DE10026617C1 - Karosserieausbeulvorrichtung - Google Patents
KarosserieausbeulvorrichtungInfo
- Publication number
- DE10026617C1 DE10026617C1 DE2000126617 DE10026617A DE10026617C1 DE 10026617 C1 DE10026617 C1 DE 10026617C1 DE 2000126617 DE2000126617 DE 2000126617 DE 10026617 A DE10026617 A DE 10026617A DE 10026617 C1 DE10026617 C1 DE 10026617C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- guide column
- spindle
- dent
- attached
- motor vehicle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 abstract description 8
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 abstract 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 7
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D1/00—Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
- B21D1/06—Removing local distortions
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D1/00—Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
- B21D1/12—Straightening vehicle body parts or bodies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Karosserieausbeulvorrichtung (1), umfassend ein mit Abstand von der Karosserie eines Kraftfahrzeugs anbringbares Gerüst (Führungssäule 12, Querstreben 14, 15) sowie Mittel (Ziehanker 17, Wellendraht 21, Haken 19), die am Karosserieblech anbringbar sind und zur Aufnahme von Zugkräften geeignet sind, sowie zwischen Gerüst (Führungssäule 12, Querstreben 14, 15) und den am Karosserieblech anbringbaren Mitteln (Ziehanker 17, Wellendraht 21, Haken 19) einhängbare Zugmittel (Spannschloss 10). Um Beschädigungen der Karosserie (13) beim Ausbeulen zu vermeiden und bislang nicht zugängliche Stellen bearbeiten zu können, schlägt die Erfindung vor, daß die Karosserieausbeulvorrichtung (1) mindestens einen Stützausleger (2) umfaßt, der mit zumindest einem Teil des Eigengewichts des Kraftfahrzeugs (13) belastbar und gegen eine Bodenfläche festlegbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Karosserieausbeulvorrichtung nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Eine derartige Karosserieausbeulvorrichtung ist zum Beispiel
aus der DE 392 347 C oder aus der DE 94 11 199 U1 bekannt.
Sie wird zur Beseitigung von Blechschäden bei Kraftfahrzeugen
eingesetzt. Zumeist ist das Karosserieblech über eine mehr
oder weniger große Fläche nach innen eingedrückt. Ein
Ausbeulen aus dem Fahrzeuginnenraum ist durch die
Tragstruktur der Karosserie unmöglich. Das Blech muß daher
von außen bearbeitet oder abmontiert werden. Zu diesem Zweck
werden Haken oder sogenannte Wellendrähte durch Schweißen
oder Kleben außen im Bereich des eingedrückten Blechs
angebracht, vgl. zum Beispiel DE 29 04 643 C2. Die Haken oder
Wellendrähte müssen ausreichend befestigt werden um die
nötigen Zugkräfte aufnehmen zu können, um das eingedrückte
Blech nach außen annähernd in seine ursprüngliche Form
zurückzuziehen. Die Zugkraft wird über aufgesetzte Hebel oder
an einem Rahmen angebrachte Zugspindeln oder Bodenzüge
aufgebracht, die über Haken oder sogenannte BI-Puller
(Zugeinrichtung) mit den Haken oder Wellendrähten verbunden
sind. Der Rahmen selbst wird über Stützen gehalten, die
selbst auf der umliegenden Karosserie abgestützt werden.
In einem nächsten Arbeitsgang werden die Zugspindeln
individuell angezogen, so daß die ursprüngliche
Blechoberflächenform wiederhergestellt wird. Die restlichen
Unebenheiten können nach dem Entfernen der Vorrichtung durch
Spachtelmasse ausgeglichen werden, so daß der Unfallsschaden
nach dem Lackieren nicht mehr zu sehen ist.
Beachtlich ist jedoch, daß mitunter relativ hohe Zugkräfte
aufgewendet werden, die über die Stützen der
Karosserieausbeulvorrichtung auf einen unbeschädigten Bereich
der Karosserie abgeleitet werden müssen. Hier kann es
vorkommen, daß insbesondere bei Reparaturen von großen
Seitenflächen, beispielsweise an Schiebetüren von Kleinbussen
der ursprünglich unbeschädigte Bereich durch die Druckkräfte
der Stützen in Mitleidenschaft gezogen wird und ebenfalls
eingedrückt bzw. verbeult wird.
Weiterhin können die Stützen an schwer zugänglichen Stellen,
wie beispielsweise dem Kotflügelbereich oder im Front- oder
im Heckbereich relativ schlecht aufgesetzt werden, da keine
ebenen oder nur relativ kleine Stützflächen zur Verfügung
stehen. Das gleiche gilt für Ausbeularbeiten im Dachbereich.
Insgesamt ist dies ein sehr unbefriedigender Zustand.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit in der
Bereitstellung einer Karosserieausbeulvorrichtung der
eingangs genannten Art, die hohe Zugkräfte aufbringen kann,
jedoch eine Belastung der Karosserie vermeidet und in nahezu
jedem Bereich des Kraftfahrzeugs, unbeachtet von der
Zugänglichkeit eingesetzt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe von einer
Karosserieausbeulvorrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die Verwendung einer Karosserieausbeulvorrichtung,
welche mindestens einen Stützausleger umfaßt, der mit
zumindest einem Teil der Gewichtskraft des Fahrzeugs
belastbar und dadurch auf dem Boden festlegbar ist, wird die
gesamte Karosserieausbeulvorrichtung nicht durch auf die
Karosserie aufgesetzte Stützen gehalten, so daß auch keine
Kräfte, die zu Schäden in unbeschädigten Bereichen führen,
auf die Karosserie abgeleitet werden können. Stattdessen wird
die Karosserieausbeulvorrichtung durch die Gewichtskraft des
zu reparierenden Kraftfahrzeugs fixiert. Das Fahrzeug selbst
dient nämlich bei der Erfindung als Kontergewicht zur
Abstützung der Karosserieausbeulvorrichtung auf der
Bodenfläche. Dies erfolgt dadurch, daß das Fahrzeug auf den
Stützausleger fahrbar ist und diesen zumindest mit einem Teil
des Fahrzeuggewichts gegen den Boden fixiert. Die
Gewichtskraft des Fahrzeugs wird durch die Räder auf den
mindestens einen Stützausleger eingeleitet. Hierzu fährt das
Fahrzeug einfach auf die Stützausleger auf. Infolgedessen
können sogar höhere Zugkräfte zur Reparatur der Karosserie
eingeleitet und insgesamt ein besseres Reparaturergebnis
erzielt werden. Selbst unzugängliche Stellen im Front-, Heck-
und Dachbereich können einfach ausgebeult werden. Zweckmäßige
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 20.
Vorteilhafterweise handelt es sich bei dem Stützausleger um
ein im wesentliches flaches Blechprofil, welches bevorzugt
eine Mulde in Längsrichtung zur Aufnahme eines Autoreifens
umfaßt. Das Kraftfahrzeug kann seitwärts oder frontal auf das
Blech gerollt oder gefahren werden und kommt in der Mulde zum
Stehen bzw. ist gegen Wegrollen gesichert.
Darüber hinaus ist eine Führungssäule vorgesehen, die im
wesentlichen senkrecht zu dem Ausleger angeordnet ist. Die
Führungssäule ist dementsprechend von der Karosserie
beabstandet und kann entsprechende Zugmittel aufnehmen.
Hierzu bietet die senkrechte Führungssäule mannigfaltige
Befestigungspunkte für Zugmittel.
Ebenfalls vorteilhaft erweist sich eine Auslegerverlängerung,
die ebenfalls Kräfte aufnehmen kann, die durch die Zugmittel,
über die Führungssäule auf den Stützausleger übertragen
werden. Durch ausziehen der Auslegerverlängerung verlängert
sich der Hebelarm des Stützauslegers, so daß höhere Zugkräfte
ausgeübt werden können.
Zum Verschieben bzw. zum Positionieren der
Karosserieausbeulvorrichtung sind aufbockbare Rollen
vorgesehen, die am Stützausleger und/oder an der
Auslegerverlängerung angebracht sind. Aufbockbar sind die
Rollen durch einen an einer Rolle angebrachten Hebel, wobei
die andere Rolle über ein Gestänge synchron aufgebockt wird
und die Karosserieausbeulvorrichtung auf der Bodenfläche
gerollt werden kann.
Darüber hinaus ist eine Aufnahme vorgesehen, welche eine
vordere Querstrebe aufnehmen kann. An dieser Querstrebe
können weitere Führungssäulen mit Stützausleger angebracht
werden, so daß sich die Karosserieausbeulvorrichtung
erweitern und optimal an die Anforderungen des Blechschadens,
sowie an den Achsabstand des Kraftfahrzeugs anpassen läßt.
Darüber hinaus ist eine Spindel vorgesehen, die parallel zur
Führungssäule drehbar gelagert ist. Im Zusammenhang mit einem
geeigneten Spindelblock und einem Elektromotor läßt sich der
Spindelblock sehr präzise auf der Führungssäule verfahren.
Diese Eigenschaft ist besonders bei mehreren nebeneinander
angeordneten Führungssäulen interessant, insbesondere bei
einer synchronen Bewegung der Spindelblöcke.
Insbesondere ist zur Verbindung mindestens zweier
Spindelblöcke untereinander mindestens eine weitere hintere
Querstrebe vorgesehen. An dieser hinteren Querstrebe können
Muffen vorgesehen sein, die frei auf derselben verschiebbar
gelagert sind und mit Ösen zur Befestigung von Zugmitteln
versehen sind. Durch diese Maßnahme ist eine weitere
Vorteilhafte Einstellung der Karosserieausbeulvorrichtung auf
die Anforderungen der Reparatur möglich.
Vorteilhafterweise sind neben den Muffen, die Spindelblöcke
ebenfalls mit Ösen zur Aufnahme von Zugmitteln vorgesehen.
Als Zugmittel kommt vorteilhafterweise ein Spannschloss zum
Einsatz. Derartige Vorrichtungen können individuell zwischen
den Ösen der Spindelblöcke bzw. den Muffen und an der
Karosserie angebrachten Mitteln wie beispielsweise Ziehanker,
angeschweißte Haken oder Wellendraht eingehängt werden und
den Anforderungen entsprechend, auch individuell, verspannt
werden, so daß der gewünschte Erfolg, die Ausbeulung des
eingedrückten Bleches eintritt.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
Fig. 1 eine seitliche Ansicht einer erfindungsgemäßen
Karosserieausbeulvorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Karosserieausbeulvorrichtung;
Fig. 3 eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen
Karosserieausbeulvorrichtung;
Fig. 4 eine erfindungsgemäße Karosserieausbeulvorrichtung
mit Spindelblöcken, mit schematischer Darstellung
unterschiedlicher Reparaturpositionen;
Fig. 5 eine erfindungsgemäße Karosserieausbeulvorrichtung
in einer Einsatzposition zur Reparatur von Heck-
bzw. Frontschäden;
Fig. 6 eine perspektivische Gesamtansicht der
Karosserieausbeulvorrichtung gemäß Fig. 1-5.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen.
Eine erfindungsgemäße Karosserieausbeulvorrichtung 1 umfaßt
im wesentlichen zwei, über eine vordere Querstrebe 15
miteinander verbundene Aufnahmen 20, zwei senkrecht empor
ragende Führungssäulen 12, sowie zwei zur Aufnahme eines
Kraftfahrzeugs 13 geeigneten Stützausleger 2.
Bei den Stützauslegern 2 handelt es sich im wesentlichen um
Profilbleche, die derart geformt sind, daß ein Reifen 22
eines Kraftfahrzeugs 13 über ein ebenfalls an den
Stützauslegern 2 angeformte Rampe in eine Mulde gelangen kann
und dort gegen Wegrollen gesichert ist. Darüber hinaus ist in
der Radmulde ein Stopper 3 vorgesehen, über welchen die
vertikale Beabstandung der Vorrichtung 1 zum Rad 22
eingestellt und festgelegt werden kann. Diese Funktion ist
unter anderem erforderlich, wenn starke Zugkräfte zum
Ausbeulen der Karosserie 13 aufgewendet werden müssen.
Die Stützausleger 2 sind an den Aufnahmen 20 befestigt, die
wie bereits oben angedeutet, über eine vordere Querstrebe 15
miteinander verbunden. Sie können durch Lösen von
Klemmverschraubungen gegeneinander verschoben werden. Der
Abstand der Stützausleger 2 kann somit individuell auf den
Radstand des Kraftfahrzeugs 13 eingestellt werden. Darüber
hinaus sind die Stützausleger 2 noch mit ausziehbaren
Auslegerverlängerungen 5 ausgestattet, so daß eine bessere
Abstützung möglich ist. Die gesamte
Karosserieausbeulvorrichtung 1 verfügt über bodenseitig
angebrachte Rollen 4, die durch einen Hebemechanismus 6
leicht nach unten ausfahrbar sind. Bei dem Hebemechanismus 6
handelt es sich um eine an einem Hebel angebrachte Rolle 4,
wobei die an der Auslegerverlängerung 5 angebrachte Rolle 4
über ein Gestänge synchron abgesenkt werden kann, so daß die
Karosserieausbeulvorrichtung 1 frei auf dem Boden verfahren
werden kann.
Senkrecht zu den Stützauslegern 2 bzw. den Aufnahmen 20 ist
jeweils eine Kombination aus einer Führungssäule 12 und einer
Spindel 8 vorgesehen, wobei durch Drehen der Spindel 8 ein
Spindelblock 9, der auf der Führungssäule 12 verschiebbar
gelagert ist, verfahren werden kann. Durch entsprechende
Synchronisation können die beiden Spindelblöcke 9 der
Führungssäule 12 gleichermaßen verfahren werden, so daß an
den Spindelblöcken 9 befestigte hintere Querstrebe 14 in
ihrer Höhe verfahren werden kann.
Der hintere Querträger 14 stellt die Aufnahme für eine Anzahl
von Muffen 16 dar, die frei auf dem vorzugsweise
zylindrischen Querträger 14 verschoben werden können. Die
Muffen 16 sind dabei mit Ösen ausgestattet in denen
beispielsweise Spannschlösser 10 oder ähnliche Zugmittel
eingehängt werden können.
Zur Reparatur eines Blechschadens, werden an der
Schadensstelle am eingedrückten Blech entsprechende
Karosseriehaken 11 wie beispielsweise Ziehanker 17,
Wellendraht 21 oder angeschweißte Haken 19 angebracht, an
denen ein Spannschloss 10 oder ähnliches Zugmittel eingehängt
werden kann. Für einen Wellendraht 21 kommt zusätzlich ein
sogenannter BI-Puller zu Einsatz, der in die
Drahtausbuchtungen eingehakt werden kann und die Zugkraft
gleichmäßig verteilt.
Danach wird das Kraftfahrzeug 13 vor der erfindungsgemäßen
Karosserieausbeulvorrichtung 1 in Stellung gebracht, indem
die Räder 22 des Kraftfahrzeugs 13 auf den Stützauslegern 2
in die vorgesehenen Radmulden gerollt werden. Dabei kann der
Abstand der Ausleger 2 durch Verschieben der Aufnahmen 20 auf
der vorderen Querstrebe 15 entsprechend dem Radstand
eingestellt werden. Darüber hinaus wird das Rad 22 durch die
Stopper 3 in Richtung der Führungssäule 12 fixiert.
Durch Betätigen eines entsprechenden Spindelantriebs 7,
können die Spindelblöcke 9 und damit die hintere Querstrebe
14 auf die gewünschte Höhe der Schadenstelle verfahren
werden, so daß die Spannschlösser 10 in die Muffen 16
eingehängt werden können. Sind alle Spannschlösser 10
angebracht, wird durch Drehen derselben eine Zugkraft
aufgebaut, welche das eingedrückte Blech in seine
ursprüngliche Position zurückziehen kann. Dabei wird die
gesamte Ausbeulvorrichtung 1 von der durch das
Kraftfahrzeug 13 aufgebrachte Gewichtskraft, die auf die
Stützausleger 2 einwirkt, gehalten.
Entsprechend einer Fig. 4 ist es ersichtlich, wie die
Spindelblöcke 9 in unterschiedliche Reparaturpositionen
eingestellt werden können, so daß die Karosserie 13 an
unterschiedlichen Stellen bearbeitet werden kann, wie
schematisch den mit Pfeilen angedeutet.
Weiterhin kann der Spindeltrieb 8 ebenfalls zur Aufbringung
einer Zugkraft insbesondere in einem nicht senkrechten Winkel
zur Karosserieoberfläche verwendet werden, beispielsweise im
Dachbereich schräg nach oben.
Es ist ebenfalls möglich, frontal auf die Stützausleger 2
aufzufahren. Diese Variante bietet sich insbesonders bei der
Reparatur von Heck- oder Frontschäden, wie dies in Fig. 5
dargestellt ist.
Fig. 6 zeigt noch eine perspektivische Gesamtansicht der
Karosserieausbeulvorrichtung 1 gemäß Fig. 1-5, wobei
dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
Claims (20)
1. Karosserieausbeulvorrichtung (1), umfassend ein mit
Abstand von der Karosserie eines Kraftfahrzeugs
anbringbares Gerüst (Führungssäule 12, Querstreben 14,
15), sowie Mittel (Ziehanker 17, Wellendraht 21, Haken
19), die am Karosserieblech anbringbar sind und zur
Aufnahme von Zugkräften geeignet sind, sowie zwischen
Gerüst (Führungssäule 12, Querstreben 14, 15) und den am
Karosserieblech anbringbaren Mitteln (Ziehanker 17,
Wellendraht 21, Haken 19) einhängbare Zugmittel
(Spannschloss 10), dadurch gekennzeichnet, daß die
Karosserieausbeulvorrichtung (1) mindestens einen
Stützausleger (2) umfaßt, der mit zumindest einem Teil
des Eigengewichts des Kraftfahrzeugs (13) gegen eine
Bodenfläche belastbar und festlegbar ist, wobei die
Oberseite des Stützauslegers (2) mit seiner Unterseite
auf einer Bodenfläche liegend, von dem Kraftfahrzeug (13)
befahrbar ist.
2. Karosserieausbeulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stützausleger (2) eine Mulde zur
sicheren Aufnahme eines Autoreifens (22) umfaßt.
3. Karosserieausbeulvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stützausleger (2) als im
wesentlichen flaches Blechprofil ausgebildet ist.
4. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützausleger (2)
unten an einer senkrecht dazu stehenden Führungs
säule (12) angeordnet ist.
5. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützausleger (2)
mit einer endseitig ausziehbaren Auslegerverlängerung (5)
ausgestattet ist.
6. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützausleger (2)
mit mindestens einer wahlweise aufbockbaren Rolle (4)
ausgestattet ist.
7. Karosserieausbeulvorrichtung nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß endseitig an der
Auslegerverlängerung (5) eine Rolle (4) vorgesehen ist,
die über ein Auslösegestänge zusammen mit der Rolle (4)
nach unten ausgefahren werden kann.
8. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Führungssäule (12) eine Aufnahme (20) für eine vordere
Querstrebe (15) angebracht ist.
9. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der
senkrechten Führungssäule (12) eine Spindel (8) drehbar
gelagert ist.
10. Karosserieausbeulvorrichtung nach Anspruch
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (8) über
einen an der Führungssäule (12) angebrachten
Elektromotor (7) antreibbar ist.
11. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Spindelblock (9) vorgesehen ist, der auf der
Führungssäule (12) in Längsrichtung verschiebbar ist.
12. Karosserieausbeulvorrichtung nach Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelblock (9)
über die Spindel (8) durch Drehbewegung in Längsrichtung
der Führungssäule (12) verfahrbar ist.
13. Karosserieausbeulvorrichtung nach Anspruch 11
oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelblock (9)
mit einer Aufnahme für eine hintere Querstrebe (14)
ausgestattet ist.
14. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei
Einheiten aus jeweils mindestens einem Stützausleger (2)
einer Aufnahme (20) und mindestens einer
Führungssäule (12) über mindestens eine vordere
Querstrebe (15) nebeneinender angeordnet und fixiert
werden können.
15. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Spindelblock (9) mit einem weiteren Spindelblock (9) über
eine hinter Querstrebe (14) verbunden werden kann.
16. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß Muffen (16) auf
mindestens einer vorderen Querstrebe (15) und/oder
mindestens einer hinteren Querstrebe (14) vorgesehen
sind, die mit Ösen zur Aufnahme von Zugmitteln
(Spannschloss 10) ausgestattet sind.
17. Karosserieausbeulvorrichtung nach Anspruch
16, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen (16)
verschiebbar auf den Querträgern (14, 15) gelagert sind.
18. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 11
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelblock (9)
mit mindestens einer Öse zur Aufnahme eines Zugmittels
(Spannschloss 10) ausgestattet ist.
19. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den
Zugmitteln um mindestens ein Spannschloss (10) handelt.
20. Karosserieausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den
Mitteln, die an der Karosserie (13) anbringbar sind und
zur Aufnahme von Zugkräften geeignet sind, wahlweise um
Ziehanker (17), um angeschweißte Haken (19) oder um
Wellendraht (21) handelt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000126617 DE10026617C1 (de) | 2000-05-29 | 2000-05-29 | Karosserieausbeulvorrichtung |
| EP01111898A EP1160023A3 (de) | 2000-05-29 | 2001-05-17 | Karosserieausbeulvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000126617 DE10026617C1 (de) | 2000-05-29 | 2000-05-29 | Karosserieausbeulvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10026617C1 true DE10026617C1 (de) | 2001-11-08 |
Family
ID=7643988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000126617 Expired - Fee Related DE10026617C1 (de) | 2000-05-29 | 2000-05-29 | Karosserieausbeulvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1160023A3 (de) |
| DE (1) | DE10026617C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2944389A1 (de) * | 2014-05-16 | 2015-11-18 | Lockheed Martin Corporation | Vorrichtung und verfahren zur verformung einer oberfläche |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP7347791B2 (ja) * | 2019-03-18 | 2023-09-20 | 株式会社エス企画 | 自動車ボデー修復装置 |
| US11738381B2 (en) * | 2019-04-14 | 2023-08-29 | Mark Jackson | Automobile dent puller apparatus and method |
| CN110369554B (zh) * | 2019-08-02 | 2024-09-10 | 深圳南方中集集装箱服务有限公司 | 集装箱前端校正机 |
| CN110918692A (zh) * | 2019-12-26 | 2020-03-27 | 江门市保值久机电有限公司 | 汽车钣金修复器的辅助支撑架 |
| JP7328946B2 (ja) * | 2020-09-23 | 2023-08-17 | 本田技研工業株式会社 | 調整治具及び調整方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2904643C2 (de) * | 1978-02-08 | 1987-12-23 | Nordsvets-Kemppi Ab, Upplands Vaesby, Se | |
| DE9411199U1 (de) * | 1994-07-11 | 1995-02-16 | Birkner, Thomas, 70469 Stuttgart | Montier- u. Ausbeulständer |
| DE19533573A1 (de) * | 1994-09-12 | 1996-03-14 | Autorobot Finland | Richtvorrichtung für Autokarosserien und Verfahren zum Richten der Karosserie |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1600246B1 (de) * | 1966-12-08 | 1970-01-15 | Applied Power Ind Inc | Zugklemme zum Strecken von Blechteilen,insbesondere zum Richten von z.B. durch Anprall versetzten Fahrzeugrahmen oder Karosserien |
| FR2148332B1 (de) * | 1971-08-06 | 1974-12-13 | Facom | |
| US4296626A (en) * | 1979-06-21 | 1981-10-27 | Jarman Davis R | Wheel alignment apparatus |
| US4802358A (en) * | 1987-07-10 | 1989-02-07 | Andrew A. Bucci | Vehicle repair apparatus |
| GB2240737B (en) * | 1990-02-08 | 1994-05-25 | Thomas Rodgers | Pulling apparatus |
-
2000
- 2000-05-29 DE DE2000126617 patent/DE10026617C1/de not_active Expired - Fee Related
-
2001
- 2001-05-17 EP EP01111898A patent/EP1160023A3/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2904643C2 (de) * | 1978-02-08 | 1987-12-23 | Nordsvets-Kemppi Ab, Upplands Vaesby, Se | |
| DE9411199U1 (de) * | 1994-07-11 | 1995-02-16 | Birkner, Thomas, 70469 Stuttgart | Montier- u. Ausbeulständer |
| DE19533573A1 (de) * | 1994-09-12 | 1996-03-14 | Autorobot Finland | Richtvorrichtung für Autokarosserien und Verfahren zum Richten der Karosserie |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2944389A1 (de) * | 2014-05-16 | 2015-11-18 | Lockheed Martin Corporation | Vorrichtung und verfahren zur verformung einer oberfläche |
| US9457391B2 (en) | 2014-05-16 | 2016-10-04 | Lockheed Martin Corporation | Apparatus and method for deforming a surface |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1160023A2 (de) | 2001-12-05 |
| EP1160023A3 (de) | 2003-11-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60020561T2 (de) | Tragvorrichtung für fahrzeugrädern | |
| DE2261430C3 (de) | Vorrichtung zum Kippen eines Kraftfahrzeugs und Verfahren zu ihrem Betrieb | |
| EP2433720B1 (de) | Vierwalzenbiegemaschine und Verfahren zum An- und Rundbiegen bzw. -walzen von Blechen | |
| DE8911634U1 (de) | In Teilen transportierbares Vergnügungsgerät für Jahrmärkte od.dgl., insbesondere Riesenrad | |
| DE2646662B2 (de) | ||
| DE3916976C2 (de) | ||
| DE19731324A1 (de) | Ausziehbarer Ladeboden für ein Fahrzeug | |
| DE10026617C1 (de) | Karosserieausbeulvorrichtung | |
| EP0785903A1 (de) | Hub-dreh-vorrichtung zur aufnahme eines kraftfahrzeuges | |
| DE2250428A1 (de) | Hebegeraet fuer fahrzeuge | |
| EP3285977A1 (de) | Vorrichtung zum einbau einer windschutzscheibe eines fahrzeug | |
| EP2876425B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Klemmkraftmessung an einer ausfahrbaren Trittstufe eines Fahrzeugs, insbesondere Schienenfahrzeugs | |
| DE10105701C2 (de) | Hub- und Senkeinrichtung für einen Autotransporter und einen Autotransport-Anhänger | |
| DE102010048406A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen von Blechen | |
| DE2411566C3 (de) | Vorrichtung zum Richten von Fahrzeugrahmen o.dgl | |
| DE4302421C2 (de) | Zweistöckige Parkeinrichtung | |
| DE2028564B2 (de) | Abstellvorrichtung für zwei Kraftfahrzeuge übereinander | |
| DE2825130C3 (de) | Ersatzrad-Halterung für Lastfahrzeuge | |
| EP1366971B1 (de) | Sattelzugmaschine | |
| EP3120969A1 (de) | Mobile achsenpresse | |
| DE2133594C3 (de) | Vorrichtung zum Reparieren deformierter Gehäuse aus verformbaren Material | |
| DE8212933U1 (de) | Reparaturstand fuer kraftfahrzeugkarosserien | |
| DE2608343C2 (de) | Hebebühne | |
| DE10325201B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Beplanken von Seitenwänden von Fahrzeugen | |
| DE2026379B2 (de) | Container Hebevorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |