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DE1002825B - Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenz mit durch verstellbaren Abgriff regelbarer Selbstinduktion - Google Patents

Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenz mit durch verstellbaren Abgriff regelbarer Selbstinduktion

Info

Publication number
DE1002825B
DE1002825B DEA18348A DEA0018348A DE1002825B DE 1002825 B DE1002825 B DE 1002825B DE A18348 A DEA18348 A DE A18348A DE A0018348 A DEA0018348 A DE A0018348A DE 1002825 B DE1002825 B DE 1002825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
sleeves
induction
self
tuning device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA18348A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold T Lyman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aladdin Industries LLC
Original Assignee
Aladdin Industries LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aladdin Industries LLC filed Critical Aladdin Industries LLC
Publication of DE1002825B publication Critical patent/DE1002825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/06Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by movement of core or part of core relative to the windings as a whole
    • H01F21/065Measures for obtaining a desired relation between the position of the core and the inductance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Abstimmvorrichtung für Hochfrequenz mit durch verstellbaren Abgriff regelbarer Selbstinduktion Die Erfindung bezieht sich auf die Abstimmung von Hochfrequenzkreisen und betrifft eine diesem Zweck dienende Abstimmvorrichtung, deren wirksame Selbstinduktion durch veränderbaren Spulenabgriff geregelt werden kann.
  • Es ist hierbei im allgemeinen üblich, die wirksame Selbstinduktion zwischen einem festen Spulenanschluß und einem verstellbaren Schleifkontakt abzugreifen. Bei einer bekannten Spule dieser Art ist die Wicklung und damit die Selbstinduktion ungleichförmig über die Länge verteilt, um so in Abhängigkeit von der Verstellung des Schleifkontakts eine bestimmte, im allgemeinen eine lineare Änderung der Frequenz zu erzielen. Diese Vorrichtungen haben jedoch, vor allem bei ultrahohen Frequenzen, eine geringe Einstellgenauigkeit wegen der starken Induktionsänderung bei geringem Stellweg des Schleifkontakts.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Abstimmvorrichtung für Hochfrequenz, deren wirksame Selbstinduktion durch veränderbaren Abgriff an einer Spule mit ungleichförmig über die Länge verteilter Selbstinduktion regelbar ist. Eine Vorrichtung dieser Art ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in festem Abstand voneinander angeordnete und von der Spule isolierte Abgriffglieder für kapazitive Energieübertragung einerseits und die Spule mit ungleichförmiger Wicklungsverteilung andererseits relativ zueinander in der Längsrichtung der Spule verstellbar sind.
  • Mit dieser Anordnung wird einmal eine äußerst hohe Feinheit in der Einstellung infolge des längeren Stellwegs für eine bestimmte Frequenzänderung ermöglicht. Zugleich werden für den betreffenden Hochfrequenzkreis, insbesondere bei ultrahohen bzw. Fernsehfrequenzen, günstigste Bedingungen, unter anderem eine hohe Kreisgüte, erzielt. Dabei ist auch der Fortfall der Schleifkontakte und beweglichen Zuleitungen von Vorteil. Im übrigen kann mit der Vorrichtung nach der Erfindung ein großer Abstimmbereich überdeckt werden, der sich durch Verlängerung der Selbstinduktionswicklung entsprechend steigern läßt.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein Schleifvariometer mit großer Einstellgenauigkeit bei extrem kleiner Variation, insbesondere für Ultrakurzwellen, dadurch auszustatten, daß zwischen zwei Stromabnehmern ein Variometerspulenabschnitt derart angeordnet ist, daß sich beim Drehen der Windungsdurchmesser und als Funktion davon die an den beiden Anschlüssen auftretende Selbstinduktion stetig, aber verhältnismäßig sehr langsam, ändern.
  • Die in festem Abstand angeordneten Abgriffglieder nach der Erfindung sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie die Spule über einen kleineren oder größeren Teil ihres Umfangs umfassen, ohne sie leitend zu berühren. In vielen Fällen können die Abgriffglieder die Form von geschlossenen Hülsen besitzen, welche die bewegliche Spule in sich aufnehmen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, in der die Erfindung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht ist; und zwar ist eine Abstimmvorrichtung dargestellt, die sich zur Verwendung in den Höchstfrequenz- und tieferen Ultrahochfrequenzbereichen des Frequenzspektrums eignet, sowie gewisse Änderungen und Abwandlungen derselben. Im einzelnen zeigt Fig. 1 einen teilweise geschnittenen Grundriß einer derartigen Abstimmvorrichtung für drei gleichzeitig abstimmbare Kreise, wie sie etwa bei Fernsehempfängern verwendet werden kann, Fig. 2 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 und 4 eine geänderte Form der Abgriffglieder in der Aufsicht und der Seitenansicht und Fig. 5, 6 und 7 verschiedene Ausführungen von Spulen in der Aufsicht.
  • Die Darstellung in Fig. 1 beschränkt sich im wesentlichen auf die Abstimmelemente, die den eigentlichen Gegenstand der Erfindung bilden. Wie ersichtlich, ist die Abstimmvorrichtung in einem Abschirmgehäuse 11 angebracht, welches wiederum in beliebiger Weise an einer Platte 12 befestigt ist. Sowohl das Abschirmgehäuse 11 als auch die Platte 12 sind gewöhnlich aus einem metallischen Werkstoff wie Kupfer, Messing, Aluminium oder Stahlblech gefertigt. Das Abschirmgehäuse 11 ist in der Längsrichtung durch zwei metallische Zwischenwände 13 und 14 unterteilt, so daß im Innern des Abschirmgehäuses drei parallele Kammern gebildet werden, die im wesentlichen elektrisch voneinander isoliert sind. In jeder der drei Kammern des Gehäuses 11 ist eine Abstimmvorrichtung nach der Erfindung vorgesehen. Es ist ohne weiteres möglich, daß kleinste Vakuumröhren'sowie die anderen Bestandteile des Kreises, die zu dem betreffenden Gerät gehören, in - dem Abschirmgehäuse zwischen den Trennwänden oder auf der entgegengesetzten Seite der Platte 12 angebracht werden, wobei die Verbindungsdrähte durch kleine Löcher in der Platte 12 hindurchgeführt werden können. Lediglich um zu zeigen, in welcher Weise derartige Teile in Verbindung mit der Abstimmvorrichtung nach der Erfindung verwendet werden können, sind in der Zeichnung einige Festwiderstände 15 dargestellt. Dagegen sind die Einzelheiten der Röhren und Kreise, die gewöhnlich mit der Abstimmvorrichtung vereinigt sind, nicht angegeben, da sie nicht zur Erfindung gehören und nicht vom gebräuchlichen abweichen.
  • Jede der Abstimmeinheiten nach der Erfindung besteht aus zwei Abgriffgliedern, die bei der Ausführungsform nach Fig. 1 als leitende Hülsen 17 und 18 ausgebildet sind. Eine der Hülsen 18, die zum Unterschiede mit 186 bezeichnet ist, ist länger als die anderen Hülsen 18 dargestellt. Diese längere Ausbildung der Hülse 186 stellt eine in manchen Fällen erwünschte Abwandlung der Erfindung dar, die in einem späteren Abschnitt näher besprochen wird.
  • Die Abgriffglieder 17 und 18 können auf irgendeine geeignete Weise so angebracht werden, daß sie in gewissem Abstand isoliert voneinander und gleichachsig miteinander liegen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die Hülsen 17 und 18 in massiven Blöcken 20 angebracht, die aus verlustarmem wärmehärtendem bildsamem Stoff gefertigt sind, der gute Hochfrequenzeigenschaften besitzt. Aus Gründen, die sich noch ergeben werden, sind die Hülsen 17 und 18 vorzugsweise mit einer dünnen Schicht 21 aus glattem plastischem Stoff ausgekleidet, so daß eine dünne isolierende Hülse gebildet wird, die eng bzw. fest in das Innere der Hülsen 17 und 18 paßt.
  • Eine Selbstinduktion, die vorzugsweise als eine ziemlich lange, aus einer einzigen Lage bestehende Spule 22 ausgebildet ist, ist gleitend beweglich in je zwei Hülsen 17 und 18 angeordnet. Da bei dem Beispiel der Fig. 1 die drei Kreise gewöhnlich im wesentlichen über denselben Frequenzbereich abstimmbar sein sollen, sind die Spulen 22 im wesentlichen gleich dargestellt. Gegebenenfalls können die Spulen in der Weise hergestellt werden, daß die ganze Oberfläche eines Stabes aus verlustarmem plastischem Stoff mit einer Folie oder Plattierung bzw. einem Überzug aus Kupfer oder Aluminium überdeckt wird und dann gewisse Teile derselben bzw. desselben weggeschnitten werden, so daß eine bandförmige Induktionsspule entsteht, wie sie in Fig. 1 und mit mehr Einzelheiten in Fig.5 dargestellt ist. Hierbei ist zu beachten und wichtig, daß die Selbstinduktion der Spule 22 je Längeneinheit nicht von einem zum anderen Ende konstant ist, sondern im Gegenteil sich über die Länge der Spule stetig ändert. Wenn also beispielsweise eine gegebene Länge der Spule 22 nahe dem linken Ende derselben bei Betrachtung von Fig. 1 und 5 überbrückt würde, so wäre die Selbstinduktion zwischen diesen beiden Punkten viel größer, als wenn dieselbe Spulenlänge im Mittelteil oder nahe dem rechten Ende überbrückt würde. Tatsächlich kann die Selbstinduktion am rechten Ende, und zwar hinter dem Ende der ausgeschnittenen Nut 23, sehr nahe an Null herabgesetzt werden, da die Selbstinduktion im äußersten Fall nur die des geraden rohrförmigen Leiters selbst ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Änderung der Selbstinduktion durch Bewegen der Spule 22 durch die Hülsen 17 und 18 hindurch.
  • Bei der Herstellung eines Radiogerätes unter Verwendung der Abstimmvorrichtung nach der Erfindung werden die Leitungen, die gewöhnlich zu der Schwingkreis- bzw. Topfspule führen, an die Hülsen 17 und 18 angeschlossen. In der in Fig. 1 dargestellten Lage der Spulen 22 ist die Abstimmvorrichtung nicht in Betrieb, da im wesentlichen keine Energieübertragung zwischen den Spulen 22 und den Hülsen 18 bzw. 186 stattfinden kann. Wenn jedoch die Spulen 22 nach links bewegt werden, wird bewirkt, daß das freie Ende jeder der Spulen 22 in die Hülse 18 oder 186 eindringt. Hierdurch wird eine verhältnismäßig große Kapazität zwischen der Spule und der Hülse hergestellt und ein leichter Austausch von Hochfrequenzenergie zwischen der Spule 22 und dem an die Hülse 18 oder 186 angeschlossenen äußeren Kreis ermöglicht. In gleicher Weise greifen die Hülsen 17 eng über die Spule 22, und die Kapazität zwischen beiden ist ausreichend, um einen leichten Energieaustausch auch an diesem Ende der Spule 22 zuzulassen. Als Beispiel für eine Vorrichtung, mittels welcher die Spulen 22 gleichzeitig in bezug auf die Hülsen 17 und 18 verschoben werden können, ist ein Joch 24 dargestellt, das in beliebiger Weise betätigt werden kann.
  • Wenn die linken Enden der Spulen 22 gerade in die Hülsen 18 eindringen, hat der Selbstinduktionswert, der durch die Hülsen 17 und 18 wirksam überbrückt wird, seinen Höchstwert. Wenn die Spulen 22 weiter nach links bewegt werden, wird die an den äußeren Kreis angeschlossene Selbstinduktion kleiner und kleiner, bis sie schließlich fast zu Null wird, wenn das rechte Ende der Nut 23 in die Hülse 18 gelangt.
  • Für die Abstimmvorrichtung nach der Erfindung werden vorzugsweise in der angegebenen Weise ausgebildete Spulen verwendet, bei denen die Breite des leitenden Streifens nach derjenigen Seite der Spule zunimmt, nach der die Windungszahl je Längeneinheit abnimmt. Wie für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich ist, können durch eine derartige Ausführung, wenn sie richtig ausgeführt wird, vollständig innere mechanische Spannungen bzw. Beanspruchungen in der Folie oder dem Band, welches die Spule bildet, vermieden werden, trotz eines radikalen Unterschiedes in der Windungszahl je Längeneinheit von einem Teil der Spule zum anderen.
  • Gegebenenfalls kann die Auskleidung 21 in den Hülsen 17 und 18 weggelassen werden und statt dessen die Spule 22 mit einer dünnen Schicht eines isolierenden Stoffes überzogen werden. Diese Ausführung hat einen besonderen Vorteil insofern, als eine dünne Schicht aus plastischem bzw. Preßstoff oder einem anderen harten Isolierstoff auf der Oberfläche der Spulen diesen einen beträchtlichen mechanischen Schutz 'gegen Beschädigungen verleiht. Da jedoch die Spulen gewöhnlich nicht aus der Abstimmvorrichtung entfernt werden, kann die Isolierhülse für die meisten Zwecke ebenso zweckmäßig an den Hülsen 17 und 18 vorgesehen sein, wie in der Zeichnung dargestellt ist.
  • Die verlängerte Hülse 186 ist wahlweise als weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die in manchen Fällen besonders vorteilhaft sein kann, um eine unterschiedliche Kapazität der Stromkreiselemente mit der Spule zu bewirken. Es ist zu beachten, daß bei jedem der Abstimmelemente in Fig. 1 mit kurzer Hülse 18 nach einer wesentlichen Bewegung der Spule 22 nach links ein freies Ende der Spule auf der linken Seite der Hülse 18 übersteht. Manchmal werden durch dieses freie Ende unerwünschte Nebenresonanzen hervorgerufen, die zu ;;toten Punkten. im Arbeiten des Kreises führen, d. h. zu Frequenzen, bei denen das Gerät nicht einwandfrei arbeitet, und es kann sich als vorteilhaft erweisen, zur Beseitigung dieser Resonanzen die Spulen mehr oder weniger mit einer verlängerten Hülse zu überdecken. In manchen Fällen kann sich herausstellen, daß die freien Spulenenden keine toten Punkte oder Unstetigkeiten in der Abstimmkurve verursachen, und es können alsdann die normalen Hülsen 18 verwendet werden. Bei manchen Anwendungen kann die Verwendung von verlängerten Hülsen nach Art der Hülse 18a für alle abgestimmten Kreise angezeigt sein. In noch anderen Fällen, wie dem in Fig. 1 dargestellten, kann es genügen, eine verlängerte oder einhüllende Hülse 18a auf einem bestimmten abgestimmten Kreis, etwa dem örtlichen Schwingungserzeuger im Empfänger, zu verwenden, während die normalen Hülsen für die anderen Kreise ausreichend sind.
  • In manchen Fällen kann eine dritte einhüllende oder teilweise einhüllende Hülse längs der Achse der Spule, und zwar rechts oder links von den aktiven Hülsen 17 und 18, hinzugefügt werden, um eine oder mehrere Nebenresonanzen zu beseitigen.
  • In Fig. 3 und 4 ist eine abgewandelte einfachere Bauart des Abgriffgliedes dargestellt, welches in vielen Fällen an Stelle der Energieübertragungshülsen 17 und 18 mit Vorteil verwendet werden kann. Hier ist ein Halter 120 vorgesehen, der aus einem geeigneten verlustarmen Isolierstoff besteht und zwei Kontaktglieder 118 und 117 trägt. Wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist, können diese Kontaktglieder in geeigneter Weise an dem Halter 120 in entsprechendem Abstand befestigt werden. Die Glieder 117 und 118 sind mit einem vorspringenden Kontaktteil ausgebildet, der so geformt ist, daß er eine Spule, etwa die Spule 22 nach Fig. 5, aufnimmt und teilweise umgibt.
  • Offensichtlich sind einfache mulden- oder hakenförmige Abgriffglieder wie die Glieder 117 und 118 wesentlich billiger als die Hülsen 17 und 18 und arbeiten in vielen Anwendungsfällen einwandfrei, bei denen der Frequenzbereich, über den abgestimmt werden soll, nicht zu groß ist. Der mit offenen Haltern nach Art der Elemente 117 und 118 erhaltene kapazitive Kopplungsgrad ist kleiner, als er von einer vollen Hülse erwartet werden kann, und daher sind offene Halter bei Frequenzen im Hochfrequenz- und tieferen Höchstfrequenzbereich nicht besonders geeignet. Wenn demnach der Kreis in diesen tieferen Bereichen des Frequenzspektrums abgestimmt werden soll, werden vorzugsweise die vollen Hülsen nach Fig. 1 als Abgriffglieder verwendet. Im übrigen wird offensichtlich ein größerer kapazitiver Kopplungsgrad mit einer länglichen Hülse 18a als mit der kürzeren Hülse 18 erzielt. Somit können in manchen Fällen verlängerte Hülsen zwecks guter Kopplung in dem niedrigen Frequenzbereich erwünscht sein, selbst wenn diese Hülsen nicht erforderlich sind, um Nebenresonanzen in dem unbenutzten Teil der Spule zu verhindern.
  • In Fig. 6 und 7 sind zwei andere Ausführungen der Spule dargestellt. Beispielsweise zeigt Fig. 6 eine Spule, bei der das linke Ende der Spule aus eng gewickelten Drahtwindungen besteht, die weiter rechts allmählich Abstand erhalten, bis schließlich einige Windungen vom rechten Ende entfernt der Draht in ein Band übergeht, dessen Breite kontinuierlich zum Ende der Spule zunimmt. Diese Spule 32 nimmt, wie ersichtlich, im Innern des Körpers einen magnetisch durchlässigen Kern 33 auf, der aus einem der zahlreichen feinverteilten magnetischen Stoffe gefertigt ist, die heute für diese Zwecke zur Verfügung stehen. Der Kern 33 ist am linken Ende der Spule 32 angeordnet. Wenn man sich die Spule 22 bei der Vorrichtung nach Fig. 1 durch die Spule 32 ersetzt denkt, so ist ersichtlich, daß die obere Grenze des Frequenzbereichs der Spule 32 im wesentlichen dieselbe wie bei der Spule 22 ist, da in der Stellung der größten Frequenz der Spule 32 der eng gewickelte Teil der Spule einschließlich des den Kern 33 enthaltenden Teiles sich ganz außerhalb des Kreises befindet - @rielleicht sogar in eine verlängerte Hülse 18 völlig eingeschlossen ist. Wenn andererseits die Spule 32 nach rechts bewegt wird, so spielt der Kern 33 eine zunehmende Rolle bei der Festlegung der gesamten Selbstinduktion, bis in der Stellung der kleinsten Frequenz der Spule ein großer Teil des Kerns 33 sich in dem Raum zwischen den Hülsen 17 und 18 befindet.
  • Durch Verwendung von Spulen nach der in Fig.6 dargestellten Art konnte ein stabiles und wirksames Arbeiten über Abstimmbereiche von mehr als 25:1 mit hohem Gütefaktor über das gesamte Band erreicht werden.
  • In Fig. 7 ist eine Spule dargestellt, die in der Ausführung derjenigen nach Fig. 5 im wesentlichen entspricht, jedoch nicht in der Weise hergestellt ist, daß ein Isolierstab vollständig mit leitendem Material überzogen und in dieses eine schraubenförmige Nut eingeschnitten wird, wie im Falle der Spule nach Fig. 5, sondern vielmehr Metallfolie oder Metallband auf einem Isolierkörper aufgewickelt ist.
  • Da die Energieübertragung zur Spule durch kapazitive Kopplung bewirkt wird, muß der äußere Kreis im Nebenschluß gespeist sein, so daß kein Gleichstrom in der Spule zu fließen braucht.
  • Obgleich keine zusätzliche Kapazität unmittelbar zwischen den Abgriffgliedern angegeben ist, kann eine solche Kapazität selbstverständlich im Bedarfsfall verwendet werden.
  • Bei den meisten Höchstfrequenz- und Ultrahochfrequenzkreisen ist die Röhren- und Leitungskapazität des äußeren Kreises die gesamte Abstimmkapazität, die notwendig oder erwünscht ist, und in diesem Fall braucht kein besonderer Kondensator verwendet zu werden.
  • Außerdem sind die jeweilige Windungszahl, die Querschnittsfläche der Spule und andere derartige bauliche Einzelheiten von dem Frequenzbereich abhängig, der mit der betreffenden Abstimmvorrichtung überdeckt werden soll, und können j e nach den Erfordernissen verändert werden. Bei der Durchbildung der Abstimmvorrichtungen nach der Erfindung sind gewisse Grundsätze festgelegt worden, die nachstehend lediglich zur Erläuterung dargelegt werden, ohne daß ihnen eine einschränkende Wirkung zukommt.
  • Bei der Ausbildung von Abstimmvorrichtungen für Schwingkreise besteht für die Bemessung der Kapazität der Hülse zur Spule das Kriterium, daß die Reihenschaltung dieser beiden Kapazitäten angenähert das Zehnfache der im Nebenschluß zur Spule liegenden effektiven Kapazität des Kreises betragen soll. Wenn die Erfindung bei einer Abstimmvorrichtung für einen Verstärker zur Anwendung gelangt, ist es gewöhnlich erwünscht, die Kapazität von Spule zu Hülse sogar im Verhältnis zur Kreiskapazität noch größer auszuführen, um die Reihenresonanzfrequenz der Kapazitäten und der Spule möglichst weitgehend aus dem Frequenzbereich zu entfernen, in dem die Eigenresonanz des Resonanzkreises liegt, welcher die Spule in Parallelschaltung mit der Röhren- und Stromkreiskapazität umfaßt.
  • Obgleich im vorstehenden gewisse Ausführungsformen der Erfindung bis ins kleinste beschrieben sind, ist selbstverständlich die Erfindung nicht auf diese besonderen Ausführungen beschränkt. Selbstverständlich sind im Rahmen des Grundgedankens der Erfindung zahlreiche Abwandlungen in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung denkbar. Beispielsweise können an Stelle der Spulen mit geraden zylindrischen Kernen Spulen verwendet werden, die in der Achsrichtung nicht gerade und im Querschnitt nicht rund zu sein brauchen. Tatsächlich lassen sich bei gewissen Anwendungen mechanische Vorteile daraus ziehen, daß die Spulen auf gebogene Kerne gewickelt und mit entsprechend geformten Abgriffgliedern versehen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Abstimmvorrichtung für Hochfrequenz, deren wirksame Selbstinduktion durch verstellbaren Abgriff an einer Spule mit ungleichförmig über die Länge verteilter Selbstinduktion regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in festem Abstand voneinander angeordnete und von der Spule isolierte Abgriffglieder für kapazitive Energieübertragung einerseits und die Spule andererseits relativ zueinander in der Längsrichtung der Spule verstellbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffglieder feststehend angeordnet sind und die Spule beweglich ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffglieder dem Umriß der Spule angepaßte offene oder geschlossene Hülsen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Hülsen in der Achsrichtung der Spule so lang wie der Abstand der Hülsen in der Achsrichtung ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen mit Isolationsmaterial ausgekleidet sind oder die Spule mit Isolationsmaterial überzogen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spulenkern mit einer über dem Wert 1 liegenden Permeabilität nahe dem einen Ende der Spule angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 725 339; britische Patentschriften Nr. 491222, 617 653. Entgegengehaltene ältere Rechte: Patent Nr. 890 826.
DEA18348A 1952-08-21 1953-07-04 Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenz mit durch verstellbaren Abgriff regelbarer Selbstinduktion Pending DE1002825B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236608B (de) * 1960-12-02 1967-03-16 Siemens Ag Schleiferloses Variometer fuer einen grossen Frequenzbereich

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GB617653A (en) * 1945-10-12 1949-02-09 British Thomson Houston Co Ltd Improvements in variable inductance tuning devices
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