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DE10021825A1 - Verbindungseinrichtung - Google Patents

Verbindungseinrichtung

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DE10021825A1
DE10021825A1 DE2000121825 DE10021825A DE10021825A1 DE 10021825 A1 DE10021825 A1 DE 10021825A1 DE 2000121825 DE2000121825 DE 2000121825 DE 10021825 A DE10021825 A DE 10021825A DE 10021825 A1 DE10021825 A1 DE 10021825A1
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DE
Germany
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sleeve
connecting device
expansion
connecting bolt
bolt
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DE2000121825
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English (en)
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Phillippe Perrot
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Hewi Heinrich Wilke GmbH
Original Assignee
Hewi Heinrich Wilke GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/18Balustrades; Handrails
    • E04F11/181Balustrades
    • E04F11/1817Connections therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/0406Clamping or clipping connections for rods or tubes being coaxial
    • F16B7/0413Clamping or clipping connections for rods or tubes being coaxial for tubes using the innerside thereof

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung für Bauteile, von denen wenigstens eines einen insbesondere rohrförmigen Verbindungsabschnitt aufweist, mit zumindest einer Spreizeinheit, die eine aufspreizbare Hülse sowie ein in die Hülse einführbares und mit einem Verbindungsbolzen verschraubbares Spreizelement umfaßt, das bei zumindest teilweise in den Verbindungsabschnitt eines der jeweils zu verbindenden Bauteile eingeführter Spreizeinheit zum Aufspreizen der Hülse mittels des Verbindungsbolzens relativ zur Hülse verschiebbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung für Bauteile, von de­ nen wenigstens eines einen insbesondere rohrförmigen Verbindungsab­ schnitt aufweist.
Derartige Verbindungseinrichtungen werden beispielsweise für Rohr- und/oder Stangensysteme eingesetzt, die nach Art eines Baukastensy­ stems beispielsweise zu Möbelgestellen, Messe- und Ausstellungsständen, Geländern oder Handläufen zusammengesetzt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der Bauteile einfach, schnell und zuverläs­ sig miteinander verbunden werden können und die insbesondere mög­ lichst einfach herstellbar und vielseitig einsetzbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere dadurch, daß zumindest eine Spreizeinheit vorgesehen ist, die eine aufspreizbare Hülse sowie ein in die Hülse einführbares und mit einem Verbindungsbolzen verschraubbares Spreizelement umfaßt, das bei zumindest teilweise in den Verbindungsabschnitt eines der jeweils zu verbindenden Bauteile eingeführter Spreizeinheit zum Aufspreizen der Hülse mittels der Verbindungsbolzens relativ zur Hülse verschiebbar ist.
Durch Verschrauben des Spreizelementes mit dem Verbindungsbolzen wird die Hülse aufgespreizt und im Verbindungsabschnitt des Bauteils verklemmt. Der Verbindungsbolzen kann mit dem jeweils anderen Bauteil auf grundsätzlich beliebige Art und Weise verbunden werden, z. B. mittels einer weiteren Spreizeinheit oder durch Verschrauben. Hierdurch kann eine zuverlässige, in axialer Richtung feste Verbindung zwischen den bei­ den Bauteilen einfach und schnell hergestellt werden. Die erfindungsge­ mäße Verbindungseinrichtung kann vollständig innerhalb der miteinander zu verbindenden Bauteile angeordnet werden, wodurch eine Möglichkeit für eine von außen unsichtbare Verbindung zwischen den beiden Bautei­ len geschaffen wird.
Gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung ist der maximale Außen­ durchmesser der Hülse im ungespreizten Zustand kleiner als der oder et­ wa gleich dem Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts des jeweili­ gen Bauteils, wobei vorzugsweise der Außendurchmesser der Hülse im ungespreizten Zustand etwa konstant ist.
Hierbei ist die die Hülse und das Spreizelement umfassende Spreizeinheit vollständig in den Verbindungsabschnitt des jeweiligen Bauteils einführ­ bar und benötigt insbesondere keine stirnseitigen Anschlagflächen des Verbindungsabschnitts.
Von Vorteil ist eine derartige Ausgestaltung der Spreizeinheit bzw. der Hülse insbesondere dann, wenn es erforderlich ist, Verbindungsabschnitte von zu verbindenden Bauteilen zu Montagezwecken zu verkürzen. Auf­ grund der Unabhängigkeit der Spreizeinheit bzw. der Hülse von der stirn­ seitigen Ausgestaltung der Verbindungsabschnitte ist eine derartige Ver­ kürzung unproblematisch. Bei Verbindungsabschnitten, die einen Rohr­ abschnitt und eine den Rohrabschnitt umgebende Ummantelung aufwei­ sen, können der Rohrabschnitt und die Ummantelung zumindest im we­ sentlichen bündig miteinander abschließen.
Von besonderem Vorteil ist dies bei Rohren, die ein Innenrohr z. B. aus Stahl und ein das Innenrohr umgebendes Außenrohr z. B. aus Kunststoff umfassen. Derartige Rohre können unmittelbar vor der Montage auf eine beliebige Länge gebracht werden, ohne dadurch die Kompatibilität mit der Spreizeinheit bzw. der Hülse der Verbindungseinrichtung zu beeinträchti­ gen.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Aspekt der Erfindung ist der Verbin­ dungsbolzen mit einem durchgehenden Außengewinde versehen.
Hierdurch kann der Verbindungsbolzen auf besonders einfache Weise z. B. in Form eines Gewindestifts hergestellt werden, da keine gewindefreien Bereiche oder als Werkzeugansatz ausgebildete Abschnitte auf der Außen­ seite des Verbindungsbolzens erforderlich sind.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Aspekt der Erfindung ist der Verbin­ dungsbolzen mit einem Zentrierorgan versehen, dessen maximaler Au­ ßendurchmesser etwa dem Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts des jeweiligen Bauteils entspricht.
Ein derartiges Zentrierorgan gewährleistet eine wohldefinierte zentrierte Anordnung der jeweiligen Spreizeinheit im Verbindungsabschnitt des Bauteils, was insbesondere bei der Verbindung von Rohren von Vorteil ist.
Das Zentrierorgan kann in Form eines auf dem Verbindungsbolzen fixier­ ten Ring- oder Hohlzylinderelementes vorgesehen sein. Die Fixierung des Zentrierorgans kann beispielsweise mittels eines senkrecht zur Längsach­ se des Verbindungsbolzens durch diesen hindurch verlaufenden Siche­ rungsstift oder einfach dadurch erfolgen, daß das Zentrierorgan mit dem Verbindungsbolzen verklebt wird. Ein mit einem durchgehenden Außen­ gewinde versehener Verbindungsbolzen kann hierdurch auf einfache Wei­ se mit einem Zentrierorgan versehen werden.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Aspekt der Erfindung ist wenigstens ein in axialer Richtung komprimierbares Element vorgesehen, das auf dem Verbindungsbolzen anordenbar ist.
Wenn während der Herstellung der Verbindung die bereits aufgespreizte Hülse in axialer Richtung unbeweglich im Verbindungsabschnitt des je­ weiligen Bauteils verklemmt ist, dann ermöglicht ein derartiges kompri­ mierbares Element eine Bewegung der Hülse zusammen mit dem Bauteil in Richtung des jeweils anderen Bauteils. Die Hülse wird nicht weiter auf­ gespreizt, sondern durch Zusammendrücken des komprimierbaren Ele­ mentes zusammen mit dem Bauteil, in dessen Verbindungsabschnitt sie festgeklemmt ist, auf das jeweils andere Bauteil zu bewegt. Die einander zugewandten Stirnseiten der beiden Bauteile werden hierdurch gegenein­ ander gedrückt, wodurch eine fugenfreie Verbindung zwischen den beiden Bauteilen sichergestellt ist.
Das komprimierbare Element kann in Form eines vorzugsweise aus Gummi hergestellten Ringelementes vorgesehen sein.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Aspekt der Erfindung ist die Hülse auf ihrer Außenseite mit Mitteln zur Verdrehsicherung versehen, die bei Her­ stellung der Verbindung mit der Innenwand des Verbindungsabschnitts des jeweiligen Bauteils zusammenwirken.
Hierdurch ist es nicht erforderlich, die Hülse beim Einführen in den Ver­ bindungsabschnitt des Bauteils vorzuspreizen, um ausreichend hohe Rei­ bungskräfte zwischen der Hülse und der Innenwand des Verbindungsab­ schnitts zu gewährleisten. Die Verdrehsicherungsmittel sorgen dafür, daß die Hülse sicher mitgenommen wird, wenn zur Herstellung der Verbin­ dung das Bauteil bzw. dessen die Spreizeinheit enthaltender Verbin­ dungsabschnitt gedreht wird.
Bevorzugt ist es, wenn die Mittel zur Verdrehsicherung wenigstens ein auf der Hülse angeordnetes und bevorzugt aus Gummi hergestelltes Ringele­ ment umfassen. Das Ringelement kann dabei in einer Umfangsnut der Hülse angeordnet sein.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hülse und/oder das Spreizelement aus Kunststoff hergestellt sind.
Hierdurch ist nicht nur eine einfache und kostengünstige Herstellung möglich, sondern der gegenüber einer Metallhülse erhöhte Reibungskoeffi­ zient zwischen der Kunststoffhülse und einer Metallinnenwand des Ver­ bindungsabschnitts des Bauteils gewährleistet bei der Herstellung der Verbindung eine sichere Mitnahme der Hülse über den Verbindungsab­ schnitt auch ohne zusätzliche Verdrehsicherungsmittel.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Bausystem, insbesondere ein Rohr- und/oder Stangensystem, mit mehreren Bauteilen, von denen wenigstens eines einen insbesondere rohrförmigen Verbindungsabschnitt aufweist, und mit wenigstens einer erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung.
Des weiteren betrifft die Erfindung ein Bausystem, insbesondere ein Rohr- und/oder Stangensystem, mit mehreren Bauteilen, von denen wenigstens zwei jeweils einen insbesondere rohrförmigen Verbindungsabschnitt auf­ weisen, und mit wenigstens einer Verbindungseinrichtung, die zumindest zwei bevorzugt baugleiche Spreizeinheiten und einen gemeinsamen Ver­ bindungsbolzen aufweist, wobei die Spreizeinheiten jeweils eine aufspreiz­ bare Hülse sowie ein in die Hülse einführbares und mit dem Verbindungs­ bolzen verschraubbares Spreizelement umfassen, das bei zumindest teil­ weise in den Verbindungsabschnitt des jeweiligen Bauteils eingeführter Spreizeinheit zum Aufspreizen der Hülse mittels des Verbindungsbolzens relativ zur Hülse verschiebbar ist, wobei zumindest die Verbindungsab­ schnitte der beiden zu verbindenden Bauteile jeweils von einem bevorzugt aus Metall hergestellten Rohrabschnitt und einer den Rohrabschnitt um­ gebenden Ummantelung bevorzugt aus Kunststoff gebildet sind, und wo­ bei der Rohrabschnitt und die Ummantelung auf der dem jeweils anderen Verbindungsabschnitt zugewandten Seite zumindest im wesentlichen bündig miteinander abschließen.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind auch in den Unteran­ sprüchen, der Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Verbindungseinrichtung gemäß einer Ausfüh­ rungsform der Erfindung zur Verbindung zweier Rohre,
Fig. 2 eine Verbindungseinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung an einem T-Stück,
Fig. 3 zwei erfindungsgemäße Verbindungseinrichtungen an einem Bogenstück, und
Fig. 4 zwei erfindungsgemäße Verbindungseinrichtungen an einem weiteren Bogenstück.
Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung dient zur Verbindung zweier Rohre 15, die jeweils ein Innenrohr 17 aus Stahl und eine Ummantelung in Form eines Außenrohres 18 aus Kunststoff umfassen. Abschnitte 16 zur Aufnahme von im folgenden näher beschrie­ benen Spreizeinheiten dienen als Verbindungsabschnitte der Rohre 15.
Die Verbindungseinrichtung umfaßt einen mit einem durchgehenden Au­ ßengewinde 52 versehenen Verbindungsbolzen 50, in dessen Stirnseiten jeweils ein Schlitz 54 für einen Schraubenzieher ausgebildet ist, sowie zwei baugleiche Spreizeinheiten, die jeweils eine Hülse 20 und ein Spreiz­ element 10 umfassen. Die Hülse 20 und das Spreizelement 10 sind jeweils aus Kunststoff hergestellt. Alternativ können die Hülse 20 und/oder das Spreizelement 10 auch aus Metall hergestellt und insbesondere in Form eines Metallgußteils vorgesehen sein. Dabei ist es bevorzugt, wenn die Teile jeweils mit einer rauhen Oberfläche versehen bzw. aus einem eine rauhe Oberfläche ergebenden Material, insbesondere aus Metall, herge­ stellt werden.
Die Hülse 20 besitzt einen entlang ihrer Längserstreckung konstanten Außendurchmesser, der dem Innendurchmesser der Innenrohre 17 ent­ spricht. In der Hülsenwand sind vier in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordnete Längsschlitze 25 ausgebildet, die von einem Ende der Hülse 20 bis zu einer Umfangsnut auf der Außenseite der Hülse 20 rei­ chen, in der ein Gummiring 30 angeordnet ist. Der Zweck dieses Gummi­ rings 30 wird nachfolgend näher erläutert.
Durch die Schlitze 25 ist die Hülsenwand in vier elastisch auslenkbare Wandabschnitte unterteilt, wodurch die Hülse 20 aufspreizbar ist. Die Wandstärke der Hülse 20 nimmt ausgehend von den freien Enden der auslenkbaren Wandabschnitte stetig zu und ist im Bereich eines in Um­ fangsrichtung ununterbrochenen Ringabschnitts 22 der Hülse 20 maxi­ mal. Der sich bis zum Ringabschnitt 22 erstreckende Bereich der Hülse 20 ist somit trichterförmig ausgebildet, so daß die Hülsenwand in diesem Bereich einen konusförmigen Innenraum für das Spreizelement 10 be­ grenzt.
Das Spreizelement 10 ist konusförmig ausgebildet, wobei die Neigung der Außenwand des Spreizelementes 10 zur Längsachse 80 der Anordnung gleich derjenigen der Innenwand der Hülse 20 ist.
Auf seiner Außenseite ist das Spreizelement 10 mit zwei diametral einan­ der gegenüberliegenden, stegförmigen Vorsprüngen 12 versehen, die bei in der Hülse 20 angeordnetem Spreizelement 10 jeweils in einen Schlitz 25 der Hülsenwand eingreifen. Durch die Vorsprünge 12 ist das Spreizele­ ment 10 verdrehsicher in der Hülse 20 angeordnet. Bei einer Drehung der Hülse dienen die Vorsprünge 12 als Mitnehmer für das Spreizelement 10.
Im Bereich der freien Enden der elastisch auslenkbaren Wandabschnitte der Hülse 20 sind die Schlitze 25 in Umfangsrichtung schmaler als die Vorsprünge 12 des Spreizelementes 10, so daß das Spreizelement 10 her­ ausfallsicher in der Hülse 20 angeordnet ist. Die in Fig. 1 nicht dargestell­ ten Schlitze der Hülsenwand, die nicht zur Aufnahme der Mitnehmervor­ sprünge 12 des Spreizelementes 10 vorgesehen sind, sind in Umfangs­ richtung von geringerer Breite als die Vorsprünge 12.
Das Spreizelement 10 ist des weiteren mit einem durchgehenden Innen­ gewinde 11 versehen, über das es mit dem Verbindungsbolzen 50 ver­ schraubbar ist.
Auf dem Verbindungsbolzen 50 ist ein Zentrierorgan 70 angeordnet, das als Hohlzylinder ausgebildet ist und aus Kunststoff besteht. Der Außen­ durchmesser des Zentrierorgans 70 entspricht dem Außendurchmesser des Ringabschnitts 22 der Hülse 20 und somit dem Innendurchmesser der Innenrohre 17.
Die axiale Fixierung des Zentrierorgans 70 auf dem Verbindungsbolzen 50 erfolgt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen senkrecht zur Längsachse 80 durch den Verbindungsbolzen 50 hindurch verlaufen­ den Haltestift 60. Die Mittel zur Fixierung des Zentrierorgans 70 sind grundsätzlich beliebig. Das Zentrierorgan 70 könnte alternativ mit dem Verbindungsbolzen 50 verklebt sein.
Des weiteren sind auf dem Verbindungsbolzen 50 zwei in axialer Richtung komprimierbare Ringelemente 40 aus Gummi angeordnet, die lose auf den jeweiligen Abschnitt des Verbindungsbolzens 50 aufgesteckt werden kön­ nen. Der Außendurchmesser der zusammendrückbaren Gummiringe 40 ist kleiner als derjenige des Innendurchmessers der Stahlrohre 17. Der Zweck der Gummiringe 40 wird nachfolgend näher erläutert.
Um die beiden Rohre 15 miteinander zu verbinden, wird zunächst ein Ausgangszustand hergestellt, in dem die Spreizelemente 10 in der jeweili­ gen Hülse 20 angeordnet sind, die Hülsen 20 in das jeweilige Stahlrohr 17 eingeschoben sind, der Verbindungsbolzen 50 jeweils zumindest über ei­ nige Gewindegänge in die Spreizelemente 10 eingeschraubt ist und die beiden Rohre 15 so weit zusammengedrückt sind, daß sie mit ihren Stirn­ seiten aneinander anliegen.
Die Verschraubung des Verbindungsbolzens 50 mit den jeweils in der Hülse 20 angeordneten Spreizelementen 10 kann vor dem Einführen der Hülsen 20 in die Innenrohre 17 erfolgen, so daß die erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung eine zusammenhängende Baugruppe bildet. Es ist auch möglich, zunächst die beiden jeweils aus Hülse 20 und Spreiz­ element 10 bestehenden Spreizeinheiten in die Rohre 17 einzuschieben und anschließend die Spreizelemente 10 mit dem Verbindungsbolzen 50 zu verschrauben. Die Spreizeinheiten bzw. Hülsen 20 brauchen dabei noch nicht vollständig in die Rohre 17 hineingeschoben zu werden, son­ dern können z. B. über den Verbindungsbolzen 50 durch Zusammendrüc­ ken der beiden Rohre 15 in das jeweilige Rohr 17 hineingedrückt werden.
Von besonderem Vorteil ist, daß weder zur Herstellung des beschriebenen Ausgangszustandes noch zur im folgenden weiter erläuterten Herstellung der endgültigen Verbindung der beiden Rohre 15 ein Werkzeug erforder­ lich ist.
Um die endgültige, axial feste Verbindung zwischen den beiden Rohren 15 herzustellen, werden die beiden Rohre 15 gegeneinander verdreht. Hierbei brauchen die beiden Rohre 15 lediglich mit der Hand erfaßt zu werden. Die bei eingeführter Hülse 20 in radialer Richtung zusammengedrückten Ringelemente 30 stellen sicher, daß die Hülsen 20 dabei jeweils über das jeweilige Innenrohr 17 mitgenommen werden. Das Vorsehen der Verdreh­ sicherungselemente 30 ist allerdings nicht zwingend. Alternativ ist es auch möglich, jeweils vor dem Einführen der Hülse 20 in das Innenrohr 17 die Hülse 20 durch Verschieben des Spreizelementes 10 etwas aufzu­ spreizen, so daß sie nach dem Eindrücken in das Innenrohr 17 stramm darin sitzt. Die Materialkombination Kunststoff <-< Metall bewirkt auf­ grund der relativ hohen Reibungskräfte zwischen der Kunststoffhülse 20 und dem Metallrohr 17 eine sichere Mitnahme der Hülse 20 auch ohne Gummiringe 30. Eine derartige sichere Mitnahme ist auch dann gewähr­ leistet, wenn die Hülse 20 alternativ aus einem anderen Material besteht und z. B. in Form eines Metallgußteils mit einer rauhen Oberfläche vorge­ sehen ist.
Die Spreizelemente 10 werden über ihre in die Schlitze 25 der Hülse 20 hineinragenden Vorsprünge 12 mitgedreht und somit auf den Verbin­ dungsbolzen 50 aufgeschraubt. Spätestens dann, wenn die Hülse 20 am komprimierbaren Ringelement 40, das am Zentrierorgan 70 anliegt, zur Anlage kommt, kann die Hülse 20 nicht weiter über das sich auf den Ver­ bindungsbolzen 50 aufschraubende Spreizelement 10 in axialer Richtung mitgenommen werden. Die Hülse 20 wird dann durch das sich in den ko­ nusförmigen Innenraum der Hülse 20 hineindrückende konusförmige Spreizelement 10 aufgespreizt, das die auslenkbaren Wandabschnitte der Hülsenwand radial nach außen gegen die Innenwand des Innenrohres 17 drückt. Hierdurch wird die Hülse 20 im Innenrohr 17 festgeklemmt.
Ab einer bestimmten Eindringtiefe des Spreizelementes 10 kann die Hülse 20 nicht mehr weiter aufgespreizt werden. Ein weitergehendes Gegenein­ anderverdrehen der beiden Rohre 15 ist aufgrund der komprimierbaren Ringelemente 40 dennoch möglich, denn die jeweils die Hülse 20 und das Spreizelement 10 umfassenden Spreizeinheiten werden nunmehr als Gan­ zes zusammen mit den axial fest auf den Spreizeinheiten sitzenden Roh­ ren 15 aufeinander zu gezogen. Dabei werden die Ringelemente 40 zu­ sammengedrückt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß zwischen den einander zugewandten Stirnseiten der Rohre 15 kein Zwischenraum vor­ handen ist.
Die Verbindungseinrichtung ermöglicht es also, die beiden Rohre 15 ohne Werkzeug lediglich dadurch in axialer Richtung fest miteinander zu ver­ binden, daß bei entsprechend vorpositionierter Verbindungseinrichtung die Rohre 15 gegeneinander verdreht werden. Zum Verdrehen der Rohre 15 mit der Hand aufbringbare Körperkräfte selbst körperlich schwacher Menschen sind vollkommen ausreichend zur Herstellung einer Rohrver­ bindung von hoher axialer Festigkeit. Die erzielbaren Klemmkräfte zwi­ schen den Hülsen 20 und den Innenrohren 17 sind dabei so groß, daß die Rohre 15 zumindest nicht von Hand in axialer Richtung auseinandergezo­ gen werden können.
Von besonderem Vorteil ist, daß das Innenrohr 17 jeweils bis an die Stirn­ seite der Kunststoffummantelung 18 heranreichen kann. Ohne Beein­ trächtigung der Funktion der erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung können daher die Rohre 15 unmittelbar vor der Montage, z. B. vor Ort auf einer Baustelle, auf die jeweils erforderliche Länge gebracht werden.
Zum Lösen der Verbindung werden die beiden Rohre 15 in die entgegen­ gesetzte Richtung gegeneinander verdreht. Dabei schraubt sich der Ver­ bindungsbolzen 50 aus zumindest einem Spreizelement 10 heraus, so daß das betreffende Bauteil 15 abgenommen werden kann. Zur Lösung der Verschraubung zwischen dem Verbindungsbolzen 50 und dem im anderen Bauteil 15 sitzenden Spreizelement 10 kann ggf. ein Schraubenzieher am Schlitz 54 der freiliegenden Stirnseite des Verbindungsbolzens 50 ange­ setzt werden.
Um die Spreizeinheiten jeweils aus den Rohren 17 herauszunehmen, wird jeweils das Spreizelement 10 zur Aufhebung der Aufspreizung der Hülse 20 von deren Ringabschnitt 22 wegbewegt, was mit relativ geringem Kraft­ aufwand z. B. mit einem Werkzeug, mit dem Verbindungsbolzen 50 oder durch einen axialen Schlag auf das Rohr 15 erfolgen kann, woraufhin die nunmehr entspannte Hülse 20 aus dem Rohr 17 herausgezogen werden kann.
Bei den im folgenden beschriebenen Anwendungen der erfindungsgemä­ ßen Verbindungseinrichtung ist jeweils zwischen zwei miteinander zu ver­ bindenden Bauteilen 15 nur eine einzige Spreizeinheit mit einer Hülse 20 und einem Spreizelement 10 vorgesehen, die hinsichtlich Aufbau und Funktionsweise den vorstehend in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen Spreizeinheiten entspricht. Der jeweilige Verbindungsbolzen 50 ist in axialer Richtung fest mit einem der miteinander zu verbindenden Bauteile 15 verschraubt. Grundsätzlich kann die axial feste Verbindung zwischen dem Verbindungsbolzen 50 und diesem Bauteil 15 auf beliebige Art und Weise erfolgen.
Das jeweils andere Bauteil ist nicht dargestellt. Es kann sich dabei jeweils um ein beliebiges Bauteil handeln, das einen Verbindungsabschnitt auf­ weist, in den die Hülse 20 eingeschoben werden kann, so daß durch Rela­ tivverdrehung der beiden Bauteile 15 die Aufspreizung der Hülse 20 - wie vorstehend in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben - erfolgen kann.
Fig. 2 zeigt ein als T-Stück ausgebildetes Bauteil 15, das mit einem Durchgang 92 zur Aufnahme eines oder mehrerer weiterer Bauteile verse­ hen ist, in den Ringelemente 90 z. B. in Form von Gummiringen eingesetzt sind.
In einen senkrecht zum Durchgang 92 verlaufenden Ansatz 94 mit einer Längsachse 80 ist der Verbindungsbolzen 50 geschraubt, wobei auf dem Verbindungsbolzen 50 ein in axialer Richtung komprimierbares Ring­ element 40 entsprechend den Ringelementen 40 von Fig. 1 angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt einen 90°-Bogen, in den jeweils stirnseitig ein Verbindungsbol­ zen 50 geschraubt ist. Auch in dieser Anwendung ist jeweils ein in axialer Richtung komprimierbares Ringelement 40 vorgesehen, das auf dem je­ weiligen Verbindungsbolzen 50 zwischen der Hülse 20 und einer An­ schlagfläche des Bauteils 15 angeordnet ist.
Während der 90°-Bogen 15 von Fig. 3 aus Vollmaterial besteht, weist das in Fig. 4 dargestellte Bogenstück 15 einen Innenkörper 19 auf, der von einer Kunststoffummantelung 18 umgeben ist. In den Innenkörper 19 des Bauteils 15 ist jeweils stirnseitig ein Verbindungsbolzen 50 eingeschraubt. Zwischen dem Innenkörper 15 und der jeweiligen Hülse 20 ist auch in dieser Ausführungsform auf dem Verbindungsbolzen 50 jeweils ein in axialer Richtung komprimierbares Ringelement 40 angeordnet.
Die vorstehend beschriebenen Bauteile 15 können Bestandteile eines Bausystems, insbesondere eines Rohr- und/oder Stangensystems, sein und nach Art eines Baukastensystems beispielsweise zu Möbelgestellen, Messe- und Ausstellungsständen, Geländern oder Handläufen zusam­ mengesetzt werden.
Mit der erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung können grundsätz­ lich beliebige Bauteile eines derartigen Baukastensystems zu prinzipiell beliebigen Gebilden schnell und einfach zusammengesetzt werden. Werk­ zeuge oder spezielle Einrichtungen an den Bauteilen zur Koppelung mit der Verbindungseinrichtung sind nicht erforderlich. Es wird lediglich we­ nigstens ein - bei Rohren ohnehin vorhandener - Verbindungsabschnitt benötigt, in den die aufspreizbare Hülse zumindest teilweise einführbar ist. Des weiteren sind insbesondere die problemlose Verkürzbarkeit der Verbindungsabschnitte bzw. der Rohre sowie die einfache Lösbarkeit der Verbindungen von Vorteil.
Bezugszeichenliste
10
Spreizelement
11
Innengewinde
12
Verdrehsicherungsmittel, Vorsprung
15
Bauteil
16
Verbindungsabschnitt
17
Innenrohr
18
Außenrohr, Ummantelung
19
Innenkörper
20
Hülse
22
Ringabschnitt
25
Schlitz
30
Ringelement zur Verdrehsicherung
40
axial komprimierbares Ringelement
50
Verbindungsbolzen
52
Außengewinde
54
Schlitz
60
Stift
70
Zentrierorgan
80
Längsachse
90
Ringelement
92
Durchgang
94
Ansatz

Claims (20)

1. Verbindungseinrichtung für Bauteile (15), von denen wenigstens ei­ nes einen insbesondere rohrförmigen Verbindungsabschnitt (16) aufweist, mit zumindest einer Spreizeinheit (10, 20), die eine aufspreizbare Hülse (20) sowie ein in die Hülse (20) einführbares und mit einem Verbindungsbolzen (50) verschraubbares Spreizele­ ment (10) umfaßt, das bei zumindest teilweise in den Verbindungs­ abschnitt (16) eines der jeweils zu verbindenden Bauteile (15) ein­ geführter Spreizeinheit zum Aufspreizen der Hülse (20) mittels des Verbindungsbolzens (50) relativ zur Hülse (20) verschiebbar ist.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Außendurchmesser der Hülse (20) im ungespreiz­ ten Zustand kleiner als der oder etwa gleich dem Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts (16) des jeweiligen Bauteils (15) ist, wo­ bei vorzugsweise der Außendurchmesser der Hülse (20) im unge­ spreizten Zustand etwa konstant ist.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (50) mit einem durchgehenden Außen­ gewinde (52) versehen ist.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (50) in jeder senkrecht zu seiner Längs­ erstreckung verlaufenden Ebene einen etwa kreisförmigen Umriß aufweist.
5. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Verbindungsbolzens (50) im we­ sentlichen konstant ist.
6. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (50) an wenigstens einer Stirnseite zur Betätigung mit einem Werkzeug, insbesondere einem Schrauben­ dreher, ausgebildet ist.
7. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (50) mit einem Zentrierorgan (70) verse­ hen ist, dessen maximaler Außendurchmesser etwa dem Innen­ durchmesser des Verbindungsabschnitts (16) des jeweiligen Bauteils (15) entspricht.
8. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierorgan (70) in Form eines auf dem Verbindungsbol­ zen (50) fixierten Ring- oder Hohlzylinderelementes vorgesehen ist.
9. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein in axialer Richtung komprimierbares Element (40) vorgesehen ist, das auf dem Verbindungsbolzen (50) anorden­ bar ist.
10. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das komprimierbare Element (50) in Form eines bevorzugt aus Gummi hergestellten Ringelementes vorgesehen ist.
11. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (20) auf ihrer Außenseite mit Mitteln (30) zur Ver­ drehsicherung versehen ist, die bei Herstellung der Verbindung mit der Innenwand des Verbindungsabschnitts (16) des jeweiligen Bau­ teils (15) zusammenwirken.
12. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verdrehsicherung wenigstens ein auf der Hülse (20) angeordnetes und bevorzugt aus Gummi hergestelltes Ringele­ ment (30) umfassen, wobei vorzugsweise das Ringelement (30) in ei­ ner Umfangsnut der Hülse (20) angeordnet ist.
13. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenwand zur Bildung elastisch auslenkbarer Wandab­ schnitte mit in axialer Richtung verlaufenden Schlitzen (25) verse­ hen ist.
14. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (10) und/oder der freie Innenraum der Hülse (20) für das Spreizelement (10) zumindest bereichsweise konusför­ mig ausgebildet sind/ ist.
15. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (10) auf seiner Außenseite mit Mitteln (12) zur Verdrehsicherung versehen ist, die bei Herstellung der Verbin­ dung mit der Hülse (20) zusammenwirken.
16. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verdrehsicherung wenigstens einen Vorsprung (12) umfassen, der bei in der Hülse (20) angeordnetem Spreizele­ ment (10) in eine insbesondere schlitzförmige Ausnehmung (25) der Hülsenwand eingreift.
17. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (20) und/oder das Spreizelement (10) aus Kunststoff hergestellt sind.
18. Bausystem, insbesondere Rohr- und/oder Stangensystem, mit meh­ reren Bauteilen (15), von denen wenigstens eines einen insbesonde­ re rohrförmigen Verbindungsabschnitt (16) aufweist, und mit wenig­ stens einer Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
19. Bausystem, insbesondere Rohr- und/oder Stangensystem, mit meh­ reren Bauteilen (15), von denen wenigstens zwei jeweils einen insbe­ sondere rohrförmigen Verbindungsabschnitt (16) aufweisen, und mit wenigstens einer Verbindungseinrichtung, die zumindest zwei be­ vorzugt baugleiche Spreizeinheiten (10, 20) und einen gemeinsamen Verbindungsbolzen (50) aufweist, wobei die Spreizeinheiten jeweils eine aufspreizbare Hülse (20) sowie ein in die Hülse (20) einführba­ res und mit dem Verbindungsbolzen (50) verschraubbares Spreiz­ element (10) umfassen, das bei zumindest teilweise in den Verbin­ dungsabschnitt (16) des jeweiligen Bauteils (15) eingeführter Sprei­ zeinheit zum Aufspreizen der Hülse (20) mittels des Verbindungsbol­ zens (50) relativ zur Hülse (20) verschiebbar ist, wobei zumindest die Verbindungsabschnitte (16) der beiden zu verbindenden Bauteile (15) jeweils von einem bevorzugt aus Metall hergestellten Rohrab­ schnitt (17) und einer den Rohrabschnitt (17) umgebenden Um­ mantelung (18) bevorzugt aus Kunststoff gebildet sind, und wobei der Rohrabschnitt (17) und die Ummantelung (18) auf der dem je­ weils anderen Verbindungsabschnitt (16) zugewandten Seite zumin­ dest im wesentlichen bündig miteinander abschließen.
20. Bausystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung die Merkmale eines der Ansprüche 1 bis 17 aufweist.
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