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DE10026777A1 - Fertigteil an Fenster- oder Türöffnungen - Google Patents

Fertigteil an Fenster- oder Türöffnungen

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DE10026777A1
DE10026777A1 DE10026777A DE10026777A DE10026777A1 DE 10026777 A1 DE10026777 A1 DE 10026777A1 DE 10026777 A DE10026777 A DE 10026777A DE 10026777 A DE10026777 A DE 10026777A DE 10026777 A1 DE10026777 A1 DE 10026777A1
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DE10026777A
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HM BETONFERTIGTEILWERK HANS MA
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HM BETONFERTIGTEILWERK HANS MA
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fertigteil an Fenster- oder Türöffnungen eines Gebäudes, insbesondere im Kellerbereich. An dem Gebäude ist eine Isolation vorgesehen. Das Fertigteil ist als Abdeckleiste ausgebildet und im wesentlichen rechtwinklig zur Hauswand angeordnet, um den Rand des Isolationsmaterials abzudecken.

Description

Die Erfindung betrifft ein Fertigteil an Fenster- oder Türöff­ nungen bzw. Laibungen eines Gebäudes, insbesondere im Keller­ bereich, wobei an der Gebäudeaußenwand eine Isolation vorgesehen ist.
Um Energie zu sparen und auch um entsprechenden Verordnungen, wie der Wärmedämmverordnung, zu genügen, muß insbesondere auch im Kellerbereich auch für eine ausreichende Wärmedämmung gesorgt werden. Aus diesem Grunde wird an der Außenseite der Kellerwand eine Isolierung, beispielsweise aus Styropor, Polyurethan oder ähnlichem Kunststoff, vorgesehen. Im Bereich des Kellerfensters ebenso wie der Kellertüre, von Rohrausgängen und dergleichen muß natürlich die Isolierung unterbrochen werden. Im Bereich des Öffnungsausschnittes eines Fensters im Keller oder einer anderen Öffnung ist nun die Isolierung nicht abgedeckt und deshalb ungeschützt. Deshalb können sich bei­ spielsweise Mäuse oder anderes Ungeziefer dort einnisten, oder die Isolierung wird durch Witterungseinflüsse verschmutzt oder zerstört.
Auch der Kellerlichtschacht, der auf der Außenseite des Keller­ fenstergewändes eingehängt wird, wobei entsprechende Hülsen und Abstandshalter vorgesehen sind, läßt die Isolierung unge­ schützt.
Die Erfindung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, einen Schutz für die Isolierung im Ausschnittsbereich von Gebäude­ öffnungen, insbesondere Kelleröffnungen vorzusehen.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einem Fertig­ teil aus wie oben beschrieben und schlägt vor, daß das Fertig­ teil als Abdeckleiste vorgesehen ist, die senkrecht zur Haus­ wand den Rand des Isolationsmaterials im Laibungsbereich ab­ deckt. Dadurch wird verhindert, daß Ungeziefer, Regenwasser oder Schmutz in die Isolierung eindringt und diese beschädigt. Gleichzeitig erhält die Isolierung ein ansprechendes Äußeres und läßt sich leichter reinigen.
Durch die Ausführung als Leiste läßt sich das Fertigteil viel­ seitig einsetzen und den verschiedenen Laibungsgrößen anpassen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgese­ hen, daß das Fertigteil mit einem Kellerfenster bzw. mit einem Lichtschacht zusammenwirkt, wobei der Lichtschacht an der Kellerwand befestigbar ist und/oder mindestens ein Teil des Ge­ wichtes des Lichtschachtes von dem Fertigteil aufgenommen wird.
Im Bereich der Kellerfenster ist auf der Außenseite in der Regel ein Lichtschacht angeordnet. Der Lichtschacht ist im Kellerfenstergewände bzw. der Kellerwand befestigbar. Hierzu sind entsprechende Mittel vorgesehen. In der Regel wird der Lichtschacht im oberen Bereich, also auch im Oberbereich des Kellerfensters, mit dem Kellerfenstergewände bzw. dem Mauerwerk verbunden. Zwischem dem Lichtschacht und dem festen Mauerwerk befindet sich die Isolierung. Da der Schwerpunkt des Licht­ schachtes nicht unterhalb des Aufhängungspunktes liegt, wirkt ein Drehmoment um den oberen Auflagepunkt gegen das Mauerkwerk, was bewirkt, daß die Isolierung durch den Lichtschacht einge­ drückt wird. Diese Kraft bzw. dieses Gewicht wird in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung von dem Fertigteil ebenfalls aufgenommen. Zum Aufhängen bzw. Befestigen des Licht­ schachtes, der beispielsweise als Betonfertigteil ausgeführt ist, dienen Hülsen aus Kunststoff oder Metall, die als Ab­ standshülsen wirken und auf die Befestigungsschrauben aufge­ schoben werden. Dadurch ergibt sich ein entsprechender Abstand zur Kellermauer. Bei der Erfindung sind nun diese Hülsen in die Abdeckleiste integriert. So wird erreicht, daß die Isolierung durch das Gewicht des Kellerlichtschachtes nicht zerdrückt wird.
Es hat sich als günstig erwiesen, wenn die Abdeckleiste als Endlosleiste ausgeführt ist. So kann die Abdeckleiste in ver­ schiedenen Rahmengrößen der Kellerfenster bzw. der anderen im Kellerbereich vorgesehenen Öffnungen Rechnung tragen, indem diese einfach entsprechend abgelängt wird. Durch eine gewisse Elastizität kann die Abdeckleiste noch besser den äußeren Gegebenheiten angepaßt werden, sie kann zum Beispiel Rundungen angeglichen werden. Dazu wird die Abdeckleiste bei­ spielsweise aus Kunststoffmaterial gefertigt. Es sind aller­ dings auch andere Materialien, wie Metall oder eine Sandwich­ bauweise mit einer Mittellage aus wärmedämmenden Material, möglich.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Ab­ deckleiste L-artig abgewinkelt. Durch zwei solche L-artig ab­ gewinkelte Abdeckleisten ist es möglich, eine rahmenartige Konstruktion zu erhalten, wodurch die Abdeckleiste sämtlichen bekannten Kellerfenstergrößen leicht durch Ablängen angepaßt werden kann. Bei Übermaßen müßten die L-artig abgewinkelten Leisten nur um eine Endlosleiste, die auf ein entsprechendes Maß zugeschnitten ist, ergänzt werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Abdeckleiste U-artig abgewinkelt ausgebildet. Eine solche U-artige Abwinklung läßt sich beispielsweise in Norm­ größen von Kellerfenstern herstellen und einfach verwenden. Durch die U-artige Ausgestaltung des Fertigteiles kann die Abdeckleiste in leichter Weise am Kellerfensterrahmen angebaut werden. Gerade wenn der zwischen dem Kellerlichtschacht und dem Kellerfenstergewände zu verdeckenden Spalt schlecht erreichbar ist, wird durch die U- oder auch die L-artige Ausgestaltung der Einbau stark erleichtert.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Abdeckleiste als viereckiger Rahmen ausgebildet. Dieser Rahmen wird beispielsweise entsprechend den gängigen Kellerfen­ ster- bzw. Kellertürengrößen gefertigt und läßt sich einfach in der Ausnehmung im Kellerfenster einsetzen.
Die Querschnittsform der Abdeckleiste läßt sich unabhängig von der Form der Leiste ebenfalls variieren. Dabei kommen bei­ spielsweise rechteckige, L-förmige, U-förmige oder streifen­ förmige Querschnitte in Betracht. Insbesondere durch eine L- Form, eventuell in Kombination mit einer Streifenform, lassen sich verschieden dicke Isolierungen optimal abdecken, wobei eigentlich zwei Profilquerschnitte notwendig sind. Zwischen zwei L-artig ausgebildeten Leisten, die zusammengestellt eine U-Form ergeben, werden einfach eine oder mehrere streifen- oder rechteckförmige Leisten angeordnet, um die notwendige Dicke der Isolierung zu erreichen. Die Dicke der streifenförmigen Leiste entspricht hierbei der Abstufung bei den gängig ver­ wendeten Isolierungsmaterialien, zum Beispiel 2 cm. Um die verschiedenen Profile einfach miteinander zu verbinden, sind entsprechende Mittel, zum Beispiel Schnappelemente oder der­ gleichen, vorgesehen. Diese können zum Beispiel bei Leisten, die als Spritzgußelemente oder als extrudierte Profile her­ gestellt werden, problemlos bei der Herstellung eingearbeitet werden. Hieraus resultieren einfache, aber effektive Abdeck­ leisten, wobei mit einer geringen Zahl von Typen eine große Variabilität erreicht wird. Durch die verschiedenen Leisten­ elemente, die zu einer Abdeckleiste zusammenkombinierbar sind, ist es möglich, mit einem verhältnismäßig geringen Satz an Leistenelementen eine große Variabilität bei den fertigen Fertigteilen zu erreichen. Die Einzelelemente sind dabei bau­ kastenartig zusammensetzbar.
Die U-Form hat den Vorteil, daß sie einfach verwendbar ist und einfach in die Isolierung eingedrückt werden kann.
Es hat sich als Vorteil herausgestellt, wenn das Fertigteil quer zur Längserstreckung des Profiles Hülsen, insbesondere Metallhülsen, aufweist, die als Abstandshalter dienen, um zwischen dem Lichtschacht und dem Fenster einen gewissen Mindestabstand einzuhalten. Der Mindestabstand bestimmt sich in erster Linie durch die Dicke der Isolierung, wobei verhindert werden soll, daß die Isolierung zusammengedrückt wird, da das die Isolierungswirkung vermindert. Auch ist es von Nachteil, wenn der fertige Kellerlichtschacht nicht parallel an der Hauswand anliegt. In der Gebrauchsstellung weisen die Metallhülsen senkrecht von der Hauswand weg, wobei vorteilhafterweise mindestens drei Metallhülsen vorgesehen sind. Eine dieser Metallhülsen ist insbesondere im unteren Bereich des Kellerlichtschachtes vorgesehen.
Es hat sich als günstig herausgestellt, wenn die Metallhülsen und/oder die Abstandshalter von Isolierungsmaterial umgeben sind. Dabei läßt sich beispielsweise Neopren, Moosgummi oder ähnliches verwenden, da eine Metallhülse eine Kältebrücke durch die Isolierung darstellt, die im Kellerbereich unerwünscht ist.
Durch die Umgebung mit Isolierungsmaterial läßt sich dieser Effekt entscheidend verringern. Das Isolierungsmaterial liegt hierbei bevorzugterweise an den Enden der Hülse auf und ent­ koppelt die Hülse thermisch von der Gebäudewand.
Als günstig hat es sich herausgestellt, wenn die Abdeckleiste an den Schenkeln des Querschnitt-U's eine oder mehrere einander gegenüberliegende Bohrungen oder Einkerbungen aufweist. Neben der Integration der Hülse in dem Fertigteil ist es möglich, daß eine Hülse, die als Abstandshalter wirkt, unabhängig von dem Fertigteil montiert wird. Um insbesondere den Lichtschacht nicht zu groß werden zu lassen, wird angestrebt, den Licht­ schacht möglichst nah an der Fensteröffnung zu befestigen. Dies ist aber gleichzeitig der Bereich, an dem auch die Abdeckleiste eingesetzt werden soll. Durch das Einarbeiten von Einkerbungen bzw. Bohrungen in den Schenkeln der im Querschnitt U-förmig ausgestalteten Abdeckleiste, dies kann in gleicher Weise natür­ lich auch bei den L-förmigen Profilen passieren, behindern sich die beiden Bauelemente nicht. Da die Elemente in der Regel im Bausatzsystem angeboten werden, kann die jeweilige Lage auf­ einander abgestimmt sein. Bei dem erfindungsgemäßen Einsatz ist aber auch vorgesehen, diese Einkerbungen oder Bohrungen leicht lösbar in der Abdeckleiste vorzusehen. Dies kann zum Beispiel durch entsprechende Perforierungen, Verstanzungen oder Verjün­ gungen im Material an den gegebenen Stellen erfolgen.
Vorteilhafterweise kommen als Herstellungsmaterialien für die Abdeckleiste neben Kunststoff und Metall auch Beton, Leichtbe­ ton oder eine Mischung der vorgenannten Werkstoffe in Frage. Die Verwendung von Beton oder Leichtbeton hat den Vorteil, daß ein einheitliches Äußeres erreicht wird. Außerdem sind diese Materialien besonders witterungsbeständig.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Abdeckleiste aus Bläh­ glasbeton auszubilden. Dem Beton wird hierbei als Zuschlagstoff Blähglas zugegeben. Blähglas wird dabei zum Beispiel aus Re­ cyclingglas hergestellt. Es ist auch möglich, hierzu normales, neues Glas zu verwenden. Hierbei ist es möglich, das Blähglas entweder allein oder gemischt mit anderen Zuschlagstoffen bei­ zumischen.
Blähglas zeichnet sich zum einen durch eine sehr gute Wärmedäm­ mung aus, wobei gleichzeitig neben der guten Wärmedämmung ein so gefertigtes Betonfertigteil verhältnismäßig gut belastbar ist. Das Blähglas besteht hierbei zum Beispiel aus gasgefüllten (zum Beispiel Luft) Glasperlen, wobei die eingeschlossenen Gas­ volumina einen entsprechenden Wärmeeffekt ergeben, die Festig­ keit des Glases erhöht die Festigkeit des so hergestellten Betons. Durch den erfindungsgemäßen Einsatz von Blähglas als Zuschlagstoff im Beton wird zum einen die Ausbildung von Kälte­ brücken über die Isolation in dem Bereich der Fenster- und Türöffnungen vermieden und gleichzeitig ein auch mechanisch belastbares Bauteil realisiert. Dabei wird ein solches Bauteil durch die Verwendung von Blähglas verhältnismäßig leicht, da auf die Verwendung von zusätzlichen Armierungsschienen und dergleichen verzichtet werden kann.
Es ist günstig, wenn die Abdeckleiste eine glatte, nachbearbei­ tungsfreie Oberfläche aufweist. Durch eine solche Ausgestaltung ist es möglich, auf eine zusätzliche Verputzarbeit oder sogar Streicharbeit der Abdeckleiste am Bauwerk zu verzichten. Eine solche glatte, nachbearbeitungsfreie Oberfläche wird durch entsprechende Auswahl der Materialien der Abdeckleiste er­ reicht. Hierzu ist zum Beispiel vorgesehen, daß die Zuschlag­ stoffe in verschiedenen Sieblinien beigemengt werden, um so eine möglichst porenfreie, geschlossene Oberfläche zu erhalten.
Neben der Verwendung von Blähglas oder Kies als Zuschlagstoff ist es auch bekannt, Blähton, Natur- oder Hüttenbims, Bläh­ schiefer und dergleichen als Zuschlagstoff zu verwenden. Es ist auch möglich, die Zuschlagstoffe miteinander nicht nur bezüg­ lich ihrer Sieblinien, sondern auch bezüglich ihrer Materialien zu mischen, um spezielle Effekte zu erreichen.
Es ist von Vorteil, wenn die Abstandshalter in der Abdeckleiste integriert sind. Die Abdeckleiste weist hierbei eine ausrei­ chende Dicke auf, damit der Abstandshalter, zum Beispiel eine Metallhülse, in dieser satt eingelassen ist. Der Abstandshalter wirkt hierbei im wesentlichen senkrecht zur Hauswand und bietet für den einzuhängenden Kellerlichtschacht oder andere Bauele­ mente einen entsprechenden Anschlag. Der Abstandshalter, zum Beispiel die Hülse, wird dabei in dieser Variante nicht von Isolationsmaterial umgeben. Der Abstandshalter nimmt dabei zum Beispiel eine Schraube auf, die dazu dient, die einzelnen Bau­ elemente miteinander zu verbinden.
Es wird vorgeschlagen, Blähglas als Zuschlagstoff zu verwenden. Blähglas besteht hierbei aus einer Mischung von verschiedenen Mineralien, zum Beispiel Oxyde von Mineralien wie Siliciumoxyd (SiO), Dinatriumoxyd (Na2O), Saphir (Al2O3) und Kalziumoxyd (CaO) und gegebenenfalls weiterer Mineralien. Die Rezeptur für die Herstellung des Blähglases ist zwischen den verschiedenen Oxyden variierbar. Es ist auch möglich, weitere Mineralien zuzusetzen. Als zusätzliche Mineralien kommen zum Beispiel Magnesiumoxyd (MgO), K2O, Fe2O3, TiO2, BaO in Frage. Der Anteil dieser Mineralien beträgt zwischen 0 und 5 Masseprozent, wohin­ gegen der Anteil an SiO 60 bis 80 Masseprozent, der Anteil an Na2O 5 bis 20 Masseprozent, der Anteil an Saphir 0 bis 5 Masse­ prozent und der Anteil an Kalziumoxyd von 0 bis 15 Masseprozent variieren kann. Die vorgenannten Werte beziehen sich unter der Maßgabe, daß die Summe der Bestandteile 100 Masseprozent er­ reicht.
Die Erfindung bezieht sich dabei nicht nur allein auf das Fertigteil wie eingangs beschrieben, sondern bezieht sich auch auf die vorteilhafte Verwendung eines leisten- oder rahmen­ artigen Fertigteiles wie vorbeschrieben, zur Abdeckung eines Spaltes zwischen der Hauswand und einem an der Hauswand an­ liegendem Element, insbesondere einem Betonfertigteil, wobei in der Hauswand im Bereich des Elementes eine Öffnung, insbeson­ dere eine Fenster- oder Türöffnung vorgesehen ist und das Fertigteil im Randbereich der Öffnung angeordnet ist. Durch die erfindungsgemäße Verwendung eines beschriebenen Fertigteiles wird das eingangs beschriebene Problem eindrucksvoll und zuver­ lässig gelöst. Gleichzeitig ist es möglich, das Fertigteil so stabil auszubilden, zum Beispiel in einer Variante der Er­ findung, daß es als Anschlag- oder Verbindungselement mit dem außen angeordneten Betonfertigteil, zum Beispiel einem Keller­ lichtschacht, dient.
Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf ein Bauelement, insbesondere ein Betonfertigteil oder ein vor Ort erstelltes Mauerwerkelement, Wandelement oder dergleichen, wobei das Bau­ element Teil einer Gebäudewand ist und auf der Gebäudeaußen­ seite eine Isolation aufweist und wobei in dem Bauelement eine Öffnung, insbesondere eine Fenster- oder Türöffnung vorgesehen ist, wobei sich am Rand des Bauelementes, insbesondere im Bereich der Öffnung, ein Fertigteil anschließt, das auf der auf der Gebäudeseite außen liegenden Bauelementeebene vorsteht. Im Zuge der industriellen Vorbereitung von Bauelementen im Bau­ bereich ist es auch möglich, werkstattseitig ein Bauelement, zum Beispiel ein Betonfertigteil oder auch ein Mauerwerks­ element, mit einer Isolierung auzustatten und das so vorberei­ tete Bauelement direkt an die Baustelle zum Einbau zu bringen. Zum Schutz der seitlichen Bereiche der Isolierung, insbesondere auch im Bereich der Öffnungen, aber auch an den Rand- oder Flanschbereichen des Bauelementes, wird ein Fertigteil wie vorbeschrieben eingesetzt, um diese Flächen zum einen bei der Lieferung, aber auch im eingebauten Zustand zu schützen. In gleicher Weise ist aber auch ein vor Ort hergestelltes Bau­ element, zum Beispiel ein Mauerwerkelement oder ein vor Ort aus Ortbeton gegossenes Bauelement erfindungsgemäß ausstaltbar, um den erfindungsgemäßen Effekt wie vorbeschrieben zu erreichen. Deswegen wurde als Bauelement ein Teil des in der Gebäudewand angeordneten Teiles beschrieben.
In gleicher Weise ist es aber auch möglich, ein Bauelement auf der Außenseite des Gebäudes anzubringen, zum Beispiel als Kellerlichtschacht, wobei dieses zweite Bauelement im Bereich einer Öffnung, zum Beispiel einer Tür- oder Fensteröffnung, des Gebäudes vorgesehen ist. An diesem ist an der dem Gebäude zuge­ wandten Seite ein Fertigteil wie beschrieben anordenbar, um den gleichen Abdeckeffekt zu erreichen. Das Fertigteil hat auch hier die Aufgabe, den Spalt zwischen dem ersten, in der Wand befindlichen Bauelement und dem zweiten, an die Wand angehäng­ ten Bauelement zu verdecken und dadurch die dahinter befind­ liche Isolierung zu schützen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Fertigteil als eigenständiges Bauteil ausführbar ist und mit dem Bauelement zum Beispiel verklebt oder durch eine Schraub­ verbindung oder sonstwie verbunden ist. Alternativ hierzu ist es aber auch möglich, das Fertigteil mit dem Bauelement ein­ stückig auszubilden und zum Beispiel einen Flansch oder Über­ stand bei dem als Betonfertigteil ausgebildeten Bauelement anzuordnen, welches als Fertigteil im Sinne der Erfindung ein­ setzbar ist. Um durch das Fertigteil keine Kältebrücke zu bewirken, die ja die Wirkung der Isolierung beeinträchtigen würde, ist es im Stand der Technik bekannt, auch aus anderen Materialen bestehende Elemente an ein Betonelement anzugießen bzw. zum Beispiel eine Sandwichbauweise für das Fertigteil, welches einstückig an das Bauelement anschließt, zu reali­ sieren, bei welchem zum Beispiel eine Lage aus schlecht wärme­ leitendem Material, zum Beispiel Styropor oder Leichtbeton usw., besteht.
Für eine einfachere Auflage des zweiten Bauelementes, zum Beispiel des Lichtschachtes, ist vorgesehen, daß an dem ersten Bauelement, welches Teil der Gebäudewand ist, unterhalb der Öffnung mindestens eine Konsole vorgesehen ist, auf welcher das zweite Bauelement, welches auf der Außenseite des Gebäudes anbringbar ist, gelagert ist. Die Konsole nimmt dabei einen Teil des Gewichtes des zweiten Bauelementes auf und erleichtert dabei die Montage des unter Umständen schweren Bauelementes. Das übrige Gewicht wird von den Befestigungsschrauben oder Befestigungsmitteln im oberen Bereich, meistens oberhalb der Öffnung, aufgenommen.
Des weiteren betrifft die Erfindung auch ein Gebäude mit einem Bauelement wie vorgeschildert, wobei insbesondere am fertigen Gebäude der erfindungsgemäße Effekt ebenfalls zutage tritt. Bevorzugt wird das Bauelement im Kellerbereich eingesetzt, um den erfindungsgemäßen Effekt zu erreichen, wobei es sich hier­ bei nicht nur auf den Kellerbereich beschränken muß, sondern jeder Bereich, der eine Isolierung aufweist, der entsprechend geschützt werden muß, kann erfindungsgemäß ausgestattet sein.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Fertigteils schematisch beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung in der Draufsicht eines Kellerfensters mit eingehängtem Lichtschacht,
Fig. 2 eine Einzelheit der Erfindung im Schnitt,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Abdeck­ leiste gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Abdeck­ leiste gemäß der Erfindung,
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Keller­ fensters ohne eingehängten Licht­ schacht,
Fig. 6 eine persepktivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Er­ findung,
Fig. 7 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, eines Ausführungsbei­ spiels der Erfindung und
Fig. 8 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Ausführungsbei­ spiels gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 ist der typische Einsatzbereich der Erfindung darge­ stellt. Die Wand 2, zum Beispiel eine Kellermauer, wird auf der Außenseite durch eine Isolierung 3 gedämmt. In dem Keller­ bereich ist ein Fenster 7 vorgesehen, vor welchem sich der Kel­ lerlichtschacht 4 befindet. Die Isolierung 3 und der Keller­ schacht 4 befinden sich in der Regel im Erdreich. Im Bereich des Fensters 7 ist die Isolierung 3 zu unterbrechen. Dadurch entsteht entsprechend den Abmessungen des Fensters 7 ein Rand 30 in der Isolierung 3. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eben diesen Rand 30 vor Verschmutzung, Beschädigung oder Zerstörung zu schützen. Hierzu wird eine Abdeckleiste 1 vor­ gesehen, wie sie zum Beispiel in Fig. 3 bzw. Fig. 4 vergrößert dargestellt ist. Dabei ist die Erfindung auf den Einsatzbereich im Keller bzw. im Erdreich nicht beschränkt.
Die Abdeckleiste 1 wird beispielsweise als Endlosteil oder als L-förmig abgewinkeltes Teil 10 hergestellt. Es kommt auch Rahmenform oder U-Form in Betracht, wobei auch eine Kombination der verschiedenen Formteile möglich ist und zur größeren Einsatzmöglichkeit der Abdeckleiste 1 beiträgt.
Bei einer Ausführungsweise der Erfindung weist die Abdeckleiste im Profil U-Form 5 auf (Fig. 3). Dabei werden die beiden U- Schenkel 50 vom Steg 51 verbunden. Von außen zu sehen ist im Gebrauchszustand die Oberseite 52 des Steges 51. Die U-Form 5 der Abdeckleiste 1 deckt das Isolationsmaterial 3 an seinem Rand 30 optimal ab. Der Rand 30 ist hierbei im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Mauer 2 orientiert. Es sind auch andere Querschnitte denkbar, wie beispielsweise L-Form, wobei beispielsweise zwei L's kombiniert werden können, so daß sich ebenfalls etwa die Form eines U's im Profil ergibt. Wird eine streifenförmige Abdeckleiste mit zwei L's kombiniert, so bildet die streifenförmige Abdeckleiste den Steg 51 des U's. So kann auf verschiedene Dickendes Isolationsmaterials 3 eingegangen werden.
Bei der Montage des Kellerlichtschachtes 4 an der Kellerwand 2 wird der Lichtschacht 4, bei dem es sich zum Beispiel um ein Betonfertigteil handelt, mit Hilfe bereits angeformter Hülsen und Bohrungen und eingeschraubten Schrauben am Fenstergewände eingehängt. Die Abdeckleiste 1 kann angebracht werden, bevor der Kellerlichtschacht eingehängt wird. Dabei weist die Abdeckleiste 1 entweder selbst bereits die Hülsen 6 auf, oder es sind in der Abdeckleiste 1 Bohrungen 11 bzw. Einkerbungen 12 vorgesehen, durch die die in der Hauswand 2 befestigten Hülsen 6 geführt werden können.
Günstigerweise sind mindestens drei Hülsen 6 im Bereich des Kellerfensters 7 vorgesehen, wobei die beiden Hülsen 6 im oberen Bereich 70 zum Einhängen des Lichtschachtes 4 dienen, während die Hülse 6 im unteren Bereich 71 in erster Linie die Funktion eines Abstandshalters hat, damit das Isolationsma­ terial 3 im Bereich des Fensters 7 nicht zusammengedrückt wird.
Die Hülsen 6, die vorzugsweise aus Metall gefertigt sind, wir­ ken als Kältebrücke, deswegen sind sie von Isolationsmaterial, beispielsweise in Form von Kunststoff- oder Gummihülsen um­ geben.
Beim Isolationsmaterial 3, das im Bereich des Fensters 7 ausge­ schnitten ist und an seinem Rand 30 von der Abdeckleiste 1 ab­ gedeckt wird, handelt es sich zum Beispiel um Styropor, Polyu­ rethan oder ähnliches Kunststoffmaterial. Natürlich können als Isolationsmaterial 3 alle bekannten Materialien eingesetzt werden.
Die Abdeckleiste 1 besteht beispielsweise einstoffig aus Kunst­ stoff oder Metall oder aus Beton, auch mit Zuschlagstoffen, oder ist in Sandwichbauweise ausgeführt, wobei beispielsweise die Mittellage aus wärmedämmendem Material besteht.
Bei einer weiteren Ausführungsweise ist die Abdeckleiste 1 aus Beton oder Blähglasbeton gefertigt, wodurch sich einheit­ liches Aussehen zwischen Lichtschacht 4 und Kellerfenster 7 er­ reichen läßt. Auch winklige Betonleisten sind möglich, die bei­ spielsweise in der Mitte von einem Styropor- oder Kunststoff­ streifen getrennt werden.
In der Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines Fertig­ teils, bei dem die Abdeckleiste 1 bzw. der Abdeckrahmen 13 aus Beton und gegebenenfalls aus entsprechenden Beimengungen be­ steht, abgebildet. Der Kellerlichtschacht 4, dargestellt vor der Montage, besteht dabei aus dem Unterteil 40 und dem Ober­ teil 41, wobei beide Teile an der Fuge 42 aneinanderstoßen. Das Kellerlichtschachtunterteil 40 beinhaltet den Boden 43 des Lichtschachtes, der im fertig montierten Zustand, wie in Fig. 8 zu sehen, auf den Auflagen 44 aufliegt. Die Auflagen oder Konsolen 44 sind an der Kellerwand 2 montiert und reichen mindestens durch das Isolationsmaterial 3 hindurch. Durch die Auflagen 44 wird, ebenso wie durch die Hülsen 6, verhindert, daß der Kellerlichtschacht 4 das Isolationsmaterial 3 im unteren Bereich zusammendrückt.
Die Hülsen 6, die auch als Abstandshalter dienen, sind bei der in Fig. 6, 7 und 8 dargestellten Ausführungsweise beispiels­ weise in der Mitte der Seitenwände des Abdeckrahmens 13 inte­ griert. Durch das Zusammenwirken der Hülsen 6 mit den Auflagen 44 wird ein vorbestimmter Abstand des Kellerlichtschachtes 4 von der Kellerwand 2 erreicht.
Der Abdeckrahmen 13 weist die gleichen Maße wie das Keller­ fenster 7 auf, wobei Fenster 7, Abdeckrahmen 13 (zum Beispiel als Vorsatzrahmen) und Kellerlichtschacht 4 beispielsweise als Baukastensystem angeboten werden können, und läßt sich, wie in Fig. 6 gezeigt, einfach auf das Fenster 7 bzw. den Fenster­ rahmen 72 aufstecken. Durch die Ausführung aus Beton mit ent­ sprechend glatter Oberfläche 73 ist ein Nachbehandeln des Ab­ deckrahmens 13 nicht mehr notwendig, so daß in einem Arbeits­ gang ein sicheres Abdecken des Rands 30 des Isoliermaterials 3, ebenso wie eine glatte einheitliche Oberfläche 73 des Fenster­ rahmens 72, erreicht wird.
Wie in Fig. 8 zu sehen, liegt der Boden 43 des Kellerlicht­ schachtes 4 unterhalb des Randes 30 des unteren Bereiches 71 des Fensters 7 an. Während die seitlichen Ränder 30 des Fensterrahmens 72 von den Seitenteilen 45 des Lichtschachtes 4 abgedeckt werden, liegt das Bodenteil 43 unterhalb des Randes 30 und deckt diesen nicht ab. Das Abdecken übernimmt in diesem Falle der Abdeckrahmen 13, wobei durch die integrierten Hülsen 6 und die Anlage der Seitenteile 45 am Abdeckrahmen 13 der Abstand zur Kellerwand 2 gewährleistet wird.
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Haupt­ anspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.

Claims (28)

1. Fertigteil an Fenster- oder Türöffnungen bzw. Laibungen eines Gebäudes, insbesondere im Kellerbereich, wobei an der Gebäudeaußenwand eine Isolation vorgesehen ist, da­ durch gekennzeichnet, daß das Fertigteil als Abdeckleiste (1) vorgesehen ist, die im wesentlichen rechtwinklig zur Hauswand (2) den Rand (30) des Isolationsmaterials (3) im Fenster-, Türöffnungs- oder Laibungsbereich abdeckt.
2. Fertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fertigteil mit einem Kellerfenster bzw. einem Licht­ schacht zusammenwirkt, wobei der Lichtschacht (4) an der Kellerwand (2) befestigbar ist und/oder mindestens ein Teil des Gewichtes des Lichtschachtes (4) von dem Fertig­ teil aufgenommen wird.
3. Fertigteil nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) als Endlosleiste ausgeführt ist.
4. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) L-artig (10) abgewinkelt ausgebildet ist.
5. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) U-artig abgewinkelt ausgebildet ist.
6. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) als viereckiger Rahmen ausgebildet ist.
7. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) im Querschnitt im wesentlichen rechteckig, streifen­ artig ausgebildet ist.
8. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden. Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) im Querschnitt eine L- oder U-Form (5) aufweist.
9. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleisten (1) aus mehreren, auch unterschiedlichen Leistenelementen besteht, die baukastenartig zusammensetzbar sind und der Dichte der Isolation (3) anpaßbar sind.
10. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fertigteil quer zur Längserstreckung des Profiles Hülsen (6), insbe­ sondere Metallhülsen aufweist, die als Abstandshalter dienen, um zwischen dem Lichtschacht (4) und dem Fenster (7) einen gewissen Mindestabstand einzuhalten.
11. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallhülsen (6) und/oder die Abstandshalter von Isoliermaterial umge­ ben sind.
12. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) an den Schenkeln (50) des Querschnitt-U's (5) eine oder mehrere einander gegenüberliegende Bohrungen (11) oder Einkerbungen (12) aufweist.
13. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) aus Kunststoff, Metall, Beton, Leichtbeton oder aus einer Mischung der vorgenannten Werkstoffe gefertigt ist.
14. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abdeck­ leiste (1) eine Sandwichbauweise vorgesehen ist.
15. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) aus Blähglasbeton besteht.
16. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (1) eine glatte, nachbearbeitungsfreie Oberfläche auf­ weist.
17. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Beton der Abdeckleiste zugegebenen Zuschlagstoffe, zum Beispiel Blähglas, Kies, Blähton, Natur- oder Hüttenbims, Bläh­ schiefer etc., in verschiedenen Sieblinien beigemengt sind.
18. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter in der Abdeckleiste (1) integriert sind.
19. Verwendung eines leisten- oder rahmenartigen Fertigteils, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, zur Abdeckung eines Spaltes zwischen der Hauswand und einem an der Hauswand anliegendem Element, insbesondere eines Betonfertigteiles, wobei in der Hauswand im Bereich des Elementes eine Öffnung, insbesondere eine Tür- oder Fensteröffnung vorgesehen ist und das Fertigteil im Randbereich der Öffnung angeordnet ist.
20. Verwendung eines Fertigteiles nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Spalt zumindest teilweise Isolationsmaterial angeordnet ist und das Fertigteil das Isolationsmaterial schützt und/oder verdeckt.
21. Bauelement, insbesondere Betonfertigteil oder vor Ort erstelltes Mauerwerkselement und dergleichen, wobei das Bauelement Teil einer Gebäudewand ist und auf der Gebäudeaußenseite eine Isolation aufweist und wobei in dem Bauelement eine Öffnung, insbesondere eine Fenster- oder Türöffnung vorgesehen ist, wobei sich am Rand des Bauelementes, insbesondere im Bereich der Öffnung, ein Fertigteil, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18 anschließt, das aus dem auf der Gebäudeaußenseite liegenden Bauelementenebene vorsteht.
22. Bauelement, insbesondere Betonfertigteil oder vor Ort erstelltes Mauerwerkselement oder dergleichen, welches auf der Außenseite eines Gebäudes, insbesondere im Bereich einer Öffnung, zum Beispiel einer Tür- oder Fensteröffnung des Gebäudes, anbringbar ist, zum Beispiel als Kellerlichtschacht, wobei es sich an dem Bauelement an der dem Gebäude zugewandten Seite ein Fertigteil, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, anschließt.
23. Bauelement nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeich­ net, daß das Fertigteil (1) im eingebauten Zustand eine auf der Gebäudeaußenseite vorgesehene Isolation (3) ver­ deckt.
24. Bauelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Fertigteil (1) als eigenständiges Bauteil ausführbar ist oder mit dem Bau­ element einstückig ausgebildet ist.
25. Bauelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Fertigteil (1) an das Bauelement angeklebt oder durch eine Schraubverbindung angeschlossen ist.
26. Bauelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß an dem ersten Bauelement, welches Teil des Gebäudes ist, unterhalb der Öffnung zumindest eine Konsole (44) vorgesehen ist, auf welcher das zweite Bauelement, welches auf der Außenseite des Gebäudes anbringbar ist, gelagert ist.
27. Gebäude mit einem Bauelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 26.
28. Gebäude nach Anspruch 27, wobei das Bauelement im Kellerbereich angeordnet ist.
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