DE1002287B - Vorrichtung zur Querschnittsregelung von in senkrechten Waenden von Industrieoefen liegenden Gas- oder Luftdurchtrittsoeffnungen - Google Patents
Vorrichtung zur Querschnittsregelung von in senkrechten Waenden von Industrieoefen liegenden Gas- oder LuftdurchtrittsoeffnungenInfo
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- DE1002287B DE1002287B DED15579A DED0015579A DE1002287B DE 1002287 B DE1002287 B DE 1002287B DE D15579 A DED15579 A DE D15579A DE D0015579 A DED0015579 A DE D0015579A DE 1002287 B DE1002287 B DE 1002287B
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B21/00—Heating of coke ovens with combustible gases
- C10B21/10—Regulating and controlling the combustion
- C10B21/16—Regulating and controlling the combustion by controlling or varying the openings between the heating flues and the regenerator flues
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Description
- Vorrichtung zur Querschnittsregelung von in senkrechten Wänden von Industrieöfen liegenden Gas- oder Luftdurchtrittsöffnungen Nach dem Hauptpatent geschieht die Querschnittsnegelung von in senkrechten oder nahezu senkrechten Wänden von Industrieöfen, insbesondere von Gas-und Kokserze.ugungsöfen., liegenden Durchtrittsöffnungen für Gase (Heiz- oder Abgase) oder für Verbrennungsluft mittels Schiabern, die in mit einer Führungsnut versehenen Kragsteinen parallel zur Wandfläche geführt werden.
- Mit dieser Ausbildung können in beliebiger Höhe des Wandmauerwerkes liegende Durchtrit.tsöffnungen, beispielsweise in den Seitenwänden von engen gas-oder luftführenden Ofenkanälen angeordnete Öffnungen, von einem Kanalende her in einfacher Weise und mit Einstellung jeden Durohtrittsquersclviittes geregelt werden. Besonders. vorteilhaft wirkt sich diese Ausbildung bei mehreren, in, einem sölrhen, Kanal hintereinanderliegenden Durchtrittsöffnungen aus.
- In Weiterausbildung dieser Vorrichtung ist die. an der Wandfläche gestützte und parallel zu dieser Fläche geführte Schieberplatte erfindungsgemäß entlang ihrer oberen Kante außerhalb ihrer senkrechten Mittelachse zur Wandfläche zu pendelnd- aufgehängt. Als Auflagerfläche für die Sehiebe.rplatte dient vorschlagsgemäß eine in oder unmittelbar vor der Kanalwand angeoird,nete, nach oben hin, offene Nute, in, die der Schieber mit einem seitlich ausladenden Bogenstück eingreift und in der er mit diesem als Auflager- und Hängeglied dienenden: Bogenstück bei der Querschnittsregelung gleitet.
- Mit dieser Abstützung der Schieberplatte ist durch einfaches Gleiten der Platte auf dem nach oben hin freien Auflager ein leichtes Verstellen der Schieberplatte möglich. Das freie Auflager vermeidet, insbesondere bei Bedienung aus größerer Entfernung, wie bei in gas- oder luftführenden Kanälen von Gas-und Kokserzeugu,ngsöfen in deren senkrechten Wänden angeordneten Durchtrittsöffnungen von der Ofenauß,enseite her, ein Verkanten oder Verklemmen der Platte in ihrer Führung. Durch Einwirkung von in den Kanälen herrschenden hohen Temperaturen gegebenenfalls verursachte Verwerfungen der Führung oder der Schieberplatte beeinträchtigen nicht die Schieberbewegung. Auch legt sich die Schieberplatte bei senkrechter Anordnung an einer senkrechten Wand in jeder Schieberstellung gasdicht schließend. an die vorderen Begrenzungsflächen der zu regelnden Öffnung an, so daß in senkrechter Lage der Schieberplatte ein gasdichter Abschluß zwischen Schieberplatte und Anlagefläche gewährleistet ist und damit Gasnebenströmungen zwischen Schieberplatte und Anlagefläche, die eine genaue Querschnittsregelung mit Hilfe der Sehieberstellung oder den gänzlichen Abschluß der Durchtrittsöffnung beeinträchtigen würden, vermieden sind. Soweit man schon um ihre obere Kante schwenkbare Klapptüren vorgeschlagen hat, die durch ihr Eigengewicht das Abdichten der C9ffnung bewirken sollten, waren diese Türen. in Verlängerung ihrer senkrechten Achse in Ösen schwenkbar aufgehängt und lagen in Abschlußstellung auf Schrägflächen auf. Mit dieser Aufhängung konnten sie in senkrechter Hängelage die zugehörige Öffnung nicht gasdicht abschließen. Auch waren sie nicht zur Querschnittsregelung einer Durchtrittsöffnung durch Gleiten in Wandrichtung vorgesehen.
- Das gasdichte Anliegen der Schieberplatte an. den vorderen Begrenzungsflächen der Durchtrittsöffnung kann durch Vorstrecken der diese Begrenzungsflächen bildenden Wandsteine aus der Wandfläche heraus gefördert werden, wobei die vorstehenden Flächen von der Öffnungsbegrenzung oder nahezu von dieser Begrenzung her zur Wandfläche zu abgeschrägt sein können. Dadurch ergibt sich ass Anlagefläche für die Schieberplatte eine mehr oder weniger breite Fläche im Sinne einer Dichtkante. Die Schiebe:rplatte kann, dieser Abschrägung folgend, im senkrechten Querschnitt zur Durchtrittsöffnung hin konkav gewölbt ausgebildet sein.
- Durch Anordnung von ihre Schwerpunktslage verändernde Verstärkungen an der Außenfläche der Schieberplatte unmittelbar oder nahe an ihrer oberen Kante wird ein besonders festes Anpressen der Platte an die Anlage- bzw. Dichtflächen des Wandmauerwerkes erreicht. Diese Verstärkungen ermöglichen auch die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Durchtrittsöfnungen, deren untere Begrenzung gegenüber der oberen Begrenzung zurückspringt, bei denen also die Schieberplate über ihre senkrechte Lage hinaus bis zum Anliegen an die Dichtflächen der Durchtrittsöffnung schwenken und in dieser Lage verharren muß.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung wirkt sich besonders günstig bei Vorhandensein unterschiedlicher Gasdrücke in zueinander abzuschließenden Kanälen. aus. Bei Unterdruck im Abzweigkanal wird die Schieberplatte infolge ihrer pendelnden Aufhängung mit Hilfe des Druckunterschiedes fest auf die Dichtflächen gezogen; auftretenden plötzlichen. Druckwellen im Abzweigkanail kann die so. gelagerte Schieberplatte durch Schwenken um ihre obere Kante nachgeben. Für dieses Schwenken ist die Führungsnut des den Schieber tragenden Steines bzw. des zugehörigen Wandmauerwerkes ausreichend weit zu. halten, gegebenenfalls so weit, d'aß ein Schwenken der Platte bis zur gänzlichen Freigabe der Durchtrittsöffnung ermöglicht ist.
- Die Zeichnung veranschaulicht die erfindungsgemäße Vorrichtung an einigen Ausführungsbeispielen.
- Abb. 1 bis 4 zeigen jeweils einen senkrechten Querschnitt durch eine Kanalwand mit in dieser Wand liegender, mittels Schieberplatte zu regelnder Gas-oder Luftdurchtrittsöffnung; Abb. 5 zeigt die Kanalwand. mit Öffnung und Schieberplatte in Ansicht.
- In der senkrechten Seitenwand 1 des gas- oder luftführenden Kanals 2 liegt die Durchtrittsöffnung 3 eines abzweigenden Kanals 4. Zur Querschnittsregelung dieser Durchtrittsöffnung dient der an der Wandfläche 1 gestützte, als Platte ausgebildete und parallel zur Wandfläche geführte Schieber 5.
- Vorschlagsgemäß ist der Schieber 5 entlang seiner oberen Kante außerhalb seiner senkrechten Mittelachse zur Wandfläche 1 zu pendelnd aufgehängt. Als Auflager für die Schieberplatte dient die in der Kanalwand 1 angeordnete-, nach oben hin offene Nut 6, die beispielsweise durch einte Aussparung des Wandmaue@rwerkes und eine Wulst am vorderen, oberen Rand eines Wandbausteines gebildet wird. In diese Nut 6 greift der Schieber 5 mit dem an seiner oberen Kante angeordneten, seitlich ausladenden Bogenstück 7 ein. Mit dem Ende dieses Bogenstückes, das zweckentsprechend abgerundet sein kann, liegt die Schieberplatte 5 in der Nut 6 auf.
- In ihrer Schwerpunktslage legt sich die- Schieberplatte dicht an die vorderen Begrenzungsflächen der Durchtrittsöffnung 3 an. Zur Erzielung einer mehr oder weniger breiten Dichtfläche im Sinne einer-Dichtkante sind die die Durchtrittsöffnung begrenzenden Steine, wie aus Abb. 1 bis 4 ersichtlich, vorgestreckt und von der Öffnungsbegrenzung zur Wandfläche hin abgeschrägt.
- Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Schieberplatbe 5, eben erwähnter Abschrägung folgend, im senkrechten Querschnitt zur Durchtrittsöffnung hin konkav gewölbt ist.
- Abb. 4 zeigt die Anordnung von die Schwerpunktslag.e der hängenden Sehieberplatte 5 verändernden Verstärkungen 8 an der Außenfläche der Platte un@ mittelbar oder nahe an ihrer oberen Kante. Diese Darstellung läßt gleichzeitig die Schwerpunktslage des Schiebers bei zurückgesetzter unterer Begrenzung der Durchtrittsöffnungerkennen.
- In Abb. 3 ist die Führungsnut 6 im Querschnitt so weit gehalten, daß ein Schwenken der Schieberplatte 5 bis zur gänzlichen Freigabe der Durchtrittsöffnung möglich ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Quersohnittsregelung von in senkrechten Wänden von Industrieöfen, insbesondere von Gas- und Koks-erzeu.gungsöfen, liegenden Gas- oder Luftdurchtrittsöffnungen nach Patent 874134, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte. (5) entlang ihrer oberen Kante außerhalb ihrer senkrechten Mittelachse zur Wandfläche (1) zu pendelnd aufgehängt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflagerfläche für die Schieberplatte (5) eine in oder unmittelbar vor der Kanalwand (1) angeordnete, nach oben hin offene Nut- (6) dient, in die der Schieber (5) mit einem seitlich ausladenden Bogenstück (7) eingreift.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die vorderen Begrenzungsflächen der Durchtrittsöffnung bildenden Wandsteine vorgestreckt und von der Öffnungsbegrenzung zur Wandfläche hin abgeschrägt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte (5) im senkrechten Oucrschnitt zur Durchtrittsöffnung hin konkav gewölbt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte (5) an ihrer Außenfläche unmittelbar oder nahe an ihrer oberen Kante ihre Schwerpunktslage verändernde Verstärkungen (8) besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 466 305; österreichische Patentschrift Nr. 60 458.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED15579A DE1002287B (de) | 1953-07-25 | 1953-07-25 | Vorrichtung zur Querschnittsregelung von in senkrechten Waenden von Industrieoefen liegenden Gas- oder Luftdurchtrittsoeffnungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED15579A DE1002287B (de) | 1953-07-25 | 1953-07-25 | Vorrichtung zur Querschnittsregelung von in senkrechten Waenden von Industrieoefen liegenden Gas- oder Luftdurchtrittsoeffnungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002287B true DE1002287B (de) | 1957-02-14 |
Family
ID=7035091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED15579A Pending DE1002287B (de) | 1953-07-25 | 1953-07-25 | Vorrichtung zur Querschnittsregelung von in senkrechten Waenden von Industrieoefen liegenden Gas- oder Luftdurchtrittsoeffnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002287B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211125B (de) * | 1959-11-27 | 1966-02-24 | Still Fa Carl | Als Verschlussplatten dienende feuerfeste Reguliersteine in der Binderwand von Koksoefen |
| DE1224702B (de) * | 1960-07-14 | 1966-09-15 | Still Fa Carl | Stufenbeheizter Verbundkoksofen mit geregelter Heinzmedienzufuhr am Fusse der Heizzuege |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT60458B (de) * | 1912-05-20 | 1913-08-11 | Meidinger Oefen Und Hausgeraet | Einrichtung zur Feststellung des Drehbolzens von Ofenklapptüren. |
| DE466305C (de) * | 1926-03-07 | 1928-10-03 | Cannstatter Dampf Backofen Fab | Klapptuer, vornehmlich fuer Backoefen |
-
1953
- 1953-07-25 DE DED15579A patent/DE1002287B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT60458B (de) * | 1912-05-20 | 1913-08-11 | Meidinger Oefen Und Hausgeraet | Einrichtung zur Feststellung des Drehbolzens von Ofenklapptüren. |
| DE466305C (de) * | 1926-03-07 | 1928-10-03 | Cannstatter Dampf Backofen Fab | Klapptuer, vornehmlich fuer Backoefen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211125B (de) * | 1959-11-27 | 1966-02-24 | Still Fa Carl | Als Verschlussplatten dienende feuerfeste Reguliersteine in der Binderwand von Koksoefen |
| DE1224702B (de) * | 1960-07-14 | 1966-09-15 | Still Fa Carl | Stufenbeheizter Verbundkoksofen mit geregelter Heinzmedienzufuhr am Fusse der Heizzuege |
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