DE10021454C2 - Vorrichtung zum Fördern feuchter Gase - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mehrstufige Vorrichtung
zum Fördern feuchter Gase, mit mehreren Förderpumpen, die jeweils
einen, in einem Förderraum oszillierenden Verdränger aufweisen und
über jeweils einen Verbindungskanal einander nachgeschaltet sind,
sowie mit einer Belüftungseinrichtung, die wenigstens einen
Belüftungskanal hat, wobei der Belüftungskanal in einem einander
nachgeschaltete Förderpumpen miteinander verbindenden Verbindungs
kanal mündet.
In der nachveröffentlichten Voranmeldung DE 198 51 680 der Anmelderin
ist bereits eine Vorrichtung beschrieben, die zum Fördern feuchter
Gase zumindest eine Förderpumpe hat. Jede dieser Förderpumpen weist
einen Verdränger auf, der in einem Förderraum oszilliert. Um die
im gasförmigen Fördermedium enthaltene Flüssigkeit kondensieren,
das Fördervolumen reduzieren und die beispielsweise zum Evakuieren
einer Vakuumkammer benötigte Zeit möglichst klein halten zu können,
ist der Pumpenkopf dieser Förderpumpe zwangsgekühlt. Zumindest eine
Förderpumpe weist eine Belüftungseinrichtung mit einem Belüftungs
kanal auf, der im Bereich des Förderraums mündet. In diesem
Belüftungskanal ist ein Belüftungsventil zwischengeschaltet, das
bedarfsweise und unabhängig von der Hubstellung des Verdrängers
während des Betriebs der Förderpumpe betätigbar ist.
Beim Betätigen des Belüftungsventils wird in der Förderpumpe eine
zielgerichtete Strömung mit einer ausreichend hohen Strömungs
geschwindigkeit aufgebaut, um die im Förderraum bislang ver
bliebenen Flüssigkeitströpfchen mitzureißen.
Durch die Kondensation der im Fördermedium enthaltenen Feuchtigkeit
erfolgt eine drastische Volumenverkleinerung, womit sich schnelle
Pumpzeiten und hohe Pumpleistungen erzielen lassen. Mit Hilfe der
in den Förderpumpen vorgesehenen Belüftungseinrichtung kann eine
schnelle und zielgerichtete Trocknung der gegebenenfalls auch
mehrstufigen Fördervorrichtung erreicht werden, wodurch die
Verkürzung der Evakuierungszeit noch zusätzlich begünstigt und das
erreichbare Endvakuum maßgeblich reduziert werden kann. Nach
teilig ist jedoch, daß die Vorrichtung gemäß DE 198 51 680 spezielle
Förderpumpen erfordert, in deren Pumpenkopf der im Förderraum
mündende Belüftungskanal eingearbeitet ist. Dies kann einen eventuell
nicht unerheblichen Mehraufwand mit sich bringen.
Aus der DE 198 31 123 A1 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt,
beider einander nachfolgende Pumpstufen über einen als Zwischenvaku
umraum bezeichneten Verbindungskanal miteinander Verbunden sind.
Die vorbekannte Vorrichtung weist eine Belüftungseinrichtung mit
einem ersten Belüftungskanal auf, der in dem die einander
nachgeschalteten Verdrängerpumpen miteinander verbindenden
Verbindungskanal mündet. Mit Hilfe dieses ersten Belüftungskanals
wird ein stetiger Gasballast in den Verbindungskanal eingebracht,
der anschließend über einen zweiten Belüftungskanal in den Schöpfraum
der ersten Pumpstufe weitergeleitet wird. Über diese Belüftungs-
oder Gasballasteinrichtung erfolgt eine ständige Luftzumischung
in den Schöpfraum der ersten Pumpstufe, wobei der Druck in dieser
ersten Pumpstufe über Drosselstellen in den Belüftungskanälen so
eingestellt ist, daß kein Kondensat entsteht. Es versteht sich aber,
daß eine derartige, ständige Luftzumischung den Saugdruck dieser
vorbekannten mehrstufigen Fördervorrichtung nicht unwesentlich
reduziert.
Aus der WO 98 39 570 A1 ist eine mehrstufige Fördereinrichtung
bekannt, bei welcher die Schöpfräume zweier benachbarter Pumpstufen
ohne Zwischenschaltung weiterer Ventile direkt über einen
Verbindungskanal miteinander verbunden sind. In diesen Verbindungs
kanal mündet ein Belüftungskanal, durch den ein Ballast- oder Spülgas
zugemischt werden kann. Da der Belüftungskanal ohne ein Ventil
ausgebildet und daher ständig offen ist, sind die Pumpstufen im
Gehäuseinnenraum eines äußeren Pumpengehäuses angeordnet. Das die
Pumpstufen dicht umschließende äußere Pumpengehäuse weist einen
Gasballast- oder Spülgaseinlaß auf, der ein Sperrventil und eine
Drossel umfaßt. Während sich bei geschlossenem Sperrventil im
Gehäuseinnenraum des Pumpengehäuses ein Vakuum einstellt, das ein
Entweichen des Fördergases durch Lecks in den Pumpstufen verhindert,
sorgt die Drossel bei demgegenüber geöffnetem Ventil für die
Aufrechterhaltung eines Unterdrucks im Gehäuseinnenraum, der einer
Verschlechterung des Saugdrucks dieser Fördereinrichtung entgegen
wirkt.
Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, eine Vorrichtung der
eingangs erwähnten Art zu schaffen, die sich auch bei einem hohen
Feuchtigkeitsanteil des Fördermediums durch eine große Förderleistung
auszeichnet, ohne daß diese Fördervorrichtung spezielle Förderpumpen
und einen entsprechend hohen Herstellungsaufwand erfordert.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der
Fördervorrichtung der eingangs erwähnten Art insbesondere darin,
daß in den Belüftungskanal ein Belüftungsventil zwischengeschaltet
ist, welches Belüftungsventil bedarfsweise und unabhängig von der
Hubstellung der Verdränger betätigbar ist, und daß das Auslaßventil
der dem Verbindungskanal vorgeschalteten Förderstufe gleichzeitig
als Rückschlagventil ausgestaltet ist, welches beim Öffnen des
Belüftungsventils schlagartig schließt.
In den Belüftungskanal der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung ist
ein Belüftungsventil zwischengeschaltet, das bedarfsweise und
unabhängig von der Hubstellung der Verdränger betätigbar ist. Wird
dieses Belüftungsventil bei Bedarf stoßweise geöffnet, schließt
sich schlagartig das Auslaßventil der dem Verbindungskanal
vorgeschalteten Förderstufe. Dieses Auslaßventil wirkt somit
gleichzeitig auch als Rückschlagventil, das einen unerwünschten
Abbau des erreichten Vakuums effektiv verhindert. Durch das stoßweise
Belüften der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung wird in der
Förderpumpe der dem Verbindungskanal nachfolgenden Förderstufe eine
zielgerichtete Strömung mit ausreichend hoher Strömungsgeschwindig
keit aufgebaut, um die im Förderraum insbesondere dieser Förderpumpe
bislang verbliebenen Flüssigkeits- und Kondensattropfen mitzureißen.
Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung zeichnet sich auch bei einem
hohen Feuchtigkeitsanteil des Fördermediums durch eine große
Förderleistung aus, ohne daß diese Fördervorrichtung spezielle
Förderpumpen und einen entsprechend hohen Herstellungs- und
Konstruktionsaufwand erfordert.
Das Belüften der Fördervorrichtung kann während ihres Betriebes
einmal oder mehrmals zeitlich versetzt beispielsweise nach bestimmten
Kondensationszeiten oder bei verschiedenen Druckstufen in einer
mittels der Fördervorrichtung zu evakuierenden Kammer erfolgen.
Durch das Belüften der Fördervorrichtung wird in der Förderpumpe
der dem Belüftungskanal nachfolgenden Förderstufe eine zielge
richtete Strömung mit einer ausreichend hohen Strömungsgeschwindig
keit aufgebaut, um die im Förderraum insbesondere dieser Förderpumpe
bislang verbliebenen Flüssigkeits- und Kondensattropfen mitzureißen.
Da beim Öffnen des Belüftungsventils gleichzeitig das Auslaßventil
der dem Belüftungskanal vorgeschalteten Förderstufe schlagartig
schließt, kann das Belüftungs- bzw. Trocknungsgas nur eine Richtung
nehmen, während das in den vorgeschalteten Förderstufen und
insbesondere in der zu evakuierenden Kammer bereits erreichte Vakuum
im wesentlichen erhalten bleibt. Da der Belüftungskanal lediglich
in dem Verbindungskanal zwischen zwei Förderpumpen mündet und da
für den Belüftungskanal keine speziell ausgestaltete Förderpumpe
erforderlich ist, kann der Herstellungs- und Konstruktionsaufwand
bei der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung wesentlich reduziert
werden.
Dabei ist es möglich, daß die Belüftungseinrichtung ein manuell
oder motorisch über eine Steuereinrichtung betätigbares Belüftungs
ventil aufweist.
Eine besonders vorteilhaft und leicht zu handhabende Ausführungsform
gemäß der Erfindung sieht vor, daß die in Steuerverbindung mit dem
Belüftungsventil stehende Steuereinrichtung ein Zeitglied und/oder
einen Drucksensor hat, zum einmaligen oder mehrmaligen stoßweisen
Betätigen des Belüftungsventils in Abhängigkeit von der Kondensa
tionszeit und/oder in Abhängigkeit vorgegebener Druckstufen in einer
mittels der Fördervorrichtung zu evakuierenden Kammer.
Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung ist bei allen stark
kondensathaltigen Anwendungen vorteilhaft einsetzbar. So ist
beispielsweise vorgesehen, die zur ersten Stufe der erfindungsgemäßen
Fördervorrichtung gehörende Förderpumpe saugseitig an einen
Autoklaven oder an eine Vakuum-Trockenkammer und druckseitig an
die Saugseite der zweiten Förderpumpe anzuschließen.
Der geringe Konstruktions- und Herstellungsaufwand wird noch
zusätzlich begünstigt, wenn die in den einzelnen Stufen der
Fördervorrichtung eingesetzten Förderpumpen handelsübliche Pumpen,
insbesondere Membranpumpen, sind.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in
Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Die einzelnen
Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungs
form gemäß der Erfindung verwirklicht sein.
In der einzigen Figur ist eine hier zweistufig ausgebildete
Fördervorrichtung 1 dargestellt, die zum Fördern feuchter und
insbesondere kondensathaltiger Gase bestimmt ist. Die Förderrichtung
1 hat zwei Förderpumpen 2, 3, die jeweils einen, in einem Förderraum
4 oszillierenden Verdränger aufweisen. Die Förderpumpen 2, 3 sind
hier als Membranpumpen und ihre Verdränger als Formmembranen 5
ausgebildet.
Die Förderpumpen 2, 3 sind über einen Verbindungskanal 6 einander
nachgeschaltet. Dabei ist die die erste Förderstufe bildende
Förderpumpe 2 saugseitig an einen Autoklaven, eine Vakuum-
Trockenkammer oder dergleichen Vakuumkammer und druckseitig an die
Saugseite der zweiten Förderpumpe 3 angeschlossen.
Die Fördervorrichtung 1 hat eine Belüftungsvorrichtung 7 mit einem
Belüftungskanal 8, der im Verbindungskanal 6 zwischen erster und
zweiter Pumpstufe mündet. In dem Belüftungskanal 8 ist ein
Belüftungsventil 9 zwischengeschaltet. Um die Fördervorrichtung
1 bedarfsweise und unabhängig von der Hubstellung ihrer Förderpumpen
2, 3 belüften zu können, kann das Belüftungsventil 9 während des
Betriebs der Fördereinrichtung 1 einmal oder in Zeitintervallen
mehrmals stoßweise geöffnet werden.
Das Belüften der Fördervorrichtung 1 kann während ihres Betriebes
einmal oder mehrmals zeitlich versetzt beispielsweise nach bestimmten
Kondensationszeiten oder bei verschiedenen Druckstufen in einer
mittels der Fördervorrichtung 1 zu evakuierenden Kammer erfolgen.
Durch das Belüften der Fördervorrichtung 1 wird in der Förderpumpe
3 der dem Belüftungskanal 8 nachfolgenden Förderstufe eine
zielgerichtete Strömung mit einer ausreichend hohen Strömungs
geschwindigkeit aufgebaut, um die im Förderraum insbesondere dieser
Förderpumpe 3 bislang verbliebenen Flüssigkeits- und Konden
sattropfen mitzureißen. Da beim Öffnen des Belüftungsventils 9
gleichzeitig das Auslaßventil 10 der dem Belüftungskanal 8
vorgeschalteten Förderstufe 2 schließt, kann das Belüftungs- bzw.
Trocknungsgas nur eine Richtung nehmen, während das in der
vorgeschalteten Förderstufe 2 und insbesondere in der zu evakuieren
den Kammer bereits erreichte Vakuum im wesentlichen erhalten bleibt.
Der Verbindungskanal 6 weist einen aus einer Rohr- oder einer
Schlauchleitung 11 gebildeten Kanalabschnitt sowie jeweils einen,
in den Pumpenköpfen der Förderpumpen 2, 3 zwischen der Schlauchleitung
11 und dem Auslaß- bzw. dem Einlaßventil 10, 12 befindlichen
Kanalabschnitt 13, 14 auf.
Der Belüftungskanal 8 ist hier im Pumpenkopf der ersten Förderpumpe
2 angeordnet und mündet dort im abströmseitig hinter dem Auslaß
ventil 10 angeordneten Kanalabschnitt 13. Es ist jedoch ein
besonderer Vorteil des vorliegenden Erfindungsvorschlages, daß der
Belüftungskanal 8 auch außerhalb der Pumpenköpfe der Förderpumpen
2, 3 geführt werden und in der Schlauchleitung 11 münden kann.
Da in der durch die Förderpumpe 3 gebildeten zweiten Förderstufe,
die gegen Atmosphärendruck verdichtet, vor allem das Kondensat
auftritt, ist die der Förderpumpe 3 zugeordnete Belüftungseinrichtung
7 ausreichend. Wird das Belüftungsventil 9 geöffnet, schließt
automatisch das Auslaßventil 10 der ersten Förderpumpe 2, so daß
keine Zeit- oder Leistungsverluste auftreten. Mittels der hier
dargestellten Fördervorrichtung 1 können auch feuchte Gase gefördert
werden, ohne daß durch ein künstliches Aufheizen der Förderpumpen
2, 3 einer Kondensatbildung entgegengewirkt werden müßte. Die hier
dargestellte Förderrichtung 1 zeichnet sich auch bei einem hohen
Feuchtigkeitsanteil des Fördermediums durch eine große Förderleistung
aus, ohne daß diese Fördervorrichtung 1 spezielle Förderpumpen und
einen entsprechend hohen Herstellungs- und Konstruktionsaufwand
erfordert.
Claims (5)
1. Mehrstufige Vorrichtung (1) zum Fördern feuchter Gase, mit
mehreren Förderpumpen (2, 3), die jeweils einen, in einem
Förderraum oszillierenden Verdränger aufweisen und über je
weils einen Verbindungskanal (6) einander nachgeschaltet sind
sowie mit einer Belüftungseinrichtung (7), die wenigstens einen
Belüftungskanal (8) hat, wobei der Belüftungskanal (8) in einem
einander nachgeschaltete Förderpumpen (2, 3) miteinander
verbindenden Verbindungskanal (6) mündet, dadurch gekenn
zeichnet, daß in den Belüftungskanal (8) ein Belüftungsventil
(9) zwischengeschaltet ist, welches Belüftungsventil (9)
bedarfsweise und unabhängig von der Hubstellung der Verdränger
betätigbar ist und daß das Auslaßventil (10) der dem Verbin
dungskanal (6) vorgeschalteten Förderstufe (2) gleichzeitig
als Rückschlagventil ausgestaltet ist, welches beim Öffnen
des Belüftungsventils (9) schlagartig schließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Belüftungseinrichtung (7) ein manuell oder motorisch über eine
Steuereinrichtung betätigbares Belüftungsventil (9) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die in Steuerverbindung mit dem Belüftungsventil (9)
stehende Steuereinrichtung ein Zeitglied und/oder einen
Drucksensor hat, zum einmaligen oder mehrmaligen stoßweisen
Betätigen des Belüftungsventils (9) in Abhängigkeit von der
Kondensationszeit und/oder in Abhängigkeit vorgegebener
Druckstufen in einer mittels der Fördereinrichtung (1) zu
evakuierenden Kammer.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die zur ersten Stufe gehörende Förderpumpe
(2) saugseitig an einen Autoklaven, an eine Vakuum-Trockenkam
mer oder dergleichen Vakuumkammer und druckseitig an die
Saugseite der zweiten Förderpumpe (3) angeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die in den einzelnen Stufen der För
dervorrichtung (1) eingesetzten Förderpumpen (2, 3) handels
übliche Pumpen, insbesondere Membranpumpen, sind.
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