DE10024580A1 - Laufschiene für ein aus mehreren Flügeln bestehendes Schiebewandsystem - Google Patents
Laufschiene für ein aus mehreren Flügeln bestehendes SchiebewandsystemInfo
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Abstract
Laufschiene mit einer aus mehreren Flügeln bestehenden verschieblichen Wand, deren Flügel jeweils über zumindest eine einer Laufschiene zugeordnete Führungsrolle aufweisende Aufhängung in der Laufschiene verschiebbar gelagert sind, mit zumindest einer Lauffläche, auf der Laufrollen aufliegen, mit seitliche Führungsmittel für die Aufhängung oder Teile hiervon, durch die die Laufrollen auf der Lauffläche in Verschieberichtung gehalten werden, mit zumindest einer Verzweigung, bei der die Aufhängung des Flügels in vorbestimmter Weise in eine Verschieberichtung auf der Lauffläche gelenkt wird, wobei der Laufwagen jeweils nur eine Trag- und eine Führungsrolle aufweist, und daß durch die Führungsrolle eine Verzweigung als schaltbare Weiche betätigt, die eine verschwenkbare Lauffläche für die Tragrolle aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Laufschiene für ein aus mehreren Flügeln be
stehendes Schiebewandsystem gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruches 1.
Aus der DE 40 15 870 A1 ist eine derartige Laufschiene einer Schiebe
wand bekannt geworden, deren Flügel jeweils über Aufhängungen ver
schiebbar in der Laufschiene gelagert sind. Die Aufhängung weist dabei
der Laufschiene zugeordnete Laufrollen auf. Die Laufschiene umfaßt zwei
getrennte Laufflächen, sowie jeweils zugeordnete Führungsmittel. Eine
Lauffläche und entsprechende Führungsmittel werden jeweils durch eine
profilierte Schiene gebildet, auf der Laufrollen der zugeordneten Aufhän
gung aufliegen, die jeweils an das Schienenprofil angepaßt sind. Die
Laufrollen weisen hierfür Spurkränze auf und sind dadurch seitlich durch
die Schiene geführt. Weiterhin sind die Laufrollen jeweils um eine hori
zontale Achse drehbar in der Aufhängung gelagert und tragen den daran
befestigten Flügel und bilden einen Teil der Aufhängung. Dabei ist die
Laufschiene mit zwei Schienen und zumindest einer Verzweigung verse
hen, wobei eine Schiene über die Verzweigung in eine erste Richtung und
die andere Schiene über die Verzweigung in eine zweite Richtung ver
läuft. Jeder Verschiebungsrichtung ist somit vor und nach der Verzwei
gung der Laufschiene eine Schiene und somit eine Lauffläche zugeord
net. Daher muß jeder Flügel entsprechend seiner vorbestimmten Ver
schieberichtung auf der zugeordneten Schiene der Laufschiene verfahr
bar gelagert sein. Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß sie sehr auf
wendig und unflexibel ist. Soll beispielsweise ein Flügel nunmehr anders
als ursprünglich vorgesehen verschoben werden, ist die ganze Aufhän
gung zu ändern und der Flügel auf der anderen Schiene der Laufschiene
aufzuhängen. Zudem sind eine Vielzahl von Bauteilkonstruktionen not
wendig, nämlich Aufhängungen für die der einen Verschieberichtung zu
geordneten Schiene sowie Aufhängungen für die der anderen Verschie
berichtung zugeordneten Schiene.
Die DE 16 59 879 A1 zeigt eine mobile Trennwand, deren einzelnen hori
zontal verschiebbaren Wandelemente bodenseitig getragen und decken
seitig nur geführt sind. Darüber hinaus folgt, daß die Wandelemente nicht
hängend gelagert sind und insofern keine deckenseitigen Aufhängung mit
entsprechenden Laufflächen vorhanden sind. In der Deckenschiene er
folgt eine seitliche Stabilisierung und Führung, wobei die entsprechenden
Führungsräder zur Bestimmung des Laufweges sowohl als auch außer
halb einer starren Verzweigung auf unterschiedlicher Höhe in den Sei
tenwänden der Deckenschiene entlang gleiten.
Die DE-AS 19 57 004 beschreibt eine Vorrichtung zum abschnittsweisen
Bewegen auf einer Deckenweiche angeordneten Schienenstücken und
zum wahlweisen Verbinden von sich schneidenden oder sich kreuzenden
Laufschienenabschnitten. Derartige Vorrichtung werden insbesondere für
Teilstücke von verschiebbaren Wänden eingesetzt. Zur Betätigung der
beweglichen Schienenstücke ragen in den entsprechenden Schienenab
schnitten Schaltnasen von schwenkbaren Schalttaschen hinein. Durch
das Hindurchlaufen der Wandelemente, die an den Laufwagen aufge
hängt sind, sind die einzelnen Schienenabschnitte entsprechend
schwenkbar und können somit eine Drehweiche entsprechend betätigen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Laufschiene gemäß der im
Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Art derart weiterzubil
den, daß unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile eine einfache
und vor allem flexible Konstruktion zu kostengünstigen Konditionen mög
lich ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentan
spruches 1 in Verbindung mit seinem Oberbegriffsmerkmalen gelöst. Die
Unteransprüche geben dabei eine weitere Ausgestaltung des erfindungs
gemäßen Gedankens wieder.
Die Laufschiene des vorbezeichneten Trennwandsystemes hat nur noch
eine Lauffläche was bedeutet, daß sowohl ein vorderer als auch ein hinte
rer Wagen einer an den Aufhängungen der Laufwagen befestigten
Trennwand jeweils auf der gleichen Laufschiene zum Tragen und damit
über horizontal gelagerte Drehrollen beweglich ist. Dabei werden sowohl
für den Bereich von Abzweigungen als auch auf graden Abschnitten stets
die gleichen Profile der Laufschiene zur Anwendung kommen.
An den Laufwagen ist im oberen Bereich jeweils nur eine Führungsrolle
vorhanden, die aus einer zylindrischen Rolle besteht. Je nach gewünsch
ter Fahrtrichtung eines Laufwagens ist die Rolle für den Geradeausbe
trieb oder für einen Abzweig in einer unterschiedlichen Position einge
setzt.
Durch diese Art der Konstruktion ist es möglich, im Bereich eines Abzwei
ges einen Weichentyp zu schaffen, der nur aus wenigen Bauteilen be
steht und darüber hinaus mechanisch durch die Führungsrollen bei ent
sprechender Plazierung geschaltet und damit bewegt wird. Bei einer Be
tätigung einer solchen Weiche wird beispielsweise ein Teil der Führungs
bahn, die im Bereich eines Abzweiges z. B. nicht vorhanden ist, herunter
geklappt und gibt somit dem entsprechend kodierten Laufwagen die Mög
lichkeit, diesen Abschnitt zu überqueren. Die Betätigung der Weiche wird
dabei durch ein sogenanntes Schaltstück erreicht. Das Schaltstück besteht
im wesentlichen aus einem Zwischenstück, das vorzugsweise aus einem
Winkelstück gefertigt ist, an dem sich an jedem Ende Schaltschwerter
anschließen. Diese Schaltschwerter sind jedoch nicht starr mit dem Zwi
schenstück verbunden, sondern vielmehr über entsprechend federnd
ausgebildete Verbindungen mit dem Zwischenstück verbunden.
Das gesamte Schaltstück ist dabei so gelagert, daß es bei einer Betäti
gung durch eine Führungsrolle ein Verschwenken einer Lauffläche für die
Laufrolle des Laufwagens bewirkt. Dieses wird vorzugsweise dadurch er
reicht, daß das Schaltstück an einem Verbindungsstück befestigt ist, an
deren anderem Ende ein Hebelsystem, welches eine Parallelverschie
bung nach dem Prinzip eine Parallelogramms bewirkt, vorhanden ist. An
dem Hebelsystem ist wiederum die verschwenkbare Lauffläche ange
schlossen, so daß bei einer entsprechenden maßlichen Abstimmung bei
dem Betätigen der Führungsrolle das Schaltstück so betätigt wird, daß die
verschwenkbare Lauffläche in die Laufrichtung und damit in den Bereich
der Laufrolle verschwenkt wird und somit die Lücke zwischen dem ab
zweigenden Teil der Laufschiene und dem geraden Teil der Laufschiene
schließt.
Bei einer Nichtbetätigung des Schaltstückes durch die Laufrolle ist die
verschwenkbare Lauffläche aus dem Bereich der Laufflächen der Lauf
schienen herausgebracht, so daß hier kein Verfahren eines Laufwagens
möglich ist. Durch diese Art der Konstruktion wird eine zwangsweise,
nicht zu manipulierende Möglichkeit gegeben, derartige Laufflächen in
dem Bereich der Laufwagen durch Kodierung zu bringen. Eine derartige
Vorrichtung zur Verwendung bei Laufschienen kann sowohl bei manuel
len als auch bei automatisch verfahrbaren Wandelementen eingesetzt
werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von schematisch dargestellten
ausschnittsweisen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Einen Teil einer gebogenen und geraden Laufschiene, die
durch ein Verbindungsstück verbunden sind.
Fig. 2 Den schematischen Ablauf in einem Weichenbereich in der
Draufsicht.
Fig. 3 Den Weichenbereich einer nicht betätigten Weiche in der
Draufsicht.
Fig. 4 Wie Fig. 3, jedoch in der Seitenansicht.
Fig. 5 Eine vergrößerte Darstellung des schwenkbaren Bereiches
der Lauffläche im nicht betätigten Zustand.
Fig. 6 Wie Fig. 5 im betätigten Zustand,
Fig. 7 Wie Fig. 6, jedoch mit einer teilweisen Darstellung eines
Laufwagens mit Führungs- und Laufrolle.
Fig. 8 Die Ausführung eines Schaltschwertes in der Vorderansicht.
Fig. 8a Wie Fig. 8, jedoch in der Seitenansicht.
Fig. 9 Die Vorderansicht eines Zwischenstückes.
Fig. 9a Die Draufsicht eines Zwischenstückes nach Fig. 9.
Fig. 10 Schaltstück mit angesetzten Schaltschwertern.
Fig. 11 Einen Ausschnitt aus einer Anordnung einer geraden und
einer gebogenen Laufschiene mit einem Schaltschwert nä
hernden Laufwagen.
Fig. 12 Mit einem Laufwagen, der in den Bereich des Schaltstückes
eingefahren ist und mit der heruntergeklappten Lauffläche.
Fig. 13 Wie Fig. 12, jedoch aus einem anderen Blickwinkel.
Fig. 14 Situationswiedergabe eines Laufwagens, der in den abge
bogenen Bereich einer Lauffläche eingefahren ist bei nicht
betätigter Weiche.
In der Fig. 1 wird in einer schematischen Darstellung die Anordnung ei
ner gebogenen Laufschiene 16 und einer geraden Laufschiene 2 wieder
gegeben. Die Laufschiene 16 und die Laufschiene 2 sind untereinander
zur mechanischen Stabilisierung über ein Verbindungsstück 11 mittels
Befestigungen 12 zum einen an der Laufschiene 2 und mittels Befesti
gungen 17 an der Laufschiene 16 verbunden. Das Verbindungsstück 11
befindet sich oberhalb der Laufschiene und beeinträchtigt somit das Ver
schieben von Laufwagen 4 mit daran befestigten Flügeln 1 in kleinster
Weise. Neben der Verbindung zwischen dem geraden Teil 2 der Lauf
schiene und dem gebogenen Teil 16 hat das Verbindungsstück 11 die
Aufgabe, die für diesen Bereich notwendige Vorrichtung, nämlich eine
verschwenkbare Weiche, aufzunehmen. Dieses geschieht innerhalb einer
Ausnehmung 49, in der sowohl ein Abstandshalter 27 als auch ein Ab
standshalter 35 so plaziert werden, daß sie drehbeweglich aufgehängt
sind.
Bei der Darstellung der Fig. 2 ist ebenfalls das Verbindungsstück 11 mit
den Laufschienenabschnitten 2 und 16 vorhanden, darüber hinaus sind
auch die Teile wiedergegeben, die eine funktionelle Vorrichtung einer
Weiche beinhalten.
Der Weichenbereich besteht zum einen aus einem Schaltstück 47 und
einer verschwenkbaren Lauffläche 10. Das Schaltstück 47 und die Lauf
fläche 10 stehen dabei über die Abstandshalter 35 und 27 in einer funk
tionalen Verbindung. Die Funktion wird nachfolgend noch im einzelnen
beschrieben.
Das Schaltstück 47, welches in der Fig. 10 und in den Fig. 8, 9 und
9a als Einzelteilzeichnung wiedergegeben ist, besteht im wesentlichen
aus einem Zwischenstück 13, an dem sich an jedem Ende ein Schalt
schwert 9 und 24 anschließt. Das Zwischenstück 13 wird dabei aus einem
Winkelstück mit einem ersten Schenkel 40 und einem zweiten Schenkel
41 gebildet. Während der Schenkel 40 zur Stabilisierung und auch für
den Anlauf einer Führungsrolle dient, sind in dem Schenkel 41 zum einen
Befestigungsbohrungen 42 und Befestigungsbohrungen 46 enthalten. An
den Befestigungsbohrungen 42 sind in der Fig. 1 dargestellte Federble
che 7 und 14 mittels der dort gezeigten Verbindungselemente 15 ange
schlossen, die mittels einer kraft- und formschlüssigen Verbindung der
Schaltschwerter 9 und 24 über die Bohrungen 37 mit dem Bohrungen 42
sichergestellt wird. Somit ist ein Anschluß der Schaltschwerter 9 und 24
an das Zwischenstück 13 gegeben. Die Schwerter 9 und 24 sind durch
die Federbleche 7 und 14 federnd befestigt. Fährt nun, wie in der Fig. 2
gezeigt, eine Führungsrolle 2 eines Laufwagens 4 auf das Schaltschwert
9 zu, so wird durch die zwangsweise Verbindung des Schaltschwertes 9
über das Zwischenstück 13 ein Verschwenken der Lauffläche 10 in den
Laufbereich einer Laufrolle 48 bewirkt. Die Schwerter 9 und 24 sind so
gestaltet, daß sie einen vorstehenden Bereich mit einer Verrundung 39
aufweisen, der gegenüber dem Ende des Schenkels 40 des Zwischen
stückes 13 vorsteht. Damit beim Ausweichen der Schwerter 9 und 24
keine Beeinträchtigung des Einfahrvorganges zu befürchten ist, weisen
die Schwerter 9 und 24 eine Abschrägung 38 auf, die sich gegenüber der
Verrundung 39 befindet. Damit die Schwerter 9 und 24 entsprechend
stabilisierend ausgeführt sind und auch verwindungssteif sind, haben sie
in Fortführung der Abschrägung 38 eine Abwinkelung 36, die gleichzeitig
die Befestigungslöcher 37 enthält.
Die Schaltschwerter 9 und 24 sind deshalb federn ausgelegt worden,
damit bei Einfahren der Führungsrolle 2 in jedem Fall ein sicheres Schal
ten der Weiche bewirkt werden kann. Durch die federnde Anordnung über
die Federbleche 7 und 14 wird somit ein sicheres Andrücken der Laufflä
che 10 an die bestehenden Laufschienen 2 und 3 erreicht. Die Führungs
rolle 23 läuft dabei in einem ersten Führungskanal 3. Hat die Führungs
rolle 23 den Bereich des Schwertes 9 in der Fig. 2, nämlich den rechten
Bereich, verlassen und bewegt sich auf den linken Bereich zu, ist durch
das Verschwenken der Lauffläche 10 ein Weiterfahren des Laufwagens 4
möglich, da die Laufrolle 48 auf der verschwenkten Lauffläche 10 weiter
laufen kann. In dem Bereich der Lauffläche 10 befindet sich in dem Be
reich des Zwischenstückes 13 kein Führungskanal 3 weder in der Lauf
schiene 2 noch in der Laufschiene 16. Die Führungseigenschaft für die
Laufrolle 23 wird durch die Kontur der Schaltschwerter 9 und 24 und den
Schenkel 40 des Schaltstückes 47 übernommen. Verläßt die Laufrolle 48
den verschwenkten Bereich der Lauffläche 10 ist auch die Führungsrolle
23 wieder in dem Bereich des Schwertes 24 angelangt und wird von dem
dort vorhandenen Führungskanal aufgenommen. Zum sicheren Überlau
fen der Laufrolle 48 auf die Laufschiene 2 ist auch hier das Schwert 24
und mit dem Einlaufbereich (Verrundung) 39 innerhalb der Führungsbahn
der Laufrolle 23 angeordnet, so daß durch die zwangsweise Führung der
Laufrolle 23 das Schwert nach außen federn nachgeben kann und somit
eine sichere Anlage der Lauffläche 10 an die Laufflächen der Laufschie
nen gewährleistet ist.
Die Situation, wie sie in der Fig. 2 dargestellt ist, wird in einer Seitenan
sicht in der Fig. 7 noch deutlicher. Das Schaltstück 47 ist dabei über
Befestigungen 50 an einem querliegenden flachen Verbindungsstück 43
angeschlossen. In dem Verbindungsstück 43 sind über Bohrungen Ver
bindungsschrauben 19 und 25 eingeführt. Diese Verbindungsschrauben
19 und 25 sind ebenfalls mit den mit 19 und 25 bezeichneten Verbin
dungsschrauben, die sich an dem ortsfesten unteren Teil, und damit in
nerhalb der Ausnehmung 49 des Verbindungsstückes 11 befinden, ver
bunden. Das Verbindungsstück 43 ist aufgrund der Führungsrolle 23 in
Bewegungsrichtungen 44 und 45 verschiebbar, wobei an das Verbin
dungsstück 43 die Abstandshalter 27 und 25 angeschlossen sind. Die
Abstandshalter 35 und 27 sind nach dem Prinzip eines Parallelogramms
an dem ortsfesten Teil des Verbindungsstückes 11 angeschlossen. Durch
die Verschiebung des Verbindungsstückes 43 wird somit eine Parallelver
schiebung der Verbindungen 19, 25 gegenüber den darunter befindlichen
Verbindungen in dem Verbindungsstück 11 erreicht. Der Abstandshalter
35 ist maßlich wesentlich kürzer als der Abstandshalter 27. An dem Ab
standshalter 27 schließt sich die verschwenkbare Lauffläche 10 an. Zur
Stabilisierung weist die verschwenkbare Lauffläche 10 an seinem freien
Ende ebenfalls eine Abwinkelung 22 auf.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 zeigt, daß eine Führungsrolle 32
innerhalb eines zweiten Führungskanales 30, der sich innerhalb der ge
bogenen Laufschiene 16 befindet, verfahren werden kann. Hierdurch wird
deutlich, daß eine Aktivierung der Vorrichtung für den Weichenbereich
unterbleibt, weil die Führungsrollen 32 mit dem Schaltschwert 9 nicht in
Berührung kommen. Dadurch wird, wie es aus der Fig. 4 ersichtlich ist,
ein Verschwenken der Lauffläche 10 unterbunden. Die Lauffläche 10 ist
somit aus dem Bereich einer Lauffläche 26 der Führungsschiene 2 her
ausgeklappt.
Dieses Verschwenken der Lauffläche 10 wird noch einmal in den Fig.
5 und 6 verdeutlicht, bei denen ein Großteil der hier nicht verwendeten
Bauteile weggelassen worden ist. Die Drehpunkte 51 sind, wie die
Fig. 5 und 6 wiedergegeben, ortsfest und die Drehpunkte 52, die sich in
nerhalb des Verbindungsstückes 43 befinden, wandern durch eine Paral
lelverschiebung aus. Somit ist sichergestellt, daß die über eine Verbin
dungsschraube 28 an dem Abstandshalter 27 angebrachte Lauffläche 10
in den Bereich der Lauffläche 26, wie es die Fig. 6 wiedergibt, hineinge
schwenkt werden kann. Damit die Lauffläche 10 auch ohne eine weitere
Vorrichtung aus dem Bereich der Lauffläche 6 wieder nach Verlassen der
Führungsrolle herausschwenkt, sind an den Verbindungsschrauben 25
Federelemente 20 angebracht. Über die Krafteinstellungen ist hiermit eine
Regulierung der entsprechenden Rückstellkraft für die Lauffläche 10
möglich.
Durch die Anordnung der Vorrichtung für den Weichenbereich wird deut
lich, daß in Verbindung mit der Ausführung der Laufwagen 4, die jeweils
nur eine Tragrolle und eine Führungsrolle enthalten eine sonst üblicher
weise zweite Laufschiene, die nur ab einem Abzweigungsbereich zum
Tragen kommt, entfallen kann. Hierdurch wird eine enorme Kosteneinspa
rung erzielt. Der verschwenkte Teil 10 der Lauffläche legt sich in nicht
dargestellte Ausnehmungen jeweils in den Laufschienen 2 und 16 sicher
an.
Der Funktionsablauf der verschwenkbaren Vorrichtung wird noch einmal
durch die Fig. 11 bis 14 in perspektivischer Darstellung untermauert.
In der Fig. 11 ist auf der rechten Seite der Laufwagen 4 wiedergegeben,
an dem über eine Flügelaufhängung der Flügel 1 angeschlossen ist. Be
festigt und damit auch einstellbar an dem Laufwagen 4 wird die Flügel
aufhängung über die Flügelbefestigungen 6. Die Führungsrolle des
Laufwagens 4 ist in dieser Darstellung nicht erkennbar. Die Führungsrolle
hat eine Betätigung des Schaltschwertes 9 noch nicht bewirkt, denn die
verschwenkbare Lauffläche 10 ist nicht in den Laufbereich verschwenkt
worden.
In der Fig. 13 ist der Laufwagen 4 in dem Bereich des Schaltstückes 47
und damit in den Bereich des Schaltschwertes 9 gelangt, was eine Ver
schwenkung des Bereiches der Lauffläche 10 bewirkt hat. Der Laufwagen
4 kann somit über die Lauffläche 10 weiter den Flügel 1 verfahren. Durch
diese Wiedergaben wird deutlich, daß stets die Weiche durch jeden
Laufwagen betätigt wird, was heißt, daß nach Verlassen des Laufwagens
4 mit der entsprechenden Führungsrolle die Lauffläche 10 wieder aus
dem Bereich der Laufflächen heraus schwenkt. Hierdurch ist es auch si
cher, daß beispielsweise ein Laufwagen, dessen Führungsrolle in dem
gebogenen Bereich der Laufschiene 16 verfahren soll, mit der Laufrolle
mit dem verschwenkten Teil der Lauffläche nicht in Kollision tritt.
1
Flügel
2
gerade Laufschiene
3
erster Führungskanal
4
Laufwagen
5
Flügelaufhängung
6
Flügelbefestigung
7
Federblech
8
Befestigung
9
Schaltschwert
10
verschwenkbare Lauffläche
11
Verbindungsstück
12
Befestigung
13
Zwischenstück
14
Federblech
15
Befestigung
16
gebogene Laufschiene
17
Befestigung
18
Befestigung
19
Befestigung und Krafteinstellung
20
Feder
21
Haltestück
22
Abwinkelung
23
Führungsrolle
24
Schaltschwert
25
Verbindungsschraube und Krafteinstellung
26
Lauffläche
27
Abstandshalter
28
Verbindungsschraube
29
Parallelstück
30
zweiter Führungskanal
31
Schräge
32
Führungsrolle
33
Schräge
34
Abwinkelung
35
Abstandshalter
36
Abwinkelung
37
Befestigungsbohrung
38
Abschrägung
39
Verrundung (Einlaufbereich)
40
erster Schenkel
41
zweiter Schenkel
42
Befestigungsbohrung
43
Verbindungsstück
44
Bewegungsrichtung
45
Bewegungsrichtung
46
Befestigungsbohrung
47
Schaltstück
48
Tragrolle
49
Ausnehmung
50
Verbindung
51
Drehpunkt ortsfest
52
Drehpunkt verschiebbar
Claims (7)
1. Laufschiene mit einer aus mehreren Flügeln bestehenden ver
schieblichen Wand, deren Flügel jeweils über zumindest eine ei
ner Laufschiene zugeordnete Führungsrolle aufweisende Aufhän
gung in der Laufschiene verschiebbar gelagert sind, mit zumin
dest einer Lauffläche, auf der Laufrollen aufliegen, mit seitlichen
Führungsmittel für die Aufhängung oder Teile hiervon, durch die
die Laufrollen auf der Lauffläche in Verschieberichtung gehalten
werden, mit zumindest einer Verzweigung, bei der die Aufhän
gung des Flügels in vorbestimmter Weise in eine Verschieberich
tung auf der Lauffläche gelenkt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Laufwagen (4) jeweils nur eine Trag- (48) und eine Füh
rungsrolle (23, 32) aufweist, und daß durch die Führungsrolle (23,
32) eine Verzweigung als schaltbare Weiche betätigt, die eine
verschwenkbare Lauffläche (10) für die Tragrolle (48) aufweist.
2. Laufschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsrolle (23, 32) durch Betätigung eines Schaltstückes (47)
ein Verschwenken einer Lauffläche (10) bewirkt.
3. Laufschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltstück (47) aus einem starren abgewinkelten Zwischenstück
(13) besteht, an dessen Enden Schaltschwerter (9) und (24)
nachgebend angebracht sind.
4. Laufschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nachgiebigkeit durch Federbleche (7) und (14) erzielt wird.
5. Laufschiene nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltstück an einem Verbindungsstück angeschlossen
ist, welches eine Relativbewegung quer zu der Laufschiene (2)
ausführt.
6. Laufschiene nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am
Ende des Verbindungsstückes (43) in Art eines Parallelogramms
drehbare Abstandshalter (35) und (27) vorhanden sind, die
gleichzeitig drehbar gelagert an einem Verbindungsstück (11),
welches ortsfest an den Laufschienen (2) und (16) befestigt ist,
angebracht sind.
7. Laufschiene nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstandshalter (27) länger als der Abstandshalter (35) ist und an
seinem freien Ende die verschwenkbare Lauffläche (10) aufnimmt.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10024580A DE10024580A1 (de) | 2000-05-19 | 2000-05-19 | Laufschiene für ein aus mehreren Flügeln bestehendes Schiebewandsystem |
| PCT/EP2001/005730 WO2001090521A1 (de) | 2000-05-19 | 2001-05-18 | Laufschiene für ein aus mehreren flügeln bestehendes schiebewandsystem |
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