DE10027870A1 - Verdrahtungsverbindungsstruktur eines laminierten Kondensators und Entkopplungskondensators und Verdrahtungsplatine - Google Patents
Verdrahtungsverbindungsstruktur eines laminierten Kondensators und Entkopplungskondensators und VerdrahtungsplatineInfo
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung geliefert, um mit einem laminierten Kondensator zu bestücken, der hergestellt ist, um einen niedrigen ESL-Wert aufzuweisen, und die für einen Entkopplungskondensator verwendet wird, der mit einer Leistungsversorgungsschaltung für einen MPU-Chip, der eine MPU liefert, verbunden sein soll. Der laminierte Kondensator ist innerhalb eines Hohlraums untergebracht, der an einer Verdrahtungsplatine vorgesehen ist. Der Kondensator umfaßt eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden, die mit ersten inneren Elektroden über eine Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern verbunden sind, und eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektroden, die mit zweiten inneren Elektroden über eine Mehrzahl von zweiten Durchführungsleitern verbunden sind. Die ersten äußeren Anschlußelektroden, die auf einer ersten Hauptoberfläche des Kondensatorkörpers vorgesehen sind, sind mit Durchkontaktierungslochleitern an der heißen Seite für die Leistungsquelle innerhalb eines Substrats verbunden, wobei die zweiten äußeren Anschlußelektroden, die auf der ersten und der zweiten Hauptoberfläche vorgesehen sind, mit Massedurchkontaktierungslochleitern und einer Hauptplatine innerhalb des Substrats verbunden sind.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verdrah
tungsverbindungsstruktur eines laminierten Kondensators und
einen Entkopplungskondensator und eine Verdrahtungsplatine.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf
einen laminierten Kondensator, der vorteilhafterweise bei
einer Hochfrequenzschaltung angewendet wird, und eine Ver
drahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskondensators,
der unter Verwendung des laminierten Kondensators aufgebaut
ist, und auf Verdrahtungsplatinen.
Die meisten typischen herkömmlichen laminierten Kondensa
toren umfassen einen Kondensatorkörper mit einer Mehrzahl
von laminierten dielektrischen Schichten mit beispielsweise
keramischen Dielektrika und mehreren Paaren einer ersten und
einer zweiten inneren Elektrode, die entlang der Laminie
rungsrichtung der dielektrischen Schichten in gegenüberlie
gender Beziehung zueinander abwechselnd angeordnet sind, um
eine Mehrzahl von Kondensatoreinheiten zu definieren. Erste
und zweite äußere Abschlußelektroden sind auf der ersten
bzw. der zweiten Endoberfläche des Kondensators vorgesehen.
Die ersten inneren Elektroden erstrecken sich an die erste
Endoberfläche des Kondensatorkörpers, wo die ersten inneren
Elektroden mit den ersten äußeren Anschlußelektroden elek
trisch verbunden sind. Die zweiten inneren Elektroden er
strecken sich ebenfalls an die zweite Endoberfläche, wo die
zweiten inneren Elektroden mit den zweiten äußeren Anschluß
elektroden elektrisch verbunden sind.
Bei diesem laminierten Kondensator fließt der elektrische
Strom, der beispielsweise von der zweiten äußeren Anschluß
elektrode zu der ersten äußeren Anschlußelektrode fließt,
von der zweiten äußeren Anschlußelektrode zu der zweiten
inneren Elektrode und gelangt von der zweiten inneren Elek
trode durch die dielektrische Schicht zu der ersten inneren
Elektrode, woraufhin derselbe durch die erste innere Elek
trode zu der ersten äußeren Elektrode gelangt.
Das Ersatzschaltbild eines Kondensators ist durch eine
Schaltung dargestellt, bei der C, L und R in Reihe geschal
tet sind, wobei C die Kapazität des Kondensators, L eine
Äquivalenzreiheninduktivität (ESL; ESL = equivalent series
inductance) und R einen Äquivalenzreihenwiderstandswert
(ESR; ESR = equivalent series resistance), der hauptsächlich
als der Widerstandswert R der Elektrode definiert ist, be
zeichnet.
Die Resonanzfrequenz (f0) dieses Ersatzschaltbildes wird
durch eine Gleichung von f0 = 1/[2π × (L × C)1/2] darge
stellt, was bedeutet, daß die Funktion als Kondensator bei
einer höheren Frequenz als die Resonanzfrequenz verloren
geht. In anderen Worten ausgedrückt wird die Resonanz
frequenz (f0) groß, wenn der Wert von L oder der Wert von
ESL klein ist, um zu ermöglichen, daß der Kondensator bei
höheren Frequenzen verfügbar ist. Obwohl Kupfer verwendet
worden ist, um die innere Elektrode zu bilden, um den ESR-
Wert zu reduzieren, ist ein Kondensator, der entworfen ist,
um eindn niedrigen ESR-Wert aufzuweisen, erforderlich, um
den Kondensator in Mikrowellenbereichen anzuwenden.
Ein niedriger ESR-Wert ist ebenfalls erforderlich, damit der
Kondensator als ein Entkopplungskondensator verwendet werden
kann, der mit einer Leistungsversorgungsschaltung zum Zufüh
ren einer Elektrizität zu einem MPU-Chip (einem bloßen Chip)
einer Mikroverarbeitungseinheit (MPU) für eine Workstation
bzw. Arbeitsstation oder einen Personalcomputer verbunden
ist.
Fig. 8 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Ver
drahtungsverbindungsstruktur einer MPU 1 und einer Lei
stungsquelle 2, wie sie im vorhergehenden beschrieben wurde,
darstellt.
In Fig. 8 weist die MPU 1 einen MPU-Chip 3 und einen
Speicher 4 auf. Die Leistungsquelle 2 ist vorgesehen, um
eine Elektrizität zu dem MPU-Chip 3 zuzuführen, wobei ein
Entkopplungskondensator 5 mit der Leistungsversorgungsver
bindung verbunden ist, die den MPU-Chip 3 und die Leistungs
quelle 2 umfaßt. Eine Signalschaltung ist in dem Bereich von
dem MPU-Chip 3 zu dem Speicher 4 vorgesehen.
Der Entkopplungskondensator 5, der in Verbindung mit der MPU
1 verwendet wird, wird ebenfalls zum Absorbieren von Rausch
signalen oder zum Glätten von Schwankungen der Leistungs
quelle auf dieselbe Art und Weise verwendet, wie herkömm
liche Entkopplungskondensatoren verwendet werden.
In neuerer Zeit ist jedoch die Verwendung eines Entkopp
lungskondensators mit Betriebsfrequenzen von über 500 MHz
und bis zu 1 GHz bei einem MPU-Chip 3 vorgesehen worden, was
erforderlich ist, um eine Funktion als eine schnelle Lei
stungsversorgung (eine Funktion, um elektrische Leistung von
der aufgeladenen Elektrizität eines Kondensators innerhalb
eines Zeitintervalls von mehreren Nanosekunden zuzuführen,
wenn die Elektrizität zum Hochfahren des Systems dringend
notwendig ist) zu besitzen, wenn ein Hochgeschwindigkeits
betrieb bezüglich des MPU-Chips 3 erforderlich ist.
Die Leistungsquelle ist tatsächlich derart entworfen, daß
dem MPU-Chip (mit einer Betriebstaktfrequenz von etwa 500 MHz)
mit einem Leistungsverbrauch von etwa 24 W oder einem
elektrischen Strom von 12 A eine Gleichspannungsleistung von
etwa 2,0 V zugeführt wird. Zum Reduzieren des Leistungsver
brauchs ist das System konfiguriert, um das System in einen
Schlafmodus zu versetzen, wenn sich der MPU-Chip 1 in Alarm
bereitschaft befindet, wodurch der Leistungsverbrauch auf 1 W
oder weniger reduziert wird. Die elektrische Leistung, die
zum Versetzen des Systems von dem Schlafmodus in den aktiven
Modus erforderlich ist, sollte dem MPU-Chip 3 innerhalb eines
Zeitintervalls der Betriebstaktfrequenz zugeführt wer
den, oder die elektrische Leistung sollte der CPU innerhalb
eines Zeitintervalls von etwa 4 bis etwa 7 Nanosekunden bei
einer Betriebsfrequenz von 500 MHz zum Versetzen des Systems
von dem Schlafmodus zu dem aktiven Modus zugeführt werden.
Da jedoch die Zufuhr der elektrischen Leistung von der Lei
stungsquelle 2 zu spät ist, ist der MPU-Chip 3 betrieben
worden, indem die Elektrizität, die in dem Entkopplungskon
densator 5 aufgeladen ist, der in der Nähe des MPU-Chips 3
plaziert ist, entladen wird, bevor die Elektrizität von der
Leistungsquelle 2 zugeführt wird.
Dementsprechend ist es wünschenswert gewesen, daß bei dem
Entkopplungskondensator 5 für die MPU 1 die Induktivitäts
komponente so niedrig wie möglich ist, wodurch die Entwick
lung eines Kondensators mit einem sehr niedrigen Induktivi
tätswert dringlich wird.
Unter den Bedingungen, die im vorhergehenden beschrieben
wurden, ist eine Verdrahtungsstruktur eines laminierten
Kondensators, der in der Lage ist, den ESL-Wert zu verrin
gern, in der japanischen ununtersuchten Patentanmeldung Nr.
11-204372 vorgeschlagen worden.
Der ESL-Wert wird hauptsächlich reduziert, indem sich magne
tische Felder, die durch den elektrischen Strom, der in dem
laminierten Kondensator fließt, induziert werden, aus
gleichen. Folglich wird es dem elektrischen Strom ermög
licht, entlang verschiedener Richtungen in dem laminierten
Kondensator zu fließen, damit sich die magnetischen Felder
ausgleichen. Zum Diversifizieren bzw. zum Verschiedenartig
machen der Stromrichtungen wird die Anzahl der äußeren An
schlußelektroden, die auf der Oberfläche des Kondensatorkör
pers vorgesehen sind, erhöht, und es wird die Anzahl von
außen freiliegenden Anschlußstreifen der inneren Elektroden,
die mit den äußeren Anschlußelektroden elektrisch verbunden
werden sollen, erhöht, wobei nebenbei die Flußweglänge des
Stroms, der durch die inneren Elektroden fließt, verkürzt
wird.
Fig. 9 stellt einen laminierten Kondensator 11, der in der
im vorhergehenden erwähnten japanischen ununtersuchten Pa
tentanmeldung Nr. 11-204372 offenbart ist, zusammen mit ei
ner Darstellung der Querschnittstruktur einer MPU 12, die
den laminierten Kondensator 11 als einen Entkopplungskon
densator verwendet, dar.
Bezugnehmend auf Fig. 9 ist der laminierte Kondensator 11
mit einem Kondensatorkörper 14 mit einer Mehrzahl von la
minierten dielektrischen Schichten 13 versehen. Innerhalb
des Kondensatorkörpers 14 ist zumindest ein Paar einer er
sten und einer zweiten inneren Elektrode 15 und 16 vorge
sehen, die einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei
spezifizierte Schichten der dielektrischen Schicht 13
zwischen denselben angeordnet sind.
Sowohl erste und zweite äußere Elektroden 18 und 19 sind auf
der ersten Hauptoberfläche 17 des Kondensatorkörpers 14 vor
gesehen und erstrecken sich im wesentlichen parallel zu den
inneren Elektroden 15 und 16. Auf einer zweiten Hauptober
fläche 20, die der ersten Hauptoberfläche 17 gegenüber
liegt, ist überhaupt keine äußere Anschlußelektrode vorge
sehen.
Erste Durchführungsleiter 21, die spezifizierte Schichten
der dielektrischen Schichten 13 durchdringen, um einen elek
trischen Durchgang bzw. eine elektrische Kontinuität
zwischen den ersten inneren Elektroden 15 und den ersten
äußeren Anschlußelektroden 18 zu liefern, während die Elek
troden von der zweiten inneren Elektrode 16 elektrisch iso
liert sind, und zweite Durchführungsleiter 22, die spezifi
zierte Schichten der dielektrischen Schichten 13 durchdrin
gen, um einen elektrischen Durchgang zwischen den zweiten
inneren Elektroden 16 und den zweiten äußeren Anschlußelek
troden 19 zu liefern, während die Elektroden von den ersten
inneren Elektroden 15 isoliert sind, sind innerhalb des Kon
densatorkörpers 14 vorgesehen.
Es ist eine Mehrzahl von ersten und zweiten Durchführungs
leitern 21 und 22 vorgesehen, wobei ferner entsprechend den
Positionen der jeweiligen ersten und zweiten Durchführungs
leiter 21 und 22 eine Mehrzahl von ersten und zweiten äuße
ren Anschlußelektroden 18 und 19 vorgesehen ist.
Gemäß dem laminierten Kondensator 11, der im vorhergehenden
beschrieben wurde, gleichen sich magnetische Felder, die
durch den elektrischen Strom, der durch die inneren Elek
troden 15 und 16 fließt, induziert werden, einander aus, um
den ESL-Wert zu verringern, da die Richtungen des elek
trischen Stroms, der durch die inneren Elektroden 15 und 16
fließt, zusätzlich dazu, daß der Flußweg verkürzt wird, ver
schiedenartig gemacht werden.
Die MPU 12 umfaßt andererseits eine Mehrschichtverdrahtungs
platine 24 mit einem Hohlraum 23 auf der unteren Oberfläche
derselben. Ein MPU-Chip 25 ist auf der Oberfläche der Ver
drahtungsplatine 24 angebracht. Der laminierte Kondensator
11, der einen Entkopplungskondensator definiert, ist inner
halb des Hohlraums 23 der Verdrahtungsplatine 24 unterge
bracht. Die Verdrahtungsplatine 24 ist auf der Oberfläche
einer Hauptplatine 26 angebracht.
Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, sind Verdrahtungs
leiter, die für die MPU 12 erforderlich sind, innerhalb und
auf der Oberfläche der Verdrahtungsplatine 24 angeordnet,
wobei durch diese Verdrahtungsleiter eine elektrische Schal
tung vervollständigt wird, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist.
Ein repräsentatives Beispiel umfaßt heißseitige Elektroden
27 für eine Leistungsquelle und Masseelektroden 28, die in
nerhalb der Verdrahtungsplatine 24 angeordnet sind.
Die heißseitige Leistungselektrode 27 ist mit der ersten
äußeren Anschlußelektrode 18 des laminierten Kondensators 11
durch einen Durchkontaktierungslochleiter 29 an der heißen
Seite für die Leistungsquelle elektrisch verbunden, ist mit
einem spezifizierten Anschluß 31 des MPU-Chips 25 durch ei
nen Durchkontaktierungslochleiter 30 an der heißen Seite der
Leistungsquelle elektrisch verbunden, und ist mit einem
heißseitigen leitfähigen Anschlußbereich 33, der vorgesehen
ist, um sich in elektrischer Verbindung mit der Hauptplatine
26 zu befinden, durch einen Durchkontaktierungslochleiter 32
an der heißen Seite für die Leistungsquelle elektrisch ver
bunden.
Die Masseelektrode 28 ist mit der zweiten äußeren Anschluß
elektrode 19 des laminierten Kondensators 11 durch einen
Durchkontaktierungslochleiter 34 zur Erdung elektrisch ver
bunden, ist mit einem spezifizierten Anschluß 36 des MPU-
Chips 27 durch einen Durchkontaktierungslochleiter 35 zur
Erdung elektrisch verbunden, und ist mit einem leitfähigen
Anschlußbereich 38 zur Erdung, der vorgesehen ist, um mit
der Hauptplatine 26 verbunden zu sein, durch einen Durchkon
taktierungslochleiter 37 zur Erdung elektrisch verbunden.
Die Darstellung des Speichers, der dem Speicher 4, der in
Fig. 8 gezeigt ist, entspricht, ist in Fig. 9 weggelassen
worden.
Bei dem laminierten Kondensator 11, sind sowohl die erste
als auch die zweite äußere Anschlußelektrode 18 und 19, wie
es in Fig. 9 gezeigt ist, auf der Hauptoberfläche 17 des
Kondensatorkörpers 14 positioniert. Falls beispielsweise der
Verdrahtungsleiter ein Massepotential besitzt, ist die zwei
te äußere Anschlußelektrode 19 des Kondensators 11 mit dem
leitfähigen Anschlußbereich 38 zur Erdung verbunden, nachdem
das Durchkontaktierungsloch 34 für eine Erdung, der Durch
kontaktierungslochleiter 34 für eine Erdung, die Masseelek
trode 28 und der Durchkontaktierungslochleiter 37 für eine
Erdung in der Verdrahtungsplatine 24 durchlaufen sind.
Dementsprechend stellt sich heraus, daß die Länge der masse
seitigen Leitung, die durch die Längen der Durchkontaktie
rungslochleiter 34 und 37 für eine Erdung und die Länge der
Masseelektrode 28 bestimmt ist, relativ länger ist, um die
Induktivitätskomponente, die um die masseseitige Leitung
erzeugt wird, zu erhöhen. Als ein Ergebnis wird die Wirkung
des Verwendens des laminierten Kondensators 11, der entwor
fen ist, um einen niedrigen ESL-Wert aufzuweisen, beein
trächtigt und reduziert. Die relativ längere masseseitige
Leitung bewirkt ferner eine Zunahme der Impedanz.
Die Zunahme der Länge der masseseitigen Leitung, wie es im
vorhergehenden beschrieben wurde, bewirkt ferner, daß die
Verdrahtung bei der Verdrahtungsplatine 24 sehr kompliziert
wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen
laminierten Kondensator, eine Verdrahtungsverbindungsstruk
tur und eine Verdrahtungsplatinenbaugruppenvorrichtung zu
schaffen, so daß die Verdrahtung unaufwendiger wird.
Diese Aufgabe wird durch einen laminierten Kondensator gemäß
Anspruch 1, eine Verdrahtungsverbindungsstruktur gemäß An
spruch 11 und eine Verdrahtungsplatinenbaugruppenvorrichtung
gemäß Anspruch 22 gelöst.
Um die Probleme, die im vorhergehenden beschrieben wurden,
zu überwinden, liefern bevorzugte Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung einen laminierten Kondensator, der
die im vorhergehenden beschriebenen Probleme löst, indem
eine Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators, der unter Verwendung des laminierten Kondensators
aufgebaut ist, und eine Verdrahtungsplatine bereitgestellt
wird.
Der laminierte Kondensator gemäß bevorzugten Ausführungsbei
spielen der vorliegenden Erfindung umfaßt vorzugsweise einen
Kondensatorkörper mit einem laminierten Körper mit einer
Mehrzahl von dielektrischen Schichten.
Innerhalb des Kondensatorkörpers ist zumindest ein Paar ei
ner ersten und einer zweiten inneren Elektrode vorgesehen,
die einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei eine
der dielektrischen Schichten zwischen denselben angeordnet
ist.
Eine Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern, die spezifi
zierte Schichten der dielektrischen Schichten durchdringen,
während dieselben von der zweiten inneren Elektrode isoliert
sind und sich in elektrischer Verbindung mit der ersten in
neren Elektrode befinden, und eine Mehrzahl von zweiten
Durchführungsleitern, die den Kondensatorkörper durchdrin
gen, während dieselben von der ersten inneren Elektrode
elektrisch isoliert sind und sich in elektrischer Verbindung
mit der zweiten inneren Elektrode befinden, sind in dem Kon
densatorkörper vorgesehen. Diese ersten und zweiten Durch
führungsleiter sind derart angeordnet, daß sich magnetische
Felder, die durch den elektrischen Strom, der durch die in
neren Elektroden fließt, induziert werden, gegenseitig
aufheben.
Der laminierte Kondensator gemäß bevorzugten Ausführungs
beispielen der vorliegenden Erfindung umfaßt vorzugsweise
ferner eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden,
die vorgesehen sind, um den jeweiligen ersten Durchführungs
leitern zu entsprechen, während dieselben mit den jeweiligen
mehreren ersten Durchführungsleitern elektrisch verbunden
sind, und eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektro
den, die vorgesehen sind, um den jeweiligen zweiten Durch
führungsleitern zu entsprechen, während dieselben mit den
jeweiligen mehreren zweiten Durchführungsleitern verbunden
sind.
Die ersten äußeren Anschlußelektroden sind zumindest auf der
ersten Hauptoberfläche des Kondensatorkörpers positioniert,
die sich im wesentlichen parallel zu den inneren Elektroden
erstreckt, wobei die zweiten äußeren Anschlußelektroden auf
sowohl der ersten Hauptoberfläche als auch in einer gegen
überliegenden Beziehung zu der ersten Hauptoberfläche auf
der zweiten Hauptoberfläche positioniert sind.
Bei dem laminierten Kondensator gemäß bevorzugten Ausfüh
rungsbeispielen der vorliegenden Erfindung können die ersten
äußeren Anschlußelektroden sowie die zweiten äußeren An
schlußelektroden auf sowohl der ersten Hauptoberfläche als
auch der zweiten Hauptoberfläche positioniert sein.
Kurz ausgedrückt umfaßt der laminierten Kondensator gemäß
bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung
eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden, die
angeordnet sind, um jeweiligen mehreren ersten Durchfüh
rungsleitern zu entsprechen, die mit den ersten inneren
Elektroden verbunden sind, und eine Mehrzahl von zweiten
äußeren Anschlußelektroden, die angeordnet sind, um jeweili
gen mehreren zweiten Durchführungsleitern zu entsprechen,
die mit den zweiten inneren Elektroden verbunden sind, wobei
die ersten äußeren Anschlußelektroden auf zumindest der er
sten Hauptoberfläche des Kondensatorkörpers vorgesehen sind,
während die zweiten äußeren Anschlußelektroden sowohl auf
der ersten als auch auf der zweiten Hauptoberfläche vorge
sehen sind.
Die zweiten Durchführungsleiter sind mit den zweiten äußeren
Anschlußelektroden, die auf sowohl der ersten als auch der
zweiten Hauptoberfläche positioniert sind, elektrisch ver
bunden, wobei die ersten Durchführungsleiter mit den ersten
äußeren Anschlußelektroden elektrisch verbunden sind, wenn
die ersten äußeren Anschlußelektroden auf sowohl der ersten
als auch der zweiten Hauptoberfläche positioniert sind. Die
Durchführungsleiter, die durchdringen bzw. verlaufen, um so
wohl die erste als auch die zweite Hauptoberfläche zu er
reichen, wie es im vorhergehenden beschrieben wurde, weisen
vorzugsweise eine Querschnittfläche von etwa 2 × 10-3 mm2
oder mehr auf, und weisen insbesondere vorzugsweise eine
Querschnittfläche von etwa 7 × 10-3 mm2 oder mehr und da
rüber hinaus bevorzugt eine Querschnittfläche von etwa 1,5 ×
10-2 mm2 oder mehr auf.
Es ist vorzuziehen, daß Lötmittelhöcker auf den ersten und
zweiten äußeren Anschlußelektroden gebildet sind.
Andere bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung sind auf die Verdrahtungsverbindungsstruktur des
Entkopplungskondensators gerichtet, der mit einer Leistungs
versorgungsschaltung für den MPU-Chip, der in der Mikrover
arbeitungseinheit vorgesehen ist, verbunden sein soll. Bei
dieser Verdrahtungsverbindungsstruktur weist der Entkopp
lungskondensator vorzugsweise einen Kondensatorkörper mit
einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche, die einander
gegenüber liegen, und Durchführungsleiter, die innerhalb des
Kondensatorkörpers von der ersten zu der zweiten Hauptober
fläche verlaufen bzw. durchdringen, auf. Leistungsversor
gungsleitungen und/oder Signalleitungen, die mit dem MPU-
Chip verbunden sein sollen, sind über die Durchführungslei
ter zu einer Hauptplatine geerdet.
Der laminierte Kondensator gemäß bevorzugten Ausführungsbei
spielen der vorliegenden Erfindung kann vorteilhafterweise
als der Entkopplungskondensator bei der Verdrahtungsverbin
dungsstruktur des Entkopplungskondensators, wie sie im vor
hergehenden beschrieben wurde, verwendet werden. Bei der
Verdrahtungsverbindungsstruktur ist es vorzuziehen, daß die
heiße Seite der Leistungsversorgungsschaltung mit der ersten
äußeren Anschlußelektrode des laminierten Kondensators ver
bunden ist. Die einmalige Verdrahtungsverbindungsstruktur,
die im vorhergehenden beschrieben wurde, ermöglicht, daß die
Masseseite der Leistungsversorgungsschaltung über die zweite
äußere Anschlußelektrode und den zweiten Durchführungsleiter
beispielsweise mit dem masseseitigen leitfähigen Anschlußbe
reich auf der Hauptplatine elektrisch verbunden werden kann.
Wenn die ersten äußeren Anschlußelektroden sowohl auf der
ersten Hauptoberfläche als auch auf der zweiten Hauptoberfläche
positioniert sind, wird die heiße Seite der Lei
stungsversorgungsschaltung beispielsweise mit dem heißseiti
gen leitfähigen Anschlußbereich auf der Hauptplatine elek
trisch verbunden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
sind ferner auf eine Verdrahtungsplatine gerichtet, auf der
ein MPU-Chip, der in der Mikroverarbeitungseinheit vorgese
hen ist, angebracht ist. Die Verdrahtungsplatine umfaßt ei
nen Verdrahtungsleiter an der heißen Seite der Leistungs
quelle zum Zuführen einer Elektrizität zu dem MPU-Chip und
einen masseseitigen Verdrahtungsleiter. Diese Verdrahtungs
platine ist mit dem laminierten Kondensator gemäß bevorzug
ten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung, der im
vorhergehenden beschrieben wurde, derart bestückt, daß die
erste Hauptoberfläche zu der Verdrahtungsplatinenseite ge
richtet ist, und die zweite Hauptoberfläche zu dem Äußeren
der Baugruppe gerichtet ist. Bei der Bestückungsgruppe bzw.
Baugruppe ist die erste äußere Anschlußelektrode an der er
sten Hauptoberflächenseite mit dem Verdrahtungsleiter an der
heißen Seite der Leistungsquelle verbunden, während die
zweite äußere Anschlußelektrode an der ersten Hauptober
flächenseite mit dem masseseitigen Verdrahtungsleiter elek
trisch verbunden ist.
Wenn laminierte Kondensatoren, die auf sowohl der ersten
Hauptoberfläche als auch der zweiten Hauptoberfläche po
sitioniert sind, bei der Verdrahtungsplatine, die im vor
hergehenden beschrieben wurde, verwendet werden, wird beim
Bestücken mit dem laminierten Kondensator die erste äußere
Anschlußelektrode an der ersten Hauptoberflächenseite mit
der Verdrahtungsplatine an der heißen Seite der Leistungs
quelle elektrisch verbunden, wobei die zweite äußere An
schlußelektrode an der ersten Hauptoberflächenseite mit dem
masseseitigen Verdrahtungsleiter elektrisch verbunden wird,
während Elektrizität von der ersten äußeren Anschlußelektro
de an der zweiten Hauptoberflächenseite zugeführt wird.
Bei bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Er
findung, die auf die im vorhergehenden beschriebene Verdrah
tungsplatine gerichtet sind, ist der MPU-Chip vorzugsweise
auf dem ersten Substrat der Verdrahtungsplatine angebracht,
wobei ein Hohlraum, der eine Öffnung aufweist, die entlang
der zweiten Substratoberfläche positioniert ist, die sich in
einer gegenüberliegenden Beziehung zu der ersten Substrat
oberfläche befindet, an der Verdrahtungsplatine vorgesehen
ist. Der laminierte Kondensator ist in dem Hohlraum unterge
bracht, wobei seine zweite Hauptoberfläche zu der Öffnung
des Hohlraums hin angeordnet ist, und wobei zusätzlich die
zweite Hauptoberfläche auf demselben Niveau wie die zweite
Substratoberfläche positioniert ist.
Bei der Verdrahtungsplatine gemäß bevorzugten Ausführungs
beispielen der vorliegenden Erfindung können die mehreren
Anschlüsse, die an dem MPU-Chip vorgesehen sind, angeordnet
sein, um denselben Abstand wie derjenige der Anordnung der
ersten und zweiten äußeren Anschlußelektroden des laminier
ten Kondensators aufzuweisen.
Zu Veranschaulichungszwecken der Erfindung sind in den
Zeichnungen mehrere Formen gezeigt, die zur Zeit bevorzugt
sind, wobei jedoch darauf hingewiesen wird, daß die Erfin
dung nicht auf die gezeigten präzisen Anordnungen und Mittel
begrenzt ist.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht der inneren Struktur des laminier
ten Kondensators gemäß einem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, die einen
Querschnitt entlang der ersten inneren Elektrode
zeigt;
Fig. 2 eine Draufsicht der inneren Struktur des in Fig. 1
gezeigten laminierten Kondensators, die einen Quer
schnitt entlang der zweiten inneren Elektrode
zeigt;
Fig. 3 eine Querschnitt des in Fig. 1 und 2 gezeigten la
minierten Kondensators entlang der Linie III-III;
Fig. 4 einen Querschnitt, der ein Beispiel der Struktur
der MPU darstellt, bei dem der in Fig. 1 bis 3 ge
zeigte laminierte Kondensator für den Entkopplungs
kondensator verwendet wird;
Fig. 5 den laminierten Kondensator gemäß einem weiteren
bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung entsprechend Fig. 3;
Fig. 6 einen Querschnitt, der ein Beispiel der Struktur
der MPU darstellt, bei dem der in Fig. 5 gezeigte
laminierte Kondensator für den Entkopplungskon
densator verwendet wird;
Fig. 7 einen Querschnitt, der ein Beispiel der Struktur
der MPU darstellt, bei dem der laminierte Konden
sator gemäß einem unterschiedlichen bevorzugten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung für
den Entkopplungskondensator verwendet wird;
Fig. 8 ein Blockdiagramm, das die Verdrahtungsverbindungs
struktur hinsichtlich der MPU und der Leistungs
quelle veranschaulicht, die für bevorzugte Ausfüh
rungsbeispiele der vorliegenden Erfindung relevant
sind; und
Fig. 9 eine Zeichnung, die Fig. 4 entspricht und ein Quer
schnitt ist, der ein Beispiel der Struktur der MPU
darstellt, bei dem der herkömmliche laminierte Kon
densator für den Entkopplungskondensator verwendet
wird.
Fig. 1 bis 3 stellen einen laminierten Kondensator 41 gemäß
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung dar. Fig. 1 und 2 sind Draufsichten des laminierten
Kondensators 41, die die innere Struktur des laminierten
Kondensators 41 mit voneinander unterschiedlichen Quer
schnitten zeigen. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt entlang der
Linie III-III, die in Fig. 1 oder 2 gezeigt ist.
Der laminierte Kondensator 41 weist vorzugsweise einen Kon
densatorkörper 43 mit einem laminierten Körper einer Mehr
zahl von dielektrischen Schichten 42 auf. Die dielektrischen
Schichten 42 sind vorzugsweise aus beispielsweise kera
mischen Dielektrika oder einem anderen geeigneten Material
hergestellt.
Innerhalb des Kondensatorkörpers 43 ist zumindest ein Paar
einer ersten und einer zweiten inneren Elektrode 44 und 45
vorgesehen, die einander gegenüber liegen, wobei eine der
dielektrischen Schichten 42 zwischen denselben angeordnet
ist. Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind mehrere
Paare einer ersten und einer zweiten inneren Elektrode 44
und 45 vorgesehen.
Eine Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern 46, die spe
zifizierte Schichten der dielektrischen Schichten durchdrin
gen, sind innerhalb des Kondensatorkörpers 43 vorgesehen,
während die Leiter von der zweiten inneren Elektrode 45
elektrisch isoliert und mit den ersten inneren Elektroden 44
elektrisch verbunden sind. Eine Mehrzahl von zweiten Durch
führungsleitern 47, die den Kondensatorkörper 43 durchdrin
gen, ist ebenfalls vorgesehen, während die Leiter von den
ersten inneren Elektroden 44 elektrisch isoliert und mit den
zweiten inneren Elektroden 45 elektrisch verbunden sind.
Eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden 49, die
jeweiligen ersten Durchführungsleitern 46 entsprechen, ist
auf einer ersten Hauptoberfläche 48 des Kondensatorkörpers
43 vorgesehen, um sich im wesentlichen parallel zu den inne
ren Elektroden 44 und 45 zu erstrecken, während die Elektro
den mit den jeweiligen mehreren Durchführungsleitern 46
elektrisch verbunden sind.
Eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektroden 51a,
die den jeweiligen zweiten Durchführungsleitern 47 ent
sprechen, ist auf der ersten Hauptoberfläche 48 des Konden
satorkörpers 43 vorgesehen, während die Elektroden mit den
jeweiligen zweiten Durchführungsleitern 47 elektrisch ver
bunden sind. Eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschluß
elektroden 51b, die den jeweiligen zweiten Durchführungslei
tern 47 entsprechen, ist in einer gegenüberliegenden Bezie
hung zu der ersten Hauptoberfläche 48 ferner auf einer zwei
ten Hauptoberfläche 50 vorgesehen, während die Elektroden
mit den jeweiligen zweiten Durchführungsleitern 47 elek
trisch verbunden sind.
Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind mehrere er
ste und zweite innere Elektroden 44 und 45 derart angeord
net, daß die elektrostatische Kapazität, die zwischen den
inneren Elektroden 44 und 45 erzeugt wird, durch die ersten
und zweiten Durchführungsleiter 46 und 47 parallel geschal
tet wird, wobei die elektrostatische Kapazität, die parallel
geschaltet ist, wie es im vorhergehenden beschrieben wurde,
zwischen der ersten äußeren Elektrode 49 und den zweiten
äußeren Elektroden 51a und 51b herausgeführt wird.
Die ersten Durchführungsleiter 46 und die zweiten Durchfüh
rungsleiter 47 sind angeordnet, damit sich die magnetischen
Felder, die durch den elektrischen Strom, der durch die in
neren Elektroden 44 und 45 fließt, induziert werden, gegen
seitig aufheben. In anderen Worten ausgedrückt sind bei die
sem bevorzugten Ausführungsbeispiel die ersten und zweiten
inneren Elektroden 46 und 47 benachbart zueinander angeord
net, um zusätzlich zu dem Verkürzen der Stromflußlänge die
Richtung des elektrischen Stroms, der durch die inneren
Elektroden 44 und 45 fließt, verschiedenartig zu machen. Als
ein Ergebnis wird der ESL-Wert sehr verringert.
Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind vorzugsweise
auf den ersten äußeren Elektroden 49 und den zweiten äußeren
Elektroden 51a und 51b leitfähige Anschlußflächen 52 und 53
und Lötmittelhöcker 54 und 55 vorgesehen.
Die leitfähigen Anschlußflächen 52 und 53 sind vorzugsweise
aus beispielsweise einem Cr/Ni/Cu-Aufbringungsfilm herge
stellt, während die inneren Elektroden 44 und 45 und die
Durchführungsleiter 46 und 47 vorzugsweise durch beispiels
weise Brennen der leitfähigen Paste, die Ni enthält, herge
stellt sind.
Fig. 4 ist eine Zeichnung, die der Fig. 9 entspricht und
eine MPU 61 darstellt, bei der ein laminierter Kondensator
41, wie er in den vorhergehenden bevorzugten Ausführungs
beispielen beschrieben wurde, als ein Entkopplungskonden
sator verwendet wird.
In Fig. 4 weist die MPU 61 eine Verdrahtungsplatine 62 auf,
wobei ein MPU-Chip (ein bloßer Chip) 64 auf der Oberfläche
eines ersten Substrats 63 an der oberen Seite der Verdrah
tungsplatine 62 angebracht ist.
Ein Hohlraum 66 ist an der Seite einer zweiten Substratober
fläche 65 vorgesehen, die an einer unteren Oberflächenseite
der Verdrahtungsplatine 62 positioniert ist. Der Hohlraum 66
ermöglicht, daß die Öffnung entlang der zweiten Substrat
oberfläche 65 positioniert ist.
Der laminierte Kondensator 41, der im vorhergehenden be
schrieben wurde, ist innerhalb des Hohlraums 66 unterge
bracht, während eine zweite Hauptoberfläche 50 des Konden
satorkörpers 43 zu der Öffnung des Hohlraums 66 gerichtet
ist. Die zweite Hauptoberfläche 50 des Kondensatorkörpers 43
ist auf dem selben Niveau wie die zweite Substratoberfläche
65 der Verdrahtungsplatine 62 positioniert.
Die Verdrahtungsplatine 62, wie sie im vorhergehenden be
schrieben wurde, ist auf der Oberfläche einer Hauptplatine
67 angebracht.
Verdrahtungsleiter, die für die MPU 61 erforderlich sind,
sind auf der Oberfläche und innerhalb der Verdrahtungspla
tine 62 vorgesehen, wie es in der Zeichnung dargestellt ist,
wobei durch diese Verdrahtungsleiter eine elektrische Schal
tung vervollständigt wird.
Bei einem repräsentativen Beispiel sind eine heißseitige
Elektrode 68 für die Leistungsquelle und eine Masseelektrode
69 innerhalb der Verdrahtungsplatine 62 vorgesehen.
Die heißseitige Elektrode 68 für die Leistungsquelle ist mit
der ersten äußeren Anschlußelektrode 49 des laminierten
Kondensators 41 durch einen Durchkontaktierungslochleiter 70
an der heißen Seite für die Leistungsquelle elektrisch ver
bunden, ist mit einem spezifizierten Anschluß 72 des MPU-
Chips 64 durch ein Durchkontaktierungsloch 61 an der heißen
Seite für die Leistungsquelle elektrisch verbunden, und ist
darüber hinaus mit einem heißseitigen leitfähigen Anschluß
bereich 74, der mit der Hauptplatine 67 verbunden sein soll,
durch einen Durchkontaktierungslochleiter an der heißen Sei
te für die Leistungsquelle elektrisch verbunden.
Obwohl die heißseitige Verdrahtungsverbindungsstruktur in
Fig. 4 nicht detailliert dargestellt ist, wird für elek
trische Verbindungen zwischen dem Durchkontaktierungsloch
leiter 70 an der heißen Seite für die Leistungsquelle und
der ersten äußeren Anschlußelektrode 49 und zwischen dem
Durchkontaktierungslochleiter 71 an der heißen Seite für die
Leistungsquelle und dem Anschluß 72 eine Verdrahtungsverbin
dungsstruktur über den Höcker angewendet, wobei auf dem
heißseitigen leitfähigen Anschlußbereich 74 vorzugsweise
Lötmittelhöcker vorgesehen sind.
Die Masseelektrode 69 ist mit der äußeren Anschlußelektrode
51a an der Seite der ersten Hauptoberfläche 48 des laminier
ten Kondensators 41 durch den Masse- bzw. Erdungs-Durchkon
taktierungslochleiter 75 elektrisch verbunden, und ist mit
einem spezifizierten Anschluß 77 des MPU-Chips 64 durch den
Massedurchkontaktierungslochleiter 76 elektrisch verbunden.
Bei dem laminierten Kondensator 41 ist die zweite äußere An
schlußelektrode 51a an der Seite der ersten Hauptoberfläche
48 mit der zweiten äußeren Anschlußelektrode 51b an der Sei
te der zweiten Hauptoberfläche 50 über den zweiten Durchfüh
rungsleiter 47 elektrisch verbunden, wobei die zweite äußere
Anschlußelektrode 51b zu dem masseseitigen leitfähigen An
schlußbereich auf der Hauptplatine 67 geerdet ist, wodurch
folglich die Masseelektrode 69 geerdet ist.
Obwohl die Verdrahtungsverbindungsstrukturen bei der Masse
seite in Fig. 4 nicht detailliert dargestellt sind, erzielt
eine elektrische Verbindung über die Höcker eine elektrische
Verbindung zwischen dem Massedurchkontaktierungslochleiter
75 und der zweiten äußeren Anschlußelektrode 51a und die
elektrische Verbindung zwischen dem Massedurchkontaktie
rungslochleiter 76 und dem Anschluß 77. Der Lötmittelhöcker
55 (siehe Fig. 3) ist vorzugsweise, wie es im vorhergehenden
beschrieben wurde, auf der zweiten äußeren Anschlußelektrode
51b angeordnet.
Gemäß den bevorzugten Ausführungsbeispielen, die im vorher
gehenden beschrieben wurden, wird die Verdrahtung bei der
Verdrahtungsplatine 62 sehr vereinfacht, da Elemente, die
jeweiligen Durchkontaktierungslochleitern 37 für eine Erdung
und den masseseitigen leitfähigen Anschlußbereichen 38 ent
sprechen, weggelassen werden. Zusätzlich ist die Länge der
masseseitigen Leitungen relativ verkürzt, da die Erdung zu
der Masseelektrode 68 über den zweiten Durchführungsleiter
47 innerhalb des Kondensators 41 durchgeführt wird. Folglich
werden Induktivitätskomponenten und Impedanzkomponenten re
duziert, um zu ermöglichen, daß das System mit einer hohen
Frequenz betrieben wird.
Bezugnehmend auf den laminierten Kondensator 41 bei diesem
bevorzugten Ausführungsbeispiel können die Stromflußrich
tungen in dem Querschnitt, der in Fig. 3 gezeigt ist,
zwischen dem ersten Durchführungsleiter 46 und dem Durch
führungsleiter 47 in dem Entladezustand nach dem Aufladen
umgekehrt werden. Folglich gleichen sich magnetische Felder
gegenseitig aus, um folglich den ESL-Wert sehr zu verrin
gern.
Eine Darstellung eines Speichers, der dem Speicher 4 in Fig.
8 entspricht, ist in Fig. 4 weggelassen.
Fig. 5 ist eine Zeichnung, die der Fig. 3 entspricht, und
zeigt einen laminierten Kondensator 41a gemäß einem weiteren
bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Den Elementen in Fig. 5, die denjenigen, die in Fig. 3 ge
zeigt sind, entsprechen, wurden die gleichen Bezugszeichen
gegeben, wobei wiederholte Erklärungen derselben weggelassen
werden.
Der laminierte Kondensator 41a, der in Fig. 5 gezeigt ist,
weist die zweiten äußeren Anschlußelektroden 51a und 51b
auf, wobei die ersten äußeren Anschlußelektroden 49a und 49b
auf sowohl der ersten Hauptoberfläche 48 als auch der zwei
ten Hauptoberfläche 50 des Kondensatorkörpers 43 positio
niert sind. In anderen Worten ausgedrückt sind die ersten
äußeren Anschlußelektroden 49a auf der ersten Hauptober
fläche 48 positioniert, während die ersten äußeren Anschluß
elektroden 49b auf der zweiten Hauptoberfläche 50 angeordnet
sind.
Gemäß diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel können die
Stromflußrichtungen in dem Querschnitt, der in Fig. 5 ge
zeigt ist, zwischen dem ersten Durchführungsleiter 46 und
dem zweiten Durchführungsleiter 47 bei sowohl dem Auflade-
als auch dem Entladezustand zueinander umgekehrt werden.
Folglich wird der ESL-Wert durch den Ausgleicheffekt der
magnetischen Felder, der durch die Stromflußrichtungen, wie
es im vorhergehenden beschrieben wurde, bewirkt wird, sehr
reduziert.
Fig. 6 ist eine Zeichnung, die der Fig. 4 entspricht, und
zeigt eine MPU 61a, bei der der laminierte Kondensator 41a
einen Entkopplungskondensator definiert. Den Elementen in
Fig. 6, die denjenigen, die in Fig. 4 gezeigt sind, ent
sprechen, wurden die gleichen Bezugszeichen gegeben, wobei
wiederholte Erklärungen derselben weggelassen werden.
In Fig. 6 sind die masseseitigen Verdrahtungsleiter, wie z. B.
die Massedurchkontaktierungslöcher 75 und 76, die mit der
Masseelektrode 69 verbunden sein sollen, der Anschluß 77,
die zweiten äußeren Anschlußelektroden 51a und 51b und der
zweite Durchführungsleiter 47 im wesentlichen die gleichen
wie diejenigen, die in Fig. 4 gezeigt sind.
Der Durchkontaktierungslochleiter 73 an der heißen Seite für
die Leistungsquelle und der heißseitige leitfähige Anschluß
bereich 74 sind andererseits als die Leiter, die mit der
Elektrode 68 an der heißen Seite für die Leistungsquelle
verbunden sein sollen, weggelassen worden. Stattdessen ist
die erste äußere Anschlußelektrode 49a an der Seite der
Hauptoberfläche 50 des laminierten Kondensators 41a mit dem
heißseitigen leitfähigen Anschlußbereich auf der Hauptpla
tine 67 verbunden.
Gemäß diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel definieren so
wohl die Durchführungsleiter 46 als auch 47, die bei dem
laminierten Kondensator 41a vorgesehen sind, die Verdrah
tungsleiter an der heißen Seite für die Leistungsquelle zum
Zuführen einer Elektrizität zu dem MPU-Chip 64 und definie
ren die masseseitigen Verdrahtungsleiter.
Folglich sind die Längen von sowohl den heißseitigen Leitun
gen als auch den masseseitigen Leitungen sehr verkürzt, um
folglich zusätzlich zu dem Vereinfachen der Verdrahtung bei
der Verdrahtungsplatine 62a Induktivitätskomponenten und Im
pedanzkomponenten sehr zu reduzieren.
Der Speicher, der dem Speicher 4, der in Fig. 8 gezeigt ist,
entspricht, ist in Fig. 6 ebenfalls weggelassen worden.
Fig. 7 zeigt eine MPU 61b gemäß einem weiteren bevorzugten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 4 ist
eine Zeichnung, die der Fig. 6 entspricht. Den Elementen in
Fig. 7, die denjenigen, die in Fig. 4 oder 6 gezeigt sind,
entsprechen, wurden die gleichen Bezugszeichen gegeben, wo
bei wiederholte Erklärungen derselben weggelassen werden.
Eine Mehrzahl von Anschlüssen 72, die an dem MPU-Chip 64
vorgesehen sind, sind vorzugsweise mit im wesentlichen dem
selben Abstand wie demjenigen der Anordnung der ersten und
zweiten äußeren Anschlußelektroden 49a und 51a des laminier
ten Kondensators 41b angeordnet. Die erste äußere Anschluß
elektrode 49a ist mit dem Anschluß 72 des MPU-Chips 64 durch
das Durchkontaktierungsloch 68 an der heißen Seite für die
Leistungsquelle elektrisch verbunden, wobei die zweite äuße
re Anschlußelektrode 51a mit dem Anschluß 77 des MPU-Chips
64 durch das Massedurchkontaktierungsloch 69 elektrisch ver
bunden ist.
Gemäß dem im vorhergehenden beschriebenen bevorzugten Aus
führungsbeispiel werden die heißseitige Elektrode 68 für die
Leistungsquelle und die Masseelektrode 69, die in Fig. 4
oder Fig. 6 gezeigt ist, und die elektrischen Verbindungen,
die die Durchkontaktierungslochleiter verwenden, durch diese
Elektroden bei der Verdrahtungsplatine 62b nicht erforder
lich. Folglich werden die Längen heißseitigen Leitungen und
masseseitigen Leitungen sehr reduziert, um zu ermöglichen,
daß die Induktivitätskomponenten und Impedanzkomponenten,
die durch die Leitungslängen bewirkt werden, zusätzlich zu
dem Vereinfachen der Verdrahtung innerhalb der Verdrahtungs
platine 62b sehr reduziert werden.
Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, das in Fig. 7 ge
zeigt ist, können die Richtungen des elektrischen Stromflus
ses in dem Querschnitt, der in Fig. 7 gezeigt ist, bei dem
laminierten Kondensator 41b nicht nur zwischen dem ersten
Durchführungsleiter 46 und dem zweiten Durchführungsleiter
47 sondern ferner zwischen dem Durchkontaktierungslochleiter
78 an der heißen Seite für die elektrische Quelle und dem
Massedurchkontaktierungslochleiter 79 zueinander umgekehrt
werden. Folglich gleichen sich magnetische Felder wirksam
aus, um zu ermöglichen, daß der ESL-Wert sehr reduziert
wird.
Eine Darstellung eines Speichers, der dem Speicher, der in
Fig. 8 gezeigt ist, entspricht, ist in Fig. 7 ebenfalls weg
gelassen worden.
Die zweiten Durchführungsleiter 47 und die ersten Durchfüh
rungsleiter 46 weisen vorzugsweise größere Querschnitt
flächen auf, um eine ausreichende Stromführungskapazität
sicherzustellen, wobei die zweiten Durchführungsleiter 47
mit den zweiten äußeren Anschlußelektroden 51a und 51b, die
auf sowohl der ersten Hauptoberfläche 48 als auch der zwei
ten Hauptoberfläche 50 bei dem laminierten Kondensator 41,
41a oder 41b elektrisch verbunden sind, oder die ersten
Durchführungsleiter 46 mit den ersten äußeren Anschlußelek
troden 49a und 49b elektrisch verbunden sind, wenn die er
sten äußeren Anschlußelektroden 49a und 49b auf sowohl der
ersten Hauptoberfläche 48 als auch der zweiten Hauptober
fläche 50 positioniert sind, wie es bei dem laminierten Kon
densator 41a oder 41b gezeigt ist.
Zum Bestimmen des bevorzugten Bereichs der Querschnittfläche
wurden die ESL-Werte und die Stromführungskapazität bezüg
lich des laminierten Kondensators 41, der in Fig. 1 bis 3
gezeigt ist, bestimmt, während die Durchmesser und Quer
schnittsflächen der ersten und zweiten Durchführungsleiter
46 und 47 variierend verändert wurden.
Als die Proben für das Experiment wurden die laminierten
Kondensatoren 41 mit den inneren Elektroden 44 und 45 mit
Abmessungen von etwa 2,5 mm × 2,5 mm und den Durchführungs
leitern 46 und 47 mit einem Anordnungsabstand von etwa 0,5 mm
vorbereitet, wobei insgesamt 16 Durchführungsleiter 46
und 47 in einem 4-x-4-Matrixarray angeordnet wurden.
Unter Verwendung der im vorhergehenden beschriebenen Proben
wurden der Durchmesser und der Querschnitt der ersten und
zweiten Durchführungsleiter 46 und 47 verändert, wie es im
folgenden in Tabelle 1 gezeigt ist, wobei die ESL-Werte und
die Stromführungskapazität bzw. die Strombelastbarkeit für
die jeweiligen Proben gemessen wurden.
Die ESL-Werte, die in Tabelle 1 gezeigt sind, wurden durch
ein Resonanzverfahren bestimmt. Bei dem Resonanzverfahren
kann der ESL-Wert durch die Gleichung von ESL = 1/[(2πf0)2 ×
C] berechnet werden, nachdem die Frequenzcharakteristika der
Impedanz des laminierten Kondensators als der Probe bestimmt
werden, wobei f0 die Frequenz an dem Minimalpunkt (dem Rei
henresonanzpunkt zwischen der Kapazitätskomponente C und ESL
eines Kondensators) bezeichnet.
Die Stromführungskapazität wird durch einen elektrischen
Strom dargestellt, der erforderlich ist, um zu ermöglichen,
daß die Temperatur des laminierten Kondensators 41 um 25°C
zunimmt, wenn ein Wechselstrom von 1 kHz durch den laminier
ten Kondensator 41 als die Probe fließt, die bei dem Experi
ment verwendet wird.
Tabelle 1 zeigt, daß der ESL-Wert abnimmt, wenn die Quer
schnittsflächen der Durchführungsleiter 46 und 47 größer
werden, und zwar sogar dann, wenn der Anordnungsabstand der
Durchführungsleiter 46 und 47 konstant bleibt. Es wird da
rauf hingewiesen, daß, während die verbrauchte Elektrizität
dazu tendiert, mit den neulichen Entwicklungen von Hochge
schwindigkeits-MPUs zuzunehmen, ein ausreichendes Maß an
Stromführungskapazität sichergestellt wird, indem die Quer
schnittsflächen der Durchführungsleiter 46 und 47 erhöht
werden.
Die Ergebnisse, die in Tabelle 1 gezeigt sind, zeigen, daß
die Durchführungsleiter 46 und 47, insbesondere die zweiten
Durchführungsleiter 47, die verlaufen, um die erste und
zweite Hauptoberfläche 48 und 50 zu erreichen, vorzugsweise
eine Querschnittsfläche von etwa 2 × 10-3 mm2 oder mehr,
insbesondere vorzugsweise eine Querschnittsfläche von etwa 7
× 10-3 mm2 oder mehr und darüber hinaus bevorzugt eine Quer
schnittsfläche von etwa 1,5 × 10-2 mm2 oder mehr aufweisen.
Gemäß dem laminierten Kondensator der bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, wie er im vorher
gehenden beschrieben wurde, sind die jeweiligen ersten und
zweiten inneren Elektroden, die einander gegenüberliegen,
durch die mehreren ersten und zweiten Durchführungsleiter
verbunden, wobei auf der Oberfläche des Kondensatorkörpers
mehrere erste äußere Anschlußelektroden, die jeweiligen
ersten Durchführungsleitern entsprechen, vorgesehen sind,
während die jeweiligen Elektroden mit den mehreren ersten
Durchführungsleitern elektrisch verbunden sind, wobei mehre
re zweite äußere Anschlußelektroden, die jeweiligen zweiten
Durchführungsleitern entsprechen, vorgesehen sind, während
die jeweiligen Elektroden mit den mehreren zweiten Durchfüh
rungsleitern elektrisch verbunden sind, wodurch ermöglicht
wird, daß der laminierte Kondensator einen sehr niedrigen
ESL-Wert aufweist. Da zusätzlich die ersten äußeren An
schlußelektroden zumindest auf der ersten Hauptoberfläche
vorgesehen sind, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden
auf sowohl der ersten Hauptoberfläche als auch der zweiten
Hauptoberfläche vorgesehen sind, erzielt der laminierte
Kondensator, der auf der Verdrahtungsplatine angebracht
wird, die folgenden Vorteile.
Obwohl die jeweiligen ersten und zweiten äußeren Anschluß
elektroden mit den Verdrahtungsleitern an der Verdrahtungs
platinenseite elektrisch verbunden sind, wenn mit dem lami
nierten Kondensator bestückt wird, indem seine erste Haupt
oberfläche zu der Verdrahtungsplatinenseite gerichtet ist,
können die zweiten äußeren Anschlußelektroden auf der zwei
ten Hauptoberfläche zu dem Äußeren der Baugruppe gerichtet
sein. Wenn dementsprechend die Hauptplatine mit der Verdrah
tungsplatine, an der der laminierte Kondensator angebracht
ist, bestückt wird, während die zweite Hauptoberfläche des
Kondensatorkörpers beispielsweise zu der Hauptplatinenseite
gerichtet ist, können die zweiten äußeren Anschlußelektroden
auf der zweiten Hauptoberfläche direkt mit den masseseitigen
leitfähigen Anschlußbereichen auf der Hauptplatine verbunden
werden. Folglich ist die Länge der Leitungen an der Masse
seite, die auf den laminierten Kondensator und die Verdrah
tungsplatine bezogen sind, sehr verringert, um zu verhin
dern, daß die Induktivitätskomponenten und Impedanzkomponen
ten erhöht werden. Als ein Ergebnis ist der laminierte Kon
densator zusätzlich zu dem Verhindern, daß die Wirkung des
Verringerns des ESL-Werts des laminierten Kondensators be
einträchtigt bzw. aufgehoben wird, sehr wirksam bei Hoch
frequenzoperationen. Es wird ferner die Verdrahtung inner
halb der Verdrahtungsplatine vereinfacht, da keine Verdrah
tungsleiter zum Erden des laminierten Kondensators innerhalb
der Verdrahtungsplatine erforderlich sind.
Bei dem laminierten Kondensator gemäß bevorzugten Ausfüh
rungsbeispielen der vorliegenden Erfindung können die heiß
seitigen Leitungen ebenfalls verkürzt werden, wenn die er
sten äußeren Anschlußelektroden auf sowohl der ersten Haupt
oberfläche als auch der zweiten Hauptoberfläche positioniert
sind, was es ermöglicht, die im vorhergehenden, erwähnten
Vorteile sogar noch weiter zu verbessern.
Der laminierte Kondensator gemäß bevorzugten Ausführungs
beispielen der vorliegenden Erfindung, wie er im vorherge
henden beschrieben wurde, kann vorteilhafterweise einen
Überbrückungskondensator oder einen Entkopplungskondensator,
der bei einer Hochfrequenzschaltung betrieben wird, definie
ren. Während der Entkopplungskondensator, der in Kombination
mit dem MPU-Chip, der bei der MPU vorgesehen ist, verwendet
werden soll, eine Funktion als eine schnelle Leistungsver
sorgung aufweisen muß, ist der laminierte Kondensator gemäß
bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung
sehr wirksam bei einem Hochgeschwindigkeitsbetrieb, wenn
derselbe für solche Entkopplungskondensatoren verwendet
wird, da der laminierte Kondensator von sich aus einen sehr
niedrigen ESL-Wert aufweist, der ermöglicht, daß derselbe
auf der Verdrahtungsplatine angebracht werden kann, ohne
eine erhebliche Induktivitätskomponente zu erzeugen.
Derselbe Vorteil, wie er im vorhergehenden beschrieben wur
de, kann bei der Verdrahtungsverbindungsstruktur des Ent
kopplungskondensators erwartet werden, der mit der Lei
stungsversorgungsschaltung für den MPU-Chip, der in der Mi
kroverarbeitungseinheit umfaßt ist, verbunden sein soll,
wenn der Entkopplungskondensator einen Kondensatorkörper mit
der ersten und zweiten Hauptoberfläche, die einander gegen
überliegen, aufweist, wenn Durchführungsleiter, die von der
ersten zu der zweiten Hauptoberfläche verlaufen, innerhalb
des Kondensatorkörpers vorgesehen sind, und wenn die Lei
stungsversorgungsleitungen und/oder Signalleitungen, die mit
dem MPU-Chip verbunden sein sollen, über die Durchführungs
leiter zu der Hauptplatine geerdet sind.
Wenn der laminierte Kondensator gemäß bevorzugten Ausfüh
rungsbeispielen der vorliegenden Erfindung für den Entkopp
lungskondensator, der mit der Leistungsversorgungsschaltung
für den MPU-Chip, der bei der MPU vorgesehen ist, verbunden
sein soll, verwendet wird, wird mit dem laminierten Konden
sator bestückt, indem seine erste Hauptoberfläche zu der
Verdrahtungsplatinenseite gerichtet wird, auf der der MPU-
Chip angebracht ist, während seine zweite Hauptoberfläche zu
dem Äußeren der Baugruppe gerichtet wird. Die Hauptplatine
kann jedoch mit dem laminierten Kondensator mit einer hohen
Effizienz und Sicherheit kompakt bestückt werden, vorausge
setzt, daß der MPU-Chip auf der ersten Substratoberfläche
der Verdrahtungsplatine angebracht wird, ein Hohlraum an der
Verdrahtungsplatine vorgesehen ist, indem die Öffnung des
selben entlang der zweiten Substratoberfläche positioniert
ist, die sich in einer gegenüberliegenden Beziehung zu der
ersten Substratseite befindet, der laminierte Kondensator in
dem Hohlraum untergebracht ist, während ermöglicht wird, daß
die zweite Hauptoberfläche des laminierten Kondensators zu
der Öffnung des Hohlraums gerichtet ist, und die zweite
Hauptoberfläche auf demselben Niveau wie die zweite Sub
stratseite der Verdrahtungsplatine positioniert ist.
Der ESL-Wert des laminierten Kondensators kann bei dem la
minierten Kondensator gemäß bevorzugten Ausführungsbei
spielen der vorliegenden Erfindung weiter reduziert werden,
wenn die Durchführungsleiter, die mit den äußeren Anschluß
elektroden, die auf sowohl der ersten Hauptoberfläche als
auch der zweiten Hauptoberfläche positioniert sind, ver
bunden sein sollen, vorzugsweise Querschnittsflächen von
etwa 2 × 10-3 mm2 oder mehr, insbesondere vorzugsweise Quer
schnittsflächen von etwa 7 × 10-3 mm2 oder mehr und darüber
hinaus vorzugsweise Querschnittsflächen von etwa 1,5 × 10-2 mm2
oder mehr aufweisen. Während bei den neulich entwickel
ten MPUs eine größere Elektrizität erforderlich ist, wird
die Anforderung nach einer Zunahme des elektrischen Strompe
gels durch Verringern der Betriebsspannung von dem laminierten
Kondensator gemäß bevorzugter Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung mehr als erfüllt, da die Stromfüh
rungskapazität der Durchführungsleiter durch Ausdehnen der
Querschnittsfläche der Durchführungsleiter, wie es bis jetzt
beschrieben wurde, erhöht ist.
Wenn Lötmittelhöcker auf den ersten und zweiten äußeren An
schlußelektroden bei dem laminierten Kondensator gemäß be
vorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung
vorgesehen sind, wird eine hoch integrierte Bestückung er
möglicht, während unterdrückt wird, daß eine parasitäre In
duktivität erzeugt wird.
Claims (24)
1. Laminierter Kondensator mit folgenden Merkmalen:
einem Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), einem laminierten Stapel einer Mehrzahl von dielektrischen Schichten (42) und zumindest einem Paar einer ersten und einer zweiten inneren Elektrode (44, 45), die sich gegenüberliegen, wobei zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) zwischen denselben angeordnet ist;
einer Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern (46), die zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) durchdringen, die innerhalb des Kondensatorkörpers (43) vorgesehen sind, wobei die ersten Durchführungsleiter (46) von den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch isoliert und mit den ersten inneren Elektroden (44) elektrisch verbunden sind; und
einer Mehrzahl von zweiten Durchführungsleitern (47), die den Kondensatorkörper (43) durchdringen und inner halb des Kondensatorkörpers (43) vorgesehen sind, wobei die zweiten Durchführungsleiter (47) von den ersten in neren Elektroden (44) elektrisch isoliert und mit den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Durchführungsleiter (46, 47) angeordnet sind, damit sich die magnetischen Felder, die durch den elektrischen Strom, der durch die inneren Elektroden (44, 45) fließt, induziert werden, ausgleichen;
einer Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b), die angeordnet sind, um den jeweiligen ersten Durchführungsleitern (46) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der ersten Durchführungsleiter (46) elektrisch verbunden sind; und
einer Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b), die angeordnet sind, um jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) elektrisch verbunden sind; wobei
die ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b) zumindest auf der ersten Hauptoberfläche (48) des Kon densatorkörpers (43) positioniert sind und sich im we sentlichen parallel zu den inneren Elektroden (44, 45) erstrecken, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b) sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als auch in einer gegenüberliegenden Beziehung zu der ersten Hauptoberfläche (48) auf der zweiten Hauptober fläche (50) positioniert sind.
einem Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), einem laminierten Stapel einer Mehrzahl von dielektrischen Schichten (42) und zumindest einem Paar einer ersten und einer zweiten inneren Elektrode (44, 45), die sich gegenüberliegen, wobei zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) zwischen denselben angeordnet ist;
einer Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern (46), die zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) durchdringen, die innerhalb des Kondensatorkörpers (43) vorgesehen sind, wobei die ersten Durchführungsleiter (46) von den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch isoliert und mit den ersten inneren Elektroden (44) elektrisch verbunden sind; und
einer Mehrzahl von zweiten Durchführungsleitern (47), die den Kondensatorkörper (43) durchdringen und inner halb des Kondensatorkörpers (43) vorgesehen sind, wobei die zweiten Durchführungsleiter (47) von den ersten in neren Elektroden (44) elektrisch isoliert und mit den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Durchführungsleiter (46, 47) angeordnet sind, damit sich die magnetischen Felder, die durch den elektrischen Strom, der durch die inneren Elektroden (44, 45) fließt, induziert werden, ausgleichen;
einer Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b), die angeordnet sind, um den jeweiligen ersten Durchführungsleitern (46) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der ersten Durchführungsleiter (46) elektrisch verbunden sind; und
einer Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b), die angeordnet sind, um jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) elektrisch verbunden sind; wobei
die ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b) zumindest auf der ersten Hauptoberfläche (48) des Kon densatorkörpers (43) positioniert sind und sich im we sentlichen parallel zu den inneren Elektroden (44, 45) erstrecken, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b) sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als auch in einer gegenüberliegenden Beziehung zu der ersten Hauptoberfläche (48) auf der zweiten Hauptober fläche (50) positioniert sind.
2. Laminierter Kondensator gemäß Anspruch 1, bei dem zu
mindest einer der zweiten Durchführungsleiter (47) eine
Querschnittsfläche von zumindest etwa 2 × 10-3 mm2 auf
weist.
3. Laminierter Kondensator gemäß Anspruch 1, bei dem zu
mindest einer der zweiten Durchführungsleiter (47) eine
Querschnittsfläche von zumindest etwa 7 × 10-3 mm2 auf
weist.
4. Laminierter Kondensator gemäß Anspruch 1, bei dem zu
mindest einer der zweiten Durchführungsleiter (47) eine
Querschnittsfläche von zumindest etwa 1,5 × 10-2 mm2
aufweist.
5. Laminierter Kondensator gemäß einem der Ansprüche 1 bis
4, bei dem die ersten äußeren Anschlußelektroden (49a,
49b) sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als
auch auf der zweiten Hauptoberfläche (50) des Kondensa
torkörpers (43) angeordnet sind.
6. Laminierter Kondensator gemäß Anspruch 5, bei dem zumindest
einer der ersten Durchführungsleiter (46) eine
Querschnittsfläche von zumindest etwa 2 × 10-3 mm2 auf
weist.
7. Laminierter Kondensator gemäß Anspruch 5, bei dem zu
mindest einer der ersten Durchführungsleiter (46) eine
Querschnittsfläche von zumindest etwa 7 × 10-3 mm2 auf
weist.
8. Laminierter Kondensator gemäß Anspruch 5, bei dem zu
mindest einer der ersten Durchführungsleiter (46) eine
Querschnittsfläche von zumindest etwa 1,5 × 10-2 mm2
aufweist.
9. Laminierter Kondensator gemäß einem der Ansprüche 1 bis
8, bei dem auf den ersten und zweiten äußeren Anschluß
elektroden (49, 51a, 51b; 49a, 49b) Lötmittelhöcker
(54, 55) vorgesehen sind.
10. Laminierter Kondensator gemäß einem der Ansprüche 1 bis
9, wobei der laminierte Kondensator einen Entkopplungs
kondensator definiert.
11. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41), der mit einer Leistungsversorgungs
schaltung für einen MPU-Chip (64), der bei einer Mikro
verarbeitungseinheit (61) vorgesehen ist, verbunden
sein soll, wobei der Entkopplungskondensator folgende
Merkmale aufweist:
einen Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), die einander gegen über liegen;
Durchführungsleiter (46, 47), die innerhalb des Konden satorkörpers (43) angeordnet sind und angeordnet sind, um von der ersten Hauptoberfläche (48) zu der zweiten Hauptoberfläche (50) zu verlaufen; und
wobei zumindest eine von Leistungsversorgungsleitungen (68, 69) und Signalleitungen, die mit dem MPU-Chip (64) verbunden sind, über die Durchführungsleiter (46, 47) zu einer Hauptplatine (67) geerdet sind.
einen Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), die einander gegen über liegen;
Durchführungsleiter (46, 47), die innerhalb des Konden satorkörpers (43) angeordnet sind und angeordnet sind, um von der ersten Hauptoberfläche (48) zu der zweiten Hauptoberfläche (50) zu verlaufen; und
wobei zumindest eine von Leistungsversorgungsleitungen (68, 69) und Signalleitungen, die mit dem MPU-Chip (64) verbunden sind, über die Durchführungsleiter (46, 47) zu einer Hauptplatine (67) geerdet sind.
12. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators gemäß Anspruch 11, bei der der Entkopplungs
kondensator (41) folgende Merkmale aufweist:
einen Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), einem laminierten Stapel einer Mehrzahl von dielektrischen Schichten (42) und zumindest einem Paar einer ersten und einer zweiten inneren Elektrode (44, 45), die sich gegenüberliegen, wobei zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) zwischen denselben angeordnet ist;
eine Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern (46), die zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) durch dringen, die innerhalb des Kondensatorkörpers (43) vor gesehen sind, wobei die ersten Durchführungsleiter (46) von den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch iso liert und mit den ersten inneren Elektroden (44) elek trisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten Durchführungsleitern (47), die den Kondensatorkörper (43) durchdringen und inner halb des Kondensatorkörpers (43) vorgesehen sind, wobei die zweiten Durchführungsleiter (47) von den ersten in neren Elektroden (44) elektrisch isoliert und mit den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Durchführungsleiter (46, 47) angeordnet sind, damit sich die magnetischen Felder, die durch den elektrischen Strom, der durch die inneren Elektroden (44, 45) fließt, induziert werden, ausgleichen;
eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b), die angeordnet sind, um den jeweiligen ersten Durchführungsleitern (46) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der ersten Durchführungsleiter (46) elektrisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b), die angeordnet sind, um jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) elektrisch verbunden sind; wobei
die ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b) zumindest auf der ersten Hauptoberfläche (48) des Kon densatorkörpers (43) positioniert sind und sich im we sentlichen parallel zu den inneren Elektroden (44, 45) erstrecken, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b) sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als auch in einer gegenüberliegenden Beziehung zu der ersten Hauptoberfläche (48) auf der zweiten Hauptober fläche (50) positioniert sind.
einen Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), einem laminierten Stapel einer Mehrzahl von dielektrischen Schichten (42) und zumindest einem Paar einer ersten und einer zweiten inneren Elektrode (44, 45), die sich gegenüberliegen, wobei zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) zwischen denselben angeordnet ist;
eine Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern (46), die zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) durch dringen, die innerhalb des Kondensatorkörpers (43) vor gesehen sind, wobei die ersten Durchführungsleiter (46) von den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch iso liert und mit den ersten inneren Elektroden (44) elek trisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten Durchführungsleitern (47), die den Kondensatorkörper (43) durchdringen und inner halb des Kondensatorkörpers (43) vorgesehen sind, wobei die zweiten Durchführungsleiter (47) von den ersten in neren Elektroden (44) elektrisch isoliert und mit den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Durchführungsleiter (46, 47) angeordnet sind, damit sich die magnetischen Felder, die durch den elektrischen Strom, der durch die inneren Elektroden (44, 45) fließt, induziert werden, ausgleichen;
eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b), die angeordnet sind, um den jeweiligen ersten Durchführungsleitern (46) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der ersten Durchführungsleiter (46) elektrisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b), die angeordnet sind, um jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) zu entsprechen, und die mit jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) elektrisch verbunden sind; wobei
die ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b) zumindest auf der ersten Hauptoberfläche (48) des Kon densatorkörpers (43) positioniert sind und sich im we sentlichen parallel zu den inneren Elektroden (44, 45) erstrecken, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b) sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als auch in einer gegenüberliegenden Beziehung zu der ersten Hauptoberfläche (48) auf der zweiten Hauptober fläche (50) positioniert sind.
13. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß Anspruch 12, bei der zumindest
einer der zweiten Durchführungsleiter (47) eine Quer
schnittsfläche von zumindest etwa 2 × 10-3 mm2 auf
weist.
14. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß Anspruch 12, bei der zumindest
einer der zweiten Durchführungsleiter (47) eine Quer
schnittsfläche von zumindest etwa 7 × 10-3 mm2 auf
weist.
15. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß Anspruch 12, bei der zumindest
einer der zweiten Durchführungsleiter (47) eine Quer
schnittsfläche von zumindest etwa 1,5 × 10-2 mm2 aufweist.
16. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, bei
der die ersten äußeren Anschlußelektroden (49a, 49b)
sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als auch der
zweiten Hauptoberfläche (50) des Kondensatorkörpers
(43) angeordnet sind.
17. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß Anspruch 16, bei der zumindest
einer der ersten Durchführungsleiter (46) eine Quer
schnittsfläche von zumindest etwa 2 × 10-3 mm2 auf
weist.
18. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß Anspruch 16, bei der zumindest
einer der ersten Durchführungsleiter (46) eine Quer
schnittsfläche von zumindest etwa 7 × 10-3 mm2 auf
weist.
19. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß Anspruch 16, bei der zumindest
einer der ersten Durchführungsleiter (46) eine Quer
schnittsfläche von zumindest etwa 1,5 × 10-2 mm2 auf
weist.
20. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß einem der Ansprüche 12 bis 19, bei
der auf den ersten und zweiten äußeren Anschlußelektro
den (49, 51a, 51b; 49a, 49b) Lötmittelhöcker (54, 55)
vorgesehen sind.
21. Verdrahtungsverbindungsstruktur eines Entkopplungskon
densators (41) gemäß Anspruch 11, bei der eine heiße
Seite der Leistungsversorgungsschaltung mit der ersten
äußeren Anschlußelektrode (49) verbunden ist.
22. Verdrahtungsplatinenbaugruppenvorrichtung mit folgenden
Merkmalen:
einer Verdrahtungsplatine (67);
einem MPU-Chip (64) einer Mikroverarbeitungseinheit (61), die auf der Verdrahtungsplatine (67) angebracht ist;
Verdrahtungsleitern an einer heißen Seite desselben für eine Leistungsquelle, die angeordnet sind, um dem MPU- Chip (64) Elektrizität zuzuführen, und masseseitigen Verdrahtungsleitern; und
einem laminierten Kondensator (41) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche, wobei der laminierte Kondensator folgende Merkmale aufweist:
einen Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), einem lami nierten Stapel einer Mehrzahl von dielektrischen Schichten (42) und zumindest einem Paar einer er sten und einer zweiten inneren Elektrode (44, 45), die sich gegenüberliegen, wobei zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) zwischen denselben angeordnet ist;
eine Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern (46), die zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) durchdringen, die innerhalb des Kondensator körpers (43) vorgesehen sind, wobei die ersten Durchführungsleiter (46) von den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch isoliert und mit den ersten inneren Elektroden (44) elektrisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten Durchführungsleitern (47), die den Kondensatorkörper (43) durchdringen und innerhalb des Kondensatorkörpers (43) vorge sehen sind, wobei die zweiten Durchführungsleiter (47) von den ersten inneren Elektroden (44) elek trisch isoliert und mit den zweiten inneren Elek troden (45) elektrisch verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Durchführungsleiter (46, 47) angeordnet sind, damit sich die magnetischen Fel der, die durch den elektrischen Strom, der durch die inneren Elektroden (44, 45) fließt, induziert werden, ausgleichen;
eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b), die angeordnet sind, um den jewei ligen ersten Durchführungsleitern (46) zu ent sprechen, und die mit jeweiligen der ersten Durch führungsleiter (46) elektrisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektro den (51a, 51b), die angeordnet sind, um jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) zu ent sprechen, und die mit jeweiligen der zweiten Durch führungsleiter (47) elektrisch verbunden sind; wobei
die ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b) zumindest auf der ersten Hauptoberfläche (48) des Kondensatorkörpers (43) positioniert sind und sich im wesentlichen parallel zu den inneren Elek troden (44, 45) erstrecken, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b) sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als auch in einer gegenüber liegenden Beziehung zu der ersten Hauptoberfläche (48) auf der zweiten Hauptoberfläche (50) positio niert sind,
wobei der laminierte Kondensator auf der Verdrahtungs platine (63) derart angeordnet ist, daß die erste Hauptoberfläche (48) zu der Verdrahtungsplatinenseiten und die zweite Hauptoberfläche (50) zu dem Äußeren der Baugruppe gerichtet ist, die ersten äußeren Anschluß elektroden an der ersten Hauptoberflächenseite mit den Verdrahtungsleitern an der heißen Seite für die Lei stungsquelle elektrisch verbunden sind, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden an der ersten Hauptober flächenseite mit den masseseitigen Verdrahtungsleitern elektrisch verbunden sind.
einer Verdrahtungsplatine (67);
einem MPU-Chip (64) einer Mikroverarbeitungseinheit (61), die auf der Verdrahtungsplatine (67) angebracht ist;
Verdrahtungsleitern an einer heißen Seite desselben für eine Leistungsquelle, die angeordnet sind, um dem MPU- Chip (64) Elektrizität zuzuführen, und masseseitigen Verdrahtungsleitern; und
einem laminierten Kondensator (41) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche, wobei der laminierte Kondensator folgende Merkmale aufweist:
einen Kondensatorkörper (43) mit einer ersten und einer zweiten Hauptoberfläche (48, 50), einem lami nierten Stapel einer Mehrzahl von dielektrischen Schichten (42) und zumindest einem Paar einer er sten und einer zweiten inneren Elektrode (44, 45), die sich gegenüberliegen, wobei zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) zwischen denselben angeordnet ist;
eine Mehrzahl von ersten Durchführungsleitern (46), die zumindest eine der dielektrischen Schichten (42) durchdringen, die innerhalb des Kondensator körpers (43) vorgesehen sind, wobei die ersten Durchführungsleiter (46) von den zweiten inneren Elektroden (45) elektrisch isoliert und mit den ersten inneren Elektroden (44) elektrisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten Durchführungsleitern (47), die den Kondensatorkörper (43) durchdringen und innerhalb des Kondensatorkörpers (43) vorge sehen sind, wobei die zweiten Durchführungsleiter (47) von den ersten inneren Elektroden (44) elek trisch isoliert und mit den zweiten inneren Elek troden (45) elektrisch verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Durchführungsleiter (46, 47) angeordnet sind, damit sich die magnetischen Fel der, die durch den elektrischen Strom, der durch die inneren Elektroden (44, 45) fließt, induziert werden, ausgleichen;
eine Mehrzahl von ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b), die angeordnet sind, um den jewei ligen ersten Durchführungsleitern (46) zu ent sprechen, und die mit jeweiligen der ersten Durch führungsleiter (46) elektrisch verbunden sind; und
eine Mehrzahl von zweiten äußeren Anschlußelektro den (51a, 51b), die angeordnet sind, um jeweiligen der zweiten Durchführungsleiter (47) zu ent sprechen, und die mit jeweiligen der zweiten Durch führungsleiter (47) elektrisch verbunden sind; wobei
die ersten äußeren Anschlußelektroden (49; 49a, 49b) zumindest auf der ersten Hauptoberfläche (48) des Kondensatorkörpers (43) positioniert sind und sich im wesentlichen parallel zu den inneren Elek troden (44, 45) erstrecken, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden (51a, 51b) sowohl auf der ersten Hauptoberfläche (48) als auch in einer gegenüber liegenden Beziehung zu der ersten Hauptoberfläche (48) auf der zweiten Hauptoberfläche (50) positio niert sind,
wobei der laminierte Kondensator auf der Verdrahtungs platine (63) derart angeordnet ist, daß die erste Hauptoberfläche (48) zu der Verdrahtungsplatinenseiten und die zweite Hauptoberfläche (50) zu dem Äußeren der Baugruppe gerichtet ist, die ersten äußeren Anschluß elektroden an der ersten Hauptoberflächenseite mit den Verdrahtungsleitern an der heißen Seite für die Lei stungsquelle elektrisch verbunden sind, und die zweiten äußeren Anschlußelektroden an der ersten Hauptober flächenseite mit den masseseitigen Verdrahtungsleitern elektrisch verbunden sind.
23. Verdrahtungsplatinenbaugruppenvorrichtung gemäß An
spruch 22, bei der der MPU-Chip (64) auf der ersten
Substratoberfläche (63) der Verdrahtungsplatine (62)
angebracht ist, ein Hohlraum (66) mit einer Öffnung
entlang der zweiten Substratoberfläche (65), die der
ersten Substratoberfläche (63) gegenüber liegt, vorge
sehen ist, und die zweite Hauptoberfläche (50) zu der
Öffnungsseite des Hohlraums (66) gerichtet ist, wobei
sich die zweite Hauptoberfläche (50) auf demselben
Niveau wie die zweite Substratoberfläche (65) befindet.
24. Verdrahtungsplatine gemäß Anspruch 22 oder 23, bei der
der MPU-Chip (64) eine Mehrzahl von Anschlüssen (72,
77) aufweist, die angeordnet sind, um im wesentlichen
den gleichen Abstand wie den Abstand der Anordnung der
ersten und zweiten äußeren Anschlußelektroden (49a,
49b) des laminierten Kondensators (41b) aufzuweisen.
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