DE10020735A1 - Oberflächentexturmessvorrichtung - Google Patents
OberflächentexturmessvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Oberflächentexturmessvorrichtung gewährleistet das Erfassen einer Oberflächentextur eines Werkstückes selbst dann, wenn die Oberfläche eine steile Unebenheit aufweist. Ein Detektiergerät mit einem Abtaststift wird in der X-Achsenrichtung entlang der Oberfläche des Werkstückes bewegt, und die Auslenkung in der Z-Achsenrichtung wird in elektrische Signale umgewandelt, um die Unebenheit der Oberfläche des Werkstückes zu erfassen. Wenn die Oberfläche eine steile Unebenheit aufweist und der Betrag der Auslenkung in der Z-Achsenrichtung einen Schwellwert erreicht und diesen übersteigt, werden ein in diesem Moment erhaltener Z-Achsendetektierwert und ein X-Achsendetektierwert ausgegeben. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Detektiergeräts wird verringert, wenn die Oberfläche eine steile Unebenheit aufweist, wohingegen die Bewegungsgeschwindigkeit erhöht wird, wenn die Oberfläche keine steile Unebenheit aufweist, wodurch es möglich ist, Folgeeigenschaften zu verbessern und die Messzeit zu verkürzen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtung zur Messung der Oberflächentextur, und
betrifft insbesondere die Vermessung eines Objekts (Werkstück) mit einer steilen Un
ebenheit.
Allgemein bekannt sind Oberflächentexturmessvorrichtungen, die eine Oberfläche eines
Werkstücks mit einem Detektor mit einem Abtaststift zur Messung der Unebenheit (oder
Rauheit) der Oberfläche abtasten.
In einer derartigen Oberflächentexturmessvorrichtung wird der Abtaststift in einer festen
Richtung (Richtung der X-Achse) bewegt und die Auslenkung des Abtaststiftes in der
vertikalen Richtung (Richtung der Z-Achse), die durch die Unebenheit des Werkstückes
verursacht wird, wird in elektrische Signale umgewandelt, die mit einem Maßsignal oder
einem festen Zeitsignal abgetastet werden, so dass die Unebenheit auf einer Anzeige
einheit angezeigt oder mittels eines Druckers als Funktion der zurückgelegten Entfer
nung (in der X-Achsenrichtung) gedruckt wird.
Fig. 4 zeigt die Werte, die in Übereinstimmung mit einer bekannten Abtastmethode er
fasst wurden. In Fig. 4 ist die horizontale Achse die X-Achse und kennzeichnet die zu
rückgelegte Entfernung des Detektors in der X-Achsenrichtung (Position in der X-
Achsenrichtung); die vertikale Achse bezeichnet die Auslenkung in der Z-
Achsenrichtung, d. h. den Betrag der Unebenheit. Ein Punkt in der Figur bezeichnet den
Wert, der in einer Abtastzeit erfasst wurde. Die Werte wurden in einem Intervall mit fest
gelegtem Abstand L in der X-Achsenrichtung gemessen und als detektierte Werte (x, z)
ausgegeben.
Andererseits werden in einer üblichen kommerziell erhältlichen Oberflächentexturmess
vorrichtung die Werte durch Abtasten eines Detektionssignals in festen Zeitintervallen
anstatt durch Abtasten in einem Intervall mit festgelegter Entfernung in der X-
Achsenrichtung erfasst, da sich der Detektor mit einer festen Geschwindigkeit bewegt.
Genauer betrachtet ist allerdings die Bewegungsgeschwindigkeit des Abtaststiftes nicht
konstant und die genaue Kalibrierung der Bewegungsgeschwindigkeit ist schwierig. Da
her ist eine Hochgenauigkeitsoberflächentexturmessvorrichtung mit einem Maßstab, der
entlang der X-Achse angeordnet ist, versehen, um die Position des Abtaststiftes (oder
des Detektors) in Bezug zum Werkstück zum Abtasten genau zu messen.
Wenn die Oberfläche des Werkstückes aufgrund lediglich leichter Unebenheiten relativ
glatt ist, können die Daten mit im Wesentlichen gleichen Intervallen entlang der Bewe
gungsrichtung (X-Achse) des Detektors entweder durch ein X-Achsenmaßstabssignal
oder durch ein festes Zeitsignal erfasst werden. Wenn das Werkstück allerdings eine O
berfläche mit einer steilen Unebenheit aufweist, sind die Abtastintervalle entlang der O
berfläche des Werkstückes nicht immer konstant, wodurch die richtigen Daten für die
Unebenheit der Oberfläche des Werkstückes nicht erhalten werden können.
Selbst bei dem Verfahren zur Datennahme mit Intervallen mit einem fest vorgegebenen
Abstand L, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, werden beispielsweise die Daten, wenn ein
steiler Anstieg an der Oberfläche des Werkstückes vorhanden ist, nicht ermittelt bis eine
Position L2 nach einer Position L1 erreicht ist, und damit die Unebenheitsdaten zwi
schen den Positionen L1 und L2 verloren. Daher kann die Oberflächenform des Werk
stückes nicht genau ermittelt werden.
Ferner vermag, wenn eine derartige plötzliche Änderung in der Z-Achsenrichtung auftritt,
der Abtaststift nicht genau der Oberfläche des Werkstückes aufgrund der Begrenztheit
der folgenden Frequenzantwort des Abtaststiftes zu folgen, wenn der detektierende Ab
taststift mit einer festen Geschwindigkeit bewegt wird.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Oberflächentexturmessvorrichtung
bereitzustellen, die eine Erfassung der Unebenheit der Oberfläche eines Werkstückes
gewährleistet, selbst wenn die Oberfläche eine steile Unebenheit aufweist.
Um die obige Aufgabe zu erfüllen, stellt die vorliegenden Erfindung gemäß einem ersten
Aspekt eine Oberflächentexturmessvorrichtung bereit, die eine relative Bewegung eines
Abtaststiftes in einer Achsenrichtung entlang eines Werkstückes zur Erfassung der
Auslenkung des Abtaststiftes in einer zweiten Achsenrichtung senkrecht zur der ersten
Achsenrichtung infolge der Oberflächentextur des Werkstückes bewirkt, wobei die Vor
richtung umfasst: eine Einrichtung zum Erfassen des Betrags der Auslenkung in der
zweiten Achsenrichtung, und eine Einrichtung zum Ändern eines Detektierintervalls in
der ersten Achsenrichtung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslenkung. Somit
ist das Detektierintervall (Intervall zwischen L1 und L2 in Fig. 4) in der ersten Achsen
richtung nicht festgelegt, sondern ändert sich in Übereinstimmung mit dem Betrag der
Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, wodurch es möglich ist, eine steile Uneben
heit zu handhaben. Vorzugsweise wird das Detektierintervall mit zunehmenden Betrag
der Auslenkung verringert.
Die Einrichtung zum Ändern eines Detektierintervalls gibt vorzugsweise die Positionen
der ersten Achsenrichtung und die Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, die er
halten wird, wenn der Betrag der Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder über
schreitet, aus. Folglich ist die Detektierzeit durch den Betrag der Auslenkung in der
zweiten Achsenrichtung bestimmt, wenn die Oberfläche des Werkstückes eine steile
Unebenheit aufweist.
Wenn der Betrag der Auslenkung kleiner als der Schwellwert ist, gibt die Einrichtung
zum Ändern eines Detektierintervalls vorzugsweise die Position in der ersten Achsen
richtung und die Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, die erhalten wird, wenn der
Betrag der Bewegung in der ersten Achsenrichtung einen vorbestimmten Wert erreicht,
aus. Folglich ist die Detektierzeit durch den Betrag der Bewegung in der ersten Achsen
richtung bestimmt, wenn die Oberfläche des Werkstückes keine steile Unebenheit auf
weist. Zusammengefasst: die Detektierzeit wird durch den Betrag der Auslenkung in der
zweiten Achsenrichtung bestimmt, wenn die Oberfläche des Werkstückes eine steile
Unebenheit aufweist, während die Detektierzeit durch den Betrag der Auslenkung in der
ersten Achsenrichtung bestimmt ist, wenn keine steile Unebenheit vorhanden ist, wo
durch es möglich ist, sowohl eine glatte als auch eine raue Oberfläche des Werkstückes
zu handhaben. Wenn der Betrag der Auslenkung kleiner als der Schwellwert ist, ist es
ebenfalls möglich, die Position in der ersten Achsenrichtung und die Auslenkung in der
zweiten Achsenrichtung zum Zeitpunkt des Erreichens einer vorbestimmten Abtastzeit
auszugeben.
Alternativ gibt die Einrichtung zum Ändern eines Detektierintervalls vorzugsweise die
Position der ersten Achsenrichtung und die Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung
bei der früheren Gelegenheit, wenn der Betrag der Auslenkung den Schwellwert erreicht
oder steigt, und den Betrag der Bewegung in der ersten Achsenrichtung bei Erreichen
eines vorbestimmten Wertes aus. Wenn die Oberfläche des Werkstückes lediglich eine
geringe Unebenheit aufweist, erreicht der Betrag der Bewegung in der ersten Achsen
richtung den vorbestimmten Wert zur Bestimmung des Detektionszeitpunkts. Wenn an
dererseits die Oberfläche eine steile Unebenheit aufweist, erreicht zuerst der Betrag der
Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung den Schwellwert, um damit den Detektions
zeitpunkt zu bestimmen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung präsentiert die vorliegende Erfindung eine
Oberflächentexturmessvorrichtung zum Bewegen eines Abtaststiftes in einer ersten
Achsenrichtung entlang eines Werkstückes, um die Auslenkung des Abtaststiftes in ei
ner zweiten Achsenrichtung senkrecht zur ersten Achsenrichtung als Folge der Oberflä
chentextur der Werkstückes zu erfassen, mit einer Einrichtung zum Erfassen des Betra
ges der Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, und einer Einrichtung zum Ändern
einer Bewegungsgeschwindigkeit des Abtaststiftes in der ersten Achsenrichtung in
Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslenkung. Die Bewegungsgeschwindigkeit in
der ersten Achsenrichtung ist nicht festgelegt, sondern variiert in Übereinstimmung mit
dem Betrag der Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, um es damit dem Abtaststift
zu ermöglichen, der Oberfläche des Werkstücks genau zu folgen. Vorzugsweise wird die
Bewegungsgeschwindigkeit bei einem Anstieg eines Betrags der Auslenkung verringert.
Alternativ kann die Bewegungsgeschwindigkeit verringert werden, wenn der Betrag der
Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder übersteigt.
Gemäß einem noch weiteren Aspekt präsentiert die vorliegende Erfindung eine Oberflä
chentexturmessvorrichtung zum Bewegen eines Abtaststiftes in einer ersten Achsen
richtung entlang eines Werkstückes zur Erfassung der Auslenkung des Abtaststiftes in
einer zweiten Achsenrichtung senkrecht zur ersten Achsenrichtung als Folge der Ober
flächentextur des Werkstückes, mit einer Einrichtung zum Erfassen des Betrages der
Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, einer Einrichtung zum Ändern eines Detek
tierintervalls in der ersten Achsenrichtung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Aus
lenkung, und einer Einrichtung zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit des Ab
taststiftes in der ersten Achsenrichtung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslen
kung. Das Detektierintervall in der ersten Achsenrichtung (Intervall zwischen den Positi
onen L1 und L2 in Fig. 4) wird in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslenkung in
der zweiten Achsenrichtung geändert, und die relative Geschwindigkeit wird ebenfalls
geändert, um damit das Antwortverhalten des Abtaststiftes und die Detektierauflösung
zu verbessern und um eine hohe Messgenauigkeit zu erreichen.
Fig. 1 zeigt die Außenansicht und den Aufbau einer Messvorrichtung gemäß einer
Ausführung der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 zeigt als Blockdiagramm eine Anordnung einer Messvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 zeigt Z-Achsen-Detektierwerte gemäß einer Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung.
Fig. 4 zeigt Z-Achsen-Detektierwerte gemäß einem Beispiel des Stands der Technik.
Im Folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Außenansicht und den Aufbau einer Oberflächentexturmessvorrichtung
gemäß der vorliegenden Ausführungsform. Ein Befestigungstisch 12 ist an einer Boden
platte 10 befestigt, und ein Werkstück 14 ist auf dem Befestigungstisch 12 fixiert. Ein
Detektiergerät 16 mit einem Abtaststift ist an der Bodenplatte 10 in Form eines Antriebs
elements 18 und eines Federbeins 20 vorgesehen. Das Detektiergerät 16 wird von der
Antriebseinheit 18 in denen als X (X-Achsenrichtung)und Z (Z-Achsenrichtung) in der
Figur bezeichneten Richtungen angetrieben. Die Spitze des Abtaststiftes wird mit einer
Oberfläche des Werkstückes 14 durch Bewegen des Geräts 16 in der Z-Richtung in Be
rührung gebracht, und die Unebenheit der Oberfläche des Werkstückes 14 wird als
Auslenkung des Abtaststiftes in der Z-Richtung erfasst, während sich das Gerät 16 in
der X-Richtung bewegt. Der erfasste Betrag der Unebenheit wird in elektrische Signale
umgewandelt, an eine Anzeigeeinheit 22, etwa ein Computerdisplay oder dergleichen,
gesendet und dort, wie oben beschrieben, angezeigt.
Wenn als die Anzeigeeinheit 22 ein Computerdisplay verwendet wird, kann eine Kon
trolleinheit des Computers die Antriebseinheit 18 über ein Kommunikationselement
steuern und antreiben und die Detektionssignale vom Detektiergerät 16 können verar
beitet und auf dem Anzeigeelement 22 angezeigt werden.
Fig. 2 zeigt als Blockdiagramm eine Anordnung der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform. Eine Z-Detektiereinheit 24 entspricht dem in Fig. 1 gezeigten Detek
tiergerät 16 und diese detektiert die Z-Achse, d. h. die Unebenheiten der Oberfläche des
Werkstückes, die einer Z-Detektierwertspeichereinheit 26 und einer Z-
Relativauslenkungsvergleichseinheit 28 zugeführt wird.
Die Z-Detektierwertspeichereinheit 26 wird durch ein RAM oder dergleichen gebildet und
speichert der Reihe nach den in der Z-Achsenrichtung erfassten Wert (im weiteren als
der Z-Achsendetektierwert oder Z-Detektierwert bezeichnet). Die Z-Relativauslenkungs
speichereinheit 28 vergleicht den momentanen Z-Achsendetektierwert mit dem Z-De
tektierwert, der zuletzt in der Z-Detektierwertspeichereinheit 26 gespeichert wurde, d. h.
der unmittelbar dem momentanen Wert vorhergehende Z-Detektierwert, wodurch der
Betrag der Auslenkung in der Z-Richtung berechnet wird, um zu bestimmen, ob der Be
trag der Auslenkung einen Schwellwert Lz übersteigt oder nicht. Die Einheit 28 gibt an
schließend das Ergebnis an eine X-Z-Relativauslenkungsspeichereinheit 36 aus. Wenn
der Betrag der Auslenkung größer oder gleich dem Schwellwert Lz ist, wird ein Kontroll
signal zur Antriebseinheit 18 gesendet, um die Bewegungsgeschwindigkeit der Z-Detek
tiereinheit 24, d. h. des Detektiergeräts 16, in der X-Achsenrichtung zu verringern. Ein
Geschwindigkeitskoeffizientenwert, der umgekehrt proportional zum Betrag der Auslen
kung in der Z-Achsenrichtung ist, oder dergleichen wird als ein Kontrollsignal erzeugt
und ausgesendet, so dass die Geschwindigkeit stärker reduziert wird als der Betrag der
Auslenkung anwächst. Die Bewegungsgeschwindigkeit wird anschließend beschrieben.
Andererseits umfasst eine X-Detektiereinheit 30 einen Maßstab zum Erfassen der Posi
tion der Z-Detektiereinheit 24, d. h. des Detektiergeräts 16, in der X-Achsenrichtung, und
liefert diesen X-Achsen-Detektierwert an eine X-Detektierwertspeichereinheit 32 und an
eine X-Relativauslenkungsvergleichseinheit 34.
Die X-Detektierwertspeichereinheit 32 umfasst einen RAM und dergleichen und spei
chert der Reihe nach die in der X-Achsenrichtung detektierten Werte (im weiteren als die
X-Achsen-Detektierwerte oder X-Detektierwerte bezeichnet).
Die X-Relativauslenkungsvergleichseinheit 34 vergleicht den momentanen X-Achsen-
Detektierwert und den zuletzt in der X-Detektierwertspeichereinheit 32 gespeicherten
X-Detektierwert, d. h. den unmittelbar dem augenblicklichen Wert vorhergehenden X-
Achsen-Detektierwert, um den Betrag der Auslenkung zu berechnen. Die Einheit 34 be
stimmt, ob der Betrag der Auslenkung einen vorbestimmten Wert Lx übersteigt oder
nicht, und liefert das Ergebnis zu der X-Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 36.
Die X-Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 36 erzeugt auf der Grundlage der von der
Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 28 und der X-Relativauslenkungsvergleichs
einheit 34 zugeführten Ergebnisse ein Abtastsignal und liefert das Signal zu der
Z-Detektierwertspeichereinheit 26 und der X-Detektierwertspeichereinheit 32. Genauer
gesagt, die Einheit 36 produziert das Abtastsignal, wenn der Betrag der Auslenkung in
der Z-Achse gleich oder größer als der Schwellwert Lz ist, oder wenn der Betrag der
Auslenkung in der X-Achsenrichtung gleich oder größer als der vorbestimmte Wert Lx
ist. Anders ausgedrückt, die X-Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 36 erzeugt das
Abtastsignal und sendet dieses aus, wenn der Betrag der Auslenkung in der Z-
Achsenrichtung den Schwellwert Lz erreicht oder übersteigt, oder wenn der Betrag der
Auslenkung in der X-Achsenrichtung den Wert Lx erreicht oder übersteigt, je nach dem
was zuerst auftritt. Nimmt man an, dass der Wert Lx gleich dem in Fig. 4 gezeigten her
kömmlichen Abtastintervall L ist, wird das Abtastsignal erzeugt, wenn der Betrag der
Auslenkung in der X-Achsenrichtung den Wert Lx erreicht, wenn die Oberfläche des
Werkstückes keine steile Unebenheit aufweist (dies ist gleich zur herkömmlichen Me
thode). Wenn andererseits die Oberfläche des Werkstückes eine steile Unebenheit auf
weist, erreicht der Betrag der Auslenkung in der Z-Achsenrichtung den Schwellwert Lz
bevor der Betrag der X-Achsenauslenkung den vorbestimmten Wert Lx erreicht, und das
Abtastsignal wird erzeugt. Das heißt, der Abtast- bzw. Messzeitpunkt wird auf der
Grundlage des Betrages der Auslenkung in der Z-Achsenrichtung bestimmt, wenn die
Oberfläche des Werkstückes eine steile Unebenheit aufweist, wohingegen der Mess
zeitpunkt auf der Grundlage des Betrages der Auslenkung in der X-Achsenrichtung wie
in konventionellen Verfahren, nicht auf der Grundlage des Betrages der Auslenkung in
der Z-Achsenrichtung bestimmt wird, wenn die Unebenheit der Oberfläche nicht so steil
ist. Bei Empfangen des Abtastsignals speichern die Z-Detektierwertspeichereinheit 26
und die X-Detektierwertspeichereinheit 33 den Z-Detektierwert und den X-Detektierwert,
die jeweils von der Z-Detektiereinheit 24 und der X Detektiereinheit 30 zugeführt wer
den, unter Verwendung des Zeitpunkts des empfangenen Abtastsignals.
Die Antriebseinheit 18 bewirkt die relative Bewegung des Detektiergeräts 16 in der X-
Achsenrichtung bezüglich zur Oberfläche des Werkstücks 14. Es ist anzumerken, das
"relative Bewegung" sich nicht auf den Fall bezieht, in dem das Werkstück 14 fixiert und
das Detektiergerät 16 bezüglich des Werkstückes bewegt ist, sondern ebenfalls auf den
Fall, in dem das Detektiergerät 16 fixiert ist und das Werkstück 14 in der X-
Achsenrichtung bewegt wird. Die Bewegungsgeschwindigkeit während der Messung der
Oberflächentextur wird berechnet, indem die Standardbewegungsgeschwindigkeit, die in
einer Messbedingungsspeichereinheit 40 gespeichert ist, mit dem Geschwindigkeitsko
effizientenwerten, der von der Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 28 zugeführt wird,
multipliziert wird. Wenn somit der Betrag der Auslenkung in der Z-Achsenrichtung groß
ist, wird die Bewegungsgeschwindigkeit gegenüber der Standardgeschwindigkeit verrin
gert, so dass der Abtaststift der Oberfläche des Werkstücks sogar dann folgen kann,
wenn die Oberfläche eine steile Unebenheit aufweist. Wenn andererseits der Betrag der
Z-Achsenauslenkung gering ist, wird die Bewegungsgeschwindigkeit gegenüber der
Standardgeschwindigkeit vergrößert, um dadurch die Messzeit zu verringern.
Die Messbedingungsspeichereinheit 40 speichert diverse Messbedingungen und Analy
sebedingungen, die von einem Anwender festgelegt sind.
Eine Oberflächentexturanalysiereinheit 38 verarbeitet die jeweils in den Z- und X-De
tektierwertspeichereinheiten 26 und 32 gespeicherten Werte (die Detektierwerte, die
durch das von der X-Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 36 zugeführt Abtastsignal
gemessen wurden), um die Oberflächentextur des Werkstückes zu analysieren, etwa
durch Berechnung der Werte Ra, Ry, Rz und Sm, wobei die in der Messbedingungs
speichereinheit 40 gespeicherten Analysebedingungen verwendet werden, und wobei
das Ergebnis an eine Anzeige-Druckverarbeitungseinheit 42, die eine Anzeigeeinheit 22,
eine Tastatur, eine Maus, einen Drucker und dergleichen umfasst, zugeführt wird. Die
Einheit 42 zeigt das analysierte Ergebnis der Oberflächentextur an und gibt dieses zu
dem Anwender hin aus und legt ebenso die Messbedingungen fest und verändert diese.
Fig. 3 zeigt das Ergebnis, das durch Verwenden der Vorrichtung mit der oben beschrie
benen Anordnung zur Messung des Werkstückes mit der in Fig. 4 gezeigten Oberflä
chentextur erhalten wird. In der Figur bezeichnet die horizontale Achse die Position in
der X-Achsenrichtung, während die vertikale Achse einen Detektierwert in der Z-
Achsenrichtung bezeichnet. In Übereinstimmung mit dem herkömmlichen Verfahren aus
Fig. 4 werden Daten lediglich an den Positionen L1 und L2 in der X-Achsenrichtung ge
sammelt, und dazwischen werden keine Werte erfasst. Gemäß der vorliegenden Aus
führungsform werden jedoch Daten gesammelt, wenn der Betrag der Auslenkung in der
Z-Achsenrichtung den Schwellwert Lz erreicht, sogar wenn der Betrag der X-
Achsenauslenkung den vorbestimmten Wert Lx (= L) nicht erreicht. Daher werden, wie in
der Figur gezeigt ist, Datenpunkte S1, S2, S3, S4 zwischen den Positionen L1 und L2
genommen und als Detektierwerte ausgegeben, so dass die Form der Oberfläche des
Werkstückes genau bestimmt werden kann, selbst wenn die Oberfläche eine steile Un
ebenheit aufweist.
Obwohl in der vorliegenden Ausführungsform ein Beispiel der Kombination eines Ver
fahrens zur Erzeugung eines Abtastsignals, wenn der Betrag der Z-Achsenauslenkung
gleich oder größer dem Schwellwert Lz ist, und ein Verfahren zur Verringerung der Be
wegungsgeschwindigkeit des Detektiergeräts 16 (oder des Werkstückes), wenn der Be
trag der Z-Achsenauslenkung gleich oder größer dem Schwellwert Lz ist, zuvor be
schrieben wurde, ist es ebenfalls möglich, lediglich eines dieser Verfahren zu verwen
den, und zwar ein Verfahren zur Erzeugung eines Abtastsignals, wenn der Betrag der Z-
Achsenauslenkung den Schwellwert Lz erreicht oder diesen übersteigt, oder ein Verfah
ren zur Verringerung der Bewegungsgeschwindigkeit des Detektiergeräts 16, wenn je
ner Betrag den Schwellwert Lz erreicht oder übersteigt. Zur Implementierung der Anord
nung, die das zuerst genannte Verfahren verwendet, liefert die in Fig. 2 gezeigte
Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 28 das Ergebnis des Bestimmens an die X-Z-
Relativauslenkungsvergleichseinheit 36, ohne das Kontrollsignal der Antriebseinheit 18
zuzuführen. Zum Implementieren der Anordnung, die das zuletztgenannte Verfahren
verwendet, liefert die in Fig. 2 gezeigte Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 28 ein
Geschwindigkeitsinstruktionssignal (Geschwindigkeitskoeffizient) zur Antriebseinheit 18,
um die relative Geschwindigkeit zu ändern, und die X-Z-Relativauslenkungsvergleichs
einheit 36 gibt das Abtastsignal lediglich dann aus, wenn der Betrag der X-Achsenaus
lenkung den vorbestimmten Wert L2 erreicht.
Obwohl bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zuvor beschrieben
wurden, können diverse Änderungen durchgeführt werden, ohne vom Schutzbereich der
vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Wenn beispielsweise ein analoges Gerät als das Detektiergerät 16 verwendet wird, kann
ein A/D-Wandler zur Analog/Digital-Wandlung verwendet werden, so dass die Z-Rela
tivauslenkungsvergleichseinheit 28 digitale Werte anstelle von analogen Spannungen
vergleicht. Wenn ferner analoge Spannungen verglichen werden, kann ein unmittelbar
zuvor in der Z-Detektierwertspeichereinheit 26 gespeicherter Z-Detektierwert durch eine
Abtast- und Halteschaltung bewahrt werden, um damit eine Erhöhung der Geschwindig
keit bei der Vergleichsverarbeitung mit einer einfachen Anordnung zu erreichen.
Obwohl der von der Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit 28 zur Antriebseinheit 18
ausgegebene Geschwindigkeitskoeffizientenwert umgekehrt proportional zum Betrag
der Auslenkung entsprechend dem Z-Achsendetektierwert im obigen Beispiel ist, kön
nen als Geschwindigkeitskoeffizientenwert festgelegte Werte verwendet werden, die je
weils dem Fall zugeordnet sind, in dem Betrag der Auslenkung entsprechend dem Z-
Achsendetektierwert kleiner als der Schwellwert ist, und dem Fall, in dem der Betrag
gleich dem Schwellwert ist oder diesen übersteigt. Mit dieser Option wird die Geschwin
digkeit, mit der die Antriebseinheit 18 das Detektiergerät 16 bewegt, in zwei Bereiche
umgeschaltet. Alternativ kann eine Vielzahl an Schwellwerten vorgesehen sein, und ein
fester Wert kann als der Geschwindigkeitskoeffizientenwert zum Vergleich mit jedem
Schwellwert ausgegeben werden. Der Geschwindigkeitskoeffizientenwert kann im All
gemeinen als eine Funktion (oder negativ korreliert mit) des bzw. dem Betrag der Z-
Achsenauslenkung bestimmt sein, und die spezielle Funktion kann in Übereinstimmung
mit den Eigenschaften des Detektiergeräts 16 und der Messvorrichtung festgelegt sein.
Obwohl die Abtast- bzw. Messzeit in der vorliegenden Ausführungsform durch Verglei
chen des Betrags der Z-Achsenauslenkung mit dem Schwellwert Lz bestimmt wird, kann
die Abast- bzw. Messzeit durch Vergleichen der zeitlichen Änderung des Betrags der Z-
Achsenauslenkung, d. h. der Geschwindigkeit der Z-Achsenauslenkung, mit dem
Schwellwert bestimmt werden, und die Bewegungsgeschwindigkeit kann ebenfalls in
dieser Art festgelegt werden. Ein Verfahren zum Vergleichen des Betrages der Auslen
kung mit einem Schwellwert ist gleichbedeutend zu einem Verfahren zum Vergleichen
der Geschwindigkeit der Auslenkung mit einem Schwellwert, das ebenfalls im Schutzbe
reich der vorliegenden Erfindung eingeschlossen ist.
Obwohl die Position in der X-Achsenrichtung in der oben beschriebenen Ausführungs
form mittels eines Maßstabs erfasst wird, kann anstelle des Maßstabs ein Signalgene
rator mit fester Zeitbasis (etwa eine Uhr oder ein Zeitgeber) verwendet werden, wenn
eine derartige hohe Messgenauigkeit nicht benötigt wird. In dieser Option berechnet die
X-Relativauslenkungsvergleichseinheit 34 den Betrag der X-Achsenauslenkung durch
Vergleichen der augenblicklichen X-Achsenzeit mit der zuletzt in der X-Detektierwert
speichereinheit 32 gespeicherten Zeit. Anders ausgedrückt, der Betrag der X-
Achsenauslenkung enthält zusätzlich zur Auslenkung in der X-Achsenposition die zeitli
che Verschiebung bzw. die Zeitdauer.
Da der Abtast- bzw. Messzeitpunkt für den Z-Achsendetektierwert in der vorliegenden
Ausführungsform abhängig von dem Schwellwert Lz bestimmt ist, muß der Schwellwert
Lz nicht fest sein und kann geeignet in Übereinstimmung mit dem zu messenden Werk
stück geändert werden.
24
Z-Detektiereinheit .
26
Z-Detektierwertspeichereinheit
18
Antriebseinheit
28
Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit
40
Messbedingungsspeichereinheit
42
Anzeige/Druckerverarbeitungseinheit
38
Oberflächentexturanalysiereinheit
36
X-Z-Relativauslenkungsvergleichseinheit
34
X-Relativauslenkungsvergleichseinheit
32
X-Detektierwertspeichereinheit
30
X-Detektiereinheit
100
Oberflächentexturmessvorrichtung
1
Z-Achse
2
X-Achse
3
Oberfläche des Werkstücks
1
Z-Achse
2
X-Achse
3
Oberfläche des Werkstücks
Claims (17)
1. Oberflächentexturmessvorrichtung zum Hervorrufen einer Relativbewegung ei
nes Abtaststifts in einer ersten Achsenrichtung entlang eine Werkstückes zur
Erfassung der Auslenkung des Abtaststiftes in einer zweiten Achsenrichtung
senkrecht zur ersten Achsenrichtung als Folge der Oberflächentextur der Werk
stückes, mit:
einer Einrichtung zum Erfassen des Betrags der Auslenkung in der zweiten Ach senrichtung; und
einer Einrichtung zum Ändern eines Detektierintervalls in der ersten Achsenrich tung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslenkung.
einer Einrichtung zum Erfassen des Betrags der Auslenkung in der zweiten Ach senrichtung; und
einer Einrichtung zum Ändern eines Detektierintervalls in der ersten Achsenrich tung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslenkung.
2. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Einrichtung
zum Ändern eines Detektierintervalls das Detektierintervall verkleinert, wenn der
Betrag der Auslenkung sich vergrößert.
3. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Einrichtung
zum Ändern eines Detektierintervalls die Position in der ersten Achsenrichtung
und die erhaltene Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, wenn der Betrag
der Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder diesen übersteigt, ausgibt.
4. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei die Einrichtung
zum Ändern eines Detektierintervalls die Positionen in der ersten Achsenrichtung
und die erhaltene Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung, wenn der Betrag
der Bewegung in der ersten Achsenrichtung einen vorbestimmten Wert erreicht,
wenn der Betrag der Auslenkung kleiner als der Schwellwert ist, ausgibt.
5. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei die Einrichtung
zum Ändern eines Detektierintervalls die Positionen in der ersten Achsenrichtung
und die Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung zum Zeitpunkt des Erreichens
einer vorbestimmten Abtastzeit ausgibt, wenn der Betrag der Auslenkung kleiner
als der Schwellwert ist.
6. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Einrichtung
zum Ändern eines Detektierintervalls die Positionen in der ersten Achsenrichtung
und die Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung ausgibt, entweder wenn der
Betrag der Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder diesen übersteigt, oder,
wenn der Betrag der Bewegung in der ersten Achsenrichtung einen vorbestimm
ten Wert erreicht, je nach dem was zuerst eintritt.
7. Oberflächentexturmessvorrichtung zum Bewegen eines Abtaststiftes in einer
ersten Achsenrichtung entlang eines Werkstückes zur Erfassung der Auslenkung
des Abtaststiftes in einer zweiten Achsenrichtung senkrecht: zur ersten Achsen
richtung als Folge der Oberflächentextur des Werkstückes, mit:
einer Einrichtung zum Erfassen des Betrages der Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung; und
einer Einrichtung zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit des Abtaststifts in der ersten Achsenrichtung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslen kung.
einer Einrichtung zum Erfassen des Betrages der Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung; und
einer Einrichtung zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit des Abtaststifts in der ersten Achsenrichtung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslen kung.
8. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei die Einrichtung
zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit die Bewegungsgeschwindigkeit
verringert, wenn der Betrag der Auslenkung ansteigt.
9. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei die Einrichtung
zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit die Bewegungsgeschwindigkeit
verringert, wenn der Betrag der Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder die
sen übersteigt.
10. Oberflächentexturmessvorrichtung zum Bewegen eines Abtaststiftes in einer
ersten Achsenrichtung entlang eines Werkstückes zur Erfassung der Auslenkung
des Abtaststiftes in einer zweiten Achsenrichtung senkrecht zur ersten Achsen
richtung als Folge der Oberflächentextur des Werkstückes, mit:
einer Einrichtung zum Erfassen des Betrags der Auslenkung in der zweiten Ach senrichtung;
einer Einrichtung zum Ändern eines Detektierintervalls in der ersten Achsenrich tung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslenkung; und
einer Einrichtung zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit des Abtaststifts in der ersten Achsenrichtung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslen kung.
einer Einrichtung zum Erfassen des Betrags der Auslenkung in der zweiten Ach senrichtung;
einer Einrichtung zum Ändern eines Detektierintervalls in der ersten Achsenrich tung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslenkung; und
einer Einrichtung zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit des Abtaststifts in der ersten Achsenrichtung in Übereinstimmung mit dem Betrag der Auslen kung.
11. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Einrich
tung zum Ändern eines Detektierintervalls das Detektierintervall verkleinert, wenn
der Betrag der Auslenkung ansteigt.
12. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Einrich
tung zum Ändern eines Detektierintervalls die Position in der ersten Achsenrich
tung und die erhaltene Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung ausgibt, wenn
der Betrag der Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder diesen übersteigt.
13. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei die Einrich
tung zum Ändern eines Detektierintervalls die Position in der ersten Achsenrich
tung und die erhaltene Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung ausgibt, wenn
der Betrag der Bewegung in der ersten Achsenrichtung einen vorbestimmten
Wert erreicht, wenn der Betrag der Auslenkung kleiner als der Schwellwert ist.
14. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei die Einrich
tung zum Ändern eines Detektierintervalls die Position in der ersten Achsenrich
tung und die Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung zur Zeit des Erreichens
einer vorbestimmten Abtastzeit ausgibt, wenn der Betrag der Auslenkung kleiner
als der Schwellwert ist.
15. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Einrich
tung zum Ändern eines Detektierintervalls die Position der ersten Achsenrichtung
und die Auslenkung in der zweiten Achsenrichtung ausgibt, entweder, wenn der
Betrag der Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder diesen übersteigt, oder,
wenn der Betrag der Bewegung in der ersten Achsenrichtung einen vorbestimm
ten Wert erreicht, je nach dem was früher eintritt.
16. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Einrich
tung zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit die Bewegungsgeschwindig
keit verringert, wenn der Betrag der Auslenkung ansteigt.
17. Die Oberflächentexturmessvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Einrich
tung zum Ändern einer Bewegungsgeschwindigkeit die Bewegungsgeschwindig
keit ändert, wenn der Betrag der Auslenkung einen Schwellwert erreicht oder
diesen übersteigt.
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| JP12075199A JP4034906B2 (ja) | 1999-04-27 | 1999-04-27 | 表面性状測定機 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US10837752B2 (en) | 2015-05-20 | 2020-11-17 | Carl Zeiss Industrielle Messtechnik Gmbh | Method for capturing dynamic vibrations of a roughness sensor, method for measuring a roughness of a workpiece surface, computer program product and measuring device configured to carry out the methods |
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