DE10021983A1 - Vollmantelzentrifuge zur Trennung von Feststoff-Flüssigkeitsgemischen - Google Patents
Vollmantelzentrifuge zur Trennung von Feststoff-FlüssigkeitsgemischenInfo
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Abstract
Um zur Trennung von Feststoff-Flüssigkeitsgemischen eine Vollmantelzentrifuge mit einem einfach gebauten verstellbaren Flüssigkeitsablauf-Wehr zu schaffen, mit dem das Flüssigkeitsniveau in der Zentrifugentrommel (10) bei kleinstmöglichem Energieaufwand während des Zentrifugenbetriebes gesteuert bzw. geregelt werden kann, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das verstellbare Wehr als eine mit dem Zentrifugengehäuse (18) verbundene und die Flüssigkeits-Ablauföffnungen (13) der Trommel (10) nach außen mit Abstand abdeckende feststehende, d. h. nicht mitrotierende Ringtasse (20) auszubilden, die an ihrem Umfang wenigstens eine in ihrer Größe veränderbare Durchtrittsöffnung aufweist, durch welche die Flüssigkeit in die Flüssigkeits-Auffangkammer (15) des Zentrifugengehäuses austritt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vollmantelzentrifuge zur Trennung von
Feststoff-Flüssigkeitsgemischen mit im Trommelmantel an einem
Endbereich angeordneten Dickstoff-Austragsöffnungen und mit in der
Stirnwandung am anderen Endbereich der Zentrifugentrommel ange
ordneten Flüssigkeits-Ablauföffnungen und mit einem von außerhalb
der Zentrifugentrommel her verstellbaren Wehr zum Einstellen bzw.
Verändern des Flüssigkeitsstandes in der Zentrifugentrommel wäh
rend des Zentrifugenbetriebes.
Derartige bekannte Vollmantelzentrifugen sind meistens als Schnek
kenzentrifugen ausgebildet, bei denen im Trommelmantel mit von der
Trommeldrehzahl abweichender Drehzahl eine Förderschnecke zum
Feststofftransport rotiert. Im Betrieb bildet sich unter der Einwirkung
der Zentrifugalkraft innerhalb der Trommel ein Flüssigkeitsring aus,
dessen Innendurchmesser von der radialen Anordnung der um den
Umfang der Trommelstirnwand gleichmäßig verteilten Flüssigkeits-
Ablauföffnungen bzw. von der Höhe radial einstellbarer Wehrschei
ben bestimmt ist, durch deren Verstellung das Flüssigkeitsniveau
bzw. die Teichtiefe in der Zentrifugentrommel verändert werden kann.
Es ist schon vorgeschlagen worden, bei Vollmantelzentrifugen das
Wehr zur Einstellung des Flüssigkeitsstandes in der Zentrifugen
trommel während des Zentrifugenbetriebes durch eine außerhalb der
Trommel angeordnete Verstelleinrichtung zu steuern. So ist aus der
DE-A-39 21 327 ein Wehr bekannt, das aus Elementen wie Klappen,
Schieber, Keile etc. besteht, die im Bereich der um den Umfang der
Trommelstirnwand verteilten Zentratablauföffnungen angeordnet sind
und die mit der Trommel mitrotieren. Die mitrotierenden Verstellele
mente stehen über mechanische Verbindungselemente mit der nicht
mitrotierenden Verstelleinrichtung wie z. B. einem axial verstellbaren
zentralen Stellring in Wirkverbindung, durch dessen Stellung während
des Zentrifugenbetriebes Einfluß auf die Zentratabflußmenge bzw.
auf den Zentratabflußwiderstand und damit auf den Flüssigkeitsstand
in der Zentrifugentrommel genommen werden kann. Ein solches
Wehrsystem hat sich bei Vollmantelzentrifugen aber nicht durchge
setzt.
Ferner ist aus der DE-A-43 20 265 eine Vollmantelzentrifuge mit
einem regelbaren Wehr für den Ablauf der Flüssigphase bekannt.
Dabei ist außerhalb der Trommel den Ablauföffnungen für die Flüs
sigphase gegenüberliegend eine stillstehende, aber axial verschieb
bare Drosselscheibe angeordnet. Dabei bestimmt der freie Quer
schnitt zwischen den mit der Trommel mitrotierenden Zentratab
schleuderöffnungen und der achsparallel und planparallel verschieb
baren Drosselscheibe den Abflußquerschnitt für die Flüssigkeit und
auch deren Standhöhe in der Trommel. Abgesehen davon, daß die
Einrichtung zur achsparallelen Führung und Verschiebung der zur
Trommelstirnwand planparallelen stillstehenden Drosselscheibe nicht
außerhalb des Naß- und Schmutzteils der Zentrifuge angeordnet ist,
drückt die Drosselscheibe den Flüssigkeitsausfluß aus den Wehröff
nungen direkt gegen die rotierende Trommelstirnwand, d. h. die
Drosselscheibe übt auf die Zentrifugentrommel - ähnlich wie bei
einer Wirbelstrombremse - eine Bremswirkung aus, was durch eine
erhöhte Antriebsleistung der Zentrifuge kompensiert werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vollmantelzentrifuge
mit einem einfach gebauten stufenlos verstellbaren Flüssigkeitsab
lauf-Wehr zu schaffen, mit dem das Flüssigkeitsniveau in der Zentri
fugentrommel betriebssicher und bei kleinstmöglichem Energieauf
wand während des Zentrifugenbetriebes gesteuert bzw. geregelt wer
den kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Zentrifuge mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Charakteristisch für die erfindungsgemäße Zentrifuge ist, daß die von
den Feststoffen befreite Zentratflüssigkeit nach Verlassen der Trom
melstirnwandöffnungen bzw. des Wehrs nicht mit hoher Geschwindig
keit unmittelbar in das Zentrifugengehäuse abgeschleudert wird, son
dern das verstellbare Wehr besteht aus einer mit dem Zentrifugenge
häuse verbundenen und die Flüssigkeits-Ablauföffnungen der Trom
mel von außen mit Abstand abdeckenden feststehenden, d. h. nicht
mitrotierenden, aber auch nicht axial zu verschiebenden Ringtasse, in
welche die Zentratflüssigkeit aus den trommelstirnwandseitigen Ab
lauföffnungen zunächst frei ausläuft. Aus der Ringtasse tritt dann die
Flüssigkeit durch wenigstens eine am Ringumfang angeordnete
Durchtrittsöffnung, deren Größe durch eine Verstelleinrichtung verän
derbar ist, mit vergleichsweise geringer Umfangsgeschwindigkeit in
die Flüssigkeits-Auffangkammer des Zentrifugengehäuses aus. Eine
energieaufzehrende Nachbeschleunigung der Zentratflüssigkeit an
der äußeren Trommelstirnwandseite tritt dabei nicht auf. Dabei be
stimmt der Flüssigkeitsstand in der feststehenden, nicht mitrotieren
den Ringtasse den Flüssigkeitsstand in der Zentrifugentrommel.
Die Verstelleinrichtung zur Einstellung des Flüssigkeitsstandes in der
Ringtasse und damit auch in der Zentrifugentrommel kann nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung aus einer konzentrisch zur
Ringtasse angeordneten ringförmigen Lochblende bestehen, die
durch ihre Verdrehung den freien Querschnitt der Durchtrittsöff
nung/en der Ringtasse mehr oder weniger weit abdeckt. Die ringför
mige Lochblende kann aber auch so angeordnet sein, daß durch ihre
Axialverschiebung der freie Querschnitt der Durchtrittsöffnung/en der
Ringtasse mehr oder weniger weit abgedeckt wird. Die Verstellein
richtung kann auch aus einem Verstellantrieb bestehen, der mit
einem Verschiebebolzen an einem Randbereich der Ringtasse an
greift, während der gegenüberliegende Ringtassenrand am Zentrifu
gengehäuse angelenkt ist, so daß durch Verschiebung des Verschie
bebolzens die Ringtasse in eine von der Vertikalen abweichende
Schräglage mit sich schräg erweiterndem Auslaufschlitz positionier
bar ist.
Die Erfindung und deren weiteren Merkmale und Vorteile werden an
hand der in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbei
spiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ausschnittsweise den Längsschnitt durch eine erfindungsge
mäße Vollmantelzentrifuge mit dem regelbaren Wehr für die Einstel
lung des Flüssigkeitsstandes in der Zentrifugentrommel,
Fig. 2 ausschnittsweise die Zentrifuge der Fig. 1 mit einer Variante
des regelbaren Wehrs, und
Fig. 3 ausschnittsweise den Längsschnitt durch eine solche Zentri
fuge mit einem Wehr mit schrägem Ringspalt bzw. schrägem Aus
laufschlitz als weitere Variante des regelbaren Wehrs.
Die Schneckenzentrifuge aller Figuren weist einen drehbar gelagerten
Trommelmantel 10 auf, innerhalb dessen koaxial eine Förder
schnecke 11 drehbar gelagert ist, die in der Trommel in gleicher
Drehrichtung, aber mit von der Trommeldrehzahl abweichender Dreh
zahl rotiert. Das einzudickende bzw. zu entwässernde Feststoff-Flüs
sigkeitsgemisch 12 (Fig. 3) wie z. B. Klärschlamm wird über den
Schneckentragkörper in die Zentrifugentrommel 10 eingeleitet. Im
Betrieb der Schneckenzentrifuge bildet sich unter der Einwirkung der
Zentrifugalkraft innerhalb der Trommel 10 ein Flüssigkeitsring aus,
wobei die an die Trommelwandung sedimentierten schweren Stoffe
mit Hilfe der Förderschnecke 11 nach rechts transportiert, vom nicht
dargestellten rechten konischen Trommelmantelteil aus der Suspen
sionsflüssigkeit ausgehoben und von der Förderschnecke zu den
ebenfalls nicht dargestellten Feststoff- bzw. Dickstoff-Austragsöff
nungen gefördert werden, während die von den Feststoffen befreite
Flüssigkeit (Zentrat) aus der Zentrifugentrommel 10 über Flüssig
keits-Ablauföffnungen 13 abläuft, die in der am linken Trommelende
angebrachten Trommelstirnwand 14 gleichmäßig um den Umfang
verteilt angeordnet sind. Das aus den Öffnungen 13 austretende
Zentrat wird in einer Auffangkammer 15 des Zentrifugengehäuses 16
aufgefangen und von dort über eine Schurre 17 nach unten abgelei
tet.
Das regelbare Wehr für den Ablauf des Zentrats besteht aus einer mit
der linken Zentrifugengehäuse-Seitenwand 18 verbundenen und die
Flüssigkeits-Ablauföffnungen 13 der Zentrifugentrommel 10 von
außen mit Abstand 19 abdeckenden feststehenden, d. h. nicht mitro
tierenden Ringtasse 20, die an ihrem Ringumfang wenigstens eine
durch eine Verstelleinrichtung in ihrer Größe veränderbare Durch
trittsöffnung 19 bzw. 21 aufweist, durch welche das Zentrat in die
Auffangkammer 15 austritt. Der Durchmesser der nicht mitrotierenden
Ringtasse 20 entspricht etwa dem Durchmesser des Kreises, der alle
Zentrat-Ablauföffnungen 13 der Zentrifugentrommel 10 umschließt. In
Fig. 1 ist zu erkennen, daß die Zentrat-Ablauföffnungen 13 an ihrer
Außenperipherie noch mit Wehrscheiben 22 ausgestattet sein kön
nen.
Während nach Fig. 1 die Verstelleinrichtung für das regelbare Wehr
aus einer konzentrisch zur Ringtasse 20 angeordneten ringförmigen
Lochblende 23 besteht, die durch ihre Verdrehung mittels Organ 24
den freien Querschnitt der Durchtrittsöffnung(en) 21 der Ringtasse 20
mehr oder weniger weit abdeckt, besteht nach Fig. 2 die Verstellein
richtung aus einer konzentrisch zur Ringtasse 20 angeordneten ring
förmigen Lochblende 25, die durch ihre Axialverschiebung mittels Or
gan 26 den freien Querschnitt der Durchtrittsöffnung/en 21 der Ring
tasse 20 mehr oder weniger weit abdeckt. Ringtasse 20 und Loch
blende 23 bzw. 25 sind an der Zentrifugengehäusewand 18 befestigt.
Das Stellorgan 24 bzw. 26 kann z. B. durch einen Hydraulikzylinder,
Pneumatikzylinder, Stellmotor, Gewindebuchse etc. betätigt werden.
Nach Fig. 3 kann die Ringtasse 20 dadurch in eine von der Vertikalen
abweichende Kipp- bzw. Schrägstellung gebracht werden, daß die
Ringtasse 20 an einem Randbereich, z. B. am unteren Randbereich
an wenigstens einem Gelenk 27 angelenkt ist und am gegenüberlie
genden Randbereich über ein weiteres Gelenk 28 ein Verschiebebol
zen 29 angreift, der von einem Stellantrieb 30 axial verschiebbar ist.
Auf diese Weise ist die Ringtasse 20 in eine Schräglage positionier
bar, so daß ein entsprechend schräger sich erweiternder Ringspalt
bzw. Auslaufschlitz 19 entsteht, durch den das Zentrat aus der Ring
tasse 20 mit stark reduzierter Umfangsgeschwindigkeit in die Auf
fangkammer 15 des Zentrifugengehäuses austritt. Die Durchlaß-Ka
pazität des sich erweiternden Auslaufschlitzes 19 am gesamten
Schlitzumfang ist größer als bei einzelnen wenigen Wehröffnungen.
Mit Vorteil erweitert sich der schräge Zentrat-Auslaufschlitz 19 nach
unten in Richtung zur Zentratablaufschurre, womit auch eine Selbst
reinigung des Auslaufschlitzes 19 erreicht wird, d. h. die Gefahr, daß
der Auslaufschlitz mit Feststoff verstopfen könnte, der noch im Zen
trat enthalten ist, ist minimiert.
Außerdem sind beim erfindungsgemäßen regelbaren Wehr eine von
der Ringtasse 20 auf dei Trommelstirnwand 14 ausgeübte Bremswir
kung sowie ein Materialverschleiß minimiert.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das Stellorgan zur
automatischen Regelung des Wehrs, d. h. zur Verstellung der wirk
samen Breite des der Ringtasse 20 zugeordneten Auslaufschlitzes 19
bzw. 21 etc. mit Meßwertgebern verbunden sein zur Messung von
Menge und/oder TS-Gehalt und/oder Zähigkeit des eingedickten
Feststoffaustrages und/oder von Menge/Konzentration des Schlamm
zulaufes und/oder von Trübung des Zentratablaufes. Auf diese Weise
kann z. B. der Trockensubstanzgehalt TS des aus der Zentrifuge
ausgetragenen Dickstoffs durch Regeleingriff auf die Flüssigkeits
standhöhe in der Zentrifugentrommel 10 automatisch geregelt, z. B.
auf einen konstanten Wert geregelt werden, wobei eine größere
Auslaufschlitz-Durchtrittsöffnung an der Ringtasse 20 eine niedrigere
Flüssigkeitsstandhöhe sowie einen höheren TS-Gehalt des ausgetra
genen Dickstoffs ergibt, und umgekehrt. Die Differenzdrehzahl zwi
schen Trommel 10 und Förderschnecke 11 muß dazu nicht geändert
werden, so daß aufwendige Differenzdrehzahlantriebe entfallen kön
nen. Außerdem ist das erfindungsgemäße automatisch regelbare
Wehr bei Schneckenzentrifugen mit und ohne Stauscheibe (negative/
positive pool) anwendbar, und bereits installierte Zentrifugen können
mit dem erfindungsgemäßen automatisch regelbaren Wehr nachgerü
stet werden.
Claims (9)
1. Vollmantelzentrifuge zur Trennung von Feststoff-Flüssigkeitsge
mischen mit im Trommelmantel (10) an einem Endbereich ange
ordneten Dickstoff-Austragsöffnungen und mit in der Stirnwan
dung (14) am anderen Endbereich der Zentrifugentrommel ange
ordneten Flüssigkeits-Ablauföffnungen (13) und mit einem von
außerhalb der Zentrifugentrommel her verstellbaren Wehr zum
Einstellen bzw. Verändern des Flüssigkeitsstandes in der Zen
trifugentrommel (10) während des Zentrifugenbetriebes, da
durch gekennzeichnet, daß das verstellbare Wehr aus einer
mit dem Zentrifugengehäuse (18) verbundenen und die Flüssig
keits-Ablauföffnungen (13) der Zentrifugentrommel (10) von
außen mit Abstand abdeckenden feststehenden, d. h. nicht
mitrotierenden Ringtasse (20) besteht, die an ihrem Ringumfang
wenigstens eine durch eine Verstelleinrichtung (24, 26, 30) in ih
rer Größe veränderbare Durchtrittsöffnung aufweist, durch wel
che die Flüssigkeit in die Flüssigkeits-Auffangkammer (15) des
Zentrifugengehäuses austritt.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser der feststehenden Ringtasse (20) etwa dem
Durchmesser des Kreises entspricht, der alle Flüssigkeits-Ab
lauföffnungen (13) der Zentrifugentrommel (10) umschließt, und
daß zwischen der freien Stirnseite der Ringtasse und der be
nachbarten Trommelstirnwandung ein freier Ringspalt (19) gebil
det ist.
3. Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die wenigstens eine an der feststehenden Ring
tasse (20) angeordnete Flüssigkeits-Durchtrittsöffnung (19) aus
einem sich insbesondere nach unten erweiternden schrägen
Ringspalt bzw. Auslaufschlitz besteht.
4. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstelleinrichtung aus einer konzentrisch zur Ringtasse (20)
angeordneten Lochblende (23) besteht, die durch ihre Verdre
hung den freien Querschnitt der Durchtrittsöffnung/en (21) der
Ringtasse (20) mehr oder weniger weit abdeckt.
5. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstelleinrichtung aus einer konzentrisch zur Ringtasse (20)
angeordneten Lochblende (25) besteht, die durch ihre Axialver
schiebung den freien Querschnitt der Durchtrittsöffnung/en (21)
der Ringtasse (20) mehr oder weniger weit abdeckt. .
6. Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Ringtasse (20) sowie die Lochblende (23, 25) der
Verstelleinrichtung an der der Trommelstirnwand (14) mit den
Flüssigkeits-Ablauföffnungen (13) benachbarten Zentrifugenge
häusewand (18) befestigt sind.
7. Zentrifuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
außerhalb der Zentrifugengehäusewand (18) ein Stellorgan (24,
26) angeordnet ist, das mit der innerhalb der Gehäusewand ver
stellbaren Lochblende (23, 25) in Wirkverbindung steht.
8. Zentrifuge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stellorgan (24, 26) einen Stellmotor (30), einen Hydraulikzylin
der, einen Pneumatikzylinder, eine Gewindebuchse etc. aufweist.
9. Zentrifuge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stellorgan zur automatischen Verstellung des Wehrs, d. h. zur
Verstellung der wirksamen Breite des der Ringtasse (20)
zugeordneten Auslaufschlitzes (19 bzw. 21) mit Meßwertgebern
verbunden ist zur Messung von Menge und/oder TS-Gehalt
und/oder Zähigkeit des eingedickten Feststoffaustrages und/oder
von Menge/Konzentration des Schlammzulaufes und/oder von
Trübung des Zentratablaufes.
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