DE10020042A1 - Vorrichtung zur Bestimmung der Haftfestigkeit von auf Substraten aufgebrachten Beschichtungen - Google Patents
Vorrichtung zur Bestimmung der Haftfestigkeit von auf Substraten aufgebrachten BeschichtungenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestimmung der Haftfestigkeit von auf Substraten aufgebrachten Beschichtungen, bei der an sich bekannte Klebebänder mit jeweils bekannter Klebkraft eingesetzt werden. Mit der Vorrichtung sollen die subjektiven Einflüsse bei der Bestimmung der Haftfestigkeit vermieden und vergleich- und reproduzierbare Ergebnisse erhalten werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Druckfeder in einem Gehäuse aufgenommen und gehalten, deren Federkraft auf eine Befestigungsplatte, an der ein Klebeband befestigt ist, wirkt. Die Befestigungsplatte ist ebenfalls im Gehäuse in Federkraftrichtung bewegbar geführt. Das Gehäuse mit der Befestigungsplatte und dem Klebeband kann auf das eingespannte beschichtete Substrat aufgesetzt werden, wobei ausschließlich eine definierte Federkraft auf das Klebeband und die Beschichtung wirkt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestim
mung der Haftfestigkeit von auf Substraten aufge
brachten Beschichtungen, bei der an sich bekannte
Klebebänder mit jeweils bekannter Klebkraft einge
setzt werden. Sie ist insbesondere zur Bestimmung und
Kontrolle der Haftfestigkeit von kleinflächigen Be
schichtungen geeignet. Bei den auf Substraten aufge
brachten Schichten kann es sich um relativ dünne im
Nano- bzw. Mykrometerbereich handeln, die insbesonde
re mit herkömmlichen Dünnschichttechniken ausgebildet
worden sind. Die Schichten können auf anorganischen
und organischen Substraten aufgebracht und aus Metal
len und Nichtmetallen, wie z. B. Oxiden und Carbiden
gebildet sein.
Die beschichteten Substrate können in den verschie
densten Anwendungsgebieten eingesetzt werden, wie
dies beispielsweise Optik und Halbleitertechnik sind.
Üblicherweise wird die Haftung dünner Schichten im
Bereich der Optik mit dem Tape-Test nach ISO 9211 ge
prüft. Dabei werden Klebebänder mit bekannten Dimen
sionen, nämlich einer Breite von 12 mm und einer Länge
von 30 bis 40 mm, nach dem Aufkleben wieder manu
ell abgerissen, wobei das Abreißen langsam oder
schnell gemäß der oben genannten Norm erfolgen soll.
Solche Klebebänder können mit jeweils unterschiedli
cher, aber definierter Klebkraft käuflich erworben
werden, so werden beispielsweise Klebebänder mit ei
ner Klebkraft auf Stahl von 9,8 N bezogen auf eine
Breite von 25 mm eingesetzt.
Neben der Klebkraft der Klebebänder hat aber auch die
Anpresskraft, mit der die Klebebänder auf die Be
schichtung aufgedrückt und außerdem die Abzugsrich
tung und die Abzugsgeschwindigkeit Einfluss auf das
Testergebnis.
Bei der herkömmlichen Vorgehensweise gemäß dem ge
normten Tape-Test kann jedoch der subjektive Einfluss
der unterschiedlichen Testpersonen nicht vermieden
werden, so dass die so gewonnenen Ergebnisse nicht
ohne weiteres vergleich-, reproduzierbar und fehler
frei sind. Dabei müssen diese Bewertungsfehler in
Kauf genommen werden oder über einen erhöhten Prüf
aufwand, mit einer großen Testanzahl und mit mög
lichst unterschiedlichen Testpersonen zumindest ver
ringert werden.
Neben den bereits genannten Einflussgrößen spielt
aber auch die Größe der geprüften Fläche eine Rolle.
Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die zu prüfen
de Beschichtungsfläche nicht wesentlich größer als
die angeklebte Fläche des Klebebandes ist.
Im Bereich von mikroelektronischen und mikrooptischen
Anwendungen besteht jedoch sehr oft das Erfordernis,
dass sehr kleine beschichtete Flächen geprüft werden
müssen, so dass bei herkömmlichem Vorgehen entspre
chend große Messfehler auftreten.
Für die Bestimmung der Haftfestigkeit an relativ
dicken Schichten wird der Stirnzugversuch nach DIN
582 eingesetzt. Für diesen Stirnzugversuch sind un
terschiedliche Versuchsanordnungen bekannt.
Insbesondere bei der Prüfung und Bestimmung der Haft
festigkeit von dünnen Schichten unterhalb 1 µm können
keine Klebebänder mit lösungsmittelhaltigen Klebstof
fen eingesetzt werden, da unkontrollierbare Wechsel
wirkungen auftreten können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung
vorzuschlagen, bei der die subjektiven Einflüsse bei
der Bestimmung der Haftfestigkeit von auf Substraten
aufgebrachten Beschichtungen vermieden und mit denen
vergleich- und reproduzierbare Ergebnisse erhalten
werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrich
tung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestal
tungsformen und Weiterbildungen der Erfindung, können
mit den in den untergeordneten Ansprüchen enthaltenen
Merkmalen erreicht werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die an
sich bekannten Klebebänder eingesetzt, wobei die je
weilige Klebkraft des verwendeten Klebebandes auf das
Beschichtungsmaterial abgestimmt werden sollte.
Gegenüber dem bekannten Tape-Test kann ein solches
Klebeband auf die Beschichtung mit definierter und
konstanter Kraft aufgepresst werden und es wird ein
gleichmäßiger und vollständiger Kontakt, der zu prü
fenden Fläche mit dem Klebeband sicher gestellt.
Erreicht wird dies, indem die Anpresskraft aus
schließlich mittels einer Druckfeder, deren Feder
kraft bekannt ist, erfolgt. Die Druckfeder ist in
einem Gehäuse aufgenommen und in diesem gehalten. Die
Federkraft der Druckfeder wirkt auf eine Befesti
gungsplatte, an der das jeweils verwendete Klebeband
befestigt ist. Diese Befestigungsplatte ist ebenfalls
im Gehäuse in einer Führung gehalten, so dass sie in
Federkraftrichtung bewegt werden kann. Das Gehäuse
wird während der Bestimmung auf das beschichtete und
fest eingespannte Substrat aufgesetzt. Dabei ist das
Gehäuse oder andere Einrichtungen so gestaltet, dass
für das Anpressen des an der Befestigungsplatte befe
stigten Klebebandes ausschließlich die Federkraft der
Druckfeder wirkt und andere Kraftkomponenten, wie
beispielsweise die masseabhängigen Gravikationskraft
komponenten ausgeschlossen sind.
Da die Federkraft bekannt, bzw. definiert einstellbar
ist, können reproduzierbare Mess- bzw. Prüfergebnisse
nach dem Abreißen des Klebebandes von der beschichte
ten Oberfläche des Substrates durch optische bzw.
visuelle Beurteilung des Anteils der beschädigten
Fläche erhalten werden.
Die jeweilige Einstellung der Federkraft der verwen
deten Druckfeder kann in einfacher Form mittels einer
ebenfalls am Gehäuse vorhandenen Einstellschraube,
mit der die Vorspannung der Druckfeder durch Herein-
bzw. Herausschrauben beeinflusst werden kann, er
reicht werden.
Die verwendete Druckfeder kann günstigerweise eine
progressive bzw. eine degressive Federkennlinie auf
weisen und dadurch die gewünschte Einstellgenauigkeit
der jeweiligen Federkraft berücksichtigt werden.
Selbstverständlich können auch unterschiedliche
Druckfedern mit unterschiedlichen Federkonstanten
verwendet werden, die je nach dem Anwendungsfall ein
fach ausgetauscht werden können.
Mit Hilfe mindestens eines Anschlags, mit dem das
Gehäuse mit einem Abstand von der Oberfläche des Sub
strates, also von der Beschichtung gehalten ist, kann
gesichert werden, dass ausschließlich die Federkraft
der Druckfeder das Anpressen des verwendeten Klebe
bandes auf die zu prüfende Fläche bewirkt.
Bei der Durchführung der Bestimmung von Haftfestig
keiten sollten die beschichtete Fläche des Substrates
und die Befestigungsplatte, zumindest jedoch der Teil
der Befestigungsplatte, an dem der wirksame Teil des
verwendeten Klebebandes befestigt ist, parallel zu
einander ausgerichtet sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann dahingehend
weitergebildet werden, dass auch die beim Stand der
Technik vorhandenen Nachteile während des Abrissvor
gangs des aufgeklebten Klebebandes beseitigt werden
können.
Hierzu wird ein Hebel mit zwei Hebelarmen, jeweils
jenseits von einer Drehachse eingesetzt. Die Drehach
se sollte dabei ebenfalls parallel zur beschichteten
Fläche und der entsprechenden Fläche des Befesti
gungselementes ausgerichtet sein. Die beiden Hebelarme
des Hebels müssen nicht zwangsläufig gleichlang
sein. An einem der Hebelarme ist das bereits be
schriebene Gehäuse mit den wesentlichen Merkmalen der
erfindungsgemäßen Vorrichtung befestigt. Am entgegen
gesetzten Hebelarm ist eine Gegenmasse befestigt.
Beim Anpressen des verwendeten Klebebandes wird das
Gehäuse mittels einem Anschlag, der unterhalb dieses
Hebelarmes, auf einer Grundplatte der Vorrichtung
angeordnet ist, definiert gehalten, so dass die Ei
genmasse des Gehäuses mit den daran befestigten Ele
menten und der Masseanteil des Hebelarmes keinen Ein
fluss auf die Anpresskräfte des Klebebandes haben.
Zum Anpressen des Klebebandes kann daher ohne weite
res der Hebel um die Drehachse entsprechend ver
schwenkt werden, bis der Anschlag ein weiteres Ver
schwenken verhindert. Zum Abreißen genügt es, den
Hebel einfach frei zu geben und die an der anderen
Seite befestigte Gegenmasse bewirkt ein definiertes
Zurückschwenken und ein gleichzeitiges Abreißen des
vorab angepressten und aufgeklebten Klebebandes. Da
die Masse der Gegenmasse und der wirksame Hebelarm
bekannt sind, erfolgt auch das Abreißen des Klebeban
des ebenfalls unter definierten, reproduzierbaren
Bedingungen.
Diese Bedingungen können einmal durch die Verwendung
unterschiedlicher Gegenmassen, aber auch durch Ver
änderung des Abstandes einer am Hebelarm befestigten
Gegenmasse in Bezug zur Drehachse variiert werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann es außer
dem günstig sein, zwischen der Druckfeder und der
Befestigungsplatte im Gehäuse einen ebenfalls in Fe
derkraftrichtung geführten Stößel anzuordnen, über
den die Federkraft und der Weg auf die Befestigungs
platte übertragen werden kann.
Die Befestigungsplatte kann in einer im Gehäuse aus
gebildeten T-Nut gehalten sein, mit der ein Heraus
fallen der Befestigungsplatte in abgehobener Stellung
verhindert werden kann.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die Be
stimmung der Haftfestigkeit auch auf sehr kleinen
Flächen durchgeführt werden, wobei die Mindestgröße
der zu prüfenden Fläche ≧ 0,5 mm2 sein sollte. Nach
erfolgter Kalibrierung der Vorrichtung und insbeson
dere der kraftübertragenden Komponenten (Druckfeder,
Gegenmasse) mit hoher Reproduzierbarkeit an einer
großen Anzahl von Proben durchgeführt werden, so dass
sie ohne weiteres in der Qualitätskontrolle einsetz
bar ist.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Beispiels
näher erläutert werden.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Bei
spiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch das in Fig.
1 gezeigte Beispiel und
Fig. 3 das Detail X aus Fig. 2 in einer Vergröße
rung.
Das in Fig. 1 gezeigte Beispiel einer erfindungsge
mäßen Vorrichtung verwendet eine Grundplatte 1, auf
der die Elemente zum Anpressen und Abreißen eines
Klebebandes auf bzw. von einer beschichteten Fläche
befestigt sind.
Dabei sind ein Prüfkopf 5 und eine Gegenmasse 7 an
einem Hebel 4, der um die Drehachse 6 verschwenkbar
ist, befestigt. Unterhalb des Prüfkopfes 5 ist der
Substrathalter 2 auf der Grundplatte befestigt. Das
Substrat 12 wird mit einer Schraubklemme 3 befestigt.
Zum Anpressen eines Klebebandes wird der Hebel 4 um
die Drehachse 6 soweit verschwenkt, bis der Hebelarm
4' die obere Stirnfläche des Anschlags 13, der eben
falls an der Grundplatte 1 befestigt und unterhalb
des Hebelarms 4' angeordnet ist, bewährt. Dadurch
wird erreicht, dass ausschließlich das Anpressen des
Klebebandes mit der Federkraft der Druckfeder 9, die
in einem Gehäuse 8 im Prüfkopf 5 geführt und vorge
spannt gehalten ist (siehe Fig. 2), bewirkt wird.
Die Federkraft der Druckfeder 9 wird über den eben
falls im Gehäuse 8 geführten Stößel 11 und der Befe
stigungsplatte 10 für das Klebeband übertragen und
das Klebeband flächig, gleichmäßig auf die Beschich
tung des Substrates 12 gepresst.
Wie besonders in Fig. 3 deutlich erkennbar, ist die
Befestigungsplatte 10 in einer T-Nut 14 des Gehäuses
8 gehalten und kann lediglich in Federkraftwirkung
hin- und herbewegt werden, wobei die T-Nut 14 das
Herausfallen der Befestigungsplatte 10 verhindert.
Nach dem definierten Anpressen des verwendeten Klebe
bandes wir die Schwenkbewegung des Hebels 4 freigege
ben und infolge der Gegenmasse 7 wird das definiert
vorab angeklebte Klebeband ebenfalls definiert und
reproduzierbar wieder abgerissen, so dass nach Ent
nahme des Substrates 12 aus der Vorrichtung die Beur
teilung des Anteils der entsprechend beschädigten
Fläche der Beschichtung erfolgen kann.
Da die Lagerkräfte der Drehachse 6 vernachlässigbar
klein sind, wird die Abrissbewegung allein durch die
Masse bzw. den wirksamen Hebelarm der Gegenmasse 7
bestimmt.
Die Gegenmasse 7 ist bei diesem Beispiel am Hebelarm
4" in einer Längsnut 15 geführt und kann in ver
schiedenen Stellungen arretiert werden, so dass die
Abzugsgeschwindigkeiten bzw. Abzugsbedingungen defi
niert verändert werden können.
Wie insbesondere in Fig. 2 erkennbar, ist die Druck
feder 9 im Gehäuse 8 mittels der Einstellschraube 16
gehalten und kann definiert vorgespannt werden, so
dass das Anpressen mit einer bekannten Federkraft
erfolgt. Die Federkraft wird zwar über den Stößel 11
punktuell auf die Befestigungsplatte 10 übertragen,
sie wirkt aber über die gesamte Fläche in gleichmäßig
verteilter Form. Durch die Führung der Befestigungs
platte 10 im Gehäuse, auch mit Hilfe der T-Nut 14
wird erreicht, dass sich die Flächen beim Anpressen
exakt parallel aufeinanderlegen und das Klebeband
gleichmäßig angedrückt wird.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung wurde zur Bestim
mung der Haftfestigkeit von Goldschichten auf einer
1 mm2 großen Fläche eingesetzt. Diese Goldschichten
sollten eine Adhäsionskraft von 5 N aufweisen. Nach
dem Einspannen eines entsprechend beschichteten Sub
strates 12, wobei die beschichtete Fläche horizontal
und parallel zur Befestigungsplatte 10 in ihrer Prüf
stellung ausgerichtet sein sollte, wurde ein Klebe
band Tesa 4973, das für die Abzugskraft von 5 N ge
eignet ist, eingesetzt. Vor dem Anpressen wurde die
Druckkraft der Druckfeder 9 auf 10 N eingestellt.
Vorab sollten die verwendeten Klebebänder mit Hilfe
einer an sich bekannten Stirnabzugsmaschine auf ihre
tatsächliche Klebkraft am Beschichtungsmaterial über
prüft werden, wobei die jeweilige Größe der beschich
teten Fläche mit der Fläche des zu prüfenden Substra
tes 12 übereinstimmen sollte.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Bestimmung der Haftfestigkeit
von auf Substraten aufgebrachten Beschichtungen
mit einem Klebeband bekannter Klebkraft,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Druckfeder (9) in einem Gehäuse (8)
aufgenommen und gehalten ist, deren Federkraft
auf eine Befestigungsplatte (10), an der ein
Klebeband befestigt ist, wirkt und die Befesti
gungsplatte (10) im Gehäuse (8) in Federkraft
richtung bewegbar geführt ist, dabei das Gehäuse
(8) mit Befestigungsplatte (10) und Klebeband
auf das eingespannte beschichtete Substrat (12)
so aufgesetzt ist, dass ausschließlich eine de
finierte Federkraft auf Klebeband und Beschich
tung wirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Federkraft der
Druckfeder (9) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Federkraft mit
tels einer Einstellschraube einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (9)
eine progressive oder degressive Federkennlinie
hat.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8)
mittels mindestens eines Anschlags (13) in einem
Abstand vom Substrat (12) gehalten ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die beschichtete
Fläche des Substrates (12) und die Befestigungs
platte (10) parallel zueinander ausgerichtet
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8) an
einem Hebelarm (4') eines um eine Drehachse (6)
verschwenkbaren Hebels (4) und am anderen Hebel
arm (4") eine Gegenmasse (7) befestigt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der
Gegenmasse (7) zur Drehachse (6) veränderbar
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (13)
unterhalb des Hebelarms (4'), an dem das Gehäuse
(8) befestigt ist, angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Druckfeder
(9) und Befestigungsplatte (10) ein Stößel (11)
angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungs
platte (10) in einer T-Nut (14) gehalten ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000120042 DE10020042C2 (de) | 2000-04-19 | 2000-04-19 | Vorrichtung zur Bestimmung der Haftfestigkeit von auf Substraten aufgebrachten Beschichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000120042 DE10020042C2 (de) | 2000-04-19 | 2000-04-19 | Vorrichtung zur Bestimmung der Haftfestigkeit von auf Substraten aufgebrachten Beschichtungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10020042A1 true DE10020042A1 (de) | 2001-11-08 |
| DE10020042C2 DE10020042C2 (de) | 2002-02-28 |
Family
ID=7639754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000120042 Expired - Fee Related DE10020042C2 (de) | 2000-04-19 | 2000-04-19 | Vorrichtung zur Bestimmung der Haftfestigkeit von auf Substraten aufgebrachten Beschichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10020042C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102022130119A1 (de) * | 2022-11-15 | 2024-05-16 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Haftzugprüfgerät zum Ermitteln einer Haftkraft einer Beschichtung einer Elektrode einer Kraftfahrzeugbatterie sowie Verfahren zum Überprüfen einer Haftkraft |
| DE102023134137A1 (de) | 2023-12-06 | 2025-06-12 | Raumedic Ag | Prüfvorrichtung zur Prüfung einer Haftqualität einer Deckschicht auf einer Prüffläche eines Prüfkörpers und Verfahren zur Prüfung einer Haftqualität einer Deckschicht auf einer Prüffläche eines Prüfkörpers |
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| EP0304996A1 (de) * | 1987-08-28 | 1989-03-01 | Metallgesellschaft Ag | Vorrichtung zum Bestimmen der Haftfähigkeit von Dichtstoffen an Substraten |
| US5649447A (en) * | 1996-07-25 | 1997-07-22 | The Boeing Company | Non destructive paint and bonding adhesion prediction meter (APM) for metal surfaces |
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- 2000-04-19 DE DE2000120042 patent/DE10020042C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10020042C2 (de) | 2002-02-28 |
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