DE10020789C2 - Verfahren und System für den Übergang zwischen magerem und stöchiometrischem Kraftstoff-Luft-Verhältnis in einem mit magerer Verbrennung betriebenen Motor - Google Patents
Verfahren und System für den Übergang zwischen magerem und stöchiometrischem Kraftstoff-Luft-Verhältnis in einem mit magerer Verbrennung betriebenen MotorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Verfahren und Systeme für den Übergang zwischen einer
mageren und einer stöchiometrischen Gemischzusammensetzung eines mit
magerer Verbrennung betriebenen Motors, der durch verringerten NOx-
Schadstoffausstoß am Auspuff-Endrohr gekennzeichnet ist.
Der Betrieb eines typischen, mit eingespritztem Kraftstoff auf
Kohlenwasserstoffbasis betriebenen Verbrennungsmotors, wie er bei
Kraftfahrzeugen anzutreffen ist, führt zur Erzeugung von Motorabgas, das eine
Reihe von Luftschadstoffen, unter anderem Stickoxide (NOx), enthält. Der Anteil
der von einem Motor produzierten Stickoxide hängt von einer Reihe von Faktoren
ab, wie beispielsweise der Motordrehzahl, der Motorlast, der Motortemperatur, der
Zündzeitpunktverstellung und der Abgasrückführung.
Nach dem bisherigen Stand der Technik ist ein Abgasreinigungssystem für
derartige Motoren bekannt, bei dem das Motorabgas zunächst durch einen
Dreiwegekatalysator geleitet wird, der in der Regel eine Verringerung des NOx-
Schadstoffausstoßes am Auspuff-Endrohr bewirkt, wenn der Motor mit oder
annähernd mit stöchiometrischer Gemischzusammensetzung betrieben wird. Um
den Betrieb des Motors mit einem mageren Kraftstoff-Luft-Gemisch, das heißt
einem Verhältnis mit mehr Luftanteilen als beim stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-
Verhältnis zu ermöglichen, bei dem der Dreiwegekatalysator einen geringeren
Wirkungsgrad hinsichtlich der Verringerung der vom Motor produzierten Stickoxide
aufweist, wird das Abgas beim Verlassen des Dreiwegekatalysators
normalerweise durch einen nachgeordneten NOx-Abscheider geleitet. Der
Abscheider enthält ein Material, das nominell das NOx aus dem Abgas "absorbiert"
bzw. dieses einlagert, wenn das Abgas "mager" bzw. sauerstoffreich ist, das heißt
wenn das Verhältnis aus angesaugter Luft und eingespritztem Kraftstoff größer ist
als das stöchiometrische Kraftstoff-Luft-Verhältnis, und das nominell das zuvor
eingelagerte NOx "desorbiert" bzw. freisetzt, wenn das Abgas entweder eine
stöchiometrische Gemischzusammensetzung aufweist oder relativ zur
stöchiometrischen Gemischzusammensetzung "fett" ist, das heißt wenn das
Verhältnis aus angesaugter Luft und eingespritztem Kraftstoff dem
stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis entspricht oder kleiner als dieses ist.
Da der fortgesetzte Betrieb des Motors mit magerem Gemisch das NOx-
absorbierende Material des Abscheiders schließlich "auffüllt" bzw. sättigt, wird
nach dem bisherigen Stand der Technik das Kraftstoff-Luft-Verhältnis regelmäßig
zwischen einer nominell mageren Einstellung und einer fetten Einstellung, bei der
das absorbierte NO2 freigesetzt bzw. der NOx-Abscheider "gereinigt" wird,
umgestellt. Der Zeitraum der Aufnahme des NOx im Abscheider wird in der Regel
als "Einlagerungszeit" bezeichnet, während der Zeitraum der Freisetzung des NOx
aus dem Abscheider in der Regel als "Reinigungszeit" bezeichnet wird. Die
Einlagerungszeit und die Reinigungszeit werden vorzugsweise so geregelt, daß
die mittels des Motorbetriebs mit magerem Gemisch erzielten Vorteile eines
erhöhten Kraftstoffwirkungsgrads maximiert werden, ohne als Begleiterscheinung
den Ausstoß von NOx in den Abgasemissionen des Fahrzeugs zu erhöhen.
Es wurde jedoch festgestellt, daß ein mit Ottokraftstoff angetriebener
Verbrennungsmotor beim Übergang zwischen einem Betrieb mit magerem
Gemisch (magere Betriebsbedingung) und einem Betrieb mit annähernd
stöchiometrischem Gemisch (annähernd stöchiometrische Betriebsbedingung) zur
Erzeugung erhöhter NOx-Werte neigt. Ein derartiger Motor neigt insbesondere
dann zur Erzeugung erhöhter NOx-Werte, wenn jeder seiner Zylinder mit einem
Kraftstoff-Luft-Verhältnis im Bereich zwischen etwa 18 und etwa 15 betrieben wird.
Derartige erhöhte NOx-Werte führen insbesondere dann zu einem erhöhten NOx-
Schadstoffausstoß am Auspuff-Endrohr, wenn ein Übergang von einer mageren
Gemischzusammensetzung zu einer stöchiometrischen
Gemischzusammensetzung unmittelbar vor einem festgelegten
Reinigungsvorgang stattfindet, weil der unmittelbare Wirkungsgrad (das heißt der
unmittelbare NOx-Absorptionsbetrag) verringert ist und/oder ein Mangel an
verfügbarer NOx-Einlagerungskapazität besteht.
Zur Abhilfe ist in der amerikanischen Patentschrift US 5,423,181 ein Verfahren
zum Betrieb eines mit magerer Verbrennung arbeitenden Motors dargelegt, bei
dem der Übergang von einer mageren Betriebsbedingung zu einer annähernd
stöchiometrischen Betriebsbedingung durch einen kurzen Zeitraum
gekennzeichnet ist, in dem der Motor mit einem angefetteten Kraftstoff-Luft-
Gemisch betrieben wird, das heißt mit einem Kraftstoff-Luft-Verhältnis, das relativ
zum stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis fett ist. Bei diesem
Lösungsansatz verringern die überschüssigen Kohlenwasserstoffe, die als
Ergebnis dieses "fetten Impulses" den Abscheider durchströmen, das
überschüssige NOx, das gleichzeitig aus dem Abscheider freigesetzt wird, wobei
sich der andernfalls beim Übergang von einer mageren zu einer stöchiometrischen
Gemischzusammensetzung ergebende Gesamtausstoß von NOx-Schadstoffen am
Auspuff-Endrohr verringert.
Aus der DE 197 41 079 A1 ist ein Verfahren zur Regeneration einer Stickoxidfalle
im Abgassystem eines Verbrennungsmotors mit einer elektronischen Motorsteue
rung bekannt. Durch die Motorsteuerung wird abhängig von einer Vielzahl von Mo
torbetriebsparametern bestimmt, ob dem Verbrennungsmotor ein mageres oder ein
im wesentlichen stöchiometrisches Luft-/Kraftstoffgemisch zugeführt wird. Durch die
elektronische Motorsteuerung wird ferner unter vorgegebenen ersten Auslösebe
dingungen ein Grundregenerationszyklus der Stickoxidfalle ausgelöst. Um Emissi
onsspitzen beim Übergang mager-stöchiometrisch zu vermeiden, wobei gewähr
leistet werden soll, daß der Motor in einem möglichst großen Drehzahl-
/Drehmomentbereich mager betrieben werden kann, wird bei einem Übergang vom
mageren in den stöchiometrischen Betriebsmodus und bei einem Vorliegen von
vorgegebenen zweiten Auslösebedingungen ein Zusatzregenerationszyklus der
Stickoxidfalle ausgelöst. Durch diesen Zusatzregenerationszyklus wird die Stick
oxidfalle vor dem Übergang in den stöchiometrischen Modus regeneriert, so daß
eine unkontrollierte Freisetzung gespeicherter Stickoxide nicht mehr möglich ist.
Die DE 35 40 420 C2 offenbart ein Verfahren zum Regeln oder Steuern des Luft-
Kraftstoff-Verhältnisses eines Luft-Kraftstoff-Gemisches, das einem Verbren
nungsmotor zugeführt wird, der eine Mehrzahl von Zylindern, die in wenigstens
zwei Zylindergruppen unterteilt sind, einen Abgaskanal mit wenigstens zwei unter
teilten Abschnitten, die mit den entsprechenden Zylindergruppen verbunden sind,
und einen Abgassensor in jedem der unterteilten Abschnitte des Abgaskanals auf
weist. Das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des Gemisches wird in jeder Zylindergruppe
individuell entweder in der Betriebsart "Regelung" mit Rückführung in Abhängigkeit
von den Ausgangssignalen des der Zylindergruppe zugeordneten Abgassensors
geregelt oder in der Betriebsart "Steuerung" ohne Rückführung gesteuert. In einem
ersten Schritt wird individuell für jede Zylindergruppe bestimmt, ob eine der Be
triebsart "Regelung" oder eine der Betriebsart "Steuerung" zugeordnete Betriebs
bedingung erfüllt ist. Um zu verhindern, daß sich bei einem Übergang von der Be
triebsart "Regelung" in die Betriebsart "Steuerung" die Luft-Kraftstoff-Verhältnisse
zwischen den Zylindergruppen voneinander unterscheiden, wodurch sich die An
triebsleistung des Motors verschlechtern könnte, wird in einem zweiten Schritt be
stimmt, ob in sämtlichen Zylindergruppen die Betriebsbedingung für die eine oder
die andere Betriebsart erfüllt ist, und werden in einem dritten Schritt sämtliche Zy
lindergruppen in der bisherigen gleichen Betriebsart solange betrieben, bis in sämt
lichen Zylindergruppen gleichzeitig die Betriebsbedingung für die jeweils andere
Betriebsart erfüllt ist.
Durch die Erfindung soll ein Verfahren für den Übergang des Motors zwischen einer
mageren Betriebsbedingung und einer annähernd stöchiometrischen Betriebsbe
dingung geschaffen werden, das durch verringerte Werte von durch den Motor er
zeugtem NOx gekennzeichnet ist, wobei der Gesamtausstoß von NOx-Schadstoffen
am Auspuff-Endrohr vorteihafterweise weiter verringert werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und
durch ein System nach Anspruch 11 gelöst. Gemäß der Erfindung wird ein Verfah
ren und System für den Übergang eines Motors zwischen einer ersten und einer
zweiten Betriebsbedingung vorgeschlagen, wobei die erste und die zweite Be
triebsbedingung durch
Verbrennung eines zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs mit einem ersten bzw.
einem zweiten Kraftstoff-Luft-Verhältnis in allen vorhandenen Motorzylindern
gekennzeichnet sind, wobei das erste oder das zweite Kraftstoff-Luft-Verhältnis
relativ zu einem stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis im wesentlichen
mager ist und das jeweils andere Kraftstoff-Luft-Verhältnis einer vollständig oder
annähernd stöchiometrischen Gemischzusammensetzung (nachfolgend
"annähernd stöchiometrisches Kraftstoff-Luft-Verhältnis" genannt) entspricht. Das
Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei getrennte
Zylindergruppen unterschieden werden, denen das Kraftstoff-Luft-Gemisch mit
dem ersten Kraftstoff-Luft-Verhältnis zugeführt wird, und daß das Kraftstoff-Luft-
Verhältnis des der jeweiligen Zylindergruppe zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs
stufenweise vom ersten Kraftstoff-Luft-Verhältnis in das zweite Kraftstoff-Luft-
Verhältnis überführt wird, was folgendes beinhaltet: Es werden zumindest zwei
getrennte Zylindergruppen unterschieden, die mit dem ersten Kraftstoff-Luft-
Verhältnis arbeiten, und das Kraftstoff-Luft-Verhältnis des jedem einzelnen
Zylinder zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs wird stufenweise zwischen dem
ersten und dem zweiten Kraftstoff-Luft-Verhältnis geändert. Auf diese Weise
vermeidet die Erfindung vorteilhafterweise den Betrieb der jeweiligen Zylinder im
Bereich der mit der Erzeugung hoher NOx-Werte behafteten Kraftstoff-Luft-
Verhältnisse zwischen etwa 18 und dem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-
Luft-Verhälnis während derartiger Übergänge von entweder einer mageren
Betriebsart zu einer annähernd stöchiometrischen Betriebsart oder
von einer annähernd stöchiometrischen Betriebsart zu einer mageren
Betriebsart.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung werden in einer bevorzugten
Ausführungsform die Drehmomentschwankungen, die sich aus der Verwendung
verschiedener Kraftstoff-Luft-Gemische in mehreren Zylindern während des
Übergangs ergeben, dadurch minimiert, daß für eine mit annähernd
stöchiometrischem Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeitende Zylindergruppe so lange
der Zündzeitpunkt zeitlich nach hinten erstellt wird, bis alle Zylinder entweder mit
der ersten oder der zweiten Betriebsart arbeiten. Auf diese Weise wird für
jede Zylindergruppe beim Übergang von einr mageren Betriebsart zu
einer annähernd stöchiometrischen Betriebsart stufenweise zwischen dem
Betrieb mit einem mageren Kraftstoff-Luft-Verhältnis und dem Betrieb mit einem
annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis gewechselt, wobei für jede
Zylindergruppe, deren jeweiliges Kraftstoff-Luft-Gemisch stufenweise in das
annähernd stöchiometrische Kraftstoff-Luft-Verhältnis überführt wurde, gleichzeitig
der Zündzeitpunkt zeitlich nach hinten verstellt wird. Auf ähnliche Weise wird beim
Übergang von einer annähernd stöchiometrischen Betriebsart Weise zu einer
mageren Betriebsart anfänglich für alle Zylindergruppen (von denen jede
vor dem Übergang mit einem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-
Verhältnis arbeitet) der Zündzeitpunkt zeitlich nach hinten verstellt. Wenn
anschließend das den einzelnen Zylindergruppen zugeführte Kraftstoff-Luft-
Gemisch stufenweise in das magere Kraftstoff-Luft-Verhältnis geändert wird, wird
für diese Zylinder gleichzeitig der Zündzeitpunkt zeitlich nach vorne verstellt.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung wird, nachdem der Zündzeitpunkt
für alle Zylindergruppen, für die der Übergang von einer mageren
Betriebsart zu einer annähernd stöchiometrischen Betriebsart
erfolgt ist, nach hinten verstellt wurde, und für alle mit dem annähernd
stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeitenden Zylinder der
Zündzeitpunkt vorzugsweise langsam zeitlich nach vorne verstellt, während
entweder unter dem Einfluß einer Drosselklappensteuerung oder durch den
Fahrer des Fahrzeugs der Luftmassendurchsatz verringert wird. Die Anpassung
des Zündzeitpunkts und des Luftdurchflusses bei Erreichen des annähernd
stöchiometrischen Betriebs in allen Zylindern gewährleistet ein Höchstmaß an
Kraftstoffeinsparung, wobei für die Fahrzeuginsassen nur eine geringe zusätzliche
Drehmomentschwankung feststellbar ist.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung wird die Erfindung in Verbindung
mit einem nachgeordneten NOx-Abscheider verwendet, in dem NOx eingelagert
wird, wenn das Kraftstoff-Luft-Verhältnis des Motors mager ist, und aus dem das
eingelagerte NOx freigesetzt wird, wenn der Motor mit einem Kraftstoff-Luft-
Verhältnis betrieben wird, das dem stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis
entspricht oder relativ zu diesem fett ist, wobei das Verfahren vorzugsweise eine
Anreicherung des Kraftstoff-Luft-Gemischs zum Erzeugen eines dritten Kraftstoff-
Luft-Gemischs vorsieht, das zumindest einem Zylinder für einen vorbestimmten
Zeitraum zugeführt wird, in dem der Abscheider von eingelagertem NOx gereinigt
wird. In einer bevorzugten Ausführungsform wird das der letzten Zylindergruppe
zugeführte und stufenweise von einem mageren Kraftstoff-Luft-Verhältnis in ein
annähernd stöchiometrisches Kraftstoff-Luft-Verhältnis geänderte Kraftstoff-Luft-
Verhältnis statt dessen unmittelbar stufenweise in ein fettes Kraftstoff-Luft-
Verhältnis geändert, damit der Reinigungsvorgang beginnen kann. Bei Bedarf wird
das zumindest einer Zylindergruppe zugeführte Kraftstoff-Luft-Gemisch, von
denen jede bereits mit einem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-
Verhältnis arbeitet, gleichzeitig stufenweise in das fette Kraftstoff-Luft-Verhältnis
geändert. Nach Abschluß des Reinigungsvorgangs wird das jeder angereicherten
Zylindergruppe zugeführte angereicherte Kraftstoff-Luft-Gemisch erneut
stufenweise Weise in ein annähernd stöchiometrisches Kraftstoff-Luft-Verhältnis
zurückgeführt.
Die Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ohne
weiteres unter Bezugnahme auf die detaillierte Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele unter Berücksichtigung der beigefügten Zeichnungen
ersichtlich. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Motorsystems für die bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung der NOx-Ausbildung im
zugeführten Abgas für einen Bereich von Kraftstoff-Luft-Verhältnissen,
Fig. 3 ein erweitertes Zeitsteuerungsdiagramm zur Veranschaulichung eines
Paars von Übergängen zwischen einer mageren Betriebsart
und einer annähernd stöchiometrischen Betriebsart und
Fig. 4 ein erweitertes Zeitsteuerungsdiagramm zur Veranschaulichung eines
Übergangs von einer mageren Betriebsart zu einer
stöchiometrischen Betriebsart und unmittelbar in einen
festgelegten Reinigungsvorgang.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 enthält ein beispielhaft dargestelltes
Regelungssystem 10 für einen mit Ottokraftstoff angetriebenen Vierzylinder-
Ottomotor 12 mit Direkteinspritzung für ein Kraftfahrzeug ein elektronisches
Steuergerät 14 mit, wie gezeigt, einem Nur-Lese-Speicher (ROM), einem
Arbeitsspeicher (RAM) und einem Prozessor (CPU). Das Steuergerät 14 steuert
den Einzelbetrieb jeder Kraftstoff-Einspritzdüsengruppe 16. Die Kraftstoff-
Einspritzdüsen 16 in herkömmlicher Bauart sind so angeordnet, daß sie jeweils
eine durch das Steuergerät 14 exakt zugemessene Menge von Kraftstoff in einen
zugehörigen Zylinder 18 des Motors 12 einspritzen. Das Steuergerät 14 steuert in
ähnlicher Weise auf an sich bekannte Weise den Einzelbetrieb, das heißt die
zeitliche Steuerung des Stroms, der durch jede Zündkerze eines
Zündkerzensatzes 20 geleitet wird.
Das Steuergerät 14 steuert außerdem eine elektronische Drosselklappe 22, die
den Luftmassenstrom in den Motor 12 reguliert. Ein an der Luftansaugstelle des
Ansaugkrümmers 26 des Motors angeordneter Luftmassenmesser 24 liefert ein
Signal für den sich aus der Stellung der Drosselklappe 22 des Motors ergebenden
Luftmassendurchfluß. Das Luftdurchflußsignal des Luftmassenmessers 24 wird
vom Steuergerät 14 zur Berechnung eines Luftmassenwerts verwendet, der
angibt, welche Luftmasse pro Zeiteinheit in das Luftansaugsystem des Motors
strömt.
Ein beheizter Sensor 28 für den Abgassauerstoffgehalt erkennt den
Sauerstoffgehalt des vom Motor erzeugten Abgases und überträgt ein Signal an
das Steuergerät 14. Der beheizte Sensor 28 für den Abgassauerstoffgehalt dient
zur Regelung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses für den Motor, insbesondere
während des Betriebs des Motors 12 mit einem vollständig oder annähernd
stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis, das für ein Ausführungsbeispiel etwa
14,65 beträgt. Mehrere weitere Sensoren (nicht dargestellt) erzeugen außerdem
als Rückmeldung verschiedener Motorbetriebsparameter zusätzliche elektrische
Signale zur Verwendung durch das Steuergerät 14.
Eine Auspuffanlage 30 leitet bei der Verbrennung eines Kraftstoff-Luft-Gemischs
in den einzelnen Zylindern 18 produziertes Abgas durch einen
Dreiwegekatalysator 32 und anschließend durch einen nachgeordneten NOx-
Abscheider 34, die beide auf an sich bekannte Weise arbeiten, um die Menge an
vom Motor erzeugtem NOx zu verringern, das aus dem Auspuff-Endrohr 36 des
Fahrzeugs austritt.
Während des Betriebs des Motors 12 überträgt das Steuergerät 14 ein
Steuersignal an die elektronische Drosselklappe 22 und an jede Kraftstoff-
Einspritzdüse 16, um ein angestrebtes Kraftstoff-Luft-Verhältnis für das jeweils
den einzelnen Zylindern 18 zugeführte Kraftstoff-Luft-Gemisch aufrechtzuerhalten.
Wie oben erwähnt und in Fig. 2 veranschaulicht, ist die NOx-Konzentration im von
jedem beliebigen Zylinder 18 erzeugten Abgas von dem im Zylinder vorliegenden
Kraftstoff-Luft-Verhältnis (in Fig. 2 als KLV bezeichnet) abhängig.
Erfindungsgemäß reguliert das Steuergerät 14 das Kraftstoff-Luft-Verhältnis für
das den einzelnen Zylindergruppen 18 zugeführte Kraftstoff-Luft-Gemisch, um
einen Zylinderbetrieb mit Kraftstoff-Luft-Verhältnissen zwischen etwa 18 und etwa
15 zu vermeiden (wobei das letztgenannte relativ zum stöchiometrischen
Kraftstoff-Luft-Verhältnis von 14,65 geringfügig mager ist), auch wenn gerade ein
Übergang zwischen einer mageren Betriebsart und einer annähernd
stöchiometrischen Betriebsart stattfindet.
Insbesondere vermeidet das Steuergerät 14 erfindungsgemäß einen derartigen
erhöhten NOx-Schadstoffausstoß von vornherein, indem das Kraftstoff-Luft-
Verhältnis des Kraftstoff-Luft-Gemischs, das jeder Gruppe einer Reihe von
getrennten Zylindergruppen 18 (im dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier
getrennte Zylindergruppen 18 vorhanden, wobei jede Gruppe einen Zylinder 18
umfaßt) zugeführt wird, stufenweise zwischen einem mageren Kraftstoff-Luft-
Verhältnis mit einem Wert von zumindest etwa 18 (in Fig. 2 als Punkt A
dargestellt) und einem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis mit
einem Wert von etwa 15 (in Fig. 2 als Punkt B dargestellt) geändert wird.
Beispielshalber sind vom vorgeschlagenen System erreichte Übergänge von
magerem in stöchiometrischen Betrieb und von stöchiometrischem in mageren
Betrieb in Fig. 3 dargestellt (wobei jede der vier Gruppen einen einzelnen Zylinder
18 umfaßt). Auf diese Weise vermeidet die Erfindung den Betrieb eines beliebigen
Zylinders 18 im Bereich problematischer Kraftstoff-Luft-Verhältnisse.
Zur Minimierung der Drehmomentschwankungen beim Übergang von einer
mageren Betriebsart zu einer annähernd stöchiometrischen
Betriebsart bzw. beim Übergang von einer annähernd stöchiometrischen
Betriebsart zu einer mageren Betriebsart verstellt das Steuergerät
14 den Zündzeitpunkt für einen beliebigen Zylinder 18 bzw. eine beliebige
Zylindergruppe 18, der bzw. die während des Übergangs mit einem annähernd
stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeitet, zeitlich nach hinten. Da
insbesondere jeder Zylinder 18, der mit einem annähernd stöchiometrischen
Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeitet, ein größeres Drehmoment erzeugt als ein
anderer Zylinder 18, der mit einem mageren Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeitet, wird
der Zündzeitpunkt nur in den Zylindern 18 mit annähernd stöchiometrischem
Kraftstoff-Luft-Verhältnis zeitlich nach hinten verstellt, um so das erzeugte
Drehmoment auszugleichen, bis alle Zylinder entweder eine magere oder eine
annähernd stöchiometrische Betriebsart erreicht haben.
Auf diese Weise wird beim Übergang von einer mageren Betriebsart zu
einer annähernd stöchiometrischen Betriebsart jeder Zylinder 18
stufenweise vom Betrieb mit einem mageren Kraftstoff-Luft-Verhältnis in den
Betrieb mit einem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis
überführt, wobei gleichzeitig der Zündzeitpunkt für jeden Zylinder, dessen
entsprechendes Kraftstoff-Luft-Gemisch stufenweise in ein annähernd
stöchiometrisches Kraftstoff-Luft-Verhältnis geändert wurde, zeitlich nach hinten
verstellt wird. Auf ähnliche Weise wird beim Übergang von einer annähernd
stöchiometrischen Betriebsart zu einer mageren Betriebsart der
Zündzeitpunkt anfänglich für alle Zylinder 18 (die alle vor dem Übergang mit einem
annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeiten) zeitlich nach
hinten verstellt. Anschließend wird gleichzeitig mit der stufenweisen Änderung des
den einzelnen Zylindern 18 zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs hin zu einem
mageren Kraftstoff-Luft-Verhältnis der Zündzeitpunkt für den Zylinder 18 zeitlich
nach vorne verstellt.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung wird nach der Verstellung des
atz
Zündzeitpunkts für alle Zylinder 18, die von einer mageren Betriebsart in
eine annähernd stöchiometrische Betriebsart überführt wurden, wobei alle
Zylinder 18 mit dem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis
arbeiten, der Zündzeitpunkt vorzugsweise während eines vorbestimmten
Zeitraums t2 zeitlich nach vorne verstellt, während unter dem Einfluß einer
Drosselklappensteuerung 22 oder durch den Fahrer des Fahrzeugs der
Luftmassendurchsatz verringert wird. Die Anpassung des Zündzeitpunkts und des
Luftmassendurchflusses während des Zeitraums t2 gewährleistet ein Höchstmaß
an Kraftstoffeinsparung, wobei für die Fahrzeuginsassen nur eine geringe
zusätzliche Drehmomentschwankung feststellbar ist, nachdem die Zylinder 18
jeweils den annähernd stöchiometrischen Betrieb erreicht haben.
Erfindungsgemäß erfolgt die relative Zeitsteuerung der stufenweisen Änderung
der Kraftstoff-Luft-Verhältnisse für die einzelnen Zylinder 18 mittels des
Steuergeräts 14. Wenn der Motor mit Direkteinspritzung des Kraftstoffs in die
einzelnen Zylinder 18 arbeitet, erfolgen die Änderungen an den Kraftstoff-Luft-
Verhältnissen sofort, und es ist eine Verzögerung bzw. "Wartezeit t1" von lediglich
einem Zylinderereignis zwischen der stufenweisen Änderung für eine
Zylindergruppe 18 und der stufenweisen Änderung für eine weitere Zylindergruppe
18 notwendig. Wenn der Motor mit Saugrohreinspritzung arbeitet, kann eine
längere Verzögerung notwendig sein, damit gewährleistet ist, daß jeder Zylinder
18, für den eine stufenweise Änderung erfolgt ist, das angestrebte Kraftstoff-Luft-
Verhältnis erreicht hat. Vorteilhafterweise kann das Steuergerät 14 die Wartezeit t1
alternativ auf jede geeignete Weise berechnen, beispielsweise in Abhängigkeit
von den Motorbetriebsarten wie Motorlast und Motordrehzahl ebenso wie
mittels einer im Speicher des Steuergeräts gespeicherten Wertetabelle.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, folgt auf die stufenweise Änderung entweder in die
magere Betriebsart oder in die annähernd stöchiometrische
Betriebsart für die letzte Zylindergruppe 18 vorzugsweise eine Wartezeit
t2, während der die elektronische Drosselklappe 22 den Luftmassenstrom in den
Motor 12 anpaßt, oder es hat der Fahrer des Fahrzeugs auf andere Weise die
Möglichkeit zur Reaktion, wobei er den Druck auf das Gaspedal (nicht dargestellt)
geringfügig verringert, während der Zündzeitpunkt zum Erreichen der optimalen
Einstellung zeitlich wieder nach vorne verstellt wird. Auf diese Weise wird eine
annähernd konstante Motordrehmomentabgabe erreicht.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung wird das Verfahren aufgrund des
verringerten unmittelbaren Wirkungsgrads des Abscheiders (das heißt wegen des
verringerten unmittelbaren NOx-Absorptionsbetrags) und/oder eines Mangels an
verfügbarer NOx-Einlagerungskapazität im Abscheider 34, wodurch die
Notwendigkeit zur Reinigung zunächst einmal verursacht wurde, vorzugsweise
auch beim Übergang von einer mageren Motorbetriebsart zu einer für die
Beseitigung des im Abscheider 34 angereicherten NOx geeigneten
Motorbetriebsart angewendet. Desweiteren erfolgt, wie in Fig. 4 dargestellt
ist, die für die letzte Zylindergruppe 18 durchzuführende stufenweise Änderung
vorzugsweise als sofortiger stufenweiser, über die stöchiometrische
Betriebsart führender Übergang auf die fette Betriebsart, wobei der
Reinigungsvorgang sofort beginnt. Selbstverständlich beabsichtigt die Erfindung,
andere zu diesem Zeitpunkt mit dem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-
Verhältnis arbeitende Zylinder 18/Zylindergruppen 18 gleichzeitig in die mit fettem
Kraftstoff-Luft-Gemisch arbeitende Betriebsart zu überführen, um auf
diese Weise die Intensität des Reinigungsvorgangs zu erhöhen. Vorteilhafterweise
sind die Reinigungszeit t3, der relative Grad, auf den zumindest ein Zylinder 18
während der Reinigung angefettet wird, und die Anzahl der mit einem angefetteten
Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeitenden Zylinder 18 jeweils von den Eigenschaften
des Abscheiders abhängig. Die angefettete Betriebsart wird daraufhin für
eine vorbestimmte "Reinigungszeit t3" aufrechterhalten. Am Ende des
Reinigungsvorgangs wird das Kraftstoff-Luft-Gemisch, mit dem die einzelnen
Zylinder 18 arbeiten, nominell auf das stöchiometrische Kraftstoff-Luft-Verhältnis
zurückgeführt.
In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann das Steuergerät 14 das
Kraftstoff-Luft-Verhältnis des einem oder mehreren Zylindern 18 zugeführten
Kraftstoff-Luft-Gemischs anfetten, nachdem die letzte Zylindergruppe 18 in eine
annähernd stöchiometrische Betriebsart versetzt wurde und nachdem ein
geeigneter vorbestimmter Zeitraum t2 abgelaufen ist.
Zwar wurde die beste Ausführungsform der Erfindung detailliert beschrieben, doch
werden die Fachleute auf dem die Erfindung betreffenden Gebiet verschiedene
alternative Bauarten und Ausführungsformen zur praktischen Umsetzung der
Erfindung innerhalb des durch die anhängenden Ansprüche definierten
Geltungsbereichs erkennen. Zwar wurde beispielsweise die Verwendung der
Zündzeitpunktverstellung zum Ausgleich der Drehmomentabgabe während des
Übergangs offenbart, doch beabsichtigt die Erfindung vorteilhafterweise auch die
Verwendung eines anderen geeigneten Mechanismus zur Regelung der
Drehmomentabgabe der einzelnen Zylinder 18 während des Übergangs,
einschließlich eines beliebigen geeigneten Mechanismus zur Änderung des den
einzelnen Zylindern 18 jeweils zugeführten Luftmassenstroms.
Claims (16)
1. Verfahren für den Übergang zwischen einer ersten Betriebsart und einer zwei
ten Betriebsart eines Verbrennungsmotors (12), wobei die erste Betriebsart und
die zweite Betriebsart durch Verbrennung eines zugeführten Kraftstoff-Luft-
Gemischs mit einem ersten bzw. einem zweiten Kraftstoff-Luft-Verhältnis in je
dem einzelnen von mehreren Motorzylindern (18) gekennzeichnet sind und wo
bei das erste oder das zweite Kraftstoff-Luft-Verhältnis im wesentlichen relativ
zu einem stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis mager ist und das jeweils
andere Kraftstoff-Luft-Verhältnis ein annähernd stöchiometrisches Kraftstoff-
Luft-Verhältnis ist,
gekennzeichnet durch:
Unterscheidung von zumindest zwei getrennten Zylindergruppen, denen das Kraftstoff-Luft-Gemisch mit dem ersten Kraftstoff-Luft-Verhältnis zugeführt wird, und
stufenweise Änderung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses des den einzelnen Zy lindergruppen zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs vom ersten Kraftstoff-Luft- Verhältnis in das zweite Kraftstoff-Luft-Verhältnis.
Unterscheidung von zumindest zwei getrennten Zylindergruppen, denen das Kraftstoff-Luft-Gemisch mit dem ersten Kraftstoff-Luft-Verhältnis zugeführt wird, und
stufenweise Änderung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses des den einzelnen Zy lindergruppen zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs vom ersten Kraftstoff-Luft- Verhältnis in das zweite Kraftstoff-Luft-Verhältnis.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stufenweise Än
derung die Aufrechterhaltung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses für das einer
ersten Zylindergruppe zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs für einen vorbe
stimmten Zeitraum vorsieht, bevor nachfolgend das Kraftstoff-Luft-Verhältnis
des einer zweiten Zylindergruppe zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs geän
dert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß während des
Übergangs von der ersten Betriebsart zur zweiten Betriebsart eine im wesentli
chen konstante Drehmomentabgabe jeder Zylindergruppe aufrechterhalten
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Zündzeitpunkt für die Verbrennung in einer Zylindergruppe im Hin
blick auf eine andere Zylindergruppe zeitlich nach hinten verstellt wird, bis alle
Zylindergruppen mit der zweiten Betriebsart arbeiten.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Zylinder
gruppe ein annähernd stöchiometrisches Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zünd
zeitpunkt für die Verbrennungszündung für alle Zylindergruppen zeitlich nach
vorne verstellt wird, wenn alle Zylindergruppen mit der zweiten Betriebsart ar
beiten.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der
zeitlichen Verstellung nach vorn ein allen Zylindergruppen zufließender Luft
massenstrom verringert wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Kraftstoff-Luft-Verhältnis das magere Kraftstoff-Luft-
Verhältnis ist und das zweite Kraftstoff-Luft-Verhältnis das annähernd stöchio
metrische Kraftstoff-Luft-Verhältnis ist.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß ermittelt wird, wann das allen außer einer Zylindergruppe zugeführte
Kraftstoff-Luft-Verhältnis stufenweise in das zweite Kraftstoff-Luft-Verhältnis
geändert wurde und
das Kraftstoff-Luft-Verhältnis des Kraftstoff-Luft-Gemischs für die eine Zylinder
gruppe stufenweise in ein drittes Kraftstoff-Luft-Verhältnis geändert wird, das
relativ zum stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis fett ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Kraftstoff-
Luft-Verhältnis in der einen Zylindergruppe für einen dritten vorbestimmten Zeit
raum aufrechterhalten wird und außerdem das Kraftstoff-Luft-Verhältnis des der
einen Zylindergruppe zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs wieder in das zweite
Kraftstoff-Luft-Verhältnis geändert wird.
11. System zur Regelung des Betriebs eines Motors (12) für magere Verbrennung
mit mehreren Zylindern (18), wobei jeder Zylinder (18) eine zugemessene
Menge Kraftstoff aus einer entsprechenden Kraftstoff-Einspritzdüse (16) erhält
und jeder Zylinder (18) einen Zündfunken von einer entsprechenden Zündkerze
(20) erhält,
gekennzeichnet durch:
ein Steuergerät (14) mit einem zum Betrieb der Kraftstoff-Einspritzdüse (20) für jeden Zylinder (18) eingerichteten Mikroprozessor, mit dem das Kraftstoff-Luft- Verhältnis eines jedem Zylinder (18) zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisches ein zeln geregelt wird, wobei das Steuergerät (14) außerdem so eingerichtet ist, daß ein Übergang des Motors (12) von einer ersten Betriebsart zu einer zwei ten Betriebsart erfolgt, wobei die erste Betriebsart durch ein erstes Kraftstoff- Luft-Verhältnis und die zweite Betriebsart durch ein zweites Kraftstoff-Luft- Verhältnis so gekennzeichnet sind, daß das erste oder das zweite Kraftstoff- Luft-Verhältnis im wesentlichen relativ zum stöchiometrischen Kraftstoff-Luft- Verhältnis mager ist und das jeweils andere Kraftstoff-Luft-Verhältnis einem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis entspricht und wobei das Steuergerät (14) so eingerichtet ist, daß es das Kraftstoff-Luft-Verhältnis für jedes zumindest zwei Zylindern (18) zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisch stu fenweise vom ersten Kraftstoff-Luft-Verhältnis in das zweite Kraftstoff-Luft- Verhältnis ändert.
ein Steuergerät (14) mit einem zum Betrieb der Kraftstoff-Einspritzdüse (20) für jeden Zylinder (18) eingerichteten Mikroprozessor, mit dem das Kraftstoff-Luft- Verhältnis eines jedem Zylinder (18) zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisches ein zeln geregelt wird, wobei das Steuergerät (14) außerdem so eingerichtet ist, daß ein Übergang des Motors (12) von einer ersten Betriebsart zu einer zwei ten Betriebsart erfolgt, wobei die erste Betriebsart durch ein erstes Kraftstoff- Luft-Verhältnis und die zweite Betriebsart durch ein zweites Kraftstoff-Luft- Verhältnis so gekennzeichnet sind, daß das erste oder das zweite Kraftstoff- Luft-Verhältnis im wesentlichen relativ zum stöchiometrischen Kraftstoff-Luft- Verhältnis mager ist und das jeweils andere Kraftstoff-Luft-Verhältnis einem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis entspricht und wobei das Steuergerät (14) so eingerichtet ist, daß es das Kraftstoff-Luft-Verhältnis für jedes zumindest zwei Zylindern (18) zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisch stu fenweise vom ersten Kraftstoff-Luft-Verhältnis in das zweite Kraftstoff-Luft- Verhältnis ändert.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (14)
außerdem so eingerichtet ist, daß das Kraftstoff-Luft-Verhältnis für jeden Zylin
der (18) für einen ersten vorbestimmten Zeitraum entsprechend dem ersten o
der dem zweiten Kraftstoff-Luft-Verhältnis aufrechterhalten wird, nachdem das
Kraftstoff-Luft-Verhältnis des einem beliebigen Zylinder (18) zugeführten Kraft
stoff-Luft-Gemischs vom ersten Kraftstoff-Luft-Verhältnis in das zweite Kraft
stoff-Luft-Verhältnis geändert wurde.
13. System nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuer
gerät (14) außerdem so eingerichtet ist, daß es die Zeitsteuerung für einen von
der jeweiligen Zündkerze (20) erzeugten Zündfunkens durchführt, und daß es
außerdem so eingerichtet ist, daß es den Zündzeitpunkt im Hinblick auf jeden
Zylinder (18), der mit einem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-
Verhältnis arbeitet, immer dann zeitlich nach hinten verstellt, wenn ein beliebi
ger anderer Zylinder (18) mit einem Kraftstoff-Luft-Gemisch arbeitet, das nicht
dem annähernd stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Gemisch entspricht.
14. System nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuergerät (14) außerdem so eingerichtet ist, daß es beim Übergang von
der ersten Betriebsart in die zweite Betriebsart eine im wesentlichen konstante
Drehmomentabgabe jedes Zylinders (18) aufrechterhält.
15. System nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuergerät (14) außerdem so eingerichtet ist, daß es ermittelt, wann für
das dem jeweiligen Zylinder (18) zugeführte Kraftstoff-Luft-Gemisch für einen
zweiten vorbestimmten Zeitraum das zweite Kraftstoff-Luft-Verhältnis aufrecht
erhalten wurde, und daß es das Kraftstoff-Luft-Verhältnis des zumindest einem
Zylinder (18) zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemischs in ein drittes Kraftstoff-Luft-
Verhältnis ändert, das relativ zum stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Verhältnis
fett ist.
16. System nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (14)
außerdem so eingerichtet ist, daß es das dritte Kraftstoff-Luft-Verhältnis zumin
dest in einem Zylinder (18) für einen dritten vorbestimmten Zeitraum aufrecht
erhält.
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