DE10021225A1 - Kopfkissen - Google Patents
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Abstract
Das Kopfkissen (1) hat eine von einer Kissenhülle (4) umschlossene Kissenfüllung, die aus einer zumindest bei zweckbestimmtem Gebrauch unnachgiebigen Stützschicht (2) und aus einer auf dieser aufliegenden, der Bettung des Kopfes dienenden Polsterschicht (3) besteht. Die unnachgiebige, der Schulterbreite des Benutzers angepasste Stützschicht (2) gewährleistet beim Schlafen die Sicherung einer gesunden Seitenlage bei vorgegebener, konstanter Stützhöhe, so dass eine seitlich ungekrümmte und unverdrehte Ausrichtung der Halswirbelsäule und damit ein ungestörtes, gesundes Schlafen erreicht wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Kopfkissen zum Schlafen in Seitenla
ge, mit einer von einer Kissenhülle umschlossenen Kissenfüllung,
die einerseits der Kopfabstützung und andererseits einer zumin
dest begrenzt weichen Bettung des Kopfes dient, wobei die Kis
senfüllung aus mindesten zwei in ihrer Lage zueinander fixierten
Füllschichten besteht.
Die allgemein in Gebrauch stehenden Kopfkissen sind dafür vorge
sehen, in Rücken-, Bauch- oder Seitenlage benutzt zu werden, um
den individuellen Bedürfnissen zu dienen, eine geeignet erschei
nende Ruheposition zum Einschlafen zu finden. Hierzu haben sie
eine Füllung aus verhältnismässig weichem, als angenehm empfun
denem Material, wie Schaumstoffflocken oder Gänsefedern. Solche
Kissen haben jedoch den Nachteil, dass sie sich zu stark und un
regelmässig verformen, mit der Folge eines unruhigen Schlafs bei
der unbewussten Suche nach einer besseren Schlafposition.
Durch die WO 99/52405 und die WO 98/11808 wurde vorgeschlagen,
dem Kopfkissen eine besondere Profilierung zu geben, so dass im
Halsbereich des Benutzers eine erhöhte und nachgiebige Abstüt
zung erfolgt. Ebenso wie durch die genannte WO 99/52405 sind
auch durch die WO 99/37185 mehrschichtige Kopfkissen bekannt,
die durch unterschiedliche Füllung verschiedene Abstützhöhen er
möglichen, jedoch sind diese durch die Verformbarkeit des ver
wendeten Stützmaterials nicht konstant, so dass ein Schlafen mit
konstanter Höhe der Stützposition nicht gewährleistet ist. Au
sserdem ergeben sich durch die aufgrund der Schlafbewegungen am
Kissen auftretenden Formveränderungen für den Benutzer von der
Halswirbelsäule ausgehende Reizungen des Nervensystems, die die
Tiefe des Schlafs verringern, abgesehen von der nachteiligen
Wirkung einer erhöhten Abstützung im Halsbereich in Seitenlage.
Durch die WO 99/21460 und die WO 99/34714 sind weiterhin mehr
teilig zusammengesetzte Kopfkissen bekannt, die geeignet sein
sollen, den Kopf in verschiedenen Schlafposition, insbesondere
auch in Rückenlage abzustützen.
Die bekannten Kopfkissen berücksichtigen nicht, dass ein Schla
fen in Rücken- oder Bauchlage oder in unvollkommener Seitenlage,
mit leicht verdrehtem und aus der Horizontalen seitlich auf-
oder abwärts abgebogenem Hals ungesund ist und ausserdem keinen
Tiefschlaf gewährleistet. Ausserdem wurde nicht erkannt, dass
eine profilierte und/oder wesentlich verformbare Kopfauflage die
Schlaftiefe nachteilig beeinflusst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass für einen ge
sunden Tiefschlaf ein Kopfkissen erforderlich ist, das ein
Schlafen in Rücken- oder Bauchlage ausschliesst und Seitenlage
positionen in konstanter Höhe sicherstellt, so dass die Wirbel
säule im Halsbereich keine Abbiegung oder Verdrehung erfährt.
Erfindungsgemäss wird deshalb ein Kopfkissen der eingangs ge
nannten Art vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Kissenfüllung aus mindestens einer, bei zweckbestimmtem Ge
brauch im wesentlichen unnachgiebigen Stützschicht und aus einer
auf dieser aufliegenden, der Bettung des Kopfes dienenden Pol
sterschicht besteht, wobei die Dicke der unnachgiebigen Stütz
schicht der Schulterbreite eines Benutzers angepasst ist, so
dass ein Schlafen nur in Seitenlage, bei konstanter Stützhöhe
entsprechend einer seitlich ungekrümmten und unverdrehten Aus
richtung der Halswirbelsäule, gesichert ist.
Da der Kissenbenutzer für einen gesunden Schlaf auch auf Reisen
auf sein individuelles Kissen angewiesen ist, wird in bevorzug
ter Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass die
Stützschicht der Kissenfüllung aus einem Luft unter Ueberdruck
einschliessenden, plattenförmigen Folienkörper besteht, dessen
im wesentlichen unnachgiebige Plattenform durch mehrere innere
Verbindungswände gegeben ist, die sich zwischen den zueinander
parallelverlaufenden, grossen Körperwänden erstrecken. Somit
lässt sich das Kissen nach Ablassen der Luft in zusammengefal
teter Form raumsparend im Reisegepäck unterbringen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen
stand der abhängigen Patentansprüche und der folgenden Beschrei
bung anhand der Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene Darstel
lung eines erfindungsgemässen Kissens,
Fig. 2 einen Querschnitt des Kissens nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht einer aufblasbaren Stützschicht,
Fig. 4 eine Aufsicht auf eine Polsterschicht,
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines auf einem Bett auf
liegenden Kissens mit einem teilweise dargestellten
Benutzer in Schlafposition,
Fig. 6
und Fig. 7 Liegepositionen in Rücken- und Bauchlage auf einem
herkömmlichen Kopfkissen.
Entsprechend den Darstellungen in Fig. 1 und 2 hat das Kopfkissen
1 eine dickere Stützschicht 2 und eine im Vergleich zu dieser
dünne Polsterschicht 3, die in einer gemeinsamen Kissenhülle 4
eingeschlossen sind.
Die Stützschicht 2 besteht aus einem für ihre Formstabilität mit
ausreichendem Druck von beispielsweise 50 mbar (0,7 psi) aufge
blasenen, rechteckförmigen Folienkörper, z. B. aus einer PVC-Fo
lie. Durch mehrere innere Verbindungswände 5, z. B. aus Nylon,
zwischen den beiden Körperwänden 6, 7 werden diese, entgegen dem
inneren Ueberdruck, in konstantem Abstand zueinander gehalten,
so dass die Stützschicht 2 plattenförmig eine im wesentlichen
ebene Form und Oberfläche hat.
Bei einer Breite des Kopfkissens 1 von z. B. 40 cm sind bei
spielsweise sieben zueinander parallel verlaufende Verbindungs
wände 5 vorgesehen. Der Verlauf und/oder die Anordnung von Ver
bindungswänden 5 kann unterschiedlich gewählt werden, unter der
Voraussetzung, dass sie die Körperwände 6, 7 der Stützschicht 2
mit einem ausreichend begrenzten Abstand voneinander verbinden,
so dass eine im wesentlichen ebene Oberfläche der Stützschicht 2
gewährleistet ist.
Die Länge des Kopfkissens 1 beträgt beispielsweise 70 cm, ent
sprechend der Breite eines schmalen Bettes, um beim Schlafen ei
ne Abwälzung des Kopfes von einer Seitenlage in eine andere zu
ermöglichen. Die Länge des Kopfkissens kann jedoch auch wesent
lich grösser gewählt werden.
Die sich an den Anbindungsstellen 8 der Verbindungswände 5 erge
benden Einbuchtungen 9 sind durch die auf der Stützschicht 2
aufliegende Polsterschicht 3 so überdeckt, dass sie vom Benutzer
des Kopfkissens 1 nicht gefühlt werden können.
Die Polsterschicht 3 hat eine eigene Hülle 10, in der ein Vlies
11, vorzugsweise aus Baumwollfasern, eingeschlossen ist. Für die
Sicherung der Lage des Vlieses 11 innerhalb der Hülle 10 können
Steppnähte 25 vorgesehen sein.
Da die aufblasbare Stützschicht 2 und die Polsterschicht 3 somit
selbständige Einheiten bilden, die durch die an ihnen enganlie
gende Kissenhülle 4 in ihrer Lage zueinander fixiert sind, lässt
sich das Kopfkissen für die raumsparende Lagerung oder als we
nig Platz beanspruchendes Reisegepäck in drei zusammengefaltete
Einheiten umformen, nachdem die Luft aus der Stützschicht 2 über
ein Ventil 13 abgelassen worden ist.
Vorzugsweise ist das Ventil 13 an einem schmalseitigen Rand 14
der Stützschicht 2 angeordnet, so dass es sich im Bereich eines
sich längs dieses Randes erstreckenden, z. B. als Klettverschluss
ausgeführten Verschlusses der Kissenhülle 4 befindet. Auf diese
Weise ist das Ventil 13 nach Öffnen des Hüllenverschlusses gut
zugänglich, um vom Benutzer z. B. durch den Mund aufgeblasen zu
werden, nachdem auch die Polsterschicht 3 in die Kissenhülle 4
eingeschoben worden ist. Das Ventil 13 kann so ausgeführt sein
und einen Verschlussstopfen aufweisen, wie es für Aufblasartikel
allgemein bekannt ist.
Die Darstellung in Fig. 5 zeigt die Anpassung der Dicke des Kopf
kissens 1 an die Breite einer Schulter eines Kissenbenutzers, so
dass dieser sich in einer Seitenlage bzw. in Schlafposition mit
seitlich ungekrümmtem Hals befindet. Dies veranschaulicht der
aus der Abbildung ersichtliche geradlinige Verlauf der Wirbel
säule 15 des Kissenbenutzers im Gegensatz zu den gekrümmten Po
sitionen bei Verwendung eines herkömmlichen Kissens 21 entspre
chend den Darstellungen in Fig. 4 und 5.
Entsprechend den individuell unterschiedlichen Schulterbreiten
ist eine Stützschicht 2 mit angepasster Dicke auszuwählen, so
dass für den Benutzer die in Fig. 5 gezeigte Schlafposition mög
lich ist. Hierzu ist für erwachsene Benutzer ein Kissensortiment
mit Stützschichten 2 von 6, 8 oder 10 cm Dicke ausreichend, wenn
die Dicke der Polsterschicht ca. 2 cm beträgt. Falls eine ausge
wählte Dicke der Stützschicht 2 sich für die angestrebte Schlaf
position nach Fig. 5 als unpassend erweist, kann sie gegen eine
passende ausgetauscht werden.
Die Darstellungen von Liege- bzw. Schlafpositionen in den Fig. 5
bis 7 verdeutlichen die auch in therapeutischer Hinsicht vor
teilhafte Wirkung eines erfindungsgemässen Kopfkissens 1.
Abgesehen von der geringen Einbuchtung 16 der Polsterschicht 3
im Bereich der Auflage des Kopfes 17, hat das Kopfkissen über
seine gesamte, zur Kopfauflage zur Verfügung stehende Oberseite
18, eine ebene Form, so dass - im Gegensatz zur eingangs genann
ten Patentliteratur - eine demgegenüber wesentlich erhöhte Ab
stützung angrenzend an den Kissenrand 19 vermieden wird.
Aufgrund der unveränderlichen, an die Schulterbreite angepassten
Dicke der Stützschicht von z. B. 6 cm, 8 cm oder 10 cm bei einer
Dicke der Polsterschicht 3 von z. B. ca. 2 cm ist die abgebilde
te, ungekrümmte Position der Wirbelsäule 15 gewährleistet. In
Richtung parallel zur Bettfläche 20, auf der das Kopfkissen 1
aufliegt, hat die Wirbelsäule 15 ihren unbelasteten, natürlichen
Verlauf, indem sie keinerlei durch die Schlafposition bedingten
Verformungen ausgesetzt ist. Somit ist eine völlig entspannte
Liegeposition gewährleistet. Dies erklärt sich durch die gleich
mässige oder vielfache Abstützung des Körpers des Benutzers auf
der Bettfläche 20. Die sich in Seitenlage ergebende, abgewinkel
te Position der Beine des Benutzers sichert diese zum Schlafen
optimale Seitenlage.
Ein Wechsel in eine Schlafposition mit nachteiliger Rückenlage
wird verhindert, da in Rückenlage sich der Hals am Kissenrand 19
abstützt, mit der Folge einer erheblichen Krümmung der Halswir
belsäule. Die damit verbundene Nervenreizung führt dazu, dass
im Schlaf, d. h. unbewusst, sofort wieder in eine Seitenlage aus
gewischen wird.
Die Darstellung in Fig. 6, mit Rückenlage des Benutzers und Ab
stützung seines Kopfes auf einem herkömmlichen Kopfkissen 21,
veranschaulicht die Abstützung des Körpers im wesentlichen nur
im Bereich 22 der Schulterblätter und im Bereich 23 des Beckens.
Die sich dabei ergebende gestreckte Position der Beine führt zu
einer Streckung von im Bereich der Wirbelsäule ansetzender Mus
kelgruppen und damit zu einer verstärkten Krümmung der Lenden
wirbelsäule 24, mit einer entsprechenden Belastung der Kleinwir
belgelenke. Die damit verbundene Reizung von Nerven verhindert
einen tiefen und gesunden Schlaf, und zwingt nach einiger Zeit
zu einem erneuten Wechsel der Schlafposition. Ausserdem wird be
kanntlich durch eine solche ungesunde Schlafposition auch ein
Schnarchen begünstigt. Ein erfindungsgemässes Kopfkissen 1 kann
folglich auch ein Schnarchen verhindern.
Die Fig. 7 veranschaulicht die sich beim Schlafen in Bauchlage
auf einem herkömmlichen Kopfkissen 21 ergebende mehrfache Krüm
mung und Verdrehung der Wirbelsäule, so dass besonders auch in
dieser Position die zuvorerwähnte Nervenreizung entsteht, die
ein gesundes Schlafen verhindert.
Es versteht sich, dass ein erfindungsgemässes Kopfkissen 1 bei
erstmaliger Benutzung als ungewohnt empfunden wird. Jedoch wird
der Benutzer nach einer Eingewöhnungszeit von eventuell drei Ta
gen nicht mehr auf sein Kopfkissen verzichten wollen. Die Aus
gestaltung des Kopfkissens mit einer aufblasbaren Stützschicht 2
hat deshalb besondere Bedeutung, zusätzlich zu dem erheblichen
Vorteil einer raumsparenden Lagerung in Verkaufsräumen. Ausser
dem verleiht der innere Ueberdruck der Stützschicht eine Festig
keit, durch die sie gegenüber den beim Schlafen auftretenden Be
lastungen im wesentlichen unnachgiebig ist bzw. keine Formverän
derungen erfährt, ohne dass sie als unangenehm hart empfunden
werden kann.
Bei Verwendung eines erfindungsgemässen Kopfkissen z. B. für Ho
tel- oder Spitalbetten kann auf den Vorteil einer raumsparenden
Aufbewahrung in unaufgeblasenem Zustand eher verzichtet werden.
Statt einer aufblasbaren Stützschicht könnte somit auch minde
stens eine Stützschicht aus einem Material verwendet werden, das
ohne zu grosse Härte zu einer Unnachgiebigkeit und Formstabili
tät führt, die mit einer aufgeblasenen Stützschicht der zuvor
beschriebenen Art vergleichbar ist. Ein solcher, somit ebenfalls
plattenartiger Stützkörper benötigt jedoch zumindest an den
Längsrändern 19 des Kopfkissens Abrundungen, ähnlich den Abrun
dungen 25, 26, wie sie an der als Aufblaskörper ausgeführten
Stützschicht 2 nach Fig. 2 ersichtlich sind. Die Anpassung an
verschiedene Schulterbreiten kann durch Kombination einer ersten
Stützschicht mit einer Dicke von z. B. 6 cm mit ein oder mehreren
dünneren Stützschichten mit einer Dicke von z. B. 2 cm erreicht
werden. Ein preiswertes übliches poriges, festes Kunststoffmate
rial aus Hartschaumstoff würde aufgrund seiner zu grossen Härte
und unzureichenden Biegefestigkeit die gestellten Anforderungen
nicht ausreichend erfüllen. Ein im wesentlichen massiver Körper
aus porigem Gummi oder Neopren würde zu hohem Gewicht und zu ho
hen Materialkosten führen, so dass ein Aufblaskörper der zuvor
beschriebenen Art vorzuziehen ist.
Claims (9)
1. Kopfkissen zum Schlafen in Seitenlage, mit einer von einer
Kissenhülle (4) umschlossenen Kissenfüllung, die einerseits der
Kopfabstützung und andererseits einer zumindest begrenzt weichen
Bettung des Kopfes dient, wobei die Kissenfüllung aus mindesten
zwei in ihrer Lage zueinander fixierten Füllschichten (2, 3) be
steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Kissenfüllung aus min
destens einer, bei zweckbestimmtem Gebrauch im wesentlichen un
nachgiebigen Stützschicht (2) und aus einer auf dieser auflie
genden, der Bettung des Kopfes dienenden Polsterschicht (3) be
steht, wobei die Dicke der unnachgiebigen Stützschicht (2) der
Schulterbreite eines Benutzers angepasst ist, so dass ein Schla
fen nur in Seitenlage, bei konstanter Stützhöhe entsprechend
einer seitlich ungekrümmten und unverdrehten Ausrichtung der
Halswirbelsäule, gesichert ist.
2. Kissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ei
ner Dicke der Polsterschicht (3) von 2 cm die Dicke der Stütz
schicht (2) in Anpassung an die unterschiedliche Schulterbreite
von erwachsenen Benutzern mindestens 6 cm beträgt und Kissen für
Benutzer mit grösserer Schulterbreite eine um jeweils 2 cm
dickere Stützschicht aufweisen.
3. Kissen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Polsterschicht (3) aus einem in eigener Hülle (10) einge
schlossenen Polstermaterial (11) besteht.
4. Kissen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das
Polstermaterial aus einem Baumwollvlies (3) besteht.
5. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzei
chnet, dass der zur Anlage an die Schulter bestimmte Teil des
Kissenrandes (19) zumindest angenähert geradlinig verläuft.
6. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Kissen (1) rechteckförmig ist und ihre grö
ssere Seitenlänge eine Abwälzung des Kopfes auf dem Kissen von
einer Seitenlage in die andere zulässt.
7. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Stützschicht (2) aus einem Luft unter Ueber
druck einschliessenden, plattenförmigen Folienkörper besteht,
wobei die Plattenform durch mehrere innere Verbindungswände (5)
gegeben ist, die sich zwischen zueinander parallelverlaufenden,
grossen Körperwänden (6, 7) erstrecken.
8. Kissen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzei
chnet, dass die Kissenhülle (4) die Kissenfüllung eng um
schliesst, so dass sie die Stützschicht (2) und die Polster
schicht (3) zueinander fixiert.
9. Kissen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die
Stützschicht 2 bildende Folienkörper ein Ventil (13) aufweist,
das an einem schmalseitigen Rand (14) der Stützschicht 2 ange
ordnet ist, so dass es sich im Bereich eines sich längs dieses
Randes (14) erstreckenden Verschlusses der Kissenhülle (4) be
findet.
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