DE1002151B - Dehnbares Armband, insbesondere Uhrarmband - Google Patents
Dehnbares Armband, insbesondere UhrarmbandInfo
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- DE1002151B DE1002151B DEG19165A DEG0019165A DE1002151B DE 1002151 B DE1002151 B DE 1002151B DE G19165 A DEG19165 A DE G19165A DE G0019165 A DEG0019165 A DE G0019165A DE 1002151 B DE1002151 B DE 1002151B
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- stretchable
- eccentric
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- Pending
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
- A44C5/04—Link constructions extensible
- A44C5/06—Link constructions extensible having lazy-tongs
Landscapes
- Buckles (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Verbesserung des dehnbaren Armbandes, insbesondere
Uhrarmbandes, mit Exzenter umgreifenden geschlitzten Federplatten, die sich bei Banddehnung· durch
Drehung federnd spreizen, nach Patent 954 012.
Bei dem dehnbaren Band gemäß dem Hauptpatent reichen die Federplatten, soweit es sich um zweischenklige
Scherengliederanordnungen handelt, jeweils über drei benachbarte Glieder. Demgegenüber
wird bei der vorliegenden Erfindung nun durch eine Aufteilung dieser langen Federplatten ein sehr
flexibles Band geschaffen, das auch in sich verwindbar ist.
Das dehnbare Band gemäß der Erfindung kennzeichnet sich hierzu dadurch, daß an den Hüllgliedern
beidendig je eine Federplatte schwenkbar gelagert ist, welche jeweils den zugehörigen Mittelexzenter im
Nachbarglied spreizbar umgreift, derart, daß die über drei Glieder reichende Verbindung je aus zwei gegeneinander
zur Mitte reichenden Federplatten besteht.
Die Federplatten bestehen vorzugsweise aus langgestreckten ösen, die einerseits zur Schwenklagerung
eine Kreiserweiterung aufweisen und andererseits zur Spreizung seitlich geschlitzt sind, wobei die Mittelexzenter
zweckmäßigerweise je aus zwei schräg zur Gliedmittelachse angeordneten Stiften gebildet sind.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung wird nicht nur eine gute Spreizwirkung und damit einwandfreie
Banddehnung erreicht, sondern auch ein Stehenbleiben des gespreizten Bandes in seiner Endlage zum bequemen
Überstreifen am Arm.
Zum besseren Aussehen können schließlich je zwei eine Verbindung über drei Glieder bildende Federplatten mittels durchlaufenden Verbindungsteils ein-
oder beidseitig auch bei Banddehnung verdeckt angeordnet sein. Diese Verbindungsteile verhindern gleichzeitig
das Auseinanderziehen des Bandes bei zu starkem Bandzug.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des dehnbaren Bandes gemäß der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 und 2 die Draufsicht und Seitenansicht auf ein ungedehntes Band, teilweise aufgeschnitten,
Fig. 3 und 4 die Draufsicht auf ein Band bei verschieden
starker Dehnung, ebenfalls zum Teil aufgeschnitten,
Fig. 5 die Ansicht zweier Federplatten,
Fig. 6 die Ansicht eines Verbindungsteiles,
Fig. 7 die Draufsicht und Seitenansicht des Bodenteiles eines Hüllgliedes und
Fig. 8 die Draufsicht und Seitenansicht des Deckteiles eines Hüllgliedes.
Die Hüllglieder des erfindungsgemäßen Bandes besteben
aus Bodenteilen 1 und Deckteilen 2 sowie Dehnbares Armband,
insbesondere Uhrarmband
insbesondere Uhrarmband
Zusatz zum Patent 954 012
ίο Anmelder:
Glauner & Epp, Pforzheim, Hallerstr. 15
Adolf Glauner, Pforzheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Federplatten 3 und Verbindungsteilen 4. Die Bodenteile
1 tragen beidendig Zapfen 5 für die Schwenklagerung der Federplatten 3 mit ihren Kreiserweite-
a5 rungen 6. Die dazwischen in der Mitte angeordneten
Exzenter werden hier von zwei schräg zur Gliedmittelach.se angeordneten Stiften 7 gebildet. In
diese, 7, werden die langgestreckten, ösen bildende Federplatten 3 mit ihrem einen seitlich geschlitzten
Ende 8 eingehängt.
Die Federplatten 3 sind somit jeweils an einem Ende der Hüllglieder 1, 2 schwenkbar gelagert und
umgreifen mit dem geschlitzten Ende 8 jeweils den Exzenterstift 7 des Nachbargliedes, so daß die über
drei Glieder 1, 2 reichende Verbindung je aus zwei gegeneinander zur Mitte reichenden Federplatten 3
besteht, wobei die Federplatten 3 mit ihrem Hakenende 8 jeweils an dem einen Stift 7 hängen und dem
anderen, 7, tangential anliegen, wie insbesondere aus Fig. 1, 3 und 4 ersichtlich ist. Durch die erfindungsgemäße
Ausbildung der Federplatten 3 und Mittelexzenter 7 wird das Stehenbleiben des Bandes in weitgedehnter Stellung in seiner Endlage zum bequemen
Überstreifen am Arm, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, erreicht. Infolge der Aufteilung der Federplatten 3
wird das erfindungsgemäße Band auch in sich verwindbar und gibt so leicht dem Muskelspiel am Arm
des Trägers ohne Behinderung nach.
Die Verbindungsteile 4 reichen, wie aus der Zeichnung
ersichtlich, ebenfalls über drei Glieder 1, 2 und verdecken die Federplatten 3 bei gespreiztem Band.
Sie, 4, können ein- oder beidseitig derselben, 3, angeordnet sein, sind beidendig mittels Kreisöffnungen 9
in entgegengesetzten Schwenkzapfen 5 dier beiden
609 769/22
äußeren Glieder 1, 2 gelagert und umgreifen die Exzenterstifte 7 des Mittelgliedes 1, 2 mittels Kreisöffnung
10.
Claims (5)
1. Dehnbares Armband, insbesondere Uhrarmband, mit Exzenter umgreifenden geschlitzten
Federplatten, die sich bei Banddehnung durch Drehung federnd spreizen, nach Patent 954 012,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Hüllgliedern beidendig je eine Federplatte schwenkbar gelagert
ist, welche jeweils den zugehörigen Mittelexzenter im Nachbarglied spreizbar umgreift, derart, daß
die über drei Glieder reichende Verbindung je aus zwei gegeneinander zur Mitte reichenden Federplatten besteht.
2. Dehnbares Band, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatten aus langgestreckten Ösen bestehen, die
einerseits zur Schwenklagerung eine Kreiserweiterung aufweisen und andererseits zur Spreizung
seitlich geschlitzt sind.
3. Dehnbares Band, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelexzenter
je aus zwei schräg zur Gliedmittelachse angeordneten Stiften gebildet sind.
4. Dehnbares Band nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je
zwei eine Verbindung über drei Glieder bildende Federplatten mittels durchlaufender Verbindungsteile
ein- oder beidseitig auch bei Banddehnung verdeckt angeordnet sind.
5. Dehnbares Band nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils drei Glieder verbindenden
Verbindungsteile beidendig mittels Kreisöffnungen in entgegengesetzten Schwenkzapfen
der beiden äußeren Glieder lagern und im Mittelglied mittels Kreisöffnung den Exzenter
umgreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG19165A DE1002151B (de) | 1956-03-10 | 1956-03-10 | Dehnbares Armband, insbesondere Uhrarmband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG19165A DE1002151B (de) | 1956-03-10 | 1956-03-10 | Dehnbares Armband, insbesondere Uhrarmband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002151B true DE1002151B (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=7121198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG19165A Pending DE1002151B (de) | 1956-03-10 | 1956-03-10 | Dehnbares Armband, insbesondere Uhrarmband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002151B (de) |
-
1956
- 1956-03-10 DE DEG19165A patent/DE1002151B/de active Pending
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