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DE10021225A1 - Kopfkissen - Google Patents

Kopfkissen

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Publication number
DE10021225A1
DE10021225A1 DE2000121225 DE10021225A DE10021225A1 DE 10021225 A1 DE10021225 A1 DE 10021225A1 DE 2000121225 DE2000121225 DE 2000121225 DE 10021225 A DE10021225 A DE 10021225A DE 10021225 A1 DE10021225 A1 DE 10021225A1
Authority
DE
Germany
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pillow
support layer
cushion
support
layer
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2000121225
Other languages
English (en)
Inventor
Ehab Hussein
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to CH6502001A priority patent/CH694785A5/de
Priority to EP01810349A priority patent/EP1149551A3/de
Publication of DE10021225A1 publication Critical patent/DE10021225A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/10Pillows
    • A47G9/1027Details of inflatable pillows
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G2009/003Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows with inflatable members

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Abstract

Das Kopfkissen (1) hat eine von einer Kissenhülle (4) umschlossene Kissenfüllung, die aus einer zumindest bei zweckbestimmtem Gebrauch unnachgiebigen Stützschicht (2) und aus einer auf dieser aufliegenden, der Bettung des Kopfes dienenden Polsterschicht (3) besteht. Die unnachgiebige, der Schulterbreite des Benutzers angepasste Stützschicht (2) gewährleistet beim Schlafen die Sicherung einer gesunden Seitenlage bei vorgegebener, konstanter Stützhöhe, so dass eine seitlich ungekrümmte und unverdrehte Ausrichtung der Halswirbelsäule und damit ein ungestörtes, gesundes Schlafen erreicht wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Kopfkissen zum Schlafen in Seitenla­ ge, mit einer von einer Kissenhülle umschlossenen Kissenfüllung, die einerseits der Kopfabstützung und andererseits einer zumin­ dest begrenzt weichen Bettung des Kopfes dient, wobei die Kis­ senfüllung aus mindesten zwei in ihrer Lage zueinander fixierten Füllschichten besteht.
Die allgemein in Gebrauch stehenden Kopfkissen sind dafür vorge­ sehen, in Rücken-, Bauch- oder Seitenlage benutzt zu werden, um den individuellen Bedürfnissen zu dienen, eine geeignet erschei­ nende Ruheposition zum Einschlafen zu finden. Hierzu haben sie eine Füllung aus verhältnismässig weichem, als angenehm empfun­ denem Material, wie Schaumstoffflocken oder Gänsefedern. Solche Kissen haben jedoch den Nachteil, dass sie sich zu stark und un­ regelmässig verformen, mit der Folge eines unruhigen Schlafs bei der unbewussten Suche nach einer besseren Schlafposition.
Durch die WO 99/52405 und die WO 98/11808 wurde vorgeschlagen, dem Kopfkissen eine besondere Profilierung zu geben, so dass im Halsbereich des Benutzers eine erhöhte und nachgiebige Abstüt­ zung erfolgt. Ebenso wie durch die genannte WO 99/52405 sind auch durch die WO 99/37185 mehrschichtige Kopfkissen bekannt, die durch unterschiedliche Füllung verschiedene Abstützhöhen er­ möglichen, jedoch sind diese durch die Verformbarkeit des ver­ wendeten Stützmaterials nicht konstant, so dass ein Schlafen mit konstanter Höhe der Stützposition nicht gewährleistet ist. Au­ sserdem ergeben sich durch die aufgrund der Schlafbewegungen am Kissen auftretenden Formveränderungen für den Benutzer von der Halswirbelsäule ausgehende Reizungen des Nervensystems, die die Tiefe des Schlafs verringern, abgesehen von der nachteiligen Wirkung einer erhöhten Abstützung im Halsbereich in Seitenlage.
Durch die WO 99/21460 und die WO 99/34714 sind weiterhin mehr­ teilig zusammengesetzte Kopfkissen bekannt, die geeignet sein sollen, den Kopf in verschiedenen Schlafposition, insbesondere auch in Rückenlage abzustützen.
Die bekannten Kopfkissen berücksichtigen nicht, dass ein Schla­ fen in Rücken- oder Bauchlage oder in unvollkommener Seitenlage, mit leicht verdrehtem und aus der Horizontalen seitlich auf- oder abwärts abgebogenem Hals ungesund ist und ausserdem keinen Tiefschlaf gewährleistet. Ausserdem wurde nicht erkannt, dass eine profilierte und/oder wesentlich verformbare Kopfauflage die Schlaftiefe nachteilig beeinflusst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass für einen ge­ sunden Tiefschlaf ein Kopfkissen erforderlich ist, das ein Schlafen in Rücken- oder Bauchlage ausschliesst und Seitenlage­ positionen in konstanter Höhe sicherstellt, so dass die Wirbel­ säule im Halsbereich keine Abbiegung oder Verdrehung erfährt. Erfindungsgemäss wird deshalb ein Kopfkissen der eingangs ge­ nannten Art vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kissenfüllung aus mindestens einer, bei zweckbestimmtem Ge­ brauch im wesentlichen unnachgiebigen Stützschicht und aus einer auf dieser aufliegenden, der Bettung des Kopfes dienenden Pol­ sterschicht besteht, wobei die Dicke der unnachgiebigen Stütz­ schicht der Schulterbreite eines Benutzers angepasst ist, so dass ein Schlafen nur in Seitenlage, bei konstanter Stützhöhe entsprechend einer seitlich ungekrümmten und unverdrehten Aus­ richtung der Halswirbelsäule, gesichert ist.
Da der Kissenbenutzer für einen gesunden Schlaf auch auf Reisen auf sein individuelles Kissen angewiesen ist, wird in bevorzug­ ter Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass die Stützschicht der Kissenfüllung aus einem Luft unter Ueberdruck einschliessenden, plattenförmigen Folienkörper besteht, dessen im wesentlichen unnachgiebige Plattenform durch mehrere innere Verbindungswände gegeben ist, die sich zwischen den zueinander parallelverlaufenden, grossen Körperwänden erstrecken. Somit lässt sich das Kissen nach Ablassen der Luft in zusammengefal­ teter Form raumsparend im Reisegepäck unterbringen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen­ stand der abhängigen Patentansprüche und der folgenden Beschrei­ bung anhand der Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene Darstel­ lung eines erfindungsgemässen Kissens,
Fig. 2 einen Querschnitt des Kissens nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht einer aufblasbaren Stützschicht,
Fig. 4 eine Aufsicht auf eine Polsterschicht,
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines auf einem Bett auf­ liegenden Kissens mit einem teilweise dargestellten Benutzer in Schlafposition,
Fig. 6 und Fig. 7 Liegepositionen in Rücken- und Bauchlage auf einem herkömmlichen Kopfkissen.
Entsprechend den Darstellungen in Fig. 1 und 2 hat das Kopfkissen 1 eine dickere Stützschicht 2 und eine im Vergleich zu dieser dünne Polsterschicht 3, die in einer gemeinsamen Kissenhülle 4 eingeschlossen sind.
Die Stützschicht 2 besteht aus einem für ihre Formstabilität mit ausreichendem Druck von beispielsweise 50 mbar (0,7 psi) aufge­ blasenen, rechteckförmigen Folienkörper, z. B. aus einer PVC-Fo­ lie. Durch mehrere innere Verbindungswände 5, z. B. aus Nylon, zwischen den beiden Körperwänden 6, 7 werden diese, entgegen dem inneren Ueberdruck, in konstantem Abstand zueinander gehalten, so dass die Stützschicht 2 plattenförmig eine im wesentlichen ebene Form und Oberfläche hat.
Bei einer Breite des Kopfkissens 1 von z. B. 40 cm sind bei­ spielsweise sieben zueinander parallel verlaufende Verbindungs­ wände 5 vorgesehen. Der Verlauf und/oder die Anordnung von Ver­ bindungswänden 5 kann unterschiedlich gewählt werden, unter der Voraussetzung, dass sie die Körperwände 6, 7 der Stützschicht 2 mit einem ausreichend begrenzten Abstand voneinander verbinden, so dass eine im wesentlichen ebene Oberfläche der Stützschicht 2 gewährleistet ist.
Die Länge des Kopfkissens 1 beträgt beispielsweise 70 cm, ent­ sprechend der Breite eines schmalen Bettes, um beim Schlafen ei­ ne Abwälzung des Kopfes von einer Seitenlage in eine andere zu ermöglichen. Die Länge des Kopfkissens kann jedoch auch wesent­ lich grösser gewählt werden.
Die sich an den Anbindungsstellen 8 der Verbindungswände 5 erge­ benden Einbuchtungen 9 sind durch die auf der Stützschicht 2 aufliegende Polsterschicht 3 so überdeckt, dass sie vom Benutzer des Kopfkissens 1 nicht gefühlt werden können.
Die Polsterschicht 3 hat eine eigene Hülle 10, in der ein Vlies 11, vorzugsweise aus Baumwollfasern, eingeschlossen ist. Für die Sicherung der Lage des Vlieses 11 innerhalb der Hülle 10 können Steppnähte 25 vorgesehen sein.
Da die aufblasbare Stützschicht 2 und die Polsterschicht 3 somit selbständige Einheiten bilden, die durch die an ihnen enganlie­ gende Kissenhülle 4 in ihrer Lage zueinander fixiert sind, lässt sich das Kopfkissen für die raumsparende Lagerung oder als we­ nig Platz beanspruchendes Reisegepäck in drei zusammengefaltete Einheiten umformen, nachdem die Luft aus der Stützschicht 2 über ein Ventil 13 abgelassen worden ist.
Vorzugsweise ist das Ventil 13 an einem schmalseitigen Rand 14 der Stützschicht 2 angeordnet, so dass es sich im Bereich eines sich längs dieses Randes erstreckenden, z. B. als Klettverschluss ausgeführten Verschlusses der Kissenhülle 4 befindet. Auf diese Weise ist das Ventil 13 nach Öffnen des Hüllenverschlusses gut zugänglich, um vom Benutzer z. B. durch den Mund aufgeblasen zu werden, nachdem auch die Polsterschicht 3 in die Kissenhülle 4 eingeschoben worden ist. Das Ventil 13 kann so ausgeführt sein und einen Verschlussstopfen aufweisen, wie es für Aufblasartikel allgemein bekannt ist.
Die Darstellung in Fig. 5 zeigt die Anpassung der Dicke des Kopf­ kissens 1 an die Breite einer Schulter eines Kissenbenutzers, so dass dieser sich in einer Seitenlage bzw. in Schlafposition mit seitlich ungekrümmtem Hals befindet. Dies veranschaulicht der aus der Abbildung ersichtliche geradlinige Verlauf der Wirbel­ säule 15 des Kissenbenutzers im Gegensatz zu den gekrümmten Po­ sitionen bei Verwendung eines herkömmlichen Kissens 21 entspre­ chend den Darstellungen in Fig. 4 und 5.
Entsprechend den individuell unterschiedlichen Schulterbreiten ist eine Stützschicht 2 mit angepasster Dicke auszuwählen, so dass für den Benutzer die in Fig. 5 gezeigte Schlafposition mög­ lich ist. Hierzu ist für erwachsene Benutzer ein Kissensortiment mit Stützschichten 2 von 6, 8 oder 10 cm Dicke ausreichend, wenn die Dicke der Polsterschicht ca. 2 cm beträgt. Falls eine ausge­ wählte Dicke der Stützschicht 2 sich für die angestrebte Schlaf­ position nach Fig. 5 als unpassend erweist, kann sie gegen eine passende ausgetauscht werden.
Die Darstellungen von Liege- bzw. Schlafpositionen in den Fig. 5 bis 7 verdeutlichen die auch in therapeutischer Hinsicht vor­ teilhafte Wirkung eines erfindungsgemässen Kopfkissens 1.
Abgesehen von der geringen Einbuchtung 16 der Polsterschicht 3 im Bereich der Auflage des Kopfes 17, hat das Kopfkissen über seine gesamte, zur Kopfauflage zur Verfügung stehende Oberseite 18, eine ebene Form, so dass - im Gegensatz zur eingangs genann­ ten Patentliteratur - eine demgegenüber wesentlich erhöhte Ab­ stützung angrenzend an den Kissenrand 19 vermieden wird.
Aufgrund der unveränderlichen, an die Schulterbreite angepassten Dicke der Stützschicht von z. B. 6 cm, 8 cm oder 10 cm bei einer Dicke der Polsterschicht 3 von z. B. ca. 2 cm ist die abgebilde­ te, ungekrümmte Position der Wirbelsäule 15 gewährleistet. In Richtung parallel zur Bettfläche 20, auf der das Kopfkissen 1 aufliegt, hat die Wirbelsäule 15 ihren unbelasteten, natürlichen Verlauf, indem sie keinerlei durch die Schlafposition bedingten Verformungen ausgesetzt ist. Somit ist eine völlig entspannte Liegeposition gewährleistet. Dies erklärt sich durch die gleich­ mässige oder vielfache Abstützung des Körpers des Benutzers auf der Bettfläche 20. Die sich in Seitenlage ergebende, abgewinkel­ te Position der Beine des Benutzers sichert diese zum Schlafen optimale Seitenlage.
Ein Wechsel in eine Schlafposition mit nachteiliger Rückenlage wird verhindert, da in Rückenlage sich der Hals am Kissenrand 19 abstützt, mit der Folge einer erheblichen Krümmung der Halswir­ belsäule. Die damit verbundene Nervenreizung führt dazu, dass im Schlaf, d. h. unbewusst, sofort wieder in eine Seitenlage aus­ gewischen wird.
Die Darstellung in Fig. 6, mit Rückenlage des Benutzers und Ab­ stützung seines Kopfes auf einem herkömmlichen Kopfkissen 21, veranschaulicht die Abstützung des Körpers im wesentlichen nur im Bereich 22 der Schulterblätter und im Bereich 23 des Beckens. Die sich dabei ergebende gestreckte Position der Beine führt zu einer Streckung von im Bereich der Wirbelsäule ansetzender Mus­ kelgruppen und damit zu einer verstärkten Krümmung der Lenden­ wirbelsäule 24, mit einer entsprechenden Belastung der Kleinwir­ belgelenke. Die damit verbundene Reizung von Nerven verhindert einen tiefen und gesunden Schlaf, und zwingt nach einiger Zeit zu einem erneuten Wechsel der Schlafposition. Ausserdem wird be­ kanntlich durch eine solche ungesunde Schlafposition auch ein Schnarchen begünstigt. Ein erfindungsgemässes Kopfkissen 1 kann folglich auch ein Schnarchen verhindern.
Die Fig. 7 veranschaulicht die sich beim Schlafen in Bauchlage auf einem herkömmlichen Kopfkissen 21 ergebende mehrfache Krüm­ mung und Verdrehung der Wirbelsäule, so dass besonders auch in dieser Position die zuvorerwähnte Nervenreizung entsteht, die ein gesundes Schlafen verhindert.
Es versteht sich, dass ein erfindungsgemässes Kopfkissen 1 bei erstmaliger Benutzung als ungewohnt empfunden wird. Jedoch wird der Benutzer nach einer Eingewöhnungszeit von eventuell drei Ta­ gen nicht mehr auf sein Kopfkissen verzichten wollen. Die Aus­ gestaltung des Kopfkissens mit einer aufblasbaren Stützschicht 2 hat deshalb besondere Bedeutung, zusätzlich zu dem erheblichen Vorteil einer raumsparenden Lagerung in Verkaufsräumen. Ausser­ dem verleiht der innere Ueberdruck der Stützschicht eine Festig­ keit, durch die sie gegenüber den beim Schlafen auftretenden Be­ lastungen im wesentlichen unnachgiebig ist bzw. keine Formverän­ derungen erfährt, ohne dass sie als unangenehm hart empfunden werden kann.
Bei Verwendung eines erfindungsgemässen Kopfkissen z. B. für Ho­ tel- oder Spitalbetten kann auf den Vorteil einer raumsparenden Aufbewahrung in unaufgeblasenem Zustand eher verzichtet werden. Statt einer aufblasbaren Stützschicht könnte somit auch minde­ stens eine Stützschicht aus einem Material verwendet werden, das ohne zu grosse Härte zu einer Unnachgiebigkeit und Formstabili­ tät führt, die mit einer aufgeblasenen Stützschicht der zuvor beschriebenen Art vergleichbar ist. Ein solcher, somit ebenfalls plattenartiger Stützkörper benötigt jedoch zumindest an den Längsrändern 19 des Kopfkissens Abrundungen, ähnlich den Abrun­ dungen 25, 26, wie sie an der als Aufblaskörper ausgeführten Stützschicht 2 nach Fig. 2 ersichtlich sind. Die Anpassung an verschiedene Schulterbreiten kann durch Kombination einer ersten Stützschicht mit einer Dicke von z. B. 6 cm mit ein oder mehreren dünneren Stützschichten mit einer Dicke von z. B. 2 cm erreicht werden. Ein preiswertes übliches poriges, festes Kunststoffmate­ rial aus Hartschaumstoff würde aufgrund seiner zu grossen Härte und unzureichenden Biegefestigkeit die gestellten Anforderungen nicht ausreichend erfüllen. Ein im wesentlichen massiver Körper aus porigem Gummi oder Neopren würde zu hohem Gewicht und zu ho­ hen Materialkosten führen, so dass ein Aufblaskörper der zuvor beschriebenen Art vorzuziehen ist.

Claims (9)

1. Kopfkissen zum Schlafen in Seitenlage, mit einer von einer Kissenhülle (4) umschlossenen Kissenfüllung, die einerseits der Kopfabstützung und andererseits einer zumindest begrenzt weichen Bettung des Kopfes dient, wobei die Kissenfüllung aus mindesten zwei in ihrer Lage zueinander fixierten Füllschichten (2, 3) be­ steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Kissenfüllung aus min­ destens einer, bei zweckbestimmtem Gebrauch im wesentlichen un­ nachgiebigen Stützschicht (2) und aus einer auf dieser auflie­ genden, der Bettung des Kopfes dienenden Polsterschicht (3) be­ steht, wobei die Dicke der unnachgiebigen Stützschicht (2) der Schulterbreite eines Benutzers angepasst ist, so dass ein Schla­ fen nur in Seitenlage, bei konstanter Stützhöhe entsprechend einer seitlich ungekrümmten und unverdrehten Ausrichtung der Halswirbelsäule, gesichert ist.
2. Kissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ei­ ner Dicke der Polsterschicht (3) von 2 cm die Dicke der Stütz­ schicht (2) in Anpassung an die unterschiedliche Schulterbreite von erwachsenen Benutzern mindestens 6 cm beträgt und Kissen für Benutzer mit grösserer Schulterbreite eine um jeweils 2 cm dickere Stützschicht aufweisen.
3. Kissen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterschicht (3) aus einem in eigener Hülle (10) einge­ schlossenen Polstermaterial (11) besteht.
4. Kissen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstermaterial aus einem Baumwollvlies (3) besteht.
5. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzei­ chnet, dass der zur Anlage an die Schulter bestimmte Teil des Kissenrandes (19) zumindest angenähert geradlinig verläuft.
6. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Kissen (1) rechteckförmig ist und ihre grö­ ssere Seitenlänge eine Abwälzung des Kopfes auf dem Kissen von einer Seitenlage in die andere zulässt.
7. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Stützschicht (2) aus einem Luft unter Ueber­ druck einschliessenden, plattenförmigen Folienkörper besteht, wobei die Plattenform durch mehrere innere Verbindungswände (5) gegeben ist, die sich zwischen zueinander parallelverlaufenden, grossen Körperwänden (6, 7) erstrecken.
8. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzei­ chnet, dass die Kissenhülle (4) die Kissenfüllung eng um­ schliesst, so dass sie die Stützschicht (2) und die Polster­ schicht (3) zueinander fixiert.
9. Kissen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Stützschicht 2 bildende Folienkörper ein Ventil (13) aufweist, das an einem schmalseitigen Rand (14) der Stützschicht 2 ange­ ordnet ist, so dass es sich im Bereich eines sich längs dieses Randes (14) erstreckenden Verschlusses der Kissenhülle (4) be­ findet.
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