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DE1002765B - Durchschreib-Formularsatz - Google Patents

Durchschreib-Formularsatz

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Publication number
DE1002765B
DE1002765B DEM27840A DEM0027840A DE1002765B DE 1002765 B DE1002765 B DE 1002765B DE M27840 A DEM27840 A DE M27840A DE M0027840 A DEM0027840 A DE M0027840A DE 1002765 B DE1002765 B DE 1002765B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover sheet
upper cover
lower cover
sheet
carbonless
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM27840A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS MEYER GESCHAEFTSBUECHERFA
Original Assignee
HANS MEYER GESCHAEFTSBUECHERFA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS MEYER GESCHAEFTSBUECHERFA filed Critical HANS MEYER GESCHAEFTSBUECHERFA
Priority to DEM27840A priority Critical patent/DE1002765B/de
Publication of DE1002765B publication Critical patent/DE1002765B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes
    • B41L1/20Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies
    • B41L1/22Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies made up of single sheets or forms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/12Auxiliary devices
    • B41L3/14Magazines or storage compartments, e.g. for slips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D5/00Sheets united without binding to form pads or blocks
    • B42D5/02Form sets

Landscapes

  • Duplication Or Marking (AREA)

Description

  • Durchschreib-Formularsatz Die Erfindung betriff t einen Durchschreib-Formularsatz mit einem oberen Deckblatt und darunterliegenden, staffelförmig angeordneten, mit den Durchschriften des oberen Deckblattes zu versehenden Belegschuppen, insbesondere zur Registrierung der täglichen Milchabgabe bei Molkereien.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Durchschreib-Formularsatzes, mit dem insbesondere bei Meiereien die Schreibarbeit wesentlich vereinfacht wird und die es gestattet, weitere Formularblätter, die von den ursprünglich zu beschreibenden wesentlich abweichen, gleichzeitig mit den Eintragungen zu versehen, die sonst nachträglich erst durch Abschrift aus den anfänglich ausgefüllten Formularen übertragen werden müssen.
  • Erfindungsgemäß ist ein Durchschreib-Formularsatz mit einem oberen Deckblatt und darunterliegenden, staffelförmig angeordneten, mit den Durchschriften des oberen Deckblattes zu versehenden Belegschuppen vorgesehen, wobei an der Unterseite des Formularsatzes ein zusätzliches, von dessen Rückseite zu beschreibendes Kontroll- oder Abrechnungsblatt (unteres Deckblatt) angeordnet ist, welches größere Längen- bzw. Breitenabmessungen als das obere Deckblatt aufweist, wobei die das obere Deckblatt überragenden Randteile des unteren Deckblattes zur Aufnahrne der auf den Deckblättern gemeinsam vorzusehenden Eintragungen dienen und mit einem Falzbruch in Richtung auf das obere Deckblatt umgeschlagen sind, so daß sie zeilen- und spaltengetreu unter den Randspalten bzw. Randzeilen des oberen Deckblattes zu liegen kommen. Hierbei können zwischen dem unteren Deckblatt und den staffelförmigen Schuppen weitere Durchschreibblätter, insbesondere bei Molkereien Auszahlungslisten und Fettgehalt und Gütebewertungsbogen, vorgesehen sein, die sich über einen Teil oder die gesamte Fläche des oberen Deckblattes erstrecken und gegebenenfalls deren Ränder überragen, wobei dann die überragenden Randteile in gleicher Weise wie das untere Deckblatt eingefalzt und umgelegt sind.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung sind die staffelförmig angeordneten Belegschuppen auf ihrer Rückseite für Durchschriften des unteren Deckblattes vorgesehen, wobei das untere Deckblatt und gegebenenfalls auch alle sich unmittelbar darunter befindlichen Durchschreibblätter eine sich in Richtung der Belegschuppen erstreckende Zickzackfalte aufweisen, deren Breite so bemessen ist, daß die Eintragungszeilen auf der Schuppenrückseite registergetreu unter den Zeilen des unteren Deckblattes zu liegen kommen.
  • Der erfindungsgernäße Formularsatz kann mit kopierenden Durchschreibbogen durchsetzt sein, oder aber es sind die Rückseiten der einzelnen Formularblätter, soweit unter ihnen eine Durchschreibfläche vorgesehen ist, mit einem Überzug aus Wachs und Kohle versehen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Formularsatz für Molkereien dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf das obere Deckblatt eines Formularsatzes, wobei ein Teil der linken unteren Ecke entfernt ist, um den darunterliegenden, umgeschlagenen Seitenstreifen des unteren Deckblattes sichtbar zu machen, Fig. 2 die obere Hälfte des in Fig. 1 dargestellten oberen Deckblattes, wobei die obere linke und die obere rechte Ecke teilweise fortgenommen ist, um die darunterliegenden Kopieblätter zu zeigen, Fig. 3 eine Ansicht der Fig. 2, wobei das gesamte obere Deckblatt entfernt ist, Fig. 4 eine Draufsicht des Formularsatzes von der Rückseite, wobei das untere Deckblatt völlig ausgefaltet ist, Fig. 5 eine weitere Ansicht des Formularsatzes von der Rückseite, wobei das Deckblatt völlig entfernt ist, Fig. 6 eine Rückansicht der staffelförmig angeordneten Belegstreifen und Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII der Fig. 1.
  • Der erfindungsgemäße Formularsatz besteht aus einem oberen Deckblatt 1 ' das als Milchanlieferungsbogen der Molkerei ausgebildet ist, einem unteren, von der Rückseite des Blockes zu beschreibenden Deckblatt 2 (Fig. 4), welches als Milchgeldabrechnung der Meierei dient, einem Fettgehalt- und Gütebewertungsbogen 3 und einer Auszahlungsliste 4, welche -unterhalb des unteren Deckblattes 2 angeordnet sind (Fig. 5), und schuppenförmig angeordneten Belegstreifen 5 (Fig. 3), deren von der Außenseite aus zugänglichen Flächen auf der Vorder- und auf der Rückseite mit Durchschriften des oberen und unteren Deckblattes versehen werden können.
  • Das obere Deckblatt 1 dient zur Registrierung der Milchanl ief erung von einer Mehrzahl von Lieferanten, die in einer Spalte am linken Bogenrand untereinander von Hand aus eingetragen werden. Neben der Naniensspalte können sich noch zusätzliche Spalten für die Liefernummer und den Abrechnungsmonat befinden, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Der Mittelteil des oberen Deckblattes 1 ist entsprechend der Tagesanzahl eines Abrechnungsintervalls (im dargestellten Beispiel einun-ddreißig Tagesspalten) unterteilt, in die Tag für Tag die Litermengen der abgelieferten Milch für j eden Lieferanten eingetragen werden können. Im dargestellten Beispiel ist eine zweimalige tägliche Ablieferung vorgesehen und zu diesem Zwecke jede Zeile in zwei Hälften unterteilt, von denen in der oberen Zeilenhälfte die Abendabgabe und in der unteren Hälfte die Frühabgabe eingetragen werden kann.
  • Am rechten Rand des oberen Deckblattes 1 befinden sich die Summenspalten, eine Spalte für die Gesamtmenge in Litern und ein"e Spalte für die Gesamtmenge in Kilogramm. Um die Aufrechnung der horizontalen Zahlen zu vereinfachen, ist in der Mitte des Abrechnungsintervalls eine Hilfsspalte zum Eintragen einer Zwischensumme vorgesehen.
  • Die vorstehend beschriebenen Eintragungen, die täglich in der Molkerei vorgenommen werden, werden in bekannter Weise auf einen Satz von Belegstreifen 5 übertragen. Diese Belegstreifen, die eine größere Breite aufweisen als eine jede Zeile des oberen Deckblattes, sind staffelförtnig übereinander angeordnet, und jeder der Schuppenstreifen 5 kann nach erfolgter Monatsabrechnung von den übrigen Schuppenstreifien entfernt und dem Milchlieferanten als Bestätigung zugestellt werden. Die Schuppenstreif en 5 erstrecken sich in voller Länge über die Breite des oberen Deckblattes 1, und es entspricht -ihr Staffelabstand genau der Breite einer Eintragungszeile des Deckblattes 1. Um das Format des Schuppenstreifens besser zu kennzeichnen, ist ein einzelner Schuppenstreifen in der Fig. 3 mit einer stärker ausgezo ' genen Linie umrahmt. Im übrigen sind in der Darstellung der Fig. 3 insgesamt nur zwei Schuppenstreifen eingezeichnet. Es versteht sich jedoch, daß entsprechend der Zeilenzahl des oberen Deckblattes 1 auch eine entsprechende Anzahl von Schuppenstreifen vorhanden sein muß.
  • Ein zwischen dem oberen Deckblatt 1 und den Schuppenstreifen 5 eingelegtes Blatt Kohlepapier sorgt dafür, daß sämtliche Eintragungen im oberen Deckblatt zeilen- und spalterigetreu auch auf den Schuppenstreifen eingetragen werden.
  • Bekannterweise werden von den Molkereien an die Milchlieferanten nicht nur Barbeträge ausgezahlt, sondern es erfolgt in allen Fällen auch eine Warenrücklieferung, für die beispielsweise die abgerahmte Magermilch, Butter, Käse u. dgl. zu nennen sind. Auch über diese Warenrückgabe muß in der Molkerei sorgfältig Buch geführt werden. Man bediente sich hierzu bisher einer gesonderten Buchführung, wobei in diesen gesonderten Abrechnungsblättern wieder in gleicher Weise wie beim Milchabgabebogen die Namen, die Liefernummern und weitere Eintragungen gemacht werden mußten. Uni diese zusätzliche Ab- rechnung und Buchführung zu vereinfachen, ist der Formularsatzblock mit einem zusätzlichen unteren Deckblatt versehen, welches von der Rückseite des Formularsatzblockes beschrieben werden kann und in Fig. 4 dargestellt ist. Dieses untere Deckblatt, welches die eigentliche Milchgeldabrechnung unter Berücksichtigung der angelieferten Milch und der zurückgegebenen Waren darstellt, weist größere Längen- und/oder Breitenabmessungen als das obere Deckblatt 1 auf. Der linke Randstreifen 7, welcher im zusammengehefteten Formularsatz das obere Deckblatt 1 am rechten Rand überragt, ist mit einem Falzbruch 8 versehen, um den das untere Deckblatt 2 in Richtung auf das obere Deckblatt so umgeschlagen werden kann, daß der Randstreifen 7 unmittelbar unter dem rechten Randstreifen des oberen Deckblattes 1 zu liegen kommt. Vorzugsweise ist das untere Deckblatt 2 mit diesem Randstreifen 7 so eingef alzt, daß dieser die zusammenhängenden Belegschuppen 5 umfaßt. Zwischengelegtes Kohlepapier sorgt dann dafür, daß die Eintragungen der rechten Spalte des oberen Deckblattes nicht nur auf die rechte Spalte der Belegschuppen 5, sondern auch auf den linken Randstreifen 7 des unteren Deckblattes 2 durchgeschrieben werden. Die Eintragungen in diesen übereinanderliegenden Spalten betreffen die gesamt angelieferte Milchmenge in Kilogramm. Es könnte aber auch der Randstreifen 7 entsprechend breiter ausgebildet werden, so daß auch die Gesamtmenge der angelieferten Milch in Litern durchgeschrieben wird. In gleicher Weise wie der Randstreifen 7 ist ein weiterer Randstreifen 9 am rechten Rand der Milchgeldabrechnung 2 vorgesehen, der in gleicher Weise mit einem Falzbruch 10 zum Deckblatt 1 hin so ulngescfilagen werden kann, daß er unter diesem zu liegen kommt und die staffelförmig angeordneten Belegschuppen 5 umschließt. Im zusaminengefalteten Zustand werden dann sowohl auf dem oberen Deckblatt 1 als auch auf den Belegschuppen und rechten Randstreifen 9 des unteren Deckblattes die Eintragungen von Namen, Liefernummern und Abrechnungsmonat durchgeschrieben. AuchindiesemFalleistentsprechendes Kohlepapier wieder eingelegt.
  • Die Milchgeldabrechnung 2 enthält neben den vorerwähnten Eintragungen auf den beiden Randstreifen 7 und 9 in ihrem Mittelteil weitere Spalten, in denen für jede Zeile, entsprechend den Lieferanten, der Fettgehalt, die Fetteinheiten, die Preise, Zuschläge, steuerpflichtige und steuerfreie Abzüge und die rückgegebenen Waren, der Kontostand und die zu erstattenden Barbeträge eingetragen werden können.
  • Um mit einem minimalen Aufwand an Papier und an Schreibarbeit dem Lieferanten auch eine Durchschrift seiner Milchgeldabrechnung zuzustellen, sind die zwischen den Deckblättern 1 und 2 vorgesehenen Belegschuppen auf ihrer Rückseite mit der gleichen Spalteneinteilung wie die Milchgeldabrechnung auf dem Bogen 2 versehen. Ein entsprechend zwischengelegtes Kohlepapier sorgt dafür, daß sämtliche Eintragungen durchgeschrieben werden können. Da aber durch die staffelförmige Anordnung der Belegschuppen die zur Eintragung vorgesehenen Räume auf der Vorderseite entsprechend der Breite der Schuppen hÖhenmäßig gegenüber den freien Eintragungsräunien der Rückseite versetzt sind, sind bei diesen Milchgeldabrechnungsbogen2 die Eintragungszeilen nicht in der gleichen Höhe angebracht wie die entsprechenden Eintragungszeilen auf dem oberen Milchgeldabgabebogen1, sondern um den Staffelabstand tiefer angeordnet.
  • T Tra trotz dieser verschieden hoch angeordneten Eintragungszeilen vom oberen Deckblattl und unteren Deckblatt 2 eine Durchschrift der umgelegten Randspalte 7 und 9 auf der Milchgeldabrechnung 2 sicherzustellen, ist das Unterblatt 2 mit zwei Falzungen 11 und 12 versehen, die sich parallel zu den Belegschuppen 5 erstrecken und eine Zickzackfalzung des Unterblattes 2 ermöglichen. Wird der Bogen 2 längs der Falzstelle 11 und 12 zickzackförmig zusammengeschoheil, verkürzt sich die Bogenlänge um den doppelten Abstand der Falzlinien 11 und 12, so daß im zusammengelegten Zustand die einzelnen Zeilen der Bögen 1 und 2 wieder registerhaltig werden. Wenn die Zeileneinteilung des oberen Deckblattes 1 sich über den gesamten Bogen erstreckt, ist naturgemäß der zickzackförmig einzufaltende Bogen 2 entsprechend länger auszubilden, so daß auch dann die Unterkante im entfalteten Zustand die Fläche des oberen Deckblattes überragt.
  • Durch die vorgeschriebenen Maßnahmen können also die staffelförmig angeordneten Belegschuppen von der Vorderseite, d. h. vom Deckblatt 1 aus, mit den Milchanlieferungseintragungen versehen werden, und es läßt sich auch bei vollständig ausgefülltem unterem Deckblatt 2 die Rückseite der staffelförmig angeordneten Belegschuppen 5 mit Durchschriften der Milchgeldabrechnungen auf dem unteren Deckblatt 2 versehen.
  • Als weiteres Durchschreibblatt ist zwischen dem unteren Deckblatt 2 und der Rückseite der Belegschuppen 5 eine Auszahlungsliste 4 vorgesehen, die in gleicher Weise wie das untere Deckblatt zwei Falzungen 11 und 12 aufweist und mit einem überragenden Randstreifen 13 versehen ist. Diese Auszahlungsliste Wird bei der Beschriftung des oberen Deckblattes in gleicher Weise wie das untere Deckblatt entsprechend den Falzlinien 10, 11, 12 umgelegt, so daß auch dort am rechten Rand die durchgeschriebenen Namen, die Liefernummern und der Abrechnungsmonat eingetragen wird. Diese Auszahlungsliste 4 ist gegenüber dem unteren Deckblatt 2 nur teilweise mit Kohlepapier abgedeckt, und zwar so, daß die Beträge der Pos. 23, 2,4 »Lieferanten-Guthaben, Lieferanten-Schuld« auf die Auszahlungsliste mitübertragen werden, wenn die Milchgeldabrechnung auf dem Bogen 2 fertiggestellt wird. Die Auszahlungsliste hat eine geringere Breite als der gesamte Formularsatz und enthält neben den vorgenannten Spalten nur noch drei weitere Spalten, in denen der auszuzahlende Betrag eingetragen oder ein Teil davon oder insgesamt auf das Konto gebucht werden kann. Eine am äußersten linken Rand der Auszahlungsliste vorgesehene Spalte dient zur Aufnahme der Unterschriften, mit denen die Milchlieferanten den ausgezahlten Betrag quittieren können.
  • Am linken Rand des Formularsatzes ist unterhalb des unteren Deckblattes 2 ein Fettgehalt- und Gütebewertungsbogen 3 angeordnet, der sich ebenfalls nur über einen geringen Teil der Breite des Formularsatzes erstreckt. Auch dieser Bogen ist in analoger Weise wie die Auszahlungsliste 4 mit Falzungen 8, 11 und 12 versehen, so daß auf seinem Abschnitt 14 im zusammengefalteten Zustand die gesamte Milchanlieferungsmenge aus der Spalte 8 des oberen Deckblattes 1 durchgeschrieben werden kann. Im ausgefalteten Zustand läßt sich des weiteren bei Beschriftung des unteren Deckblattes 2 der Fettgehalt, die Fetteinheiten, der Preis und der Betrag durchschreiben, so daß bei einer von der Molkerei vorgenommenen Aufrechnung des Bogens 3 in einfachster Weise in vertikalen Spalten die gesamte, zur Molkerei abgelieferte Milchmenge, ihre Qualität und die erzielten Beträge festgestellt werden können. Da der gesamte Bogen 3 bei der Durchschrift ausgefüllt wird, ist er in entsprechender Weise gegenüber dem unteren Deckblatt 2 mit einem Blatt Kohle- oder Durchschreibpapier abgedeckt.
  • Um die den einzelnen Milchlieferanten zu übergebenden Belegschuppen 5 vollständig auszunutzen, können die durch die Staffelanordnung ständig abgedeckten Schuppenteile auf der Vorder- und auf der Rückseite noch zum Aufkleben der Marken für die Mager- bzw. Buttermilchrückgabe, Rücklieferungsmarken oder Mitteilungen verwendet werden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Formularsatzanordnung ist es also möglich, in einem Arbeitsgang die Namen der Lieferanten auf dem Anlieferungsbogen der Molkerei, auf den Belegschuppen, auf der Milchgeldabrechnung der Molkerei und auf der Geldauszahlungsliste anzubringen. In gleicher Weise ist nur eine einmalige Eintragung der Gesamtablieferungsmenge auf dem Anlieferungsbogen der Molkerei, auf den Belegschuppen und auf dem Fettgehalt- und Gütebewertungsbogen nötig. Des weiteren kann jedem Lieferanten in einfachster Weise ein Beleg zugestellt werden, der neben den angelieferten Milchmengen auch eine vollständige Abrechnung enthält. Der gesarnte Formularsatz hat eine in sich geschlossene Gestalt und weist noch den besonderen Vorteil auf, daß durch das Umschlagen der Seitenteile des unteren Deckblattes und dessen Lagensicherung durch Unterlegen der Randteile unter dem oberen Deckblatt auch dessen Zickzackfaltungen stets geschlossen gehalten bleiben.
  • Um eine Durchschrift durch übermäßig viele Lagen Papier zu vermeiden, sind die staffelförmig angeordneten Belegschuppen 5 nur an ihren Rändern miteinander verbunden und mit zwei sich senkrecht zur Schuppenlängsrichtung erstreckenden Haltestreifen 15 zusammengefaßt. Sämtliche Bogen des Formularsatzes sind an ihrer oberen Kante mit einer Perforation 16 versehen und in dessen Nähe miteinandt-r verklebt, so daß der Formularsatz nicht auseinanderfallen kann.
  • Eine weitere Möglichkeit, das Durchschreiben in dem erfindungsgemäßenFormularsatz zu vereinfachen, besteht darin, daß man die Blattrückseiten, unter denen eine Durchschrift vorgenommen werden soll, mit einem Überzug aus Wachs und Kohle versieht, so daß dann noch zusätzliches Kopier- oder Kohlepapier entfallen kann. Auch ist es möglich, in bekannter Weise einzelne Bogen des Formularsatzes aus transparentem Papier herzustellen, so daß dann an Stelle von zweiseitig eingefärbten Kopierblättern ein einzelnes, zweiseitig eingefärbtes Kopierpapier treten kann.

Claims (2)

  1. P A TF-NT AN - P B C C II r-: 1. Durchschreib-Formularsatz mit einem oberen Deckblatt und darunterliegenden, staffelförmig angeordneten, mit den Durchschriften des oberen Deckblattes zu versehenden Belegschuppen, insbesondere zur Registrierung der täglichen Milchabgabe bei Molkereien, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Formularsatzes ein zusätzliches, von dessen Rückseite zu beschreibendes Kontroll- oder Abrechnungsblatt (2) angeordnet ist, welches größere Längen- bzw. Breitenabmessungen als das obere Deckblatt (1) aufweist, wobei die das obere Deckblatt (1) überragenden Randteile (7, 9) des unteren Deckblattes (2), die zur Aufnahme der auf den Deckblättern (1, 2) vorzusehenden Eintragungen dienen, mit einem Falzbruch (8, 10) in Richtung auf das obere De#ckblatt (1) umgeschlagen sind, so daß sie zeilen- und spaltengetreu unter den Randspalten bzw. Randzeilen des oberen Deckblattes (1) zu liegen kommen.
  2. 2. Durchsehreib-Formularsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem unteren Deckblatt (2) und den staffelförmigen Schuppen (5) weitere Durchschreibblätter (3, 4) vorgesehen sind, die sich über einen Teil oder die gesamte Fläche des oberen Deckblattes (1) erstrecken und deren Ränder überragen, wobei die überragenden Randteile (13,14) in gleicher Weise wie das untere Deckblatt (2) eingefalzt und umgelegt sind. 3. Durchschreib - Formularsatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die staffelförmig angeordneten Belegschuppen (5) auf ihrer Rückseite für Durchschriften des unteren Deckblattes (2) vorgesehen sind, wobei das untere Deckblatt eine sich in Richtung der Belegschuppen (5) erstreckende Zickzackfalte (11, 12) aufweist, deren Breite so bemessen ist, daß die Eintragungszeilen auf den Rückseiten der Schuppen (5) registergetreu unter den Zeilen des unteren Deckblattes (2) zu liegen kommen. 4. Durchschreib-Formularsatz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuppenstreifen (5) in ihrer Länge dem oberen Deckblatt (1) entsprechen und mit ihren beiden Schmalseiten auf einem Trägerbogen oder Trägerstreifen (15) zusammengeheftet sind. 5. Durchschreib - Formularsatz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Durchschreib - Formularblätter zwischen dem Schuppenstreifen (5) und dem unteren Deckblatt (2) angeordnet sind und einen umzulegenden, vom oberen Deckblatt (1) aus zu beschriftenden Randstreifen aufweisen und in gleicher Weise wie das untere Deckblatt eine sich in Längsrichtung der Schuppen (5) erstreckende Zickzackfalte (11, 12) aufweisen. 6. Durchschreib-Formularsatz nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Bogen des Formularsatzes an einem perforierten Randstreifen (16) zusammengehalten sind. 7. Durchschreib - Formularsatz nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite der einzelnen Formularblätter, soweit unter ihnen eine Durchschreibfläche vorgesehen ist, mit einem Überzug aus Kohle und Wachs versehen sind.
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