DE10022547A1 - Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung - Google Patents
Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung. Beschrieben und dargestellt ist eine Kabelanschlußeinrichtung zum elektrisch leitenden Anschluß eines vorzugsweise mehradrigen Kabels (1) an ein elektrisches Gerät, mit einem Kabelanschlußbauteil (2) und einem Geräteanschlußbauteil (3), wobei das Kabelanschlußteil (2) ein Spleißteil (4) mit einer in Längsrichtung der Kabelanschlußeinrichtung verlaufenden Durchführungsöffnung (5) aufweist, durch die wenigstens eine Ader (7) des Kabels (1) hindurchführbar ist, das Geräteanschlußbauteil (3) eine wenigstens ein Anschlußelement (8) aufweisende Klemm- und Anschlußeinheit (9) und einen Anschlußkörper (11) aufweist, das Kabelanschlußbauteil (2) eine Überwurfmutter (14) aufweist, mit Hilfe derer das Kabelanschlußbauteil (2) mit dem Geräteanschlußbauteil (3) verbindbar ist, indem die Überwurfmutter (14) mit dem Geräteanschlußbauteil (3) verschraubbar ist, und der Anschlußkörper (11) kabelseitig eine Aufnahmeöffnung (15) aufweist, in die das Spleißteil (4) einführbar ist und in der das Spleißteil (4) mit Hilfe der Verschraubung der Überwurfmutter (14) fixierbar ist. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß in dem Spleißteil (4) radial außenseitig wenigstens eine Leiterführungsnut (16) vorgesehen ist, in der das abisolierte Ende der durch die Durchführungsöffnung (5) des Spleißteils (4) hindurchgeführten Ader (7) des Kabels (1) positionierbar ist, die Klemm- und Anschlußeinheit (9) kabelseitig wenigstens eine ...
Description
Die Erfindung betrifft eine Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung zum elek
trisch leitenden Anschluß eines vorzugsweise mehradrigen Kabels an ein elektrisches
Gerät oder zur elektrisch leitenden Verbindung des Kabels mit einem zweiten, eben
falls vorzugsweise mehradrigen Kabel, mit einem Kabelanschlußbauteil und einem Ge
räteanschlußbauteil bzw. mit einem ersten Kabelverbindungsbauteil und einem zwei
ten Kabelverbindungsbauteil, wobei das Kabelanschlußbauteil bzw. das erste Kabel
verbindungsbauteil ein Spleißteil mit einer in Längsrichtung der Kabelanschluß- oder
-verbindungseinrichtung verlaufenden Durchführungsöffnung aufweist, durch die
wenigstens eine Ader des Kabels hindurchführbar ist, das Geräteanschlußbauteil bzw.
das zweite Kabelverbindungsbauteil eine wenigstens ein Anschlußelement aufwei
sende Klemm- und Anschlußeinheit und einen Anschlußkörper bzw. Verbindungs
körper aufweist, das Kabelanschlußbauteil bzw. das erste Kabelverbindungsbauteil
oder das Geräteanschlußbauteil bzw. das zweite Kabelverbindungsbauteil eine
Überwurfmutter aufweist, mit Hilfe derer das Kabelanschlußbauteil mit dem Gerätean
schlußbauteil bzw. das erste Kabelverbindungsbauteil mit dem zweiten Kabelverbin
dungsbauteil verbindbar ist, indem die Überwurfmutter mit dem Geräteanschlußbau
teil bzw. dem zweiten Kabelverbindungsbauteil verschraubbar ist bzw. indem die
Überwurfmutter mit dem Kabelanschlußbauteil bzw. dem ersten Kabelverbindungs
bauteil verschraubbar ist, und der Anschlußkörper bzw. der Verbindungskörper ka
belseitig eine Aufnahmeöffnung aufweist, in die das Spleißteil einführbar ist und in
der das Spleißteil mit Hilfe der Verschraubung der Überwurfmutter fixierbar ist. Diese
Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung ist aus der DE 198 36 622 A1 bekannt.
Nachfolgend wird zunächst erläutert, welchen der bei der Beschreibung des Standes
der Technik bzw. der Erfindung verwendeten Begriffe welche Bedeutung zukommt:
Der Begriff Kabel steht für eine elektrische Leitung, die mindestens eine Ader, in der
Regel aber mehrere Adern aufweist. Sind mehrere Adern vorhanden, so wird von ei
nem mehradrigen Kabel gesprochen. Die Adern eines Kabels bestehen aus einem Lei
ter und einer Aderisolation. In einem Kabel sind die für sich isolierten Leiter, also die
mit jeweils einer Aderisolation versehenen Leiter, in ihrer Gesamtheit von einer weite
ren Isolation umgeben, nämlich der Kabelisolation.
Einleitend ist gesagt worden, daß die Erfindung eine Kabelanschluß- oder -verbin
dungseinrichtung zum elektrisch leitenden Anschluß eines Kabels an ein elektrisches
Gerät oder zur elektrisch leitenden Verbindung des Kabels mit einem zweiten Kabel
betrifft. Geht es um das Anschließen eines Kabels an ein elektrisches Gerät, so liegt
eine Kabelanschlußeinrichtung vor. Sollen zwei Kabel miteinander verbunden wer
den, so handelt es sich um eine Kabelverbindungseinrichtung. Im folgenden wird im
wesentlichen immer auf eine Kabelanschlußeinrichtung abgestellt. Gleichwohl ist je
doch auch immer eine Kabelverbindungseinrichtung im zuvor erläuterten Sinne ge
meint.
Einleitend ist auch gesagt worden, daß die Kabelanschlußeinrichtung zum elektrisch
leitenden Anschließen eines Kabels an ein elektrisches Gerät bestimmt ist. Hier ist
elektrisches Gerät ganz allgemein zu verstehen; insbesondere fallen unter den Begriff
elektrisches Gerät auch elektrische Bauteile, elektrische Einrichtungen und elektri
sche Vorrichtungen.
Von ihrer grundsätzlichen Struktur her besteht die in Rede stehende Kabelanschluß-
oder -verbindungseinrichtung aus einem Kabelanschlußbauteil und einem Gerätean
schlußbauteil bzw. aus einem ersten Kabelverbindungsbauteil und einem zweiten
Kabelverbindungsbauteil. Handelt es sich um eine Kabelanschlußeinrichtung, so ge
hören dazu ein Kabelanschlußbauteil und ein Geräteanschlußbauteil. Liegt eine Ka
belverbindungseinrichtung vor, so gehören dazu ein erstes Kabelverbindungsbauteil
und ein zweites Kabelverbindungsbauteil.
Einleitend ist weiter gesagt worden, daß bei der in Rede stehenden Kabelanschluß-
oder -verbindungseinrichtung eine Überwurfmutter, ein Spleißteil, eine ein Anschluß
element aufweisende Klemm- und Anschlußeinheit und ein Anschluß- oder Verbin
dungskörper vorgesehen sind. Die Erfindung betrifft nun solche Kabelanschluß- oder
-verbindungseinrichtungen, bei denen einerseits das Spleißteil Bestandteil des Kabel
anschlußbauteils bzw. des ersten Kabelverbindungsbauteils ist und andererseits das
Anschlußelement mit der Klemm- und Anschlußeinheit sowie der Anschlußkörper
bzw. der Verbindungskörper Bestandteil des Geräteanschlußbauteils bzw. des zwei
ten Kabelverbindungsbauteils sind. Was jedoch die Überwurfmutter angeht, ist be
wußt offengelassen, an welchem der Einzelteile die Überwurfmutter vorgesehen ist,
zu welchem der Einzelteile die Überwurfmutter also gehört. In der Regel gehört die
Überwurfmutter zu dem Kabelanschlußbauteil bzw. dem ersten Kabelverbindungs
bauteil, es sind jedoch auch Ausführungsformen denkbar, bei der die Überwurfinutter
zu dem Geräteanschlußbauteil bzw. dem zweiten Kabelverbindungsbauteil gehört.
Bei einer Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung kann die beschriebene
Funktion einer Überwurfmutter, nämlich das Verbinden des Kabelanschlußbauteils
mit dem Geräteanschlußbauteil bzw. des ersten Kabelverbindungsbauteils mit dem
zweiten Kabelverbindungsbauteil, auch dadurch realisiert sein, daß das Kabelan
schlußbauteil in das Geräteanschlußbauteil bzw. das erste Kabelverbindungsbauteil
in das zweite Kabelverbindungsbauteil einschraubbar ist (bzw. umgekehrt).
Reduziert man, lediglich zum besseren Verständnis, keinesfalls jedoch einschränkend,
die in Rede stehende Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung auf eine Kabel
anschlußeinrichtung mit bevorzugter Zuordnung der einzelnen Bauteile zum Kabel
anschlußbauteil einerseits bzw. zum Geräteanschlußbauteil andererseits, so handelt es
sich also um eine Kabelanschlußeinrichtung zum elektrisch leitenden Anschluß eines
vorzugsweise mehradrigen Kabels an ein elektrisches Gerät, mit einem Kabelan
schlußbauteil und mit einem Geräteanschlußbauteil, wobei das Kabelanschlußbauteil
ein Spleißteil mit einer in Längsrichtung der Kabelanschlußeinrichtung verlaufenden
Durchführungsöffnung aufweist, durch die wenigstens eine Ader des Kabels hin
durchführbar ist, das Geräteanschlußbauteil eine wenigstens ein Anschlußelement
aufweisende Klemm- und Anschlußeinheit und einen Anschlußkörper aufweist, das
Kabelanschlußbauteil eine Überwurfmutter aufweist, mit Hilfe derer das Kabelan
schlußbauteil mit dem Geräteanschlußbauteil verbindbar ist, indem die Überwurfinut
ter mit dem Geräteanschlußbauteil verschraubbar ist, und der Anschlußkörper kabel
seitig eine Aufnahmeöffnung aufweist, in die das Spleißteil einführbar ist und in der
das Spleißteil mit Hilfe der Verschraubung der Überwurfinutter fixierbar ist.
Erläuterungsbedürftig sind nunmehr noch die zuvor angesprochenen Einzelteile
Spleißteil, Klemm- und Anschlußeinheit und Anschluß- oder Verbindungskörper. Die
nachfolgende Erläuterung dieser Einzelteile bezieht sich auf die zuvor angespro
chene Kabelanschlußeinrichtung, bei der dann der Anschluß- oder Verbindungskör
per nur noch als Anschlußkörper bezeichnet wird.
Das zu dem Kabelanschlußbauteil gehörende Spleißteil weist eine in Längsrichtung
der Kabelanschlußeinrichtung verlaufende Durchführungsöffnung auf, durch die
wenigstens eine Ader des Kabels hindurchführbar ist. Die Erfindung betrifft nun im
wesentlichen eine solche Kabelanschlußeinheit, die ein Spleißteil mit einer derart be
messenen Durchführungsöffnung aufweist, durch die das gesamte Kabel mitsamt sei
ner Kabelisolation hindurchführbar ist. Allerdings sind auch solche Spleißteile denk
bar, die mehrere Durchführungsöffnungen aufweisen, so daß voneinander verschie
dene Adern des Kabels dementsprechend durch voneinander verschiedene Durch
führungsöffnungen des Spleißteils hindurchführbar sind.
Die zu dem Geräteanschlußbauteil gehörende Klemm- und Anschlußeinheit gemäß
der DE 198 36 622 A1, von der die Erfindung ausgeht, ist kabelseitig, also auf ihrer
dem Spleißteil zugewandten Seite, mit Schneidklemmen und an der anderen Seite mit
Anschlußelementen versehen. Es handelt sich bei der Klemm- und Anschlußeinheit in
der Regel um einstückig ausgeführte Metallteile, die auf einer Seite als Klemmeinrich
tung, vorliegend als Schneidklemmen ausgebildet, und auf der anderen Seite als An
schlußelemente ausgestaltet sind. Die Ausführung und Ausgestaltung der Anschluß
elemente hängt davon ab, welche Anschlußart für die innere Verdrahtung des ent
sprechenden elektrischen Geräts gewünscht wird bzw. zur Verfügung steht. Insbe
sondere können die Anschlußelemente als Flachsteckelemente, als Wire-Wrap-Ele
mente oder als Lötanschlußelemente ausgeführt sein.
Wie bei der in Rede stehenden Kabelanschlußeinrichtung die Überwurfmutter und
das Spleißteil die beiden wesentlichen Funktionselemente des Kabelanschlußbauteils
darstellen, bilden der Anschlußkörper und die wenigstens ein Anschlußelement auf
weisende Klemm- und Anschlußeinheit die beiden wesentlichen Funktionselemente
des Geräteanschlußbauteils. Dabei weist der Anschlußkörper ein dem Innengewinde
der Überwurfmutter entsprechendes Außengewinde auf. Im verschraubten Zustand,
d. h. dann, wenn die Überwurfmutter auf den Anschlußkörper aufgeschraubt ist, bil
den die Überwurfmutter und der Anschlußkörper ein abgeschlossenes Gehäuse, das
die inneren Funktionselemente aufnimmt und umschließt.
Die eingangs beschriebene, gattungsgemäße Kabelanschluß- oder -verbindungsein
richtung weist, wie weiter oben schon ausgeführt, Schneidklemmen auf, mit Hilfe derer
beim Zusammenfügen des Kabelanschlußbauteils mit dem Geräteanschlußbauteil
bzw. des ersten Kabelverbindungsbauteils mit dem zweiten Kabelverbindungsbauteil
die Aderisolationen der einzelnen Adern durchtrennt werden und somit ein elektrisch
leitender Kontakt zwischen den Anschlußelementen einerseits und den diesen zuge
ordneten Leitern des Kabels andererseits hergestellt wird. Bei der Verwendung von
feindrähtiger Litze als Leiter besteht bei dieser Technik, nämlich der Kontaktierung
der Leiter mit Hilfe der Schneidklemmen, jedoch ein Problem darin, daß die feindräh
tige Litze durch die Schneidklemmen beschädigt werden kann, was im ungünstigsten
Fall dazu führt, daß kein sicherer Kontakt zwischen dem Leiter und der Schneid
klemme mehr gewährleistet ist.
Dementsprechend ist es die Aufgabe der Erfindung, eine solche Kabelanschluß- oder
-verbindungseinrichtung anzugeben, bei der auch feindrähtige Leiter, insbesondere
auch solche aus feindrähtiger Litze, sicher angeschlossen werden können.
Die Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung, bei der die zuvor aufgezeigte und
hergeleitete Aufgabe gelöst ist, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Spleißteil radial außenseitig wenigstens eine Leiterführungsnut vorgesehen ist, in
der das abisolierte Ende der durch die Durchführungsöffnung des Spleißteils hin
durchgeführten Ader des Kabels positionierbar ist, die Klemm- und Anschlußeinheit
kabelseitig wenigstens eine Klemmfeder aufweist und im zusammengebauten Zu
stand des Kabelanschlußbauteils mit dem Geräteanschlußbauteil bzw. des ersten Ka
belverbindungsbauteils mit dem zweiten Kabelverbindungsbauteil die Klemmfeder
derart mit dem in der Leiterführungsnut positionierten abisolierten Ende der Ader zu
sammenwirkt, daß die Klemmfeder mit dem abisolierten Ende der Ader in elektrisch
leitendem Kontakt steht und die Klemmfeder das abisolierte Ende der Ader in der Lei
terführungsnut fixiert. Vermieden wird somit die aus dem Stand der Technik bekannte
Schneidtechnik, bei der mit Hilfe von Schneidklemmen der Kontakt zu dem Leiter
hergestellt wird. Statt dessen wird eine reine Klemmtechnik angewandt, bei der der
elektrisch leitende Kontakt zu den Leitern mit Hilfe einer Klemmfeder hergestellt wird,
die den Leiter nicht beschädigen kann.
Die Leiterführungsnut in dem Spleißteil kann relativ zum Durchmesser des Leites der
art dimensioniert sein, daß der Leiter aus der Leiterführungsnut radial nach außen herausragt.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgese
hen, daß im zusammengebauten Zustand des Kabelanschlußbauteils mit dem Geräte
anschlußbauteil bzw. des ersten Kabelverbindungsbauteils mit dem zweiten Kabel
verbindungsbauteil die Klemmfeder wenigstens teilweise in die Leiterführungsnut
hineinragt. Dies bedeutet, daß die Leiterführungsnut relativ zum Durchmesser des
Leiters derart dimensioniert sein muß, daß die Tiefe der Leiterführungsnut größer als
der Durchmesser des Leiters ist, so daß die Klemmfeder aufgrund des Leiters erst dann
auf einen Widerstand trifft, wenn sie wenigstens teilweise in die Leiterführungsnut
hineinragt. Auf diese Weise wird im Vergleich mit einer solchen Konstruktion, bei der
die Klemmfeder nicht wenigstens teilweise in die Leiterführungsnut hineinragt, eine
bessere Fixierung des Leiters sowie ein besserer Kontakt der Klemmfeder zu dem Lei
ter erzielt. Darüber hinaus erhält man gemäß dieser bevorzugten Weiterbildung der
Erfindung einen effizienten Verdrehschutz, der ein Verdrehen des Spleißteils und so
mit des Geräteanschlußbauteils bzw. des zweiten Kabelverbindungsbauteils relativ
zum Kabelanschlußbauteil bzw. zum ersten Kabelverbindungsbauteil verhindert.
Grundsätzlich können einerseits die Leiterführungsnut und andererseits die Klemm
feder auf verschiedene Weise und in verschiedene Richtungen relativ zur
Längsachse der Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung verlaufen. Insbeson
dere kann die Leiterführungsnut z. B. schraubenförmig verlaufen. Gemäß einer be
vorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, daß die Leiterfüh
rungsnut in Längsrichtung der Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung ver
läuft. Ist zusätzlich gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung vorgese
hen, daß auch die Klemmfeder in Längsrichtung der Kabelanschluß- oder
-verbindungseinrichtung verläuft, so ermöglicht dies einerseits eine besonders einfa
che Konstruktion und andererseits eine relativ lange Auflagestrecke bzw. große Auf
lagefläche zwischen der Klemmfeder einerseits und dem Leiter andererseits. Es ist
ohne weiteres klar, daß diese zuvor beschriebene Weiterbildung der Erfindung
dementsprechend eine besonders sichere und dauerhafte Kontaktierung der Klemm
feder mit dem Leiter bereitstellt.
Diese zuvor beschriebene Wirkung wird gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der
Erfindung dann besonders unterstützt, wenn die Federkraft der Klemmfeder auf das
abisolierte Ende der Ader, also den Leiter, radial nach innen wirkt. Darüber hinaus
wird auf diese Weise eine optimale Fixierung des Leiters in der Leiterführungsnut
realisiert.
Um die zuvor erläuterten Vorteile zu erzielen, ist die Klemmfeder gemäß einer bevor
zugten Weiterbildung der Erfindung derart ausgebildet, daß sie an ihren beiden En
den an der Innenwand der Aufnahmeöffnung anliegt und in ihrem Bereich zwischen
den beiden Enden radial nach innen gewölbt ist. Auf diese Weise reicht die Klemmfe
der im kabelseitigen Bereich des Anschlußkörpers bzw. Verbindungskörpers weniger
weit nach innen als in dem sich an diesen Bereich anschließenden Bereich, so daß das
Einführen des Spleißteils mit dem in der Leiterführungsnut positionierten Leiter ein
fach durchführbar ist und die Kraft, die aufgrund der Klemmfeder auf den in der Lei
terführungsnut positionierten Leiter wirkt, ansteigt, je weiter das Spleißteil in die Auf
nahmeöffnung des Anschlußkörpers bzw. Verbindungskörpers eingeschoben ist.
Grundsätzlich können verschiedene Formen von Anschlußelementen vorgesehen
sein, und die gesamte Klemm- und Anschlußeinheit kann aus unterschiedlichen elek
trisch leitenden Materialien bestehen. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der
Erfindung ist jedoch vorgesehen, daß die Klemm- und Anschlußeinheit aus elektrisch
leitendem Flachband hergestellt ist. Typischerweise ist dann das Anschlußelement für
einen Stecker als Stiftkontakt oder für eine Buchse als Buchsenkontakt gerollt.
Im allgemeinen sind mehrere Leiter und dementsprechend mehrere Leiterführungsnu
ten vorgesehen. In diesem Fall sind gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Er
findung die Abstände zwischen den einzelnen, einander benachbarten Leiterfüh
rungsnuten derart bemessen, daß wenigstens ein Abstand zwischen zwei einander
benachbarten Leiterführungsnuten von den Abständen der anderen einander be
nachbarten Leiterführungsnuten verschieden ist. Auf diese Weise wird dann, wenn
die Leiterführungsnuten in Längsrichtung der Kabelanschluß- oder -verbindungsein
richtung verlaufen, die Klemmfedern ebenfalls in Längsrichtung der Kabelanschluß-
oder -verbindungseinrichtung verlaufen und im zusammengebauten Zustand des Ka
belanschlußbauteils mit dem Geräteanschlußbauteil bzw. des ersten Kabelverbin
dungsbauteils mit dem zweiten Kabelverbindungsbauteil die Klemmfedern wenig
stens teilweise in die Leiterführungsnuten hineinragen, ein sicherer Schutz gegen ein
falsches Zusammenstecken von Geräteanschlußbauteil und Kabelanschlußbauteil
bzw. von erstem Kabelverbindungsbauteil und zweitem Kabelverbindungsbauteil
realisiert. Das bedeutet also, daß gemäß dieser bevorzugten Weiterbildung der Erfin
dung keine Falschkontaktierung von Leitern einerseits und Klemmfedern anderer
seits möglich ist, da aufgrund der voneinander verschiedenen Abstände einander be
nachbarter Leiterführungsnuten ein Einführen des Spleißteils in den Verbindungs
körper bzw. Anschlußkörper nur in einer einzigen Ausrichtung dieser beiden Bauteile
zueinander erfolgen kann.
Schließlich ist gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung vorgesehen,
daß der Anschlußkörper bzw. der Verbindungskörper mehrteilig ausgeführt ist, näm
lich ein Anschlußelementgehäuse zur Aufnahme des Anschlußelements und einen
Anschlußgrundkörper bzw. Verbindungsgrundkörper zur Aufnahme des Spleißteils
aufweist. Da der Anschlußkörper bzw. der Verbindungskörper, je nach dem, ob es
sich bei der Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung insgesamt um eine Buchse
oder um einen Stecker handelt, entweder als Buchsengehäuse oder als Stiftgehäuse
ausgebildet sein muß, ist es gemäß dieser bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
möglich, sowohl für den Fall eines Buchsengehäuses als auch für den Fall eines Stift
gehäuses einen immer gleichen Anschlußgrundkörper bzw. Verbindungsgrundkörper
bereitzustellen, der je nach dem, ob ein Buchsengehäuse oder ein Stiftgehäuse benö
tigt wird, mit einem entsprechenden Anschlußelementgehäuse versehen werden
kann.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der An
schlußgrundkörper bzw. Verbindungsgrundkörper eine Verbindungsöffnung auf
weist, in die das Anschlußelement einsteckbar ist. Das Anschlußelementgehäuse kann
dabei in der Verbindungsöffnung des Anschlußgrundkörpers bzw. Verbindungs
grundkörper auf verschiedene Weise fixiert werden, z. B. kann das Anschlußelement
gehäuse in der Verbindungsöffnung des Anschlußgrundkörpers bzw. Verbindungs
grundkörper verklebt werden. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfin
dung ist jedoch vorgesehen, daß das Anschlußelementgehäuse ein Rastmittel auf
weist, mit Hilfe dessen das Anschlußelementgehäuse in der Verbindungsöffnung ver
rastbar ist. Auf diese Weise wird der Montageprozeß, nämlich das Zusammenfügen
des Anschlußelementgehäuses mit dem Anschlußgrundkörper bzw. Verbindungs
grundkörper, besonders einfach ausgestaltet.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Ka
belanschluß- oder -verbindungseinrichtung auszugestalten und weiterzubilden. Dazu
wird auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche sowie auf die
nachfolgende detaillierte Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Kabelanschlußeinrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungs
beispiel der Erfindung mit einem mehradrigen Kabel in zusammenge
bautem Zustand, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 ein an ein elektrisches Gerät anzuschließendes mehradriges Kabel und
das Spleißteil der Kabelanschlußeinrichtung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung, das Spleißteil im Schnitt,
Fig. 3 das Kabel und das Spleißteil nach Fig. 2, das Kabel in das Spleißteil ein
geführt, das Spleißteil im Schnitt,
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 mit für das Kontaktieren vorbereiteten En
den der Adern des in das Spleißteil eingeführten Kabels, das Spleißteil im
Schnitt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung
zum elektrisch leitenden Anschluß eines Kabels 1 an ein nicht dargestelltes elektri
sches Gerät oder, was aus den Figuren nicht ersichtlich ist, zum elektrisch leitenden
Verbinden von zwei Kabeln. Geht es, wie in den Figuren darstellt, um das Anschlies
sen eines Kabels 1 an ein elektrisches Gerät, so liegt eine Kabelanschlußeinrichtung
vor; sollen zwei Kabel miteinander verbunden werden, so handelt es sich um eine
Kabelverbindungseinrichtung. Im folgenden wird auf ein solches bevorzugtes Aus
führungsbeispiel der Erfindung eingegangen, das eine Kabelanschlußeinrichtung dar
stellt.
Von ihrer grundsätzlichen Struktur her besteht die insgesamt in Fig. 1 dargestellte
Kabelanschlußeinrichtung aus einem Kabelanschlußbauteil 2 und einem Gerätean
schlußbauteil 3. Das Kabelanschlußbauteil 2 weist ein Spleißteil 4 auf, in dem eine in
Längsrichtung der Kabelanschlußeinrichtung verlaufende Durchführungsöffnung 5
vorgesehen ist. Die Durchführungsöffnung 5 ist derart dimensioniert, daß das gesamte
Kabel 1, also mit seiner Kabelisolation 6, bis annähernd zum anderen Ende der Durch
führungsöffnung 5 einführbar ist. An diesem Ende verringert sich der Durchmesser
der Durchführungsöffnung S derart, daß lediglich die von der Kabelisolation 6 befrei
ten Adern 7 des Kabels 1 durch die Durchführungsöffnung 5 vollständig hindurchge
führt werden können. Das dem Kabel abgewandte Ende der Durchführungsöffnung
5 wirkt somit als Anschlag für die Kabelisolation 6 und damit für das gesamte Kabel 1,
das auf diese Weise nicht weiter in das Spleißteil 4 und somit in das Kabelanschluß
bauteil 2 hineinrutschen kann. Damit wird eine gewisse Fixierung der Adern 7 in der
Kabelanschlußeinrichtung in Längsrichtung der Kabelanschlußeinrichtung erzielt.
In der Kabelanschlußeinrichtung ist ferner eine Mehrzahl von Anschlußelementen 8
vorgesehen, die jeweils einer Ader 7 des Kabels 1 zugeordnet sind; vorliegend sind
drei Anschlußelemente 8 vorgesehen, von denen der Einfachheit halber nur zwei
dargestellt sind. Die Anschlußelemente 8 sind jeweils Bestandteil einer Klemm- und
Anschlußeinheit 9, mit der einerseits der Kontakt zu der Anschlußeinrichtung am
elektrischen Gerät realisiert wird, an das die Kabelanschlußeinrichtung angeschlossen
wird, und andererseits der Kontakt zu den einzelnen Leitern 10 der Adern 7 des Ka
bels 1 realisiert wird. Außerdem weist das Geräteanschlußbauteil 3 einen Anschluß
körper 11 auf, auf dessen kabelseitiger Außenfläche ein solches Außengewinde 12
vorgesehen ist, das dem Innengewinde 13 einer dem Kabelanschlußbauteil 2 zuge
ordneten Überwurfinutter 14 entspricht. Mit Hilfe dieser Überwurfmutter 14 ist das
Kabelanschlußbauteil 2 mit dem Geräteanschlußbauteil 3 verbindbar, nämlich indem
die Überwurfmutter 14 mit dem Geräteanschlußbauteil 3 verschraubt wird. Der An
schlußkörper 11 weist kabelseitig eine Aufnahmeöffnung 15 auf, in die das Spleißteil
4 eingeführt werden kann. Durch die Verschraubung der Überwurfmutter 14 auf dem
Geräteanschlußbauteil 3 wird das Spleißteil 4 in der Aufnahmeöffnung 15 fixiert.
Radial außenseitig sind in dem Spleißteil 4 drei Leiterführungsnuten 16 vorgesehen,
die in Längsrichtung der Kabelanschlußeinrichtung verlaufen. Die Leiterführungsnu
ten 16 sind derart dimensioniert, daß die abisolierten Adern 7, also die Leiter 10, des
Kabels 1 jeweils vollständig in einer Leiterführungsnut 16 derart positionierbar sind,
daß sie aus dieser nicht radial nach außen herausragen können. Dabei entspricht die
Breite der Leiterführungsnuten 16 in etwa dem Durchmesser der Leiter 10; sie ist
nämlich lediglich geringfügig größer als der Durchmesser der Leiter 10, so daß die Lei
terführungsnuten 16 den abisolierten Enden der Adern 7 auch seitlichen Halt bieten.
Dabei erfolgt die Montage des Kabels 1 mit den einzelnen zu kontaktierenden Lei
tern 10 in der Kabelanschlußeinrichtung, nämlich dem Kabelanschlußbauteil 2, derart,
daß zuerst an dem mit der Kabelanschlußeinrichtung zu verbindenden Ende des Ka
bels 1 ein Teil der Kabelisolation 6 entfernt wird. Danach wird ein Teil der Aderisola
tionen 17 der nun freiliegenden Adern 7 des Kabels 1 abisoliert, so daß die einzelnen
Leiter 10 der Adern 7 freiliegen. Das Kabel 1 wird dann an seiner abisolierten Seite bis
zum Anschlag in die Durchführungsöffnung 5 hineingeführt, und die abisolierten
Enden der Adern 7 werden durch die Durchführungsöffnung 5 hindurchgeführt. Die
einzelnen Adern 7 werden dann radial nach außen um 180° umgelegt und derart in
den einzelnen Leiterführungsnuten 16 positioniert, daß sich die abisolierten Enden
der Adern 7, also die Leiter 10, vollständig in den einzelnen Leiterführungsnuten 16
befinden. Dort werden die einzelnen Leiter 10 mit Hilfe von Klemmfedern 18 kontak
tiert und gehalten.
Die Klemmfedern 18 sind Bestandteil der Klemm- und Anschlußeinheit 9, so daß jede
Klemmfeder 18 geräteseitig in ein Anschlußelement 8 übergeht. Die Klemmfedern 18
und damit auch die Anschlußelemente 8 sind aus elektrisch leitendem Flachband her
gestellt, so daß die einzelnen Anschlußelemente 8, je nach dem, ob es sich bei der Ka
belanschlußeinrichtung insgesamt um eine Buchse oder um einen Stecker handelt, als
Buchsenkontakt bzw. als Stiftkontakt gerollt sind. Die Klemmfedern 18 liegen jeweils
an ihren beiden Enden an der Innenwand der Aufnahmeöffnung 15 an und sind in ih
rem Bereich zwischen den beiden Enden radial nach innen gewölbt. Die Klemmfe
dern 18 sind außerdem derart angeordnet, daß sie auch räumlich jeweils einem in einer
Leiterführungsnut 16 positionierten Leiter 10 zugeordnet sind. Die fixierende und
kontaktierende Wirkung der Klemmfedern 18 auf die in den einzelnen Leiterfüh
rungsnuten 16 vorgesehenen Leiter 10 erfolgt durch die aufgrund der Spannung der
Klemmfedern 18 radial nach innen wirkenden Kraft auf die einzelnen Leiter 10. Da
durch, daß die Tiefe der Leiterführungsnuten 16, wie weiter oben schon ausgeführt,
größer ist als der Durchmesser der einzelnen Leiter 10, ragen die einzelnen Klemmfe
dern 18 zumindest teilweise in die einzelnen Leiterführungsnuten 16 hinein, so daß
auf diese Weise ein effektiver Verdrehschutz des Spleißteils 4 und somit des Kabelan
schlußbauteils 2 in dem Geräteanschlußbauteil 3 realisiert wird.
Der Anschlußkörper 11 ist gemäß dem aus Fig. 1 ersichtlichen bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung mehrteilig ausgeführt. Der Anschlußkörper 11 weist näm
lich einerseits ein Anschlußelementgehäuse 19 zur Aufnahme der Anschlußelemente 8
und andererseits einen Anschlußgrundkörper 20 zur Aufnahme des Spleißteils 4 auf.
Zur Aufnahme des Anschlußelementgehäuses 19 weist der Anschlußgrundkörper 20
zentral eine in Längsrichtung der Kabelanschlußeinrichtung verlaufende Verbin
dungsöffnung 21 auf, in die das Anschlußelementgehäuse 19 einsteckbar ist. Das An
schlußelementgehäuse 19 weist ein nicht weiter dargestelltes Rastmittel auf, mit Hilfe
dessen das Anschlußelementgehäuse 19 in der Verbindungsöffnung 21 des An
schlußgrundkörpers 20 verrastbar ist. Mit dem zweiteilig ausgeführten Anschlußkör
per 11 wird erreicht, daß unabhängig davon, ob es sich bei der Kabelanschlußeinrich
tung insgesamt um eine Buchse oder um einen Stecker handelt, immer der gleiche An
schlußgrundkörper 20 verwendet werden kann, in dessen Verbindungsöffnung 21 je
nach dem, ob eine Buchse oder ein Stecker erforderlich ist, ein entsprechendes An
schlußelementgehäuse 19 eingesteckt wird.
Um den Anschlußkörper 11, je nach dem, ob es sich bei der Kabelanschlußeinrichtung
insgesamt um eine Buchse oder um einen Stecker handelt, an einen entsprechenden
geräteseitig vorgesehenen Stecker bzw. an eine entsprechende geräteseitig vorgese
hene Buchse anzuschließen, ist bei der dargestellten Kabelanschlußeinrichtung ge
mäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung auf dem Anschlußkörper
11 eine weitere Überwurfmutter 22 vorgesehen. Diese wirkt mit einem entsprechen
den an dem elektrischen Gerät vorgesehenen Bauteil zusammen, wobei eine Abdich
tung des Übergangs von dem Anschlußkörper 11 auf den Anschluß an dem elektri
schen Gerät durch einen O-Ring 23 erzielt wird, der auf der Außenfläche des An
schlußkörpers 11 aufsitzt und in dem angeschlossenen Zustand der Kabelanschluß
einrichtung an dem elektrischen Gerät den Übergang, also den Kontakt, von den An
schlußelementen 8 der Kabelanschlußeinrichtung auf die nicht weiter dargestellten
Anschlußelemente des ebenfalls nicht dargestellten elektrischen Geräts abdichtet.
Außerdem ist ein weiterer O-Ring 24 auf der Außenfläche des Spleißteils 4 vorgese
hen, mit Hilfe dessen, wie aus Fig. 1 ersichtlich, im verschraubten Zustand der Kabelanschlußeinrichtung,
d. h. dann, wenn die Überwurfmutter 14 auf den Anschlußkör
per 11 aufgeschraubt ist, von der Überwurfmutter 14 und dem Anschlußkörper 11 ein
abgeschlossenes und abgedichtetes Gehäuse gebildet werden, daß die inneren Funk
tionselemente aufnimmt und umschließt. Schließlich ist, entsprechend den bekannten
Kabelanschluß- oder Verbindungseinrichtungen, am kabelseitigen Ende des Kabelan
schlußbauteils in dem Bereich, der das anzuschließende Kabel 1 aufnimmt, eine Zug
entlastung 24 vorgesehen, die in bekannter Weise wirkt.
Während aus Fig. 1 der Zustand der Kabelanschlußeinrichtung ersichtlich ist, in dem
diese vollständig montiert ist, nämlich die Leiter 10 in den Leiterführungsnuten 16
positioniert, mit den Klemmfedern 18 kontaktiert und das Kabelanschlußbauteil 2 mit
dem Geräteanschlußbauteil 3 zusammengeschraubt ist, zeigen die Fig. 2 bis 4 den
Montageprozeß, mit dem die fertig montierte, aus Fig. 1 ersichtliche Kabelanschluß
einrichtung erzielt wird. Aus Fig. 2 ist insbesondere ersichtlich, in welcher Form einer
seits das Kabel 1 abisoliert werden muß, d. h. von seiner Kabelisolation 6 befreit wer
den muß, und andererseits die einzelnen Adern 7 abisoliert werden müssen, d. h. von
ihren Aderisolationen 17 befreit werden müssen. Dieses abisolierte Ende des Kabels 1
wird dann, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in die Durchführungsöffnung 5 des Spleißteils 4
eingeführt. Man erhält dann einen Zustand, wie aus Fig. 3 ersichtlich. In Fig. 4
schließlich ist dargestellt, wie die Enden der Adern 7 um 180° umgelegt und in den
Leiterführungsnuten 16 positioniert werden, so daß die Leiter 10 beim Zusammen
schrauben des Kabelanschlußbauteils 2 mit dem Geräteanschlußbauteil 3 in Kontakt
mit den Klemmfedern 18 kommen.
Insgesamt gilt für die gesamte Erfindung, daß die Gehäusebauteile der Kabelanschluß-
oder Verbindungseinrichtung derart oder zumindest entsprechend den Gehäusebau
teilen ausgebildet sein können, wie in dem Firmenprospekt der Firma Phoenix Con
tact GmbH & Co. "QUICKON Q 1,5 . . . ", "Schnellanschlußtechnik", Teilkatalog 2
(März 1997) beschrieben. Der Offenbarungsgehalt dieser Druckschrift wird hiermit
ausdrücklich auch vorliegend zum Offenbarungsgehalt gemacht.
Claims (12)
1. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung zum elektrisch leitenden Anschluß
eines vorzugsweise mehradrigen Kabels (1) an ein elektrisches Gerät oder zur elek
trisch leitenden Verbindung des Kabels (1) mit einem zweiten, ebenfalls vorzugsweise
mehradrigen Kabel, mit einem Kabelanschlußbauteil (2) und einem Geräteanschluß
bauteil (3) bzw. mit einem ersten Kabelverbindungsbauteil und einem zweiten Kabel
verbindungsbauteil, wobei das Kabelanschlußbauteil (2) bzw. das erste Kabelverbin
dungsbauteil ein Spleißteil (4) mit einer in Längsrichtung der Kabelanschluß- oder
-verbindungseinrichtung verlaufenden Durchführungsöffnung (5) aufweist, durch
die wenigstens eine Ader (7) des Kabels (1) hindurchführbar ist, das Geräteanschluß
bauteil (3) bzw. das zweite Kabelverbindungsbauteil eine wenigstens ein Anschluß
element (8) aufweisende Klemm- und Anschlußeinheit (9) und einen Anschlußkörper
(11) bzw. Verbindungskörper aufweist, das Kabelanschlußbauteil (2) bzw. das erste
Kabelverbindungsbauteil oder das Geräteanschlußbauteil (3) bzw. das zweite Kabel
verbindungsbauteil eine Überwurfmutter (14) aufweist, mit Hilfe derer das Kabelan
schlußbauteil (2) mit dem Geräteanschlußbauteil (3) bzw. das erste Kabelverbin
dungsbauteil mit dem zweiten Kabelverbindungsbauteil verbindbar ist, indem die
Überwurfmutter (14) mit dem Geräteanschlußbauteil (3) bzw. dem zweiten Kabelver
bindungsbauteil verschraubbar ist bzw. indem die Überwurfmutter (14) mit dem Ka
belanschlußbauteil (2) bzw. dem ersten Kabelverbindungsbauteil verschraubbar ist,
und der Anschlußkörper (11) bzw. der Verbindungskörper kabelseitig eine Aufnah
meöffnung (15) aufweist, in die das Spleißteil (4) einführbar ist und in der das Spleiß
teil (4) mit Hilfe der Verschraubung der Überwurfmutter (14) fixierbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Spleißteil (4) radial außenseitig wenigstens eine Leiter
führungsnut (16) vorgesehen ist, in der das abisolierte Ende der durch die Durchfüh
rungsöffnung (5) des Spleißteils (4) hindurchgeführten Ader (7) des Kabels (1) posi
tionierbar ist, die Klemm- und Anschlußeinheit (9) kabelseitig wenigstens eine Klemm
feder (18) aufweist und im zusammengebauten Zustand des Kabelanschlußbauteils
(2) mit dem Geräteanschlußbauteil (3) bzw. des ersten Kabelverbindungsbauteils mit
dem zweiten Kabelverbindungsbauteil die Klemmfeder (18) derart mit dem in der Lei
terführungsnut (16) positionierten abisolierten Ende der Ader (7) zusammenwirkt, daß
die Klemmfeder (18) mit dem abisolierten Ende der Ader (7) in elektrisch leitendem
Kontakt steht und die Klemmfeder (18) das abisolierte Ende der Ader (7) in der Lei
terführungsnut (16) fixiert.
2. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß im zusammengebauten Zustand des Kabelanschlußbauteils (2) mit dem
Geräteanschlußbauteil (3) bzw. des ersten Kabelsverbindungsbauteils mit dem zwei
ten Kabelverbindungsbauteil die Klemmfeder (18) wenigstens teilweise in die Leiter
führungsnut (16) hineinragt.
3. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leiterführungsnut (16) in Längsrichtung der Kabelanschluß-
oder -verbindungseinrichtung verläuft.
4. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfeder (18) in Längsrichtung der Kabelan
schluß- oder -verbindungseinrichtung verläuft.
5. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft der Klemmfeder (18) auf das abisolierte
Ende der Ader (7) radial nach innen wirkt.
6. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmfeder (18) an ihren beiden Enden an der Innenwand
der Aufnahmeöffnung (15) anliegt und in ihrem Bereich zwischen den beiden Enden
radial nach innen gewölbt ist.
7. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm- und Anschlußeinheit (9) aus elektrisch lei
tendem Flachband hergestellt ist.
8. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Anschlußelement (8) als Stiftkontakt oder als Buchsenkontakt ge
rollt ist.
9. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Leiterführungsnuten (16) und dementspre
chend mehrere den einzelnen Leiterführungsnuten (16) zugeordnete Klemmfedern
(18) vorgesehen sind und die Abstände zwischen den einzelnen, einander benachbar
ten Leiterführungsnuten (16) derart bemessen sind, daß wenigstens ein Abstand zwi
schen zwei einander benachbarten Leiterführungsnuten (16) von den Abständen der
anderen einander benachbarten Leiterführungsnuten (16) verschieden ist.
10. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußkörper (11) bzw. der Verbindungskörper
mehrteilig ausgeführt ist, nämlich ein Anschlußelementgehäuse (19) zur Aufnahme
des Anschlußelements (8) und einen Anschlußgrundkörper (20) bzw. einen Verbin
dungsgrundkörper zur Aufnahme des Spleißteils (4) aufweist.
11. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Anschlußgrundkörper (20) bzw. der Verbindungsgrundkörper
eine Verbindungsöffnung (21) aufweist, in die das Anschlußelementgehäuse (19) ein
steckbar ist.
12. Kabelanschluß- oder -verbindungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Anschlußelementgehäuse (19) ein Rastmittel aufweist, mit Hilfe
dessen das Anschlußelementgehäuse (19) in der Verbindungsöffnung (21) verrastbar
ist.
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