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DE1002889B - Perowskitstruktur besitzender keramischer Koerper sehr hoher DK fuer elektrische Kondensatoren - Google Patents

Perowskitstruktur besitzender keramischer Koerper sehr hoher DK fuer elektrische Kondensatoren

Info

Publication number
DE1002889B
DE1002889B DES33655A DES0033655A DE1002889B DE 1002889 B DE1002889 B DE 1002889B DE S33655 A DES33655 A DE S33655A DE S0033655 A DES0033655 A DE S0033655A DE 1002889 B DE1002889 B DE 1002889B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
occupancy
capacitor
recess
parts
dielectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES33655A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Heywang
Emil Ramisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES33655A priority Critical patent/DE1002889B/de
Publication of DE1002889B publication Critical patent/DE1002889B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/28Tubular capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Ceramic Capacitors (AREA)

Description

  • Perowskitstruktur besitzender keramischer Körper sehr hoher DK für elektrische Kondensatoren Bei Kondensatoren ist es bereits bekannt, daß an den Rändern der Belegung vor allem dann, wenn die Kondensatoren mit hoher Wechselspannung betrieben werden, Glimmerscheinungen auftreten, die leicht zu Zerstörungen des Dielektrikums führen. Diese Nachteile sind bei keramischen Kondensatoren mit einem Dielektrikum sehr hoher DK, z. B. aus Bariumtitanat oder anderen Perowskitstruktur besitzenden Keramiken, besonders groß, weil die Bündelung der Kraftlinien an den Elektrodenkanten infolge der sehr hohen DK, die vielfach weit über 1000 liegt, sehr stark ist. Die schädlichen Sprüh- oder Glimmerscheinungen, die zu einer Zerstörung des Dielektrikums am Elektrodenrand führen können, treten daher bei diesen Kondensatoren auch schon bei verhältnismäßig niedrigen Spannungen auf.
  • Es ist nun an sich bekannt, bei einem Plattenkondensator mit einem Dielektrikum aus Rutil diese Sprüh- und Glimmerscheinungen dadurch zu unterbinden, daß man die Dicke des Dielektrikums im Mittelteil des Plattenkondensators so bemißt, daß sie der an den Kondensator anzulegenden Spannung entspricht, daß man die Ränder dieses Dielektrikums mit einer Wulst versieht, auf deren Kuppe eine Nut eingebracht ist, und daß man die Belegungen dieses Kondensators bis in die Nut hineinführt.
  • Die außerordentlich hohen Dielektrizitätskonstanten der Keramiken mit Perowskitstruktur ermöglichen es nun, die räumlichen Abmessungen eines Kondensators vorgegebener Kapazität außerordentlich klein zu halten. Es wird daher eine Vergrößerung des Abstandes der Belegungen eines mit einem solchen Dielektrikum versehenen Kondensators über den durch die anzulegende Spannung an sich gegebenen Betrag hinaus möglich, ohne daß dabei seine Abmessungen so groß werden wie die eines Kondensators gleicher Kapazität mit Rutildielektrikum.
  • Man kann daher bewußt in einem gewissen Umfang auf eine Verringerung der Abmessungen eines Kondensators, dessen Dielektrikum aus Keramiken mit Perowskitstruktur besteht, verzichten und hierdurch eine wesentliche Vereinfachung im Aufbau erreichen, indem jetzt der Sprühschutz allein durch Verringerung des Abstandes zwischen den Belegungen des Kondensators herbeigeführt wird,. also keine Wülste auf dem Keramikdielektrikum vorzusehen sind.
  • Das erfindungsgemäße, Perowskitstruktur besitzende keramische Dielektrikum mit sehr hoher Dielektrizitätskonstante für einen elektrischen Kondensator ist daher dadurch gekennzeichnet, daß es an seinem im Bereich der Belegungsteile wulstlosen Rand, insbesondere auf nur einer Seite des Randes, eine Vertiefung, vorzugsweise eine Vertiefung mit halbkreisförmigem Querschnitt, besitzt, und zwar derart, daß der Abstand der Belegungsteile des Kondensators, die in der Vertiefung zu liegen kommen, von den gegenüberliegenden Belegungsteilen kleiner ist als der kleinste Abstand zwischen den übrigen Belegungsteilen.
  • Statt der Wülste, deren Fertigung zumeist schwierig ist, braucht also im erfindungsgemäßen keramischen Körper nur eine Vertiefung mit vorzugsweise etwa halbkreisförmigem Querschnitt eingefräst zu werden, nachdem der Körper zunächst ohne die Vertiefung, z. B. in Form einer flachen Scheibe oder insbesondere eines stranggepreßten Rohres, hergestellt worden ist.
  • Die Belegung wird außerdem so aufgebracht, daß sie über die tiefste Stelle der Nut hinausreicht, so daß die Potentialverhältnisse am Belegungsrand im wesentlichen etwa denjenigen entsprechen, die bei einer Wulst auftreten.
  • Besonders vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen die Fig. 1 bis 5, aus denen im Zusammenhang mit der Beschreibung weitere Einzelheiten der Erfindung hervorgehen. In Fig. 1 sind im Schnitt verschiedene Ausführungsformen der Ränder von keramischen Dielektriken sehr hoher DK gezeigt. In der Ausführung nach Fig. 1 a besitzt das Dielektrikum 1 an seinem Rand nur eine Kerbe 2, während es in der Ausführung nach Fig. 1 b auf jeder Seite mit zwei einander gegenüberliegenden Kerben 2 versehen ist. Fig. 1 c zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die Kerbe 2 so nahe am Rand der Keramik liegt, daß auch die Dicke der Keramik am Rand etwas verringert ist. Besonders vorteilhaft wirkt sich die Erfindung aus, wenn das keramische Dielektrikum eine Rohrform besitzt, wie dies in Fig.2 gezeigt wird. Das Keramikröhrchen 3 ist dort mit einer umlaufenden Nut 4 versehen, kann also zunächst ohne die Nut 4 im Strangpreßverfahren hergestellt werden. Erst nach Zuschneiden der für die Kondensatoren benötigten Rohrlängen können dann die Kerben 4 in die Kondensatorkörper eingefräst werden.
  • Einen in dieser Weise hergestellten keramischen Durchführungskondensator zeigt Fig.3 in Verbindung mit Fig. 5. 3 bedeutet wiederum das Keramikröhrchen, auf dessen Innenseite die durchgehende Belegung 4 aufgebracht ist. An beiden Enden dieser Belegung 4 ist (s. Fig. 3) je eine Stromzuführung 5, 6 z. B. angelötet. Die Außenbelegung 7 des Kondensators reicht mit ihren Rändern bis in die Vertiefungen 8, 9 des Keramikröhrchens hinein, und zwar so weit, daß sie sich in der in Fig. 5 vergrößert gezeichneten Weise bis über den tiefsten Punkt 8' der ringförmigen Kerbe 8 hinaus erstreckt. Infolge dieser Maßnahme und der dadurch bedingten Zunahme des Elektrodenabstandes von der tiefsten Stelle der Nut bis zum Elektrodenrand treten an den Rändern der Belegung 7 ungefähr die gleichen Potentialverhältnisse wie bei der Wulstbildung auf, und die schädlichen Glimmerscheinungen sind vermieden. Auf der Belegung 7 ist eine Muffe 10 befestigt, z. B. aufgelötet, die mit ihrem Außengewinde 11 durch eine Öffnung einer metallischen Gehäusewandung gesteckt und mittels einer aufgeschraubten Mutter mit ihrem Konus 12 gegen die Kante der Gehäuseöffnung gepreßt wird, um eine allseitig konzentrische, hochfrequenzdichte Verbindung der Außenbelegung 7 mit der Gehäusewandung zu erzielen. Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt F ig. 4. In ihr sind wiederum gleiche Teile mit gleichen Bezeichnungen versehen. Es handelt sich jedoch in diesem Fall nicht um einen Durchführungskondensator. Die Innenbelegung 4 ist in der gezeichneten Weise um den rechten Rand des Röhrchens 3 herumgezogen und mittels einer aufgeschobenen und angelöteten Kappe 13, an der der Zuführungsdraht 14 befestigt ist, kontaktiert. Die Außenbelegung 7 ist am linken Ende des Röhrchens 3 ebenfalls mittels einer Kappe 15 und der an dieser befestigten Stromzuführung 16 kontaktiert. Diese Kappe 15 reicht über die Nut 8 des Keramikröhrchens 3 hinaus und ist erst dahinter, also bei 15', mit der Belegung 7 z. B. verlötet. Es empfiehlt sich außerdem, dieVertiefungen der Keramikkörper, nachdem sie in der angegebenen Weise mit den Belegungsrändern versehen sind, durch einen geeigneten Isolierstoff verhältnismäßig geringer DK, insbesondere Glas oder einem Kunstharz, auszufüllen, wie das bei der Nut 8 in der Ausführung nach Fig. 4 durch das Kunstharz 17 geschehen ist. An Stelle der Kappen 13, 15 können auch z. B. in einer bei keramischen Kondensatoren vielfach üblichen Weise Drahtschlingen zur Kontaktierung der Beläge 4, 7 verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Perowskitstruktur besitzender keramischer Körper sehr hoher DK für elektrische Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß er am im Bereich der Belegungsteile wulstlosen Rand, insbesondere auf nur einer Seite eine Vertiefung, vorzugsweise eine Vertiefung mit etwa halbkreisförmigem Querschnitt, besitzt, so daß der Abstand der Belegungsteile des Kondensators, die in der Vertiefung zu liegen kommen, von den gegenüberliegenden Belegungsteilen kleiner ist als der kleinsteAbstand zwischen den übrigen Belegungsteilen.
  2. 2. Dielektrikum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es rohrförmig ist und an einem Rand oder beiden Rändern eine Vertiefung, vorzugsweise eine um das Rohr herumlaufende Vertiefung besitzt.
  3. 3. Dielektrikum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es rohrförmig ist und die Vertiefung (en) nur auf seiner Außenfläche angebracht ist (sind).
  4. 4. Elektrischer Kondensator, insbesondere Durchführungskondensator, vorzugsweise mit Dielektrikum nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Gegenbelegung überragten Randteile der Belegung in einer Vertiefung (2, 4, 8, 9) des Dielektrikums liegen und über deren tiefste Stelle hinausreichen (Fig. 3, 4).
  5. 5. Kondensator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung in der Vertiefung mit einem Isolierstoff geringer DK, insbesondere Glas oder einem Harz, bedeckt ist (Fig.4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift N r. 879 418.
DES33655A 1953-05-30 1953-05-30 Perowskitstruktur besitzender keramischer Koerper sehr hoher DK fuer elektrische Kondensatoren Pending DE1002889B (de)

Priority Applications (1)

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DES33655A DE1002889B (de) 1953-05-30 1953-05-30 Perowskitstruktur besitzender keramischer Koerper sehr hoher DK fuer elektrische Kondensatoren

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DES33655A DE1002889B (de) 1953-05-30 1953-05-30 Perowskitstruktur besitzender keramischer Koerper sehr hoher DK fuer elektrische Kondensatoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1002889B true DE1002889B (de) 1957-02-21

Family

ID=7481242

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES33655A Pending DE1002889B (de) 1953-05-30 1953-05-30 Perowskitstruktur besitzender keramischer Koerper sehr hoher DK fuer elektrische Kondensatoren

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DE (1) DE1002889B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4811161A (en) * 1986-09-11 1989-03-07 Tdk Corporation Through-type capacitor and magnetron using same

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879418C (de) * 1938-02-26 1953-06-11 Telefunken Gmbh Keramik-Kondensatorplatte

Patent Citations (1)

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