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Durchschreib-Formularsatz Die Erfindung betriff t einen Durchschreib-Formularsatz
mit einem oberen Deckblatt und darunterliegenden, staffelförmig angeordneten, mit
den Durchschriften des oberen Deckblattes zu versehenden Belegschuppen, insbesondere
zur Registrierung der täglichen Milchabgabe bei Molkereien.
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Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Durchschreib-Formularsatzes,
mit dem insbesondere bei Meiereien die Schreibarbeit wesentlich vereinfacht wird
und die es gestattet, weitere Formularblätter, die von den ursprünglich zu beschreibenden
wesentlich abweichen, gleichzeitig mit den Eintragungen zu versehen, die sonst nachträglich
erst durch Abschrift aus den anfänglich ausgefüllten Formularen übertragen werden
müssen.
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Erfindungsgemäß ist ein Durchschreib-Formularsatz mit einem oberen
Deckblatt und darunterliegenden, staffelförmig angeordneten, mit den Durchschriften
des oberen Deckblattes zu versehenden Belegschuppen vorgesehen, wobei an der Unterseite
des Formularsatzes ein zusätzliches, von dessen Rückseite zu beschreibendes Kontroll-
oder Abrechnungsblatt (unteres Deckblatt) angeordnet ist, welches größere Längen-
bzw. Breitenabmessungen als das obere Deckblatt aufweist, wobei die das obere Deckblatt
überragenden Randteile des unteren Deckblattes zur Aufnahrne der auf den Deckblättern
gemeinsam vorzusehenden Eintragungen dienen und mit einem Falzbruch in Richtung
auf das obere Deckblatt umgeschlagen sind, so daß sie zeilen- und spaltengetreu
unter den Randspalten bzw. Randzeilen des oberen Deckblattes zu liegen kommen. Hierbei
können zwischen dem unteren Deckblatt und den staffelförmigen Schuppen weitere Durchschreibblätter,
insbesondere bei Molkereien Auszahlungslisten und Fettgehalt und Gütebewertungsbogen,
vorgesehen sein, die sich über einen Teil oder die gesamte Fläche des oberen Deckblattes
erstrecken und gegebenenfalls deren Ränder überragen, wobei dann die überragenden
Randteile in gleicher Weise wie das untere Deckblatt eingefalzt und umgelegt sind.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung sind die staffelförmig
angeordneten Belegschuppen auf ihrer Rückseite für Durchschriften des unteren Deckblattes
vorgesehen, wobei das untere Deckblatt und gegebenenfalls auch alle sich unmittelbar
darunter befindlichen Durchschreibblätter eine sich in Richtung der Belegschuppen
erstreckende Zickzackfalte aufweisen, deren Breite so bemessen ist, daß die Eintragungszeilen
auf der Schuppenrückseite registergetreu unter den Zeilen des unteren Deckblattes
zu liegen kommen.
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Der erfindungsgernäße Formularsatz kann mit kopierenden Durchschreibbogen
durchsetzt sein, oder aber es sind die Rückseiten der einzelnen Formularblätter,
soweit unter ihnen eine Durchschreibfläche vorgesehen ist, mit einem Überzug aus
Wachs und Kohle versehen.
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In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Formularsatz
für Molkereien dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf das obere
Deckblatt eines Formularsatzes, wobei ein Teil der linken unteren Ecke entfernt
ist, um den darunterliegenden, umgeschlagenen Seitenstreifen des unteren Deckblattes
sichtbar zu machen, Fig. 2 die obere Hälfte des in Fig. 1 dargestellten oberen
Deckblattes, wobei die obere linke und die obere rechte Ecke teilweise fortgenommen
ist, um die darunterliegenden Kopieblätter zu zeigen, Fig. 3 eine Ansicht
der Fig. 2, wobei das gesamte obere Deckblatt entfernt ist, Fig. 4 eine Draufsicht
des Formularsatzes von der Rückseite, wobei das untere Deckblatt völlig ausgefaltet
ist, Fig. 5 eine weitere Ansicht des Formularsatzes von der Rückseite, wobei
das Deckblatt völlig entfernt ist, Fig. 6 eine Rückansicht der staffelförmig
angeordneten Belegstreifen und Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII
der Fig. 1.
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Der erfindungsgemäße Formularsatz besteht aus einem oberen Deckblatt
1 ' das als Milchanlieferungsbogen der Molkerei ausgebildet ist, einem unteren,
von der Rückseite des Blockes zu beschreibenden Deckblatt 2 (Fig. 4), welches als
Milchgeldabrechnung der Meierei dient, einem Fettgehalt- und Gütebewertungsbogen
3
und einer Auszahlungsliste 4, welche -unterhalb des unteren Deckblattes 2 angeordnet
sind (Fig. 5), und schuppenförmig angeordneten Belegstreifen 5 (Fig.
3), deren von der Außenseite aus zugänglichen Flächen auf der Vorder- und
auf der Rückseite mit Durchschriften des oberen und unteren Deckblattes versehen
werden können.
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Das obere Deckblatt 1 dient zur Registrierung der Milchanl
ief erung von einer Mehrzahl von Lieferanten, die in einer Spalte am linken Bogenrand
untereinander von Hand aus eingetragen werden. Neben der Naniensspalte können sich
noch zusätzliche Spalten für die Liefernummer und den Abrechnungsmonat befinden,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Der Mittelteil des oberen Deckblattes
1 ist entsprechend der Tagesanzahl eines Abrechnungsintervalls (im dargestellten
Beispiel einun-ddreißig Tagesspalten) unterteilt, in die Tag für Tag die Litermengen
der abgelieferten Milch für j eden Lieferanten eingetragen werden können. Im dargestellten
Beispiel ist eine zweimalige tägliche Ablieferung vorgesehen und zu diesem Zwecke
jede Zeile in zwei Hälften unterteilt, von denen in der oberen Zeilenhälfte die
Abendabgabe und in der unteren Hälfte die Frühabgabe eingetragen werden kann.
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Am rechten Rand des oberen Deckblattes 1 befinden sich die
Summenspalten, eine Spalte für die Gesamtmenge in Litern und ein"e Spalte für die
Gesamtmenge in Kilogramm. Um die Aufrechnung der horizontalen Zahlen zu vereinfachen,
ist in der Mitte des Abrechnungsintervalls eine Hilfsspalte zum Eintragen einer
Zwischensumme vorgesehen.
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Die vorstehend beschriebenen Eintragungen, die täglich in der Molkerei
vorgenommen werden, werden in bekannter Weise auf einen Satz von Belegstreifen
5
übertragen. Diese Belegstreifen, die eine größere Breite aufweisen als eine
jede Zeile des oberen Deckblattes, sind staffelförtnig übereinander angeordnet,
und jeder der Schuppenstreifen 5 kann nach erfolgter Monatsabrechnung von
den übrigen Schuppenstreifien entfernt und dem Milchlieferanten als Bestätigung
zugestellt werden. Die Schuppenstreif en 5 erstrecken sich in voller Länge
über die Breite des oberen Deckblattes 1, und es entspricht -ihr Staffelabstand
genau der Breite einer Eintragungszeile des Deckblattes 1. Um das Format
des Schuppenstreifens besser zu kennzeichnen, ist ein einzelner Schuppenstreifen
in der Fig. 3 mit einer stärker ausgezo ' genen Linie umrahmt. Im
übrigen sind in der Darstellung der Fig. 3 insgesamt nur zwei Schuppenstreifen
eingezeichnet. Es versteht sich jedoch, daß entsprechend der Zeilenzahl des oberen
Deckblattes 1 auch eine entsprechende Anzahl von Schuppenstreifen vorhanden
sein muß.
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Ein zwischen dem oberen Deckblatt 1 und den Schuppenstreifen
5 eingelegtes Blatt Kohlepapier sorgt dafür, daß sämtliche Eintragungen im
oberen Deckblatt zeilen- und spalterigetreu auch auf den Schuppenstreifen eingetragen
werden.
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Bekannterweise werden von den Molkereien an die Milchlieferanten nicht
nur Barbeträge ausgezahlt, sondern es erfolgt in allen Fällen auch eine Warenrücklieferung,
für die beispielsweise die abgerahmte Magermilch, Butter, Käse u. dgl. zu
nennen sind. Auch über diese Warenrückgabe muß in der Molkerei sorgfältig Buch geführt
werden. Man bediente sich hierzu bisher einer gesonderten Buchführung, wobei in
diesen gesonderten Abrechnungsblättern wieder in gleicher Weise wie beim Milchabgabebogen
die Namen, die Liefernummern und weitere Eintragungen gemacht werden mußten. Uni
diese zusätzliche Ab-
rechnung und Buchführung zu vereinfachen, ist der Formularsatzblock
mit einem zusätzlichen unteren Deckblatt versehen, welches von der Rückseite des
Formularsatzblockes beschrieben werden kann und in Fig. 4 dargestellt ist. Dieses
untere Deckblatt, welches die eigentliche Milchgeldabrechnung unter Berücksichtigung
der angelieferten Milch und der zurückgegebenen Waren darstellt, weist größere Längen-
und/oder Breitenabmessungen als das obere Deckblatt 1 auf. Der linke Randstreifen
7, welcher im zusammengehefteten Formularsatz das obere Deckblatt
1 am rechten Rand überragt, ist mit einem Falzbruch 8 versehen, um
den das untere Deckblatt 2 in Richtung auf das obere Deckblatt so umgeschlagen werden
kann, daß der Randstreifen 7 unmittelbar unter dem rechten Randstreifen des
oberen Deckblattes 1 zu liegen kommt. Vorzugsweise ist das untere Deckblatt
2 mit diesem Randstreifen 7 so eingef alzt, daß dieser die zusammenhängenden
Belegschuppen 5 umfaßt. Zwischengelegtes Kohlepapier sorgt dann dafür, daß
die Eintragungen der rechten Spalte des oberen Deckblattes nicht nur auf die rechte
Spalte der Belegschuppen 5, sondern auch auf den linken Randstreifen
7 des unteren Deckblattes 2 durchgeschrieben werden. Die Eintragungen in
diesen übereinanderliegenden Spalten betreffen die gesamt angelieferte Milchmenge
in Kilogramm. Es könnte aber auch der Randstreifen 7 entsprechend breiter
ausgebildet werden, so daß auch die Gesamtmenge der angelieferten Milch in Litern
durchgeschrieben wird. In gleicher Weise wie der Randstreifen 7 ist ein weiterer
Randstreifen 9 am rechten Rand der Milchgeldabrechnung 2 vorgesehen, der
in gleicher Weise mit einem Falzbruch 10 zum Deckblatt 1 hin so ulngescfilagen
werden kann, daß er unter diesem zu liegen kommt und die staffelförmig angeordneten
Belegschuppen 5 umschließt. Im zusaminengefalteten Zustand werden dann sowohl
auf dem oberen Deckblatt 1
als auch auf den Belegschuppen und rechten Randstreifen
9 des unteren Deckblattes die Eintragungen von Namen, Liefernummern und Abrechnungsmonat
durchgeschrieben. AuchindiesemFalleistentsprechendes Kohlepapier wieder eingelegt.
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Die Milchgeldabrechnung 2 enthält neben den vorerwähnten Eintragungen
auf den beiden Randstreifen 7 und 9 in ihrem Mittelteil weitere Spalten,
in denen für jede Zeile, entsprechend den Lieferanten, der Fettgehalt, die
Fetteinheiten, die Preise, Zuschläge, steuerpflichtige und steuerfreie Abzüge und
die rückgegebenen Waren, der Kontostand und die zu erstattenden Barbeträge eingetragen
werden können.
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Um mit einem minimalen Aufwand an Papier und an Schreibarbeit dem
Lieferanten auch eine Durchschrift seiner Milchgeldabrechnung zuzustellen, sind
die zwischen den Deckblättern 1 und 2 vorgesehenen Belegschuppen auf ihrer
Rückseite mit der gleichen Spalteneinteilung wie die Milchgeldabrechnung auf dem
Bogen 2 versehen. Ein entsprechend zwischengelegtes Kohlepapier sorgt dafür, daß
sämtliche Eintragungen durchgeschrieben werden können. Da aber durch die staffelförmige
Anordnung der Belegschuppen die zur Eintragung vorgesehenen Räume auf der Vorderseite
entsprechend der Breite der Schuppen hÖhenmäßig gegenüber den freien Eintragungsräunien
der Rückseite versetzt sind, sind bei diesen Milchgeldabrechnungsbogen2 die Eintragungszeilen
nicht in der gleichen Höhe angebracht wie die entsprechenden Eintragungszeilen auf
dem oberen Milchgeldabgabebogen1, sondern um den Staffelabstand tiefer angeordnet.
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T Tra trotz dieser verschieden hoch angeordneten Eintragungszeilen
vom oberen Deckblattl und unteren
Deckblatt 2 eine Durchschrift
der umgelegten Randspalte 7 und 9 auf der Milchgeldabrechnung 2 sicherzustellen,
ist das Unterblatt 2 mit zwei Falzungen 11
und 12 versehen, die sich parallel
zu den Belegschuppen 5 erstrecken und eine Zickzackfalzung des Unterblattes
2 ermöglichen. Wird der Bogen 2 längs der Falzstelle 11 und 12 zickzackförmig
zusammengeschoheil, verkürzt sich die Bogenlänge um den doppelten Abstand der Falzlinien
11 und 12, so daß im zusammengelegten Zustand die einzelnen Zeilen der Bögen
1
und 2 wieder registerhaltig werden. Wenn die Zeileneinteilung des oberen
Deckblattes 1 sich über den gesamten Bogen erstreckt, ist naturgemäß der
zickzackförmig einzufaltende Bogen 2 entsprechend länger auszubilden, so daß auch
dann die Unterkante im entfalteten Zustand die Fläche des oberen Deckblattes überragt.
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Durch die vorgeschriebenen Maßnahmen können also die staffelförmig
angeordneten Belegschuppen von der Vorderseite, d. h. vom Deckblatt
1 aus, mit den Milchanlieferungseintragungen versehen werden, und es läßt
sich auch bei vollständig ausgefülltem unterem Deckblatt 2 die Rückseite der staffelförmig
angeordneten Belegschuppen 5 mit Durchschriften der Milchgeldabrechnungen
auf dem unteren Deckblatt 2 versehen.
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Als weiteres Durchschreibblatt ist zwischen dem unteren Deckblatt
2 und der Rückseite der Belegschuppen 5 eine Auszahlungsliste 4 vorgesehen,
die in gleicher Weise wie das untere Deckblatt zwei Falzungen 11 und 12 aufweist
und mit einem überragenden Randstreifen 13 versehen ist. Diese Auszahlungsliste
Wird bei der Beschriftung des oberen Deckblattes in gleicher Weise wie das untere
Deckblatt entsprechend den Falzlinien 10, 11, 12 umgelegt, so daß auch dort
am rechten Rand die durchgeschriebenen Namen, die Liefernummern und der Abrechnungsmonat
eingetragen wird. Diese Auszahlungsliste 4 ist gegenüber dem unteren Deckblatt 2
nur teilweise mit Kohlepapier abgedeckt, und zwar so, daß die Beträge der Pos.
23, 2,4 »Lieferanten-Guthaben, Lieferanten-Schuld« auf die Auszahlungsliste
mitübertragen werden, wenn die Milchgeldabrechnung auf dem Bogen 2 fertiggestellt
wird. Die Auszahlungsliste hat eine geringere Breite als der gesamte Formularsatz
und enthält neben den vorgenannten Spalten nur noch drei weitere Spalten, in denen
der auszuzahlende Betrag eingetragen oder ein Teil davon oder insgesamt auf das
Konto gebucht werden kann. Eine am äußersten linken Rand der Auszahlungsliste vorgesehene
Spalte dient zur Aufnahme der Unterschriften, mit denen die Milchlieferanten den
ausgezahlten Betrag quittieren können.
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Am linken Rand des Formularsatzes ist unterhalb des unteren Deckblattes
2 ein Fettgehalt- und Gütebewertungsbogen 3 angeordnet, der sich ebenfalls
nur über einen geringen Teil der Breite des Formularsatzes erstreckt. Auch dieser
Bogen ist in analoger Weise wie die Auszahlungsliste 4 mit Falzungen 8, 11
und
12 versehen, so daß auf seinem Abschnitt 14 im zusammengefalteten Zustand die gesamte
Milchanlieferungsmenge aus der Spalte 8 des oberen Deckblattes
1 durchgeschrieben werden kann. Im ausgefalteten Zustand läßt sich des weiteren
bei Beschriftung des unteren Deckblattes 2 der Fettgehalt, die Fetteinheiten, der
Preis und der Betrag durchschreiben, so daß bei einer von der Molkerei vorgenommenen
Aufrechnung des Bogens 3 in einfachster Weise in vertikalen Spalten die gesamte,
zur Molkerei abgelieferte Milchmenge, ihre Qualität und die erzielten Beträge festgestellt
werden können. Da der gesamte Bogen 3 bei der Durchschrift ausgefüllt wird,
ist er in entsprechender Weise gegenüber dem unteren Deckblatt 2 mit einem Blatt
Kohle- oder Durchschreibpapier abgedeckt.
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Um die den einzelnen Milchlieferanten zu übergebenden Belegschuppen
5 vollständig auszunutzen, können die durch die Staffelanordnung ständig
abgedeckten Schuppenteile auf der Vorder- und auf der Rückseite noch zum Aufkleben
der Marken für die Mager- bzw. Buttermilchrückgabe, Rücklieferungsmarken oder Mitteilungen
verwendet werden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
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Durch die erfindungsgemäße Formularsatzanordnung ist es also möglich,
in einem Arbeitsgang die Namen der Lieferanten auf dem Anlieferungsbogen der Molkerei,
auf den Belegschuppen, auf der Milchgeldabrechnung der Molkerei und auf der Geldauszahlungsliste
anzubringen. In gleicher Weise ist nur eine einmalige Eintragung der Gesamtablieferungsmenge
auf dem Anlieferungsbogen der Molkerei, auf den Belegschuppen und auf dem Fettgehalt-
und Gütebewertungsbogen nötig. Des weiteren kann jedem Lieferanten in einfachster
Weise ein Beleg zugestellt werden, der neben den angelieferten Milchmengen auch
eine vollständige Abrechnung enthält. Der gesarnte Formularsatz hat eine in sich
geschlossene Gestalt und weist noch den besonderen Vorteil auf, daß durch das Umschlagen
der Seitenteile des unteren Deckblattes und dessen Lagensicherung durch Unterlegen
der Randteile unter dem oberen Deckblatt auch dessen Zickzackfaltungen stets geschlossen
gehalten bleiben.
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Um eine Durchschrift durch übermäßig viele Lagen Papier zu vermeiden,
sind die staffelförmig angeordneten Belegschuppen 5 nur an ihren Rändern
miteinander verbunden und mit zwei sich senkrecht zur Schuppenlängsrichtung erstreckenden
Haltestreifen 15
zusammengefaßt. Sämtliche Bogen des Formularsatzes sind an
ihrer oberen Kante mit einer Perforation 16
versehen und in dessen Nähe miteinandt-r
verklebt, so daß der Formularsatz nicht auseinanderfallen kann.
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Eine weitere Möglichkeit, das Durchschreiben in dem erfindungsgemäßenFormularsatz
zu vereinfachen, besteht darin, daß man die Blattrückseiten, unter denen eine Durchschrift
vorgenommen werden soll, mit einem Überzug aus Wachs und Kohle versieht, so daß
dann noch zusätzliches Kopier- oder Kohlepapier entfallen kann. Auch ist es möglich,
in bekannter Weise einzelne Bogen des Formularsatzes aus transparentem Papier herzustellen,
so daß dann an Stelle von zweiseitig eingefärbten Kopierblättern ein einzelnes,
zweiseitig eingefärbtes Kopierpapier treten kann.