DE10026187A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen Komponente - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen KomponenteInfo
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Abstract
Mit der vorliegenden Erfindung können Ungleichmäßigkeiten bei der Aufbringungsmenge der leitfähigen Paste verringert werden, die aufgetragen wird, um die Seitenflächenelektrode zu bilden, damit sich dieselbe von einem Teil der Seitenfläche des Komponentenkörpers auf einen Teil der Seitenfläche erstreckt, die an die Seitenfläche angrenzt, wobei die leitfähige Paste in den auf der Schlitzplatte vorgesehenen Schlitz gefüllt wird, und wobei der Komponentenkörper mit seiner Seitenfläche in Richtung der ersten Hauptflächenseite der Schlitzplatte angeordnet wird. Daraufhin wird ermöglicht, daß das Verschlußbauglied eine elastische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlitzes erfährt, indem das Verschlußbauglied aus einem elastischen Material mit ein Vorsprung auf dem Druckbauglied zusammengedrückt wird, wodurch die leitfähige Paste aufgebracht wird, wobei sich die Paste von einem Teil der Seitenfläche des Komponentenkörpers auf einen Teil der Seitenflächen erstreckt, die an die Seitenfläche angrenzen, während die leitfähige Paste in den Schlitz zugeführt wird, um auf die erste Hauptfläche anzuschwellen.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente, und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Herstellen einer elektronischen Komponente, wobei
es erforderlich ist, daß eine Paste, wie z. B. eine leitfähi
ge Paste, auf einen Teil der Seitenflächen eines Komponen
tenkörpers, der mit einer elektronischen Komponente versehen
ist, aufgebracht wird.
Fig. 16 zeigt eine perspektivische Außenansicht einer elek
tronischen Komponente hinsichtlich der vorliegenden Erfin
dung. Es wird angenommen, daß die elektronische Komponente,
die drei oder mehr Anschlüsse aufweist, wie z. B. ein Konden
sator mit drei Anschlüssen, ein Kondensatorarray, ein zusam
mengesetztes LC-EMI-Filter oder ein Kondensatornetzwerk, ein
wie in Fig. 16 gezeigtes Aussehen besitzt.
Die elektronische Komponente 1 weist beispielsweise ein
elektronisches Bauteil 2 in der Form einer rechtwinkligen
Säule auf. Die Anschlüsse, die auf dieser elektronischen
Komponente 1 vorgesehen sind, umfassen Endflächenelektroden
5 und 6, die auf den Endflächen 3 bzw. 4 in einer gegenüber
liegenden Beziehung zueinander gebildet sind, während Sei
tenflächenelektroden 9 und 10 mit einer vorbestimmten Breite
auf den anderen Seitenflächen 7 bzw. 8 in einer gegenüber
liegenden Beziehung zueinander gebildet sind.
Nicht nur die Endflächenelektroden 5 und 6 sind auf den End
flächen 3 bzw. 4 gebildet, sondern auch angrenzende Flächen
verlängerungsteile 13 und 14 erstrecken sich auf einen Teil
der Seitenflächen 7 und 8, die an die Endflächen 3 und 4 an
grenzen, wobei sich dieselben außerdem auf einen Teil des
anderen Paars von Seitenflächen 11 und 12 erstrecken. Die
Seitenflächenelektroden 9 und 10 erstrecken sich nicht nur
auf die Seitenflächen 7 bzw. 8, sondern weisen ferner an
grenzende Seitenverlängerungsteile 15 und 16 auf, die sich
auf einen Teil dar Seitenflächen 11 und 12, die an die Sei
tenflächenelektroden 9 und 10 angrenzen, erstrecken.
Diese angrenzenden Seitenverlängerungsteile 13 bis 16 dienen
dazu, die Anlöteigenschaften an eine Schaltungsplatine
(nicht gezeigt) zu verbessern, wenn das elektronische Bau
teil 1 an derselben angebracht wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Technologie, die
insbesondere zum Bilden der Seitenflächenelektroden 9 und 10
vorgesehen ist.
In Fig. 17 ist eine Vorrichtung 17 gezeigt, die vorgesehen
ist, um die Seitenflächenelektroden 9 und 10 zu bilden. Die
Vorrichtung 17 ist mit einer Schlitzplatte 18 versehen, die
aus Metall hergestellt ist, wobei eine Mehrzahl von Schlit
zen 19 mit einer Breite, die der Breite der Seitenflächen
elektroden 9 und 10 entspricht, auf der Schlitzplatte 18
vorgesehen ist. Die Schlitzplatte 18 ist plaziert, um die
obere Öffnung eines Pastenbehälters 21, der eine leitfähige
Paste 20 aufnimmt, zu verschließen. Ein Zylinder 22 ist vor
gesehen, um mit dem Raum in dem Pastenbehälter 21 verbunden
zu sein, wobei in dem Zylinder 22 ein Kolben vorgesehen ist.
Der Komponentenkörper 2 wird zuerst derart angeordnet, daß
eine Seitenfläche 7 desselben die Schlitzplatte 18 berührt.
Die leitfähige Paste 20 wird durch den Schlitz 19 zugeführt,
indem ermöglicht wird, daß sich der Kolben 23 entlang der
Richtung eines Pfeils 24 bewegt, so daß die Paste auf die
Oberseite der Schlitzplatte 18 ansteigt bzw. anschwillt,
während sich die Seitenfläche des Komponentenkörpers mit der
Schlitzplatte in Kontakt befindet, wodurch die leitfähige
Paste 20 auf einen Teil der Seitenfläche 7 des Komponenten
körpers 2 aufgebracht wird, d. h. ein Teil der Seitenfläche 7
des Komponentenkörpers 2 mit der leitfähigen Paste 20 über
zogen wird. Die leitfähige Paste wird ferner auf einen Teil
der Seitenflächen 11 und 12, die an die Seitenfläche 7 des
Komponentenkörpers 2 angrenzen, aufgebracht.
Das gleiche Verfahren wird auch auf die andere Seitenfläche
8 des Komponentenkörpers 2 angewendet.
Nachfolgend wird die leitfähige Paste 20, die auf den Kompo
nentenkörper 2 aufgebracht wurde, gebacken, wobei die Sei
tenflächenelektroden 9 und 10 mit den angrenzenden Seiten
verlängerungsteilen 15 bzw. 16, wie sie in Fig. 16 gezeigt
sind, unter Verwendung der leitfähigen Paste 20 gebildet
werden.
In Fig. 18 ist ferner anstelle der vorhergehenden Vorrich
tung 17 eine Vorrichtung 25 gezeigt.
Die Vorrichtung 25 weist eine Aufbringungs- bzw. Beschich
tungsplatte 26 aus einem elastischen Material, wie z. B. Gum
mi, auf, die für eine elastische Verformung geeignet ist.
Eine Mehrzahl von Rillen 27 mit einer Breite, die der Breite
der Seitenflächenelektrode 9 oder 10 entspricht, ist auf der
Aufbringungsplatte 26 vorgesehen, wobei die Rillen 27 mit
der leitfähigen Paste 28 gefüllt sind.
Der Komponentenkörper 2 wird gegen die Aufbringungsplatte 26
gedrückt, während eine Seitenfläche 7 in Kontakt mit der
Aufbringungsplatte 26 kommt, wodurch ermöglicht wird, daß
der. Komponentenkörper 2 die Aufbringungsplatte 26 entlang
der Dickenrichtung verformt. Als Ergebnis wird die leitfä
hige Paste 28 in der Rille 27 mit einer vorbestimmten Dicke
sowohl auf einen Teil der Seitenfläche 7 des Komponentenkör
pers 2 als auch auf einen Teil der angrenzenden Seitenfläche
11 und 12 aufgebracht, indem ermöglicht wird, daß ein Teil
der leitfähigen Paste 28 auf die Oberseite der Aufbringungs
platte 26 anschwillt.
Der gleiche Schritt wird auch auf die andere Seitenfläche 8
des Komponentenkörpers 2 angewendet.
Die leitfähige Paste 28 wird daraufhin auf die gleiche Weise
wie in dem Fall unter Verwendung der in Fig. 17 gezeigten
Vorrichtung 17 gebacken. Die Seitenflächenelektroden 9 und
10 mit den angrenzenden Flächenverlängerungsteilen 15 und
16, wie sie in Fig. 16 gezeigt sind, werden unter Verwendung
der leitfähigen Paste 28 gebildet.
Wenn die in Fig. 17 gezeigte Vorrichtung verwendet wird,
treten jedoch die folgenden Probleme auf.
Wie bisher beschrieben wurde, sind eine Mehrzahl von Schlit
zen 19 auf der Schlitzplatte 18 vorgesehen, wobei die Kompo
nentenkörper 2 entsprechend den jeweiligen Schlitzen 19 an
geordnet werden. Die mehreren Komponentenkörper 2 werden ge
halten, indem dieselben unter Verwendung einer geeigneten
Halteeinrichtung (nicht gezeigt) in einer Ebene angeordnet
werden, wobei dieselben positioniert werden, um jeweiligen
Schlitzen 19 zugeordnet zu sein.
Es kommt jedoch vor, daß einige der Komponentenkörper 2 an
spezifizierten Abschnitten der Halteeinrichtung unbeabsich
tigt fehlen können, wenn eine Mehrzahl der Komponentenkörper
2 mit der Halteeinrichtung gehalten wird, wodurch keine Kom
ponentenkörper 2 an den spezifizierten Abschnitten des
Schlitzes 19 vorhanden sind und damit der Abschnitt des
Schlitzes offen bleibt. Da der Druck, der von dem Kolben 23
ausgeübt wird, folglich ohne weiteres durch den offenen
Abschnitt des Schlitzes 19 freigegeben wird, wird die Menge
der aufgebrachten leitfähigen Paste 20 auf dem Komponenten
körper 2, insbesondere der Aufbringungspegel der leitfähigen
Paste 20, die vorgesehen ist, um als die angrenzenden Sei
tenverlängerungsteile 15 und 16 zu dienen, dazu tendieren,
ungleichmäßig zu sein. Diese Ungleichmäßigkeit kann nicht
nur bei den Komponentenkörpern 2, die gleichzeitig behandelt
werden, sondern auch bei den Komponentenkörpern 2, die bei
jedem Wiederholungsprozeß behandelt werden, auftreten.
Zum Lösen der oben beschriebenen Probleme wird in Betracht
gezogen, nach dem Bilden eines Zwischenraums zwischen dem
Komponentenkörper 2 und der Schlitzplatte 18 die leitfähige
Paste 20 auf den Komponentenkörper 2 aufzubringen. Es ist
jedoch schwierig, die Seitenflächenelektrode 9 oder 10 mit
einer gleichmäßigen Breite zu bilden, da die Breite der Sei
tenflächenelektrode 9 oder 10 in einem nicht vernachlässig
baren Maße breiter als die Breite des Schlitzes 19 wird, wo
bei außerdem die Breite der Elektroden an der Mitte der Sei
tenfläche breiter gemacht wird. Folglich sind solche Pro
blemlösungseinrichtungen ungeeignet, wenn die Seitenflächen
elektrode 9 oder 10 mit einer feineren Breite gebildet wer
den soll, oder wenn es erwünscht ist, daß eine Mehrzahl der
Seitenflächenelektroden mit einem schmalen Abstand auf spe
zifizierten Seitenflächen (nicht gezeigt) gebildet werden
soll.
Zum Lösen der vorhergehenden Probleme kann ferner in Be
tracht gezogen werden, daß der Schlitz 19 derart entworfen
wird, um eine schmälere Breite als die für die Seitenflä
chenelektrode 9 oder 10 erforderliche Breite zu besitzen. Es
zeigt sich jedoch, daß die leitfähige Paste 20 in dem
Schlitz zurückbleibt, wodurch es erforderlich ist, daß so
wohl der Schlitz als auch der Pastenbehälter 21 häufig ge
reinigt werden, wodurch ein Problem bezüglich eines verrin
gerten Arbeitswirkungsgrades auftritt.
Wenn die in Fig. 18 gezeigte Vorrichtung 25 verwendet wird,
treten andererseits die folgenden Probleme auf.
Das elastische Material, wie z. B. Gummi, das die Aufbrin
gungsplatte 26 bildet, kann durch die Wirkung organischer
Lösungsmittel, die in der leitfähigen Paste 28 enthalten
sind, anschwellen. Die organischen Lösungsmittel dringen mit
fortdauernder Zeit in das elastische Material ein. Dieses
Anschwellen und Eindringen verkürzt nicht nur die Lebensdau
er der Aufbringungsplatte 26, sondern führt ferner unbeab
sichtigt zu einer Verformung der Aufbringungsplatte 26, wo
durch die Positionierungsgenauigkeit zum Aufbringen der
leitfähigen Paste 28 auf den Komponentenkörper 2 mit der
Zeit verringert wird.
Folglich ist ein häufiges Reinigen der Aufbringungsplatte 26
erforderlich, da die leitfähige Paste dazu neigt, in der
Rille 26 zu bleiben, da die leitfähige Paste 28, die in die
Rille 27 der Beschichtungsplatte 26 gefüllt ist, trocknet,
oder da das organische Lösungsmittel, das in der leitfähigen
Paste enthalten ist, in die Aufbringungsplatte 26 eindringt,
wodurch ferner ein Problem dahingehend auftritt, daß der Ar
beitswirkungsgrad verringert wird.
Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung darin, ein Konzept zu schaffen,
mittels dem die Herstellung einer elektronischen Komponente
einfacher und zuverlässiger gestaltet werden kann, wobei
insbesondere Ungleichmäßigkeiten bei der Aufbringungsmenge
der leitfähigen Paste, die vorgesehen ist, um Seitenflächen
elektroden auf der elektronischen Komponente zu bilden, ver
ringert werden sollen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen einer
elektronischen Komponente gemäß Anspruch 1 und durch eine
Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen Komponente
gemäß Anspruch 11 gelöst.
Die vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zum Herstel
len einer elektronischen Komponente gerichtet, das folgende
Schritte aufweist: Vorbereiten eines Komponentenkörpers und
Aufbringen einer Paste auf einen Teil der Seitenflächen des
Komponentenkörpers mit einer vorbestimmten Breite; wobei die
elektrische Komponente einen Aufbau aufweist, der im folgen
den beschrieben wird, um die bisher beschriebenen techni
schen Probleme zu lösen.
Das Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Komponente
gemäß der vorliegenden Erfindung weist folgende Schritte
auf: Vorbereiten einer Schlitzplatte, auf der Schlitze mit
einer Breite, die der Breite zum Aufbringen der Paste ent
spricht, vorgesehen sind, wobei der Schlitz eine erste und
zweite Hauptfläche in einer gegenüberliegenden Beziehung zu
einander mit einem vorbestimmten Abstand voneinander auf
weist, und wobei die erste Hauptflächenseite als Seite zum
Anordnen des Komponentenkörpers dient; wobei ein Verschluß
bauglied aus einem elastischen Material angeordnet ist, um
die Öffnung des Schlitzes an der zweiten Hauptflächenseite
der Schlitzplatte zu verschließen; und wobei ein Druckbau
glied zum Zusammendrücken des Verschlußbaugliedes vorgesehen
ist, um zu ermöglichen, daß das Verschlußbauglied eine ela
stische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlitzes
erfahren kann.
Daraufhin wird die Paste in den Schlitz gefüllt, wobei der
Komponentenkörper derart angeordnet wird, daß die Seitenflä
che des Komponentenkörpers auf die erste Hauptflächenseite
der Schlitzplatte gerichtet ist.
Anschließend wird ermöglicht, daß das Verschlußbauglied eine
elastische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlit
zes erfahren kann, indem das Verschlußbauglied mit dem
Druckbauglied zusammengedrückt wird, wodurch die Paste auf
den Teil der Seitenfläche des Komponentenkörpers aufgebracht
wird, während die Paste, die in den Schlitz gefüllt ist, zu
geführt wird, um auf die erste Hauptflächenseite anzuschwel
len.
Die Schlitzplatte weist vorzugsweise eine Mehrzahl von
Schlitzen auf. Der Komponentenkörper wird auf der ersten
Hauptflächenseite angeordnet, indem eine Mehrzahl der Kompo
nentenkörper angeordnet wird, um jeweils den mehreren
Schlitzen zugeordnet zu sein, wodurch die Paste auf eine
Position auf der Seitenfläche des Komponentenkörpers aufge
bracht werden kann. Andernfalls kann die Paste auf mehrere
Positionen auf der Seitenfläche des Komponentenkörpers auf
gebracht werden, indem einer der Komponentenkörper angeord
net wird, um über die mehreren Schlitzen zu liegen.
Bei dem Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente gemäß der vorliegenden Erfindung kann sich die erste
Hauptflächenseite der Schlitzplatte vorzugsweise in Kontakt
mit der Seitenfläche des Komponentenkörpers befinden, wenn
der Komponentenkörper auf der ersten Hauptfläche der
Sclhlitzplatte angeordnet ist.
Bei dem Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Kom
ponente gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Paste in
dem Schlitz derart auf den Komponentenkörper aufgebracht
werden, daß die Paste nicht nur auf einen Teil der Seiten
fläche des Komponentenkörpers aufgebracht wird, sondern sich
die Paste ferner von einem Teil der Seitenfläche des Kompo
nentenkörpers auf einen Teil der angrenzenden Seitenfläche
erstreckt.
Bei dem Verfahren zum Herstellen elektronischer Komponenten
gemäß der vorliegenden Erfindung weist der Schritt zum Fül
len der Paste in den Schlitz vorzugsweise einen Schritt zum
Zuführen der Paste von der ersten Hauptflächenseite der
Schlitzplatte in den Schlitz auf.
Bevorzugter kann das Verschlußbauglied eine elastische Ver
formung in Richtung der Innenseite des Schlitzes erfahren,
indem das Verschlußbauglied mit dem Druckbauglied vorher zu
sammengedrückt wird, woraufhin die elastische Verformung des
Verschlußbauglieds wieder zurückgestellt wird, indem der
Druck, der von dem Druckbauglied auf das Verschlußbauglied
ausgeübt wird, gelöst wird, nachdem die Paste aufgebracht
wurde, um den Schlitz auf der ersten Hauptflächenseite zu
bedecken, um dadurch die Paste in den Schlitz zu saugen.
Bevorzugter weist der Schritt zum Aufbringen der Paste, um
den Schlitz auf der ersten Hauptflächenseite zu bedecken,
den Schritt des Aufbringens der Paste, um sich auf die erste
Hauptfläche zu erstrecken, und ferner folgende Schritte auf:
Wegkratzen der überschüssigen Paste auf der ersten Hauptflä
che, gefolgt vom Drücken der Paste in den Schlitz, indem er
möglicht wird, daß eine Quetschvorrichtung nach dem Schritt
zum Ansaugen der Paste in den Schlitz auf die erste Haupt
fläche einwirkt.
Bei dem Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente gemäß der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise ei
ne leitfähige Paste als die Paste zum Bilden von Elektroden
auf einem Teil der Seitenflächen des Komponentenkörpers ver
wendet.
Die vorliegende Erfindung ist ferner auf eine Vorrichtung
zum Herstellen einer elektronischen Komponente gerichtet,
bei der eine Paste auf einen Teil der Seitenflächen eines
Komponentenkörpers mit einer vorbestimmten Breite aufge
bracht wird.
Die Vorrichtung weist eine Schlitzplatte auf, auf der
Schlitze, die mit der Paste gefüllt werden sollen und die
eine Breite entsprechend der Breite zum Aufbringen der Paste
aufweisen, vorgesehen sind, wobei die Schlitzplatte eine er
ste und zweite Hauptfläche in einer gegenüberliegenden Be
ziehung zueinander mit einem vorbestimmten Abstand voneinan
der aufweist, und wobei die erste Hauptflächenseite als eine
Seite zum Anordnen des Komponentenkörpers dient.
Die Vorrichtung ist ferner mit einem Verschlußbauglied aus
einem elastischen Material versehen, das angeordnet ist, um
die Öffnung des Schlitzes auf der zweiten Hauptflächenseite
der Schlitzplatte zu verschließen.
Die Vorrichtung weist ferner ein Druckbauglied zum Zusammen
drücken des Verschlußbauglieds auf, um zu ermöglichen, daß
das Verschlußbauglied eine elastische Verformung in Richtung
der Innenseite des Schlitzes erfährt, um die Paste in dem
Schlitz auf einen Teil der Seitenfläche des Komponentenkör
pers aufzubringen, während die in den Schlitz gefüllte Paste
zugeführt wird, um auf die erste Hauptflächenseite anzu
schwellen.
Vorzugsweise ist eine Mehrzahl der Schlitze auf der Schlitz
platte in der Vorrichtung zum Bilden einer elektronischen
Komponente gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen.
Beim Vorsehen einer Mehrzahl der Schlitze werden vorzugswei
se Freiräume in den Schlitzen definiert, so daß dieselben
zwischen den Komponentenkörpern, auf die die Paste in den
mehreren Schlitzen aufgebracht werden soll, nicht miteinan
der verbunden sind, wenn die mehreren Schlitze zum Aufbrin
gen der Paste auf den Komponentenkörper vorgesehen sind.
Bei der Vorrichtung zum Bilden einer elektronischen Kompo
nente gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Druckbauglied
vorzugsweise mit Vorsprüngen versehen, die an den Positionen
in einer gegenüberliegenden Beziehung zu den Schlitzen ange
ordnet sind. Jeder Vorsprung des Druckbauglieds kann vorge
sehen sein, um einem jeweiligen der Schlitze zugeordnet zu
sein, oder jeder Vorsprung desselben kann vorgesehen sein,
um den mehreren Schlitzen zugeordnet zu sein oder die meh
reren Schlitze zu bedecken, wenn eine Mehrzahl der Schlitze
auf der Schlitzplatte vorgesehen ist.
Bei der Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen Kom
ponente gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise
ein Hohlraum, der breiter als der Schlitz ist, um einen
Freiraum zu definieren, der mit dem Zwischenraum in dem
Schlitz verbunden ist, zumindest entweder auf der zweiten
Hauptflächenseite der Schlitzplatte oder der Schlitzplatten
seite des Verschlußbauglieds vorgesehen.
Wenn die Hohlräume wie oben beschrieben vorgesehen sind,
kann neben dem Vorsehen einer Mehrzahl der Schlitze auf der
Schlitzplatte ferner vorgesehen sein, daß jeder Hohlraum ei
nem jeweiligen der Schlitze zugeordnet ist, oder es kann
vorgesehen sein, daß jeder Hohlraum den mehreren Schlitzen
zugeordnet ist oder die mehreren Schlitze bedeckt.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die eine Vorderansicht
eines Teilquerschnitts der Grundstruktur zeigt, die
in einer Vorrichtung 31 zum Herstellen einer elek
tronischen Komponente vorgesehen ist;
Fig. 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Haupt
teils der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung 31 zum
Herstellen einer elektronischen Komponente;
Fig. 3A eine Querschnittansicht, die den ersten Schritt zum
Füllen der leitfähigen Paste 32 in den Schlitz 39
auf der Schlitzplatte 33 zeigt, die in der in Fig.
1 gezeigten Herstellungsvorrichtung 31 vorgesehen
ist;
Fig. 3B eine Querschnittsansicht, die den zweiten Schritt
zum Füllen der leitfähigen Paste 32 in den Schlitz
39 auf der Schlitzplatte 33 zeigt, die in der in
Fig. 1 gezeigten Herstellungsvorrichtung 31 vorge
sehen ist;
Fig. 3C eine Querschnittsansicht, die den dritten Schritt
zum Füllen der leitfähigen Paste 32 in den Schlitz
39 auf der Schlitzplatte 33 zeigt, die in der in
Fig. 1 gezeigten Herstellungsvorrichtung 31 vorge
sehen ist;
Fig. 3D eine Querschnittsansicht, die den vierten Schritt
zum Füllen der leitfähigen Paste 32 in den Schlitz
39 auf der Schlitzplatte 33 zeigt, die in der in
Fig. 1 gezeigten Herstellungsvorrichtung 31 vorge
sehen ist;
Fig. 4 eine Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die einen Querschnitt
eines Abschnitts zeigt, an dem ein Schlitz 39 der
Schlitzplatte 33 vorgesehen ist;
Fig. 5 eine Darstellung des dritten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die einen Querschnitt
eines Abschnittes zeigt, an dem ein Schlitz 39 der
Schlitzplatte 33 vorgesehen ist;
Fig. 6 eine Darstellung des vierten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die einen Querschnitt
eines Abschnitts zeigt, an dem ein Schlitz 39 der
Schlitzplatte 33 vorgesehen ist;
Fig. 7 eine Darstellung des fünften Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die einen Querschnitt
eines Abschnitts zeigt, an dem ein Vorsprung 40 des
Druckbauglieds 35 vorgesehen ist;
Fig. 8 eine Darstellung des sechsten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 2;
Fig. 9 eine Darstellung des siebten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die eine Querschnitts
ansicht ist, die die Beziehung zwischen dem Schlitz
39 der Schlitzplatte 33 und dem Druckbauglied 35
zeigt;
Fig. 10 eine Darstellung des achten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 9;
Fig. 11 eine Darstellung des neunten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die einen Querschnitt
zeigt, bei dem ein Hohlraum 44 bezüglich des
Schlitzes 39 der Schlitzplatte 33 vorgesehen ist;
Fig. 12 eine Darstellung des zehnten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 11;
Fig. 13 eine Darstellung des elften Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die ein Querschnitt
ist, der die Beziehung zwischen dem Hohlraum 44 und
dem Schlitz 39 zeigt;
Fig. 14 eine Darstellung des zwölften Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die ein Querschnitt
ist, der die Beziehung zwischen dem Schlitz 39 und
dem Komponentenkörper 2 zeigt;
Fig. 15 eine Darstellung des dreizehnten Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung entsprechend zu
Fig. 14;
Fig. 16 eine perspektivische Ansicht, die das Aussehen ei
ner elektronischen Komponente 1 gemäß der vorlie
genden Erfindung zeigt;
Fig. 17 eine Querschnittsansicht der herkömmlichen Vorrich
tung 17, die zum Bilden der Seitenflächenelektrode
9 oder 10 der in Fig. 16 gezeigten elektronischen
Komponente 1 verwendet wird; und
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht der herkömmlichen Vor
richtung 25, die zum Bilden der Seitenflächenelek
trode 9 oder 10 der in Fig. 16 gezeigten elektro
nischen Komponente 1 verwendet wird.
Die Fig. 1 bis 3 sind zur Darstellung des ersten Ausfüh
rungsbeispiels der vorliegenden Erfindung vorgesehen. Obwohl
eine Grundstruktur, die in einer Vorrichtung 31 zum Herstel
len einer elektronischen Komponente vorgesehen ist, in Fig.
1 dargestellt ist, wird die Vorrichtung 31 verwendet, um ei
ne leitfähige Paste 32 auf einen Komponentenkörper 2, wie er
in Fig. 16 gezeigt ist, aufzubringen, um eine Seitenflächen
elektrode 9 oder 10 mit einem angrenzenden Seitenverlänge
rungsteil 15 oder 16 zu bilden, so daß die Elektrode auf ei
nen Teil einer Seitenfläche 7 oder 8 des Komponentenkörpers
2 für eine Verwendung bei einer elektronischen Komponente 1
und von dem Teil der Seitenfläche 7 oder 8 auf einen Teil
der Seitenflächen 11 und 12, die an die Seitenfläche 7 oder
8 angrenzen, verlängert ist.
Die Herstellungsvorrichtung 31 weist eine Schlitzplatte 33,
ein Verschlußbauglied 34 und ein Druckbauglied 35 auf. Auf
einer Halteeinrichtung 36 werden eine Mehrzahl der Komponen
tenkörper 2 gehalten.
Die Schlitzplatte 33 weist eine erste und zweite Hauptfläche
37 und 38 in einer gegenüberliegenden Beziehung zueinander
mit einem vorbestimmten Abstand voneinander auf. Wie es in
Fig. 2 gezeigt ist, definiert die erste Hauptflächenseite
eine Seite zum Anordnen der Komponentenkörper 2. Die
Schlitzplatte 33 ist mit einer Mehrzahl von Schlitzen 39 zum
Einfüllen einer leitfähigen Paste 32 versehen, die eine
Breite aufweisen, die der Breite zum Aufbringen der leitfä
higen Paste 32 auf die Komponentenkörper 2 entspricht. Diese
Schlitzplatte 33 ist aus einem starren Material, wie z. B.
einem auf Eisen basierenden Metall, einschließlich Edel
stahl, oder aus einem Keramikmaterial hergestellt.
Das Verschlußbauglied 34 ist angeordnet, um die Öffnungen
der Schlitze 39 an der zweiten Hauptflächenseite 38 der
Schlitzplatte 33 zu verschließen. Das Verschlußbauglied 34
ist aus einem elastischen Material, wie z. B. Silikongummi,
mit einer Dicke von 5 mm oder weniger und vorzugsweise mit
einer Dicke von etwa 1 mm hergestellt. Das Verschlußbauglied
34 wird vorzugsweise hergestellt, indem dasselbe eng anlie
gend an der Schlitzplatte 33 mit der Schlitzplatte 33 ver
bunden oder mit derselben integriert wird. Das Verschlußbau
glied 33 kann aus einem Harzfilm und nicht aus dem Silikon
gummimaterial gebildet sein, oder es können beliebige Mate
rialien und Konfigurationen vorgesehen werden, damit das
Verschlußbauglied durch einen Druck, der von unten ausgeübt
wird, eine elastische Verformung erfahren kann, und damit
die elastische Verformung durch Lösen des Drucks wieder zu
rückgestellt werden kann.
Das Druckbauglied 35 dient zum Zusammendrücken des Ver
schlußbauglieds 34, um zu ermöglichen, daß das Verschluß
bauglied 34 in Richtung der Innenseite des Schlitzes 39 eine
elastische Verformung erfahren kann, um die leitfähige Paste
33 in dem Schlitz 39 auf den Komponentenkörper 2 aufzubrin
gen, während die leitfähige Paste 32 in den Schlitz 39 zuge
führt wird, so daß dieselbe auf die erste Hauptflächenseite
37 der Schlitzplatte 33 anschwillt. Das Druckbauglied 35 ist
vorgesehen, damit dasselbe unter Verwendung einer Antriebs
vorrichtung (nicht gezeigt) von unterhalb des Verschlußbau
glieds 34 in die Nähe der Schlitzplatte 33 und des Ver
schlußbauglieds 34 kommt. Das Druckbauglied 35 ist aus einem
starren Material, wie z. B. Metall oder Keramik, hergestellt.
An den Positionen auf der Seitenfläche des Druckbauglieds 35
sind in einer gegenüberliegenden Beziehung zu dem Schlitz 39
der Schlitzplatte 33 Vorsprünge 40 vorgesehen. Eine Mehrzahl
der Vorsprünge 40 ist entsprechend jedem der Schlitze 39
vorgesehen, wobei der Vorsprung 40 eine Breite aufweist, die
mit der Breite jedes Schlitzes 39 übereinstimmt oder schmä
ler als dieselbe ist.
Im folgenden wird hierin bezugnehmend auf die Fig. 1 und 2
das Verfahren zum Herstellen der elektronischen Komponente
und insbesondere das Verfahren zum Aufbringen der leitfähi
gen Paste 32 für die Seitenflächenelektrode 9 beschrieben.
Als erstes wird eine Herstellungsvorrichtung 31, die mit der
Schlitzplatte 33, dem Verschlußbauglied 34 und dem Druckbau
glied 35 versehen ist, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, vorbe
reitet.
Daraufhin wird die leitfähige Paste 32 in jeden Schlitz 39
der Schlitzplatte 33 gefüllt. Die leitfähige Paste 32 wird
vorzugsweise von oberhalb der Schlitzplatte 33 in jede
Sclhlitzplatte 39 zugeführt, um die leitfähige Paste 32 in
den Schlitz 39 zu füllen, wobei die Details dieses Prozesses
hierin im folgenden bezugnehmend auf Fig. 3 beschrieben wer
den.
Anschließend wird eine Mehrzahl der Komponentenkörper, die
mit einer Halteeinrichtung 36 gehalten werden, an der ersten
Hauptflächenseite 37 der Schlitzplatte 33 angeordnet. Eine
Seitenfläche 7 des Komponentenkörpers 2 ist in Richtung der
ersten Hauptflächenseite 37 gerichtet, so daß die Seitenflä
che 7 vorzugsweise in Kontakt mit der ersten Hauptflächen
seite 37 kommt. Jeder Schlitz 39 weist üblicherweise eine
relativ rechtwinklige ebene Form auf, wobei mehrere Kompo
nentenkörper 2 mit jeweils einem vorbestimmten Abstand von
einander entlang einer Seitenrichtung der Schlitze 39 ange
ordnet sind. Diese Komponentenkörper 2 werden dem folgenden
Prozeß gleichzeitig ausgesetzt.
Das Verschlußbauglied 34 wird daraufhin mit dem Druckbau
glied 35 zusammengedrückt, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, wo
durch das Druckbauglied 35, d. h. insbesondere dessen Vor
sprünge 40, ermöglichen, daß das Verschlußbauglied 34 eine
elastische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlit
zes 39 erfährt. Folglich schwillt die leitfähige Paste 32,
die in den Schlitz 39 gefüllt ist, an und dieselbe wird auf
die erste Hauptflächenseite 37 der Schlitzplatte 33 zuge
führt, wodurch die leitfähige Paste 32 in dem Schlitz 39 auf
einen Teil der Seitenfläche 7 des Komponentenkörpers 2 auf
gebracht wird. Die leitfähige Paste 32 wird nicht nur auf
die Seitenfläche 7 aufgebracht, sondern erstreckt sich auch
von der Seitenfläche 7 auf einen Teil der angrenzenden Sei
tenflächen 11 und 12.
Nach dem Aufbringen der leitfähigen Paste 32 auf eine Sei
tenfläche 7 des Komponentenkörpers 2 wird auch die andere
Seitenfläche 8 des Komponentenkörpers 2 dem gleichen Prozeß
wie oben beschrieben unterzogen.
Die leitfähige Paste 32, die auf den Komponentenkörper 2
aufgebracht wurde, wird daraufhin gebacken, wobei die
Seitenflächenelektroden 9 und 10 gebildet werden, wie sie in
Fig. 16 gezeigt sind.
Obwohl die leitfähige Paste 32 von der ersten Hauptflächen
seite 37 der Schlitzplatte 33 in den Schlitz 39 zugeführt
wird, wenn der Schlitz 39 mit der leitfähigen Paste 32 ge
füllt wird, wird die leitfähige Paste 32 vorzugsweise mit
tels des im folgenden beschriebenen Verfahrens in den
Schlitz 39 gefüllt.
Im folgenden wird auf die Fig. 3A bis 3D Bezug genommen. Auf
das Verschlußbauglied 34 konnte vorher eine elastische Ver
formung in Richtung der Innenseite des Schlitzes 39 ausgeübt
werden, indem das Verschlußbauglied 34 mit dem Druckbauglied
35 zusammengedrückt wird, wie es in Fig. 3A gezeigt ist.
Dieser zusammengedrückte Zustand entspricht dem Zustand,
wenn das Komponentenbauglied 2 von der Schlitzplatte 33 ent
fernt wird, während die Position des Druckbauglieds 35 nach
Abschluß des Aufbringens der leitfähigen Paste 32 auf den
Komponentenkörper 2 unverändert beibehalten wird.
Die leitfähige Paste 32 wird dann während des nächsten
Schrittes aufgebracht, wie es in Fig. 3B gezeigt ist, so daß
die leitfähige Paste den Schlitz 39 auf der ersten Hauptflä
chenseite 37 der Schlitzplatte 33 bedeckt. Beispielsweise
wird eine Quetschvorrichtung 41 verwendet, um die leitfähige
Paste 32 aufzubringen, wobei die leitfähige Paste 32 auf die
erste Hauptfläche 37 aufgebracht wird, um mit einer vorbe
stimmten Dicke verteilt zu werden, indem ermöglicht wird,
daß sich die Quetschvorrichtung entlang der Richtung eines
Pfeils 42 bewegt.
Wie es in Fig. 3C gezeigt ist, wird anschließend der Druck,
der von dem Druckbauglied 35 auf das Verschlußbauglied 34
ausgeübt wird, gelöst, wodurch die elastische Verformung des
Verschlußbauglieds 34 zurückgestellt wird. Die leitfähige
Paste 32 wird als Reaktion auf die Rückstellung der Verfor
mung des Kunststoffmaterials in den Schlitz 39 gesaugt.
Wie es in Fig. 3D gezeigt ist, wird daraufhin die überschüs
sige leitfähige Paste abgekratzt, indem ermöglicht wird, daß
sich die Quetschvorrichtung 41 beispielsweise entlang der
Richtung eines Pfeils 43 auf der ersten Hauptfläche 37 be
wegt. Die Quetschvorrichtung 41 dient ferner dazu, die leit
fähige Paste 32 in den Schlitz 39 zu drücken.
Obwohl die leitfähige Paste 32 durch das oben beschriebene
Verfahren in den Schlitz 39 eingefüllt oder nachgefüllt
wird, werden der Einfüll- oder Nachfüllschritt und der Auf
bringungsschritt abwechselnd wiederholt, wenn die leitfähige
Paste 32 wiederholt auf den Komponentenkörper 2 aufgebracht
wird, wie es bisher beschrieben wurde.
Fig. 4 bis 15 sind vorgesehen, um verschiedene Ausführungs
beispiele der vorliegenden Erfindung zu beschreiben. In den
Fig. 4 bis 15 werden die gleichen Bezugszeichen für die Ele
mente vergeben, die in den Fig. 1 bis 3 gezeigt sind, wobei
entsprechende Erklärungen nicht wiederholt werden.
Fig. 4 ist eine Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die den Abschnitt zeigt, an dem
der Schlitz 39 in der Schlitzplatte 33 vorgesehen ist. Wie
es in Fig. 4 gezeigt ist, kann der Schlitz 39 mit einer Ver
jüngung versehen sein, die an der zweiten Hauptflächenseite
38 der Schlitzplatte 33 ausgedehnt ist.
Fig. 5 ist eine Darstellung des dritten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die den Abschnitt zeigt, an dem
der Schlitz 39 in der Schlitzplatte 33 vorgesehen ist. Wie
es in Fig. 5 gezeigt ist, kann die Schlitzplatte 33 durch
Laminieren einer Mehrzahl von Platten aufgebaut werden.
Fig. 6 ist eine Darstellung des dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, die den Abschnitt zeigt, an dem
der Schlitz 39 in der Schlitzplatte 33 vorgesehen ist. Wie
es in Fig. 6 gezeigt ist, wird die Schlitzplatte 33 durch
Stapeln einer Mehrzahl von Platten aufgebaut, wobei der
Schlitz 39 im wesentlichen eine verjüngte Konfiguration de
finieren kann, indem ermöglicht wird, daß sich die Breite
des Schlitzes in jeder dieser mehreren Platten in der Rei
henfolge des Stapelns ändert.
Fig. 7 ist eine Darstellung des fünften Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die den Abschnitt zeigt, an dem
ein Vorsprung 60 auf dem Druckbauglied 35 vorgesehen ist.
Wie es in Fig. 7 gezeigt ist, ist der Querschnitt des Vor
sprungs 40 nicht rechteckig, wie es in Fig. 2 gezeigt ist,
sondern kann gebildet sein, um eine runde Form anzunehmen.
Fig. 8 ist eine Darstellung des sechsten Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 2.
Wie es in Fig. 8 gezeigt ist, kann der auf dem Druckbauglied
35 gebildete Vorsprung 40 eine Breite aufweisen, die breiter
als der Schlitz 39 ist.
Fig. 9 ist eine Darstellung des siebten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, die einen Teil von Fig. 1 zeigt,
obwohl die Figur im Vergleich zu Fig. 1 vergrößert ist. Ob
wohl der Vorsprung 40 vorgesehen ist, um einem jeweiligen
Schlitz 39 in Fig. 2 oder 8 zugeordnet zu sein, kann der
Vorsprung 40 vorgesehen sein, um mehreren Schlitzen 39 zuge
ordnet zu sein oder mehrere Schlitze 39 zu bedecken, wie es
in Fig. 9 gezeigt ist.
Fig. 10 ist eine Darstellung des achten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 9. Wie es in
Fig. 10 gezeigt ist, sind keine Vorsprünge auf dem Druckbau
glied 35 vorgesehen, wobei jedoch das Verschlußbauglied mit
der gesamten Seitenfläche des Druckbauglieds 35 zusammenge
drückt werden kann.
Fig. 11 ist eine Darstellung des neunten Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung, die den Abschnitt zeigt,
der dem in Fig. 2 gezeigten Abschnitt entspricht. Wie es in
Fig. 11 gezeigt ist, kann ein Hohlraum 44 an der zweiten
Hauptflächenseite 38 der Schlitzplatte 33 vorgesehen sein,
wobei der Hohlraum 44 den Freiraum, der mit dem Freiraum in
dem Schlitz 39 verbunden ist, definiert und breiter als der
Schlitz 39 ist.
Fig. 12 ist eine Darstellung des zehnten Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 11.
Wie es in Fig. 12 gezeigt ist, kann der Hohlraum 44 in dem
Verschlußbauglied 33 auf einer Seite in Richtung der
Schlitzplatte 33 vorgesehen sein.
Obwohl der Vorsprung 40, der auf dem Druckbauglied 35 vorge
sehen ist, vorzugsweise eine Breite aufweist, die schmäler
als die Breite des Hohlraums 44 bei dem in Fig. 11 und 12
gezeigten Ausführungsbeispiel ist, kann der Hohlraum eine
Breite aufweisen, die die Breite des Hohlraums übersteigt,
wobei der Vorsprung andernfalls auch vorgesehen sein kann,
um über die mehreren Schlitzen angeordnet zu sein.
Der Hohlraum 44 kann sowohl auf der Schlitzplatte 33 als
auch dem Verschlußbauglied 34 vorgesehen sein, obwohl diese
Darstellung weggelassen wurde.
Fig. 13 ist eine Darstellung des elften Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 11, bei der
ein breiterer Bereich gezeigt ist, indem Fig. 11 maßstabsge
treu verkleinert wurde. Obwohl jeder Hohlraum 44 vorgesehen
ist, um einem jeweiligen der Schlitze 39 in Fig. 11 und 12
zugeordnet zu sein, kann der Hohlraum 44 auch vorgesehen
sein, um mehreren Schlitzen 39 zugeordnet zu sein oder meh
rere Schlitze 39 zu bedecken. Die Breite des Vorsprungs 40,
der auf dem Druckbauglied 35 vorgesehen ist, kann entspre
chend der Breite des Hohlraums 44 verbreitert werden.
Fig. 14 ist eine Darstellung des zwölften Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung, die das Verschlußbauglied
34 und den Komponentenkörper 2 zeigt. Dieses Ausführungsbei
spiel wird angewendet, wenn Seitenelektroden mit jeweiligen
vorbestimmten Breiten an mehreren Positionen auf der Seiten
fläche 7 des Komponentenkörpers 2 gebildet sein, wobei ein
Komponentenkörper 2 angeordnet ist, um über mehreren Schlit
zen 39 zu liegen.
Fig. 15 ist eine Darstellung des dreizehnten Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung entsprechend zu Fig. 14.
Wie es in Fig. 15 gezeigt ist, ist der Hohlraum 44 entspre
chend einem Komponentenkörper 2 vorgesehen, wobei jedoch
mehrere Schlitze 39 dem Komponentenkörper zugeordnet sein
können. Ein Hohlraum 44 ist in eine Mehrzahl von Schlitzen
39 unterteilt, wobei die Mehrzahl von Schlitzen an einem
Komponentenkörper 2 angeordnet ist, um eine Mehrzahl von
Elektroden desselben zu liefern.
Die vorliegende Erfindung ist nicht notwendigerweise auf die
Ausführungsbeispiele, die bis hierin bezugnehmend auf die
Darstellungen der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden,
begrenzt, sondern vielmehr sind verschiedene weitere Ausfüh
rungsbeispiele innerhalb des Schutzbereiches der vorliegen
den Erfindung möglich.
Beispielsweise können beliebige Formen des Komponentenkör
pers zum Bilden der Seitenflächenelektroden oder ein belie
biger Bereich zum Bilden der Seitenflächenelektroden auf dem
Komponentenkörper gewählt werden. Da die Anzahl der Positio
nen, an denen die Seitenflächenelektroden gebildet werden,
nicht beschränkt ist, ist die Anzahl von Schlitzen, die auf
der Schlitzplatte vorgesehen wird, auch nicht begrenzt. Die
leitfähige Paste kann unter Verwendung eines Schlitzes auf
mehrere Positionen auf den Seitenflächen des Komponenten
körpers aufgebracht werden, während die relative Position
zwischen der Schlitzplatte und dem Komponentenkörper geän
dert wird.
Die vorliegende Erfindung ist ferner auf elektronische Kom
ponenten anwendbar, bei denen die Endflächenelektroden 5
und/oder 6, wie sie in Fig. 16 gezeigt sind, nicht gebildet
sind.
Die leitfähige Paste 32 ist von der Unterseite zu der Ober
seite aufgebracht worden, während die Seitenfläche 7, auf
die die leitfähige Paste aufgebracht werden soll, nach unten
gerichtet ist. Das Aufbringungsverfahren ist jedoch nicht
darauf begrenzt, wobei unter Berücksichtigung der Eigen
schaften der leitfähigen Paste, wie z. B. der Viskosität, be
liebige Richtungen, wie z. B. eine vertikale, laterale
und/oder diagonale Richtung, gewählt werden können.
Während bei den dargestellten Ausführungsbeispielen die Sei
tenfläche 7 des Komponentenkörpers 2 die erste Hauptfläche
37 der Schlitzplatte 33 berühren konnte, kann auch ein klei
ner Freiraum zwischen denselben vorgesehen sein.
Obwohl die leitfähige Paste als die Paste bei den Ausfüh
rungsbeispielen gemäß der vorliegenden Erfindung ausgewählt
worden ist, die auf den Komponentenkörper aufgebracht werden
soll, kann die vorliegende Erfindung angewendet werden, um
andere Pasten, wie z. B. eine resistive Paste, eine adhäsive
Paste oder eine Isolationspaste, aufzubringen.
Gemäß der bisher beschriebenen, vorliegenden Erfindung wird
eine Schlitzplatte, auf der Schlitze vorgesehen sind, die
mit einer Paste gefüllt werden sollen und eine Breite ent
sprechend der Pastenaufbringungsbreite aufweisen, beim Auf
bringen der Paste auf einen Teil der Seitenfläche des Kompo
nentenkörpers mit einer vorbestimmten Breite verwendet. Ein
Verschlußbauglied kann eine elastische Verformung erfahren,
indem das Verschlußbauglied aus einem elastischen Material
zusammengedrückt wird, das angeordnet ist, um eine Öffnung
des Schlitzes an der zweiten Hauptflächenseite der Schlitz
platte zu verschließen, wobei ein Druckbauglied in Richtung
der Innenseite des Schlitzes vorgesehen ist, wodurch die in
den Schlitz gefüllte Paste zugeführt wird, um auf die erste
Hauptflächenseite der Schlitzplatte anzuschwellen. Da die
zugeführte Paste auf die Seitenfläche des Komponentenkörpers
zugeführt wird, wird die Menge der Paste, die auf die erste
Hauptflächenseite der Schlitzplatte zugeführt wird, durch
den Komprimierungsgrad des Verschlußbauglieds mit dem Druck
bauglied oder durch den Grad der elastischen Verformung des
Verschlußbauglieds, die in Richtung der Innenseite des
Schlitzes gerichtet ist, bestimmt. Folglich kann der Un
gleichmäßigkeitsgrad der Menge der Paste, die auf den Kompo
nentenkörper aufgebracht wird, verringert werden.
Die oben beschriebenen Merkmale ermöglichen, daß der Auf
bringungsbereich der Paste auf der Fläche, die an die Sei
tenflächen angrenzt, ohne weiteres beim Aufbringen auf den
Komponentenkörper gesteuert werden kann, wenn sich die Paste
in dem Schlitz befindet, wenn die Paste nicht nur auf einen
Teil der Seitenflächen des Komponentenkörpers aufgebracht
wird, sondern sich auch von einem Teil der Fläche auf einen
Teil der Fläche, die an die Seitenflächen angrenzt, er
streckt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Schlitz aus einem
starren Material, wie z. B. Metall, zusammengesetzt sein.
Demgemäß wird die Schlitzplatte niemals beeinträchtigt, wenn
der Schlitz verwendet wird, um eine leitfähige Paste, die
ein organisches Lösungsmittel enthält, aufzubringen, wodurch
es ermöglicht wird, sowohl die Lebensdauer des Schlitzes zu
verlängern als auch die Positionsgenauigkeit des Schlitzes
beizubehalten.
Das Vorsehen einer Mehrzahl von Schlitzen in der Schlitz
platte ermöglicht, daß die Paste gleichzeitig auf mehrere
Komponentenkörper aufgebracht werden kann, oder daß die Pa
ste gleichzeitig auf mehrere Positionen auf den Seitenflä
chen der Komponentenkörper aufgebracht werden kann, wodurch
der Wirkungsgrad des Pastenaufbringungsprozesses verbessert
wird.
Der Freiraum, der den Schlitz definiert, ist vorgesehen, da
mit zwischen den Komponentenkörpern, auf die die Paste auf
gebracht werden soll, keine Verbindung miteinander vorhanden
ist, d. h. mit anderen Worten, jeder Schlitz oder Satz von
Schlitzen entspricht jedem Komponentenkörper, wenn eine
Mehrzahl der Schlitze zum Aufbringen der Paste auf eine
Mehrzahl der elektronischen Komponenten in der Vorrichtung
zum Herstellen einer elektronischen Komponente, wie sie oben
beschrieben ist, vorgesehen ist. Folglich schwankt die Pa
stenmenge, die auf jeden Komponentenkörper aufgebracht wird,
selbst dann nicht, wenn einige der Komponentenkörper unbeab
sichtigt auf spezifizierten Schlitzen fehlen, wodurch eine
Ungleichmäßigkeit der Menge der aufgebrachten Paste be
trächtlich beseitigt wird.
Wenn bei dem Verfahren zum Herstellen einer elektronischen
Komponenten gemäß der vorliegenden Erfindung der Komponen
tenkörper auf der ersten Hauptflächenseite der Schlitzplatte
angeordnet ist, kann die Aufbringungsmenge der Paste auf dem
Komponentenkörper gesteuert werden, indem ein Freiraum zwi
schen der ersten Hauptflächenseite und dem Komponentenkörper
gebildet wird, um diesen Freiraum zu steuern. Die Paste kann
jedoch mit einer guten Wiederholbarkeit aufgebracht werden,
während der Aufbringungsbereich günstigerweise durch die
Schlitzbreite definiert wird, indem ermöglicht wird, daß der
Komponentenkörper die erste Hauptflächenseite berührt, wo
durch ermöglicht wird, daß die Paste ohne Verschmieren und
mit einer gleichmäßigen Breite sicher mit hochwertigen
Strukturen aufgebracht wird.
Da es nicht erforderlich ist, die Schlitzbreite schmäler als
den Pastenaufbringungsbereich vorzusehen, um den Letzteren
zu verschmälern, kann die Aufbringungsbreite ohne weiteres
die Anforderungen des Verfeinerns der Elektroden oder des
Verschmälerns der Abstände zwischen den Elektroden erfüllen,
wenn die Elektroden durch Aufbringen der leitfähigen Paste
gebildet werden. Durch das Beseitigen des Bedarfs nach einem
weiteren Verschmälern der Schlitzbreite, wie oben beschrie
ben, kann verhindert werden, daß die Paste den Schlitz
blockiert, wodurch ermöglicht wird, daß der Pastenaufbrin
gungsprozeß mit fortlaufender Zeit stabil durchgeführt wer
den kann.
Wenn bei der Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen
Komponente gemäß der vorliegenden Erfindung auf dem Druck
bauglied Vorsprünge vorgesehen werden, kann das Verschluß
bauglied aus einem elastischen Material einfach und sicher
eine elastische Verformung an den gewünschten Positionen er
fahren, um die Zuführung der Paste zu stabilisieren.
Wenn bei der Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen
Komponente gemäß der vorliegenden Erfindung ein Hohlraum mit
einer größeren Breite als die Breite des Schlitzes vorgese
hen ist, kann die Pastenmenge, die maximal durch den Schlitz
zu der ersten Hauptflächenseite zugeführt werden kann, er
höht werden, wobei außerdem ermöglicht wird, daß das Ver
schlußbauglied aus einem elastischen Material einfacher ei
ner elastischen Verformung unterzogen werden kann, wodurch
die Zuführung der Paste stabilisiert wird.
Jegliche Pasten, die relativ niedrige Viskositäten bis zu
relativ hohe Viskositäten aufweisen können, können mit einem
guten Ansprechverhalten zu der ersten Hauptflächenseite zu
geführt werden, wenn das Verschlußbauglied durch das Druck
bauglied eine elastische Verformung erfährt, da es nicht er
forderlich ist, daß die Kapazität des Hohlraums derart groß
ist, um die oben beschriebene Wirkung zu erhalten. Das Be
seitigen des Bedarfs nach einer Erhöhung der Kapazität des
Hohlraums ermöglicht, daß überschüssige Freiräume beim Rei
nigen reduziert werden, wodurch die Reinigungsarbeit verein
facht wird.
Der Pastenladevorgang erweist sich als wirksam, wenn die Pa
ste von der ersten Hauptflächenseite der Schlitzplatte in
den Schlitz zum Füllen des Schlitzes mit der Paste zugeführt
wird, da es nicht erforderlich ist, die integrierte Struktur
zwischen der Schlitzplatte und dem Verschlußbauglied zu zer
legen.
Es ist vorteilhaft, die Paste während des Anfangsstadiums
des Aufbringens der Paste von der zweiten Hauptflächenseite
vorher in den Hohlraum zu laden, insbesondere wenn der Hohl
raum vorgesehen ist.
Die Paste kann sicherer in den Schlitz gefüllt werden, indem
folgende Schritte durchgeführt werden: vorher Ermöglichen,
daß das Verschlußbauglied eine elastische Verformung in
Richtung der Innenseite des Schlitzes erfährt, indem das
Verschlußbauglied mit dem Druckbauglied zusammengedrückt
wird, zum Zuführen der Paste von der ersten Hauptflächensei
te, wie oben beschrieben; Aufbringen der Paste auf die erste
Hauptflächenseite, um den Schlitz zu bedecken; Ermöglichen,
daß die elastische Verformung des Verschlußbaugliedes zu
rückgestellt wird, indem der Druck gelöst wird, der von dem
Druckbauglied auf das Verschlußbauglied ausgeübt wird; und
Saugen der Paste in den Schlitz.
Die Paste kann sicherer in den Schlitz gefüllt werden, wobei
außerdem der Pastenladevorgang wirksamer gemacht werden
kann, indem folgende Schritte durchgeführt werden: Aufbrin
gen der Paste, damit sich dieselbe bis zu der ersten Haupt
flächenseite erstreckt, wenn die Paste auf die erste Haupt
flächenseite aufgebracht wird, um den Schlitz zu bedecken;
Saucen der Paste in den Schlitz; Ermöglichen, daß sich die
Quetschvorrichtung auf der ersten Hauptflächenseite bewegt,
um die Paste auf der ersten Hauptflächenseite abzukratzen;
und gleichzeitiges Drücken der Paste in den Schlitz.
Claims (20)
1. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente (1) mit den Schritten des Vorbereitens eines Kom
ponentenkörpers (2) und des Aufbringens einer Paste
(32) auf einen Teil von Seitenflächen des Komponenten
körpers (2) mit einer vorbestimmten Breite, wobei das
Verfahren folgende Schritte aufweist:
Vorbereiten einer Schlitzplatte (33), auf der Schlitze (39) mit einer Breite entsprechend der Breite zum Auf bringen der Paste (32) vorgesehen sind, wobei die Schlitzplatte (32) eine erste und eine zweite Hauptflä che (37, 38) in einer gegenüberliegenden Beziehung zu einander mit einem vorbestimmten Abstand voneinander aufweist, und wobei die erste Hauptflächenseite (37) als eine Seite zum Anordnen des Komponentenkörpers (2) dient;
wobei ein Verschlußbauglied aus einem elastischen Mate rial angeordnet wird, um die Öffnung des Schlitzes (39) an der zweiten Hauptflächenseite (38) der Schlitzplatte (39) zu verschließen; und
wobei ein Druckbauglied (35) zum Zusammendrücken des Verschlußbauglieds (34) vorgesehen wird, um zu ermögli chen, daß das Verschlußbauglied (34) eine elastische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlitzes (39) erfährt;
Füllen der Paste (32) in den Schlitz (39);
Anordnen des Komponentenkörpers (2), derart, daß die Seitenfläche desselben in Richtung der ersten Hauptflä chenseite (37) der Schlitzplatte (33) gerichtet ist; und
Ermöglichen, daß das Verschlußbauglied (34) eine ela stische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlitzes (39) erfährt, indem das Verschlußbauglied (34) mit dem Druckbauglied (35) zusammengedrückt wird, wodurch die Paste (32) in dem Schlitz (39) auf einen Teil der Seitenfläche des Komponentenkörpers (2) aufge bracht wird, während die in den Schlitz (39) gefüllte Paste (32) zugeführt wird, um auf die erste Hauptflä chenseite (37) anzuschwellen.
Vorbereiten einer Schlitzplatte (33), auf der Schlitze (39) mit einer Breite entsprechend der Breite zum Auf bringen der Paste (32) vorgesehen sind, wobei die Schlitzplatte (32) eine erste und eine zweite Hauptflä che (37, 38) in einer gegenüberliegenden Beziehung zu einander mit einem vorbestimmten Abstand voneinander aufweist, und wobei die erste Hauptflächenseite (37) als eine Seite zum Anordnen des Komponentenkörpers (2) dient;
wobei ein Verschlußbauglied aus einem elastischen Mate rial angeordnet wird, um die Öffnung des Schlitzes (39) an der zweiten Hauptflächenseite (38) der Schlitzplatte (39) zu verschließen; und
wobei ein Druckbauglied (35) zum Zusammendrücken des Verschlußbauglieds (34) vorgesehen wird, um zu ermögli chen, daß das Verschlußbauglied (34) eine elastische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlitzes (39) erfährt;
Füllen der Paste (32) in den Schlitz (39);
Anordnen des Komponentenkörpers (2), derart, daß die Seitenfläche desselben in Richtung der ersten Hauptflä chenseite (37) der Schlitzplatte (33) gerichtet ist; und
Ermöglichen, daß das Verschlußbauglied (34) eine ela stische Verformung in Richtung der Innenseite des Schlitzes (39) erfährt, indem das Verschlußbauglied (34) mit dem Druckbauglied (35) zusammengedrückt wird, wodurch die Paste (32) in dem Schlitz (39) auf einen Teil der Seitenfläche des Komponentenkörpers (2) aufge bracht wird, während die in den Schlitz (39) gefüllte Paste (32) zugeführt wird, um auf die erste Hauptflä chenseite (37) anzuschwellen.
2. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Komponen
te (1) gemäß Anspruch 1, bei dem die Schlitzplatte (33)
eine Mehrzahl der Schlitze (39) aufweist.
3. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Komponen
te (1) gemäß Anspruch 2, bei dem der Schritt zum Anord
nen des Komponentenkörpers (2) auf der ersten Hauptflä
chenseite (37) den Schritt des Anordnens jedes einer
Mehrzahl der Komponentenkörper (2), um einem jeweiligen
der mehreren Schlitze (39) zugeordnet zu sein, auf
weist.
4. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Komponen
te (1) gemäß Anspruch 2, bei dem der Schritt zum Anord
nen des Komponentenkörpers (2) auf der ersten Hauptflä
chenseite (37) den Schritt des Anordnens eines der Kom
ponentenkörper (2), um über die mehreren Schlitzen (39)
zu liegen, aufweist.
5. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Komponen
te (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der
Schritt zum Anordnen des Komponentenkörpers (2) auf der
ersten Hauptflächenseite (37) einen Schritt des Ermög
lichens, daß sich eine Seitenfläche des Komponentenkör
pers (2) in Kontakt mit der ersten Hauptfläche (37) be
findet, aufweist.
6. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Komponen
te (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der
Schritt zum Aufbringen einer Paste (32) in dem Schlitz
(39) einen Schritt zu einem solchen Aufbringen der Pa
ste (32) in dem Schlitz (39) aufweist, daß nicht nur
die Paste (32) auf einen Teil der Seitenfläche des Kom
ponentenkörpers (2) aufgebracht wird, sondern sich die
Paste (32) auch von einem Teil der Seitenfläche des
Komponentenkörpers (2) auf einen Teil der angrenzenden
Flächen erstreckt.
7. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem
der Schritt zum Füllen der Paste (32) in den Schlitz
(39) einen Schritt zum Zuführen der Paste (32) von der
ersten Hauptflächenseite (37) in den Schlitz (39) auf
weist.
8. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente gemäß Anspruch 7, bei dem der Schritt zum Füllen
der Paste (32) in den Schlitz (39) folgende Schritte
aufweist: im voraus Ermöglichen, daß das Verschlußbau
glied (34) eine elastische Verformung in Richtung der
Innenseite des Schlitzes (39) erfährt, indem das Ver
schlußbauglied (34) mit dem Druckbauglied (35) zusam
mengedrückt wird; Zurückstellen der elastischen Verfor
mung des Verschlußbaugliedes (34), indem der Druck, der
von dem Druckbauglied (35) auf das Verschlußbauglied
(34) ausgeübt wird, gelöst wird, nach dem Aufbringen
der Paste, um den Schlitz (39) auf der ersten Hauptflä
chenseite (37) zu bedecken; und Saugen der Paste (32)
in den Schlitz (39).
9. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Komponen
te (1) gemäß Anspruch 8, bei dem der Schritt zum Auf
bringen der Paste (32), um den Schlitz (39) auf der er
sten Hauptflächenseite (37) zu bedecken, den Schritt
des Aufbringens der Paste (32), um sich auf die erste
Hauptfläche (37) zu erstrecken, aufweist, und ferner
den Schritt des Abkratzens der überschüssigen Paste
(32) auf der ersten Hauptflächenseite (37) gefolgt von
dem Schritt des Drückens der Paste (32) in den Schlitz
(39), indem ermöglicht wird, daß eine Quetschvorrich
tung (41) nach dem Schritt zum Saugen der Paste (32) in
den Schlitz (39) auf die erste Hauptfläche (37) ein
wirkt, aufweist.
10. Verfahren zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem
die Paste (39) eine leitfähige Paste zum Bilden von
Elektroden auf einem Teil der Seitenflächen des Kompo
nentenkörpers (2) ist.
11. Vorrichtung zum Herstellen einer elektronischen Kompo
nente (1), auf die eine Paste (32) auf einen Teil der
Seitenflächen eines Komponentenkörpers (2) mit einer
vorbestimmten Breite aufgebracht wird, mit folgenden
Merkmalen:
einer Schlitzplatte (33), auf der Schlitze (39), die mit der Paste (39) gefüllt werden sollen und die eine Breite entsprechend der Breite zum Aufbringen der Paste aufweisen, vorgesehen sind, wobei die Schlitzplatte (33) eine erste und eine zweite Hauptfläche (37, 38) in einer gegenüberliegenden Beziehung zueinander mit einem vorbestimmten Abstand voneinander aufweist, und wobei die erste Hauptflächenseite (37) als eine Seite zum An ordnen des Komponentenkörpers (2) dient;
einem Verschlußbauglied (34) aus einem elastischen Ma terial, das angeordnet ist, um die Öffnung der Schlitze (39) auf der zweiten Hauptfläche (38) der Schlitzplatte (33) zu verschließen; und
einem Druckbauglied (35) zum Zusammendrücken des Ver schlußbauglieds (34), um zu ermöglichen, daß das Ver schlußbauglied (34) eine elastische Verformung in Rich tung der Innenseite des Schlitzes (39) erfährt, um die Paste (32) in dem Schlitz (39) auf den Teil der Seiten fläche des Komponentenkörpers (2) aufzubringen, während die Paste (32), die in den Schlitz (39) gefüllt ist, zugeführt wird, um auf die erste Hauptflächenseite (37) anzuschwellen.
einer Schlitzplatte (33), auf der Schlitze (39), die mit der Paste (39) gefüllt werden sollen und die eine Breite entsprechend der Breite zum Aufbringen der Paste aufweisen, vorgesehen sind, wobei die Schlitzplatte (33) eine erste und eine zweite Hauptfläche (37, 38) in einer gegenüberliegenden Beziehung zueinander mit einem vorbestimmten Abstand voneinander aufweist, und wobei die erste Hauptflächenseite (37) als eine Seite zum An ordnen des Komponentenkörpers (2) dient;
einem Verschlußbauglied (34) aus einem elastischen Ma terial, das angeordnet ist, um die Öffnung der Schlitze (39) auf der zweiten Hauptfläche (38) der Schlitzplatte (33) zu verschließen; und
einem Druckbauglied (35) zum Zusammendrücken des Ver schlußbauglieds (34), um zu ermöglichen, daß das Ver schlußbauglied (34) eine elastische Verformung in Rich tung der Innenseite des Schlitzes (39) erfährt, um die Paste (32) in dem Schlitz (39) auf den Teil der Seiten fläche des Komponentenkörpers (2) aufzubringen, während die Paste (32), die in den Schlitz (39) gefüllt ist, zugeführt wird, um auf die erste Hauptflächenseite (37) anzuschwellen.
12. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (1) gemäß Anspruch 11, bei der eine Mehrzahl
der Schlitze (39) auf der Schlitzplatte (33) vorgesehen
ist.
13. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (1) gemäß Anspruch 12, bei der die mehreren
Schlitze (39) zum Aufbringen der Paste (32) auf die
mehreren Komponentenkörper (2) vorgesehen sind, und bei
der Freiräume in dem Schlitz (39) gebildet sind, so daß
dieselben nicht miteinander zwischen den Komponenten
körpern (2) kommunizieren, um die Paste (32) aufzubrin
gen.
14. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (1) gemäß Anspruch 11, bei der Vorsprünge
(40) auf dem Druckbauglied (35) an Positionen in einer
gegenüberliegenden Beziehung zu den Schlitzen (39) ge
bildet sind.
15. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (1) gemäß Anspruch 14, bei der eine Mehrzahl
der Schlitze (39) auf der Schlitzplatte (33) vorgesehen
ist, wobei die Vorsprünge (40) des Druckbauglieds (35)
vorgesehen sind, um einem jeweiligen Schlitz (39) zuge
ordnet zu sein.
16. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (1) gemäß Anspruch 14, bei der eine Mehrzahl
der Schlitze (39) auf der Schlitzplatte (33) vorgesehen
ist, wobei der Vorsprung (40) des Druckbauglieds (35)
vorgesehen ist, um den mehreren Schlitzen (39) zugeord
net zu sein.
17. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (2) gemäß Anspruch 11, bei der auf der zwei
ten Hauptflächenseite (38) der Schlitzplatte (33) ein
Hohlraum (44) vorgesehen ist, der einen Freiraum defi
niert, der mit dem Freiraum in dem Schlitz verbunden
ist und breiter als der Schlitz ist.
18. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (1) gemäß Anspruch 11 oder 17, bei der auf
der Schlitzplattenseite des Verschlußbauglieds (34) ein
Hohlraum (44) vorgesehen ist, der einen Freiraum defi
niert, der mit dem Freiraum in dem Schlitz verbunden
ist und breiter als der Schlitz (39) ist.
19. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (1) gemäß Anspruch 17 und 18, bei der eine
Mehrzahl der Schlitze (39) auf der Schlitzplatte (33)
vorgesehen ist, wobei die Hohlräume (44) vorgesehen
sind, um einem jeweiligen Schlitz (39) zugeordnet zu
sein.
20. Vorrichtung (31) zum Herstellen einer elektronischen
Komponente (2) gemäß Anspruch 17 oder 18, bei der eine
Mehrzahl der Schlitze (39) auf der Schlitzplatte (33)
vorgesehen ist, wobei der Hohlraum (44) vorgesehen ist,
um den mehreren Schlitzen (39) zugeordnet zu sein.
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