Liegefläche 4 mit einem
Oberteil 5, bei dem die konische Seitenwand in Form einer Geraden 11 ausgebildet
ist, die von der schmaleren Stirnwand 16 in das breitere Mittelteil 6 einläuft.
Das Mittelteil 6 ist seitlich ebenfalls durch Geraden 12 definiert und weist im
wesentlichen - im gezeigten Ausführungsbeispiel - eine Rechteckform auf.
An dieses Mittelteil 6 schließt sich das Unterteil 7 an, dessen Seitenwand 19
zunächst einen Bogen 13 im Anschluß an das Mittelteil 6 bildet, der seinerseits in
eine Gerade 14 übergeht, die senkrecht in die untere breitere Stirnwand 17 einläuft.
Die Breite der Stirnwand 17 ist demzufolge größer als die Breite der Stirnwand 16.
Sie ist aber auch größer als die Breite des Mittelteils 6.
Hierauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Es kann auch vorgesehen sein,
daß die Breite der Stirnwand 17 schmaler ist als die Breite des Mittelteils 6, aber
größer, als die Breite der oberen Stirnwand 16.
Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt die Fig. 2, daß statt der
gekurvten Seitenwand 19 auch eine Seitenwand vorgesehen sein kann, wie durch
eine sich konisch erweiternde Gerade 15 in der Draufsicht beschrieben ist.
Die Fig. 3 bis 7 zeigen weitere unterschiedliche Ausführungsformen von
Liegeflächen, die sämtlich durch unterschiedliche Geraden oder Bogen bestimmt
sind. Alle diese Ausführungsformen werden vom Erfindungsgedanken umfaßt.
Die Fig. 3 zeigt beispielsweise im Vergleich zur Fig. 1, daß das Unterteil 7 durch
eine Gerade 15a beschrieben werden kann, die demzufolge in eine untere Stirnwand
17 einläuft, deren Breite genauso groß ist, wie die Breite des Mittelteils 6.
Die Fig. 4 zeigt bezüglich des Oberteils 5 eine Anordnung wie in Fig. 1, bezüglich
des Unterteils 7 aber eine Anordnung gemäß dem Halbschnitt in Fig. 2.
Die Fig. 5 zeigt bezüglich des Oberteils 5 eine Anordnung nach Fig. 1 und
bezüglich des Unterteils 7 eine, gegenüber Fig. 1 abgewandelte, Ausführungsform,
bei der sich das Unterteil konisch verengt, so daß die Breite der unteren Stirnwand
17 schmaler ist, als die Breite des Mittelteils 6.
Eine ähnliche Ausführungsform zeigt auch Fig. 6.
Die Fig. 7 zeigt, daß auch das Unterteil 7 eine Einschnürung aufweist, die durch
eine Gerade 14 und sich einen daran anschließenden Bogen 13b beschrieben ist, so
daß dann die Stirnwand 17 wieder eine größere Breite aufweist, als vergleichsweise
das Mittelteil 6.
Die Fig. 8 zeigt perspektivisch eine Liegefläche 4 nach Fig. 2, wobei gemäß Fig.
9 gezeigt ist, daß sich eine relativ gerade und ebene Oberfläche 18 ergibt, die sich
über sämtliche Liegezonen 5-7 hinweg erstreckt.
Selbstverständlich kann es auch vorgesehen sein, daß die Oberfläche 18 auch noch
konturiert ist, so daß diese bestimmte konkave und konvexe Verformungen aufweist,
um das Liegeverhalten auf der Oberfläche 18 dadurch zu beeinflussen.
1
Umrandung
2
Ausnehmung
3
Liegefläche
4
Liegefläche
5
Oberteil
6
Mittelteil
7
Unterteil
8
Seitenwand
9
Gerade
10
Bogen
11
Gerade
12
Gerade
13
Bogen
14
Gerade
15
Gerade
16
Stirnwand (obere)
17
Stirnwand (untere)
18
Oberfläche
19
Seitenwand
Claims (7)
1. Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen Liegezonen, wobei die Liegefläche
in mindestens ein jeweils von einander abgedichtetes Oberteil, ein Mittelteil und
ein Unterteil unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der
genannten Liegezonen (5, 6, 7) konturierte Seitenflächen aufweist.
2. Luft- oder Wasserbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Oberteil (5) in Draufsicht eine konische Form aufweist, bei der ausgehend von
einer oberen Stirnwand (16) sich die Seitenwände (8) in Richtung auf das
Mittelteil (6) konisch erweitern.
3. Luft- oder Wasserbett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittelteil (6) in der Draufsicht im wesentlichen Rechteckform aufweist.
4. Luft- oder Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Unterteil (7) in Draufsicht eine konische Form
aufweist, bei der, ausgehend von dem Mittelteil (6), sich die Seitenwände zu der
unteren Stirnwand (17) hin konisch erweitern.
5. Luft- oder Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Unterteil (7) in Draufsicht eine konische Form
aufweist, bei der, ausgehend von dem Mittelteil (6), sich die Seitenwände zu der
unteren Stirnwand (17) hin konisch verengen.
6. Luft- oder Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die in Draufsicht konisch ausgebildeten Seitenwände (8,
19) mit bogenförmigen Kurven (10, 13) in die zugeordneten Anschlußwände
einlaufen.
7. Luft- oder Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einsinktiefe der auf den verschiedenen Liegezonen
(5, 6, 7) liegenden Körperteile eines Benutzers, bezogen auf eine gleichmäßige
Flächenpressung des jeweiligen Körperteils pro Quadratzentimeter, auf dieser
Liegezone im wesentlichen gleich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000128385 DE10028385A1 (de) | 2000-06-13 | 2000-06-13 | Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen Liegezonen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000128385 DE10028385A1 (de) | 2000-06-13 | 2000-06-13 | Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen Liegezonen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10028385A1 true DE10028385A1 (de) | 2001-12-20 |
Family
ID=7645115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000128385 Withdrawn DE10028385A1 (de) | 2000-06-13 | 2000-06-13 | Luft- oder Wasserbett mit unterschiedlichen Liegezonen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10028385A1 (de) |
-
2000
- 2000-06-13 DE DE2000128385 patent/DE10028385A1/de not_active Withdrawn
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