DE1002227B - Luntenverdichter fuer Spinnereimaschinen-Streckwerke - Google Patents
Luntenverdichter fuer Spinnereimaschinen-StreckwerkeInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/70—Constructional features of drafting elements
- D01H5/72—Fibre-condensing guides
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Luntenverdichter für Spinnereimaschinen-Streckwerke
mit einem parallel zu den Unterwalzen auf zwei Unterwalzen aufliegenden, und von diesen durch Reibung angetriebenen zylindrischen
Verdi chterkörper.
Es sind bereits verschiedene Arten von. Verdichtern für Vorgespinste, Streckbänder oder Lunten bekannt,
die in. Streckwerken von Spinnereimaschinen dazu be^
nutzt werden, die Lunte zu verdichten und die Fasern daran zu hindern, sich von dem Vorgespinst abzulösen,,
wobei die Fasern zwischen den. sie begleitenden Verdichterteilen gleiten können, so· daß ein ungehindertes
Strecken erfolgt. Unter diesen verschiedenartigen Verdichtern sind solche bekannt, bei denen die
Lunte oder das Vorgespinst durch die Nut einer auf zwei Unterwalzen aufliegenden und von diesen durch
Reibung angetriebenen Verdichterwalze hindurchgeführt wird. Bei Verdichtern sind auch unten
breite, nach oben enger werdende Einlasse für die Lunte bekannt.
Es ist auch bereits ein Luntenverdichter vorgeschlagen
worden, der einen starren Rahmen, aufweist, in dem eine glatte, auf zwei Unterwalzen ruhende Walze
gelagert ist. Der Rahmen trägt außerdem unterhalb ein zweites Faserverdichtungswälzchen, das auch mit
einer ringförmigen Nut versehen sein kann und um das herum die Lunte geführt wird.
Bei allen diesen bekannten Verdichtern werden die Lunten oder Vorgespinste durch die genutete Verdichterwalze
mehr oder weniger aus der geraden. Linie abgelenkt oder abgewinkelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Unzuträglichkeiten hervorrufende Ablenken der Lunte
zu vermeiden.
Die Erfindung besteht darin, daß der Verdichterkörper aus zwei koaxialen, aber nicht miteinander
verbundenen, leicht drehbaren Scheiben besteht, die in einem gemeinsamen Gehäuse so gelagert sind, daß der
Verdichterraum zwischen den. Scheiben, auch in der Rotationsachse der Scheiben frei bleibt und eine merkbare
Ablenkung der den Verdichterraum durchlaufenden Lunte vermieden wird.
Das die beiden Scheiben aufnehmende Gehäuse weist im unteren Teil vorzugsweise einen an, sich bekannten
breiten, nach aufwärts enger werdenden. Einlaß für das Vorgespinst auf, durch den, dasselbe in
den freien Zwischenraum zwischen den beiden Scheiben eingeführt wird.
In, der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es ist
Fig. 1 die schematische Querschnittsdarstellung von1 zwei benachbarten Walzenpaaren eines Stireckwerkes,
zwischen denen der Luntenverdichter angeordnet ist;
Luntenverdichter für Spinnereimaschinen-Streckwerke
Anmelder:
ESTIRAJES BALMES, S. Α.,
Barcelona (Spanien)
Barcelona (Spanien)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
Berlin-Zehlendorf West, Goethestr. 30
Berlin-Zehlendorf West, Goethestr. 30
Beanspruchte Priorität:
Spanien vom 31. August 1953
Spanien vom 31. August 1953
M. Ramon Balmes Solanas, Santa Coloma de Cervello,
Barcelona (Spanien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Luntenverdichters, teilweise geschnitten;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Luntenverdichters, von der rechten Seite der Fig. 2 aus gesehen, und
Fig. 4 gibt Aufschluß über den konstruktiven Aufbau des Verdichters, wobei die verschiedenen Teile
getrennt voneinander dargestellt sind.
Gemäß Erfindung ist das Streckwerk mit einer Vorrichtung zum Verdichten und Vereinigen, des Vorgespinstes
ausgerüstet, die aus einem Gehäuse 1 besteht, in dessen Innerem zwei Scheiben 2 und 3 gelagert
sind. Die Scheiben 2 und 3 sind gleichachsig derart im Gehäuse gelagert, daß ihre beiden Planflächen
einander dicht gegenüberstehen, wobei nur gerade ein schmaler Zwischenraum 6 verbleibt.
Jede der Scheiben 2 und 3 hat auf ihrer Außenfläche eine konzentrische kreisförmige Vertiefung 4,
in welche ein. Hals oder Flansch 5 paßt, der auf der Innenfläche des Gehäuses vorgesehen, ist und dazu
dient, die Scheibe lose, vollkommen frei drehbar zu lagern. Mit ihrer Planseite kann jede Scheibe! bis
gegen, die entgegengesetzte Scheibe anliegen. Auf diese Weise sind, obwohl es sich um zwei unabhängige
Scheiben handelt, diese derart gehalten, daß sie imstande sind, vollkommen frei umzulaufen, während
sie koaxial verbleiben.
Das Gehäuse 1 besteht aus zwei symmetrischen Teilen, 11 und 12, von, denen jeder die Hälfte des Gehäuses
bildet und die miteinander mittels einer Schraube 13 vereinigt sind, welche sich in dem oberen
Teil befindet. In dem Mittelteil ist jeder dieser Teile
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mit dem vorerwähnten Hals oder Flansch 5 versehen, der als Halter für die entsprechende Scheibe 2 oder 3
dient. Im unteren Teil hat jeder eine Verlängerung, deren Kante einen senkrechten oder annähernd senkrechten
oberen Teil 14 und einen geneigten unteren Teil 15 besitzt. Nachdem die beiden Teile 11 und 12
vereinigt sind, bilden diese unteren Verlängerungen einen sehr breiten "Einlaß 16, welcher sich nach oben
fortschreitend verengt, bis er in einem senkrechten Spalt 17 endet, welcher vor der Trennungslinie 6
zwischen den beiden Scheiben 2 und 3 gelegen ist.
Dank dieser Anordnung des Rahmens dringt das Vorgespinst, wenn die Verdichtungsvorrichtung in
die Maschine gesetzt wird, von selbst in die öffnung 16
ein, welche es zu dem Zwischenraum 6 zwischen den zwei Scheiben 2 und 3 führt, so daß das Vorgespinst
ohne weiteres eingefädelt bleibt.
Der obere Teil des Gehäuses bildet eine aufwärts gerichtete Handhabe 7, welche das Halten der Vorrichtung
als Ganzes erleichtert, um sie in die Masehine zu setzen oder sie aus der letzteren herauszunehmen.
Die beiden Teile 11 und 12 des Gehäuses besitzen, wie in der Zeichnung gezeigt ist, die Hälse 5, von
denen jeder mit einer mittleren öffnung 8 von verhältnismäßig großem Durchmesser versehen ist, welche
sich rechtwinklig durch dieselben hindurch in die Vertiefung 4 der damit verbundenen Scheibe erstreckt.
Diese Öffnung 8 ist nicht unerläßlich. Sie bietet aber die Möglichkeit, mit dem Finger leicht solche
Fäserchen zu entfernen, welche sich zwischen dem Hals 5 und der Vertiefung der entsprechenden Scheibe
festgesetzt haben.
Der Luntenverdichter wird, wie in Fig. 1 dargestellt ist, in die Spinnmaschine gesetzt, d. h., er ist in,
der Weise zwischen die Walzenpaare 9 und 10 eingesetzt, daß die Scheiben 2 und 3, welche seitlich über
das Gehäuse 1 vorstehen, auf den Unterwalzen der
beiden Paare ruhen. Das Gehäuse 1 wird somit durch die Zylinder 2 und 3 getragen und ist durch seinen
unteren, die vordere Unterwalze 10 berührenden Teil gegen Verdrehen gesichert.
Ist der Luntenverdichter in die Spinnmaschine eingesetzt, so läuft das Vorgespinst, wie es schematisch
in Fig. 1 gezeigt ist, trotzdem einer geraden Linie folgend zwischen den Tangentenpunkten der Walzen
der beiden Walzenpaare, ohne irgendeiner anderen Berührung ausgesetzt zu sein als derjenigen mit den
beiden Planflächen der zwei Scheiben. Durch diese Berührung wird es zusammengedrückt und genuschelt.
So wird das Verdichten des Vorgespinstes unter den besten Bedingungen erreicht.
Claims (2)
1. Luntenverdichter für Spinnereimaschinen-Streckwerke mit einem parallel zu den Unterwalzen
auf zwei Unterwalzen aufliegenden und von diesen durch Reibung angetriebenen zylindrischen
Verdichterkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterkörper aus zwei koaxialen,
aber nicht miteinander verbundenen, leicht drehbaren Scheiben (2 und 3) besteht, die in einem
gemeinsamen Gehäuse (1) so gelagert sind, daß der Verdichterraum (6) zwischen den Scheiben
auch in der Rotationsachse der Scheiben frei bleibt und eine merkbare Ablenkung der den Verdichterraum
(6) durchlaufenden Lunte vermieden, wird.
2. Luntenverdichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sein die beiden Scheiben
(2 und 3) aufnehmendes Gehäuse (1) im unteren Teil einen an sich bekannten, breiten, nach
aufwärts enger werdenden Einlaß (16, 17) für das Vorgespinst aufweist, durch den dasselbe in den
freien Zwischenraum (6) zwischen den beiden Scheiben eingeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 877 876, 906 059;
schweizerische Patentschrift Nr. 225 765;
USA.-Patentschrift Nr. 2 621 376.
Deutsche Patentschriften Nr. 877 876, 906 059;
schweizerische Patentschrift Nr. 225 765;
USA.-Patentschrift Nr. 2 621 376.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 609 769/160 1.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES2740995X | 1953-08-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002227B true DE1002227B (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=8426924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE9441A Pending DE1002227B (de) | 1953-08-31 | 1954-08-18 | Luntenverdichter fuer Spinnereimaschinen-Streckwerke |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2740995A (de) |
| DE (1) | DE1002227B (de) |
| FR (1) | FR1111550A (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH225765A (de) * | 1941-03-11 | 1943-02-28 | Colonia Gueell S A | Luntenverdichter für Streckwerke von Textillunten. |
| US2621376A (en) * | 1950-11-15 | 1952-12-16 | Cottam Eric | Condenser for textile fibers |
| DE877876C (de) * | 1950-09-22 | 1953-05-28 | Deutscher Spinnereimaschb Ingo | Luntenverdichter fuer Streckwerke von Spinnmaschinen |
| DE906059C (de) * | 1952-06-19 | 1954-03-08 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Luntenverdichter fuer die Streckwerke von Ringspinnmaschinen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2522332A (en) * | 1945-08-24 | 1950-09-12 | Abbott Machine Co | Textile drafting apparatus |
-
1954
- 1954-08-02 US US447187A patent/US2740995A/en not_active Expired - Lifetime
- 1954-08-04 FR FR1111550D patent/FR1111550A/fr not_active Expired
- 1954-08-18 DE DEE9441A patent/DE1002227B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH225765A (de) * | 1941-03-11 | 1943-02-28 | Colonia Gueell S A | Luntenverdichter für Streckwerke von Textillunten. |
| DE877876C (de) * | 1950-09-22 | 1953-05-28 | Deutscher Spinnereimaschb Ingo | Luntenverdichter fuer Streckwerke von Spinnmaschinen |
| US2621376A (en) * | 1950-11-15 | 1952-12-16 | Cottam Eric | Condenser for textile fibers |
| DE906059C (de) * | 1952-06-19 | 1954-03-08 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Luntenverdichter fuer die Streckwerke von Ringspinnmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2740995A (en) | 1956-04-10 |
| FR1111550A (fr) | 1956-03-01 |
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